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      <title>Opinion News Articles</title>
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      <pubDate>Mon, 14 Mar 2022 12:14:06 +0100</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Opinion News Articles</title>
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        <title><![CDATA[Wenn alle nach den Landtagswahlen im Osten gehen – wer bleibt dann übrig?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ammar Awaniy kam aus Syrien nach Magdeburg. 2024 durfte er das erste Mal wählen. Heute lebt er in Berlin. Was bedeutet die steigende Zustimmung zur AfD für seine Freunde und Bekannten, die in Sachsen-Anhalt eine neue Heimat gefunden haben?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wenn-alle-nach-den-landtagswahlen-im-osten-gehen-wer-bleibt-dann-uebrig/@@images/image-1000-eb5cf26e1836377c787b66ec58339242.jpeg" alt="Wenn alle nach den Landtagswahlen im Osten gehen – wer bleibt dann übrig?" title="Wenn alle nach den Landtagswahlen im Osten gehen – wer bleibt dann übrig?" height="562" width="1000" /></figure><p class="p4">An jenem Morgen stand ich ungew&#246;hnlich fr&#252;h auf. Dabei hatte ich kaum geschlafen. Immer wieder blickte ich in der Nacht auf die Uhr, als w&#252;rde mich etwas erwarten, das gr&#246;&#223;er war als ein gew&#246;hnlicher Termin. Vielleicht war es genau das. Um acht Uhr sollte ich zum ersten Mal in meinem Leben an einer demokratischen Wahl teilnehmen. Wenige Monate zuvor hatte ich die deutsche Staatsb&#252;rgerschaft erhalten, und in Magdeburg fanden an diesem Tag die Kommunal- und Europawahlen 2024 statt.</p><p class="p4">Ich erinnere mich noch daran, wie ich in den Wochen davor begann, Programme zu lesen, Kandidat:innen zu vergleichen, und Diskussionen zu verfolgen. Es klingt vielleicht banal, aber f&#252;r mich war all das neu. Meine einzige fr&#252;here Erfahrung mit Wahlen lag viele Jahre zur&#</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ammar Awaniy</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Kindertag, nie gehört? Dann muss das wohl ein Ostding sein]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Zu Muttertag und Vatertag fällt jedem etwas ein. Den Internationalen Kindertag am 1. Juni kennen viele nicht. Unsere Autorin wundert sich: Liegt es daran, dass er eine sozialistische Erfindung ist?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/kindertag-nie-gehoert-dann-muss-das-wohl-ein-ostding-sein/@@images/image-1000-95ea4e1c0df54e22517b85c16621a1fd.jpeg" alt="Kindertag, nie gehört? Dann muss das wohl ein Ostding sein" title="Kindertag, nie gehört? Dann muss das wohl ein Ostding sein" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Soeben fiel ich aus allen Wolken, als mir eine Redaktionskollegin mitteilte, sie wusste gar nicht, dass am 1. Juni Kindertag sei. Auch anderen Kollegen sei es so gegangen. Unglaublich, dachte ich, die ich durch meine Eltern 18 Jahre lang zuverl&#228;ssig an jedem Kindertag mit einem Pr&#228;sent bedacht wurde.</p><p class="p1">Wann immer Kolleg:innen oder Freund:innen etwas nicht kennen, das mir selbstverst&#228;ndlich erscheint, lautet mein erster Gedanke: Muss so ein Ostding sein. Damit liege ich, im Allgemeinen, richtig. Und tats&#228;chlich: Der internationale Kindertag ist eine sozialistische Erfindung und geht zur&#252;ck auf eine Idee der Internationalen Demokratischen Frauenf&#246;deration (kurz IDFF, nicht zu verwechseln mit der IDF, die eher wenig R&#252;cksicht auf Kinder nimmt). Bereits in ihrem</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marlen Hobrack</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Mutter aus dem Osten, Vater aus dem Westen: Gehöre ich zur „Vierten Generation Ost“?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ich wuchs in Leipzig auf und hielt die Wiedervereinigung für perfekt. Später bekam dieses Bild Risse, ich dachte anders über Ost- und Westdeutschland nach, gerade als Grünen-Hochschulpolitiker. Was ich mir heute für meine Generation wünsche</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/vierte-generation-ost-vater-wessi-mutter-ossi-gehoere-ich-wossi-dann-dazu/@@images/image-1000-04a677e12c8029d568ec862f3985733c.jpeg" alt="Mutter aus dem Osten, Vater aus dem Westen: Gehöre ich zur „Vierten Generation Ost“?" title="Mutter aus dem Osten, Vater aus dem Westen: Gehöre ich zur „Vierten Generation Ost“?" height="562" width="1000" /></figure><p>Als ich klein war, war f&#252;r mich Deutschland lange ein komplett (wieder)vereintes Land &#8211; in jeder Hinsicht. Kein Ost und West mehr. Sicher liegt das an meiner Erziehung. Meine Mutter, die im Osten aufgewachsen ist, und mein Vater, der sofort nach der Wende nach Leipzig kam, wollten mir immer beide Perspektiven des einst geteilten Deutschlands vermitteln.</p><p>Mein Vater erz&#228;hlte von meiner Oma, die <a href="/autoren/lutz-herden/familie-rechlin-das-ddr-fernsehen-erzaehlt-eine-ost-west-geschichte" rel="noopener">Westprodukte in den Osten</a> schickte. Meine Mutter steuerte die andere Sicht bei: die perfekt gepackten Kisten &#8211; und jene, die ge&#246;ffnet wurden, weil die Stasi hineinsah. Sie erz&#228;hlte von den Jeans, dieser einen Handcreme und den Briefen, in denen versteckt die Frage formuliert war, ob denn die Pakete auch angekommen seien. An dieser Stelle: Ich hoffe, die Jeans haben gepas</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Constantin Meyer zu Allendorf</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Vom Hoffnungsträger der CDU zur Popularitätskatastrophe – Eine Satire über Friedrich Merz]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Es ist die Stunde, in der der Bundeskanzler von allen verlassen scheint, sogar von seiner eigenen Partei, der CDU. Was soll Friedrich Merz jetzt tun? Dem Satiriker Stefan Gärtner ist es erneut gelungen, in den Kopf des Kanzlers zu schauen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/vom-hoffnungstraeger-zur-popularitaetskatastrophe-ein-satire-ueber-friedrich-merz/@@images/image-1000-84ea04c443861a50204f9a13705fc67a.jpeg" alt="Vom Hoffnungsträger der CDU zur Popularitätskatastrophe – Eine Satire über Friedrich Merz" title="Vom Hoffnungsträger der CDU zur Popularitätskatastrophe – Eine Satire über Friedrich Merz" height="562" width="1000" /></figure><p>Ratlos hielt Friedrich Merz die Zigarette zwischen Daumen und Zeigefinger und merkte, dass er, seit langen Jahren Nichtraucher, schon nicht einmal mehr wusste, wie die Dinger hie&#223;en: Fluppe? Glimmst&#228;ngel? Sargnagel?</p><p>Bitter grinste Merz. Das passte wie die Faust aufs Auge; er wusste auch gleich, wessen Auge. Auch du, mein Sohn Brunhild!, dachte es versehentlich halbrichtig in ihm, und er sah ihn direkt vor sich, das lange Elend, den nordrhein-westf&#228;lischen Bl&#246;dmann und Vollversager, und nein, er <a href="https://www.hendrik-wuest.de/" rel="noopener">meinte nicht sich selbst</a>. </p><p>Wie k&#246;nnte er denn auch! Er war doch Friedrich Wilhelm Merz, Lord- oder wenigstens Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, w&#228;hrend der andere nur irgendeinem randst&#228;ndigen Fl&#228;chenland mit kaputten Kitas, Notabitur und zw&#246;lf </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 29 May 2026 18:57:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Stefan Gärtner</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Regelt die UNO jetzt die Klimakrise? Die Weltgemeinschaft spricht sich Mut zu]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Nach Jahren des Ringens beschließt die UN eine Klimaschutz-Resolution. Rechtlich nicht bindend – aber mit viel Weltrettungsrhetorik</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/svenja-beller/un-vollversammlung-zum-klimaschutz-positive-gedanken-gegen-co2-emissionen/@@images/image-1000-6a99c6c72f34c63a47b25c93d395e7bb.jpeg" alt="Regelt die UNO jetzt die Klimakrise? Die Weltgemeinschaft spricht sich Mut zu" title="Regelt die UNO jetzt die Klimakrise? Die Weltgemeinschaft spricht sich Mut zu" height="562" width="1000" /></figure><p>Es gibt was zu feiern: Die Weltgemeinschaft will jetzt doch endlich das Klima sch&#252;tzen! Ja, echt, wurde ganz frisch von ganz oben beschlossen. Dahinter steckt eine richtige David-gegen-Goliath-Geschichte: 27 Jura-Studierende von den Pazifikinseln &#8211; genau, jenen, die im Begriff sind, abzusaufen &#8211; entwickelten aus einer Klassenarbeit eine Klimagerechtigkeitskampagne, die im Kern alle Staaten f&#252;r die Klimakrise in die Verantwortung nehmen will.</p><p>Der Weg dahin ist erwartungsgem&#228;&#223; nat&#252;rlich etwas kompliziert. Die Studierenden brauchten zun&#228;chst ein Land, das ihre Kampagne vertritt, und gewannen daf&#252;r Vanuatu. Dann konnten sie den Fall vor die UN-Generalversammlung bringen, damit die den Internationalen Gerichtshof auffordert, eine Stellungnahme abzug</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 29 May 2026 12:04:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Svenja Beller</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Wo Ulf Poschardts Liberalala-Freiheit aufhört]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Früher war Poschardt Herausgeber von Meinungsorganen, heute ist er selber eines. Die Fortsetzung des Punk ist für ihn das Wutbürgertum geworden. Sieht man sich seine Instagram-Aktivitäten an, bleibt nur eine Frage offen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/axel-brueggemann/wo-ulf-poschardts-liberalala-freiheit-aufhoert-1/@@images/image-1000-bde97d7950130e91fa5be498a2be0b04.jpeg" alt="Wo Ulf Poschardts Liberalala-Freiheit aufhört" title="Wo Ulf Poschardts Liberalala-Freiheit aufhört" height="562" width="1000" /></figure><p><span>Ulf Poschardt hat ein neues Hemd (blauer Jeans-Stoff) und ab 1. Juli auch einen neuen Job. Vom Herausgeber wird er zum <a href="https://www.axelspringer.com/de/ax-press-release/ulf-poschardt-wird-freiester-mitarbeiter-von-axel-springer" rel="noopener">&#8222;freiesten Mitarbeiter&#8220;</a> bei Axel Springer. Fr&#252;her war Poschardt Herausgeber von Meinungsorganen, heute ist er selber eines. Er ist quasi Herz, Milz und Leber des radikalen Liberalismus in einer Person. Springer will mehr von seiner &#8222;Marke&#8220; profitieren, von seien Followern, Poschardt soll auftreten bei Welt TV, bei <em>Bild</em> &#8211; und nat&#252;rlich auf </span><span>Instagram</span><span>. Poschardt hier. Poschardt da. Poschardt-Liberalala!</span></p><h2><span>Wo Ulf Poschardts Freiheit aufh&#246;rt</span></h2><p>Leider h&#246;rt Poschardts Freiheit dort auf, wo er sein Denken selbst begrenzt, also gleich hinter dem n&#228;chsten Verbrennermotor oder dem <span>MAGA</span><span>-Radius um Donald Trump.</span></p><p><span>Da steht er dann, mitten in</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 28 May 2026 18:34:32 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Axel Brüggemann</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Palästinensischer Psychologe: Die Baseballschläger-Jahre in der Westbank haben begonnen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der palästinensische Psychologe Abdulkarim Sadi dokumentiert Menschenrechtsverletzungen durch Israels Armee im Westjordanland für die NGO B’Tselem. Die Vertreibung von Palästinensern jetzt, vor allem durch Siedler, nennt er wohl „endgültig“</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/wolfgang-sreter/die-baseballschlaeger-jahre-in-der-westbank-haben-begonnen/@@images/image-1000-513f047470323e789fcb4d666a841b95.jpeg" alt="Palästinensischer Psychologe: Die Baseballschläger-Jahre in der Westbank haben begonnen" title="Palästinensischer Psychologe: Die Baseballschläger-Jahre in der Westbank haben begonnen" height="562" width="1000" /></figure><p><span>Abdulkarim Sadi ist Psychologe &#8211; und Human Rights Researcher f&#252;r die israelische Menschenrechtsorganisation B&#8217;Tselem im Westjordanland. &#8222;&#220;ber die Jahre habe ich viele Operationen der Besatzungsarmee miterleben m&#252;ssen, aber mein Entsetzen und mein Ohnmachtsgef&#252;hl angesichts der Zerst&#246;rungen sind grenzenlos&#8220;, sagte er schon 2023 <a href="/autoren/wolfgang-sreter/menschrechtsaktivist-abdulkarim-sadi-dschenin-wurde-zu-einem-ort-der-verwuestung" rel="noopener">in einem Interview mit Wolfgang Sr&#233;ter f&#252;r den <em>Freitag</em></a>: &#8222;Die Gespr&#228;che mit den traumatisierten und hoffnungslosen Menschen, vor allem den Kindern und Jugendlichen, fallen mir schwer. Ich f&#252;hle mich diesmal selbst traumatisiert.