Thomas Lieritz
12.07.2013 | 12:30 24

Wer braucht schon ein Rezept?

Pille In Deutschland ist die "Pille danach" rezeptpflichtig. Wer befürchtet schwanger zu werden, muss sich beim Frauenarzt erklären. Der Erlebnisbericht eines Mannes

Früher dachte ich, die „Pille danach“ koste ein paar Euro. Inzwischen kenne ich den wahren Preis: das Anhören einer Moralpredigt des Frauenarztes, der das Rezept verschreiben muss. Als Mann bin ich natürlich fein raus, aber ich habe immerhin für diese Erkenntnis gezahlt – mit einer unglaublichen Odyssee.

Meine Geschichte beginnt vor einigen Jahren auf einem Campingplatz in der Pampa von Mecklenburg-Vorpommern. Ich war 20, meine damalige Freundin 16. In dieser Alterskombination ist Sex auch gesetzlich erlaubt. Wahrscheinlich ist überhaupt nichts passiert, aber ganz sicher sind wir uns nicht. Und so überlegen wir mitten in der Nacht, was zu tun ist. Wir haben weder Auto noch Internet. Und wir diskutieren schon über eine Abtreibung.

Zustimmung der Eltern

Am Morgen verabschieden wir uns von unseren Freunden zu einem Tagesausflug nach Wismar, mit dem Bus. Es ist Sonntag, die Praxen der Frauenärzte sind geschlossen. Händchen haltend wandern wir in der Sommerhitze zum Krankenhaus. Dort erklärt man uns: Keine Pille ohne Zustimmung der Eltern. Schluck. Dürfen die womöglich sogar ohne Einwilligung meiner Freundin deren Eltern anrufen? Egal, wir brauchen die Pille. Doch dann heißt es auf einmal: Der Arzt verschreibt keine Pille für Minderjährige. What the fuck ...?

Wir gehen in ein Internetcafé, rufen irgendwelche Beratungs-Hotlines an. Vergeblich. Wir müssen bis zum nächsten Tag warten. Die Uhr tickt. Eigentlich hat frau drei Tage Zeit, aber jede Stunde verringert die Chance, dass die „Pille danach“ wirkt.

Am Montag bei der Frauenärztin. Meine Freundin wird aufgerufen, die Zimmertür ist noch nicht geschlossen, da hört sie schon im vorwurfsvollen Ton: „Noch nie die Pille genommen, aber jetzt die Pille danach!“ Ich sitze draußen im Wartezimmer, sie muss drinnen alles haarklein erklären. Nach wenigen Minuten hat sie das Rezept – ohne Untersuchung. Wäre das nicht einfacher gegangen?

Es geht auch ohne

Bis heute will mir nicht in den Kopf, weshalb es die „Pille danach“ in Deutschland nur mit Rezept gibt. In 90 Ländern geht es doch auch ohne. Der Bundesrat hat in der vergangenen Woche die Abschaffung der Rezeptpflicht gefordert, aber die schwarz-gelbe Bundesregierung ziert sich. In ein paar Jahren werden Politiker über die Rezeptpflicht genauso lachen können wie meine Ex-Freundin und ich mittlerweile über unser damaliges Abenteuer. Unsere Eltern und Freunde wissen bis heute nichts davon.

Hinweis: Im Teaser stand zunächst: "Wer befürchtet, schwanger zu sein, muss sich beim Frauenarzt erklären." Jetzt heißt es korrekt: "Wer befürchtet schwanger zu werden..." Die Pille danach soll die Schwangerschaft  verhindern und hat keine abtreibende Wirkung.

Kommentare (24)

J.Taylor 12.07.2013 | 13:23

Nun sollten Sie einmal überlegen, wie es sein kann, dass Sie als Patient die blödsinnigsten Mittel vom Arzt verschrieben bekommen, wenn es in der Arschbacke juckt, sich aber rechtfertigen müssen, wenn Sie ihre persönliche Lebensplanung im Griff behalten wollen?

