Event der Woche

Intolleranza 1960

Intolleranza 1960

Die Komische Oper Berlin eröffnet ihre erste Spielzeit unter der neuen Doppelspitze Susanne Moser und Philip Bröking mit einem Klassiker des politischen Musiktheaters: Luigi Nonos „Intolleranza 1960“. Für dieses Ereignis verwandelt sich das Opernhaus in eine Eiswüste! Das einzigartige Meisterwerk wird bis zum 3. Oktober nur sechsmal zu erleben sein
Intolleranza 1960

Intolleranza 1960

Die Komische Oper Berlin eröffnet ihre erste Spielzeit unter der neuen Doppelspitze Susanne Moser und Philip Bröking mit einem Klassiker des politischen Musiktheaters: Luigi Nonos „Intolleranza 1960“. Für dieses Ereignis verwandelt sich das Opernhaus in eine Eiswüste! Das einzigartige Meisterwerk wird bis zum 3. Oktober nur sechsmal zu erleben sein

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Großes politisches Musiktheater

Großes politisches Musiktheater

Zur Inszenierung Der Glaube des Komponisten Luigi Nono an die Macht der Kunst war groß und ist es wert – gerade in Zeiten wie diesen – überprüft zu werden. Eine Ermutigung, die Stimme da zu erheben, womit wir uns nicht abfinden wollen

„Lebendig ist, wer wach bleibt!“

„Lebendig ist, wer wach bleibt!“

Biografie Die erste Spielzeit des neuen Intendanten-Duos wird glanzvoll eröffnet: Nicht nur gestaltet Bühnenbildner Márton Ágh Bühne und Zuschauerraum bis zur Unkenntlichkeit um – auch die Besetzung macht „Intolleranza 1960“ zu einem außergewöhnlichen Erlebnis

Doppelte Kraft voraus!

Doppelte Kraft voraus!

Spielzeit 2022/23 75 Jahre Komische Oper Berlin! In der kommenden Spielzeit wird nicht nur Geburtstag gefeiert: Susanne Moser und Philip Bröking übernehmen im August 2022 als neue Doppelspitze die Intendanz des Opernhauses. Das Haus kennen beide seit über 15 Jahren

Wütender Aufschrei

Wütender Aufschrei

Netzschau „Ein visuell bestechender Saisonauftakt kündigt sich da an – es wird die erste Premiere unter dem neuen Intendanzduo. Und die letzte Spielzeit vor Umzug und Sanierung der Komischen Oper, ein Auftakt mit einem politischen Statement.“
Luigi Nono

Intolleranza 1960 ist eine „szenische Handlung in zwei Teilen“ (italienisch Azione scenica in due tempi) von Luigi Nono nach einer Idee von Angelo Maria Ripellino. Die Jahreszahl im Titel verweist auf die Entstehungszeit. Das Libretto entstand unter Verwendung von dokumentarischen und lyrischen Texten, u. a. Julius Fučíks Reportage unter dem Strang geschrieben, Henri Allegs La question (Die Folter) mit Jean-Paul Sartres Einleitung, Paul Éluards Gedicht La liberté, Unser Marsch von Wladimir Majakowskij und Bertolt Brechts An die Nachgeborenen. Luigi Nonos erstes Werk für die Opernbühne ist ein flammender Protest gegen Intoleranz und Unterdrückung und die Verletzung der Menschenwürde. Es war eine Arbeit für die Biennale Venedig 1961, den Auftrag erteilte deren Direktor Mario Labroca. Die Uraufführung fand unter der Leitung von Bruno Maderna am 13. April 1961 am Teatro La Fenice in Venedig statt. Das Bühnenbild wurde von dem bekannten Maler Emilio Vedova, einem Freund Nonos, entworfen. Die Premiere wurde von Neo-Faschisten gestört, die während der Folterszene „Viva la polizia“ („Es lebe die Polizei“) riefen. Nonos Gegner warfen ihm vor, die italienische Musik zu vergiften.

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Intolleranza 1960 | Teaser

Video Der Glaube des Komponisten Luigi Nono an die Macht der Kunst war groß und ist es wert – in Zeiten wie diesen – überprüft zu werden. Teaser zu „Intolleranza 1960“ – die Inszenierung eröffnet am 23. September die Spielzeit an der Komischen Oper Berlin


Intolleranza 1960 | Bühnenbild im Zeitraffer

Video Der Countdown zur Eröffnungspremiere dieser Spielzeit #KOBIntolleranza läuft! Seit Mitte Juli arbeiten die technischen Abteilungen daran, das Innere der Komischen Oper Berlin in eine Eiswüste zu verwandeln – der Saal ist kaum wieder zu erkennen!


Intolleranza 1960 | Probeneinblick

Video »Wir leben trotzdem und das gemeinsam ...« In unserem Probeneinblick zu #KOBIntolleranza sprechen Marco Štorman, Sean Panikkar und Ilse Ritter über Luigi Nonos monumantale Oper und die Herausforderungen der Produktion an der Komischen Oper Berlin


Komische Oper Berlin | Erweiterung

Video Ein Blick in die Zukunft braucht auch einen Blick in die Vergangenheit. Der Film zeigt die bewegte und bewegende Geschichte des Hauses. Vom Metropoltheater 1982 bis zur Komischen Oper Berlin von heute mit Ausblick zum Opernhaus des 21. Jahrhunderts