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      <title>Opinion News Articles</title>
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      <pubDate>Mon, 14 Mar 2022 12:14:06 +0100</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Opinion News Articles</title>
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        <title><![CDATA[Jean-Philippe Kindler: Liebe Tagesschau, was gab es bei Compact zum AfD-BSW-Dinner?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In Sachsen-Anhalt könnte die AfD bald regieren, mit BSW‑Unterstützung. Beide haben schon eine „Friedensinitiative“ beschlossen: Schluss mit Ukraine-Hilfen und Russland-Sanktionen. Versteht ihr, worum es hier geht?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/jean-philippe-kindler-juckts-die-tagesschau-dass-bald-die-afd-regiert/@@images/image-1000-c1f63de0dc6336d013dace599f4a2881.jpeg" alt="Jean-Philippe Kindler: Liebe Tagesschau, was gab es bei Compact zum AfD-BSW-Dinner?" title="Jean-Philippe Kindler: Liebe Tagesschau, was gab es bei Compact zum AfD-BSW-Dinner?" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Normalisierung der AfD wurde nicht an den Wahlabenden in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sichtbar, sondern in der medialen Zeit danach.</p><p>Wenn man dieser Tage Nachrichtensendungen schaut, Talkshows verfolgt oder gar, Gott bewahre, eine Zeitung aufschl&#228;gt, fragt man sich immer h&#228;ufiger: Juckt es eigentlich noch irgendwen, dass die AfD in Sachsen-Anhalt bald regieren k&#246;nnte &#8211; <a href="/autoren/david-begrich/bsw-unterstuetzt-afd-landtagspraesidenten-ein-weiterer-schritt-zur-normalisierung" rel="noopener">mit Unterst&#252;tzung des BSW</a> und wom&#246;glich <a href="/autoren/sebastian-baehr/sachsen-anhalt-so-wollen-cdu-kreise-verhindern-dass-ihre-leute-siegmund-waehlen" rel="noopener">einiger CDU-Abweichler?</a></p><h2>Der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk und die Politik haben versagt</h2><p>Der<a href="/autoren/der-freitag/jean-philippe-kindler-warum-linke-den-oerr-nicht-laenger-verteidigen-sollten" rel="noopener"> &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk </a>hat nat&#252;rlich alle H&#228;nde voll zu tun, <a href="/autoren/der-freitag/ist-das-rote-rathaus-bereit-fuer-linke-palaestina-solidaritaet" rel="noopener">die Linkspartei in Berlin in die Knie zu zwingen</a>. Da muss man Verst&#228;ndnis haben: Schlie&#223;lich gilt es, die eigenen Kapitalinteressen zu verteidigen. Imm</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jean-Philippe Kindler</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Heimatlos | Ich fühlte mich heimatlos, enttäuscht von der eigenen Hood der „Linksintellektuellen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Früher vertiefte sich unsere Autorin in „Gender Studies“, heute findet sie, Mutterschaft und Familie würden zu wenig geschätzt. Wer die Rechten stoppen wolle, müsse die Dogmen des eigenen linken Milieus überdenken – sieben davon nennt sie</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ich-fuehlte-mich-heimatlos-enttaeuscht-von-den-linksintellektuellen/@@images/image-1000-0473af7886bc83a77b9451e2e6c991b5.jpeg" alt="Ich fühlte mich heimatlos, enttäuscht von der eigenen Hood der „Linksintellektuellen“" title="Ich fühlte mich heimatlos, enttäuscht von der eigenen Hood der „Linksintellektuellen“" height="562" width="1000" /></figure><p>Wir schreiben das Jahr 2026. Die Gefahr des Dritten Weltkrieges ist so nah wie nie zuvor, die Umwelt wird weiter zerst&#246;rt, Menschen beschimpfen und bedrohen sich in den sozialen Medien und der gesellschaftliche Zusammenhalt br&#246;ckelt. Ich habe Angst. Um die Gesellschaft, die Umwelt. Und die Politik. Dabei war ich lange Zeit zugegebenerma&#223;en kein politischer Mensch. Das &#228;nderte sich erst<a href="/autoren/katharina-koerting/fuenf-jahre-corona-die-seuche-in-den-koepfen" rel="noopener"> in der Corona-Zeit</a>. Ich kann es sogar genau datieren. Es war im April 2020. Als publik wurde, dass die damalige Bundeskanzlerin Merkel meinte, man solle mit den &#8222;&#214;ffnungsdiskussionsorgien&#8220; aufh&#246;ren. Es war, als sei ich mit einem Schlag aus meinem tiefen apolitischen Schlaf erwacht.</p><p>&#214;ffnungsdiskussionsorgien? Der B&#252;rger soll nicht mitdiskutieren, mitdenken, k</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 18:40:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nathalie Weidenfeld</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Yanis Varoufakis: Ich kenne den brisanten Plan von Mélenchon, vor dem sich die EU fürchtet]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In Frankreich protestieren Schüler gegen marode Schulen, doch der Zentralbankchef fordert weiter Kürzungen. Nun hat Mélenchon einen 600-Milliarden-Vorschlag gemacht, der das Land aus der Sparfalle holen soll. Die Idee hat eine Vorgeschichte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/frankreichs-schulden-varoufakis-verteidigt-melenchons-600-milliarden-euro-plan/@@images/image-1000-76ad2121c7a9e4337d9559e2ae68c89c.jpeg" alt="Yanis Varoufakis: Ich kenne den brisanten Plan von Mélenchon, vor dem sich die EU fürchtet" title="Yanis Varoufakis: Ich kenne den brisanten Plan von Mélenchon, vor dem sich die EU fürchtet" height="562" width="1000" /></figure><p>In ganz <a href="/thema/frankreich" rel="noopener">Frankreich</a> gehen Sch&#252;ler auf die Stra&#223;e, weil sie w&#252;tend sind &#252;ber den desolaten Zustand ihrer Schulen. Dahinter steckt ein chronisches Problem: jahrelange Sparpolitik. Doch statt umzusteuern, stimmen die Sirenen einer noch h&#228;rteren Austerit&#228;t schon wieder ihr altes Lied an. Emmanuel Moulin, der Gouverneur der franz&#246;sischen Zentralbank, fordert massive Haushaltsk&#252;rzungen, um das &#8222;Risiko abzuwenden, nach und nach von steigenden Zinsen erdrosselt zu werden&#8220;. Kommt es so, werden sich die sozialen Spannungen weiter versch&#228;rfen und dringend n&#246;tige Investitionen ausbleiben. </p><p><a href="/autoren/joern-boewe/kein-wirtschaftsnobelpreis-fuer-friedrich-merz-wo-bleibt-der-aufschwung" rel="noopener">Deutschland k&#228;mpft bereits mit Deindustrialisierung</a> und einem rasanten Zulauf f&#252;r die extreme Rechte &#8211; und Frankreichs Staatsschulden werde</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Yanis Varoufakis</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Artensterben: Warum wir Menschen fast alles killen – und nur wenige süße Tiere retten]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Wildtierbestände sind seit 1970 um rund 73 Prozent geschrumpft. Trotzdem schützen wir nur die Tiere, die wir niedlich finden. Beim Artensterben zeigt sich, wie wenig wir verstanden haben, dass wir selbst zur Natur gehören</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/svenja-beller/artensterben-warum-wir-fast-alles-killen-und-nur-wenige-suesse-tiere-retten/@@images/image-1000-4f4a9c0620c148dc31bdee30073cc8d3.gif" alt="Artensterben: Warum wir Menschen fast alles killen – und nur wenige süße Tiere retten" title="Artensterben: Warum wir Menschen fast alles killen – und nur wenige süße Tiere retten" height="562" width="1000" /></figure><p>Wenn Kinder sagen, sie m&#246;gen Natur und Tiere, dann finden wir das s&#252;&#223;. Wenn Erwachsene es sagen, dann halten wir es f&#252;r ein bisschen l&#228;cherlich, als seien sie da in etwas h&#228;ngen geblieben, das man als Erwachsener eigentlich nicht mehr macht. So wie Stickeralben oder Stofftiere.</p><p>Dabei w&#228;re es irrsinnig, Natur und Tiere nicht zu m&#246;gen, denn das sind wir ja selbst: Wir Menschen sind Natur und wir sind Tiere. Als solche sind wir von der &#252;brigen Natur und den anderen Tieren abh&#228;ngig &#8211; nicht zum Sch&#246;nfinden, sondern zum &#220;berleben.</p><h2>Wir t&#246;ten in gespenstischem Ausma&#223;</h2><p>Diese recht simple Einsicht scheint aber nicht so richtig angekommen zu sein. Denn wir t&#246;ten andere Tiere &#8211; noch mal: von denen wir abh&#228;ngen &#82</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Svenja Beller</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Ist das Rote Rathaus bereit für linke Palästina-Solidarität?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Linke wurde vor allem unter jungen und migrantischen Berlinern gewählt – ihre Palästina-Solidarität spielte dabei eine wichtige Rolle. Kann die Partei daran festhalten, wenn sie ins Rote Rathaus einzieht?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ist-das-rote-rathaus-bereit-fuer-linke-palaestina-solidaritaet/@@images/image-1000-8d9ba6c70e79f201cfb13d165211c414.jpeg" alt="Ist das Rote Rathaus bereit für linke Palästina-Solidarität?" title="Ist das Rote Rathaus bereit für linke Palästina-Solidarität?" height="562" width="1000" /></figure><p>Eine demokratisch gew&#228;hlte Linke in der Linksfraktion? F&#252;r SPD und Gr&#252;ne offenbar eine Zumutung. </p><p><a href="/autoren/ingar-solty/elif-eralp-in-berlin-wie-medien-den-wahlsieg-der-linken-zur-apokalypse-erklaeren" rel="noopener">Nach tagelanger medialer Schlammschlacht</a> wurde die umstrittene Neuk&#246;llner Abgeordnete Vanessa Emde am Dienstag trotzdem in die neue Fraktion aufgenommen. Zuvor hatte sie gemeinsam mit 43 weiteren Abgeordneten eine Erkl&#228;rung unterschrieben, in der sich die Linke ausdr&#252;cklich zum <a href="/autoren/daphneweber/das-grosse-aber-der-linken-wenn-es-um-juedinnen-und-juden-geht" rel="noopener">Existenzrecht Israels</a> und Pal&#228;stinas bekennt &#8211; wie es auch Beschlusslage der Partei ist.</p><p>Eine bemerkenswerte Wendung f&#252;r eine Frau, die die <em>Bild-</em>Zeitung regelm&#228;&#223;ig als &#8222;Israel-Hasserin&#8220; bezeichnet. Doch das reicht SPD und Gr&#252;nen offenbar nicht. Sie hatten verlangt, dass Emde gar nicht erst in die neue Linksfraktion aufgenommen wird.</p><p>Noch bevor Rot-Rot</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 18:02:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Magdalena Gräfe</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Vanessa Emde mag naiv sein. Aber was hat die SPD eigentlich gegen den Genozid getan?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>SPD und Grüne pausieren die Sondierungen mit der Linken in Berlin, weil sie den Ausschluss der palästinasolidarischen Abgeordneten Vanessa Emde aus der Fraktion fordern. Das ist kurzsichtig, und nützt weder Israel noch Juden und Jüdinnen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/elsa-koester/vanessa-emde-mag-naiv-sein-das-handeln-von-spd-und-gruenen-aber-ist-katastrophal/@@images/image-1000-ceb99687aa623c62fd725d3dd9a49255.jpeg" alt="Vanessa Emde mag naiv sein. Aber was hat die SPD eigentlich gegen den Genozid getan?" title="Vanessa Emde mag naiv sein. Aber was hat die SPD eigentlich gegen den Genozid getan?" height="562" width="1000" /></figure><p>Was hat die amtierende Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey eigentlich getan, um den Genozid in Pal&#228;stina zu stoppen? Oder der Berliner SPD-Chef Steffen Krach? Was sagt die SPD-Fraktion zum Leben in Gaza? Kann die Linke wirklich mit einer SPD koalieren, die die Menschenrechte von Pal&#228;stinensern ignoriert?</p><p>Dass diese Fragen bei den derzeit unterbrochenen <a href="/autoren/sebastian-baehr/drahtseilakt-in-berlin-der-erste-stresstest-fuer-rot-rot-gruen" rel="noopener">Sondierungsgespr&#228;chen</a> zwischen Linke, SPD und Gr&#252;nen in Berlin nicht gestellt werden, ist eine Katastrophe nach den drei Jahren des <a href="/thema/gaza" rel="noopener">Genozids in Gaza</a>. Die Art, wie die Debatte &#252;ber die Haltung der Parteien zu Israel, Pal&#228;stina und Gaza gef&#252;hrt wird, zeigt eines: Auch nach dem Bombardieren, Erschie&#223;en, Versch&#252;tten, Aushungern und Morden von &#252;ber 70.000 Pal&#228;stinensern hat sich der Diskurs </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 13:12:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Elsa Koester</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Im Gespräch | Volker Schlöndorff: „Ich wagte nicht, Jenny Erpenbeck zu sagen, dass ich da drehen will“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Volker Schlöndorff war ein begeisterter Leser von Jenny Erpenbecks „Heimsuchung“ – und verfilmte den Roman kurzerhand. Nur beim Drehort hatte der Regisseur Sorge vor Erpenbecks Reaktion. Ein Interview</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/volker-schloendorff-zu-film-heimsuchung-ein-wahnsinnstext-ich-war-fasziniert/@@images/image-1000-71c08793bc8987fa797ba6d61a258c81.jpeg" alt="Volker Schlöndorff: „Ich wagte nicht, Jenny Erpenbeck zu sagen, dass ich da drehen will“" title="Volker Schlöndorff: „Ich wagte nicht, Jenny Erpenbeck zu sagen, dass ich da drehen will“" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein Haus an einem m&#228;rkischen See, ein Jahrhundert deutscher Geschichte: In <em>Heimsuchung</em> erz&#228;hlt <a href="/autoren/hami23/kommt-nach-einem-eventuellen-booker-prize-jenny-erpenbeck-der-nobelpreis" rel="noopener">Jenny Erpenbeck</a> von den Menschen, die dort leben &#8211; von Bauern und Nazi-Mitl&#228;ufern, von einer j&#252;dischen Familie, die verkaufen muss, von Rotarmisten, einer aus dem Exil in die DDR heimgekehrten Schriftstellerin, von Erben nach der Wende. Nur der G&#228;rtner bleibt. Nun hat Volker Schl&#246;ndorff den Roman verfilmt. Ein Gespr&#228;ch &#252;ber Gl&#252;ck, Scheitern und Einsteins Haus in Caputh.