Großartiger Cast

Biografie Als Maxi und Karl brillieren mit Luna Wedler und Jannis Niewöhner zwei der spannendsten Gesichter des jungen deutschsprachigen Films. Außerdem gehören neben Milan Peschel Edin Hasanovic, Anna Fialová und Aziz Dyab zum Schauspielstab
Großartiger Cast
Regisseur Christian Schwochow.

Foto: André Röhmer

Luna Wedler

Maxi Baier

Luna Wedler wurde 1999 in Zürich geboren. Bereits im Alter von 14 Jahren besuchte sie ihr erstes Casting für Niklaus Hilbers Kinofilm Amateur Teens (2015) und bekam prompt die Rolle der „Milena“. 2016 begann Luna Wedler ihre Ausbildung an der European Film Actor School in Zürich, die sie 2018 erfolgreich abschloss. Im gleichen Jahr drehte sie die ihre ersten Kinofilme. Anfang 2017 stand die Schauspielerin für die europäische Serie The Team gemeinsam mit Jürgen Vogel vor der Kamera.

Darauf folgte im Herbst 2017 der Dreh für den Kinofilm „Das schönste Mädchen der Welt“ in Berlin. Unter der Regie von Aron Lehmann übernahm Luna Wedler die Hauptrolle der „Roxy”. Auf der Berlinale 2018 wurde Luna Wedler als „European Shooting Star” von der European Film Promotion ausgezeichnet.Außerdem erhielt sie 2018 den Schweizer Filmpreis als Beste Hauptdarstellerin für Blue my Mind.

2019 stand Luna Wedler für die Verfilmung des Erfolgsromans AUERHAUS von Autor Bov Bjerg unter der Regie von Neele Leana Vollmar vor der Kamera. Außerdem übernahm die Schauspielerin die Hauptrolle in der neuen Netflix Serie Biohackers, deren zweite Staffel Anfang Juli veröffentlicht wird. Derzeit sorgt Luna Wedler als Sophie Scholl in dem gefeierten Instagram-Projekt @ichbinsophiescholl für Aufsehen. Ihr neuestes Projekt The Story of my Wife von Ildikó Enyedi ist offizieller Wettbewerbsbeitrag der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes.

Jannis Niewöhner

Karl

Jannis Niewöhner wurde 1992 in Krefeld geboren. Bereits mit 10 Jahren stand er für einen Tatort erstmals vor der Kamera. Schnell folgten weitere Rollen in Film und Fernsehen.Mit dem Jugendfilm Sommer war Niewöhner 2008 sehr erfolgreich im Kino und wurde für den renommierten österreichischen Undine-Award nominiert. Mit Ein Jahr nach Morgen (2012) unter der Regie von Aelrun Goette brillierte er mit einer fulminanten schauspielerischen Leistung in der Darstellung eines zutiefst verstörten jungen Mannes.

Im Jahr 2014 stand er für die internationale Produktion A Girl King unter der Regie von Mika Kaurismäki in Finnland, für Markus Gollers Filme Alles ist Liebe und Vier Könige vor der Kamera. Im Sommer und Herbst 2016 drehte er in der Hauptrolle als Maximilian I. von Habsburg in Wien und Prag den dreiteiligen Fernsehfilm Maximilian unter der Regie von Andreas Prochaska. Von der European Film Promotion wurde er anlässlich der 65. Internationale Filmfestspiele Berlin als deutscher Schauspieler zum „European Shooting Star 2015” gekürt.Ab Anfang September kann man ihn als Felix Krull auf der Leinwand erleben.

Milan Peschel

Axel Baier

Der 1968 geborene Berliner Milan Peschel absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Theatertischler an der Deutschen Staatsoper Berlin undarbeitete als Bühnentechniker an der Volksbühne, bevor er an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch” ein Schauspielstudium aufnahm. Nach Engagements am Hans-Otto-Theater in Potsdam und an der Neuen Bühne Senftenberg war er von 1997 bis 2008 Ensemblemitglied der Berliner Volksbühne. Parallel wirkte Milan Peschel in zahlreichen Fernseh- und Kinoproduktionen mit.