&#8220;</span></p><p><span>Jetzt aber ist die Lage der Menschen in der Westbank unter israelischer Besatzung noch einmal vielfach drastischer. Als Abdulkarim Sadi nun nach Deutschland gekom</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 28 May 2026 16:55:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Wolfgang Sréter</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wer hat Angst vor Ikkimel? Die fünf jugendgefährdendsten Acts der letzten 50 Jahre]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Radikalsprache der Rapperin Ikkimel aus Berlin-Tempelhof besorgt derzeit viele Eltern. Das ist in der Musikgeschichte nicht neu. Von Die Ärzte über Gangsta-Rap, Billie Eilish und Rammstein: Wer macht die gefährlichste Musik?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/timofeldhaus/angst-vor-ikkimel-die-fuenf-jugendgefaehrdendsten-acts-der-letzten-50-jahre/@@images/image-1000-88413e9a5821b94992c5facfdf95f8ec.jpeg" alt="Wer hat Angst vor Ikkimel? Die fünf jugendgefährdendsten Acts der letzten 50 Jahre" title="Wer hat Angst vor Ikkimel? Die fünf jugendgefährdendsten Acts der letzten 50 Jahre" height="562" width="1000" /></figure><h2>80er: Die &#196;rzte</h2><p>Wer in den 80ern auf einem westdeutschen Schulhof unterwegs war, kann sich noch an den Hauch der Gefahr erinnern, der von diesen im Geheimen kopierten Kassetten ausging: 1984 hatten Die &#196;rzte aus Berlin ihr erstes Album <em>Debil</em> ver&#246;ffentlicht, das wie auch ihr zweites und drittes mit dem herrlichen Namen <em>Ab 18 </em>auf dem Index landete. <a href="/autoren/timofeldhaus/wer-hat-angst-vor-ikkimel-hier-die-fuenf-jugendgefaehrdendsten-acts-der-letzten-50-jahre/Die%20Klassenclowns%20kalauern%20wieder" rel="noopener">Die &#196;rzte</a> spielten der Bundespr&#252;fstelle daraufhin einen Streich und klebten bereits im Vorhinein einen Aufkleber auf die Platte: &#8222;Darf aus Jugendschutzgr&#252;nden nicht an Jugendliche unter 18 verkauft werden.&#8220; </p><p>Man wusste ja damals nicht, ob man verhaftet w&#252;rde, wenn jemand h&#246;rte, dass so ein Album im Kinderzimmer dudelte. Wenn man dann noch gebeten wurde, die Kassette zu &#252;berspielen, also das we</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 28 May 2026 13:45:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Timo Feldhaus</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Von wegen Flugscham: Wer bitte braucht eine Fluglinie von Berlin nach Sylt?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Das Start-up Air Uniquon bietet ab Juli Direktflüge von Berlin nach Sylt an. Und die Bundesregierung? Senkte die Steuer auf Flugtickets. Über ein altes Muster, das sich hier wiederholt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/nick-reimer/in-60-minuten-von-berlin-nach-sylt-wer-bitte-braucht-diese-fluglinie/@@images/image-1000-84788bef93ccf515794d03442cc89c0a.jpeg" alt="Von wegen Flugscham: Wer bitte braucht eine Fluglinie von Berlin nach Sylt?" title="Von wegen Flugscham: Wer bitte braucht eine Fluglinie von Berlin nach Sylt?" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Vier Maurer arbeiten in schwindelerregender H&#246;he: 120 Meter des Schornsteins stehen bereits, doch die letzten 20 Meter haben es in sich. Als Europas h&#246;chste Ziegelesse schwankt das Bauwerk bedrohlich im Wind. Die Zeit dr&#228;ngt massiv, denn am Boden wird die Luft bereits knapp &#8211; das Projekt muss schnellstens fertiggestellt werden.</p><p class="p1">Halsbr&#252;cke, ein Bergarbeiterst&#228;dtchen im Herzen Sachsens, das 19. Jahrhundert neigt sich dem Ende: Die H&#252;ttenwerke stehen vor harten Zeiten. Die &#228;tzenden Abgase der Silberflamm-Ofen haben das ganze Tal der Freiberger Mulde unfruchtbar gemacht, 40 Prozent ihres Gewinns m&#252;ssen die H&#252;ttenbesitzer den Bauern als Entsch&#228;digung zahlen.</p><p class="p1">Aber das k&#246;nnen sie wegen der <a href="/autoren/patrick-kaczmarczyk/corona-ukrainekrieg-klimakrise-der-zerfall-der-wirtschaflichen-weltordnung" rel="noopener">Globalisierung</a> kaum noch, in Peru, Mexiko oder Ch</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 28 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nick Reimer</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Wie für Papst Leo ein gelingendes Leben mit einer anderen KI aussehen könnte]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Papst Leo XIV kritisiert nicht nur den KI-Kapitalismus und fordert deren „Entwaffnung“. Er macht auch sehr konkrete Vorschläge wie eine humane künstliche Intelligenz aussehen könnte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/olivia-mitscherlich-schoenherr/ki-kritik-papst-leo-xiv-liest-peter-thiel-die-leviten/@@images/image-1000-2ee0aece8a2883e36c0dea03ba357847.jpeg" alt="Wie für Papst Leo ein gelingendes Leben mit einer anderen KI aussehen könnte" title="Wie für Papst Leo ein gelingendes Leben mit einer anderen KI aussehen könnte" height="562" width="1000" /></figure><p>Die K&#252;nstliche Intelligenz, die wir kennen, ist eine Intelligenz der Menschenverachtung. Sie wird realisiert in einem Machtgef&#252;ge, in dem sich die technologischen Systeme, trans- und posthumanistische Erz&#228;hlungen von einem erl&#246;sten Zeitalter der Singularit&#228;t, die Ausbeutungsprozesse des Netzwerkkapitalismus und ein politischer Autoritarismus wechselseitig befeuern.</p><p>Plakativ kommt der Menschenhass in den trans- und posthumanistischen Utopien zum Ausdruck, die im Umkreis des Silicon Valley entstanden sind. Endlichkeit, Verletzlichkeit, Sterblichkeit werden als Defekte der menschlichen Lebensform vorgestellt, die durch Technik zu &#252;berwinden seien: in einem <a href="/autoren/der-freitag/transhumanismus-warum-er-die-gefaehrlichste-ideologie-unserer-zeit-ist" rel="noopener">transhumanistischen Evolutionsschritt </a>&#252;ber das Mensch-Sein hinaus in die Zukunft einer allgemeinen KI. D</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 28 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Olivia Mitscherlich-Schönherr</dc:creator>
        
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      <item>
        <title><![CDATA[Reformen | Friedrich Merz ist unbeliebt und ratlos. Bald wird sein Moment der Wahrheit kommen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Alle sind von Friedrich Merz enttäuscht. Grenzen zu, Bürgergeld weg, hat alles nichts gebracht. Also folgt der verzweifelte Versuch, den Schröder 2.0 zu geben. Bald wird Merz sich entscheiden müssen, ob er einer Versuchung nachgibt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/pep/alle-sind-von-merz-enttaeuscht-wir-nicht-denn-wir-haben-uns-nicht-viel-erwartet/@@images/image-1000-085a0094590ac4fbca2e85e7c7070fe5.jpeg" alt="Friedrich Merz ist unbeliebt und ratlos. Bald wird sein Moment der Wahrheit kommen" title="Friedrich Merz ist unbeliebt und ratlos. Bald wird sein Moment der Wahrheit kommen" height="562" width="1000" /></figure><p>Alle sind entt&#228;uscht von Friedrich Merz. Bitter entt&#228;uscht.</p><p>Denn Merz kann gar nichts: nicht regieren und nicht kommunizieren, er kann Strategie nicht und auch keine Taktik, er steuert das Land weder mit ruhiger Hand durch die st&#252;rmische See, noch bricht er verkrustete Strukturen, B&#252;rokratiewahnsinn und den deutschen Schlendrian auf wie so ein Reformer ohne Furcht und Tadel.</p><p>Hier in der Freitag-Redaktion sind wir von Merz nicht entt&#228;uscht, weil <a href="/autoren/wolfgang-michal/gefahr-aus-der-konservativen-gartenlaube-wohin-steuert-die-merz-regierung" rel="noopener">wir nie davon ausgegangen waren</a>, dass er einen guten Kanzler abgeben w&#252;rde; wenigstens in diesem Punkt haben wir also Recht behalten. <a href="/autoren/wolfgang-michal/wie-er-wurde-was-er-ist" rel="noopener">Wir hatten nie daran geglaubt</a>, dass einige Jahre als Gr&#252;&#223;august f&#252;r den US-Verm&#246;gensverwalter Blackrock &#8222;Erfahrung in der Privatwirtschaft&#8220; bedeuten. Oder da</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 28 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Pepe Egger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Vergesst den Tankrabatt: Eine echte Entlastung würde bei den Mieten anfangen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Bundesregierung ignoriert die größte Belastung vieler Menschen: die Wohnkosten. Wer Armut ernsthaft bekämpfen will, muss die Mieten endlich wirksam begrenzen - auch durch die Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/wimalasena/vergesst-den-tankrabatt-eine-echte-entlastung-wuerde-bei-den-wohnkosten-anfangen/@@images/image-1000-1ad4ec21c0bf75cce2087ed834e966f9.jpeg" alt="Vergesst den Tankrabatt: Eine echte Entlastung würde bei den Mieten anfangen" title="Vergesst den Tankrabatt: Eine echte Entlastung würde bei den Mieten anfangen" height="562" width="1000" /></figure><p>Angesichts der verabschiedeten und angedachten sozialen <a href="/autoren/wimalasena/die-menschen-sind-bereit-fuer-opfer-wie-die-spd-ihre-eigene-basis-verhoehnt" rel="noopener">K&#252;rzungspl&#228;ne der Bundesregierung</a> ist es erfreulich, dass zumindest auch &#252;ber Entlastungen diskutiert wird &#8211; vor allem seit der Angriff Israels und der <a href="/autoren/hans-georg-ehrhart/warum-heute-weder-die-usa-noch-russland-mit-angriffskriegen-ihre-ziele-erreichen" rel="noopener">USA auf den Iran</a> hierzulande wieder die Energiepreise ansteigen l&#228;sst. Aus der von Schwarz-Rot beschlossenen Entlastungspr&#228;mie wurde allerdings nichts, weil der Bundesrat sich querstellte. Und den <a href="/autoren/maurice-hoefgen/tankrabatt-die-einzige-gute-entscheidung-in-einem-schlechten-entlastungspaket" rel="noopener">Tankrabatt</a> haben die Energieunternehmen bisher nur teilweise an die Endverbraucher weitergegeben. </p><p>Verwunderlich ist, dass in der Entlastungsdebatte der f&#252;r Millionen Deutsche gr&#246;&#223;te finanzielle Belastungsposten kaum eine Rolle spielt &#8211; die Wohnkosten. <a href="https://mieterbund.de/app/uploads/2025/11/Mietenreport_2025_final03Nov.pdf" rel="noopener">Laut Mieterbund</a> geben mehr als ein Drittel der Mieterhaushalte mehr als 30 Prozent ihres ve</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 27 May 2026 14:15:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jörg Wimalasena</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Yanis Varoufakis: „Die NATO muss sterben, damit Europa leben kann“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die NATO zieht uns in Kriege, die wir nicht wollen und die uns nichts bringen. Sie muss durch eine Europäische Verteidigungsunion ersetzt werden. Doch so lange das Bündnis besteht, geht das nicht – es gibt hieraus nur eine Folgerung</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/yanis-varoufakis-die-nato-muss-sterben-damit-europa-leben-kann/@@images/image-1000-cdc084210c81c3ffd7e010b717fc426f.jpeg" alt="Yanis Varoufakis: „Die NATO muss sterben, damit Europa leben kann“" title="Yanis Varoufakis: „Die NATO muss sterben, damit Europa leben kann“" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Idee einer Europ&#228;ischen Verteidigungsunion <a href="https://www.euronews.com/my-europe/2026/04/29/kubilius-pushes-europen-defence-union-but-critics-brand-it-a-distraction" rel="noopener">gewinnt in ganz Europa an Bedeutung</a>. Solange aber die NATO die europ&#228;ische Sicherheitspolitik bestimmt, bleibt der Aufbau einer eigenen, effektiven Verteidigungsunion unerreichbar. Um in Verteidigungsfragen (und ganz allgemein) souver&#228;n zu werden, muss Europa die NATO aufl&#246;sen &#8211; ein ebenso unwahrscheinliches wie notwendiges Unterfangen.