Jan Pfaff
Ausgabe 2715 | 01.07.2015 | 06:00 56

„Politik wird durch Zwang ersetzt“

Interview Die Politologin Gesine Schwan warnt in der Griechenland-Debatte vor einer Renationalisierung Europas

der Freitag: Frau Schwan, hat die Europäische Union ihre Fähigkeit zum Kompromiss verloren?

Gesine Schwan: Dieser Eindruck drängt sich auf. Die EU tut sich mit dem Interessenausgleich zurzeit extrem schwer. Das konnte man auch beim Flüchtlingsgipfel vergangenes Wochenende sehen, wo der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi entsetzt war über den Mangel an Solidarität unter den Mitgliedsstaaten. In der derzeitigen Situation verschweigt man da gern auch, dass Griechenland trotz seiner schwierigen Lage sehr viele Flüchtlinge aufnimmt und sich bemüht, sie menschlich unterzubringen. In der Schuldenkrise beobachten wir aber noch etwas anderes.

Und zwar?

Nach meiner Analyse geht es jenen, die mit aller Vehemenz gegen die griechische Regierung vorgehen, schlicht darum, diese zu Fall zu bringen. Dahinter steht natürlich der Streit zwischen Weitermachen mit der Austeritätspolitik oder Formulieren einer Alternative. Weil sie das Zweite will, gibt es geradezu einen Hass auf die Syriza-Regierung. Ein wichtiges Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion hat mir gesagt, Angebote für eine Umschuldung lägen auf dem Tisch – wenn die Griechen ihre Regierung abwählten, indem sie beim Referendum für Ja stimmten, würden sie die Umschuldung bekommen. Das zeigt: Es geht darum, die Regierung loszuwerden.

Die Fokussierung auf das Ökonomische, die Rede von den Automatismen halten Sie für vorgeschoben? Wir schlafwandeln also nicht in das Desaster hinein, sondern es passiert mit vollem Bewusstsein?

Meines Erachtens passiert das bewusst. Indem Syriza immer wieder aufgetischt wurde, was der konservative Vorgänger Andonis Samaras ausgehandelt hatte, hat man das Scheitern provoziert. Es mag hinzukommen, dass man dem griechischen Staatswesen als Ganzem misstraut. Aber es ist ja klar, dass die Syriza-Regierung dem Wunsch, möglichst alle vier Wochen ihre Finanzen auf die Einhaltung der Austeritätspolitik hin kontrollieren zu lassen, nicht nachkommen konnte. Keine Regierung würde das, wenn sie die Politik für fundamental schädlich hält.

Zur Person

Gesine Schwan, 72, ist Politologin und war Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. 2004 und 2009 kandidierte sie für die SPD für das Amt der Bundespräsidentin

Sie kritisieren auch einen anhaltenden Prozess der Entsolidarisierung in Europa.

In den vergangenen Jahren gab es eine Renationalisierung Europas. Die Staats- und Regierungschefs sprechen immer nur zu ihren jeweiligen nationalen Wahlöffentlichkeiten – und deshalb hat ihr Gremium, der Europäische Rat, nicht mehr das Gesamte im Blick. Dadurch wird es auch strukturell immer schwieriger, solidarisch zu sein und nicht nur eigene Vorteile zu sehen. Die Bundeskanzlerin trägt eine erhebliche Verantwortung dafür.

Woran machen Sie das fest?

Angela Merkel hat die Europapolitik völlig ans Kanzleramt gezogen, tut jetzt aber so, als sei die Griechenlandkrise auf der Ebene der Finanzminister lösbar. Sie möchte mit dem Kladderadatsch lieber nichts zu tun haben und zündet höchstens ein paar Nebelkerzen. Der Grundzug, der dahintersteckt, ist aber: Merkel hat ein großes Misstrauen gegenüber freiwilliger Kooperation. Und sie ist nur von Juristen umgeben, die genauso misstrauisch sind. Nicht von Ökonomen, die sich auch mit Kooperation beschäftigen.

Welche Folgen hat das?

Das führt dazu, dass Politik und das Aushandeln von Kompromissen durch juristische Erzwingung ersetzt werden. Immer mit der Verhandlungsmasse einer starken Wirtschaftsmacht im Hintergrund. Das Schaffen von Vertrauen und das Setzen auf freiwillige Verantwortlichkeit der anderen, wie es demokratische politische Prozesse sonst bestimmt, hat hier keine Chance.

Die Große Koalition tritt in der Griechenlandfrage aber betont geschlossen auf.

An der Parteispitze sind CDU und SPD sich da einig. In der SPD als Ganzes sieht es anders aus, aber die Parteispitze hat offenbar immer die Umfrage vor Augen, dass 70 Prozent der Deutschen keine weiteren Hilfen für Griechenland wollen. Das machen sie zur Marschroute. Das ist nur ein Fehlkalkül. CDU und SPD sind in dieser Sache zurzeit nicht zu unterscheiden – das schadet auf längere Sicht der SPD.

