Umfassende Darstellung

Netzschau „Jahrelang haben Klose und Benjamin Steininger weltweit nach Objekten gesucht. Rund 220 Gemälde, Skulpturen, Videos, Zeichnungen, Installationen aber auch technische und naturwissenschaftliche Objekte haben es ins Wolfsburger Kunstmuseum geschafft.“
Umfassende Darstellung
Blick in die Ausstellung „Oil. Schönheit und Schrecken des Erdölzeitalters“ im Kunstmuseum Wolfsburg.

Foto:

Marek Kruszewski

„Einige Kunstwerke wurden extra für die Ausstellung gefertigt. Schwerpunkte der Schau sind etwa die Anfänge des Ölzeitalters in Babylon und Baku, technische Entwicklungen sowie Öl als Anlass und Antriebsmittel für Kriege.“ – ndr.de

Rückblick auf die „Petromoderne“

„Die an eine Grabungsstätte erinnernde Architektur ist nicht nur Metapher für den retrospektiven Ansatz der Kuratoren, sondern auch für die lange Geschichte der Ausstellung selbst.“ – faz.net

Erdöl überall

„Erdöl hat unser Gefühl für Kraft, Geschwindigkeit, Entfernung und Reichtum geprägt und es hat unsere Wünsche geformt. Der Rundgang in Wolfsburg macht deutlich: Energiesparen bedeutet den Abschied von Allmachtsfantasien. Andernfalls allerdings ist dem Menschen das Schicksal des Ichthyosaurus beschieden.“ – deutschlandfunkkultur.de

„Unsichtbar und allgegenwärtig“

Erdöl, diese Jahrmillionen alte, zum energiereichen Rohstoff komprimierte Biomasse im Erdinneren, bleibt für die allermeisten unsichtbar, ist aber im alltäglichen Leben omnipräsent. Sie wird nicht nur, zu Treibstoff oder Heizöl raffiniert, erdklimatisch verheerend und ressourcenökonomisch schlichtweg dumm, einfach nur verbrannt.“ – taz.de

19:22 27.10.2021

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Zur Ausstellung Das Kunstmuseum Wolfsburg wirft, angesichts der nahenden Dämmerung des „Ölzeitalters“, mit „Oil. Schönheit und Schrecken des Erdölzeitalters“ einen spekulativen, poetischen Blick zurück auf die seit 100 Jahren andauernde Gegenwart der Erdölmoderne
Außergewöhnliche Zusammenarbeit

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Biografie Aus der Distanz einer hypothetischen Zukunft fragt das Kuratorenteam, was typisch war an dieser unserer Zeit, was großartig und schön, was hässlich und furchtbar, und wie sich all das in Kunst und Kultur widerspiegelt
Blick zurück

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Curatorial Eine Bestandsaufnahme tut not – und die Schau im Kunstmuseum Wolfsburg wählt dafür einen Blickpunkt in weiter Ferne: Wie würde die Epoche aus einer fernen Zukunft aussehen? Was würde eine Archäologie unserer Gegenwart liefern?

Fluch und Segen von Erdöl | NDR

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Ölkrise | arte

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