Ralf Hutter
27.11.2010 | 16:00 4

Kartoffeln zu verschenken

Solidarische Ökonomie Entschärfung von Eigentum: Ein Netzwerk von Utopisten betreibt auf einem Biobauernhof, dem Karlshof in Brandenburg, nichtkommerzielle Landwirtschaft. Ein Hofbesuch

Peter Just ist ein Revolutionär mit einer ganz normalen Arbeit: Er verkauft Bücher. Links-lesen heißt der Onlinebuchhandel, den er von einem Biobauernhof in der brandenburgischen Provinz aus betreibt. Aber eigentlich vertritt er eine Idee von etwas anderem: weniger vom Verkaufen als vom Verschenken. Von einem „etwas anderen Umgang mit Privateigentum“, wie es in einer Broschüre der Projektwerkstatt auf Gegenseitigkeit (PaG) heißt.

Die PaG ist ein Netzwerk, das Freiräume für alternative Wirtschaftsweisen schaffen will. Ihr Bauernhof, der Karlshof zwischen Rostock und Berlin, ist einer der Orte, an denen die Idee mit Leben gefüllt wird. Es gibt auch andere Höfe, auf denen Menschen ohne familiäre Bande zusammenleben; die biologisch anbauen und feste Abnehmer haben. Doch der Karlshof ist anders: Einige Leute betreiben hier eine zum Teil nichtkommerzielle Landwirtschaft.

Peter Just lebt nicht dauerhaft hier, er ist ein regelmäßiger Gast. Doch er ist es, der an diesem Tag in Feldarbeitskleidung über das Gelände führt. Just ist Mitte 30 und Bibliothekswissenschaftler. Warum geht jemand nach dem Diplom auf den Acker? „Mich hat wirklich diese nichtkommerzielle Landwirtschaft gereizt“, antwortet er.

Nichtkommerzielle Landwirtschaft – kurz NKL, wie sie hier sagen – hört sich in der Theorie so an: Ziel ist eine „freie und solidarische Kooperation“ ohne „kapitalistische Verwertung und Vermarktung“. Es soll bedürfnisorientiert produziert werden, „die Abgabe der erzeugten Güter erfolgt unentgeltlich und unabhängig von der Beteiligung am Entstehungsprozess“. Was zum Beispiel bedeutet: Sie bauen hier Kartoffeln an. Und dann verschenken sie sie. Dasselbe gilt für Getreide.

Bitte mitnehmen!

In Berlin-Kreuzberg etwa finden seit 2007 „Kartoffelcafés“ statt, bei denen nach einem einfachen Prinzip Karlshof-Kartoffeln verschenkt werden: Dutzende 12-Kilo-Säcke liegen zur Mitnahme bereit, direkte Gegenleistungen und Erklärungen werden nicht verlangt. Unkommerzielle Backgruppen, die Karlshof-Getreide verwenden, gibt es in Berlin, Potsdam und Leipzig.

Aber es geht nicht nur um Kartoffeln und Getreide. Das Ziel der Projektwerkstatt auf Gegenseitigkeit, die als eine Art Dachverein nicht nur hinter dem Karlshof, sondern auch hinter zwei Wohnprojekten steckt, ist ein funktionierendes Versorgungsnetzwerk, das immer mehr Produkte und Dienstleistungen anbietet. Stets an den Bedürfnissen aller Beteiligten orientiert. Und ohne „Geld oder andere Tauschäquivalente“, wie Just sagt.

Es ist eine Utopie. Es ist noch nicht klar, welche Produkte und Dienstleistungen dazu gehören könnten. Nicht nur ihre Seife müssen jedenfalls nach wie vor alle im Geschäft kaufen, sondern auch viele Lebensmittel. Subsistenzwirtschaft in vollendeter Form ist noch nicht erreicht. Doch der Anspruch ist tatsächlich revolutionär.

Es ist Sonntag, und ein ganzer Reisebus ist gefüllt. Die Projektwerkstatt hat für Interessierte einen Ausflug zum Hof organisiert. Gleich nach der Abfahrt in Berlin beginnt Aktivist Thomas Janoschka, die PaG vorzustellen – als ein Netzwerk von Leuten, die alternative Formen des Zusammenlebens entwickeln und sich dabei gegenseitig unterstützen, und das ohne historische Vorbilder. „Die Häuser denen, die drin wohnen! Die Betriebe denen, die drin arbeiten!“ In der Vergangenheit seien Projekte zwar schon oft nach diesen Devisen gemeinschaftlich aufgebaut worden. In vielen Fällen habe es aber später eine Reprivatisierung gegeben. Die mit der geringsten Frustrationstoleranz stiegen etwa bei Streitigkeiten aus, und die Projekte nutzten dann doch nur bestimmten Interessen.

