Gustlik
15.02.2013 | 11:06 9

Wie im Krieg!

Himmelsgut Wenn die Einschläge immer näher kommen.

Heute am Morgen haben wir noch in der Zeitung gelesen, wo der Asteroid 2012 DA14 zu sehen sein soll. Mit einem guten Feldstecher kann man ihn im Irgendwo der Himmelsbahn finden, wenn das Wetter es zulässt. Die kaum 50 Meter könnten trotzdem ganz schön scheppern.

Da fielen am Ural schon die Brocken vom Himmel. Es war wohl wie im Krieg...



Bleibt die Frage, ob die Giganten der Erde es schaffen, ein richtiges Warn- und Abwehrsystem zu installieren.

... sicherlich nur, wenn es über Moskau, Berlin, Peking, Paris, London und Washington scheppert.

Kommentare (9)

Terrich 15.02.2013 | 11:44

Bleibt die Frage, ob die Giganten der Erde es schaffen, ein richtiges Warn- und Abwehrsystem zu installieren.

Da lacht die Koralle ... es gibt auch andere Szenarien:

Wir haben, als Menschheit, Vernichtungspotentiale akkumuliert, die unsere eigene Vorstellungskraft übersteigen.

Würde irgendwo - egal wo - ein Meteorit aus Eisen von zwei Kilometer Durchmesser auf die Erde hernieder rauschen, wären die Auswirkungen so, als würden zwanzig Milliarden Atombomben auf einmal an einem Flecken zünden.

Ein solcher Meteorit würde mit zirka 30 Kilometer je Sekunde quasi ungebremst durch die Atmosphäre rasen. Trifft er irgendwo auf dem Meer auf, verdichtet er das Wasser auf das Dreifache, es erhitzt sich auf 60.000° C und mehr und verdampft explosionsartig.

Der Meteorit verdampft mit dem Meeresboden, auf den er trifft ebenfalls. Mehreren tausend Grad heißer Wasserdampf rast mit vielfacher Schallgeschwindigkeit kreisförmig tausende Kilometer vom Impact aus in alle Richtungen und trägt das Land, auf das es triff, bis auf den nackten Felsen ab.

Der Mineral- und Eisendampf mit einer Temperatur von 4000° C und mehr steigt mit mehreren Mach zirka 50 Kilometer hoch bis in die Stratosphäre und verteilt sich von da aus als lichtundurchlässige Staubschicht innerhalb weniger Stunden um den gesamten Planeten. Dabei kühlt sie sich langsam ab.

Ein Teil der Wärme wird in den Weltraum abgestrahlt, der andere Teil erhitzt die Atmosphäre auf 300° C, so dass die Pflanzenwelt vollständig verbrennt und mit ihr wohl die meisten Geschöpfe, die auf der Oberfläche leben.

Gleichzeitig würde von der Einschlagstelle ein riesiger Tsunami über die Meere rasen und an den umliegenden Küsten viele hundert Kilometer landeinwärts schwappen, dabei alles mit sich reißend, was der Feuersturm übrig gelassen hat.

Gleichzeitig würde mit dem Einschlag des Meteoriten die gesamte Erde von einem Erdbeben der Stärke 12 erschüttert, die Erde würde wie eine Glocke schwingen und dies könnte Tage anhalten. Keine Stadt, kein Turm, und sei er noch so geschickt gebaut, keine Hütte würde stehen bleiben.

Gigantische Lawinen würden an Gebirgshängen abgehen und alles in den Tälern niederwalzen. Aus der Antarktis würden sich gigantischen Wassermassen in die Ozeane stürzen und den Meersspiegel in wenigen Tagen um zig Meter steigen lassen. Alle Gletscher auf den Hochgebirgen der Welt wären nach wenigen Tagen geschmolzen.

Wenn die Luft sich wieder abgekühlt hat und die letzten Feuer verloschen sind, wird saurer Regen fallen, tagelang, wochenlang, Regen in unvorstellbaren Mengen; würde das Land und alles, was in den Stromtälern nicht niet und nagelfest ist, ins Meer spülen. Danach würde es zu schneien beginnen, dreckigen, staubigen Schnee, der das, was übrig blieb gnädig unter sich bedeckt ... nur sehen könnte man die Kakophonie der Zerstörung nicht, denn all dies geschähe in absoluter Finsternis.

Wer oder was auch immer bis zu dem Zeitpunkt in Bunkern überlebte die den Erdbeben standgehalten hatten, wird sich in einer wüsten, düsteren Leere wieder finden, ohne sauberes Wasser, ohne Essen und ohne Licht. Das Ende.

Die Oberfläche würde durch ein solches Ereignis für eine gewisse Zeit unbewohnbar und der Mensch, als Würmchen der Evolution entlarvt, ohne Zeugnisse zu hinterlassen untergehen.

Es gäbe nicht einmal die Hoffnung, dass die Schimpansen oder die Bonobos in einer oder zwei Millionen Jahren aus dem Urwald kommen, die Gräberfelder freilegen und erkennen, dass vor ihnen schon einmal eine Zivilisation existierte, denn auch sie wären in dem Inferno umgekommen.

TR