Wo die braven Leute wohnen

Ein deutscher Bezirk Warum hassen alle den Prenzlauer Berg? Am einstigen Sehnsuchtsort der Berliner Republik ist die Vision der Wiedervereinigung an ein Ende gekommen

Es ist ein Dauerthema. Eines, das eigentlich alle nervt. Seit ein paar Jahren nun schon vergeht kaum ein Monat, mittlerweile kaum eine Woche, in der nicht in irgendeiner Zeitung über den Prenzlauer Berg hergezogen wird. Das Berliner Stadtmagazin Zitty beispielsweise titelte: „Die Familie in Prenzlauer Berg. Anatomie eines Feindbildes.“ Man kann es nicht mehr hören. Fast täglich muss man sich darüber unterhalten, überall in Deutschland. Jeder scheint eine Meinung zu diesem Stadtbezirk zu haben, egal, woher er kommt. Und meist ist es eine schlechte. Nur ältere und uncoole Leute finden den Prenzlauer Berg schön oder würden das zugeben. Es ist ein Phänomen.

Ein Beispiel: Unlängst gab Rainald Grebe in der Berliner Waldbühne ein Konzert. Grebe, das ist dieser Sänger und Schauspieler, der gern Lieder über Gentrifizierung macht und auch eins geschrieben hat, das – als spräche es für sich – „Prenzlauer Berg“ heißt. „Voll auf Litschi und Holunder, vom Himmel fällt Holzspielzeug und ein Satz Faber-Castell, die Menschen sehen alle gleich aus, irgendwie individuell“, heißt es unter anderem darin.

Bevor Grebe also zu singen anhob, fragte er noch einmal ins Publikum, ob hier jemand aus dem Prenzlauer Berg sei? Eine Kollegin, die das Konzert besuchte, hob – todesmutig, wie man im Nachhinein sagen könnte – die Hand. Mit ihr zusammen tat das noch genau eine andere Frau. Eine einzige! Und die ganze Waldbühne begann daraufhin, die beiden auszubuhen. Natürlich wohnt auch Rainald Grebe selbst im Prenzlauer Berg. Wo sonst?

Wer aber einmal für einen Moment zurücktritt, kann sich auch fragen: Warum hassen eigentlich alle den Prenzlauer Berg? Was hat dieser knapp 11 Quadratkilometer große Stadtteil, in dem rund 150.000 Menschen wohnen, an sich, dass er zwar wie kein anderer zu einem Synonym für die Gegenwart Deutschlands geworden ist, seine Bewohner aber gleichzeitig so viel Antipathie und Häme hervorrufen.

Horrorkabinett der Projektionsfiguren

Heißt das, dass wir unsere Gegenwart verachten? Schämen die Deutschen sich gar, weil die Erzählung vom Aufbruch und der Suche nach dem guten Leben, für das der Prenzlauer Berg frühe­­­­­­­­­r stand, nicht so fortgeschrieben wurde, wie sie es sich nach der Wende vorgestellt haben?

In diesem Hass jedenfalls geht es nicht allein um den Prenzlauer Berg oder um Berlin. Es geht um Deutschland. Schließlich gab es keinen anderen Ort, an dem die Menschen aus Ost und West in den Jahren nach dem Mauerfall derart aufeinandertrafen. Der Prenzlauer Berg sollte Modell, Versuchslabor und Zukunftswerkstatt in einem sein. Aber was ist nun aus diesem Bezirk, aus uns, aus dem wiedervereinigten Deutschland geworden?

Vor ein paar Wochen ist das Buch von Anja Maier Lassen Sie mich durch. Ich bin Mutter erschienen. Nachdem die taz davon einen Vorabdruck unter dem Titel „Die Weiber denken, sie wären besser“ veröffentlicht hat – Mütter werden darin als Rinder bezeichnet, die Euter tragen –, waren binnen Stunden dazu mehrere Hundert Kommentare online zu lesen.