Was haben Sie als SPD-Mitglied gedacht, als Ihr Vorsitzender Sigmar Gabriel in der „Bild“ erklärt hat, deutsche Arbeitnehmer würden nicht für überzogene Wahlversprechen einer zum Teil kommunistischen Regierung zahlen?

Ich habe ihn wissen lassen, dass ich nicht glauben kann, dass er das gesagt hat. Wenn er es aber wirklich gesagt haben sollte, schäme ich mich dafür.

Können Sie nachvollziehen, dass sich viele Bürger von der Debatte abwenden und sagen: Ich kann dieses Blame Game, dieses gegenseitige Schuldzugeschiebe, nicht mehr hören?

Das kann ich gut nachvollziehen. Das gehört aber zu dem Gift, das in den vergangenen Wochen versprüht wurde. Dazu gehört auch, dass so getan wurde, als seien die Griechen zu blöd, Schularbeiten zu machen – dieses endlose Gerede von den zu erledigenden Hausaufgaben. Da wurde bewusst nicht gesagt: Wir haben einen klaren politischen Gegensatz. Das kommt jetzt erst raus. Die Menschen haben diese Schlammschlacht satt. Ich glaube aber, dass viele das nicht auf die Griechen selbst übertragen, sondern sehr wohl zwischen medialem Spektakel und den Menschen unterscheiden.

Info

Lesen sie mehr zum Thema Griechenland in Ausgabe 27/15 des Freitag

Dieser Beitrag erschien in Ausgabe 27/15.

Kommentare (56)

balsamico 01.07.2015 | 13:38

Das führt dazu, dass Politik und das Aushandeln von Kompromissen durch juristische Erzwingung ersetzt werden. Immer mit der Verhandlungsmasse einer starken Wirtschaftsmacht im Hintergrund. Das Schaffen von Vertrauen und das Setzen auf freiwillige Verantwortlichkeit der anderen, wie es demokratische politische Prozesse sonst bestimmt, hat hier keine Chance.

Das ist leider sehr, sehr wahr. Juristen lernen recht zu haben und verhalten sich auch so als hätten sie recht, selbst wenn sie es nicht haben und sogar dann, wenn sie wissen, dass sie nicht recht haben. Für Juristen, wenn sie nicht durch die für sie harte und ihnen an der Uni nicht vermittelte Schule interdisziplinärer Kommunikation und Kooperation gegangen sind, ist der Griechenland-Konflikt eine einfache Übung: Da ist ein Schuldner, der nicht zahlt und nicht liefert. Also muss er mittels des Rechts, welches auf meiner Seite ist, dazu gebracht werden. Punkt, Aus, Amen. Was kümmert es da, dass es mehr Dinge im Himmel und auf Erden gibt, als ein Juristenhirn sich träumen lässt? Und Frau Merkel folgt ihnen darin willig, weil es so schön einleuchtend ist. Wenn sie freilich eine Politikerin wäre, mit Herz und sozialpolitischem Verstand, dächte und handelte sie anders. Insbesondere würde sie an die Menschen in Griechenland denken, die nicht wissen, wie sie über die Runden kommen sollen. Aber da ist bei ihr nichts, außer Lippenbekenntnissen mit dem Stellenwert von Pflichtübungen. Deshalb wird sie von den Griechen zu recht nicht gemocht, diskret gesagt. Aber das ist ihr egal.

Columbus 01.07.2015 | 13:47

Ich kann mich Corina Wagner nur anschließen. Leider sind die Menschen, die so denken, derzeit hoffnungslos in der Minderheit.

Das ist ein gutes Interview. Vollkommen zum richtigen Zeitpunkt, das zu Recht einmal bei einer entschiedenen und glaubwürdigen EU- Befürworterin nachgefragt. - Letztlich geht es bei allem Gerede umd Griechenland, um die EU.

Die sieht sich immer häufiger Doppelpolitiken ihrer Mitglieder ausgesetzt, die zwar alle gerne in die Subventionstöpfe mit dem gewissen Eigenanteil langen, -Da bleibt für die ökonomisch Stärkeren immer mehr hängen und die Abstände in der EU wachsen. -, aber eben an Flüchtlingen, gemeinsamer Außenpolitik, Harmonisierung von Steuern und Abgaben, sowie mehr vereinbarter sozialer Gestaltung von Arbeit und gesellschaftlichen Aufgaben nicht mehr wirklich interessiert sind.

Z.B. pfelgen GB und Polen ihre komparativen Vorteile aus der Eigenwährung, die sie sehr flexibel macht. Die Osteuropäer betreiben zunehmend eine eigene Sicherheits- und Spionagepolitik, mehr mit der NATO und den USA, als mit den EU Partnern. GB empfiehlt sich beständig als Standort der Finanzindustrie und der bestrentierlichen Anlagen. Das EU-Land GB spitzelt, zusammen mit den USA, Europa, also die besten Freunde, flächendeckend aus. Sowohl klassisch, als auch durch völlig Kontrolle und Analyse der digitalen Datenverkehre.