</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Schl&#246;ndorff, wann oder wie haben Sie Jenny Erpenbecks &#8222;Heimsuchung&#8220; gefunden?</p><p class="interview-answer"><strong>Volker Schl&#246;ndorff:</strong> Wie immer war es so: Das Buch hat mich gefunden. Das war schon vor sieben, acht Jahren. Und ich war vollkommen fasziniert. Ich hatte vorher noch </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Das große „Aber“ der Linken, wenn es um Jüdinnen und Juden geht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Warum gelingt es der Partei Die Linke bei bestimmten Themen nicht, unmissverständlich Solidarität zu zeigen, fragt sich unsere Autorin Daphne Weber</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/daphneweber/das-grosse-aber-der-linken-wenn-es-um-juedinnen-und-juden-geht/@@images/image-1000-a87c9c1a0badf4e79721da01fd7bf7f4.jpeg" alt="Das große „Aber“ der Linken, wenn es um Jüdinnen und Juden geht" title="Das große „Aber“ der Linken, wenn es um Jüdinnen und Juden geht" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Das Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 &#8211; aber die Kriegsverbrechen in Gaza. M&#228;nner mit Kippa m&#252;ssen sich sicher f&#252;hlen &#8211; aber Frauen mit Kopftuch auch. Der Krieg Russlands ist zu verurteilen &#8211; aber die Nato.</p><p class="p1">Es ist stets ein gro&#223;es &#8222;Aber&#8220;, das man im Duktus von Positionierungen der Partei Die Linke zu bestimmten Themen findet. Manche Positionen, so scheint es, lassen sich nur als ,Doppelformeln&#8216; artikulieren.</p><p class="p1">Warum dieses gro&#223;e &#8222;Aber&#8220;? Kann die Positionierung zur <a href="/autoren/der-freitag/antisemitismus-nach-dem-7-oktober-wir-wissen-woran-wir-sind-in-deutschland" rel="noopener">Sicherheit von J&#252;dinnen und Juden</a>, zur Solidarit&#228;t mit der <a href="/autoren/usch/roadtrip-nach-lviv-hilfsguetertransport-in-die-von-putin-angegriffene-ukraine" rel="noopener">angegriffenen Ukraine</a> und zu den <a href="/autoren/der-freitag/ron-leshem-ueber-den-terror-in-israel-das-letzte-bisschen-unschuld-ist-tot" rel="noopener">Verbrechen des 7. Oktober </a>nicht f&#252;r sich stehen? Muss sie immer anderweitig kontextualisiert werden? Ein Geraune schwirrt unter diesen Doppelformeln, </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Daphne Weber</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Ich war ein „Aldi-Kind“ – als ich diesen Werbespot sah, kam die ganze Scham zurück]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/janina-luett/aldistorys-neuer-aldi-werbespot-zeigt-kinderarmut-ich-habe-sie-erlebt</link>
        <description><![CDATA[<strong>Mit der Kampagne #Aldistorys zeigt Aldi Süd, was Werbung sonst ausblendet: Kinder, die in Armut aufwachsen. Unsere Autorin war in den 90ern eines von ihnen und versteckte die Tüte vor Mitschülern. Heute weiß sie, was damals keiner ahnte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/janina-luett/aldistorys-neuer-aldi-werbespot-zeigt-kinderarmut-ich-habe-sie-erlebt/@@images/image-1000-b6b2a75f2a503d576546eb0fae4c59f9.jpeg" alt="Ich war ein „Aldi-Kind“ – als ich diesen Werbespot sah, kam die ganze Scham zurück" title="Ich war ein „Aldi-Kind“ – als ich diesen Werbespot sah, kam die ganze Scham zurück" height="562" width="1000" /></figure><p>Unter dem Titel <em>#Aldistorys </em>macht eine neue Medienkampagne des Discounters Aldi S&#252;d eine Gruppe sichtbar, die sonst in der Werbung kaum vorkommt: <a href="/autoren/sebastian-baehr/miriam-davoudvandi-kinder-sitzen-in-deutschland-hungrig-im-unterricht" rel="noopener">armutsbetroffene Kinder und ihre Familien</a>. Es geht um die sogenannten Aldi-Kinder. Die Kinder, die mit dem Discounter und seinen Produkten aufgewachsen sind.</p><p>Ohne klischeehafte &#220;bertreibungen bekommen wir einen Werbespot zu sehen, der die Lebensrealit&#228;t von armutsbetroffenen Kindern in den 90er-Jahren zeigt. Eine Zeit, in der man sich durch das Einkaufen bei Aldi als armutsbetroffen outete und die Aldi-T&#252;te zur Stigmatisierung armer Menschen genutzt wurde. Menschen wie ich.</p><p>Ich f&#252;hle mich durch diesen Werbespot gesehen und repr&#228;sentiert. Gleichzeitig sind die von ihr betroffenen Kinder selten so selbstbewusst, wie der </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 14:46:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Janina Lütt</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Bärbel Bas wirft hin: Die „Frau aus dem Volk“ hat nicht nur die SPD-Basis enttäuscht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Sozialministerin Bärbel Bas tritt zurück, nicht nur aus privaten, sondern auch aus politischen Gründen. Ihr Ministeramt wurde schon nachbesetzt. Wer auf sie als Parteivorsitzende folgt, könnte für die SPD existenziell werden</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ulrike-baureithel/baerbel-bas-woran-sie-gescheitert-ist-und-womit-sie-die-spd-basis-enttaeuscht-hat/@@images/image-1000-5790c7fd2936211b2b4720b8acef3dfb.jpeg" alt="Bärbel Bas wirft hin: Die „Frau aus dem Volk“ hat nicht nur die SPD-Basis enttäuscht" title="Bärbel Bas wirft hin: Die „Frau aus dem Volk“ hat nicht nur die SPD-Basis enttäuscht" height="562" width="1000" /></figure><p>Er wisse nicht, ob Lars Klingbeil und B&#228;rbel Bas nach den Landtagswahlen noch SPD-Vorsitzende seien, erkl&#228;rte der Duisburger K&#228;mmerer und Stadtdirektor Martin Murrack <a href="/autoren/ulrike-baureithel/martin-murrack-weiss-nicht-ob-klingbeil-und-bas-dann-noch-vorsitzende-sind" rel="noopener">in einem Interview mit dem Freitag</a> vor wenigen Wochen. Auch wenn er nach desastr&#246;sen Wahlen eher eine Art Parteiputsch erwartet hatte: Zumindest B&#228;rbel Bas hat das Handtuch geworfen.</p><p>Am Montagmorgen lie&#223; sie ihre Partei, den Kanzler und das Volk wissen, dass sie ihr Amt als Co-Parteivorsitzende und als Bundesministerin f&#252;r Arbeit und Soziales niederlegt. Nach dem Tod ihrer Stieftochter fehle ihr die n&#246;tige Kraft, die Reformen tatkr&#228;ftig voranzutreiben, schrieb Bas. Sie sagt aber auch deutlich, dass die Angriffe, die sie in letzter Zeit, trotz ihrer privaten Situation vom Koalitionsp</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 12:43:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ulrike Baureithel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Gerhard Schröder war bei Wladimir Putins Geburtstag. Alle toben. Einer verteidigt ihn]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Von Roderich Kiesewetter bis Heidi Reichinnek: Gerhard Schröders Geburtstagsbesuch bei Wladimir Putin in Moskau produziert erwartbare Reaktionen. Welche Funktion der SPD-Altkanzler im deutschen Diskurs erfüllt und wer ihn verteidigt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-koerting/gerhard-schroeder-war-bei-wladimir-putins-geburtstag-alle-toben-nur-einer-nicht/@@images/image-1000-26bde71b0bda29da693cd703eb1dbdb0.jpeg" alt="Gerhard Schröder war bei Wladimir Putins Geburtstag. Alle toben. Einer verteidigt ihn" title="Gerhard Schröder war bei Wladimir Putins Geburtstag. Alle toben. Einer verteidigt ihn" height="562" width="1000" /></figure><p><span style="text-decoration: none;">Er hat es wieder getan! W&#228;hrend die &#246;ffentliche Erregung &#252;ber mutma&#223;lich landesverr&#228;terische, offenbar im Profitinteresse unternommene <a href="https://www.lto.de/recht/meinung/m/geheimdienstskandal-landarztquote-linke-gegen-reiche" rel="noopener">Umtriebe</a> von h&#246;chsten Geheimdienstmitarbeitern seltsam verhalten bleibt und die Solidarit&#228;t mit bedrohten Juden zum 7. Oktober, dem 3. Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel, staatsm&#228;nnisch matt wie Firnis der Zivilisation, h&#228;lt Altkanzler Gerhard Schr&#246;der (immer noch SPD) der Emp&#246;rung das h&#252;bschere St&#246;ckchen hin: </span><span>Er besucht Wladimir Putins Geburtstagsfeier</span><span style="text-decoration: none;">!</span></p><p><span style="text-decoration: none;">Schon wieder war er in Russland! Und macht dort auch noch <a href="https://www.rbc.ru/business/07/10/2026/6ac61f3de239bbf8c380ff7b?from=main_lines_12" rel="noopener">Gesch&#228;fte</a>! Schon wieder trifft er den russischen Pr&#228;sidenten! Obwohl Wladimir Putin nicht mal einen runden, sondern nur den 74. feierte! Schamlos! Unmoralisch!</span></p><h2><span style="text-decoration: none;">Marie-Agnes </span></h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 11 Oct 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Körting</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Robin Karg aus Sachsen-Anhalt: „Direkt nach der AfD-Wahl kam der erste Mitarbeiter zu mir“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Im Wahlkreis von AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund ist Robin Karg Geschäftsführer einer Fensterbauer-Firma. 30 Prozent seiner Beschäftigten haben eine ausländische Staatsangehörigkeit. Welche Sorge trieb einen von ihnen um? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/alieren-renklioz/robin-karg-aus-sachsen-anhalt-nach-afd-wahl-kam-der-erste-mitarbeiter-zu-mir/@@images/image-1000-91bf902ba9c6c411719b9aa2d632636d.jpeg" alt="Robin Karg aus Sachsen-Anhalt: „Direkt nach der AfD-Wahl kam der erste Mitarbeiter zu mir“" title="Robin Karg aus Sachsen-Anhalt: „Direkt nach der AfD-Wahl kam der erste Mitarbeiter zu mir“" height="562" width="1000" /></figure><p><span>Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt blickt Robin Karg, Co-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von BBE-Fenstertechnik, mit Sorge auf die Zukunft seines Betriebs. Was w&#252;rde eine AfD-gef&#252;hrte Landesregierung f&#252;r seine Mitarbeiter und den Mittelstand bedeuten? Im Interview spricht Karg &#252;ber verunsicherte Besch&#228;ftigte, wirtschaftliche Risiken und die Frage, wie sehr politische Instabilit&#228;t seinem Unternehmen schaden k&#246;nnte.</span></p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Karg, wie blicken Sie auf den <a href="/autoren/hanna-israel/nach-afd-wahlsieg-in-sachsen-anhalt-mit-dieser-strategie-schlaegt-man-die-partei" rel="noopener">Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt</a>?</p><p><strong><span>Robin Karg:</span></strong><span> Die Auswirkungen dieser Wahl, die auch f&#252;r uns ein ziemlicher Schock war, lassen sich noch nicht vollst&#228;ndig absehen. Aber nat&#252;rlich spielt das eine gro&#223;e Rolle f&#252;r die zuk&#252;nftige Ausrichtung des Unternehmens. Wir sind urspr&#252;ng</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 16:37:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Alieren Renkliöz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Generationen | Wohnungsnot: Wie heißt die Maricarmen Abascal von Berlin?]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/wohnungsnot-wie-heisst-die-maricarmen-abascal-von-berlin</link>