Dem Kinopublikum wurde er in der Hauptrolle von Robert Thalheims Tragikomödie NETTO (2005) bekannt, für die er erstmals eine Nominierung als Bester Darsteller beim Deutschen Filmpreis erhielt. Ein erster Höhepunkt in Milan Peschels Kinoschaffen wurde schließlich Andreas Dresens Drama Hlt auf freier Strecke (2011). Peschels eindringliches und schonungsloses Porträt eines an einem Hirntumor erkrankten Familienvaters brachte ihm nicht nur das Lob der Kritiker, sondern im Folgejahr auch den Bayerischen Filmpreis und den Deutschen Filmpreis als Bester Hauptdarsteller. Zahllose Hauptrollen folgten. Neben allen Erfolgen vor der Kamera bleibt Milan Peschel seinen Theaterursprüngen treu. Regel- mäßig sieht man ihn an der Volksbühne Berlin, am Maxim Gorki Theater oder am Hamburger Thalia Theater. Seit einigen Jahren ist er auch als Regisseur erfolgreich. Er inszenierte u.a. Tennessee Williams’ „Die Glasmenagerie“ und „Sein oder nicht sein“ am Maxim Gorki Theater, „Juno und der Pfau“ von Sean O’Casey, „Der Freund krank“ von Nis-Momme Stockmann am Deutschen Theater oder „Die Umsiedlerin“ am Staatstheater in Schwerin.

Christian Schwochow

Regie

Christian Schwochow studierte von 2002 bis 2008 Filmregie an der Filmakademie Baden- Württemberg, wo er mit seinem SpielfilmdebütNovemberkind (2008) abschloss. Es folgten Die Unsichtbare (2011), sein Fernsehdebüt Der Turm (2012) und der Kinofilm Westen (2013). Im Anschluss inszenierte Schwochow den ARD-Film Bornholmer Straße (2014). 2015 lief sein erster Tatort Borowski und der Himmel über Kiel. Für großes Aufsehen sorgte auch Die Täter–Heute ist nicht alle Tage, der erste Teil der NSU-Trilogie der ARD. 2016 kam zudem Paula, das Porträt der faszinierenden Malerin Paula Modersohn-Becker in die Kinos. 2018 feierte Schwochows hochgelobte und vielfach ausgezeichnete Fernsehserie Bad Banks Premiere auf der Berlinale. Im Herbst 2019 folgte Schwochows Kino-Adaption des Roman-Klassikers Deutschstunde von Siegfried Lenz. Für die dritte Staffel der weltweit gefeierten Serie The Crown über das britische Königshaus inszenierte Christian Schwochow zwei Folgen. Schwochows Werke wurden mit zahlreichen renommierten Preisen wie dem Grimme-Preis, dem Max Ophüls Publikumspreis, dem Bayerischen Filmpreis, dem Deutschen Fernsehpreis u.v.a. ausgezeichnet. Je Suis Karl ist sein sechster Kinofilm.

Thomas Wendrich

Drehbuch

Thomas Wendrich, Jahrgang 1971, Schauspielstudium an der HFF „Konrad Wolf“ Potsdam Babelsberg sowie Studium an der Drehbuch-Akademie der DFFB. Von 1994–1999 Mitglied des Berliner Ensembles. Arbeiten mit Schleef, Müller, Heise, Wilson, Zadek, Tragelehn, Wuttke, u.a. Seit 2001 selbstständiger Schauspieler, Autor und Regisseur. Für das Drehbuch Nimm dir dein Leben (Regie: Sabine Michel) erhielt er den Deutschen Drehbuchpreis 2002. Dem preisgekrönten Kurzfilm Zur Zeit verstorben folgte sein Debutfilm Maria am Wasser (Drehbuch & Regie), der 2006 ins Kino kam. 2013 entstand die Kino-Adaption der Prosa ICH & KAMINSKI (Regie: Wolfgang Becker). Für den Film Die Täter–Heute ist nicht alle Tage (Regie: Christan Schwochow) erhielt er 2016 den Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, den deutschen Fernsehpreis, sowie 2017 den Grimme Preis. Das Drehbuch Je Suis Karl (Regie: Christan Schwochow) war für den Deutschen Drehbuchpreis 2018 nominiert. Je Suis Karl wird 2021 auf der Berlinale seine Weltpremiere haben. Ebenfalls 2021 wird der Kinospielfilm Lieber Thomas (Regie: Andreas Kleinert) Premiere haben, sowie der Fernsehfilm Wo ist Mike? gesendet werden. 2015 erschien sein Debütroman Eine Rose für Putin.

14:03 08.09.2021

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