</p><p>Mark Rutte, der fr&#252;here niederl&#228;ndische Ministerpr&#228;sident und heutige NATO-Generalsekret&#228;r, <a href="https://www.thecanary.co/global/2026/03/05/nato-chief-rutte-confirms/" rel="noopener">lie&#223; k&#252;rzlich eine Wahrheit durchblicken</a>, die quer &#252;ber den Kontinent f&#252;r Aufsehen sorgte. Er bezeichnete das B&#252;ndnis nicht nur als Europas Schutzschild, sondern als &#8222;(&#8230;) eine Plattform f&#252;r die Vereinigten Staaten, um ihre Macht auf de</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 26 May 2026 15:15:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Yanis Varoufakis</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Erdoğan greift die oppositionelle CHP an und könnte sich damit selbst ein Bein stellen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Polizei hat in Ankara die Parteizentrale der Republikanischen Volkspartei (CHP) gestürmt, um der Oppositionspartei die Führung zu nehmen. Präsident Erdoğan und seine AKP versuchen so, schwindenden politischen Einfluss zu kompensieren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-tuerkische-regierung-nutzt-die-justiz-um-die-opposition-zu-schwaechen/@@images/image-1000-07d83819a82899bc0678a7167cbaaf87.jpeg" alt="Erdoğan greift die oppositionelle CHP an und könnte sich damit selbst ein Bein stellen" title="Erdoğan greift die oppositionelle CHP an und könnte sich damit selbst ein Bein stellen" height="562" width="1000" /></figure><p>Die CHP hatte Recep Tayyip Erdo&#287;ans Partei f&#252;r Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) bei den <a href="https://www.swp-berlin.org/10.18449/2024A25/" rel="noopener">Parlamentswahlen 2023</a> und den <a href="/autoren/ali-celikkan/istanbul-murat-kurum-soll-fuer-die-akp-buergermeister-dieser-metropole-werden" rel="noopener">Kommunalwahlen 2024 </a>nahezu alle aufstrebenden st&#228;dtischen Zentren abgenommen. In Umfragen lag ihr Pr&#228;sidentschaftskandidat, der Istanbuler <a href="/autoren/ali-celikkan/ekrem-imamoglu-istanbuls-buergermeister-ist-der-hoffnungstraeger-der-opposition" rel="noopener">Oberb&#252;rgermeister Ekrem &#304;mamo&#287;lu</a>, monatelang vor dem derzeitigen Staatschef. Dessen islamistisch-nationalistisches B&#252;ndnis musste f&#252;rchten, die n&#228;chsten Wahlen zu verlieren. Zu Hilfe kam die t&#252;rkische Justiz. &#304;mamo&#287;lu sitzt nun schon seit &#252;ber einem Jahr in Untersuchungshaft. Der Vorwurf: Korruption.</p><p>Nun hat <span>ein Berufungsgericht die politisch <a href="/autoren/der-freitag/nicht-mehr-die-kurdische-pkk-die-saekulare-chp-ist-staatsfeind-nr.1" rel="noopener">erfolgreiche Parteif&#252;hrung der CHP</a> aus fadenscheinigen Gr&#252;nden abgesetzt und die fr&#252;here erfolglose F&#252;hrun</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 26 May 2026 12:45:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Günter Seufert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Sophia Süßmilch: „Feministen raus aus dem Internet! Ich will Straßenschlachten“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein „profitorientierter Feminist“? Ole Liebl wies diese Kritik im „Freitag“ kürzlich von sich. Sophia Süßmilch sieht das anders. Das Problem betreffe alle, die auf Social Media stattfinden, sagt sie. Und sie macht deshalb einen Vorschlag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/sophia-suessmilch-antwortet-ole-liebl-feministen-raus-aus-dem-internet/@@images/image-1000-dffbdf2d74fba59e8dcb7985abcdf19a.jpeg" alt="Sophia Süßmilch: „Feministen raus aus dem Internet! Ich will Straßenschlachten“" title="Sophia Süßmilch: „Feministen raus aus dem Internet! Ich will Straßenschlachten“" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Warum ich diesen Text schreibe? Ego. Aufmerksamkeit. Reichweite. Und wie k&#246;nnte es anders sein: um hier mal was klarzustellen.</p><p class="p1">N&#228;mlich: Ole Liebl, lass uns drau&#223;en vor der T&#252;r pr&#252;geln.</p><p class="p1">In einem Artikel f&#252;r den <em>Freitag</em> <a href="/autoren/der-freitag/duerfen-linke-influencer-grosse-profite-erzielen-unbedingt-meint-ole-liebl" rel="noopener">schrieb Liebl k&#252;rzlich</a>, man k&#246;nne als linker Influencer gar nicht die gro&#223;e Kohle machen. Er sagt dort, wie viel er verdient und weist damit die Kritik von sich, ein &#8222;profitorientierter Feminist&#8220; zu sein. Aber sind wir nicht alle auf die eine oder andere Art profitorientiert, sobald wir auf Social Media stattfinden? Kann man wirklich frei sein vom Verdacht, sich vor allem selbst zu profilieren &#252;ber Instagram und Co.?</p><h2>Wenn politische Haltungen zu Content werden</h2><p class="p1">Denn das Problem sind ja nicht nur einzelne Personen. Das P</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 26 May 2026 10:06:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sophia Süßmilch</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Abgeordneten-Diäten begrenzen? Warum eine Gehaltsdeckelung der Linken ein Fehler wäre]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Teile der Linken wollen die Gehälter der Abgeordneten beschränken. Moralisch könnte die Partei so Oberwasser gewinnen. Praktisch spielt sie aber denen in die Hände, die unsere Demokratie schwächen wollen. Ein Gastbeitrag von Salim Hemeed</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/diaeten-begrenzen-warum-eine-gehaltsdeckelung-der-linken-ein-fehler-waere/@@images/image-1000-c859752cd355740477171486d6d93dc9.jpeg" alt="Abgeordneten-Diäten begrenzen? Warum eine Gehaltsdeckelung der Linken ein Fehler wäre" title="Abgeordneten-Diäten begrenzen? Warum eine Gehaltsdeckelung der Linken ein Fehler wäre" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer sich in den Sph&#228;ren der Partei Die Linke bewegt, kam in letzter Zeit kaum umhin, <a href="/autoren/wimalasena/die-diskussion-um-den-gehaltsdeckel-kuendigt-den-naechsten-streit-in-der-linken-an" rel="noopener">sich mit der Forderung nach einer Begrenzung der Abgeordneten-Di&#228;ten auf Facharbeiterlohn-Niveau auseinanderzusetzen</a>.</p><p>W&#228;hrend die <a href="/autoren/der-freitag/die-linke-diskutiert-gehaltsbegrenzung-fuer-abgeordnete-nach-kpoe-vorbild" rel="noopener">KP&#214; in &#214;sterreich diese Praxis seit Jahren in den wenigen Landtagen, in denen sie vertreten ist, kennt</a>, hat die Debatte in der deutschen Linken sp&#228;testens seit der Ank&#252;ndigung der Parteivorsitzenden, ihre Geh&#228;lter auf 2800 Euro netto monatlich zu begrenzen, an Fahrt aufgenommen.</p><p>Und w&#228;re das nicht eine gute Idee? Auch um wieder eine Verbindung zwischen den frei gew&#228;hlten Abgeordneten und den Menschen herzustellen, die sie mal gew&#228;hlt haben? In einer politischen Kultur, in der viele Menschen empfinden, dass nicht wenige Volksve</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 25 May 2026 14:15:37 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Salim Hemeed</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Bitcoin-Anhänger glauben, sie seien Teil einer Revolution gegen den Deep State“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Brett Scott ist Anthropologe und arbeitete in London als Broker. Bitcoin ist für ihn ein libertärer Fetisch. Im Interview erklärt er, warum die Bitcoin-Szene gerade deshalb für Donald Trump und Elon Musk so anschlussfähig ist</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hanna-israel/brett-scott-bitcoin-anhaenger-sehen-sich-als-widerstand-gegen-den-deep-state/@@images/image-1000-4bf4e014fcd45767db24d8e4060f1fca.jpeg" alt="„Bitcoin-Anhänger glauben, sie seien Teil einer Revolution gegen den Deep State“" title="„Bitcoin-Anhänger glauben, sie seien Teil einer Revolution gegen den Deep State“" height="562" width="1000" /></figure><p>Bitcoin sollte ein Ausweg sein: ein digitales Gegenmodell zu Zentralbanken und staatlicher Kontrolle. F&#252;r den Anthropologen Brett Scott ist daraus ein politisch aufgeladenes Spekulationsobjekt geworden &#8211; ein Token, der mit Freiheitsversprechen, Rebellion und Anti-Establishment-Mythen &#252;berh&#246;ht wurde.</p><p>Im Gespr&#228;ch erkl&#228;rt Scott, warum Bitcoin f&#252;r ihn ein libert&#228;rer Fetisch ist, weshalb die Krypto-Kultur so gut zu Donald Trump und rechten Bewegungen passt &#8211; und warum nachhaltiges Investieren aus seiner Sicht keine systemische Antwort auf &#246;kologische und soziale Krisen ist.</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Scott, Sie sind Anthropologe und haben in London als Broker gearbeitet. Was ist Bitcoin f&#252;r Sie? </p><p class="interview-answer"><strong>Brett Scott:</strong> Wenn man von <a href="/autoren/netzpiloten/die-verhinderte-revolution" rel="noopener">Blockchain</a>-Architekturen spr</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 23 May 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hanna Israel und Jules Mimkes</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Abgesagte Lesung in Magdeburg: Wer hat Angst vor Arne Semsrott?]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/abgesagte-lesung-in-magdeburg-wer-hat-angst-vor-arne-semsrott</link>
        <description><![CDATA[<strong>Arne Semsrott sollte in der Stadtbibliothek Magdeburg sein Buch „Gegenmacht. Die Zivilgesellschaft schlägt zurück“ vorstellen. Die Absage der Lesung sagt viel über vorauseilenden Gehorsam vor der vermeintlichen Stärke der AfD aus</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/abgesagte-lesung-in-magdeburg-wer-hat-angst-vor-arne-semsrott/@@images/image-1000-239c478326beb139092ac54982aa6ed2.jpeg" alt="Abgesagte Lesung in Magdeburg: Wer hat Angst vor Arne Semsrott?" title="Abgesagte Lesung in Magdeburg: Wer hat Angst vor Arne Semsrott?" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Zun&#228;chst klingt der Vorgang nicht weiter aufregend &#8211; der Autor Arne Semsrott wird im Juni sein Buch <em>Gegenmacht. Die Zivilgesellschaft schl&#228;gt zur&#252;ck</em> nicht, wie urspr&#252;nglich geplant, in der Magdeburger Stadtbibliothek vorstellen, sondern im dortigen Kulturzentrum Moritzhof.</p><p class="p1">Semstrott selbst hat nun allerdings bekannt gemacht, dass die Lesung nicht etwa einfach verlegt worden ist, sondern dass die Stadtbibliothek sie erst abgesagt hat, bevor sie dann vom &#8211; von der Stadtverwaltung nicht unmittelbar abh&#228;ngigen &#8211; Kulturzentrum zugesagt werden konnte. Die B&#246;ll-Stiftung, die als Veranstalterin auftritt, best&#228;tigt dies.</p><h2>Semsrotts Lesung wurde als &#8222;zu provokant&#8220; eingesch&#228;tzt</h2><p class="p1">Es handelt sich also mitnichten um eine simple Ortsverlegu</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 22 May 2026 18:24:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jörg Sundermeier</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Mareice Kaiser vs. Hanno Sauer: Von „oben“ über Klasse schreiben – geht das überhaupt?]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/mareice-kaiser-vs-hanno-sauer-von-oben-ueber-klasse-schreiben-geht-das-ueberhaupt-3</link>