        <description><![CDATA[<strong>Im Berliner Wahlkampf war die Krise des Wohnens ein großes Thema. Aber nicht die Nöte der Rentner. Dabei müsste man das zusammendenken. Spanien macht es gerade vor. Dort wird generationsübergreifend demonstriert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/wohnungsnot-wie-heisst-die-maricarmen-abascal-von-berlin/@@images/image-1000-01adaab9fc2cd26e7ffaa23e688dcd18.gif" alt="Wohnungsnot: Wie heißt die Maricarmen Abascal von Berlin?" title="Wohnungsnot: Wie heißt die Maricarmen Abascal von Berlin?" height="562" width="1000" /></figure><p>Es will nicht aufh&#246;ren: Viel zu oft finden politische Debatten abgez&#228;unt und mit altbackener Verschlagwortung statt &#8211; grob irgendetwas zwischen &#8222;Pflegedeckel&#8220; und &#8222;Tankrabatt&#8220;. Berlin ist da noch mal ein Sonderfall. Nach dem <a href="/autoren/sebastianpuschner/linke-siegt-cdu-verliert-was-heisst-das-fuer-elif-eralp-und-friedrich-merz" rel="noopener">fulminanten Wahlsieg der Linken</a> wirkt die Stadt in ihrer politischen und medialen Selbstbeschreibung wie die Kapitale einer jungen, tendenziell aktivistischen Bev&#246;lkerung.</p><p>Neben der Wohnungsnot sind Antisemitismus, Clubkultur und Clankriminalit&#228;t &#8211; you name it &#8211; die Topthemen. Und nat&#252;rlich die <a href="/autoren/julius-seibt/lukas-warning-die-spd-schuetzt-die-interessen-der-grossen-wohnungskonzerne" rel="noopener">Berliner Wohnungskrise</a>. Vor allem der Streit um die Vergesellschaftung von Immobilienkonzernen sorgt f&#252;r Nervosit&#228;t. Verd&#228;chtig h&#228;ufig sind es Erben und Alteigent&#252;mer, die jetzt davor warn</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 13:02:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Schmitz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Dieser Gegenstand verrät, wie bitterarm wir waren – ich besitze ihn bis heute]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/janina-luett/armut-in-deutschland-warum-ich-mein-kind-im-bollerwagen-zum-kindergarten-zog</link>
        <description><![CDATA[<strong>Drei Kilometer bis zum Kindergarten, kein Geld für Bus oder Auto: Unsere Autorin lebt vom Existenzminimum und fand für ihre Tochter eine eigene Lösung. Dann kamen die Sprüche einer Erzieherin. Was sie damals fühlte, versteht sie erst jetzt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/janina-luett/armut-in-deutschland-warum-ich-mein-kind-im-bollerwagen-zum-kindergarten-zog/@@images/image-1000-51cb2197661774e9caaf662a6fc33f3f.jpeg" alt="Dieser Gegenstand verrät, wie bitterarm wir waren – ich besitze ihn bis heute" title="Dieser Gegenstand verrät, wie bitterarm wir waren – ich besitze ihn bis heute" height="562" width="1000" /></figure><p>Ich hatte lange versucht zu sparen, denn ich wusste, ich w&#252;rde ihn ben&#246;tigen. Einen Bollerwagen aus Holz mit Luftreifen. Nach dem Kauf breitete ich auf unserem Balkon eine Folie aus und lackierte den Wagen mit roter wetterfester Farbe. Lange hatte ich nach etwas gesucht, was meinen Anspr&#252;chen gerecht wurde. Der finanzielle Einschnitt von 50 Euro war hart, denn ich bekomme das Existenzminimum. Trotzdem wusste ich, dass sich der Bollerwagen rentieren w&#252;rde. Als armutsbetroffener Mensch w&#228;re ein Auto ein teurer Luxus, der oft mit Verschuldung einhergeht.</p><p>Wie aber transportiere ich sonst schwere Sachen von A nach B? Ich wollte nicht st&#228;ndig abh&#228;ngig sein von Menschen, die ich fragen m&#252;sste, ob sie f&#252;r mich mit dem Auto etwas transportieren w&#252;rde</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Janina Lütt</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Sollte ich wirklich weiße Männer daten?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Unsere Autorin ist mixed, hat ein weißes und ein Schwarzes Elternteil. Neulich war sie auf einem Date mit einem weißen Mann. Kann das funktionieren?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/noelle-konate/sollte-ich-wirklich-weisse-maenner-daten/@@images/image-1000-dd1e3fbde507a17271fd8013cdee4f26.jpeg" alt="Sollte ich wirklich weiße Männer daten?" title="Sollte ich wirklich weiße Männer daten?" height="562" width="1000" /></figure><p>Ich habe eine Vorliebe f&#252;r Serien und Filme aus den 90er- und 00er-Jahren. Was auch bedeutet, dass ich regelm&#228;&#223;ig denke: &#8222;Autsch, das ist nicht gut gealtert.&#8220; Das passiert zum Beispiel, wenn eine von vier Freundinnen zunimmt und die anderen dar&#252;ber schockiert sind (<a href="/autoren/barbara-schweizerhof/sex-and-the-city-neuauflage-die-reichen-altern-schliesslich-auch" target="_blank" rel="noopener"><em>Sex and the City</em></a>). Wenn <a href="/autoren/eprudlik/hypersexualisierung-junger-maedchen-von-konstantin-wecker-bis-american-beauty" target="_blank" rel="noopener">alte M&#228;nner mit viel zu jungen Frauen flirten</a> (<em>Lost in Translation</em>). Und grunds&#228;tzlich immer wieder, wenn ich mir die Paare ansehe, die in Serien und Filmen gezeigt werden. Selbst in <em>High School Musical</em>, das 2006 in die Kinos kam, sah ich es: wei&#223;e M&#228;dchen sind mit wei&#223;en M&#228;nnern zusammen, asiatische M&#228;dchen mit asiatischen M&#228;nnern und Schwarze M&#228;dchen mit Schwarzen M&#228;nnern.</p><p>Ich wei&#223;, dass mich das damals mit elf Jahren </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 07 Oct 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Noelle Konate</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Linke Berlinerinnen und Berliner sind deutschlandweit am wenigsten antisemitisch]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/berlin-monitor-linke-neigen-am-seltensten-zu-antisemitismus-in-der-hauptstadt</link>
        <description><![CDATA[<strong>Auch nach der medialen Hetzkampagne gegen Elif Eralp gibt es kein Zurück vor die Wahl am 20. September. Die Langzeitstudie „Berlin Monitor“ belegt nun Erstaunliches in Bezug auf den Antisemitismus-Vorwurf gegen die Berliner Linkspartei</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/berlin-monitor-linke-neigen-am-seltensten-zu-antisemitismus-in-der-hauptstadt/@@images/image-1000-67a2a8844e8ad97b6c96eb131f69ea46.jpeg" alt="Linke Berlinerinnen und Berliner sind deutschlandweit am wenigsten antisemitisch" title="Linke Berlinerinnen und Berliner sind deutschlandweit am wenigsten antisemitisch" height="562" width="1000" /></figure><p>Zuerst noch einmal die Fakten zum Mitschreiben: Die politische Linke ist das am wenigsten zu Antisemitismus neigende Bev&#246;lkerungssegment in Berlin. Dies l&#228;sst sich etwa der aktuellen Ausgabe der Langzeitstudie <em>Berlin Monitor</em> entnehmen, die seit 2019 von <a href="https://berlin-monitor.de/ueber-uns/" rel="noopener">einem Forschungsteam um den renommierten Politologen Oliver Decker</a> durchgef&#252;hrt wird.</p><p>Diese aufwendige Untersuchung, <a href="https://berlin-monitor.de/23-02-2026-veroeffentlichungen/" rel="noopener">die sich speziell in der Hauptstadt</a> mit &#8222;Antiziganismus und Antisemitismus als Br&#252;ckenideologien in rechtsextreme Einstellungsmuster&#8220; befasst, fragt vier Formen von Antisemitismus ab: den klassischen, also &#8222;tradierten&#8220; Antisemitismus, den Antisemitismus aus &#8222;Schuldabwehr&#8220;, den &#8222;israelbezogenen&#8220; und obendrauf noch einen &#8222;postkolonialen Antisemitismus&#822</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 07 Oct 2026 04:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Wenn VW glaubt, Beschäftigte erpressen zu können, müssen sie sich auf was gefasst machen“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/hanna-israel/vw-linker-arbeiter-cem-ince-warnt-vor-streiks-dann-stehen-baender-still</link>
        <description><![CDATA[<strong>Volkswagen hat zehn Tarifverträge gekündigt und droht mit Sozialabbau. Die Belegschaft rechnet nun mit dem Vorstand ab. Was plant der VW-Arbeiter und Linken-Bundestagsabgeordnete Cem Ince? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hanna-israel/vw-linker-arbeiter-cem-ince-warnt-vor-streiks-dann-stehen-baender-still/@@images/image-1000-f7297d34696e0ae260c379cd0ef32328.jpeg" alt="„Wenn VW glaubt, Beschäftigte erpressen zu können, müssen sie sich auf was gefasst machen“" title="„Wenn VW glaubt, Beschäftigte erpressen zu können, müssen sie sich auf was gefasst machen“" height="562" width="1000" /></figure><p>Gespenstische Stille in den Hallen, Zukunftsangst am Flie&#223;band: Bei Volkswagen hat der Vorstand das Tuch zur Belegschaft zerschnitten. Zehn Tarifvertr&#228;ge hat die Spitze aufgek&#252;ndigt. Wie wollen Betriebsrat und Gewerkschaften reagieren?</p><p>Der Linken-Politiker Cem Ince hat darauf eine klare Antwort. <a href="/autoren/sebastian-friedrich/von-der-werkbank-in-den-bundestag-vw-arbeiter-cem-ince-tritt-fuer-die-linke-an" rel="noopener">Er kommt aus einer Arbeiterfamilie, sein Gro&#223;vater arbeitete am Hochofen der Salzgitter AG, ebenso sein Vater, der dann zu VW wechselte</a>. Cem Ince selbst absolvierte bei Volkswagen eine Ausbildung zum Elektroniker f&#252;r Automatisierungstechnik, arbeitete in der Montage und qualifizierte sich VW-intern zum Softwareentwickler. Er wurde IG-Metall-Mitglied und Vertrauensmann sowie Jugend- und Auszubildendenvertreter im Betrieb. </p><p>Heute ist Cem Ince Bundestagsabgeordneter der Linksfra</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 06 Oct 2026 16:46:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hanna Israel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die größten Tops & Flops der Karriere von Jan Böhmermann: Wo ging der Clown zu weit?]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/axel-brueggemann/jan-boehmermann-geniale-tv-coups-und-sein-peinlichster-flop</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/axel-brueggemann/jan-boehmermann-geniale-tv-coups-und-sein-peinlichster-flop</link>
        <description><![CDATA[<strong>Seit Jahren bringt Böhmermann mit gefälschten TV‑Kandidaten und Staatsaffären Mächtige ins Schwitzen. Doch wenn der Satiriker selbst zum Ziel wird, hört der Spaß auf. Welche Aktionen schrieben Geschichte? Wo scheiterte er? Ein Rückblick</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/axel-brueggemann/jan-boehmermann-geniale-tv-coups-und-sein-peinlichster-flop/@@images/image-1000-3cac313b9ce99736d991a8ad85991cea.jpeg" alt="Die größten Tops &amp; Flops der Karriere von Jan Böhmermann: Wo ging der Clown zu weit?" title="Die größten Tops &amp; Flops der Karriere von Jan Böhmermann: Wo ging der Clown zu weit?" height="562" width="1000" /></figure><p>Mit dem &#8222;Varoufake&#8220; zeigte B&#246;hmermann, wie Fernsehen Wahrheiten erfindet. Bei &#8222;Verafake&#8220; schickte er gef&#228;lschte Kandidaten zu RTL &#8211; und entlarvte, wie echte Menschen manipuliert werden. Doch wo liegen die Grenzen? Hier sind die Tops und Flops seiner Karriere:</p><h2><strong>1. Verafake &#8211; Fernsehen gegen das Fernsehen</strong></h2><p>Mit dem Stinkefinger-&#8222;Varoufake&#8220; hatte <a href="/autoren/axel-brueggemann/jan-boehmermann-das-ende-des-zdf-magazin-royale-ist-sein-kluegster-schachzug" rel="noopener">B&#246;hmermann</a> bereits vorgef&#252;hrt, dass Fernsehen Wahrheiten erfinden kann. Mit &#8222;Verafake&#8220; legte er nach: Der Medienclown wurde zum Undercover-Reporter. Sein Team schleuste zwei Schauspieler in Vera Int-Veens RTL-Kuppelshow &#8222;Schwiegertochter gesucht&#8220;. Zwei Charaktere wie aus dem wirklichen Leben gefischt: der &#8222;einsame Eisenbahner&#8220; Robin und sein Vater.</p><p>B&#24</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 05 Oct 2026 18:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Axel Brüggemann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Johannes Varwick zur Friedensdemo: Eine Partei könnte vom Streit um Aufrüstung profitieren]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/johannes-varwick/unter-kanzler-merz-gehen-der-deutschen-sicherheitspolitik-mass-und-mitte-verloren</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/johannes-varwick/unter-kanzler-merz-gehen-der-deutschen-sicherheitspolitik-mass-und-mitte-verloren</link>
