Event der Woche

Queen Lear

Queen Lear

Das unheimliche Gefühl, heute wieder am Abgrund zu stehen, dem Zersplittern unseres vertrauten Bezugsrahmens beizuwohnen, ohne eine kraftvolle Vision für das Leben entgegenhalten zu können, ist Ausgangspunkt für Christian Weises Inszenierung von Shakespeares düsterem Welttheater. Ein abgründiges, spöttisches, poetisches, bitteres Spiel vom Ende
Queen Lear

Queen Lear

Das unheimliche Gefühl, heute wieder am Abgrund zu stehen, dem Zersplittern unseres vertrauten Bezugsrahmens beizuwohnen, ohne eine kraftvolle Vision für das Leben entgegenhalten zu können, ist Ausgangspunkt für Christian Weises Inszenierung von Shakespeares düsterem Welttheater. Ein abgründiges, spöttisches, poetisches, bitteres Spiel vom Ende

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»Diese Nacht macht uns alle zu Irren!«

»Diese Nacht macht uns alle zu Irren!«

Zum Stück „Queen Lear“ in der Inszenierung von Christian Weise am Maxim Gorki Theater zeigt in erster Linie ein abgründiges, spöttisches, poetisches, bitteres Spiel vom Ende, in dem die Selbstzerstörung einer stabil geglaubten Ordnung absolut ist

»Ich wechsle gern die Kollektive«

»Ich wechsle gern die Kollektive«

Interview Corinna Harfouch spricht im Gespräch mit Arno Widmann über Queen Lear, die Arbeit mit dem Regisseur Christian Weise, ihre – nach wie vor große – Lust auf Neues und ihre Angst vor dem Ende der Utopie

Intensive Kollaboration

Intensive Kollaboration

Biografie Nicht nur mit dem Musiker Jens Dohle hat Regisseur Christian Weise bereits einige Male zusammen gearbeitet, auch die Schauspielerin Corinna Harfouch hat er schon einige Male für Rollen in seinen Inszenierungen besetzt – nicht selten männliche...

Lustvolles Spiel mit Identitäten

Lustvolles Spiel mit Identitäten

Netzschau „Natürlich der ganze Shakespeare, aber in einem neuen Gewand. [...] Das Stück ,Queen Lear‘ hat eine eigene neue moderne Sprache bekommen, die mit dem Zeitgeist spielt.“
König Lear

König Lear (englisch The Tragedy of King Lear) ist eine Tragödie von William Shakespeare. Die erste Fassung ist mit Sicherheit nicht vor 1603, vermutlich jedoch erst 1605 entstanden. Im Stationers’ Register ist eine Aufführung am 26. Dezember 1606 am englischen Hof verzeichnet. Der erste Druck liegt in der Quartoausgabe von 1608 William Shak-speare: His True Chronicle of the life and death of King Lear and his three Daughters ;“With the unfortunate life of Edgar, sonne and heire to the Earle of Gloster, and his sullen and assumed humor of TOM of Bedlam” vor.

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Hamlet | Maxim Gorki Theater

Video Christian Weise zeigt ein Stück über das schief vereinigte Deutschland, die komödiantische Hinterseite eines übergewaltigen Stoffs, der am Ende nur die Geschichte zweier ungleicher Familien ist, die zusammenleben, aber nicht zusammenkommen können...


Immer wieder Deutschland | Diskussion

Video Die Künstlerin und Aktivistin Ülkü Süngün sucht mit ihren Gästen nach Strategien, wie eine Opferkonkurrenz vermieden und stattdessen echte Solidarität trotz heterogener Betroffenheit gelebt werden kann. Eine Veranstaltung des Maxim Gorki Theater


Leseprobe | Sybille Berg

Video In der dritten Ausgabe der „Leseprobe“ erzählt Autorin Sibylle Berg von ihrem Stück „Und sicher ist mir die Welt verschwunden“, dem vierten und letzten Teil der Saga um die vielstimmige Sprecher*in, und liest anschließend einen Auszug daraus vor


Die Abschaffung der Geschlechter | Doku

Video Die „alte“ Welt, in der Rosa für Mädchen stand und Hellblau für Buben, scheint zu wanken. Die Dokumentation von Constanze Grießler und Franziska Mayr-Keber hinterfragt Rollenbilder und die – scheinbaren – Kategorien von Männlichkeit und Weiblichkeit