Deutschland ist wohl doch nur auf dem Papier ein säkularer aufgeklärter Staat, oder?

erato 12.07.2013 | 14:33

ehrlich gesagt versteh ich die aufregung nicht so ganz. ich hab in meiner wilden zeit zwischen 18 und 22 bestimmt 2-3mal die pille danach genommen, und die möglichen nebenwirkungen rechtfertigen meines erachtens die verschreibungspflicht durchaus (gibt's in D überhaupt hormonpräparate in dieser stärke, die nicht verschreibungspflichtig sind?). dass es ärzte gibt, die arschlöcher sind, ist leider einfach so, kommt aber unter nicht-ärzten genau so oft vor. ich hatte immer "glück" - nie dumme sprüche, nie theater. trotzdem tut man auch seinem körper nen gefallen, wenn man vernünftig verhütet und sich das hormontheater spart.

endorfine 12.07.2013 | 16:36

also ich habe das ding auch schon nehmen müssen. einiger meiner freundinnen auch. das gute am arzt ist (wenn er nicht total unfähig ist) das er die frauen untersucht und sehen kann ob es notwendig ist sich die hormonbombe zu geben oder nicht. denn die nebenwirkungen sind nicht schön. ich finde es unglaublich wichtig das man ein rezept braucht. denn nur dann geht man zum arzt. und manchmal braucht man auch jemanden der mit einem schimpft. und dabei geht es nicht um die freiheit selbst zu entscheiden wie die zukunft verläuft. es geht darum das man verantwortungsbewusst mit dem eigenen körper umgeht. und mit anderen menschenleben. die können nämlich entstehen wenn man nicht gut aufpasst.

J.Taylor 12.07.2013 | 17:06

Wer jemanden braucht, der "schimpft" und auf diese Weise zur Reifung einer Persönlichkeit beiträgt, oder den Besuch beim Arzt, um fachlich zu prüfen, ob noch alles korrekt und am rechten Ort sitzt, ist damit auch nicht gemeint. Wenn ich Herrn Lieritz richtig verstanden habe, geht es allein um die freie Wahlmöglichkeit, zu der man sich, wenn man es wünscht, einen fachlichen Rat ergänzend einholen kann. In UK gibt es die Pille danach in den Schulen ohne viel Gehabe, was dabei helfen soll, den jungen Menschen in einem Alter des Experimentierens den für den Lebenslauf verhängnisvollen Fehlversuch in Form einer ungewollten Schwangerschaft zu ersparen. 

Wolfram Heinrich 12.07.2013 | 18:23

Meine Geschichte beginnt vor einigen Jahren auf einem Campingplatz in der Pampa von Mecklenburg-Vorpommern. Ich war 20, meine damalige Freundin 16. In dieser Alterskombination ist Sex auch gesetzlich erlaubt. Wahrscheinlich ist überhaupt nichts passiert, aber ganz sicher sind wir uns nicht. Und so überlegen wir mitten in der Nacht, was zu tun ist. Wir haben weder Auto noch Internet. Und wir diskutieren schon über eine Abtreibung.

 

Diese Geschichte, die vom Nicht-Denken handelt, gibt mir zu denken. Da vögeln zwei Menschen miteinander, und kaum ist das letzte Öh-Äh-Uh in der Sommernacht verklungen zuckt ihnen ein Gedanke durchs Gehirn: "Sachma, vielleicht stimmt das doch, daß man vom Vögeln Babies bekommen kann..."

Nun ist natürlich allgemein bekannt, daß Geiltum nicht gut ist fürs Denken. Das Blut konzentriert sich zwischen den Beinen und fürs Gehirn bleibt nicht mehr viel. Aber daß das gleich derartige Ausmaße annimmt...