        <description><![CDATA[<strong>Es ist auf jeden Fall lukrativer. Das erklärte Autor Hanno Sauer kürzlich Autorin Mareice Kaiser. Unglaubliche 160.000 Euro betrug der Vorschuss für sein Buch. Marlen Hobrack, eine Instanz in Klassenfragen, klärt das mal für uns auf</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/mareice-kaiser-vs-hanno-sauer-von-oben-ueber-klasse-schreiben-geht-das-ueberhaupt-3/@@images/image-1000-55e91aeb4c18c7d03974dd7847d4732b.jpeg" alt="Mareice Kaiser vs. Hanno Sauer: Von „oben“ über Klasse schreiben – geht das überhaupt?" title="Mareice Kaiser vs. Hanno Sauer: Von „oben“ über Klasse schreiben – geht das überhaupt?" height="560" width="1000" /></figure><p>Als ich eine Teenagerin war, tr&#228;umte ich davon, eines Tages Schriftstellerin zu werden. Wenn mir das gel&#228;nge, so die &#220;berlegung, k&#246;nnte ich ein komfortables Leben f&#252;hren. Nicht unbedingt reich sein, aber wohlhabend. So eine Thomas-Mann-Villa w&#228;re doch nicht schlecht?</p><p>Zu meiner Verteidigung: F&#252;r die Tochter einer Wurstwarenfachverk&#228;uferin waren reale Einsichten in die Mechanismen und Gesetze des Literaturbetriebes schwerlich zu erhaschen. Social Media gab es nicht. Obendrein h&#228;tten Autor:innen damals den Teufel getan und &#252;ber die H&#246;he ihrer Einnahmen aus Buchverk&#228;ufen gesprochen.</p><p>Bei der re:publica geschah nun aber genau das. Da sa&#223;en <a href="/autoren/mareice-kaiser/vom-mechaniker-zum-arbeitskaempfer-samee-ullahs-weg-in-den-betriebsrat" rel="noopener">Mareice Kaiser</a> und Hanno Sauer zusammen, um &#252;ber das Thema Klasse zu sprechen. Kaiser schl</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 22 May 2026 17:02:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marlen Hobrack</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Charité-Mitarbeiterin Agnieszka Jastrzębska berichtet, warum es sich zu streiken lohnt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Agnieszka Jastrzebska ist Küchenhilfe bei der CFM Charité. Nach ihrem Auftritt bei der Republica ist sie einem größeren Publikum bekannt. Hier berichtet sie über ihre Erfahrungen und ihr Engagement im Streikjahr 2025</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/charite-cfm-mitarbeiterin-agnieszka-jastrzebska-warum-es-sich-zu-streiken-lohnt/@@images/image-1000-1bb499a1af56b136a1f2af2acb745ab4.jpeg" alt="Charité-Mitarbeiterin Agnieszka Jastrzębska berichtet, warum es sich zu streiken lohnt" title="Charité-Mitarbeiterin Agnieszka Jastrzębska berichtet, warum es sich zu streiken lohnt" height="562" width="1000" /></figure><p><em>Nach ihrem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=l1mGg72YW4w" rel="noopener">Auftritt bei der Republica 26</a> wurde Agnieszka Jastrz&#281;bska als eines der Gesichter des Streiks an der Berliner Charit&#233; und der Tochterfirma CFM im Fr&#252;hjahr 2025 einem gr&#246;&#223;eren Publikum bekannt. Bei dem <a href="https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/6683.html" rel="noopener">Festival riot now</a> im Literaturhaus Stuttgart Anfang Mai moderierte Freitag-Redakteurin Ebru Ta&#351;demir ein Gespr&#228;ch mit Irina Vavitsa, seit den 1970ern aktiv in der IG Metall, und Agnieszka Jastrz&#281;bska &#252;ber ihre Erfahrungen aus dem Streik im vergangenen Jahr und wie wichtig kollektive Aktionen f&#252;r soziale Gerechtigkeit sind.</em></p><p><em>Hier ein Auszug aus dem Bericht von Agnieszka Jastrz&#281;bska.</em></p><p><a href="/autoren/mareice-kaiser/mutige-charite-mitarbeiterin-fuer-meine-kollegen-kaempfen-das-kann-ich" rel="noopener">Ich arbeite seit zehn Jahren in der K&#252;che.</a> Ich koche nicht, ich portioniere Essen auf die Teller. Ob die Teller sauber sind, liegt in meiner Hand.</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 22 May 2026 12:35:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Agnieszka Jastrzebska</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Auslaufmodell Sesselpupser: Künstliche Intelligenz übernimmt die Bürojobs zuerst]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die eigenen Kinder zum BWL-Studium überreden? Bloß nicht! Eine Studie zeigt, dass ausgerechnet die gut gepolsterten Schreibtischjobs ersetzbar sind. Handwerker, Pflegekräfte und Erzieherinnen können sich derweil zurücklehnen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-koerting/auslaufmodell-sesselpupser-kuenstliche-intelligenz-uebernimmt-buerojobs-zuerst/@@images/image-1000-718cdff6b9353c8a94780a2153d85b52.jpeg" alt="Auslaufmodell Sesselpupser: Künstliche Intelligenz übernimmt die Bürojobs zuerst" title="Auslaufmodell Sesselpupser: Künstliche Intelligenz übernimmt die Bürojobs zuerst" height="562" width="1000" /></figure><p>Eigentlich ist es nur gerecht &#8211; all die Nerds und Sesselpupser, die uns die K&#252;nstliche Intelligenz (KI) eingebrockt haben, m&#252;ssen die digitaltoxische Suppe jetzt ausl&#246;ffeln. Sie werden das, was in der Leistungsgesellschaft als H&#246;chststrafe gilt: ersetzbar. Und die notorisch unterbezahlten Handarbeiter bekommen endlich, was sie verdienen.</p><p>Die <em>ZEIT </em>hat mit dem Kiel Institut f&#252;r Weltwirtschaft eine Studie des schwedischen Forschungslabors <a href="https://www.ai-econlab.com/ai-exposure-daioe" rel="noopener">AI-Econ Lab</a> ausgewertet. Bei &#252;ber 400 Berufen wurde untersucht, wie sehr sie von KI bedroht sind. Das Ergebnis: Vor allem Jobs von Kopfarbeitern werden gekillt. Journalisten sind demnach &#8222;stark automatisierbar&#8220;. Je weniger ein Job mit Menschen oder Handarbeit zu tun hat, desto &#252;berfl&#252;ssiger k&#246;nnte</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 21 May 2026 13:19:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Körting</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Die Linke leistet sich einen absurden Streit um ihren Plan für einen Gehaltsdeckel]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Linke will ihren Abgeordneten in Bundestag und Europaparlament eine Diätenbegrenzung auferlegen. Doch nun gibt es Ärger um den Plan Ines Schwerdtners und Jan van Akens. Ein Brief Heidi Reichinneks und Sören Pellmanns wirkt fast skurril</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/wimalasena/die-diskussion-um-den-gehaltsdeckel-kuendigt-den-naechsten-streit-in-der-linken-an/@@images/image-1000-ceab393f4bce5940f73be727d667a89e.jpeg" alt="Die Linke leistet sich einen absurden Streit um ihren Plan für einen Gehaltsdeckel" title="Die Linke leistet sich einen absurden Streit um ihren Plan für einen Gehaltsdeckel" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Wer sich verorten m&#246;chte im deutschen Gehaltsgef&#252;ge, dem bietet das Institut der deutschen Wirtschaft <span>auf seiner <a href="https://www.iwkoeln.de/iw-einkommensrechner-2025.html" rel="noopener">Webseite</a></span> ein n&#252;tzliches Tool. Dort kann man unter anderem die Verteilung der Geh&#228;lter in der Gesamtbev&#246;lkerung betrachten, die aussieht wie eine Dekantierflasche f&#252;r teure Weine. Unten ein breiter Bauch, in dem die meisten Menschen in Deutschland mit niedrigen Netto-Geh&#228;ltern nur beschwerlich &#252;ber die Runden kommen &#8211; und oben ein schmaler Hals, in dem sich eine Handvoll Spitzenverdiener tummeln.</p><p class="p1">Wer auf ein Netto von 6.785 Euro im Monat kommt, ist schon fast am Ausguss der Weinkaraffe angekommen &#8211; nur zwei Prozent verdienen mehr. Auf diese Summe kommen nach Abzug von Steuern und sonstigen Abgaben laut <a href="https://inesschwerdtner.de/gehaltsdeckel/" rel="noopener"><span>Selbstauskunft</span></a><span> der Linken-V</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 20 May 2026 19:15:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jörg Wimalasena</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Sozialproteste gegen Merz: Warum Demos für Arbeiterrechte auch die AfD schwächen könnten]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/sebastian-baehr/sozialproteste-gegen-merz-welche-fehler-eine-neue-bewegung-vermeiden-muss</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die Bundesregierung verfolgt eine aggressive neoliberale Politik, die AfD wird stärker. Die Linke ruft in dieser Situation zu Sozialprotesten auf. Ein Blick auf die Lehren aus Hartz IV, dem „heißen Herbst“ 2022 und den Brandmauer-Protesten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sebastian-baehr/sozialproteste-gegen-merz-welche-fehler-eine-neue-bewegung-vermeiden-muss/@@images/image-1000-497ba3f77f9286e1ed6b0fb0ee1ad3e1.jpeg" alt="Sozialproteste gegen Merz: Warum Demos für Arbeiterrechte auch die AfD schwächen könnten" title="Sozialproteste gegen Merz: Warum Demos für Arbeiterrechte auch die AfD schwächen könnten" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein schwerf&#228;lliges Auto f&#228;hrt in Zeitlupe gegen eine Wand und alle schauen zu. So &#228;hnlich k&#246;nnte man die aktuelle Politik in Deutschland beschreiben.</p><p>Der Bundesregierung f&#228;llt zur L&#246;sung der Krisen kaum etwas anderes ein als die neoliberale Zerschlagung des Sozialstaats, l&#228;ngere Arbeitszeiten und das Ausbremsen der Klimatransformation. Inzwischen verbreiten t&#228;gliche Reformank&#252;ndigungen vor allem Angst. <a href="/autoren/michael-bartsch/afd-in-sachsen-anhalt-wenn-der-erste-dominostein-faellt-zittert-die-republik" rel="noopener">Profitieren kann davon bisher die AfD. Prozentpunkt f&#252;r Prozentpunkt robbt sie sich in den Umfragen hoch</a>.</p><p>Wird dieses Auto zu den Landtagswahlen im September in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gegen die Mauer krachen? Die vergangenen Monate sah es so aus. Als Einzelne und Einzelner hatte man nicht das Gef&#252;hl, viel ausrichten zu k</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 20 May 2026 18:57:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sebastian Bähr</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Nocebo-Effekt: Sind Sie Hypochonder? Glauben Sie an Homöopathie? Hier sind Sie richtig]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Nocebo-Effekt ist das Gegenteil des Placebos: Wenn man erwartet, dass etwas negative Wirkungen hat, entstehen tatsächliche Beschwerden. Das ist bedenklich, und sagt viel über deutsche Spiritualität. Eine Ehrenrettung des Placebos</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/timofeldhaus/nocebo-effekt-sind-sie-hypochonder-glauben-sie-an-homoeopathie-hier-sind-sie-richtig/@@images/image-1000-6d59f08f73db8051b42d0c243d0d84a0.jpeg" alt="Nocebo-Effekt: Sind Sie Hypochonder? Glauben Sie an Homöopathie? Hier sind Sie richtig" title="Nocebo-Effekt: Sind Sie Hypochonder? Glauben Sie an Homöopathie? Hier sind Sie richtig" height="562" width="1000" /></figure><p>Als &#252;berzeugter Hypochonder und Anh&#228;nger der Hom&#246;opathie f&#252;hle ich mich in der Gegenwart sehr wohl. W&#228;hrend uns Menschen im Westen der Glaube an weltumspannende Systeme wie <a href="/autoren/michael-jaeger/die-hoffnung-der-apokalypse-christliche-theologie-gegen-den-endzeitfaschismus" rel="noopener">Religionen</a> oder alternative Gesellschaftssysteme abhandengekommen ist, h&#246;rt man im Alltag auf die kleinen Zeichen. Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, das scheinen &#8211; einige behaupten auf fast krankhafte Art &#8211; die Fixsterne unserer Zeit.</p><p>Fr&#252;her gab es immer diesen einen Onkel, der st&#228;ndig glaubte, sterben zu m&#252;ssen. Heute gibt es in jeder Familie mindestens drei Personen mit einer komplexen Unvertr&#228;glichkeit gegen Gluten, Kuhmilch oder &#8222;Stressenergie&#8220;. Der &#220;bergang zwischen medizinischer Vorsorge und spirituellem Innenausbau ist besonders in Deutschla</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 20 May 2026 17:41:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Timo Feldhaus</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ich kam aus Syrien nach Magdeburg und entwickelte ein Gefühl von Heimat]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Osten gilt allgemein als gefährlicher Ort für Geflüchtete. Doch dahinter verbergen sich viele Vorurteile: Ammar Awaniy floh vor der Gewalt in Syrien und fand an der Elbe offene Menschen und eine neue Heimat</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ich-kam-als-fremder-nach-magdeburg-und-ging-mit-einem-gefuehl-von-heimat/@@images/image-1000-ca751ea6f5423ef0fad574d03ee6b9d0.jpeg" alt="Ich kam aus Syrien nach Magdeburg und entwickelte ein Gefühl von Heimat" title="Ich kam aus Syrien nach Magdeburg und entwickelte ein Gefühl von Heimat" height="562" width="1000" /></figure><p>Vor mehr als einem Jahr habe ich Magdeburg verlassen und bin nach Berlin gezogen. Noch immer f&#252;hlt sich dieser Satz seltsam an. Vielleicht, weil Magdeburg f&#252;r mich nie einfach nur eine Stadt war. Es war der Ort, an dem ich nach allem, was vorgefallen war, wieder angefangen habe zu leben. Der Ort, an dem ich gelernt habe, wer ich sein kann. Und vielleicht auch der Ort, an dem ich zum ersten Mal verstanden habe, was Heimat bedeuten kann.</p><p>Als ich vor zehn Jahren zum ersten Mal in Magdeburg ankam, war ich 22 Jahre alt. Ich sprach kein Wort Deutsch. Nicht einmal &#8222;Hallo&#8220;. Ich trug alles, was ich besa&#223;: ein T-Shirt, eine einfache Jacke, eine Hose. Auf dem R&#252;cken mein Rucksack. In der Tasche vielleicht zwei- oder dreihundert Euro. Das war alles, was von dem &#252;bri</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 20 May 2026 15:23:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ammar Awaniy</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wie die Autorin Miriam Davoudvandi über Armut berichtet, schmerzt und berührt mich]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Miriam Davoudvandis Lesung über Armut in Hamburg ist mehr als nur ein Event. Ihr Buch zeigt ungeschönt die Realität von 17,6 Millionen Betroffenen, auch meine</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/janina-luett/wie-miriam-davoudvandi-ueber-armut-berichtet-schmerzt-und-beruehrt-mich/@@images/image-1000-93da79d7759da2bd466d1f909b99e7f8.jpeg" alt="Wie die Autorin Miriam Davoudvandi über Armut berichtet, schmerzt und berührt mich" title="Wie die Autorin Miriam Davoudvandi über Armut berichtet, schmerzt und berührt mich" height="562" width="1000" /></figure><p><em>Das k&#246;nnen wir uns nicht leisten</em> ist ein Buch &#252;ber Armut in Deutschland. Anfang Mai fand in Hamburg eine Lesung der Autorin des Buches, Miriam Davoudvandi, statt. F&#252;r mich als Armutsbetroffene war diese Lesung eine emotionale Herausforderung, denn Armutsgeschichten, egal von wem, beinhalten auch immer Erfahrungen, die sich mit meinen decken. Daher ist es nicht nur ein Buch &#252;ber Miriams Erleben von Armut. Sondern eine <a href="/autoren/cbaron/buergergeld-es-ist-egal-ob-ein-mensch-schuld-ist-an-seiner-armut-oder-nicht" rel="noopener">kollektive Erfahrung</a>, die sich auf jeden Armutsbetroffenen &#252;bertragen l&#228;sst.