Was mit Griechenland veranstaltet wird ist ökonomischer Unsinn. Man kann ein Land in der Wirtschaftskrise nicht aus seinen Schulden heraussparen, sondern muss auf breiter Front investieren und den Binnenkonsum aufrechterhalten. Nach der Konsolidierung, beginnt die Sparphase. Bei Griechenland geht das aber nur, wenn zusätzlich die Schuldenlast deutlich und vor allem endgültig, reduziert wird. Wie man das nennt, ist völlig zweitrangig.

Trotzdem wird es anders gemacht, weil eine Dame (Merkel) sich zu fein ist für die dauerhaft zu leistende, politische Feinarbeit, eine andere Dame, beim IWF (Lagarde), sich als Ideologin aufspielt und ein deutscher Herr Minister sich als Liebhaber der finanzökonomischen Bombe schon vor Monaten positionierte (Schäuble).

Schade, dass Sigmar Gabriel und andere Genossen, sie kämpfen derzeit ja überall auf verlorenem Posten an den Glaubwürdigkeitsfronten (Innere Sicherheit, informationelle Selbstbestimmung, Datenschutz, Post- und Telekommunikationsgeheimnis, Mini- Frauenquote für CEO- Posten, Energiewende, Strafvereitelung im Amt), weil sie überall geflunkert haben, sich immer mehr als Anhängsel der übermächtigen CDU/CSU verstehen.

Das alles nur, weil sie glauben mit konservativer Politik noch wählbar zu sein, um damit, irgendwann nach Merkel, an die Fleischtöpfe der Macht zu gelangen.

Merkel braucht die SPD vielleicht schon bald nicht mehr und gegen bayrische Verhältnisse rennt die SPD zunehmend frustriert und mit immer weniger motiviertem und qualifiziertem Personal an. Am Ende bildet sich nur noch die inoffizielle Einheitspartei mit der CDU/CSU und den Liberalen, sowie Teilen der Grünen ab, weil selbst in Untersuchungsaussschüssen es die Sozialdemokraten odr Grünen, aus opportunistischen Gründen, nicht mehr allzu genau wissen wollen.

In der Medienwelt vermisst auch kaum einer noch Sozialdemokraten, außer vielleicht Gesine Schwan.

Beste Grüße

Christoph Leusch

Ratatörskr 01.07.2015 | 15:03

Ich glaube, es ist nicht nur schade, dass Gesine Schwan nicht unsere Kanzlerin ist. Ich meine, es ist ein Unglück für die Griechen und für uns.

Die amtliche Kanzerline ist für mich inzwischen eine Zumutung und ihre Unterlakaien ebenso.

Ich hoffe, dass die Griechen sich sehr wohl erinnern und ihre Würde sie die sie so sehr demütigende Institution zurückweisen. Hoffentlich wird vielen Griechen bekannt gegeben, dass die von ihnen demokratisch gewählte Regierung so weggeputscht werden soll:

"Dahinter steht natürlich der Streit zwischen Weitermachen mit der Austeritätspolitik oder Formulieren einer Alternative. Weil sie das Zweite will, gibt es geradezu einen Hass auf die Syriza-Regierung. Ein wichtiges Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion hat mir gesagt, Angebote für eine Umschuldung lägen auf dem Tisch – wenn die Griechen ihre Regierung abwählten, indem sie beim Referendum für Ja stimmten, würden sie die Umschuldung bekommen. Das zeigt: Es geht darum, die Regierung loszuwerden."

Dersu Usala 01.07.2015 | 15:17

Es mag hinzukommen, dass man dem griechischen Staatswesen als Ganzem misstraut. – Das tut man wohl, und unter Samaras war das nicht anders. Dieser schien allerdings folgsamer. Ob das Misstrauen gerechtfertigt ist, wie ich das einschätze, ist gar nicht wichtig. Das Misstrauen ist da.

Ich stimme Frau Schwan zu, politischer Spielraum wird durch Recht zugestellt, Diskussionen damit abgeblockt an Gerichte ausgelagert. Immerhin sind es noch keine privaten Schiedgerichte...

Ich vermute ja: Europa wird deutsch, oder der Euro wird nicht fortbestehen, nicht als verbindende Einheitswährung. Da mir ein vielfältiges, multipolares Europa sympathischer erscheint, kann ich dem Euro kaum die Daumen drücken. Klar, meine persönlichen Euros auf dem Konto habe ich schon lieb. Da Geldpolitik aber die Aufgabe einer zentralen, politischen Institution ist, müsste die Innenpolitik gesamteuropäischer werden. Das muss mit vielen verschiedenen Sprachen, mit verschiedenen Politikstilen realisiert werden. Mit Zeit ist vieles machbar, aber Langsamkeit und Geduld sind mit dem Thema Geld nicht

in einem Absatz darstellbar. Neben Geld gibt es genug anderes Verbindendes, um vom europäischen Kulturraum zu sprechen, oder sagen wir ruhig europäisches, vorstaatliches Konstrukt.