Die Pille danach ist kein Lutschbonbon, wie (fast) jedes andere wirksame Medikament auch hat sie (drastische, hör ich) Nebenwirkungen. Von häufigem Gebrauch ist dringend abzuraten, Verhütung wird empfohlen, und sei's der ganz normale Pariser.

 

 

Ciao

Wolfram

Wolfram Heinrich 12.07.2013 | 18:26

Verdammt, jetzt hab ich mir die Pointe versaut:

 

Meine Geschichte beginnt vor einigen Jahren auf einem Campingplatz in der Pampa von Mecklenburg-Vorpommern. Ich war 20, meine damalige Freundin 16. In dieser Alterskombination ist Sex auch gesetzlich erlaubt. Wahrscheinlich ist überhaupt nichts passiert, aber ganz sicher sind wir uns nicht. Und so überlegen wir mitten in der Nacht, was zu tun ist. Wir haben weder Auto noch Internet. Und wir diskutieren schon über eine Abtreibung.

 

Diese Geschichte, die vom Nicht-Denken handelt, gibt mir zu denken. Da vögeln zwei Menschen miteinander, und kaum ist das letzte Öh-Äh-Uh in der Sommernacht verklungen zuckt ihnen ein Gedanke durchs Gehirn: "Sachma, vielleicht stimmt das doch, daß man vom Vögeln Babies bekommen kann..."

Nun ist natürlich allgemein bekannt, daß Geiltum nicht gut ist fürs Denken. Das Blut konzentriert sich zwischen den Beinen und fürs Gehirn bleibt nicht mehr viel. Aber daß das gleich derartige Ausmaße annimmt...

Die Pille danach ist kein Lutschbonbon, wie (fast) jedes andere wirksame Medikament auch hat sie (drastische, hör ich) Nebenwirkungen. Von häufigem Gebrauch ist dringend abzuraten, Verhütung wird empfohlen, und sei's der ganz normale Pariser.

 http://www.swobble.de/img/user/1/7/1511/pictures/1282549513.jpg

 

Ciao

Wolfram

Schachnerin 12.07.2013 | 23:54

lieber Wolfram,

in jedem 7. ist ein Loch!das dürfte ungefähr an die Sicherheit der Pille danach hinkommen.

Für eine Diskussion über ein medizinisches Thema eignet sich ein Aufsatz über das letzte Ferienerlebnis eher weniger, finde ich.  Daß die Pille danach so früh wie möglich nach einer "Verhütungspanne" eingenommen werden soll, spricht gegen eine Rezeptpflicht. Wenn das Ei schon gesprungen ist, ist es so und so zu spät.

anne mohnen 13.07.2013 | 13:55

Die Pille danach braucht weder der Mann, denn er muss sie nicht einnehmen, noch muss er sich mit Blutungen rumschlagen ums Rezept groß kümmern.

Die andere medizinische Seite ist ja die, die so gar nichts mehr mit Kirche zu tun hat (bullshit!!), aber auf Medizinkongressen diskutiert wird: Wie steht es eigentlich um Aufklärung von Mädchen, was erzählen Mütter ihren Töchtern, wenn es um Verhütung geht? Ganz ehrlich? Da hat sich emanzipatorisch noch nicht so viel getan, wie beehauptet wird und trotz der zur Verfügung stehenden und leicht zugänglichen Verhütungsmittel. Jedenfalls untermauern diesen Eindruck auf sehr erhellende Weise sowohl dieser Artikel, vor allem aber knallharte Zahlen. 400.000 Mal wird „die Pille danach“ jährlich an junge Frauen unter 20 Jahren verschrieben.

