Film der Woche

Borga

Borga

Die Brüder Kojo (Eugene Boateng) und Kofi (Jude Arnold Kurankyi) wachsen auf der Elektroschrott-Müllhalde Agbogbloshie in Ghanas Hauptstadt Accra auf. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie mit dem Sammeln von Metallen. Eines Tages macht Kojo eine Begegnung mit einem Borga (Elikem Kumordzie) aus Deutschland, die sein Leben für immer verändern wird ...
Borga

Borga

Die Brüder Kojo (Eugene Boateng) und Kofi (Jude Arnold Kurankyi) wachsen auf der Elektroschrott-Müllhalde Agbogbloshie in Ghanas Hauptstadt Accra auf. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie mit dem Sammeln von Metallen. Eines Tages macht Kojo eine Begegnung mit einem Borga (Elikem Kumordzie) aus Deutschland, die sein Leben für immer verändern wird ...

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Voller Empathie und Schönheit

Voller Empathie und Schönheit

Zum Film Als Borga bezeichnet man in Ghana, jene Leute, die es im Ausland zu Ansehen und Wohlstand gebracht haben. Der gleichnamige Film von Eugene Boateng und York-F. Raabe erzählt die Geschichte von Kojo, dessen großer Traum es ist nach Deutschland zu gehen

Eindringliche Erzählung

Eindringliche Erzählung

Kommentar York-Fabian Raabe beschreibt die Idee, die hinter seinem neuesten Film steht – die Untersuchung der (Ver-)Bindungen, die zwischen Menschen entstehen. Ihm ist es ein großes Anliegen, dass „Borga“ dazubeiträgt, dass andere Perspektiven anerkannt werden

Ausgezeichnetes Ensemble

Ausgezeichnetes Ensemble

Biografie Mit ausgezeichneten Darsteller*innen und seinem deutsch-ghanaischen Filmteam ist es dem Regisseur York-Fabian Raabe mit „Borga“ gelungen, einen wahrhaftigen, teils beklemmenden Film zu drehen, der weit mehr ist als nur eine Geschichte über Migration

Ganz großes Kino!

Ganz großes Kino!

Netzschau „Als ein Schicksal von vielen erzählt Raabe seine Geschichte, die vor allem deshalb so bewegt, weil sie authentisch eingefangen wird, mit einem genauen und wahrhaftigen Blick für feine zwischenmenschliche Nuancen und die realen Vorgänge in Ghana.“
Elektronikschrottverarbeitung in Agbogbloshie

Die Elektronikschrottverarbeitung in Agbogbloshie findet im gleichnamigen Stadtteil der Millionenmetropole Accra im westafrikanischen Ghana statt. Nordwestlich des Hauptgeschäftsviertels von Accra am Ufer der Korle-Lagune gelegen, leben hier 40.000 Menschen auf einer Fläche von etwa 1600 ha (16 km²) Land. Bekanntheit erlangte Agbogbloshie durch das UNICEF-Siegerfoto aus dem Jahr 2011 mit dem Titel: Ghana: Unser Müll in Afrika von Kai Löffelbein. Das Bild symbolisiert die Auswirkung illegal eingeführten Elektronikschrotts, der aus Europa stammt. Bei der nicht organisierten und vollkommen unsachgemäßen Trennung der Wertstoffe – u. a. mit Hilfe von offenen Feuern – entstehen hochgiftige Dämpfe aus den Bauteilen. Aufgrund dessen wurde der Ort 2013 von der Umweltorganisation Blacksmith Institute zu einem der am schlimmsten verseuchten Orte der Welt gewählt. Etwa seit 2015 gibt es Ansätze zur Verbesserung.

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Borga | Trailer

Video Die Brüder Kojo und Kofi wachsen auf der Elektroschrott-Müllhalde Agbogbloshie in Ghanas Hauptstadt Accra auf. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie im Betrieb ihres Vaters mit dem Sammeln von Metallen, die sie aus westlichem Elektroschrott gewinnen


Borga | Filmkritik

Video York-Fabian Raabe fügt dem Genre um Flucht und Migration mit BORGA eine neue, eine bemerkenswerte Perspektive hinzu. Denn eigentlich erzählt er erstmal nur vom Erwachsenwerden zweier Brüder in Ghana ... Ab dem 28. Oktober im Kino!


Borga | Interview

Video Der Saarländische Rundfunk beteiligt sich an der Online-Ausgabe des 42. Filmfestivals Max Ophüls Preis als Film(Ko)Produzent und begleitet das Festival als traditioneller Medienpartner. Sonja Marx im Gespräch mit den Machern von „Borga“


Borga | Interview

Video Die Filmemacher*innen von Borga im Interview mit Stefan Müller. Der Spielfilm „Borga“ von York-Fabian Raabe ist beim 14. LICHTER Filmfest online gezeigt worden