        <description><![CDATA[<strong>Bis zu 35.000 Menschen protestierten am 3. Oktober gegen die Aufrüstung. Auch unser Autor sprach am Brandenburger Tor. Tags darauf sicherte Merz in Kiew weitere Ukraine-Hilfe zu. Was lässt sich aus den Protesten der 1980er Jahre lernen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/johannes-varwick/unter-kanzler-merz-gehen-der-deutschen-sicherheitspolitik-mass-und-mitte-verloren/@@images/image-1000-ad5d80bf48da9c4ac2ba33bf7d1629a6.jpeg" alt="Johannes Varwick zur Friedensdemo: Eine Partei könnte vom Streit um Aufrüstung profitieren" title="Johannes Varwick zur Friedensdemo: Eine Partei könnte vom Streit um Aufrüstung profitieren" height="562" width="1000" /></figure><p>War das ein <a href="https://www.deutschlandfunk.de/friedensdemo-1981-in-bonn-300-000-gegen-den-nato-100.html" rel="noopener">Bonner Hofgarten-Moment</a>? In den 1980er Jahren demonstrierten im alten Westdeutschland bis zu 500.000 Menschen gegen atomare Aufr&#252;stung. Zwar verhinderten sie die <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/280816/22-november-1983-bundestag-bestaetigt-entscheidung-zum-nato-doppelbeschluss/" rel="noopener">Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in der BRD</a> nicht, pr&#228;gten jedoch die &#246;ffentliche Debatte und wirkten in einen Prozess hinein, der 1987 mit dem INF-Vertrag doch zum Abbau der Mittelstreckenraketen f&#252;hrte.</p><h2>Das deutsche Verlangen, den Krieg nach Russland zu tragen</h2><p>Die damalige Bundesregierung &#228;nderte ihren Kurs nicht, die Bundestagswahl 1983 best&#228;tigte die seit Oktober 1982 bestehende schwarz-gelbe Koalition mit Kanzler Helmut Kohl. Zugleich zog mit den Gr&#252;nen erstmals eine Partei in den Bundestag, die &#8211; damals &#8211; deutlich f&#252;r Abr&#252;stung und gegen die Raketen</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 05 Oct 2026 14:59:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Johannes Varwick</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Liebe junge Kriegsdienstgegner, übernehmt jetzt bitte die alte Friedensbewegung!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die junge Bewegung gegen eine neue Wehrpflicht könnte dem Unbehagen gegenüber Vorkriegspolitik und Sozialabbau machtvoll Ausdruck verleihen. Eine historische Chance, die über Differenzen hinweghelfen sollte: eine spontane Kundgebungsrede</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/liebe-junge-kriegsdienstgegner-uebernehmt-jetzt-bitte-die-alte-friedensbewegung/@@images/image-1000-04965eb25a793159a9e80a9d90222b69.jpeg" alt="Liebe junge Kriegsdienstgegner, übernehmt jetzt bitte die alte Friedensbewegung!" title="Liebe junge Kriegsdienstgegner, übernehmt jetzt bitte die alte Friedensbewegung!" height="562" width="1000" /></figure><p>Ist es erlaubt, ein Wort an Euch Junge zu richten, die Ihr vielleicht den Nationalfeiertag dazu nutzt oder genutzt habt, bei den <a href="https://nie-wieder-krieg.org/" rel="noopener">gro&#223; angek&#252;ndigten Demonstrationen in Stuttgart und Berlin f&#252;r den Frieden</a> &#8211; und gegen eine Wehrpflicht &#8211; zu demonstrieren? Oder an diejenigen unter Euch, die Ihr zwar j&#252;ngst <a href="/autoren/der-freitag/echt-wir-sollen-etwas-zurueckgeben-warum-wir-schueler-gegen-wehrpflicht-sind" rel="noopener">schon gegen die Wehrpflicht</a> auf der Stra&#223;e wart, aber besagten Demos kulturell vielleicht so fernsteht, dass Ihr von einem Besuch abseht, obwohl es um ein geteiltes Anliegen geht? </p><p>Ich darf sagen, dass ich <a href="/autoren/gereon-haas/fuenf-schueler-zum-wehrpflicht-streik-wir-wollen-nicht-fuer-konzerne-sterben" rel="noopener">Euch in jedem Fall bewundere</a>. Denn individuell &#8211; und auch als politische Bewegung &#8211; <a href="/autoren/ingar-solty/wehrpflicht-schulstreik-braucht-mehr-mut-als-fridays-for-future-ein-ortstermin" rel="noopener">geh&#246;rt heute mehr Mut dazu</a>, Nein zur Bundeswehr zu sagen, als zu meinen Zeiten in den fr&#252;hen 1990er Jahren. Damals wurde man zwar f&#252;r die Wehrd</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 18:11:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Jean-Philippe Kindler: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist kein Verbündeter der Linken]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Rund um die Berlin-Wahl überboten sich öffentlich-rechtliche Journalisten mit Warnungen vor der Wahlsiegerin. Ein Moderator ging besonders weit. Gewählt wurde die Linke trotzdem. Jean-Philippe Kindler zieht daraus eine radikale Konsequenz</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/jean-philippe-kindler-warum-linke-den-oerr-nicht-laenger-verteidigen-sollten/@@images/image-1000-b97050071e8aa8f7a2375a5d07269be3.jpeg" alt="Jean-Philippe Kindler: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist kein Verbündeter der Linken" title="Jean-Philippe Kindler: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist kein Verbündeter der Linken" height="562" width="1000" /></figure><p>Wenn die Lage nicht so ernst w&#228;re, w&#252;rde man angesichts der medialen <a href="/autoren/ingar-solty/elif-eralp-in-berlin-wie-medien-den-wahlsieg-der-linken-zur-apokalypse-erklaeren" rel="noopener">Diffamierungskampagne gegen die Linkspartei</a> ja aus dem Lachen nicht mehr herauskommen. Da waren schon einige Wortmeldungen dabei, nach denen ich mich fragte, ob das mit der Cannabis-Legalisierung so eine gute Idee war: </p><p>In der ARD verriet uns ein zugeschalteter Journalist, dass nun die Partei Berlin regieren k&#246;nnte, die damals die Mauer aufgebaut hatte. J&#246;rg Thadeusz, der in Sachen Laune und Gesichtsausdruck erschreckende &#196;hnlichkeiten mit der gleichnamigen Figur aus Spongebob Schwammkopf aufweist, sagte<a href="https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-debatte-um-regierungsfaehigkeit-der-partei-die-linke-100.html" rel="noopener"> folgenden Satz: </a>&#8222;Liebe Frau Bas, lieber Herr Klingbeil, liebe Frau Brantner, lieber Herr Banaszak, am n&#228;chsten 27. Januar haben Sie wom&#246;glich Zeit f&#252;r sich, denn an diesem Tag </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 16:40:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jean-Philippe Kindler</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Merz' Sparkurs ist Ausdruck eines ökonomischen Dogmas, das Gerechtigkeitsfragen ausblendet]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/hanna-israel/inflation-steigt-auf-3-3-prozent-warum-merz-trotzdem-am-sparkurs-festhaelt</guid>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Inflation ist laut Statistischem Bundesamt auf 3,3 Prozent gestiegen, den höchsten Wert seit fast drei Jahren. Die Reallöhne stagnieren seit 2019. Trotzdem setzt der Kanzler auf Kürzungen, statt Menschen zu entlasten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hanna-israel/inflation-steigt-auf-3-3-prozent-warum-merz-trotzdem-am-sparkurs-festhaelt/@@images/image-1000-2f1f311414068c40961d83b68ed3c29f.jpeg" alt="Merz' Sparkurs ist Ausdruck eines ökonomischen Dogmas, das Gerechtigkeitsfragen ausblendet" title="Merz' Sparkurs ist Ausdruck eines ökonomischen Dogmas, das Gerechtigkeitsfragen ausblendet" height="562" width="1000" /></figure><p><span>Die Meldungen dieser Woche lesen sich wie der Plot eines Films, an dessen Ende nichts Gutes steht. Das Deutschlandticket wird teurer, die Pflegebeitr&#228;ge (f&#252;r Kinderlose) steigen, die VW-F&#252;hrung k&#252;ndigt Tarifvertr&#228;ge &#8211; und die Inflation steigt.</span></p><p><span>Das Leben in Deutschland hat sich im September so stark verteuert wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Die Inflationsrate <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/09/PD26_348_611.html" rel="noopener">stieg</a> um 0,4 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent. Daf&#252;r verantwortlich sind insbesondere die hohen Preise f&#252;r Benzin, Diesel und Gas, eine Folge des <a href="/autoren/the-guardian/die-usa-wollen-alle-wirtschaftspartner-des-iran-bestrafen-auch-china" rel="noopener">Iran-Kriegs</a>. H&#246;her war die Inflationsrate zuletzt im Dezember 2023, damals stiegen die Preise um 3,7 Prozent, so die vorl&#228;ufige Berechnung des Statistischen Bundesamts.</span></p><h2><span>Die Reall&#246;hne stagnieren auf dem Niveau von 2019</span></h2><p><span>Was bei dieser Infl</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 15:28:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hanna Israel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Antisemitismus | Die Linke und der Antisemitismus: So gibt es in Berlin kein Happy End für uns]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Unser Autor wünscht sich ein linkes Regierungsbündnis in Berlin. Doch er hat Zweifel, dass es auch jüdischen Bürgern wie ihm gerecht wird. Die Linke scheint nicht bereit, sich dem Antisemitismus in der eigenen Partei wirklich zu stellen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-linke-und-der-antisemitismus-so-gibt-es-in-berlin-kein-happy-end-fuer-uns/@@images/image-1000-98b5aed9866ae0c1403f8b07672f2888.jpeg" alt="Die Linke und der Antisemitismus: So gibt es in Berlin kein Happy End für uns" title="Die Linke und der Antisemitismus: So gibt es in Berlin kein Happy End für uns" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Klang der Orgel erf&#252;llt den Betsaal. Der Gesang von Kantor und Chor umgeben mich. Ich f&#252;hle mich vom 25-st&#252;ndigen Fasten geschw&#228;cht und leer, ich werde zum Klangk&#246;rper, lasse die Melodien in mir schwingen. Dann beginnt der Kantor, die ersten Worte des Vidui (dt. &#8222;Bekenntnis/Gest&#228;ndnis&#8220;) zu beten: &#8222;Aschamnu, Bagadnu&#8220; (dt.: &#8222;Wir haben ges&#252;ndigt, wir haben hinterh&#228;ltig gehandelt&#8220;). Eines der zentralen Gebete von Jom Kippur, des h&#246;chsten j&#252;dischen Feiertages. Man schl&#228;gt mit der Faust auf die linke Brust und bekennt sich symbolisch zu den eigenen Verfehlungen des vergangenen Jahres.</p><p>Dieses Gebet wird im Plural gesprochen, denn es wird nicht nur um pers&#246;nliche, sondern auch um gemeinschaftliche Ve</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Monty Ott</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bei Linken abgeguckt: So wurde der rechte Theoretiker Martin Sellner zum Clickbait-Profi]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wie-der-rechte-theoretiker-martin-sellner-zum-kommunikationsprofi-wurde</link>
        <description><![CDATA[<strong>Mit seinem „Institut für Remigration“ in Sachsen-Anhalt sorgt Martin Sellner für viel Aufmerksamkeit und heiße Luft. Seine mediale Strategie hat er bei linken Aktivisten abgeschaut</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wie-der-rechte-theoretiker-martin-sellner-zum-kommunikationsprofi-wurde/@@images/image-1000-1eb58f8cd47a5ade59e880b7d095845f.jpeg" alt="Bei Linken abgeguckt: So wurde der rechte Theoretiker Martin Sellner zum Clickbait-Profi" title="Bei Linken abgeguckt: So wurde der rechte Theoretiker Martin Sellner zum Clickbait-Profi" height="567" width="1000" /></figure><p>Martin Sellner ist ein Profi politischer Selbstvermarktung. Bereits als er das Gesicht der &#8222;Identit&#228;ren&#8220; wurde, beruhte dies auf einer sorgf&#228;ltig geplanten Inszenierung. Im Mittelpunkt: Bilder. Sellner und seine Anh&#228;ngerschaft schufen Bilder, die perfekt in die damals noch jungen Formate der sozialen Medien passten. Schnelle Schnitte, vermeintliche Nahbarkeit, treibende Musik zu Szenen, die politische Dynamik suggerierten.</p><p>Den sogenannten &#8222;Banner Drop&#8220;, also das aktionistische Entrollen von Transparenten von symbolischen Geb&#228;uden, war einst DAS <a href="https://presseportal.greenpeace.de/261735-munchener-sicherheitskonferenz-greenpeace-aktivist-innen-entrollen-banner-an-kran-break-free-from-tyrants/" rel="noopener">Kommunikationsmittel von Greenpeace,</a> um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen. Sellner und die Identit&#228;ren pl&#252;nderten ab 2013 systematisch die linksaktivistischen Instrumentenk&#228;sten von Aktionsk</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 18:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>David Begrich</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Diese Horrorgeschichten sind seit dem 6. September in Sachsen-Anhalt passiert]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/sachsen-anhalt-nach-der-afd-wahl-droht-dem-land-das-schicksal-ungarns</link>
        <description><![CDATA[<strong>Als die AfD fast die absolute Mehrheit holte, berichteten ARD, ZDF und internationale Presse. Inzwischen sind die Kameras weg – dabei schoss in Halle ein Mann auf Demonstrierende. Doch das ist längst nicht alles, was seitdem geschah</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/sachsen-anhalt-nach-der-afd-wahl-droht-dem-land-das-schicksal-ungarns/@@images/image-1000-98010fdb9e6776b8e09163e26a6cece8.jpeg" alt="Diese Horrorgeschichten sind seit dem 6. September in Sachsen-Anhalt passiert" title="Diese Horrorgeschichten sind seit dem 6. September in Sachsen-Anhalt passiert" height="562" width="1000" /></figure><p>Wir sind in der Zwischenphase. Vor drei Wochen gewann eine rechtsextreme Partei in einem sehr kleinen Bundesland fast die absolute Mehrheit bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Noch nie war das Interesse an einer Landtagswahl so hoch wie damals. Das <em>Morgenmagazin</em> des &#214;ffentlich-Rechtlichen, das <em>Heute-Journal </em>des ZDF, die ARD<em>-Tagesthemen</em>, die gro&#223;en Politikpodcasts, und Politfluencer Marcant &#8211; sie alle berichteten aus Dessau, Halle, Magdeburg, Quedlinburg, Zerbst, Salzwedel, Stendal. Internationale Presse war ebenfalls vor Ort.</p><p>Am 6. Oktober, also in der kommenden Woche, wird der neue Landtag zum ersten Mal zusammenkommen und einen Landtagspr&#228;sidenten w&#228;hlen. Es ist davon auszugehen, dass dann erneut Kameras aufgestellt werden. Doch der ganz gro&#223;e Sturm ist </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 15:06:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Daniel Kubiak</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wann bin ich als Schwarze Frau sein „Typ“ und ab wann bin ich sein Fetisch?]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/noelle-konate/wann-bin-ich-als-schwarze-frau-sein-typ-und-ab-wann-bin-ich-sein-fetisch</link>