Viele dieser Einträge gehen weit über die gewohnte und in vielen Foren verbreitete Pöbelei hinaus. „Is das genial. Endlich mal ein fetter Tritt in Richtung dieses dumm-penetranten Ego-Mutti-Kults. Ich betrete schon kein Café mehr, in dem diese dummen Euter rumhängen“, heißt es da. Oder: „liebe pberg-wessi-besser-menschen – ihr kotzt verdammt viele alte ostberliner echt an. ja, war ne dumme idee, die mauer einzureissen.“ Mehr ist dazu und zu diesem Buch nicht zu sagen. Maier bedient die üblichen Stereotype und Neidreflexe, man kann gar nicht sagen, ob ihr Text eher menschenverachtend oder eher frauenfeindlich ist. Wahrscheinlich beides.

Die Latte-Macchiato-Mutter ist ja nur eine dieser Figuren, die man sich für das Prenzlauer-Berg-Bashing erfunden hat. Außerdem gibt es noch: den Elternzeit-Papa mit seinen Yoga-Kindern, die Schwaben, die Bionade-Spießer und manchmal auch die digitale Boheme, auch wenn die häufig in Mitte rumsitzt. Sie alle verbindet, so heißt es immer wieder, dass sie gleichsam auf dem Kollwitzplatz wohnen und die autochthonen Bewohner des Kiezes vertrieben haben; dass sie gut verdienen, obwohl sie den ganzen Tag im Café verbringen; dass sie ihre Kinder falsch, weil mit zu viel Aufmerksamkeit und Sorgfalt erziehen; dass sie Grün wählen, beinahe ausschließlich im Biomarkt einkaufen und einen Volvo fahren. Kurzum: dass sie ihr Leben für das Beste aller möglichen halten.

Wer widerspricht, hat schon verloren

Wer heute zwischen 30 und 50 Jahre alt ist, kann sich nun aussuchen, welcher dieser Entwürfe, welche dieser Projektionsfiguren ihm selbst am nächsten kommt. Und wehe jedem, der denkt, er sei eigentlich ganz anders. Allein bei diesem Gedanken hat man sich bereits entlarvt. Denn alle diese sogenannten Latte-Macchiato-Mütter, Elternzeit-Väter und Bionade-Spießer glauben ja schließlich auch, ganz anders zu sein. Oder besser gesagt: Sie sind einst in die Fremde, in die Großstadt aufgebrochen, um zu beweisen, dass sie eigentlich anders sind.

Kehrt man an dieses „einst“ als Ausgangspunkt zurück, erscheint das Prenzlauer-Berg-Bashing als das, was es im Kern ist: Es ist der vorläufige Endpunkt einer Erzählung, die einmal als eine der Emanzipation begonnen hat. Als ein Aufbruch, der heute in Desillusionierung umgeschlagen ist. Oder eben in Hass.

Überraschenderweise begann dieser Aufbruch nicht erst, wie viele glauben, nach dem Mauerfall. Im Gegenteil: Der Bezirk war ja bereits in den achtziger Jahren ein Mythos. Schon damals versammelte sich hier die zahlenmäßig eher kleine, aber symbolträchtige Boheme der DDR. Sie brach leere Wohnungen auf und besetzte sie; sie eröffnete illegale Cafés, Galerien, Clubs und begrünte Hinterhöfe. Die „normalen Bewohner“ indes flüchteten, wenn sie konnten, nach Pankow, Marzahn oder Hellersdorf. Sie erfüllten sich ihren Traum von einer Wohnung mit Zentralheizung und Innen-Toilette. Wer wollte es ihnen verübeln. Im Nachhinein aber muss man sagen, dass bereits diese DDR-Boheme eine Art Vorläufer jenes Phänomens gewesen ist, das wir heute als Gentrifizierung bezeichnen.

