RE: Bei „Anne Will“ kein Thema | 12.11.2021 | 03:35

Oder sollte man zur Lösung der "Klimakrise" auch mehr mit Klimawandelleugnern sprechen? Oder zur Überwindung des Faschismus mit Nazis? Toller Ansatz!

So ist das!

RE: Wende von unten | 07.11.2021 | 16:33

Innerhalb der gewohnten Strukturen gelingt Veränderung nur im Schneckentempo.

Hier mal ein Blick über den Tellerrand hinaus: Möglicherweise sind die über einen langen Zeitraum einstudierten Sprach- und Kommunikationsmuster nicht mehr oder nur wenig hilfreich, um die Lebensgewohnheiten in industrialisierten Volkswirtschaften zügig und effektiv zu verändern.

Das könnte darin liegen, das diese Muster nicht mehr zeitgemäß sind und daher dringend einer Reform bedürfen. Überspitzt formuliert. Die Intention einer bekannten Textsammlung, die über einen langen Zeitraum fast ausschließlich kommuniziert wurde, trägt eine deutliche Signatur: Unterdrückung und Prekarisierung.

Aus diesen Denk- und Kommunikationsmustern sollte man sich herauswinden, so schwer es fällt. Mit dem aufkommen der Naturwissenschaften ist da schon einiges an Wegstrecke zurück gelegt worden., aber noch lange nicht genug. Erschwerend kommt hinzu, das im vergangen Jahrhundert die Mode aufkam, von Unterbewusstsein zu reden und noch mehr darüber zu schreiben. Was soll das sein, Unterbewusstsein? Auch hier kann man eindeutig erkennen, das es nur darum geht Menschen zu klassifizieren und anschließend diejenigen, die nicht ins Körbchen passen zu stigmatisieren, und wohlwollend großzügig in der Ecke abgestellt zu pflegen.

RE: Wende von unten | 07.11.2021 | 08:15

" Und so finden sich im Bürgergutachten klare Regeln für alle Bereiche, Ebenen und Akteure. Sie reichen von einem generellen Tempolimit, dem geregelten Auslaufen von Verbrennermotoren, Öl- und Gasheizungen, einem neuen Landwirtschaftsgesetz, der Eindämmung von Überproduktion und Verschwendung im Ernährungsbereich, der Pflicht zu Solardächern und zur Langlebigkeit von Elektrogeräten bis hin zu verpflichtenden Rahmenbedingungen für die Beschleunigung der dezentralen Energiewende und dem massiven Ausbau von ÖPNV und Radwegen. All dies soll Vorrang vor den Kosten haben."

Dieselbe Klamotte wie eh und jeh nur anders verpackt. REWE-Niveau!

RE: Wende von unten | 07.11.2021 | 08:12

" Ein breit gefächertes wissenschaftliches Kuratorium bestimmte die Expert:innen, die den Prozess engmaschig begleiteten, während der Beirat auf die inhaltliche Ausgewogenheit achtete."

Das ist ernüchternd! Klingt eher nach Kindergarten und/oder betzreutem Wohnen. Hört die Bevormundung denn nie auf.

RE: Wende von unten | 07.11.2021 | 08:03

"Eines kann man mit Sicherheit sagen: Menschen, die sich gegenseitig respektieren, nicht von Wählerschaften oder einem institutionellen Machtgefüge abhängig sind und sich eingehend mit der Thematik befassen, treffen in der Regel gemeinsam sehr vernünftige Entscheidungen."

Das liest sich gut. In D wahrscheinlich nicht umzusetzten. Zu viele Köche, zu wenig Respekt.

RE: Weltrettung, gern später | 10.10.2021 | 11:35

Top!

Das nenne ich konstruktiv.

Ein Maßnahme sollte man drastischer regeln:

Fernreisen nur bis zur Vollendung vom 40. Lebensjahr.

Ganz wichtig. Kein 3 Jahres Schrott mit einplanter Obsoleszens produzieren, sondern haltbare Produkte. War ehedem möglich.

RE: Die Freiheit, die wir meinen | 20.09.2021 | 07:28

In folgendem Satz stecken einige grobe Schnitzer.

"Mit diesen Vorgaben sollen Praktiken eingeschränkt werden, in denen individuelle Selbstbestimmung unter Pandemiebedingungen widersprüchlich wird, weil dies die politische Gemeinschaft, in der sie zuallererst lebbar wird, gefährdert."

Wer kann diesen Humbug aufdröseln?

RE: Keine Zeit mehr für Entweder-oder | 20.09.2021 | 06:40

"Ich finde ja nach wie vor, man sollte erstmal die Prozesse verstehen, bevor man sich daran macht, in diese massiv einzugreifen."

Genau!

Prozesse verstehen, oder Zyklen mit denen wir uns arrangieren müssen, damit wir biologisch existieren können. Am wichtigsten ist doch der Sauerstoff, der sollte möglichst frei von Partikeln sein. Dann kommt das Wasser, das auch möglichst sauber sein sollte. Der Rest ist erst mal zweitrangig. Wenn die beiden Sachen in Ordnung gebracht sind, ergibt sich der Rest von selbst.

Das Problem dabei ist, das Sapiens noch für sehr viele Zyklen Dreck machen müssen, um biologisch existieren zu können. Dass sollte Alle klar haben, um sich nicht von morgens bis abends gegenseitig hinters Licht führen zu müssen.

Für Erwachsene gilt Abstraktionsfähigkeit! Das kann jeder.

Beispiele:

Damit es einen Berg gibt, müssen sehr sehr viele Zyklen nacheinander ab folgen. Kann ich den Berg nicht in Ruhe lassen, muss ich den unbedingt besteigen, um mich selbst besser zu fühlen.

Damit es Wellen zum Surfen gibt, müssen noch viel mehr Zyklen ab folgen. Kann ich die Wellen nicht Wellen sein lassen, muss ich die unbedingt genießen?

Kinder müssen Berge besteigen und Wellen surfen, aber doch nicht Erwachsene.

RE: Hat auch Schiller gebolzt? | 20.09.2021 | 06:18

Ich meine, das die Fähigkeiten von frisch geschlüpften Heranwachsenden durch Erwachsene gestutzt werden. Stutzen ist in geschlossene Räume gesperrt zu werden, Buchstaben und Zahlensalat zu Gemüte geführt zu bekommen und sich zu fragen, was soll das alles. Warum erzählen Erwachsene so viel Blödsinn, haben die nicht mehr drauf.

RE: Hat auch Schiller gebolzt? | 19.09.2021 | 07:53

Kinder sollten überhaupt nicht in die Schule gehen, sondern von mündigen Erwachesenen angeleitet werden. Schulen und Staaten sind Normierungsanstalten, die alles was sie in die Finger bekommen stutzen. Bemühen alleine reicht nicht.