        <description><![CDATA[<strong>Exotisiert und Fetischisiert? Unsere Dating-Kolumnistin hat einen Mann wiedergetroffen, den sie einst sehr mochte. Nun sagt der, dass er „auf Schwarze Frauen steht“. Wie kann sie sicher sein, nicht ausschließlich deswegen begehrt zu werden?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/noelle-konate/wann-bin-ich-als-schwarze-frau-sein-typ-und-ab-wann-bin-ich-sein-fetisch/@@images/image-1000-ea65ff027e3ec4acbddff5e9011b15ea.jpeg" alt="Wann bin ich als Schwarze Frau sein „Typ“ und ab wann bin ich sein Fetisch?" title="Wann bin ich als Schwarze Frau sein „Typ“ und ab wann bin ich sein Fetisch?" height="562" width="1000" /></figure><p>Vor einigen Tagen traf ich nach langer Zeit einen Mann, den ich einst sehr gern hatte. Wir tranken Wein, wir erz&#228;hlten uns von unseren Freunden, von unseren Familien. Dann &#8211; nat&#252;rlich &#8211; kam das Thema Dating auf. Ich bat ihn, mir sein Datingprofil zu zeigen. W&#228;hrend er das Handy &#246;ffnete, sagte er etwas wie: &#8222;Mir ist aufgefallen, ich stehe auf Schwarze Frauen.&#8220; (An dieser Stelle sollte ich erw&#228;hnen, ich selbst bin mixed &#8211; ich habe einen wei&#223;en und einen Schwarzen Elternteil). Ich erschrak. Zum einen, weil ich gleich <a href="/autoren/the-guardian/schneller-sex-in-oslo-in-berlin-alle-polyamoroes-wie-5-europaeische-staedte-daten" rel="noopener">unz&#228;hlige Dating-App-Matches</a> mit Schwarzen Frauen erwartete. Zum anderen, weil er eine Frage, die ich mir seit Jahren beim Dating stelle, hervorrief: Wann bin ich als Schwarze Frau sein &#8222;Typ&#8220; und ab wann</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 14:44:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Noelle Konate</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ferat Koçak: Nur eine Kampagne gegen die Linke – oder steckt etwas anderes dahinter?]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/ebru-tasdemir/ferat-kocak-und-die-remmo-chats-ist-das-nur-eine-kampagne-gegen-die-linke</link>
        <description><![CDATA[<strong>Mit 30 Prozent holte Koçak das Direktmandat in Neukölln. Der Linke-Politiker war eine politische Überraschung – doch nun muss er womöglich Konsequenzen ziehen, um die Linke zu schützen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ebru-tasdemir/ferat-kocak-und-die-remmo-chats-ist-das-nur-eine-kampagne-gegen-die-linke/@@images/image-1000-5a1aee0b6f9a13be028da1cc0b2a7f4c.jpeg" alt="Ferat Koçak: Nur eine Kampagne gegen die Linke – oder steckt etwas anderes dahinter?" title="Ferat Koçak: Nur eine Kampagne gegen die Linke – oder steckt etwas anderes dahinter?" height="562" width="1000" /></figure><p>F&#252;r Jugendliche mag es reizvoll sein, <a href="/autoren/lilli-zenth/4-blocks-zero-warum-das-bezirksamt-neukoelln-serien-premiere-in-berlin-crashte" rel="noopener">mit Gangster-Typen zu kokettieren</a> oder den &#8211; zugegeben &#8211; komischen TikTok-Reels eines <a href="/autoren/michael-angele/luxurioese-kriminalitaet" rel="noopener">Arafat Abou Chaker </a>zu folgen. Ein Politiker aber, der per Direktmandat aus Neuk&#246;lln in den Bundestag gew&#228;hlt wurde, sollte Wichtigeres zu tun haben, als sich mit mutma&#223;lichen Figuren der <a href="/autoren/michael-angele/clan-kriminalitaet-strukturelles-problem-oder-rassistische-idee" rel="noopener">organisierten Kriminalit&#228;t</a><a href="/autoren/elsa-koester/yossi-bartal-entdeckte-issa-remmo-auf-linke-wahlparty-da-dachte-ich-scheisse" rel="noopener"> fotografieren zu lassen</a>. Noch unangenehmer ist es, wenn er sie vertraulich per Instagram anschreibt.</p><p>Der Linken-Politiker Ferat Ko&#231;ak hat den W&#228;hlerinnen und W&#228;hlern seiner Partei damit einen B&#228;rendienst erwiesen. Sie w&#228;hlen die Partei, weil sie als b&#252;rgernah gilt. Mit dem hehren Ziel einer bezahlbaren Stadt f&#252;r alle sind ihnen bereits viele Herzen und Kreuzchen auf dem Wahlzettel zugeflo</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 16:02:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ebru Taşdemir</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wadephul im 20-Minuten-Gespräch mit Lawrow: War das standhaft oder starrsinnig?]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/johannes-varwick/20-minuten-in-new-york-hatten-wadephul-und-lawrow-fuer-den-ukraine-krieg-uebrig</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/johannes-varwick/20-minuten-in-new-york-hatten-wadephul-und-lawrow-fuer-den-ukraine-krieg-uebrig</link>
        <description><![CDATA[<strong>Fast vier Jahre lang herrschte Funkstille zwischen den Außenministern Deutschlands und Russlands. Am Rande der UN-Generalversammlung kam es nun zu einem „Handshake“. Doch die Botschaft aus Berlin löste in Moskau vor allem Achselzucken aus</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/johannes-varwick/20-minuten-in-new-york-hatten-wadephul-und-lawrow-fuer-den-ukraine-krieg-uebrig/@@images/image-1000-cf6aa7a96bec8208dd96708782f4ab47.jpeg" alt="Wadephul im 20-Minuten-Gespräch mit Lawrow: War das standhaft oder starrsinnig?" title="Wadephul im 20-Minuten-Gespräch mit Lawrow: War das standhaft oder starrsinnig?" height="562" width="1000" /></figure><p>Nun also doch. Seit dem Treffen der damaligen Au&#223;enministerin <a href="/autoren/lia-petridis-maiello/annalena-baerbock-ihr-letzter-eklat-als-praesidentin-der-un-generalversammlung" rel="noopener">Annalena Baerbock</a> mit ihrem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow im Januar 2022 gab es keine direkten Gespr&#228;che mehr auf Au&#223;enministerebene. Eine verweigerte Diplomatie, die international zunehmend kritisiert wird. Am Rande der UN-Generalversammlung in New York kam es nun zu einem 20-min&#252;tigen Treffen zwischen dem deutschen und dem russischen Chefdiplomaten. Handshake inklusive.</p><p>Man mag <a href="/autoren/lutz-herden/wadephul-in-new-york-die-welt-dreht-sich-weiter-an-deutschland-vorbei" rel="noopener">Johann Wadephul</a>, der noch im April 2025 in einem <a href="/autoren/velten-schaefer/bundeswehr-verteidigt-groenland-deutsche-aussenpolitik-ist-nur-noch-peinlich" rel="noopener">Prank-Telefonat</a> gesagt hatte, Russland werde &#8222;immer ein Feind f&#252;r uns bleiben, wie immer auch der Krieg in der Ukraine enden m&#246;ge&#8220;, einen gewissen mentalen Fortschritt attestieren, wenn er nun immerhin betont, nach einer Verhaltens&#228;nderung k&#246;nne e</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 11:48:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Johannes Varwick</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Vered Berman: Rot-Grün-Rot soll auf dem Rücken von uns Juden und Jüdinnen gestoppt werden]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Nach der Berlinwahl wirft die CDU der Linken vor, nicht zweifelsfrei an der Seite jüdischen Lebens zu stehen. Vered Berman findet: Die Union sollte ihre eigene Historie aufarbeiten, bevor sie den aggressiven Diskurs gegen die Linke befeuert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/vered-berman-die-linke-hat-ein-antisemitismus-problem-die-cdu-aber-auch/@@images/image-1000-0d23819d3755e1a3735b1779456b305a.jpeg" alt="Vered Berman: Rot-Grün-Rot soll auf dem Rücken von uns Juden und Jüdinnen gestoppt werden" title="Vered Berman: Rot-Grün-Rot soll auf dem Rücken von uns Juden und Jüdinnen gestoppt werden" height="562" width="1000" /></figure><p>Was tun wir gerade eigentlich? F&#252;hren wir eine ernsthafte Debatte &#252;ber Antisemitismus &#8211; seine Urspr&#252;nge, Folgen, Konsequenzen und Pr&#228;vention? Oder dient die Debatte nur noch als plakative Keule, um mit jedem Mittel eine linke Regierung in Berlin zu verhindern? </p><p>Ein Satz f&#228;llt derzeit immer wieder: Die Linke habe ein Antisemitismusproblem. Nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl hat der Zentralrat der Juden der Partei vorgeworfen, antisemitische &#196;u&#223;erungen und Grenz&#252;berschreitungen in ihren Reihen zu dulden. Der Zentralratspr&#228;sident Josef Schuster erkl&#228;rte, die Partei besitze in der Bek&#228;mpfung des Judenhasses inzwischen keine Glaubw&#252;rdigkeit mehr und appellierte an SPD und Gr&#252;ne, einer Beteiligung der Linken an der Berline</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 27 Sep 2026 15:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Vered Berman</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Klopp und sein „linker“ Nationalstolz: Schon Marx zeigte, warum es das nicht geben kann]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Sollten wir Nationalstolz nicht „den Falschen überlassen“? Seit Jürgen Klopps Äußerung bei der Kaderverkündung läuft eine Debatte über die Vereinbarkeit von progressiven Werten und der deutschen Fahne. Eine Replik auf Pedram Shahyar</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/juergen-klopp-und-sein-linker-nationalstolz-sind-ein-ding-der-unmoeglichkeit/@@images/image-1000-01450e47f34f1d0aff0b85158ba5b108.jpeg" alt="Klopp und sein „linker“ Nationalstolz: Schon Marx zeigte, warum es das nicht geben kann" title="Klopp und sein „linker“ Nationalstolz: Schon Marx zeigte, warum es das nicht geben kann" height="562" width="1000" /></figure><p class="first-paragraph"><span>&#8222;Als Linker muss man J&#252;rgen Klopp einfach lieben. Schon immer.&#8220; <a href="/autoren/pedram-shahyar/juergen-klopp-versteht-mich-endlich-bin-ich-als-migrant-stolz-deutsch-zu-sein" rel="noopener">Das schrieb</a></span><a href="/autoren/pedram-shahyar/juergen-klopp-versteht-mich-endlich-bin-ich-als-migrant-stolz-deutsch-zu-sein" rel="noopener"> Pedram Shahyar</a> im <em>Freitag</em> &#252;ber seine <span>nachvollziehbare</span> Begeisterung f&#252;r Nationaltrainer J&#252;rgen Klopp. Seit dessen Zeit als Trainer von Mainz 05 verk&#246;rpert Klopp das Bild des linken Underdogs und l&#228;sst die Herzen antikapitalistischer Fu&#223;ball-Fans h&#246;her schlagen.</p><p class="first-paragraph"><span>Nun verk&#252;ndete J&#252;rgen Klopp in seiner Rolle als Bundestrainer den Kader der Nationalmannschaft mit einer schwarz-rot-goldenen Herzchenkappe auf dem Kopf und appellierte, den Nationalstolz nicht &#8222;den Falschen&#8220; zu &#252;berlassen. Ein unausgesprochener Wink an die AfD. Kann man als Linker also irgendwas dagegen haben?<br/><br/>Tats&#228;chlich ja. </span>Denn durch Shahyars Kommentar zieht sich die gef&#22</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 26 Sep 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Faheem Hemboum</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Abgrund | Merz macht mit seinen Reformen weiter – und der Nährboden für die AfD wächst]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Friedrich Merz will an seinen Reformen festhalten, die SPD verspricht einen „Gerechtigkeits-Check“. Doch solange die Bundesregierung ihren Sozialabbau fortsetzt, bleibt die wachsende Unzufriedenheit ein Einfallstor für die AfD</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/stephan-hebel/merz-macht-mit-seinen-reformen-weiter-und-der-naehrboden-fuer-die-afd-waechst/@@images/image-1000-933b6883ae811fe62f884ac2e7243dbb.jpeg" alt="Merz macht mit seinen Reformen weiter – und der Nährboden für die AfD wächst" title="Merz macht mit seinen Reformen weiter – und der Nährboden für die AfD wächst" height="562" width="1000" /></figure><p>So schnell kann das gehen. Kaum hatten Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gew&#228;hlt, tauchte Friedrich Merz im Fernsehen auf, um die f&#252;r ihn und seine Partei vernichtenden Voten hochoffiziell zu ignorieren: &#8222;<a href="/autoren/velten-schaefer/friedrich-merz-ist-nach-den-landtagswahlen-nicht-mehr-herr-seiner-selbst" rel="noopener">Die Reformen m&#252;ssen kommen.&#8220;</a></p><p>Da war es noch hell, aber kaum war es dunkel geworden, schien das Beharren des Kanzlers schon von gestern zu sein: Auf allen Kan&#228;len hatte die Diskussion dar&#252;ber begonnen, ob und was nun am<a href="/autoren/christoph-butterwegge/reform-gipfel-im-kanzleramt-wer-morgen-sicher-leben-will-muss-heute-kaempfen" rel="noopener"> Abbau des Sozialstaats, der sich hinter dem Wort &#8222;Reformen&#8220; verbirgt</a>, ge&#228;ndert werden m&#252;sse.