Diese beiden Entwicklungen erfuhren in den Jahren nach dem Mauerfall eine Beschleunigung: Nun zogen auch noch jene aus dem Prenzlauer Berg ins Grüne oder an den Stadtrand, die bisher ausgeharrt hatten. Die Sache mit der Vertreibung der angestammten Bevölkerung jedenfalls entpuppt sich bei näherer Betrachtung als eine Übertreibung. Burkhard Kleinert, der 15 Jahre lang Kommunalpolitiker im Prenzlauer Berg war und den Bezirk seit den Siebzigern kennt, sagt: „Ich kenne kaum jemanden, der wirklich von hier vertrieben worden ist.“ Die meisten gingen aus anderen Gründen.

Während Hunderttausende Ostdeutsche im übrigen Land auf der Suche nach Arbeit gen Westen zogen, kamen im Gegenzug viele Westdeutsche in den Prenzlauer Berg. Man könnte sie als die erste Generation bezeichnen. Sie kamen, weil sie mit dem Mythos des Prenzlauer Bergs sympathisierten; weil sie diese Nische, die für eine Gegenwelt stand, in die im Entstehen begriffene Berliner Republik hinüberretten wollten.

Ganz so, wie es eine Figur aus der Puppenbühne „Das Helmi“ vom Helmholtzplatz sagt: „1992 bin ich aus Frankfurt am Main hierher gezogen und habe mit meinen anderen Jungs aus Westdeutschland versucht, eine neue Welt aufzubauen. Hier in Ostdeutschland haben wir Raum und Platz gefunden. Wir wollten eine neue Welt, eine neue Vision. Und was ist daraus geworden: Scheiße.“

Vereinfacht gesagt, bestand diese erste Generation also aus Westdeutschen, die leere Wohnungen besetzen, aber noch nicht besitzen wollten. Sie sollten später von ihren eigenen Leuten, quasi der zweiten westdeutschen Generation, überrollt werden.

Was nun folgt, liest sich trocken und hat mit einem Mythos, einer Vision gar, nicht mehr viel zu tun. Im Gegenteil: Die Idee dieser neuen Vision wurde von der Politik schon begraben, bevor sie überhaupt geboren war. Denn bereits der Einigungsvertrag aus dem Jahr 1990 sah mit dem „Gesetz zur Regelung offener Vermögensfragen“ und der darin enthaltenen Regelung „Rückgabe vor Entschädigung“ vor, Immobilien an jene Alteigentümer zurückzugeben, die sie vor 1945 besessen hatten. Einige von denen wohnten im Westen. Und viele Ostdeutsche, die nun über Nacht zu Eigentümern wurden, haben ihre Immobilien anschließend weiterverkauft, weil ihnen oft schlicht die Mittel zur Sanierung fehlten. So wurde der Prenzlauer Berg mithilfe staatlicher Subventionen und Steuerabschreibungsmodelle zum größten innerstädtischen Sanierungsgebiet Europas.

Zwar konnte dadurch das größte Gründerzeit-Quartier Deutschlands vor dem Verfall gerettet werden, andererseits aber hat sich das Primat der Ökonomie knallhart durchgesetzt. Ein gewaltiger Vermögenstransfer von Ost nach West fand statt, dessen Auswirkungen man heute sehen kann: Mehr als zwei Drittel der Einwohner des Prenzlauer Berges sind ausgetauscht worden, gleichzeitig hat sich die Bevölkerung immer stärker homogenisiert.