„Aus diesen Erfahrungen entstand die Idee, Eigentum und Nutzung zu trennen“, heißt es im Info-Material. Ohnehin sei das „geschützte Privateigentum“ mit für „Unterdrückung, Entrechtung, Ausbeutung und die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen“ verantwortlich. Denn es könne sich schrankenlos auf jegliche Ressourcen und Produktionsmittel erstrecken. Die PaG sieht sich als einen „vieler Versuche auf der Welt, Eigentum solidarisch und gemeinschaftlich zu verwalten“.

Die PaG verwaltet dazu eine gemeinnützige Stiftung, die wiederum Eigentümerin des Karlshofs ist und der zwei weitere Wohnprojekte im nordöstlichen Brandenburg gehören. Das Stiftungsmodell habe den Vorteil, dass das Eigentum „neutralisiert“ oder „entschärft“ werde. Und auch eine Finanzierung des ganzen Vorhabens über Spenden wird dadurch möglich.

Die Gelände und Immobilien der PaG werden einzelnen Projektgruppen, die dort ihre Ideen realisieren wollen, per Leihvertrag überlassen. Es gibt Kriterien für Erfolg und Scheitern in diesen Verträgen. Gegebenenfalls müsse eine Projektgruppe das Gelände also wieder an die Stiftung zurückgeben, so wie die erste Karlshof-Gruppe, die sich zerstritten habe, sagt Janoschka.

Ein paar Kilometer vor Templin biegt der Bus ab auf einen unbefestigten Weg. An dessen Ende liegt allein auf weiter Flur der Hof mit seinen 50 Hektar Land. Ein Gutshaus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts wird derzeit als Gemeinschaftsfläche renoviert. Zu DDR-Zeiten wurden weitere Ställe für Milchvieh gebaut, die teils verfallen sind, teils als Lager und Garage dienen. Im für die damaligen Arbeitskräfte erbauten zweigeschossigen Wohnhaus leben die heutigen zehn Karlshöfer mit ihren sechs Kindern.

Sie alle wollen langfristig hier leben, sagt Peter Just, der seit 2006 dazugehört. Andere, die sich für die nichtkommerzielle Landwirtschaft einsetzen und an ihr arbeiten – etwa 20 Aktive – lebten an verschiedenen Orten und kämen nur sporadisch vorbei. Der Karlshof ist darüber hinaus generell offen für Freiwillige, die mindestens ein paar Wochen mitmachen.

Und die werden auch gebraucht: Auf dem lange vernachlässigten Gelände gibt es mehr zu tun, als die Karlshof-Gruppe alleine bewältigen kann, nicht nur bei Aussaat und Ernte. Bau- und Renovierungsarbeiten etwa würden oft gegen Kost und Logis von fahrenden Handwerksleuten erledigt, sagt Just. Eine kleine Backstube ist frisch gebaut. In der so genannten Bergehalle hängt, hoch über einigen Maschinen, das geerntete Getreide in einer riesigen Plane mäusesicher herunter. Eine lange Theke wird für Feste genutzt. Am Sommerfest etwa hätten zuletzt 250 Menschen teilgenommen, sagt Just. Netzwerken auf dem Bauernhof – und das Netzwerk ist auch notwendig.

Eine Gratiswirtschaft kann inmitten marktwirtschaftlicher Verhältnisse schließlich nicht ohne finanziellen Unterbau funktionieren. Die nichtkommerzielle Landwirtschaft profitiert etwa von Spenden; eine Kampagne für Dauerspenden lief kürzlich an. 1.000 Euro Einkünfte pro Monat sind angestrebt, derzeit kämen 400 Euro rein, berichtet Just, der das Netzwerk selbst mit den Gewinnen aus seinem Onlinebuchhandel unterstützt. Und finanzielle Hilfe leisten auch Mitglieder der zwei Wohnprojekte der PaG, die einer Lohnarbeit nachgehen. Die nichtkommerzielle Landwirtschaft bleibt prekär. Darüber, dass sich aus einer Gratiswirtschaft keine Rentenansprüche ergeben, denke man vorerst lieber nicht nach, sagt Just.