Ratatörskr 01.07.2015 | 15:18

Danke für das sinnvolle Interview mit G. Schwan. Mit klaren Worten, einen logisch nachvollziehbaren Sachverhalt darzulegen und mit der Autorität ihrer Persönlichkeit dazu zu stehen, das ist überzeugend!

Geschätzte Redaktion,

kann freitag.de nicht einen "Beitrag empfehlen" Button einrichten? Das wäre schön, schnell und informativ. Und wohl auch interessant für die Redaktionsarbeit.

Mit freundlichen Grüßen

A. B.

Epamainondas 01.07.2015 | 15:28

Wann bitteschön hat es - zumindest in Deutschland - jemals eine andere EU-Politik gegeben, als die des Zwanges?

Die Deutschen wurden gegen ihren Willen gezwungen, eine der besten und stabilsten Währungen der Welt aufzugeben und durch eine wertlose Dreckwährung zu ersetzen.

Die Deutschen werden, unter Bruch sämlicher einschlägiger Verträge gezwungen, für die Schulden anderer Länder einzustehen - was übrigens ein kluger Kommentator des "Figaro" bereits im September 1992 bemerkte, als er den Vertrag von Maastricht als einen Versailler Vertrag ohne Krieg bezeichnete, der Deutschland Zahlungspflichten ohne Ende auferlegt.

Mittelerweile reicht der Zwang der Eurokraten bis weit in kleinste Details des Alltagslebens der Bürger.

Ich darf meine Wohnung nicht mehr mit preiwerten Glühbirnen beleuchten, die EU zwingt mich zum Kauf teurer Quecksilbergiftbomben.

Ich darf meine Wohnung nicht mehr nach eigenem Gutdünken sauberhalten, die EU verbietet mir den Kauf eines gut funktionierender Staubsaugers, weil es angeblich sonst auf der Erde zu warm wird.

Ich darf demnächst nicht mehr duschen, wie ich will, die EU zwingt mich zur Installation eines Duschkopfes, aus dem das Wasser nur noch tröpfchenweise kommt. Dass die Wasserknappheit in Europas Süden dadurch nicht um ein Jota geringer wird, interessiert keinen der Eurokraten, deren größte Lust darin zu bestehen scheint, Menschen bis ins kleinste Alltagsdetail zu tyrannisieren.

Es ist ein schmerzlicher Jammer, dass ausgerechnet rechte Parteien - von den Eurokraten als "Populisten" angepöbelt - die einzige Hoffnung sind, das Joch der Eurokratentyrannei eines Tages doch noch loszuwerden. Aber wenn die Linken so dumm sind, die grundsätzliche Kritik an dem durch und durch antidemokratischen Völkergefängns EU den Rechten zu überlassen, dann haben sie über das zunehmende Erstarken rechter EU-kritischer Parteien auch nicht zu meckern.

Hallmo 01.07.2015 | 15:38

"[...] Nicht von Ökonomen, die sich auch mit Kooperation beschäftigen."

Hinter den Ökonomen stehen auch stets Juristen, die ebenso wie die Ökonomen selbst, auf die Einhaltung von Verträgen pochen und sie sicherstellen.

Griechenland hat sich 2001 mit dem Betritt zur €-Gruppe selbst ein Bein gestellt und geschadet.

Das wurde erst durch die Agenda 2010 von SPD&Grünen und ihrem Niedriglohndiktat deutlich, mit deren Hilfe alle wirtschaftlichen Wettbewerber, und da gehören die EU-Staaten und insbesondere die EU-Staaten der €-Gruppe dazu, gnadenlos an die Wand gedrückt wurden und werden.

Griechenland hat keine nationale Währung mehr, mit der man mittels Auf- oder Abwertung die Verwerfungen auf den Währungs- und Finanzmärkten abfedern könnte. Da bleibt innerhalb der €-Gruppe nur noch die "interne Abwertung" über massive und brutale Lohnsenkungen, Senkungen der Sozialstandards und der Renten.

Die Folgen der Finanzmarkderegulierungen, aufgrund derer die Kreditgeber nicht nur nicht mehr ihre Risiken prüfen, sie absichern und dafür haften müssen, sondern auch noch mit Spekulationspapieren wie den CDS arbeiten durften, in Deutschland durch SPD&Grüne ermöglicht, spüren auch und vor allem Länder wie Griechenland, das hier das Bauernopfer der Banken- und Finanzkrise ist.

Die Geretteten

Die Welt ist aus den Fugen

SPD-Fraktion unterhält Fälscherwerkstatt

Avatar
Ehemaliger Nutzer 01.07.2015 | 16:21

Sie warnt vor einer "Renationalisierung"? Wo denn?

Alles was sie absondert sind die übliche proeuropäischen Phrasen und Gejammer darüber, dass Machtverhältnisse und Volk sich für die fatale EU-Großreichideologie doch nicht so einspannen lassen, wie gewünscht und vorausgesetzt.