Der Feuilletonist Gustav Seibt beschreibt das für sein Haus so: „Erst allmählich vollzog sich dann der Austausch der Bevölkerung, der in meinem Haus klischeegetreu stattfand: junge Familien aus der westdeutschen Provinz mit Kindern ersetzten Ost-Rentner, Studenten und Wohngemeinschaften. Inzwischen bin ich als freier ­Autor ein komischer Vogel in dem 20-Parteien-Haus, der vor allem durch die viele Bücherpost auffällt und dadurch, dass er oft noch am Vormittag im Schlafanzug angetroffen wird (weil ich meistens gleich nach dem Aufstehen schreibe, ohne mich anzuziehen).“

Was aus den sozialen Zielen der Sanierung wurde

Knapp die Hälfte der Bewohner ist heute zwischen 25 und 45 Jahre alt, obwohl ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung lediglich rund 27 Prozent ausmacht. In der Gegend um den Kollwitzplatz liegt das Einkommen um 45 Prozent über dem Berliner Durchschnitt. Drei Viertel der dortigen Einwohnerschaft sind Akademiker. „Die sozialen Ziele der Sanierung sind verfehlt worden“, stellt Burkhard Kleinert ernüchtert fest. „Die Politik hat es nach Meinung vieler nicht geschafft, ihr selbst gesetztes Ziel einer sozialen Durchmischung zu erreichen“, sagt Philipp Schwörbel, der Herausgeber der Prenzlauer-Berg-Nachrichten, einer lokalen Online-Zeitung.

Insofern steht die Geschichte des Prenzlauer Bergs einerseits stellvertretend für die des wiedervereinigten Deutschland. Und doch ist sie anders. Das, was man hier beobachten kann, ist zwar die Verdichtung einer Entwicklung, die im Osten allerorten stattgefunden hat, dort aber größtenteils die Ostdeutschen allein betraf. Fronten und Verläufe und Konflikte sind in Leipzig oder Dresden viel schwerer auszumachen, weil sie viel weniger sichtbar sind. Gentrifizierung findet in diesen Städten meist ohne Reichtum statt, und die zugezogenen Westdeutschen sind eindeutig in der Unterzahl. Auch Philipp Schwörbel, der ursprünglich aus Hamburg stammt, ist sich sicher: „Das Ost-West-Thema ist hier noch lange nicht durch. Die Probleme des Prenzlauer Bergs sind im Kern Ost-West-Konflikte.“

Zuschreibungen wie Ost und West sind im Prenzlauer Berg dabei weniger eine Sache der Herkunft als eine der Gesinnung. Man wählt sie sich frei. Und so schießen die Konflikte wild durcheinander. „An jeder Ecke eine Bürgerinitiative“, erzählt Schwörbel.

Einfache Frontverläufe gibt es nicht, eher Gemengelagen: Ost-Mütter wie Anja Maier hacken auf West-Mütter ein. Kinderlose auf Familien. In der Kastanienallee kämpfen die Westdeutschen der ersten Generation gegen die der zweiten, weil sie nicht wollen, dass die Bürgersteige verengt werden und dass überhaupt der seit ein paar Jahren anhaltende Enturbanisierungs-Trend fortgesetzt wird. Anwohner klagen gegen Club-Besitzer. Rainald Grebe beschimpft sich selbst. Wer jüngst sogar Plakate gegen die Schwaben geklebt hat, weiß kein Mensch, man vermutet Links-Autonome. Im Quartier Kolle-Belle streiten Mieter mit DDR-Mietverträgen gegen den Immobilienbesitzer aus Westdeutschland. Und in einigen wenigen, meist sehr verrauchten Kneipen sitzen noch ein paar ehemalige DDR-Oppositionelle herum – aber die haben sich mit ihrer politischen Marginalisierung längst abgefunden. Sie sind wahrscheinlich die einzigen, die nicht mehr kämpfen.

Ansonsten aber gilt: alle gegen alle. Ein jeder gibt dem anderen die Schuld. Aber wofür eigentlich?