Holz sammeln im Wald

Im Gemeinschaftsraum gibt es nun Suppe und Bratkartoffeln; der Besuch ist eingeladen. Ein Beamer wirft Fotos aus dem Karlshof-Alltag an die Wand. Als nur noch ein bisschen Suppe übrig ist, fahren einige Großstädter mit in den Wald, um mit einem Trecker Holz zu holen. Die anderen Gäste diskutieren mit einigen Karlshof-Bewohnern über das Prinzip der Bedürfnis-orientierung. Letztere sehen darin eher eine gesamtgesellschaftliche Alternative als etwa in Regionalwährungen und Tauschringen: Von dem Gedanken, dass es für jede Leistung eine direkte Gegenleistung geben müsse, müsse man sich verabschieden, lautet der allgemeine Tenor.

Die Orientierung an den tatsächlich vorhandenen Bedürfnissen schaffe freilich ein paar praktische Probleme: Es sei etwa schwierig, den tatsächlichen Jahresbedarf an Kartoffeln schon vor der Aussaat zu ermitteln. Und noch etwas sei schwierig: im Netzwerk die Bedürfnisse der Mitglieder abzuwägen. Wenn etwa die Karlshof-Bewohner die Projektwerkstatt um finanzielle Hilfe für Baumaßnahmen bitten, müsse man sich einfach auf das Verantwortungsbewusstsein aller verlassen, die zum Netzwerk gehören. Darauf, dass die solidarische Ökonomie praktisch funktioniert.

Und die Zukunft? Was wird aus der Utopie? Zunächst war auf dem Karlshof nur ein halber Hektar Land bestellt worden. Mittlerweile sind es mehrere Hektar. Die Idee wächst. Doch das Konzept ist nicht nur auf Wachstum, sondern auch auf Nachahmung ausgelegt. Die Ausdehnung des Netzwerks soll regional beschränkt bleiben, da sonst die Basisnähe schwinde und die Koordination erschwert werde. Eine Kooperation mit anderen Projekten, so sie denn auch anderswo entstehen, ist aber ausdrücklich erwünscht. Die Revolution braucht Leute, die mitmachen.

Kommentare (4)

Martin Bartonitz 16.01.2011 | 23:28

Dass wir dringend Koorekturen an unserer Kultur des Miteinanders benötigen, jabe ich diese Woche in meinem Artikel
faszinationmensch.wordpress.com/2011/01/13/keine-gute-kultur-sagt-mir-meine-intuition-konstante-arbeitslosenzahl-zocken-mit-geld-hungern-durch-fleisch-riskante-grosprojekte/
geschrieben. Dass Kooperativen ohne Hierarchie gemeinsam wirtschaften könnten, scheit mir mittlerweile nicht mehr so abwegig. Aber komplett auf Eigentum zu verzichten und egal wem seine produzierte Ware zu verschenken, schein mit schwierig zu steuern.
Unsere matriarchal lebenden indigenen Völker scheinen aber ähnlich zu finktionieren. Allerdings wird hier wohl nur im Klan bzw. der Sippe verschenkt. Hier scheint ja sogar in Berlin verschenkt zu werden.
Ich bin jedenfalls gespannt auf die Weiterentwicklung.
Viele Grüße, Martin Bartonitz

mayloveheal 23.07.2011 | 13:13

als ich die ueberschrift und den ersten absatz gelesen hat, schlug mein herz schon schneller und es wurde immer besser je weiter ich las. ich bin sehr gluecklich und dankbar, dass es menschen gibt, welche heute die schenkwirtschaft praktizieren.

de.wikipedia.org/wiki/Schenkökonomie

ich bewundere dieses engagement und glaube, das ist totally fff future fast forward ...ganzheitlich auf der schnellspur hin zur zukunft gleitend. dabei bescheiden und mit bedacht ...

kennengelernt habe ich die idee des freien materiellen schenkens in der findhorn gemeinschaft, wo es die boutique gibt, ein ort zum sachen frei geben und nehmen
einzigartig meines wissens nach wird dort die angel box praktiziert, eine kleine schachtel an der kasse des besucherladens von findhorn, wo jeder frei kleingeld reinlegen und wieder rausnehmen darf

www.umsonstladen.de/
en.wikipedia.org/wiki/Give-away_shop
www.freestorebaltimore.org/
www.diggers.org/free_store.htm
www.wellingtonnz.com/shopping/free_store

sind nur einige links zu free stores, was heisst bedingungslose bring- und nimm-orten