Die Deutschen wollen keine weiteren G-Hilfen (zahlen)? Wer kann es ihnen verdenken, wenn man sie erst mit globalen Wettbewerbsgeschwafel verängstigt, ihnen Lohnverzicht aufzwingt, damit sie aus diesem Wettbewerb als Sieger hervorgehen und am Ende sollen sie dann die Verlierer retten? Das Volk mag dumm sein, aber so dumm?

Man kommt mit Gürtel-enger-schnallen ja gar nicht mehr nach.

Frau Schwan, haben Sie schonmal was von Gerhard Schröder gehört? Ja, der, der die Heuschrecken nach D geholt hat und den Niedriglohnsektor etabliert. In welcher Partei war der nochmal? Oder dieses FPD-Uboot Wolfgang Clement?

balsamico 01.07.2015 | 17:16

Hinter den Ökonomen stehen auch stets Juristen, die ebenso wie die Ökonomen selbst, auf die Einhaltung von Verträgen pochen und sie sicherstellen.

Das ist ein Irrtum. Die wenigsten Juristen verfügen zugleich auch über ökonomischen Sachverstand. Die weitaus meisten von ihnen haben "nur" Jura studiert und nicht auch BWL oder VWL. Richtig ist, dass Ökonomen die Rezepte liefern, welche nach Übernahme durch Politiker, die dabei u.a. auch von Juristen beraten werden, von diesen in Erklärungen und Vertrage umgesetzt werden, wobei es freilich zu Verschärfungen des anfänglich Gewollten kommen kann.

Griechenland hat sich 2001 mit dem Betritt zur €-Gruppe selbst ein Bein gestellt und geschadet.

Im Nachhinein gesehen ist das so. Im Zeitpunkt des Beitritts sahen die Griechen dies völlig anders.

Hallmo 01.07.2015 | 18:36

Man mag das in Griechenland zum Zeitpunkt des Beitritts zur €-Gruppe anders gesehen haben. Dann hat man aber auch bereits damals nicht richtig hingeschaut.

Schon der Vorläufer des €, der ECU, zeigte, wie wenig ökonomische Gewichtung auf Griechenland und die Drachme fielen. Da wäre mehr als gesunde Vorsicht angebracht gewesen. Denn Staaten haben Interessen und keine Freunde. Bestenfalls sind sie vorübergehend oder dauerhaft so etwas wie "Geschäftspartner".

Wer sich im Vertragswesen ein wenig auskennt, weiß, das da knüppelhart vorgegangen wird, wenn ein Vertragspartner seinen vertraglichen Pflichten nicht hinreichend, nur ungenügend oder gar nicht nachkommt.

Tsipras ist in der üblen Lage, all das auslöffeln zu sollen, was andere ihm über Jahrzehnte vorher eingebrockt haben. Und mit den griechischen Geldeliten liegter ja wohl über Kreuz. Die werden ihm nicht nur nicht helfen, sondern ihm sofort in den Rücken fallen.

Avatar
Ehemaliger Nutzer 02.07.2015 | 00:36

Es wird schätzungsweise Zeit, dass wir mal besser eine Art Syriza-Regierung in Deutschland bekommen, eine, die den ganzen grauenvollen "Marktkonformitäts"-Dreck rauskehrt. Ansonsten wird es das mit Demokratie, Solidarität und Bürgerrechten hierzulande nämlich in absehbarer Zeit gewesen sein. Geschätzte drei von vier Massenmedien betreiben ja schon bald eh nichts anderes mehr als die gleiche neoliberale Realitätsverzerrung. Die mediale Aufhetzerei gegen die Griechen mutiert zu einem einzigen menschenverachtenden Horror. Man muss sich mittlerweile Sorgen um Merkels, Schäubles und nun auch Gabriels Geisteszustand machen. Regelrecht asozial und autokratisch sind sie, unter ihren dünnen pseudodemokratischen Mustereuropäer-Deckmäntelchen. Finanzfaschisten, das sind sie. Heute noch stellte sich ausgerechnet diese Heuchlerin hin und wagte es tatsächlich zu sagen, dass ihr die Griechen doch so furchtbar leid tun! Solch eine hintertriebene, abgefeimte Scheinheiligkeit macht einen sprachlos. Politics at its worst. Der Europa-GAU. Na, ob das "Dicke G" wohl schon die zweite große Koalitionsperiode mit IM Erika ausgemauschelt hat? So mit abschließendem Schnell-Abgang in einen richtig feist-fetten Industrie- oder Wirtschaftsposten? Nachtigall ... Bei der cdU ist das ja mittlerweile fast Normalität ... Zu Frau Schwan: Ein Glück für uns alle, dass es auf der politischen Bühne noch Menschen mit einigermaßen Rückgrat und Anstand gibt.

Che Nie 02.07.2015 | 16:59

Unsere Kanzlerin Angela Merkel (sowie Weitere von der gleichen Fraktion) hatte die Griechen doch schon 2012 offen vor einer Wahl von Syriza gewarnt.

