„Präsentiert werden sie – anders als im Zeppelin Museum üblich - absolut nüchtern: In den Ausstellungsräumen sind riesige Infowände schräg aufgestellt wie Staffeleien, und alles, was dort und auf großen Tischen zu sehen ist, ist mit einem aufgedruckten Gittermuster überzogen, das kritische Distanz schaffen soll.“ – swr.de
Belegtes Wissen gegen gefühlte Wahrheiten
„Unser Blick auf die Zeppeline ist meist geprägt von Sympathie und Bewunderung für die Kühnheit und die Ingenieurleistungen der Vergangenheit, sagt Museumsdirektorin Silvia Rückert. Doch falle ihre Blütezeit in die Zeit des Nationalsozialismus. Die Ausstellung befasst sich mit der Rolle von Technologie, Unternehmen und Personen in Politik und Propaganda dieser Zeit.“ – suedkurier.de
Ein Museum hinterfragt sich selbst
„Es geht darum, diese gefühlten Wahrheiten zu reflektieren, so Bleibler. Das Zeppelin Museum wolle damit auch jüngere Generationen für die Mechanismen von Propaganda und Totalitarismus sensibilisieren.“ – swr.de
Ausstellung als historische Bildungsarbeit
„Die Ausstellung versteht sich als Teil einer historischen Bildungsarbeit und zieht aktuelle Parallelen zu Massenerlebnissen oder der gezielten Beeinflussung über moderne Medien. Das Museum möchte so der Bedrohung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung begegnen.“ – art-in.de