Als Ingeborg Bachmann in der ersten Hälfte der sechziger Jahre nach Berlin kam, schrieb sie in ihrem Text „Ein Ort für Zufälle“ über Kreuzberg: „Nach Mitternacht sind alle Bars überfüllt. Es gibt sofort eine Invasion von nassen Händen und verglasten Augen. Alles gerät durcheinander, dann sondern sich einige ab. Die Spionage hat leichte Arbeit, jede Zerrüttung ist durchsichtig. Jedem ist daran gelegen, sein Geheimnis loszuwerden, seine Nachricht zu geben, zusammenzubrechen im Verhör. Jeder hat jetzt jeden am Hals, und keiner kann die untergeschobene Rechnung kontrollieren, in dem wenigen Licht.“ Kreuzberg begann in diesen Jahren für jene Generation populär zu werden, die später einmal „die 68er“ heißen würden – quasi die Eltern derer, die heute im Prenzlauer Berg wohnen.

Und heute? Ein halbes Jahrhundert später hat am Kollwitzplatz kaum jemand ein Geheimnis mehr, schiebt niemand mehr den anderen seine Rechnung unter. Das Verhör in den Kneipen ist der gepflegten Unterhaltung beim Italiener gewichen. Kein Exzess, keine Zerrüttung, kaum ein übergreifendes Projekt mehr, das über den Einzelnen und seine partiellen Interessen hinausweisen würde. Nur noch kleine Konfliktherde, die isoliert und nebeneinander stattfinden.

Der Prenzlauer Berg steht für nichts mehr außer sich selbst. Ein Versprechen auf eine andere Zukunft ist er nicht mehr. Der Bezirk ist ganz Gegenwart geworden, und die einstigen Visionen haben dem Wohlstand, dem Wohlfühlen, dem guten Aussehen Platz gemacht. Wahrscheinlich macht sich deshalb an vielen Stellen, in vielen Köpfen das gleiche schale Gefühl der Vergeblichkeit breit. Und dieses Gefühl ist mehr als die Midlife-Crisis einer in die Jahre kommenden Generation.

Es gilt: alle gegen alle. Jeder gibt anderen die Schuld

Es rührt von der Einsicht, dass die Erzählung eines neuen Deutschlands, die Erzählung des wiedervereinigten Landes hier an ein Ende gekommen ist. Irgendwo tief unter dem Kollwitzplatz liegt sie nun begraben. Kaum einer erinnert sich mehr an sie.

Die Deutschen haben diese Entwicklung nicht verhindert, wir haben sie nicht aufgehalten, uns ihr nicht entgegengestellt. Weder Ost- noch Westdeutsche, weder die erste noch die zweite Generation, wenngleich auch aus anderen Gründen. Aber weil man sich dieses Versagen nur schwer eingestehen kann, versucht man die Schuld nun allen anderen, im Zweifelsfall den Nachbarn oder eben den Bewohnern des Prenzlauer Bergs in die Schuhe zu schieben.

Aus der Verachtung für die Gegenwart scheint ein Hass auf uns selbst geworden zu sein. Die Emanzipation derer, die einst in den Prenzlauer Berg aufgebrochen sind – sie war vergeblich. Das heutige Leben hat zu keinem neuen Zustand geführt. Die Befreiung von den alten Werten, von der eigenen Herkunft ist in einer Sackgasse gelandet.

Nun treffen sich am Prenzlauer Berg Menschen und hassen sich dafür, dass alle so sind wie sie selbst. Dass auch sie gezwungen sind, ihr Anderssein durch nichts als jene Dinge auszudrücken, die man nun an jeder Ecke kaufen kann: Klamotten, Möbel, iPhones, italienischen Schinken, französische Croissants, amerikanischen Kaffee. Denn auch das ist wahr: Es gibt hierzulande wahrscheinlich keinen anderen Ort, an dem sich Lifestyle als Konsum derart in seinen schillerndsten Farben zeigt.

Aber auch dies sei gesagt: Trotz allem ist der Prenzlauer Berg einer der schönsten Orte, an denen man in Deutschland wohnen kann. Und das ist ja nicht nichts.

Jana Hensel wohnt seit 1999 im Prenzlauer Berg

07:00 18.11.2011
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