Übrigens, wenn’s um ungeschützten Sex geht, geht es schon lange nicht nur um ungewollte Schwangerschaft oder um hässliche Infektionskrankheiten, etwa Chlamydien, ein fieser Tripper (Indikator für HIV-Anstieg), Scheidenpilze (wo ich schon mal so beim Aufzählen bin), sondern nach wie vor darum, was Jungs Mädel erzählen, warum sie keinen Bock auf Verhütung haben. Alles gar nicht heiß! Den Duktus des Artikels finde ich deshalb wenig aufgeklärt. Ob er gegen Jens Spahn von der CDU anlaufen wollte, der Angst davor hat, "die Pille danach" könne mit „Smarties“ verwechselt werden, wer weiß es schon?

Im Falle der Camper, hätte ein aufklärendes Gespräch - sicher oder nicht sicher- sicherlich geholfen.

Ich teile die Auffassung von Dorothea Kleinschmidt vollumfänglich

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2012-09/leserartikel-pille-danach

Sorry, also Rezeptfreiheit für die Pille danach (…) und hey - jenseits aller berufsständigen Interessen. Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung und die Mädel selbsbewusst machen!!!

dame.von.welt 13.07.2013 | 13:57

manchmal braucht man auch jemanden der mit einem schimpft

Das mag für Sie ja sehr zutreffend sein. Vielleicht erreichen Sie die Ihnen manchmal nötige Beschimpfung aber auch, ohne allen anderen Frauen ebenfalls zu unterstellen, sie würden sich gegenüber dem Leben/ihrem Körper unverantwortlich verhalten + noch nie darüber nachgedacht haben, wie man die kleinen Babies macht? 

Hätte ich einen Verhütungsunfall, wäre mir ja statt Schimpfen, meist unnötigem transvaginalem Ultraschall + anderen Zeitverzögerungen die PiDaNa wichtiger + zwar binnen allerhöchstens 48 Stunden.

Das mag in vielen Städten mit Arzt- und Apothekendichte kein allzu großes Problem sein. Es wird aber nun mal auch auf Reisen, Freitag + am Wochenende, auf dem Land + in stark katholischen Gegenden gevögelt (Verhütungsunfälle inbegriffen): einige Beispiele, was Frauen auf der Suche nach der PiDaNa so alles passiert.

Eigenwillig mag Ihnen auch erscheinen, daß Frauen in der Schweiz, Österreich, Belgien, Spanien, Litauen, Estland, Lettland, Frankreich, Niederlanden, Norwegen, Schweden, Island, Tschechien, Slowakei, Türkei, USA + dem großen britischen Königreich für mündig + verantwortungsbewußt genug für die rezeptfreie PiDaNa gehalten werden. Polnische, italienische + deutsche Frauen hingegen sind ganz offenbar viel unmündiger + unverantwortlicher: die PiDaNa gibt's deswegen für sie nur mit Rezept. 

Lesenswert, weil auf den Punkt, fand ich den Blog von Juliane Löffler: Free Pilly!

 

 

Schachnerin 13.07.2013 | 14:38

danke für den link zum Artikel der Pro-familia-Ärztin in der ZEIT.

Unter diesem sachlichen Artikel entsteht teilweise eine Grundsatzdiskussion über Sexualität und Abtreibung. Es marschiert ein ganzer Schwung Moralapostel auf. Einer möchte folgenlosen Sex auf der Spitze eines Eisbergs haben, oder so ähnlich.

Die Ärtzin stellt dann wieder Sachen klar.

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2012-09/leserartikel-pille-danach?commentstart=49#comments

 

Schachnerin 13.07.2013 | 14:52

lieber Herr Kaiser,

es ist ein anderer Verein, der einen starken Einfluß auf die Politik zu haben scheint. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung ist gegen die Rezeptfreiheit der PiDaNa. Die Beratung sehen die Kassenärzte bei sich selbst in den besten Händen.

http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/spektrum/news/2013/04/17/kbv-meldet-bedenken-an/9885.html

Zum Antrag der SPD und der Linken auf Rezeptfeitheit der Pille danach hat der KBV eine Stellungnahme im Bundestag abgegeben.

http://www.kbv.de/gesundheitspolitik/43451.html

Sie sehen die Versorgungssicherheit mit qualifizierter ärztlicher Beratung in Deutschland durch die Rezeptfreiheit gefährdet.

