Wirtschaftswissenschaft
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Sie galt als meistgehasste Ökonomin – jetzt hört Zohran Mamdani auf Isabella Weber
Als Isabella Weber 2021 Preisdeckel forderte, wurde sie verspottet. Heute ist sie in progressiven Kreisen gefragt wie kaum eine. In „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“ zeigt sie, wie man Rechten den Boden nimmt. Porträt einer Vordenkerin
Wie kapitalismuskritisch ist Isabella Webers Buch „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“?
Die Ökonomin Isabella Weber fordert in ihrem neuen Buch „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“ ein bezahlbares Leben für alle. Wie sie es mit Karl Marx hält und warum die Lektüre vor allem für Nicht-Ökonomen lohnt. Eine Rezension
Kann es eine alternative KI geben? Nick Srnices knochentrockenes, aber beunruhigendes Buch
KI-Agenten schüren die Angst vor der übermächtigen Maschine. Doch die entscheidende Frage in Nick Srniceks „Silicon Empire“ lautet: Wer gewinnt den KI-Wettlauf zwischen China und den USA?
Ohne Revolution keine Zukunft? Warum der Kapitalismus uns alle in den Abgrund reißt
Erstmals gibt es mehr als 3.000 Milliardäre, die zwölf Reichsten besitzen mehr als die ärmere Hälfte der Menschheit. Für unseren Autor sind Trump, Musk und Merz das letzte Aufgebot eines Systems, das am Ende ist. Sein Gegenentwurf: radikal
Kohei Saito hat eine Idee, um in den Ruinen des Kapitalismus zu überleben
Der Philosoph Kohei Saito plädiert in seinem neuen Buch „Am Ende des Fortschritts“ für eine Diktatur des Proletariats. Klimakollaps und Faschismus gehören für ihn zusammen. Ist seine Idee des „Dark Socialism“ die letzte realistische Utopie?
Was ich in Marseille über KI und über antifaschistische Wirtschaftspolitik gelernt habe
Die Medienbranche beschäftigt das Thema Künstliche Intelligenz. KI-Konzerne würde eine antifaschistische Wirtschaftspolitik wohl mindestens regulieren – während jene Politik in Marseille quasi Praxis ist. Der „Freitag“-Blick auf den Tag
Ökonom Daniel Stähr: „Menschen, die Wirtschaft studieren, sind egoistischer“
Ökonomie ist eine faktenfreie Wissenschaft ohne Konzept von Moral oder Gerechtigkeit, sagt Daniel Stähr. In seinem Buch „Die neuen Propheten“ hält er der eigenen Zunft vor, selbst Krisen zu verursachen – die Dominanz des Faches müsse enden
Adam Smith und der Wohlstand der Nationen: Ein Klassiker mit Stacheln
Adam Smith veröffentlicht vor 250 Jahren sein Standardwerk, das die politische Ökonomie revolutioniert. „The Wealth of Nations“ ist auch eine scharfe Kritik seiner Zeit – Karl Marx war beeindruckt
Auf nur 50 Seiten zeigt dieses Buch, wie Ultrareiche endlich fair besteuert werden können
In „Reichensteuer: Aber richtig“ führt der französische Ökonom Gabriel Zucman vor Augen, dass Milliardäre viel weniger Steuern zahlen als alle anderen – und wie das und die soziale Ungleichheit nicht nur in Frankreich zu ändern wäre
Geht die deutsche Wirtschaft 2026 endgültig vor die Hunde? Das ist eine Frage der Macht!
Abstieg oder Aufbruch? Nach langer Rezession ist absehbar, wohin sich die deutsche Wirtschaft im neuen Jahr entwickelt. Geraten dabei Beschäftigte, Gewerkschaften, Betriebsräte weiter derart unter Druck, erodiert die Demokratie
Ökonomie der Liebe: „Ich date einen Hetero-Mann, und das ist nicht peinlich“
Wer auf Apps Dates konsumiert und Sorgearbeit bilanziert, verliert aus dem Blick, was Beziehungen wirklich ausmacht. Warum man nicht in Partnerschaften „investieren“ sollte
Marc Chesney: „Oligarchen steuern unser Wirtschaftssystem aus ihren Privatjets”
Marc Chesney macht sich unbeliebt: Wirtschaftswissenschaftler würden sich Oligarchen anbiedern, statt Gemeinwohl zu fördern. Wie gefährlich ist der Finanzmarkt? Und wie sähe ein System aus, das nicht auf Profitstreben basiert? Ein Gespräch
Für AfD-Wähler ist „Tüchtigkeit“ der Schlüssel zu allem – nicht Rassismus
Unökonomische Ökonomie: Während Linke das Wirtschaftssystem verändern wollen, meinen AfD-Anhänger, es komme nur darauf an, die geltende Wirtschafts- und Rechtsordnung gegen „Versager“ und Cliquen durchzusetzen
Der Rheinmetall-Traum vom Wirtschaftswunder: Bringt uns Aufrüstung 600.000 neue Jobs?