Um so aberwitziger ist das aktuell bemühte Märchen, man würde sich nicht in die griechische Demokratie einmischen oder gar "man wolle die aktuelle griechische Regierung abschiessen" wäre eine böse, unwahre Unterstellung.

drhwenk 02.07.2015 | 19:29

In der TAT ist die Bekämpfung alles LINKEn, linken derartig die erste und grundlegenste Hqupotaufgabe marktwirtschasftliche Regierungen. Die geben Marx mit seine Klassenkampdf "ex negativo" recht - mit Klasenkampf von oben!! Die Politik ist da insfesamt von eine Heimtücke, Brutaliutät und sozisalpsxvhoiloguiscvhrn Ausnutzung tiefster menschlicher Eigenschaften, die "Chrakterbildung" und Denkfühlre werden dauerangegbriffen und strukruriert, so dass "kein Durchkommen" um Glückstreben der Massen von Menschen ist.

Columbus 02.07.2015 | 20:30

Umgekehrt wird ein Schuh draus, Herr Dettenbach.

Frau Schwan kennt die echten Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaften. Sie weiß, was die, wohlbegründet, zur EU- Politik und speziell der deutschen Rumpel- Methode seit fünf Jahren denken und schreiben.

Für Politologen gibt es ja keine Nobelpreise. Klar, Gesine Schwan bekäme keinen, denn dafür ist ihr, auch schon umfangreiches und beachtliches, wissenschaftliches Werk zu schmal und auch nicht hinreichend häufig in der Fachwelt zitiert.

Aber für mich ist das Statement der eher linkszentristischen Politologin, die aus dem Seeheimer Umkreis der SPD stammt, schon ein Lichtblick. Erkenntnis geht eben doch noch vor Bekenntnis!

Daran mögen sich auch in der dFC einige Blogger und Kommentatorinnen erinnern, statt inhaltslose Meinungen zu versenden, weil sie vergrätzen und ein bisschen Zorn loswerden wollen, weil sie Aufmerksamkeit suchen oder andererseits jemanden, ohne viel Hinterfragen, idolisieren.

Beste Grüße

Christoph Leusch

Martin Franz 02.07.2015 | 20:52

...."nicht in der Sesamstraße unterwegs."

...genau richtig!....in der "bitteren Realität!"

Warnungen und Worte sind ja wohl mehr als genug "gefallen"!!!

.....und JETZT sind dringlichst "TATEN" höchstnötig!!!

...und/aber...."wehe dem, der....!!!"...."Wieso, weshalb, warum" ...sollte man sich fragen.... gar beantworten!

.....könnte aber, dann in die Tat "umgesetzt"....unangenehm, beschwerlich...gar gefährlich werden!!!

.....dann "lieber/besser" weiter schwafeln/schreibseln....man hat ja (wenigstens/schließlich) "was unternommen"!

...und kann (dann) mit gutem/reinem Gewissen dem (weiteren) Niedergang zu- und entgegen sehen!

poor on ruhr 02.07.2015 | 21:06

Wieso leider? Ich verstehe nicht, was Frau Wagner falsch geamacht haben soll? Ihre Äusserung zu Gesine Schwan finde ich gut. Was können wir denn in dieser Krise sonst machen als das , was sie in ihrem Kommentar an Frau Wagner kritisiert haben? Solche Andeutungen, die sie schreiben lesen sich zwar immer so nach Reflexion und Nachdenken. Ich finde es trotzdem nicht zu Ende gedacht. Wer A sagt , sollte auch B sagen.

Corina Wagner 02.07.2015 | 21:20

"und JETZT sind dringlichst "TATEN" höchstnötig!!!"

Genau! Mund aufmachen, nicht wegsehen. Mal ganz ehrlich, so unter uns, liest ja kaum jemand mit. Was soll ich tun? Ich kann nur reden, mit fremden oder mir bekannten Menschen debattieren, darüber schreiben, aber als Einzelperson kann ich nichts erreichen. Ich habe keine Machtfunktion, die den Griechen nun helfen könnte. Ich hätte etliche Ideen, eine Frau, die keine Bankerin, keine Politikerin, keine Ökonomin ist. Man wird aber solche Einfälle niemals umsetzen, weil sie unbequem sind. Würden die reichen, die superreichen Griechen mal den armen, finanzschwachen Griechen unter die Arme greifen, sehe es unter der griechischen Sonne viel besser aus. Doch die Welt ist nun mal ungerecht. Menschen ändern sich nicht und wenn, dann dauern diese Veränderungen ewig, bis sie wirklich von außen erkennbar werden. Griechenland wird sich nicht innerhalb einer weniger Jahre so positiv entwickeln – wie sich das ganze Elend andere Politiker zum Teil schön reden wollen - dazu benötigt das Land Zeit, die es anscheinend nicht hat oder bekommt. Wenn man nur NormalbürgerIn ist, darf man zwar hier sagen, schreiben, was man denkt, aber das war es dann auch schon. Pure Realität.