</p><p>Die Sprache des Buches bleibt bewusst einfach, damit, so erkl&#228;rte Davoudvandi, auch ihre 16-j&#228;hrige Schwester den Text versteht. Mit bestechender Ehrlichkeit und ungebrochenem Humor erz&#228;hlt die Autorin von ihren Armutserfahrungen bis nach dem Studium. Schonu</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 19 May 2026 17:56:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Janina Lütt</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Nocebo-Effekt: Für uns Hypochonder bestätigt er, was wir schon lange wissen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Nocebo-Effekt setzt sich in der Wissenschaft durch: Hypochonder sind nicht mehr die traurigen narzisstischen Gestalten, die ständig Krankheiten vermuten, die sie nicht haben</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/nocebo-effekt-fuer-uns-hypochonder-bestaetigt-er-was-wir-schon-lange-wissen/@@images/image-1000-bb2b286e0fbe98c43f966ce5824e3e8d.jpeg" alt="Nocebo-Effekt: Für uns Hypochonder bestätigt er, was wir schon lange wissen" title="Nocebo-Effekt: Für uns Hypochonder bestätigt er, was wir schon lange wissen" height="562" width="1000" /></figure><p>Ich muss immer noch &#252;ber den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nocebo-Effekt" rel="noopener">Nocebo-Effekt</a> nachdenken. Wir haben dazu einen Artikel <a href="/autoren/the-guardian/wenn-worte-krank-machen-der-nocebo-effekt-kann-uns-alle-treffen?utm_content=DF26040&amp;utm_source=brevo&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=DailyNewsletter&amp;utm_id=1921" rel="noopener">ver&#246;ffentlicht</a>, der es in sich hat. Der Nocebo-Effekt besagt, dass die blo&#223;e Erwartung von Schmerzen oder bedr&#252;ckenden Folgen dazu f&#252;hrt, dass diese eintreten, ohne dass eine organische Ursache vorliegt. So sollen laut einer Studie 76 Prozent der Nebenwirkungen der <a href="/autoren/ulrike-baureithel/corona-omikron-impfung-ab-herbst-umstritten" rel="noopener">Covid-19-Impfung</a> auf den Nocebo-Effekt zur&#252;ckgehen: Weil man sich davor f&#252;rchtet, dass man Fieber oder Kopfweh bekommen k&#246;nnte, bekommt man es dann auch.</p><p>Ebenfalls soll der Nocebo-Effekt daf&#252;r verantwortlich sein, warum manche Menschen Gluten nur schwer vertragen. Oder warum amerikanische Diplomaten auf <a href="/thema/kuba" rel="noopener">Kuba</a> schwere Symptome entwickelten, nachdem sie glaubten, von einer Art unbekannter Geheimwaffe attac</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 19 May 2026 12:06:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kritik an Fridays for Future ist berechtigt, denn guter Aktivismus muss kompromisslos sein]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/svenja-beller/kritik-an-fridays-for-future-zurecht-guter-aktivismus-muss-kompromisslos-sein</link>
        <description><![CDATA[<strong>Freundliche Klimademos, die sogar den Regierenden gefallen, werden nichts verändern. Fridays for Future Deutschland hat sich für maximale gesellschaftliche Anschlussfähigkeit entschieden – und damit an Wirksamkeit eingebüßt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/svenja-beller/kritik-an-fridays-for-future-zurecht-guter-aktivismus-muss-kompromisslos-sein/@@images/image-1000-fd7f8f555a4e04ce61a27ed9b1ebf38b.jpeg" alt="Kritik an Fridays for Future ist berechtigt, denn guter Aktivismus muss kompromisslos sein" title="Kritik an Fridays for Future ist berechtigt, denn guter Aktivismus muss kompromisslos sein" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Klimabewegung ist zerstritten und das ist nat&#252;rlich denkbar schlecht. Angesichts von ungebremst steigenden Temperaturen, sieben von neun <a href="/autoren/nick-reimer/kipppunkte-die-erde-steht-vor-einer-kaskade-von-katastrophen" rel="noopener">&#252;berschrittenen planetaren Grenzen</a> und trotzdem so hohen CO&#8322;-Emissionen wie nie zuvor kann sich die Bewegung, die das alles aufhalten will, einen Streit &#252;berhaupt nicht leisten. In einer idealen Welt w&#252;rde sie das nicht tun. Aber in einer idealen Welt g&#228;be es auch keine Klimakrise &#8211; und die Realit&#228;t ist nat&#252;rlich komplizierter.</p><p>Judith Scheytt, ehemalige Aktivistin bei Fridays for Future (FFF), warf der Organisation als ganzer und namentlich ihrer bekanntesten Repr&#228;sentantin Luisa Neubauer <a href="/autoren/julius-seibt/judith-scheytt-fridays-for-future-deutschland-ist-auch-moralisch-gescheitert" rel="noopener">im <em>Freitag</em></a> zuletzt vor, sich an &#8222;die h&#246;chste politische Machtebene anzubiedern&#8220; und dar&#252;ber </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 19 May 2026 11:23:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Svenja Beller</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ghosting 2.0? Wenn sich Männer zum Date verabreden und dann einfach nicht auftauchen]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/noelle-konate/ghosting-2-0-wenn-maenner-ein-date-ausmachen-und-dann-einfach-nicht-auftauchen</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/noelle-konate/ghosting-2-0-wenn-maenner-ein-date-ausmachen-und-dann-einfach-nicht-auftauchen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Unsere Autorin ist seit einer Weile wieder Single und auf Dating-Apps unterwegs. Doch seit ihrem letzten Mal hat sich einiges verändert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/noelle-konate/ghosting-2-0-wenn-maenner-ein-date-ausmachen-und-dann-einfach-nicht-auftauchen/@@images/image-1000-7637e1f61ecf9804e4309d7b3500a9bc.jpeg" alt="Ghosting 2.0? Wenn sich Männer zum Date verabreden und dann einfach nicht auftauchen" title="Ghosting 2.0? Wenn sich Männer zum Date verabreden und dann einfach nicht auftauchen" height="562" width="1000" /></figure><p>Meryl Streep kehrt als Anna Wintour in <a href="/autoren/der-freitag/der-teufel-traegt-prada-2-wofuer-frauen-toeten-wuerden" target="_blank" rel="noopener"><em>Der Teufel tr&#228;gt Prada 2</em></a> zur&#252;ck. Zo&#235; Kravitz soll erneut verlobt sein. Und auch ich hatte vor einer Weile ein Comeback. Ich habe mich wieder auf <a href="/autoren/laila-oudray/swipe-out-wie-uns-dating-apps-in-die-erschoepfung-treiben" target="_blank" rel="noopener">Dating-Apps</a> angemeldet.</p><p>Eigentlich nutze ich sie mit Unterbrechungen (zwei mittlerweile gescheiterte Beziehungen) seit &#252;ber zehn Jahren. Beide Partner habe ich sogar auf einer App kennengelernt, ich will mich also nicht beschweren. Ich war sogar einst der Meinung, das Dating-App-Spiel recht gut zu beherrschen: nicht zu lange schreiben, lieber schnell treffen, klar kommunizieren.</p><p>Doch jetzt merke ich, die Regeln scheinen sich ein wenig ver&#228;ndert zu haben. M&#228;nner, die sofort nach sexuellen Neigungen fragen. M&#228;nner, die gar keine Fragen stellen. Und dann war da vor einigen Wochen</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 19 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Noelle Konate</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Mein Problem mit Dad Rock: Über Identitätssuche und Glasdächer]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wenn Söhne zu Vätern werden, verändert sich auch die Definition von Dad Rock. Pop war schon immer eine Frage von: Wo kann und will ich dazugehören? Aber Dad Rock ist nicht für alle gleich</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ji-hun-kim/mein-problem-mit-dad-rock-ueber-identitaetssuche-und-glasdaecher/@@images/image-1000-eb5bd209cc9f64894d17c14c44e0644b.jpeg" alt="Mein Problem mit Dad Rock: Über Identitätssuche und Glasdächer" title="Mein Problem mit Dad Rock: Über Identitätssuche und Glasdächer" height="562" width="1000" /></figure><p>Sich durch Pop eine Identit&#228;t zu schaffen, war w&#228;hrend meiner Teenager-Jugend im Ruhrgebiet in den 90er Jahren eine der gr&#246;&#223;ten, aber auch spannendsten und erf&#252;llendsten Aufgaben. Der britische Soziologe Dick Hebdige schrieb schon Ende der 70er &#252;ber die Bedeutung der jugendlichen Subkulturen. Zum einen geht es um die kulturelle Individuierung, aber letztlich auch um die Kernfrage: Wo kann und vor allem will ich dazugeh&#246;ren?</p><p>Als Kind koreanischer Gastarbeiter, die einst in der Kohleregion unter Tage und in der Krankenpflege arbeiteten, kannte ich so etwas wie eine musikalische Legacy nicht. Koreanische Trot- und Folkmusik, die meine Eltern h&#246;rten und an gemeinsamen Asbach-getr&#228;nkten Abenden mit ihren Freundinnen und Freundinnen a capella mit rhyth</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 18 May 2026 17:35:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ji-Hun Kim</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Keine Lust auf die Fußball-WM 2026: Macht alle mit beim Null-Bock-Juni!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die WM steht vor der Tür, doch statt Vorfreude regiert Müdigkeit. Selbst die üblichen Witze über Maskottchen zünden nicht mehr. Warum der Fußballzirkus diesmal so nervt: Wir haben auch so schon genug Ausnahmezustand</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/macht-alle-mit-beim-null-bock-juni/@@images/image-1000-a42e903767658ef4a727b7004b3807ee.jpeg" alt="Keine Lust auf die Fußball-WM 2026: Macht alle mit beim Null-Bock-Juni!" title="Keine Lust auf die Fußball-WM 2026: Macht alle mit beim Null-Bock-Juni!" height="560" width="1000" /></figure><p>Es w&#228;re jetzt ja die Zeit, sich &#252;ber <a href="https://www.fifa.com/de/tournaments/mens/worldcup/canadamexicousa2026/articles/historie-liste-maskottchen" rel="noopener">die Maskottchen </a>lustig zu machen. Seit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Goleo_VI" rel="noopener">Goleo VI, dem unbehosten Zottel-Trottel </a>zur hiesigen Herren-Fu&#223;ball-WM 2006, war das meine Strategie, meine wohlkultivierte Reserviertheit gegen&#252;ber Gro&#223;events zu &#252;berlisten und mich mental aufzustellen f&#252;r ein paar Wochen Bolzkonsum. Aber ehrlich: Diesmal habe ich nicht mal dazu Lust.</p><p>Das Ahorn-Land, wer hat&#8217;s gedacht, geht als Elch, der auch noch Maple hei&#223;t. Die USA? Clutch, der Wei&#223;kopfseeadler, offizielles Wappentier. Mexiko kommt mit Zayu daher, einem generischen Jaguar, der wom&#246;glich manche Leute dazu verleitet, irgendwas mit Maya, Azteken und Raubtieren zu googeln, mich aber nicht: <a href="https://www.fifa.com/de/tournaments/mens/worldcup/canadamexicousa2026/articles/clutch-maple-zayu-wm-maskottchen-kanada-mexiko-usa" rel="noopener">Auf diesem Trio</a> steht derma&#223;en drauf, was drin ist, dass mir dazu n</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 18 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Fußball-WM 2026: Lassen wir die Freude zu!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Es gibt so viele Argumente gegen diese WM. Aber tief in unserem Innern wollen wir uns doch begeistern lassen. Das wird nicht schwer sein – man muss bloß die Vorrunde überstehen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/warum-ich-mich-trotz-alle-auf-die-fussballweltmeisterschaft-freue/@@images/image-1000-ba7e05219afbef1af419a095f5fec3f4.gif" alt="Fußball-WM 2026: Lassen wir die Freude zu!" title="Fußball-WM 2026: Lassen wir die Freude zu!" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer h&#228;tte gedacht, dass mal in der Minderheit ist, wer sich auf eine Fu&#223;ballweltmeisterschaft freut. So f&#252;hlt es sich gerade an, wenn ich mit meinem Freundeskreis rede. Was bei vielen die Vorfreude tr&#252;bt, ist ja auch nicht von der Hand zu weisen. Und ich rede jetzt nicht von der Weltlage und von Trumps Amerika, die einem jede Freude nehmen k&#246;nnen, sondern von der Entwicklung des Turniers selbst.