Rheinmetall-Chef Armin Papperger hofft, dass Aufrüstung uns den ersehnten Aufschwung bringt. Eine Studie hat nachgerechnet, ob das gelingen kann. Wird Deutschland wirklich Wohlstand gegen Waffen eintauschen?
Milan Babić im Gespräch: „Der Neoliberalismus wird gerade durch etwas Neues ersetzt“
Die Zeiten, in denen auf G7-Gipfeln über eine weitere Liberalisierung des Welthandels gesprochen wurde, sind vorbei. Milan Babić erklärt, warum der Neoliberalismus sein Ende findet – und welche neue, mächtige Ordnung nun die Welt verändert
Clara Mattei: „Austerität bedeutet Staat im Dienste des Kapitals“
Austerität, Militarismus und stille Repression – Ökonomin Clara Mattei rechnet ab: Warum Sparpolitik kein Zufall ist, wie der Kapitalismus von Krieg profitiert und wieso Hoffnung trotzdem aus dem Globalen Süden kommt
Friedrich Merz ist ein Narr: Warum das Sondierungspapier die Wirtschaft nicht retten wird
Union und SPD haben auf elf Seiten den Grundstein für die Groko gelegt. Höhere Exporte sollen die Kehrtwende sein. Aber damit das funktioniert, müsste Friedrich Merz erst noch einen neuen Planeten erschließen
Schuldenbremse: Süß die Versuchung der sanierten Brücke, über die ein neuer Panzer rollt
„Whatever it takes“ für die Rüstung: Lars Klingbeils und Saskia Eskens SPD feiern einen Coup, Friedrich Merz ist plötzlich Fan grenzenloser Kredite. Warum das Sondervermögen und die Reform der Schuldenbremse eine gewagte Wette sind
Wolfgang M. Schmitt über Moral: „Wir erleben eine Kränkung des westlichen Subjekts“
Der Neoliberalismus ist nicht tot, sagt der Kulturkritiker Wolfgang M. Schmitt – und er passe sehr gut zum neuen Rüstungspatriotismus. Ein Gespräch über Krieg, Klima, Corona – und die Frage, was Anlass zu Optimismus gibt
Russland: „In Delhi und Peking bin ich per Flugzeug heute viel schneller als in Berlin“
Iwan Timofejew, Generaldirektor des Russischen Rates für Auswärtige Beziehungen, hält die Wirtschaftssanktionen gegen sein Land für wenig wirkungsvoll. Sie hätten Branchen wie der eigenen Luftfahrtindustrie einen Aufschwung verschafft
Volkskongress in Peking: Geopolitik ist nicht alles
Auf ihrer traditionellen Jahrestagung hat die chinesische Legislative ein moderates Wachstum von fünf Prozent anvisiert, den Verteidigungsetat erhöht und Vorkehrungen für die nächste Phase des Kalten Krieges mit den USA getroffen
„Ich wäre gerne auf der Seite der Bauern. Aber sie machen es mir schwer“
Auf dem Land herrscht ein Verdrängungskampf. Doch anstatt das innerhalb der Bauernschaft zu verhandeln, machen die Landwirte nur möglichst viel Ärger und stützen damit weiterhin eine Politik für die Gewinner
China: Noch sind Immobilienkonzerne wie Evergrande und Country Garden im Sinkflug
Die Transformation von der zuletzt sehr exportabhängigen Ökonomie Chinas zu einer die auf Schlüsselindustrien und Massenkonsum setzt, wurde durch die Pandemie gestoppt. Die Rückkehr zu gewohnter Dynamik steht noch aus
Star-Ökonom Galbraith: Warum die Mainstream-Ökonomie bei der Inflation so falsch lag
Führende Ökonomen liegen in der Beurteilung von Wirtschaftskrisen seit vielen Jahren regelmäßig daneben. Entweder müssen sie ihre Grundüberzeugungen überdenken oder der Berufsstand braucht einen neuen Mainstream
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