Martin Franz 03.07.2015 | 00:50

...ja..wie schon geschrieben...."leider"!

....aber....davon mal abgesehen...geht es mir gar nicht (allein) um Griechenland....sondern, den Bogen weiter gespannt, um die dahinter, hinter dem vielen/fast allem Übel stehende (grundsätzliche) Problematik!.....".....wehe dem, der....!!!....."

und dazu habe ich mich, gar an allerhöchster Stelle im Lande, wie folgt "ausgelassen"!:

http://www.scharf-links.de/46.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=37856&cHash=1d2bac358f

....und/aber....sich mit der Einstellung: ...."aber das war es dann auch schon. Pure Realität."....abzufinden....wäre mir zu wenig! ....und schon gar nicht weiter führend!

Martin Franz 03.07.2015 | 01:24

Frau Wagner hat nichts falsch gemacht....im Gegenteil!....ihre Äusserung findet meine vollste Zustimmung!

ABER!....und mein "Geschreibsel" sollte provokativ anzusehen sein...

Warnungen und Worte sind ja wohl mehr als genug "gefallen"!!!

.....und JETZT sind dringlichst "TATEN" höchstnötig!!!

....in die Tat "umgesetzt"....unangenehm, beschwerlich...gar gefährlich werden!!!

und genau "da" muss sich endlich "was" tun!

"Wenn man nur NormalbürgerIn ist, darf man zwar hier sagen, schreiben, was man denkt, aber das war es dann auch schon. Pure Realität."

......"und wehe man würde weiter gehen!!!"

Genau "da" spreche ich aus eigener Erfahrung!....bin ich doch....gar musste ich!!!....gar gesetzlich gezwungen!!!....handeln um mich nicht im Kernbereich meiner Aufgabe und Verantwortung selbst strafbar zu machen!!!...."entsprechendes" erleben und erleiden!!!

..."wehe dem, der....!!!...."

.....was sollte man "da" von einem/einer "NormalbürgerIn" erwarten können...zumutbar sein?!

Ein VÖLLIGES VERSAGEN sämtlicher STAATS-STRUKTUREN hat sich aufgetan!!!

Wir sind kein bisschen "besser" dran als zu Zeiten der DDR und dem Dritten Reich!!!...im GEGENTEIL!!!....dort/da "herrschten" wenigstens offene und klare Verhältnisse und Strukturen!...."man" ging "ehrlicher" mit "seiner" Bevölkerung um!!!

Erst wenn "dies" offenbar (geworden) ist, kann es hier (wieder) besser werden!!!

.....in diesem SINNE sind meine Kommentare zu verstehen...sollten nicht persönlich genommen werden...und stets unabhängig, den Bogen weiter über den jeweiligen Artikel hinaus spannend, zu sehen sein!

A-Deiport 03.07.2015 | 09:27

"...In der "politischen Öffentlichkeit" reden alle viel und niemand sagt etwas..." Wache Sie endlich auf, unsere Demokratie ist genau nach dieser Pointe ausgerichtet. In diesem System wird viel geredet und so gut wie gar nicht im Sinne der Gemeinschaft gestaltet. Persönlichkeiten wie Frau Prof. Schwan werden wenig wahrgenommen bzw. sie kommen kaum zum Wort aber Labertaschen wie Bosbach werden zu jedem Talkshow eingeladen und dort dürfen sie ihren Senf überall verteilen.

82uJ 03.07.2015 | 10:14

Das mag sein. Viel wichtiger aber als sich das, im Endstadium und mittlerweile für jeden offensichtlich, vorkauen zu lassen, wäre es allerdings, selbst in der eigenen Umgebung Aufmerksamkeit über diese Vorgänge zu schaffen und aktiv zu sein. Daran mangelt es in der Gesellschaft erheblich: Gedankenfaulheit! Denn wie nennt man sowas? einen "kalten Putsch"? Parallelen zur Ukraine, dessen Haircut im Ggs. zu Gr. lange schon beschlossene Sache ist?

Wehner 03.07.2015 | 15:35

Das fundament des Euro ist Lug und Trug. Die haben ganz genau gewußt, daß es mit Griechenland so kommen würde. Dann haben sie den Leuten noch die hucke vollgelogen, von wegen es sei angeblich "ausgeschlossen", daß Deutschland für andere mitglieder massiv zahlen wird. Dabei geht es doch garnicht um die griechen, sondern darum, Milliardengelder aus dem Staatshaushalt an die Banken schieben zu können, und das fortwährend. Warum ist denn die ober -Propagandistin so unheimlich geil drauf, daß Zipras unterschreibt ? Mit einer solchen, von den US-kapitalisten korrumnpierten Politmafia ,werden wir hier noch in die schwersten Konflikte kommen, und diese gekauften Knechte des US-Kapitals haben Europa zerstört, dem Profit geopfert.

Martin Franz 03.07.2015 | 18:08

"Das fundament des Euro ist Lug und Trug."