</p><p>Das Teilnehmerfeld wurde von 32 auf 48 Teilnehmer erweitert, was man noch als ein Zur&#252;ckdr&#228;ngen des Eurozentrismus verstehen k&#246;nnte, aber es gibt nun einmal nicht 48 Fu&#223;ball-Top-Nationen. Schau auf die Gruppe der Deutschen, wird mir gesagt, und du erkennst das ganze Elend, das die FIFA in ihrem Gigantismus und ihrer Hyperkommerzialisierung angerichtet hat</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 18 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Politisierung auf der Biennale in Venedig: Die Abkehr von der Kunst]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Politisierung überschattet die Kunst auf der Biennale in Venedig. Während modische Statements gegen Putin im Vordergrund stehen, bleibt die Kunst unbeachtet. Eine kritische Betrachtung des aktuellen Kunstverständnisses</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/politisierung-auf-der-biennale-in-venedig-die-abkehr-von-der-kunst/@@images/image-1000-588db59f434017d3350b272148c5168d.jpeg" alt="Politisierung auf der Biennale in Venedig: Die Abkehr von der Kunst" title="Politisierung auf der Biennale in Venedig: Die Abkehr von der Kunst" height="562" width="1000" /></figure><p>Das Unbehagen setzte bereits auf dem Weg nach Venedig ein. Am Gate stand eine Frau mit ihrer Herm&#232;s-Tasche im Wert von zehntausend Euro &#8211; daran befestigt ein St&#252;ck Stoff mit dem durchgestrichenen Konterfei Wladimir Putins, versehen mit einem kleinen Kr&#246;nchen.</p><p>Ob sich die Widerspr&#252;che, die dieser zur Schau gestellte Protest in sich tr&#228;gt, im Rahmen dieser Kolumne wirklich ersch&#246;pfend ausleuchten lassen, bezweifle ich. Aber ich gestehe dem Publikum hier durchaus zu, selbst die richtigen Schl&#252;sse zu ziehen &#8211; etwas, das Zeitungen heutzutage leider viel zu selten noch einfordern.</p><h2>Perfekt inszenierte Protestaktionen, f&#252;r Streikts geschlossene Pavillons</h2><p>Es fand in der vergangenen Woche jedenfalls die Er&#246;ffnung der Biennale von Venedig statt, o</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 15 May 2026 19:34:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Laura Ewert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wer trainiert die KI? Wer zahlt dafür? In beiden Fällen nicht die Konzerne]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Während KI in der Tech-Branche als Fortschritt gefeiert wird, verlieren Tausende ihre Jobs. Prekäre Arbeitsbedingungen für die, die KI trainieren, sind die Folge. Wer bezahlt den Preis des technologischen Umbruchs wirklich?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/nina-scholz/ki-revolution-bedeutet-auch-abbau-von-jobs-und-sozialen-sicherheiten/@@images/image-1000-ea9971d64413b0dd3a648b214f010f2c.jpeg" alt="Wer trainiert die KI? Wer zahlt dafür? In beiden Fällen nicht die Konzerne" title="Wer trainiert die KI? Wer zahlt dafür? In beiden Fällen nicht die Konzerne" height="562" width="1000" /></figure><p>Als <a href="/autoren/titus-blome/drama-um-sam-altman-openai-ist-tot-lange-lebe-openai" target="_blank" rel="noopener">OpenAI</a> im November 2022 <a href="/autoren/ji-hun-kim/werbung-bei-chatgpt-der-glaeserne-kunde-wird-zerbrechlich" target="_blank" rel="noopener">ChatGPT</a> f&#252;r die breite &#214;ffentlichkeit freischaltete, <a href="/autoren/ji-hun-kim/wie-vertrauenswuerdig-sind-openai-google-meta" target="_blank" rel="noopener">folgte auf den ersten Enthusiasmus schnell eine ernstere Frage</a>: Welche <a href="/autoren/nora-beyer/die-stille-entlassung-ki-rationalisiert-vor-allem-frauenjobs-weg" target="_blank" rel="noopener">Berufe w&#252;rden k&#252;nftig von Maschinen</a> &#252;bernommen? Vieles blieb damals Spekulation. Dreieinhalb Jahre sp&#228;ter lassen sich konkrete Antworten geben.</p><p><a href="/autoren/nina-scholz/tiktok-ersetzt-content-moderatoren-durch-ki-dieser-streik-geht-uns-alle-an" target="_blank" rel="noopener">Im Juli 2025 entlie&#223; die Berliner Bytedance-Tochter rund 150 Content-Moderatorinnen und Content-Moderatoren</a>. Diese Besch&#228;ftigten hatten t&#228;glich Gewalt, Hassrede und Falschinformationen aus den Plattformen entfernt und dabei genau jene Daten produziert, auf denen KI-Systeme trainiert wurden. Die Bitterkeit sitzt tief: Viele von ihnen gehen davon aus, dass es genau diese Systeme sind, die nun ihre Stelle einnehmen ohne dieselbe Sorgfalt aufbringen zu k&#246;</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 15 May 2026 19:11:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nina Scholz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die Rückkehr der Hausfrau? Was es heißt, wenn KI vor allem Frauenjobs bedroht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Immer deutlicher zeigt sich, dass vor allem Frauen von Jobverlusten durch Künstliche Intelligenz bedroht sind. In einem Klima des konservativen Backlash bedroht das auch die Erfolge der Gleichstellung</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/alina-saha/die-rueckkehr-der-hausfrau-was-es-heisst-wenn-ki-vor-allem-frauenjobs-bedroht/@@images/image-1000-e7691c2f936f64267f694c3d20639277.jpeg" alt="Die Rückkehr der Hausfrau? Was es heißt, wenn KI vor allem Frauenjobs bedroht" title="Die Rückkehr der Hausfrau? Was es heißt, wenn KI vor allem Frauenjobs bedroht" height="562" width="1000" /></figure><p>Vor wenigen Wochen im Caf&#233; sprach eine meiner Freundinnen es erstmals aus: &#8222;Meinen Job k&#246;nnte eigentlich bald auch eine KI machen.&#8220; Seitdem h&#246;re ich diese Aussage immer wieder. Manchmal sind die Aussagen gar nicht auf die Person selbst, sondern beispielsweise auf die Rechtsanwaltsfachangestellten in der Kanzlei oder die Kolleginnen, die an den Unis in der Verwaltung arbeiten, bezogen.</p><p>Und &#220;berraschung: Auf genau diesen Stellen arbeiten &#252;berproportional viele Frauen. Es ist ein pers&#246;nlicher Eindruck, den <a href="/autoren/nora-beyer/die-stille-entlassung-ki-rationalisiert-vor-allem-frauenjobs-weg" target="_blank" rel="noopener">immer mehr Studien best&#228;tigen</a>: Berufe, in denen Frauen &#252;berrepr&#228;sentiert sind, haben ein h&#246;heres &#8222;Automatisierungspotential&#8220;. Sie lassen sich also <a href="https://www.hrdive.com/news/women-of-color-jobs-ai/819440/" target="_blank" rel="noopener">leichter durch k&#252;nstliche Intelligenz</a> ersetzen.</p><p>Zufall ist das nich</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 15 May 2026 18:16:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Alina Saha</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wer an das Bild von profitstarken linken Influencern glaubt, lebt nicht in der Realität]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Autor und Content Creator Ole Liebl wurde im „Freitag“ kritisiert, ein „profitorientierter Feminist“ zu sein. Nun meldet er sich selbst zu Wort, fordert ein Ende des innerlinken Verteilungskampfs und legt seine Einnahmen offen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/duerfen-linke-influencer-grosse-profite-erzielen-unbedingt-meint-ole-liebl/@@images/image-1000-051c9d12b1fe277e6d2108d13d660583.jpeg" alt="Wer an das Bild von profitstarken linken Influencern glaubt, lebt nicht in der Realität" title="Wer an das Bild von profitstarken linken Influencern glaubt, lebt nicht in der Realität" height="562" width="1000" /></figure><p>Fragen rund um Einkommen und Verm&#246;gen stehen im Zentrum linker Politik. Die einen <a href="/autoren/helena-steinhaus/arbeitspflicht-fuer-buergergeld-beziehende-autoritaer-und-wirkungslos" rel="noopener">kritisieren gro&#223;e Ungleichheit</a>, die anderen das Konzept von Privateigentum, wieder andere die Rolle von Privilegien und Lobbys, einige thematisieren den Klassenkampf von unten wie von oben. So weit, so gut.</p><p>Doch wie sind Personen einzuordnen, die mit Inhalten gegen den <a href="/thema/kapitalismus" rel="noopener">Kapitalismus</a> ihr eigenes Kapital aufbauen? Was machen wir, etwas genereller gesprochen, mit Linken, die ihr Geld in einem Wirtschaftsmodell verdienen, gegen das sie ank&#228;mpfen? Was machen wir mit den Linken, die <a href="/autoren/nina-scholz/ki-revolution-bedeutet-auch-abbau-von-jobs-und-sozialen-sicherheiten" rel="noopener">gut bezahlt</a> auf B&#252;hnen stehen, die <a href="/autoren/der-freitag/roman-wo-der-name-wohnt-von-ricarda-messner-nu-nu-ja-bis-bald-tschuess" rel="noopener">Buchvertr&#228;ge</a> erhalten, die Werbedeals ergattern?</p><p>Mein Vorschlag: Nat&#252;rlich gar nichts. Gratulieren k&#246;nnte man.</p><p>Doch davon sp&#252;rt man auf Instagram wenig. Der Mechanis</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 15 May 2026 18:11:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ole Liebl</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Olympia in Berlin? Die meinen das wirklich ernst! Eine Posse aus einem Paralleluniversum]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In einem Atemzug sperrt Berlin das TU-Hauptgebäude, weil dieses den Studierenden auf den Kopf zu fallen droht – und fabuliert von Olympia an der Spree. Inklusive einer goldenen Zuschauer-Pyramide. Was könnte dabei schon schiefgehen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/rainer-balcerowiak/olympia-in-berlin-die-meinen-das-ernst-eine-posse-aus-einem-paralleluniversum/@@images/image-1000-ef4cf78fdcc4917b7fe3a00ca331c006.jpeg" alt="Olympia in Berlin? Die meinen das wirklich ernst! Eine Posse aus einem Paralleluniversum" title="Olympia in Berlin? Die meinen das wirklich ernst! Eine Posse aus einem Paralleluniversum" height="562" width="1000" /></figure><p>Irgendwie muss man sich ja an den Irrsinn gew&#246;hnen, der einem in Berlin quasi t&#228;glich begegnet. Und so konnte der vor Monaten verk&#252;ndete Plan, dass sich die infrastrukturell runtergerockte und strukturell dramatisch verschuldete Stadt um die Ausrichtung des <a href="/autoren/the-guardian/nach-tokio-sollte-mit-olympia-schluss-sein" rel="noopener">teuersten und korruptesten Events</a> bewerben will, das der globale Profisport-Zirkus zu bieten hat, zun&#228;chst nur wenig mehr <a href="/autoren/lutz-herden/glockenturm-und-totenkult" rel="noopener">als ein erstauntes Kopfsch&#252;tteln</a> verursachen.</p><h2>Wir sperren bauf&#228;llige Uni-Geb&#228;ude, k&#246;nnen aber &#8222;quasi morgen&#8220; Olympia? </h2><p>Aber der Senat <a href="https://www.berlin.de/aktuelles/10364038-958090-berliner-senat-beschliesst-konzept-fuer-.html" rel="noopener">meint das tats&#228;chlich ernst</a>, und gab am 8. Mai Einzelheiten seines Konzeptes f&#252;r die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele in den Jahren <a href="/autoren/guenter-klein/warum-ein-berliner-olympia-2036-eine-schlechte-idee-ist" rel="noopener">2036</a>, 2040 oder 2044 zim besten. Also ausgerechnet an dem Tag, an dem zuvor verf&#252;</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 12 May 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Rainer Balcerowiak</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Entlastungsprämie: Ja, nein, vielleicht? Die gespaltene Persönlichkeit des Markus Söder]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/stephan-hebel/entlastungspraemie-ja-nein-vielleicht-markus-soeders-gespaltene-persoenlichkeit</link>