 

Schachnerin 13.07.2013 | 15:06

Sogar in Irland ist die Pille danach rezeptfrei.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat schon 2003 verlangt, daß die Pille danach rezeptfrei hergegeben werden soll. Bei Rezeptpflicht kann die Zeit zur Beschaffung zu lang sein.

http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a14/anhoerungen/Archiv/ah_Pille_danach/Stellungnahmen/17_14_0402_2_Bv_d_FrauengesZ.pdf

 

Schachnerin 13.07.2013 | 15:22

liebe dame von welt,

in der Stellungnahme der Frauengesundheitszentren wird aus einer bundesweiten Erhebung von pro familia zitiert, dort steht, daß im Jahr 2010/2011 fast zwei Drittel der Frauen berichteten, daß sie die Beschaffung der Pille danach als stressig empfanden, fast 40% der Frauen,die wegen der Pille danach vorstellig wurden, beklagten sich über moralische bzw. abschätzige Bewertungen durch ÄrztInnen, ApothekerInnen oder das medizinische Personal.

Die Untersuchung von pro familie sieht neben der Rezeptpflicht als Barriere bei der Anwendung der Pille danach auch den mangelnden Informationsstand der Mädchen und Frauen, aber auch der Ärztinnen und Ärzte als Barriere.

http://www.profamilia.de/fileadmin/publikationen/Fachpublikationen/Zugang_Pille_danach.pdf

 

 

anne mohnen 13.07.2013 | 16:06

"Viele Eltern scheinen der Ansicht zu sein, die Aufgabe der Aufklärung an die Schule deligieren zu können."

Dies beschreibt exakt die Situation. Durch alle Schichten hindurch besteht nicht nur ein Trend, Aufklärung der Schule zu überlassen, sondern die verbreitete Ansicht, dass die Öffentlichkeit- Medien- es schon richten werde.

Das hat Folgen: Bereits 9- Jährige Grundschulkinder richten ihre Vorstellung von Sexualität an Pornographie aus – durch alle Schichten hinweg. Dies geht durchweg zu Lasten der Mädchen! Arte berichtete über eine französische Studie, demnach es keine Seltenheit ist, dass Grundschülerinnen von ihren gleichaltrigen Mitschülern per Handy-Bild z.B. über ihren Penis "unterrichtet" werden. Da ist also schon eine Menge Macht im Spiel. Ich könnte hier weiter ausholen, doch dies gehört ja nur mittelbar zum Kontext des Artikels.

 

Nichtdestotrotz glaube ich, dass es in den Verantwortungsbereich von Mütter und Väter gehört, aktiv auf ihre Kinder zuzugehen und sie persönlich aufzuklären.   Letztendlich ist das ein wichtiger Ansatz für selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Umgang mit Sexualität.

anne mohnen 13.07.2013 | 16:17

.“Die Kassenärztliche Bundesvereinigung ist gegen die Rezeptfreiheit der PiDaNa. Die Beratung sehen die Kassenärzte bei sich selbst in den besten Händen.“

So ist es, liebe Schachnerin, wobei die Hinweise hinsichtlich Risiken und Nebenwirkungen von „Frauenärzte im Netz“ nicht von der Hand zu weisen sind.

Fakt ist ja, dass eine dezidierte Beratungspflicht auf die Apotheker_Innen übergehen kann. Beratungsplicht und die Pflicht, über Risiken und Nebenwirkungen aufzuklären liegt allemal in deren Aufgabenbereich.

 

Ja, in den dZeit-Kommentaren wird auch auf das Bundesamt für Arzneimittelsicherheit hingewiesen. Da wäre ich dann doch vorsichtig, denn niemand wird so von Pharma-Lobbygruppen bestimmt wie diese Behörde.