</p><h2>Pl&#246;tzlich Fan der B&#252;rgerversicherung?</h2><p>Einen Tag sp&#228;ter h&#228;tte man sogar fast glauben k&#246;nnen, Merz sei pl&#246;tzlich zum Fan des rot-rot-gr&#252;nen Projekts &#8222;B&#252;rgerversicherung&#8220; geworde</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Stephan Hebel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ich bin Jüdin und habe die Linke gewählt. Dies ist mein Appell an SPD und Grüne]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Nach der Berliner Wahl kursieren massenhaft Vorwürfe, die Linke sei antisemitisch. Ein Argument, das SPD und Grüne von einer linken Koalition abhalten soll. Unsere Autorin widerspricht vehement – mit einem hebräischen Zitat</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/antisemitismus-vorwurf-gegen-die-linke-eine-israelin-widerspricht-entschieden/@@images/image-1000-65a001165fe7c0ddfa08680d36eeeff3.jpeg" alt="Ich bin Jüdin und habe die Linke gewählt. Dies ist mein Appell an SPD und Grüne" title="Ich bin Jüdin und habe die Linke gewählt. Dies ist mein Appell an SPD und Grüne" height="562" width="1000" /></figure><p>Seit der Wahl am Sonntag in Berlin habe ich unz&#228;hlige Kommentare in Deutschlands f&#252;hrenden Zeitungen und in den sozialen Medien gelesen, die eins gemeinsam haben: eine Reihe <a href="/autoren/elsa-koester/antisemitismus-jenseits-von-issa-remmo-und-ibrahim-ibrahim-auf-linke-wahlpartys" rel="noopener">haltloser Antisemitismusvorw&#252;rfe gegen Die Linke</a>. Deshalb, so der Tenor dieser Texte, d&#252;rften SPD und Gr&#252;ne mit dieser Partei keine Regierung bilden.</p><p>Ich m&#246;chte darauf antworten: Ich bin Israelin, lesbisch, j&#252;disch und lebe in Berlin-Neuk&#246;lln. Wie die meisten meiner wahlberechtigten j&#252;dischen und israelischen Freunde in dieser Stadt habe ich Die Linke gew&#228;hlt.</p><h2>Ein haltloser, unfairer Vorwurf </h2><p>Es gibt diskutable Einw&#228;nde gegen das, was Die Linke vorhat. Mein Feed ist voll davon: Vertreter der Tech- und Finanzbranche machen sich &#252;ber das Wahlergebnis lustig und beh</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Dror Sadot</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Antisemitismus | Wie ich auf einem linken Anti-Genozid-Event einen Antisemiten traf]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Dass die Linke ein „Antisemitismus-Problem“ hat, wird in vielen Kommentaren schon vorausgesetzt. Die meisten meinen damit: Die Linke benennt den Genozid in Gaza</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hanno-hauenstein/wie-ich-auf-einem-linken-anti-genozid-event-einen-antisemiten-traf/@@images/image-1000-42ca9358c1e1aa6d1fc50ae050ec05b8.jpeg" alt="Wie ich auf einem linken Anti-Genozid-Event einen Antisemiten traf" title="Wie ich auf einem linken Anti-Genozid-Event einen Antisemiten traf" height="562" width="1000" /></figure><p>Letzten Sommer hatte ich eine absurde Begegnung. Auf einem Berliner Fundraising-Event f&#252;r Gaza stellte sich mir jemand aus der Tech-Branche vor. Er hatte einst ein bekanntes deutsches Tech-Unternehmen gegr&#252;ndet und schlug vor, dass ich ihn mal interviewen solle. Dar&#252;ber, wie wenig &#252;ber die Rolle der Tech-Branche in Hinblick auf Gaza gesprochen werde.</p><p>Ich kannte seinen Namen bis dato nicht, aber er wirkte charismatisch. Wir tauschten Nummern aus. Und die Idee klang sinnvoll. Der Tech-Sektor &#8211; <a href="/autoren/hanno-hauenstein/attacke-auf-israelischen-ruestungskonzern-so-lief-der-auftakt-im-ulm-5-prozess" rel="noopener">insbesondere KI</a> &#8211; spielt f&#252;r die Durchf&#252;hrung des Genozids in Gaza eine zentrale Rolle. Nicht zuletzt <a href="https://www.972mag.com/podcast-uncovering-the-inner-workings-of-an-ai-genocide/" rel="noopener">Yuval Abrahams bahnbrechende Recherchen f&#252;r das <em>+972 Magazine</em></a> haben das in den letzten zwei Jahren gezeigt. Israel setzt KI-Systeme in Gaza zur Zielerfassu</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 17:19:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hanno Hauenstein</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Robert Misik: „AfD-Anhänger werden regelrecht geil bei dieser Vorstellung“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In seinem Buch „Erziehung zur Grausamkeit“ zeigt Robert Misik, wie rechte Propaganda Angst schürt, um Erlösung durch Partei und Anführer zu versprechen. Ein Zitat des AfD-Politikers Ulrich Siegmund zeigt ihm, wohin das führt. Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/robert-misik-afd-anhaenger-werden-regelrecht-geil-bei-dieser-vorstellung/@@images/image-1000-a3fe58b0e64bccdd0139c9b6c59a872f.jpeg" alt="Robert Misik: „AfD-Anhänger werden regelrecht geil bei dieser Vorstellung“" title="Robert Misik: „AfD-Anhänger werden regelrecht geil bei dieser Vorstellung“" height="562" width="1000" /></figure><p>Wut, Angst, &#246;konomische Verunsicherung &#8211; die Erkl&#228;rungen f&#252;r den Aufstieg des Rechtspopulismus sind zahlreich, doch was passiert eigentlich mit dem Einzelnen, der sich in seinen Sog begibt? Dieser Frage geht der Publizist Robert Misik in seinem neuen Buch nach und beschreibt einen psychologischen Prozess, den er als &#8222;Erziehung zur Grausamkeit&#8220; bezeichnet.</p><p>Bei der AfD zeigt sich, wie rechte Agitation zun&#228;chst Angst sch&#252;rt, um im n&#228;chsten Schritt Erl&#246;sung durch Partei und F&#252;hrungsfiguren zu versprechen. Aus dieser Mischung aus Bedrohungsgef&#252;hl, Gemeinschaftssinn und einer regelrechten Lust an H&#228;rte und Grausamkeit entsteht, so Misik, eine paranoide Weltsicht, die sich zunehmend gef&#228;hrlich von der Realit&#228;t entkoppelt</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Louis Pienkowski</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die Ukraine sollte auf den Donbass verzichten – das scheint unausweichlich]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Ukrainekrieg tobt unvermindert weiter: Russland gibt Milliarden aus, Kiew fehlt Geld und die Bevölkerung schrumpft. Nun warnt ein Ex-Minister vor einer bitteren Wahrheit über die Zukunft des Landes – auch wenn die niemand hören will</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hans-georg-ehrhart/die-ukraine-sollte-in-den-bitteren-apfel-eines-donbass-verzichts-beissen/@@images/image-1000-be19b2da46d9d09a34b714ac83e1bdd5.jpeg" alt="Die Ukraine sollte auf den Donbass verzichten – das scheint unausweichlich" title="Die Ukraine sollte auf den Donbass verzichten – das scheint unausweichlich" height="562" width="1000" /></figure><p><span>Der Ukrainekrieg tobt weiter mit unerbittlicher H&#228;rte. Russland gab in der ersten Jahresh&#228;lfte mit 123 Milliarden Dollar 30 Prozent mehr daf&#252;r aus als im Jahr zuvor. Kiew konfrontierte seine europ&#228;ischen Unterst&#252;tzer mit einer unerwarteten Budgetl&#252;cke von &#252;ber 23 Milliarden Euro, nachdem diese in Gestalt der EU bereits im April 90 Milliarden f&#252;r 2026/27 zugesagt hatten. </span></p><p><span><a href="https://www.ukrinform.de/rubric-ato/4161565-oleh-iwaschtschenko-chef-des-militarnachrichtendienstes-hur-des-ukrainischen-verteidigungsministeriums.html" rel="noopener">Oleg Ivachenenko</a>, Leiter des ukrainischen Milit&#228;rgeheimdienstes HUR, widersprach der Annahme, Moskau k&#246;nne sich den Krieg bald nicht mehr leisten: Es g&#228;be noch genug Ressourcen f&#252;r die n&#228;chsten zwei Jahre. Wladimir Putin verk&#252;ndete derweil, dass man den Donbass bis Ende 2026 eingenommen habe, w&#228;hrend US-Quellen dies erst f&#252;r 2032 erwarten. </span></p><p><span>Zugle</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 16:38:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hans-Georg Ehrhart</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Warum Elon Musks Tochter Vivian Wilson in der Desigual-Kampagne „Born to Disobey“ mitmacht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Fast zeitgleich zu Sydney Sweeneys umstrittenem Spot lief eine andere Werbe-Kampagne an: Vivian Wilson versucht darin, einen gehorsamen Roboter aus seiner vorprogrammierten Enge zu befreien. Warum gilt der „Desigual“-Film als unkontrovers?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/alina-saha/vivian-wilson-warum-elon-musk-tochter-bei-desiguals-born-to-disobey-mitmacht/@@images/image-1000-59419cfe7a6e5e2198da163929410654.jpeg" alt="Warum Elon Musks Tochter Vivian Wilson in der Desigual-Kampagne „Born to Disobey“ mitmacht" title="Warum Elon Musks Tochter Vivian Wilson in der Desigual-Kampagne „Born to Disobey“ mitmacht" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer &#8222;sex sells&#8220; sagt &#8211; also behauptet, dass Sexualisierung, insbesondere die von Frauen, Verkaufszahlen steigen l&#228;sst &#8211; geht davon aus, dass auch Affen den Job des Werbetexters machen k&#246;nnen. So sieht es zumindest der wohl ber&#252;hmteste &#8222;Ad Man&#8220; aller Zeiten: Donald Draper. Wer auch nur <a href="/autoren/katharina-schmitz/auf-don-drapers-ruecken" target="_blank" rel="noopener">eine Staffel Mad Men</a> gesehen hat, wei&#223;, dass Werbung kein Produkt verkauft, sondern Gef&#252;hl und Identit&#228;t.</p><p>Und so funktioniert der hei&#223; diskutierte und von (fast) allen Seiten kritisierte Werbespot mit Sydney Sweeney f&#252;r Sportwetten auch nicht allein &#252;ber Sweeneys Sexappeal. Der Spot sagt M&#228;nnern mit einem misogynen Weltbild, dass ihre Art, die Welt zu sehen, in Ordnung ist. In einer Realit&#228;t, die lange zumindest oberfl&#</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 15:24:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Alina Saha</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ido Arad: „Grundelemente des Faschismus sind in der AfD erkennbar“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Für den israelischen Juden Ido Arad reicht der Rassismus der AfD weit in die politische Mitte. Im Interview spricht er über Gewalt gegen Palästinenser, seine Heimat Israel – und warum er erstmals erwägt, Deutschland zu verlassen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hanna-israel/ido-arad-grundelemente-des-faschismus-sind-in-der-afd-erkennbar/@@images/image-1000-b1d69d5c0c10b3cf5d76bfb4183a5e8b.jpeg" alt="Ido Arad: „Grundelemente des Faschismus sind in der AfD erkennbar“" title="Ido Arad: „Grundelemente des Faschismus sind in der AfD erkennbar“" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Dirigent und Aktivist Ido Arad lebt seit 2003 in Deutschland. Gemeinsam mit dem libanesischen Armenier Haig Ghokassian und der Journalistin Kristin Helberg hat er die Gespr&#228;chsreihe &#8222;Zeit zu Reden&#8220; ins Leben gerufen. Arad ist es ein Anliegen, die deutsche Debatte &#252;ber den <a href="/autoren/hanno-hauenstein/notwehr-gegen-genozid-welches-ziel-die-angeklagten-im-ulm-5-prozess-verfolgen" rel="noopener">Genozid in Gaza</a> f&#252;r die Perspektive der Pal&#228;stinenser*innen zu sensibilisieren.</p><p>Im Interview spricht Ido Arad dar&#252;ber, wie er nach der <a href="/autoren/hanna-israel/nach-afd-wahlsieg-in-sachsen-anhalt-mit-dieser-strategie-schlaegt-man-die-partei" rel="noopener">Wahl in Sachsen-Anhalt auf die AfD blickt</a>, weshalb er die Staatsr&#228;son f&#252;r ein rassistisches Instrument der b&#252;rgerlichen Mitte h&#228;lt &#8211; und warum es in Israel, dem Land, in dem er aufgewachsen ist, kaum Bewusstsein f&#252;r die <a href="/autoren/der-freitag/itamar-ben-gvir-sanktionieren-deutschlands-israel-hoffnung-dahinter-ist-falsch" rel="noopener">Verbrechen in Gaza</a> gibt. </p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Arad, die AfD k&#246;nnte in Sachsen-Anhalt bald erstmals </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hanna Israel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Grundsicherung: Ich habe meiner Tochter eine neue Hose gekauft – wie konnte ich nur!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Zehn Euro für eine gefütterte Leggings: Für viele Eltern ist das eine Selbstverständlichkeit. Unsere Autorin lebt mit ihren drei Kindern von Grundsicherung. Für sie bedeutet der spontane Kauf Sorgen. Worauf muss sie nun verzichten?