.... "was" vom/n derzeitig "Herrschendem/n" ist denn nicht von/aus "Lug und Trug"?!

...."so" (entsprechend) stabil dürften auch die "Fundamente" sein!

.....und dieses "Gebilde"....nur noch aus/durch "Angst und Einschüchterung" zusammen/aufrecht gehalten...hat "wohl" ebensolchen "Fundamentalen Bestand"!!!

..."und wehe dem, der....!!!".....

KOMMT aus euren "LÖCHERN"!!!

Avatar
Ehemaliger Nutzer 04.07.2015 | 13:09

Deutliche Einschätzung von Gesine Schwan:

"Das führt dazu, dass Politik und das Aushandeln von Kompromissen durch juristische Erzwingung ersetzt werden. Immer mit der Verhandlungsmasse einer starken Wirtschaftsmacht im Hintergrund"...

Danke fürs Einstellen dieses aussagestarken Interviews!

aquarius99 04.07.2015 | 18:22

Es ist einfach schade, das in der deutschen Politik nur noch wenige vom Format von Frau Schwan vertreten sind. Allein der Mut, sich gegen den eigenen Parteivorsitzenden zu stellen, ist ja den Parteipolitikern mit dem Ende ihrer Zeit in der jeweiligen Jugendorganisation abhanden gekommen.

Ansonsten gibt fast nur Plattitüden, Lügen und Stammtischparolen zu hören.

Fruher gab es in jeder Partei integre Politiker.

Und ich freue mich, das selbst der Seeheimer Kreis offenbar noch nicht ganz auf Linie gebracht worden ist.

aquarius99 04.07.2015 | 18:22

Es ist einfach schade, das in der deutschen Politik nur noch wenige vom Format von Frau Schwan vertreten sind. Allein der Mut, sich gegen den eigenen Parteivorsitzenden zu stellen, ist ja den Parteipolitikern mit dem Ende ihrer Zeit in der jeweiligen Jugendorganisation abhanden gekommen.

Ansonsten gibt fast nur Plattitüden, Lügen und Stammtischparolen zu hören.

Fruher gab es in jeder Partei integre Politiker.

Und ich freue mich, das selbst der Seeheimer Kreis offenbar noch nicht ganz auf Linie gebracht worden ist.

82uJ 05.07.2015 | 17:15

"Jeder ist seines Glückes Schmied, ein uralter Spruch, der nicht an Bedeutung verloren hat."
Also tut mir wirklich leid. Bei diesem Spruch werde ich hellwach.
Das ist einer der ureigensten neoliberalen Sprüche überhaupt, eine Gedankenfalle mit zirkulärer Bedeutung (DU bist SELBST Schuld...)
Bitte streiche doch sowas aus Deinem Gedankengut, oder reflektiere zunächst etwas besser , um so etwas in einen richtigen Kontext zu bringen.

GEBE 05.07.2015 | 17:31

Das ist der "Spruch" eben nicht!

Es kommt schon sehr genau darauf an, in welchen Dienst er gestellt wird, genau so, wie Sie bei einem Messer unterscheiden müssen, wozu und wie es angewendet wird. Wenn Sie nicht mehr zwischen Operations- oder Rasiermesser gegenüber einem Schlachtermesser unterscheiden wollen, liegt das nicht in der Begrifflichkeit begründet, sondern in Ihren Affirmationen dazu. Sinnstiftend soll es angeblich ja sein, Differenzieren erlernt zu haben, statt Affekten zu fröhnen. Und Ihr Kommentar ist ein charakteristisches Beispiel für affektgetriebene Assoziiererei als vermeintlich klügeln wollender Intellektualismus. tsss

82uJ 05.07.2015 | 23:15

"Und Ihr Kommentar ist ein charakteristisches Beispiel für affektgetriebene Assoziiererei als vermeintlich klügeln wollender Intellektualismus. tsss"

Lieber GEBE, bis zu diesem Satz hätte ich dir ja fast noch recht gegeben. Aber mit diesem Satz verlässt du den Grundsatz eines analysierenden fruchtbaren Diskurses, indem du versuchst ihn als 'argumentum ad hominem' zu führen.

Ich verwahre mich vor solchen Darstellung wie "affektgetrieben", "klügeln", "Intellektualismus" ,"Assoziiererei" usw. usw., zumal du hiermit im gleichen Atemzug und scheinbar ohne mit der Wimper zu zucken selbst in der Lage bist, affektgetrieben herumzuklügeln.

Hast du es nötig, dich auf solcher Art wirklich dümmlich entlarvender Weise künstlich selbst über ein Niveau eines Gesprächspartners definieren zu wollen, nur um damit scheinbar überlegenden "Intellekt" nach außen zu demonstrieren? Oder besser und kurz: für wie verblödet pflegst du so dein jeweiliges Gegenüber zu halten?

Zum Inhalt dieses Satzes ist alles gesagt. Er ist zum Synonym anderer Dinge geworden, auch wenn du es nicht wahrhaben willst, mein Freund.