        <description><![CDATA[<strong>Markus Söders Politik wirkt widersprüchlich: Erst befürwortet er die Entlastungsprämie im Koalitionsausschuss, dann blockiert er sie im Bundesrat. Was steckt dahinter?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/stephan-hebel/entlastungspraemie-ja-nein-vielleicht-markus-soeders-gespaltene-persoenlichkeit/@@images/image-1000-572f5ab7ca80476c3214f67fab41f76c.jpeg" alt="Entlastungsprämie: Ja, nein, vielleicht? Die gespaltene Persönlichkeit des Markus Söder" title="Entlastungsprämie: Ja, nein, vielleicht? Die gespaltene Persönlichkeit des Markus Söder" height="562" width="1000" /></figure><p>Selbsterkenntnis, wei&#223; der moderne Mensch, ist der erste Schritt zu geistiger Gesundheit. Das gilt nat&#252;rlich auch f&#252;r <a href="/thema/markus-soeder" rel="noopener">Markus S&#246;der</a>, und seit Beginn dieser Woche d&#252;rfen wir Hoffnung haben f&#252;r sein geistiges Wohlbefinden. Zumindest f&#252;r eine Bezugsgruppe, der ein Teil seiner gespaltenen Pers&#246;nlichkeit angeh&#246;rt, hat er schon vor der therapeutischen Sitzung am Dienstagabend die Notwendigkeit &#8222;mentaler Aufarbeitung&#8220; gefordert.</p><p>Gemeint war die Gruppe &#8222;Koalitionsausschuss&#8220;, der S&#246;der als CSU-Vorsitzender angeh&#246;rt. Die andere H&#228;lfte seiner Pers&#246;nlichkeit ist bekanntlich bayerischer Ministerpr&#228;sident, und wer wei&#223;, vielleicht entfaltet ja die &#8222;mentale Aufarbeitung&#8220; in Berlin ihre Wirkung bis</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 12 May 2026 12:11:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Stephan Hebel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Papa war nur am Wochenende da: Warum meine Generation die Wende bis heute spürt]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/papa-war-nur-am-wochenende-da-warum-die-ost-gen-z-die-wende-bis-heute-spuert</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/papa-war-nur-am-wochenende-da-warum-die-ost-gen-z-die-wende-bis-heute-spuert</link>
        <description><![CDATA[<strong>Um über die Runden zu kommen, musste der Vater der Autorin „drüben im Westen“ als LKW-Fahrer arbeiten – sein Fernbleiben prägte ihre Kindheit. Ein Essay über fehlende Sicherheit in den Nachwendejahren und ihre politischen Folgen bis heute</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/papa-war-nur-am-wochenende-da-warum-die-ost-gen-z-die-wende-bis-heute-spuert/@@images/image-1000-db7e8b197daa7c7b39d868e4e3e6c87a.jpeg" alt="Papa war nur am Wochenende da: Warum meine Generation die Wende bis heute spürt" title="Papa war nur am Wochenende da: Warum meine Generation die Wende bis heute spürt" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein Samstagmorgen im Ostberliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Ein Freund und ich scrollen durch unsere Handys, bleiben an einem <a href="https://www.tagesschau.de/kultur/simson-mopeds-104.html" rel="noopener">Post mit Simson-Motorr&#228;dern</a> h&#228;ngen &#8211; und pl&#246;tzlich reden wir ohne Punkt und Komma. Wir sprechen &#252;ber gemeinsame ostdeutsche Erfahrungen, &#252;ber unsere Leben als Menschen Mitte 20, <a href="/autoren/kallemorsa/katja-salomo-ueber-ostdeutschland-frauen-die-leiden-stimmen-mit-den-fuessen-ab" rel="noopener">die mittlerweile in Berlin leben und trotzdem von der Vergangenheit immer wieder eingeholt werden.</a></p><p>Immer wieder frage ich mich im Gespr&#228;ch und auch noch danach, was uns junge ostgepr&#228;gte Generation trotz aller Unterschiede verbindet. Vielleicht ist es das, was das Musiker-Duo <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1uwF0bA3E9k&amp;list=RD1uwF0bA3E9k&amp;start_radio=1" rel="noopener">&#8222;Hinterlandgang&#8220; in seinem Lied &#8222;3. Oktober&#8220; beschreibt.</a></p><p><em>&#8222;Resignierte Eltern mit einem Trauma aus der Wendezeit erkl&#228;ren ihren Kindern, dass der </em></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 11 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Charly Roffalski</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Was Art Spiegelmans „Maus“ über jüdische Stimmen in der deutschen Nahost-Debatte lehrt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Israel-kritische jüdische Positionen wie die „Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ zu bedrängen, ist falsch: Es gibt keine Warte, die richtige oder falsche Schlüsse aus der Shoah ziehen lässt. Das zeigt Art Spiegelmans „Maus“</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/was-art-spiegelmans-maus-zu-juedischen-stimmen-in-deutscher-nahostdebatte-lehrt/@@images/image-1000-fd921fd56aa76c952691e267b2145278.jpeg" alt="Was Art Spiegelmans „Maus“ über jüdische Stimmen in der deutschen Nahost-Debatte lehrt" title="Was Art Spiegelmans „Maus“ über jüdische Stimmen in der deutschen Nahost-Debatte lehrt" height="564" width="1000" /></figure><p>In <em>Maus, </em>der <a href="https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/holocaust/univeranstaltung/pg/kinderb/maus.htm" rel="noopener">meisterhaften Graphic Novel,</a> erz&#228;hlt Art <a href="/autoren/ute-cohen/ein-weibliches-wogen" rel="noopener">Spiegelman</a> davon, wie sein Vater die Shoah &#252;berlebte. Es gibt darin eine denkw&#252;rdige Szene: In der Rahmenhandlung, die von der vorsichtigen Wiederann&#228;herung der beiden berichtet, nimmt der Sohn auf einer gemeinsamen Autofahrt einen Anhalter mit. Dieser Fahrgast ist schwarz, und nachdem er wieder ausgestiegen ist, &#252;berpr&#252;ft der Vater ganz panisch, ob er auch nichts gestohlen hat. Der Sohn fragt genervt, was denn das jetzt bitte soll. Der Vater antwortet: Der Mann war schwarz! Der Sohn verdreht besch&#228;mt die Augen.</p><h2>Opfer furchtbaren Unrechts k&#246;nnen selbst furchtbar ungerecht ein</h2><p>Diese kleine Szene enth&#228;lt eine Art Schl&#252;ssel f&#252;r <a href="/autoren/jaugstein/daniel-marwecki-im-gespraech-mit-jakob-augstein-wie-weit-geht-die-staatsraeson" rel="noopener">die Art von &#8222;Nahostdebatte&#8220;, die wir heute f&#25</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 10 May 2026 16:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Sogar dem rechten CDU-Parteiflügel gilt der Messias Merz inzwischen als gefallener Engel]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Friedrich Merz, einst Hoffnungsträger der CDU, steht jetzt als Symbol des Niedergangs. Seine Strategie, die AfD zu übertrumpfen, scheiterte kläglich. Die Partei verliert Wähler und gerät in eine Identitätskrise</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/sogar-beim-rechten-cdu-fluegel-gilt-merz-inzwischen-als-gefallener-engel/@@images/image-1000-72deb4f71e154bd562e67d4168fd0561.jpeg" alt="Sogar dem rechten CDU-Parteiflügel gilt der Messias Merz inzwischen als gefallener Engel" title="Sogar dem rechten CDU-Parteiflügel gilt der Messias Merz inzwischen als gefallener Engel" height="562" width="1000" /></figure><p>Die C-Parteien sind zwar nicht als Transmissionsriemen der Kirchen in die Politik konzipiert, doch sie sollten sich f&#252;r die Moral- und Soziallehre des Christentums und die Bedeutung der Kirchen selbstverst&#228;ndlich interessieren. Sonst ist ihr &#8222;C&#8220; Etikettenschwindel. Doch der Erste Parlamentarische Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Steffen Bilger twitterte nach dem Kirchen-Protest zur Migrationsabstimmung mit der AfD im Januar 2025 respektlos: &#8222;&#220;berrascht nicht, interessiert nicht&#8220;.</p><p>Bilger hat den Tweet trotz Protesten bis heute nicht gel&#246;scht. Das nennt man wohl Arroganz der Macht. Gel&#246;scht hingegen wurden zwei explizite Bez&#252;ge auf die christliche Sozialethik im neuen CDU-Grundsatzprogramm. Dessen Neukonzeption vertrauten Merz und Linnemann einem</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 08 May 2026 13:50:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Andreas Püttmann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Grüne-Jugend-Chef: „Diese Kürzungen sind konkrete Angriffe auf konkrete Menschen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ob Unterhaltsvorschuss, Inklusion oder Krankengeld: Der Grüne-Jugend-Co-Chef Luis Bobga wirft der Merz-Regierung die Zerstörung des Sozialstaats vor. Die Rolle progressiver Parteien sei dabei ebenso kritikwürdig. Ein Gastbeitrag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/gruene-jugend-chef-die-kuerzungen-sind-konkrete-angriffe-auf-konkrete-menschen/@@images/image-1000-cdf0bd5aa86891a4015d5b7f782fe218.jpeg" alt="Grüne-Jugend-Chef: „Diese Kürzungen sind konkrete Angriffe auf konkrete Menschen“" title="Grüne-Jugend-Chef: „Diese Kürzungen sind konkrete Angriffe auf konkrete Menschen“" height="562" width="1000" /></figure><p>Lasst die Korken knallen f&#252;r alle, die nichts auf den Sozialstaat halten, denn dieser Tage <a href="/autoren/wimalasena/ein-jahr-planlos-an-der-spitze-wie-merz-deutschland-in-die-sackgasse-regiert" rel="noopener">zelebrieren Bundeskanzler Friedrich Merz und sein Bundeskabinett ihr einj&#228;hriges Jubil&#228;um.</a> Ein Grund zur Freude f&#252;r alle, die sich schon lange ein <a href="/autoren/janina-luett/ich-bin-wuetend-keine-kuerzungen-bei-kindern-und-beduerftigen" rel="noopener">Ende des Sozialstaats</a> erhofften. F&#252;r die politische Linke jedoch ein Moment, um sich zu fragen, wie lange man es sich noch leisten kann, so anspruchslos weiterzumachen wie in den vergangenen Jahren.</p><h2>Die politische Rechte treibt mich in die Gleichg&#252;ltigkeit</h2><p>Wie oft beginne ich meinen Tag morgens damit, in der U-Bahn durch die ersten Schlagzeilen des Tages zu scrollen. In den letzten Monaten ist mir dabei etwas aufgefallen: An einzelnen Tagen, aber eben doch immer wieder, stellt sich schleichend ein leises Gew&#246;hnen &#252;ber </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 08 May 2026 12:32:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Luis Bobga</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Vergesst Longevity: Warum ich mich mit 30 aufs Altwerden freue]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Faltenfrei, jung, am besten unsterblich. Das wollen die Longevity-Spinner im Silicon Valley. Unsere Autorin hat da ein ganz anderes Ziel vor Augen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/alina-saha/vergesst-longevity-warum-ich-mich-mit-30-aufs-altwerden-freue/@@images/image-1000-b3e0d3229a40df2347ef58cd970cb945.jpeg" alt="Vergesst Longevity: Warum ich mich mit 30 aufs Altwerden freue" title="Vergesst Longevity: Warum ich mich mit 30 aufs Altwerden freue" height="562" width="1000" /></figure><p>In ziemlich genau zwei Wochen wird meine Mutter 60. Und sie freut sich richtig darauf. Das Einzige, wor&#252;ber sie sich regelm&#228;&#223;ig beschwert, sind ihre Haare, die ihr nicht grau genug sind. Seit mindestens zehn Jahren meckert sie, dass man ihr nicht ansieht, wie alt sie ist: zu wenig Falten, zu wenig graue Haare.</p><p>Etwas, worauf andere, nicht zuletzt ein paar <a href="/autoren/der-freitag/longevity-ach-wirklich" target="_blank" rel="noopener">jugendbesessene Technokraten im Silicon Valley</a>, neidisch w&#228;ren. Dabei haben meine Mutter und ihre gleichaltrigen Freundinnen noch etwas, das <a href="/thema/elon-musk" target="_blank" rel="noopener">Elon Musk</a> nicht hat: Sie sind einfach cool. Vermutlich ist es also auch ein wenig famili&#228;re Pr&#228;gung, dass ich mich schon auf meine eigenen grauen Haare freue. </p><p>Ich wollte eigentlich schon immer &#228;lter sein. Dass man mit 16 gerne 21 w&#228;re, geht sicherlich einigen so:</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 07 May 2026 15:34:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Alina Saha</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Grüne, SPD und Linke verlassen geschlossen X: Ein Fehler ohne Strategie]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die jüngste koordinierte Austrittswelle von SPD, Grünen und Linken aus der Social-Media-Plattform X sorgt für Aufsehen. Warum der Rückzug gerade für Linke die falsche Entscheidung ist</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/wimalasena/gruene-spd-und-linke-verlassen-geschlossen-x-ein-fehler-ohne-strategie/@@images/image-1000-6d7706c92f6f4f4179a555ed2b02cca8.jpeg" alt="Grüne, SPD und Linke verlassen geschlossen X: Ein Fehler ohne Strategie" title="Grüne, SPD und Linke verlassen geschlossen X: Ein Fehler ohne Strategie" height="560" width="1000" /></figure><p>Der pathetisch angek&#252;ndigte R&#252;ckzug von der Social-Media-Plattform &#8222;X&#8220; (weiterhin meist Twitter genannt) ist mittlerweile fast zum eigenst&#228;ndigen Profilierungsgenre der <a href="/autoren/der-freitag/schluss-mit-rechtem-shit-der-freitag-verlaesst-x" rel="noopener">linksliberalen Medienwelt</a> geworden.</p><p>Im Dezember 2024 etwa verlie&#223;en mit einem offenen Brief zahlreiche Prominente wie die ZDF-<a href="/autoren/axel-brueggemann/oeffentlich-rechtliches-fernsehen-von-bbc-fall-gary-lineker-lernen" rel="noopener">Moderatorin Dunja Hayali</a> den Kurznachrichtendienst und begr&#252;ndeten ihren Abgang wie folgt: &#8222;Twitter ist ein Ort der Zensur, des Rassismus, des Antisemitismus und des rechten Agendasettings geworden.