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/leben-mit-kindern-von-grundsicherung-der-taschenrechner-im-kopf-rattert-staendig/@@images/image-1000-682ce4d65ea958b85d009d5dec669956.jpeg" alt="Grundsicherung: Ich habe meiner Tochter eine neue Hose gekauft – wie konnte ich nur!" title="Grundsicherung: Ich habe meiner Tochter eine neue Hose gekauft – wie konnte ich nur!" height="562" width="1000" /></figure><p>Gestern kam ich zuf&#228;llig an einer Filiale von Ernstings Family vorbei und habe dort zehn Euro ausgegeben. F&#252;r meine Tochter, die dringend neue Hosen ben&#246;tigt. Der Kauf war ungeplant und impulsiv. </p><p>Das mag f&#252;r die meisten nicht der Rede wert sein. Es wird einfach gekauft, was ben&#246;tigt wird. Geld bezahlt, Problem behoben, Thema erledigt.</p><p>F&#252;r Familien wie meine, die von Grundsicherung leben, ist so etwas aber keine schlichte Erledigung. Es ist eine Entscheidung, die abgewogen, berechnet, gegengerechnet und meistens verworfen wird. Stattdessen tragen wir h&#228;ufig das, was andere abgelegt haben, oder was gerade besonders g&#252;nstig ist.</p><h2>Wie konnte mir das passieren?</h2><p>Wie konnte mir das also passieren? Wo war der Taschenrechner, der in meinem Kopf sonst stets im Hin</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 18:22:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Klara Gosens</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Caren Miosga und Markus Lanz am Wahlabend: Begreifen ARD und ZDF, was sie da anrichten?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin ging es in den Talkshows in ARD und ZDF viel um Bundespolitik und die Themen der AfD. Ostdeutsche oder linke Stimmen fehlten. Haben sie es wirklich nicht begriffen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/konstantin-nowotny/elif-eralp-gewinnt-in-berlin-aber-bei-miosga-und-lanz-geht-es-nur-um-merz/@@images/image-1000-e43d20b07822e94d2439fb9ad0a26b24.jpeg" alt="Caren Miosga und Markus Lanz am Wahlabend: Begreifen ARD und ZDF, was sie da anrichten?" title="Caren Miosga und Markus Lanz am Wahlabend: Begreifen ARD und ZDF, was sie da anrichten?" height="562" width="1000" /></figure><p>Wie polarisiert die Bundesrepublik ist, h&#228;tte der Wahlsonntag gestern kaum besser verdeutlichen k&#246;nnen. W&#228;hrend an einer Stelle die extreme Rechte ihre Erfolgsserie im Osten Deutschlands fortsetzt, wird die Linkspartei <a href="/autoren/sebastian-friedrich/landtagswahlen-in-berlin-und-mecklenburg-vorpommern-wer-polarisiert-gewinnt" rel="noopener">in der Hauptstadt st&#228;rkste Kraft</a>. Dabei ereignete sich gleich mehrfach Historisches: Eine CDU, <a href="/autoren/wolfgang-michal/wahlschlappe-ein-kanzlerwechsel-reicht-nicht-die-cdu-braucht-den-kurswechsel" rel="noopener">die an der 5-Prozent-H&#252;rde scheitert</a>, wie in Mecklenburg-Vorpommern, gab es in der Bundesrepublik noch nie. Genauso wenig konnte sich je eine linke Politikerin, noch dazu eine <a href="/autoren/nelli-tuegel/erst-new-york-dann-berlin-die-linke-elif-eralp-will-regierende-werden" rel="noopener">Frau mit Migrationsgeschichte</a>, Hoffnungen auf das Amt der Regierenden B&#252;rgermeisterin von Berlin machen.</p><p>Und was war Thema bei den Nachrichtenschlachtschiffen des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks? In allererster Linie <a href="/autoren/wolfgangmichal/friedrich-merz-riskiert-den-weltfrieden-um-dem-sturz-als-kanzler-zu-entgehen" rel="noopener">Friedrich Merz</a>. Der hatte Minuten nach den ersten Wahlprog</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 09:44:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Konstantin Nowotny</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Aktivist Mann“ bedrängt Ann-Katrin Müller: Dieses Foto verrät so viel mehr]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Auf einer AfD-Wahlparty wurde „Spiegel“-Reporterin Ann-Katrin Müller von dem rechtsextremen Streamer „Aktivist Mann“ angepöbelt. Dabei ist ein Foto von hoher Symbolkraft entstanden. Eine Bildanalyse</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lennart-laberenz/aktivist-mann-bedraengt-ann-katrin-mueller-ein-bild-von-hoher-symbolkraft/@@images/image-1000-673b8af98a713880a33c104bdbb39e35.jpeg" alt="„Aktivist Mann“ bedrängt Ann-Katrin Müller: Dieses Foto verrät so viel mehr" title="„Aktivist Mann“ bedrängt Ann-Katrin Müller: Dieses Foto verrät so viel mehr" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Farbe Rot hat ein weites Assoziationsspektrum, immer geht es um Intensit&#228;t. In monotheistischen Religionen steht Rot f&#252;r die Erschaffung der Menschheit. Roter Ocker war das erste Farbpigment, das Menschen verwendeten &#8211; wir finden sie in H&#246;hlenmalereien.</p><p>Auf einer Fotografie steht die Reporterin Ann-Katrin M&#252;ller im Gedr&#228;nge in einem roten Kleid &#8211; und wird zur Mitte einer Komposition, durch die sich rote Farbtupfer ziehen, Spuren, Hinweise auf ein Zeichensystem. Rafael Heygster hat eine Situation fotografiert, die eine Malaise zum Gegenstand hat, von der existenzielle &#196;ngste ausgehen k&#246;nnen.</p><p>Es ist eine Szene nach dem Wahlsieg einer rechtsradikalen Partei. Der ist nicht &#252;ber das Bundesland Sachsen-Anhalt gekommen wie ein Unwetter, sonder</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 18 Sep 2026 16:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Lennart Laberenz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Jürgen Klopp versteht mich: Endlich bin ich als Migrant stolz, deutsch zu sein!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Warum dieser Hype um Jürgen Klopp? Unser Autor erklärt es: Warum Jürgen Klopp und der DFB den deutschen Nationalstolz wieder links drehen. Reclaim Germany! Aber ist das so einfach?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/pedram-shahyar/juergen-klopp-versteht-mich-endlich-bin-ich-als-migrant-stolz-deutsch-zu-sein/@@images/image-1000-8671d5bd6ad620ad2001a719cb011a51.jpeg" alt="Jürgen Klopp versteht mich: Endlich bin ich als Migrant stolz, deutsch zu sein!" title="Jürgen Klopp versteht mich: Endlich bin ich als Migrant stolz, deutsch zu sein!" height="562" width="1000" /></figure><p>Als Linker muss man J&#252;rgen Klopp einfach lieben. Schon immer, und nat&#252;rlich auch wieder seit gestern. Da sitzt <a href="https://www.youtube.com/watch?v=nM0vqQWF3YU" rel="noopener">der Nationaltrainer des Deutschen Fu&#223;ball-Bunds auf der B&#252;hne</a>, um seinen ersten Kader f&#252;r die Nationalmannschaft zu pr&#228;sentieren, und sagt fast so nebenbei: &#8222;Ich m&#246;chte Nationalstolz nicht den Falschen &#252;berlassen&#8220; und &#8222;ich m&#246;chte mir, und uns, die Fahne zur&#252;ckholen&#8220;.</p><p>Fu&#223;ball und Sport im Allgemeinen sollten das Gef&#252;hl von Gemeinschaft st&#228;rken, wir sollen sp&#252;ren, &#8222;dass wir ein wundervolles Land sind&#8220; und &#8222;nicht nur schauen, was wir nicht haben&#8220;. Auf seiner Cap steht: Einer von 83 Millionen! Das ist mega. Aber Migrakids in Deutschland <a href="/autoren/pedram-shahyar/diese-fussball-em-ist-der-albtraum-aller-rechten" rel="noopener">geht bei diesem DFB schon lange d</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 18 Sep 2026 13:33:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Pedram Shahyar</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Campact mischt sich in die Ost-Wahlen ein? Liebe Westdeutsche, wir müssen reden!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Campact will mit viel Geld verhindern, dass die AfD im Osten regiert. Das ist gut gemeint. Doch wer Ostdeutschland politisch helfen will, sollte nicht nur Wahlstimmen verschieben, sondern dauerhafte demokratische Strukturen finanzieren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sebastian-baehr/liebe-westdeutsche-gebt-euer-geld-nicht-fuer-taktisches-waehlen-aus/@@images/image-1000-6c3f5c3aab4f6babd85969720434f044.jpeg" alt="Campact mischt sich in die Ost-Wahlen ein? Liebe Westdeutsche, wir müssen reden!" title="Campact mischt sich in die Ost-Wahlen ein? Liebe Westdeutsche, wir müssen reden!" height="562" width="1000" /></figure><p>Liebe Westdeutsche,</p><p>wir m&#252;ssen reden. Es geht um euer Geld. Ich habe das Gef&#252;hl, ihr habt es zuletzt ein bisschen herausgeschmissen. Und vor allem: Ihr habt es politisch nicht ganz so sinnvoll eingesetzt, wie es m&#246;glich gewesen w&#228;re.</p><p>Worum es geht? Einige von euch haben vermutlich die Campact-Kampagne zum strategischen <a href="https://www.campact.de/strategisch-waehlen/sachsen-anhalt-2026/" rel="noopener">W&#228;hlen in Sachsen-Anhalt</a> und <a href="https://www.campact.de/blog/2026/09/strategisch-waehlen-mecklenburg-vorpommern-interview-christoph-bautz/?utm_source=chatgpt.com" rel="noopener">Mecklenburg-Vorpommern finanziert</a>. Das erkl&#228;rte Ziel: eine AfD-Regierung verhindern, beziehungsweise die AfD m&#246;glichst klein halten.</p><p>Das Ansinnen ist nachvollziehbar. Aber die Methode hat ein paar blinde Flecken. Und ausgerechnet die haben mit dem Verh&#228;ltnis zwischen Ost und West zu tun.</p><h2><strong>Erstens: Warum eigentlich entscheidet ihr mit, wie im Osten gew&#228;hlt werden soll?</strong></h2><p>Ostdeutsche reagieren auf politische Ein</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 18 Sep 2026 12:38:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sebastian Bähr</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Osnabrücks VW-Werk wird Rüstungsfabrik. Wen ein Ex-Betriebsrat dafür verantwortlich macht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Stephan Krull arbeitete lange im VW-Werk Osnabrück, wo ein Finanzinvestor, ein Konzern aus Israel und das Land Niedersachsen bald Kriegsgerät produzieren wollen. Er weiß, was Katar mit dem Plan zu tun hat und ob der sich noch stoppen lässt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-koerting/vw-in-osnabrueck-ex-betriebsrat-kritisiert-deal-mit-israelischem-ruestungskonzern/@@images/image-1000-a3dfbe67e825b70e1c1b8d62a00f6d83.webp" alt="Osnabrücks VW-Werk wird Rüstungsfabrik. Wen ein Ex-Betriebsrat dafür verantwortlich macht" title="Osnabrücks VW-Werk wird Rüstungsfabrik. Wen ein Ex-Betriebsrat dafür verantwortlich macht" height="450" width="800" /></figure><p class="isSelectedEnd"><span>In Osnabr&#252;ck soll aus einem traditionsreichen VW-Standort ein Produktionsort f&#252;r die R&#252;stungsindustrie werden. F&#252;r Stephan Krull ist das mehr als ein wirtschaftlicher Kurswechsel. Der fr&#252;here VW-Betriebsrat sieht darin eine politische Entscheidung zugunsten milit&#228;rischer Produktion &#8211; und gegen zivile Alternativen.</span></p><p><span>Im Interview kritisiert Krull die Rolle des Landes Niedersachsen und die Haltung der IG Metall. Er warnt vor Folgen f&#252;r die Besch&#228;ftigten und f&#252;r das Selbstverst&#228;ndnis Osnabr&#252;cks als Friedensstadt. </span></p><p class="isSelectedEnd"><strong><span>der Freitag: Herr Krull, sind Sie froh, dass Sie nicht mehr bei Volkswagen arbeiten?</span></strong></p><p class="isSelectedEnd"><span><strong>Stephan Krull: </strong>(<em>lacht</em>) Ja und nein, ich bin Rentner und lebe fr&#246;hlich vor mich hin, deshalb bin ich froh &#8211; aber mit vielen lieben, </span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 17 Sep 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Körting</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die AfD ähnelt einer Droge – deshalb wirken Argumente gegen sie nicht]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/afd-aehnelt-droge-deshalb-wirken-argumente-nicht</link>