vor ein paar jahren habe ich mal einen pilger getroffen in bern, schweiz und er hat mir erzaehlt von einem projekt in deutschland, wo sie dank eines ihnen zur verfuegung gestellten hauses und gespendetem essen mehreren obdachlosen kostenlos kost und logis anbieten koennen

arte hat einen beitrag gemacht ueber die schenker und ihr haus der gastfreundschaft
www.arte.tv/de/1412670,CmC=1412834.html

mmmhhh... was kann ich mithelfen ... also ich kann anbieten, eine kurzgeschichte, welche ich geschrieben habe, dass sie frei verwendet werden darf in jeglicher form, auf deutsch ist sie

www.feedbooks.com/userbook/14019/ascende-maima-perma-und-mary-das-lebensschiff

als ziemlich holprige uebersetzung vom englischen original bei

www.feedbooks.com/userbook/4835/ascende-maima-perma-and-mary-the-lifeship

welches ich im dezember 2007 begonnen zu schreiben habe

bei www.novlet.com/stories/passages/1776 ist die deutsche uebersetzung offen zum collaborativen sprich gemeinschaftlichen schreiben, was heisst alle duerfen anfuegen, aendern usw.
dasselbe auf englisch bei
www.novlet.com/stories/passages/584

in der geschichte geht es neben ethischen themen wie was kann ich essen wessen impact am sanftesten fuer die mitwesen ist vor allem um die wirtschaftliche fuelle.

hier ein auszug aus etwa der mitte der geschichte:

"die gesellschaft welche unbegrenzte energie zur verfuegung hat durch nullpunkt geraete und antischwerkraft antriebe, ist sehr liberalisiert. jedes menschliche wesen bekommt ein grundeinkommen, beginnend ab der geburt. kinder sind frei zu waehlen mit wem sie zusammen leben moechten nachdem sie eine gewisse pruefung bestanden haben der gemeinde/stadt/gemeinschaft wo ihre eltern leben, was bedeutet dass die gemeinschaft in dem kind eine gewisse faehigkeit erkennt zu unterscheiden, herauszufinden was es moechte und was nicht. es gibt kinder, welche dieses freie bewegen zu einem fruehen zeitpunkt beantragen, zum beispiel mit fuenf jahren oder im alter von sieben jahren. andere warten bis sie zehn oder dreizehn jahre alt geworden sind. grosse hochhaeuser werden konstant frei gehalten fuer gruppen und individuen zum sich komplett autonom zu organisieren, wie zum beispiel zusammen zu leben in gemeinschaftsschlafplaetzen oder einzelraeumen, zu kochen, virtuelle realitaets erfahrungs uebungs abenteuer zu entwerfen in labors, handarbeits atelier aufzubauen fuer verarbeitung von holz, papier, textlilen in nicht-elektronischer weise. auch die ganze erziehungssache hat sich komplett veraendert nach der einfuehrung der freie energie geraete. mit unbegrenzter energie zur hand und grosse firmen ihre produkte zu tiefen preisen gebend, mit der fortgeschrittenen nanotechnologie kann jeder wer will mit einem kleinen computer holographische arbeitsflaechen in die luft projezieren, texte koennen in die offene luft getippt werden, komposieren von 3d objekten. programmieren ist sehr einfach in diesen tagen und die qualitaet und die quantitaet der open source software uebertrifft bei weitem den kommerziellen propietaeren bereich.
ziemlich oft profitiert die gesellschaft zu einem grossen teil von der exzessiven kreativitaet und produktivitaet resultierend aus diesen autonomen hochhaeusern. gruppen von kindern, im alter von acht bis dreizehn, tun sich spielerisch zusammen um alle barrieren und grenzen zu ueberwinden, miteinander verknuepfend viele verschiedene kuenste und faehigkeiten, resultierend in vielen spielen und fantastischer literatur, filmen, novellen bestehend aus photofilmaudiotext mixes…. einige bauen sogar biologielabore auf wo sie bakterien trainieren, pilze und mikroalgen. durch ihre freiheit und hohes selbstbewusstsein, durch das sie nicht gestresst werden mit finanziellen oder elterlichen oder irgendandere arten von begerenzenden strukturen, die freude in diesen experimenten fuehrt zu groessten vorteilsbringenden mutationen. sie sind offen fuer interessierte besucher und teilen ihre spielerischen forschungen live uebers internet. auch regelmaessige besucher von biotech firmen deren techniker bringen diese fortschritte in die breitere gesellschaft.
in der selben manier gibt es aeltere individuen, etwa dreissig vierzig oder bis zu achtzig jaehrig alte, formen dynamische koordinations und kooperations strukturen, teilweise die selben raeume brauchen wie die kinder und heranwachsenden jugendlichen, teilweise ihre eigenen virtual reality labors aufsetzend, bioreaktoren,handarbeitsateliers. in einer art von jam sessions fuegen sich alle arten faehigkeiten, disziplinen und kuenste, studiengebiete nahtlos ineinander. saenger und keyboard spieler melodien improvisierend waehrend sie eine gruppe von taenzerInnen sehen sich langsam bewegend beruehrend energetisierend die bioreaktoren mit allen sorten von farbigen mikroalgen, holzschnitzer werden auf video aufgenommen von videokuenstlern und das filmmaterial dann weitergebraucht als basis eines online spielbaren computer assistierten design spiels. mikroalgen werden geerntet und verarbeitet in karton und von da an zu moebeln, beobachtet durch ein internet wie auch ein lokales publikum.
firmen lassen sich inspirieren duch all diese frei verfuegbaren und willkommen zum kopieren and angewendet werdenden performances, spiele, programme, produkte…. diese firmen unterstuetzen die labors intensiv mit den neuesten geraeten und maschinen, oft auch geben sie einen teil der profite welche sie dank der free creative labs machen, zu einzelnen oder zu den labs im generellen.
wenn immer es konflikte gibt innerhalb der lab gemeinschaft wie dieses geld genutzt werden soll oder die gespendeten hardware, gibt es treffen mit dem ziel einen consens zu erreichen. gibt es nach einer bestimmten zeit oder anzahl von treffen keine uebereinstimmung wie diese ressourcen geteilt werden koennen, demokratisches abstimmen mit mehrheitsentscheiden tritt in kraft. so aehnlich funktioniert die gesamte oekonomie. einzelne und gruppen teilen ihre produkte und dienstleistungen frei und ungezwungen. global. kleineren wie groesseren firmen ist es moeglich, ihre produkte global zu verkaufen ohne irgendwelche einfuhr bestimmungen wie importzoelle. sie spenden einen selbstbestimmten betrag in einen globalen finanzpool aus welchem jedes menschliche wesen auf dem planeten den selben betrag des bedingungslosen grundeinkommen geldes ausgezahlt bekommt. was wiederum den empfaengern des bedingungslosen grundeinkommens erlaubt, die produkte dieser gobal players zu kaufen oder den salat der aeroponischen farm im naechsten hochhaus.
aus dem selben globalen finanzpool fliesst auch geld in oeffentliche und frei zugaengliche infrastruktur wie zum beispiel oeffentlicher transport, bibliotheken, virtuelle realitaets lernspielerfahrungs zenter, hochhaeuser frei zu halten fuer die individuen welche leben und spielen und kreativ produzieren wollen ohne einen eigenen raum, ein haus, ein lebensschiff besitzen zu wollen. diese gelder werden koordiniert durch den rat der regionen der fuelle. einiges des geldes aus diesem pool geht auch an die freien medizinischen zentren wo allopathische und natuerliche wege des heilens gleichermassen angeboten werden. einiges geld geht auch in die senkrechten hochhaeuser farmen und in die oeffentlichen offenen kuechen, wo jeder auswaehlen kann aus einer grossen vielfalt von aeroponisch gewachsenem biologischem rohen gemuesen und fruechten sowie mehreren gekochten mahlzeiten waehrend 24 stunden an 365 tagen im jahr."

mmmhhh... was kann ich noch schenken ausser text. ah ja, ich hab noch fotos und videos gemacht und gesangsaufnahmen, welche ich bei

www.archive.org/search.php?query=creator%3A%22andreas%20buechel%22

in den bereich der public domain gestellt habe, sagen will in das Gemeingut.

was ich auch noch schenken moechte, wenn wer sowas brauchen kann "lach", waeren verschiedene schwemmholz mobiltelefon halterungen, was heisst ich hab aus am fluss gefunden holz mehrere halter geschnitzt, in denen ein smartphone ganz gut platz hat. und es fuehlt sich viel besser an, das holz zu beruehren als das plastik metall glas des handy. vor allem zum laengeren lesen ist es sehr angenehm.

fotos davon sind bei

https://picasaweb.google.com/androgyneas/DriftwoodIphoneHolderCaseAdapter

wer eines schenk bekommen moechte, bitte beduerfniss und masse des telefons melden bei androgyneas@gmail.com