&#8220; Solche oder &#228;hnliche Statements liest man regelm&#228;&#223;ig &#8211; ver&#246;ffentlicht auf Twitter. <span><br/></span><br/>Am Montag folgte die j&#252;ngste koordinierte Austrittswelle. <a href="https://x.com/spdbt/status/2051195135455584539?s=20" rel="noopener">SPD</a>, <a href="https://x.com/Die_Gruenen/status/2051195131236106740?s=20" rel="noopener">Gr&#252;ne</a> und <a href="https://x.com/dieLinke/status/2051197948185194683?s=20" rel="noopener">Linke</a> k&#252;ndigten gemeinsam an, die Parteiaccounts stillzulege</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 06 May 2026 17:49:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jörg Wimalasena</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[AMOC-Kollaps: Warum wird die größte Bedrohung unserer Zeit so wenig beachtet?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die AMOC-Strömung könnte bald kollabieren und dramatische Klimaextreme auslösen. Doch während Wissenschaftler warnen, verschweigen mächtige Milliardäre die Gefahr. Warum wird dieses Risiko ignoriert, das unsere Zukunft bedroht?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/amoc-kollaps-warum-wird-die-groesste-bedrohung-unserer-zeit-so-wenig-beachtet/@@images/image-1000-158e07b48398604f56206371fb6a7937.jpeg" alt="AMOC-Kollaps: Warum wird die größte Bedrohung unserer Zeit so wenig beachtet?" title="AMOC-Kollaps: Warum wird die größte Bedrohung unserer Zeit so wenig beachtet?" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer wenig hat, zahlt seine Steuern &#8211; so wie es von ihm verlangt wird. Wer zur Mitte geh&#246;rt, tut dasselbe. Wer reich ist, holt sich einen Steuerberater, der die Steuerlast kleinrechnet. Wer sehr reich ist, holt sich einen Anwalt, der daf&#252;r sorgt, dass gar keine Steuern mehr gezahlt werden m&#252;ssen. Und wer ganz oben steht, kauft sich einfach die Menschen, die bestimmen, wie die Regeln aussehen. Das wei&#223; eigentlich jeder. Und genau deshalb muss es immer wieder laut gesagt werden, bis niemand mehr so tun kann, als h&#228;tte er es nicht gewusst.</p><p><a href="/autoren/bennyk/radikale-milliardaere-peter-thiels-story-elon-musk-und-der-rest-der-welt" rel="noopener">Milliard&#228;re, die ihren &#220;berreichtum vergr&#246;&#223;ern</a>, gewinnen damit nicht nur an wirtschaftlichem Gewicht, sondern zugleich an politischer Gestaltungsmacht. Diese Macht nutzen sie, um ihre Steuerlast zu senken. Ni</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 06 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>George Monbiot</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Warum die Gerichtsentscheidung zur „Jüdischen Stimme“ Fragen aufwirft]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Verfassungsschutz darf sie nicht als extremistisch einstufen: Doch wer steckt hinter der „Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ und wie wirkt sich ihre Präsenz auf die Debatte aus?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/karsten-krampitz/warum-die-gerichtsentscheidung-zur-juedischen-stimme-fragen-aufwirft/@@images/image-1000-1c8222622e6e61e6b4b4cd2c75e074a2.jpeg" alt="Warum die Gerichtsentscheidung zur „Jüdischen Stimme“ Fragen aufwirft" title="Warum die Gerichtsentscheidung zur „Jüdischen Stimme“ Fragen aufwirft" height="562" width="1000" /></figure><p>Die &#8222;<a href="https://www.juedische-stimme.de" rel="noopener">J&#252;dische Stimme f&#252;r einen gerechten Frieden in Nahost e. V.</a>&#8220;, die relativ offen das Existenzrecht Israels infrage stellt, <a href="/autoren/velten-schaefer/wieland-hoban-warum-die-juedische-stimme-gegen-den-verfassungsschutz-klagt" rel="noopener">darf der Verfassungsschutz bis auf Weiteres nicht mehr als &#8222;gesichert extremistisch&#8220; einstufen</a>.</p><p>Nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 sprach die Gruppe auf ihrer Instagram-Seite in einem Posting vom 10. Oktober 2023 von einem &#8222;Gef&#228;ngnisausbruch, nachdem die Insassen zur lebenslangen Haft verurteilt wurden, nur weil sie Pal&#228;stinenser:innen sind&#8220;.</p><p>Fehlende Empathie mit israelischen Terroropfern stellt keinen Aufruf zur Gewalt dar, entschied im Eilverfahren dieser Tage das Verwaltungsgericht Berlin. Meinungs&#228;u&#223;erungen sind demnach keine Gewaltvorbereitung. Christian Rath von der <em>taz</em> sieht in diesem </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 05 May 2026 16:25:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Karsten Krampitz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Was Marie-Agnes Strack-Zimmermann über Rolf Mützenich sagt, ist sprachliche Hochrüstung]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/katharina-koerting/was-strack-zimmermann-ueber-muetzenich-sagt-ist-sprachliche-hochruestung</link>
        <description><![CDATA[<strong>Zum US-Truppenabzug sind kluge Gedanken selten in der deutschen Debatte. Der SPD-Politiker Rolf Mützenich aber hat einen formuliert – woraufhin die FDP-Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann hemmungslos mit Worten auf ihn ballert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-koerting/was-strack-zimmermann-ueber-muetzenich-sagt-ist-sprachliche-hochruestung/@@images/image-1000-2d9a07950a163155709f2522f2c62432.jpeg" alt="Was Marie-Agnes Strack-Zimmermann über Rolf Mützenich sagt, ist sprachliche Hochrüstung" title="Was Marie-Agnes Strack-Zimmermann über Rolf Mützenich sagt, ist sprachliche Hochrüstung" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Soweit ist es gekommen. Der Propagandakrieg ist l&#228;ngst da. Wenn einer mal etwas Vern&#252;nftiges sagt, das vom <a href="/autoren/wolfgangmichal/nato-pietkong-kiesewetter-und-schmeichler-rutte-wollen-gegen-den-iran-kaempfen" rel="noopener">militaristischen Mainstream</a> abweicht, wird er sofort mundtot gemacht, um das Feindbild nicht zu gef&#228;hrden. Nicht mit staatlicher Zensur, auch nicht mit Verhaftung, aber mit einer verbal gewaltvollen Diskreditierung, die nicht auf den Inhalt des Gesagten zielt, sondern auf die Person.</p><p class="p1">Aktuelles Beispiel: Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), die auf <a href="/autoren/wolfgangmichal/manifest-stegner-und-muetzenich-sorgen-sich-um-den-frieden-und-um-die-spd" rel="noopener">Rolf M&#252;tzenich</a> ballert. Das Vergehen des SPD-Au&#223;enpolitikers: Er h&#228;lt trotz allem Gegenwind auch aus der eigenen Partei daran fest, Abr&#252;stung sei besser als Aufr&#252;stung.</p><h2>Rolf M&#252;tzenich r&#228;t zu Abschreckung und kluger Diplomatie</h2><p class="p1">Nachdem US-Pr&#228;sident Donald Trump mit dem Abzug von Soldaten aus </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 05 May 2026 09:45:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Körting</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Vergiss den Benzinpreis, die AMOC-Krise kommt!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Während alle über gestiegene Benzinpreise diskutieren, droht die AMOC-Strömung, die Europa vor eisigen Wintern bewahrt, zu versiegen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/svenja-beller/vergiss-den-benzinpreis-die-amoc-krise-kommt/@@images/image-1000-0c63d40576d1a991c3bf47b83dd73d9c.jpeg" alt="Vergiss den Benzinpreis, die AMOC-Krise kommt!" title="Vergiss den Benzinpreis, die AMOC-Krise kommt!" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Bevor wir zum eigentlichen Schrecken kommen, ein Gedankenspiel: Stellen Sie sich die Welt als K&#252;che vor. Bislang haben wir es uns auf der Arbeitsplatte gem&#252;tlich gemacht &#8211; angenehm temperiert, gut beleuchtet, alles im Griff. Je nach Weltregion gab es Ausrei&#223;er: den K&#252;hlschrank f&#252;r die einen, den Dampfgarer f&#252;r die anderen, gelegentlich auch die Herdplatte. Doch was, wenn wir bald zwischen Gefrierschrank und Bratpfanne pendeln? Kein Mittelweg mehr, nur noch Extreme.</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Genau das droht &#8211; und schuld daran k&#246;nnte die <a href="/autoren/the-guardian/klimaforschung-atlantikzirkulation-amoc-kurz-vor-verheerenden-kipppunkt" rel="noopener">AMOC</a> sein. Hinter dem sperrigen Akronym verbirgt sich die Atlantische Meridionale Umw&#228;lzzirkulation: ein gigantisches F&#246;rderband aus Meerwasser, das warme Str&#246;mungen aus den Tropen an der Oberfl&#228;che nach Norden treibt </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 04 May 2026 15:25:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Svenja Beller</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Heizungsgesetz: Sinnbild des politischen Desasters nach einem Jahr Merz]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>An diesem Mittwoch ist die Regierung Merz ein Jahr im Amt: Offensichtlich ist „Technologieoffenheit“ kein Konzept, das die Bundesrepublik voran bringt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/nick-reimer/heizungsgesetz-sinnbild-des-politischen-desasters-nach-einem-jahr-merz/@@images/image-1000-60d245c781d36a2e8b98eecfc6999b20.jpeg" alt="Heizungsgesetz: Sinnbild des politischen Desasters nach einem Jahr Merz" title="Heizungsgesetz: Sinnbild des politischen Desasters nach einem Jahr Merz" height="562" width="1000" /></figure><p>Oppositionsarbeit bedeutet Programmarbeit. Um die Regierung zu kritisieren, muss die Oppositionspartei deren Pl&#228;ne analysieren und eigene, bessere Konzepte entwickeln. Diese kann sie zwar nicht umsetzen, da ihr meist die parlamentarische Mehrheit fehlt. Dennoch hat diese Programmarbeit entscheidende Vorteile: Erstens zeigt sie den W&#228;hlern, was sich &#228;ndern wird, wenn die Partei bei der n&#228;chsten Wahl genug Stimmen erh&#228;lt, um an der Regierung beteiligt zu sein. Zweitens hat die Partei dann bereits einen klaren Plan, den sie mit den Koalitionspartnern umsetzen kann.</p><p>Insofern ist die Bilanz, die am kommenden Mittwoch gezogen werden muss, ern&#252;chternd: Vor exakt einem Jahr &#252;bernahm das Kabinett von Friedrich Merz (CDU) die Macht in Deutschland, aber vorangebracht</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 04 May 2026 14:49:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nick Reimer</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Reform jetzt! Es ist leichter die Steuererklärung zu kapieren als das deutsche Grundgesetz]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Eine neue emotionale Verbundenheit mit der Verfassung wird gefordert. Aber sie ist viel zu kompliziert geworden. Das zeigt exemplarisch das Asylrecht, in dem sich das Bekenntnis zum Schutz politisch Verfolgter im Bürokratismus verläuft</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/joerg-phil-friedrich/es-ist-leichter-die-steuererklaerung-zu-verstehen-als-das-deutsche-grundgesetz/@@images/image-1000-6d92d23e4b9b6b56c0ffd98756eac31b.jpeg" alt="Reform jetzt! Es ist leichter die Steuererklärung zu kapieren als das deutsche Grundgesetz" title="Reform jetzt! Es ist leichter die Steuererklärung zu kapieren als das deutsche Grundgesetz" height="562" width="1000" /></figure><p>Daphne Weber hat in <a href="/autoren/daphneweber/warum-das-deutsche-grundgesetz-sogar-von-den-kommunisten-verteidigt-wurde" rel="noopener">einem Beitrag</a> zu dieser Debatte gefordert, Begeisterung f&#252;r das Grundgesetz auszul&#246;sen. Dagegen ist eigentlich nichts zu sagen. Nur, dass das Grundgesetz selbst sich dazu immer weniger eignet.</p><p>Siebzig Mal wurde das Deutsche Grundgesetz in den 77 Jahren seit seiner Verabschiedung ge&#228;ndert &#8211; also im Schnitt im Jahrestakt. Aus den urspr&#252;nglich 146 Artikeln sind nunmehr 203 Artikel geworden, auch wenn der letzte Artikel noch immer die <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_146.html" rel="noopener">Nummer 146</a> tr&#228;gt &#8211; es ist der, nach dem sich das Deutsche Volk eine neue Verfassung geben kann.</p><p>Nicht nur die Zahl der Artikel hat sich erh&#246;ht, auch die L&#228;nge und Umst&#228;ndlichkeit der Inhalte ist gewachsen. Stellenweise liest sich das Grundgesetz inzwischen wie eine detaillierte Gesch&#228;ftsor</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 04 May 2026 14:45:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jörg Phil Friedrich</dc:creator>
        
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