        <description><![CDATA[<strong>Argumente gegen die AfD greifen ins Leere, weil sie einen emotionalen Kick bietet, den Fakten nicht liefern können. Die Partei schafft ein Zugehörigkeitsgefühl, das viele Wähler nicht mehr missen möchten – egal, wie unvernünftig es scheint</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/afd-aehnelt-droge-deshalb-wirken-argumente-nicht/@@images/image-1000-8409daef614fc4716ef07d8e252e0209.jpeg" alt="Die AfD ähnelt einer Droge – deshalb wirken Argumente gegen sie nicht" title="Die AfD ähnelt einer Droge – deshalb wirken Argumente gegen sie nicht" height="562" width="1000" /></figure><p>Nach wie vor gehen Markus S&#246;der und Friedrich Merz davon aus: Wer die schlagkr&#228;ftigeren Fakten liefert, &#246;konomische Zusammenh&#228;nge besser durchdringt oder sachlich fundiertere Konzepte vorlegt, gewinnt letztlich auch an der Wahlurne. Wobei es um Fakten, Durchblick und Konzepte bei diesen Herren gar nicht immer so gut bestellt ist <a href="/autoren/hanna-israel/achim-truger-warnt-vor-sparhaushalt-kritik-an-finanzpolitik-von-schwarz-rot" rel="noopener">&#8211; ganz zu schweigen davon</a>, dass ihr Ansatz einer Logik folgt, als lie&#223;e sich Heroin durch Zwieback ersetzen.</p><h2>Kompromisse sind wie Zwieback, die AfD wie eine harte Droge</h2><p>Doch Politik funktioniert nicht allein als Marktplatz der besseren Argumente. Sie ber&#252;hrt ebenso Identit&#228;t, Zugeh&#246;rigkeitsgef&#252;hl, Emotionen und das Bed&#252;rfnis nach Bedeutung. Was die AfD entfacht, ist ein regelrechter Rausch, der viele Menschen mi</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 16 Sep 2026 10:10:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marco Höne</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Henry Hübchen: „Es wäre nicht schlecht, wenn man Putin oder die Russen verstehen würde“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Henry Hübchen, bekannt für seine ostdeutsche Prägung, setzt sich für eine differenzierte Sichtweise im Ukrainekonflikt ein. Er fordert, die Russen besser zu verstehen, um den Krieg zu deeskalieren. Welche Lehren zieht er aus der Geschichte?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/henry-huebchen-nicht-schlecht-wenn-man-putin-oder-die-russen-verstehen-wuerde/@@images/image-1000-569853a6aeba53888a3747c92267009f.jpeg" alt="Henry Hübchen: „Es wäre nicht schlecht, wenn man Putin oder die Russen verstehen würde“" title="Henry Hübchen: „Es wäre nicht schlecht, wenn man Putin oder die Russen verstehen würde“" height="562" width="1000" /></figure><p>Selbst Donald Trump zeigt sich inzwischen zur&#252;ckhaltender: Ein Ende des Ukrainekriegs sieht er nun erst gegen <a href="https://www.blick.ch/ausland/telefonat-mit-trump-putin-reagiert-auf-vorwuerfe-nach-drohnen-vorfaellen-id22244511.html" rel="noopener">das Ende seiner Amtszeit 2029</a>. Unterdessen gehen Zerst&#246;rung und Tod unvermindert weiter, w&#228;hrend sich der Ton zwischen Russland und dem Westen zunehmend versch&#228;rft. F&#252;r den russischen Au&#223;enminister Lawrow kommt die geplante Schlie&#223;ung des Russischen Hauses und des Generalkonsulats in Bonn durch die Bundesregierung einer <a href="https://www.merkur.de/politik/beginn-eines-echten-krieges-putins-aussenminister-eskaliert-gegen-deutschland-zr-94478959.html" rel="noopener">Kriegserkl&#228;rung</a> gleich.</p><p>Viele Menschen treibt das um. &#8222;Wohin f&#252;hrt das noch?&#8220;, fragen sie sich besorgt &#8211; darunter auch Schauspieler Henry H&#252;bchen, der als einer der profiliertesten Charakterdarsteller Deutschlands gilt und tief in Ostdeutschland verwurzelt ist. Auch er empfindet die Lage als &#8222;z</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 16 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Der Kapitalismus frisst unseren Planeten auf. Nur eins könnte das Ende noch stoppen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Zerfallende Weltordnung, Demokratiekrise, schwache Exportindustrie, Klima: Harald Welzer machte im „Freitag“ vier Krisen aus, die die Politik nicht mehr entwirren könne. Unser Autor findet die Wurzel all dieser Probleme schon vor 150 Jahren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/kapitalismus-dem-ende-nahe-schon-marx-nannte-komplexitaetsreduktion-als-loesung/@@images/image-1000-6d19ea6af6474ffd2f091651b4544e6d.webp" alt="Der Kapitalismus frisst unseren Planeten auf. Nur eins könnte das Ende noch stoppen" title="Der Kapitalismus frisst unseren Planeten auf. Nur eins könnte das Ende noch stoppen" height="464" width="832" /></figure><p>Harald Welzer hat <a href="/autoren/der-freitag/harald-welzer-der-westen-muss-sich-von-vier-illusionen-verabschieden" rel="noopener">hier erkl&#228;rt</a>, warum &#8222;materielle Kompensation und politische Allmacht Illusionen sind, die uns von einem nachhaltigen Krisenmanagement abhalten&#8220;. Ich widerspreche in keiner Weise, halte aber ein paar Erg&#228;nzungen f&#252;r sinnvoll, durch die noch deutlicher wird, wie zentral wichtig Welzers Hinweise sind.</p><p>Wichtig ist seine Problemdiagnose: Die gro&#223;en Krisen &#8211; wie die <a href="/autoren/torsten-woehlert/die-tage-eines-globalen-hegemons-usa-sind-gezaehlt" rel="noopener">zerfallende geopolitische Ordnung</a>, die <a href="/autoren/ingar-solty/sachsen-anhalt-wer-nach-dem-afd-sieg-die-demokratie-retten-will-ist-arrogant" rel="noopener">Krise der parlamentarischen Demokratie</a>, <a href="/autoren/katharina-koerting/andreas-knie-ueber-vw-greise-aus-oesterreich-dominieren-deutsche-autoindustrie" rel="noopener">der Bedeutungsverlust der deutschen Exportindustrie</a> und last not least <a href="/autoren/kathrin-hartmann/hitzewelle-2026-warum-ein-drittel-der-deutschen-trotzdem-afd-waehlen-will" rel="noopener">die &#246;kologischen Verwerfungen</a> &#8211; sind jede einzeln und schon gar in ihrer Verflechtung so &#252;berkomplex geworden, dass die Politik, wie sie gemacht wird, gar keine Chance zu ihrer Bew&#228;ltigung hat.</p><p>Wichtig ist auch W</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 15 Sep 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Jäger</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[AfD-Interview bei „logo!” Warum die Campact-Petition klüger ist als ein Ruf nach Verboten]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Nach Kritik an einem Interview mit Ulrich Siegmund in den Kindernachrichten des ZDF ändert der Sender das Konzept vor der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern. Bleibt die Frage, welche Formate zum Thema Rechtsextremismus kindgerecht sind</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/afd-interview-bei-logo-warum-campact-petition-klueger-ist-als-ruf-nach-verboten/@@images/image-1000-9ecea0da2012afff384eb4d2e1f8ba5e.jpeg" alt="AfD-Interview bei „logo!” Warum die Campact-Petition klüger ist als ein Ruf nach Verboten" title="AfD-Interview bei „logo!” Warum die Campact-Petition klüger ist als ein Ruf nach Verboten" height="562" width="1000" /></figure><p>Zun&#228;chst einmal ist es ja eine gute Sache, wenn die gerne mal etwas verkrampft wirkenden &#214;ffentlich-Rechtlichen nach dem Motto &#8222;Kinder an die Macht&#8220; handeln. F&#252;r eine Kindernachrichten-Sendung wie <em>logo!</em> also Sch&#252;lervertreter*innen die Interviews mit den Spitzenkandidaten bei anstehenden Wahlen f&#252;hren zu lassen, macht vom Konzept her allemal Sinn.</p><p>Bl&#246;derweise haben sich die Zeiten aber ge&#228;ndert und es geht nicht mehr so geruhsam wie damals mit Angela Merkel zu. Zumindest mit Blick auf die AfD-Kandidaten h&#228;tte das auch den f&#252;r <em>logo!</em> Verantwortlichen beim ZDF klar sein m&#252;ssen. Bei AfD-Vertreter*innen k&#228;mpfen sich schlie&#223;lich auch gern mal die Vollprofis der Anstalten durchs schwere Fahrwasser &#8211; die Sommerinterviews v</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 15 Sep 2026 18:15:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Steffen Grimberg</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Sydney Sweeney macht vor, wie gut sich Sexismus wieder verkauft]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Je häufiger Sydney Sweeney betont, dass es hier „nur um Sport“ geht, desto klarer wird, dass das nicht stimmt. Wer 2026 nackt Werbung für Sportwetten macht, will ein politisches Zeichen setzen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/alina-saha/sydney-sweeney-warum-ihre-novig-werbung-nichts-mit-sport-zu-tun-hat/@@images/image-1000-0ee61153b912498d37b981423ff6e6b3.jpeg" alt="Sydney Sweeney macht vor, wie gut sich Sexismus wieder verkauft" title="Sydney Sweeney macht vor, wie gut sich Sexismus wieder verkauft" height="562" width="1000" /></figure><p>Hier geht es nur um Sport. Nichts anderes. Sport. Keine Politik. Keine Ideologie. Nur Sport. Damit es auch jeder versteht: Es geht um Sport. Das zumindest betont die Schauspielerin Sydney Sweeney gef&#252;hlt hundertmal in ihrem neuen Werbespot f&#252;r Novig, einen <a href="/autoren/the-guardian/polymarket-wo-spekulanten-millionen-verdienen-indem-sie-auf-kriege-wetten" target="_blank" rel="noopener">Prediction Market</a> f&#252;r &#8211; ja genau: Sport. Nur Sport.</p><p>Eigentlich h&#228;tte mein erster Gedanke sein sollen, dass ich dringend einen Finance Bro brauche, der mir erkl&#228;rt, wieso der Handel mit den Ergebnissen von Sportereignissen etwas anderes ist als eine <a href="/autoren/marlen-hobrack/em-sponsor-wie-der-sporwettenanbieter-betano-arme-menschen-um-ihr-geld-bringt" target="_blank" rel="noopener">App f&#252;r Sportwetten</a>. Dass Sweeney hundertmal &#8222;Sport&#8220; sagt, w&#228;hrend sie v&#246;llig nackt auf einem Basketballkorb thront oder sich einen Football vor ihr Schambein h&#228;lt, hat mich dann doch etwas abgelenkt. Das textilreichste Outfit des S</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 15 Sep 2026 17:28:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Alina Saha</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Warum Trump so gerne vom „Niedergang des Westens“ spricht – das ist sein gefährlicher Plan]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Donald Trump treibt die USA in einen weiteren Handelskrieg, diesmal mit Nachbar Kanada. Dabei sind die USA seit 1945 Hauptarchitekt des globalen Handelssystems. Warum suhlen sich die Vereinigten Staaten dennoch gerne in der Opfererzählung?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/niedergang-des-westens-warum-donald-trump-co-diesen-mythos-lieben/@@images/image-1000-337624c719a876440920f58642240a83.jpeg" alt="Warum Trump so gerne vom „Niedergang des Westens“ spricht – das ist sein gefährlicher Plan" title="Warum Trump so gerne vom „Niedergang des Westens“ spricht – das ist sein gefährlicher Plan" height="562" width="1000" /></figure><p>Wenn Pr&#228;sident Donald Trump die Vereinigten Staaten in einen weiteren r&#252;cksichtslosen Handelskrieg st&#252;rzt &#8211; diesmal mit <a href="/autoren/konrad-ege/donald-trump-muss-die-zwischenwahlen-nicht-gewinnen-um-zu-triumphieren" rel="noopener">dem Nachbarland Kanada</a>, einem ihrer gr&#246;&#223;ten Handelspartner und einem NATO-Verb&#252;ndeten &#8211;, ist die Ironie mit H&#228;nden zu greifen. Obwohl die USA seit 1945 der Hauptarchitekt und Nutznie&#223;er des multilateralen Handelssystems sind, haben sie sich unter Trump &#8211; zumindest rhetorisch &#8211; als Opfer einer angeblich ungerechten Wirtschaftsordnung neu positioniert.</p><p>Trumps Opfernarrativ befl&#252;gelt seit jeher die MAGA-Bewegung. Sein Triumph, so gelobte er in seiner ersten Antrittsrede 2017, w&#252;rde &#8222;diesem Gemetzel gegen Amerika&#8220; ein Ende bereiten. Und seine R&#252;ckkehr ins Wei&#223;e Haus, erkl&#228;rte e</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 14 Sep 2026 15:37:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Carl Johan Dalgaard, Mark Medish</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Sind wir Wessis alle Selbstdarsteller? Was die ostdeutsche Kritik übersieht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ostdeutsche sind aufrichtiger, sie glauben an Substanz, nicht an Show – so war im „Freitag“ kürzlich zu lesen. Unsere Autorin irritiert diese Debatte um die „ostdeutsche Seele“. Vor allem auch durch die feministische Brille betrachtet</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/sind-wir-wessis-alle-selbstdarsteller-was-die-ostdeutsche-kritik-uebersieht/@@images/image-1000-358942900c98dfb36d64abd998ebe2a7.jpeg" alt="Sind wir Wessis alle Selbstdarsteller? Was die ostdeutsche Kritik übersieht" title="Sind wir Wessis alle Selbstdarsteller? Was die ostdeutsche Kritik übersieht" height="562" width="1000" /></figure><p>Ich finde an der Langzeit-Debatte um die &#8222;ostdeutsche Seele&#8220; als Westdeutsche mindestens zweierlei bemerkenswert: Ostdeutsche reagieren oft pikiert, sobald die Erfahrung der <a href="/autoren/velten-schaefer/ilko-sascha-kowalczuk-gilt-als-kluegster-ddr-historiker-dabei-gibt-es-bessere" rel="noopener">Diktatur durch die DDR</a> als m&#246;gliche Erkl&#228;rung f&#252;r ihr So-Sein ins Spiel kommt, zum Beispiel daf&#252;r, warum so viele im Osten rechts w&#228;hlen. Anders wird reagiert, wenn es um vorteilhafte Eigenschaften geht.</p><p>Dann ist die DDR-Gesellschaft pl&#246;tzlich in der Lage, einen besonderen ostdeutschen Charakter hervorzubringen: kompetent, aber bescheiden, friedliebend, mit Gemeinschaftssinn. Eigenschaften, die daraus erkl&#228;rt werden, dass in der kollektivistischen DDR niemand so sehr nach vorne gedr&#228;ngt habe. Als &#8222;Prinzip des ehrlichen Ossis&#8220; hat die Politologin Juliane Mar</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 13 Sep 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Schmitz</dc:creator>
        
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