oi2503
11.02.2013 | 21:44 96

Ich spring dann mal auf

Zug Wir waren Papst

Petrus, Linus, Anaklet, Clemens1, Evaristus, Alexander1, Sixtus1, Telesphorus, Hyginus, Pius1, Anicetus, Soterus. Eleutherus, Viktor1, Zephyrinus, Calixtus1, Hippollyt, Urban1, Pontianus, Anterus, Fabianus, Novatian, Cornelius, Lucius1, Stephsn1, Sixtus2, Dionysus, Felix1, Eutychianus, Cajus, Marcellinus, Sedisvakanz, Mercellus1, und jetzt kommts: Eusebius1.

Alles große Namen, vor allem der letzte, kein Anspruch auf Vollständigkeit, wer Fehler findet, darf sie behalten.

Heraklius, Sedisvakanz, Miltiades, Silvester1,  Marcus, Julius1, Liberius ...

So, jetzt ist Schluss, Mit Liberius kommt schon der zweite nicht Heilige ins Spiel. Das reicht für heute.

 

Kommentare (96)

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Ehemaliger Nutzer 12.02.2013 | 15:00

Ist doch klar: Karla Lehmann. Ist der einzge, dem ich zutraue, den Schuppen endlich mal auf Vordermann zu trimmen. Außerdem scheint er nicht so verbildet wie manch anderer zu sein. Wie heißt eigentlich noch der Löffel aus Limburg? Vielleicht macht er ja den Job. Noch ein bisschen zu jung, aber egal. Umso mehr Zeit hat er, die Kirche in D endgültig vor die Wand zu fahren. Erste Amtshandlung: eine Air Vattikan Zero (A380-10000). Mit eigener Bettkappelle und sonstigen Privatgemächern. Mitreisende Journalisten fliegen exklusiv im Frachtraum mit. Wenn sie nett sind. 

Diander 12.02.2013 | 21:46

Kann man - finde ich – ab und an bringen. Sich selbst vielleicht gar eine Postkarte aus dem Urlaub schicken, damit später nochmal Freude aufkommt. Ist doch schön, wenn man den Briefkasten aufmacht und zwischendrin Post findet, auf der nicht „Rechnung“ oder „Kontoauszüge“ steht.  Sogar Selbstgespräche seien in einem gewissen Umfang kein Grund zur Beunruhigung, war neulich zu lesen.

LG Diander

Wolfram Heinrich 12.02.2013 | 22:41

@Diander

Aber der Weg nach München zur Zentralvermittlungsstelle ist ein bisschen ebener als von Niederbayern aus, dort liegt die Holledau als Hürde dazwischen. An den Hopfenstangen kann man schon mal hängen bleiben. Das wirds sein.

 

Es liegt wohl eher an der Kältn. Da frieren schon mal einige Elektronen ein und dann hängts halt ein bisserl, das Internet.

 

Ciao

Wolfram

Wolfram Heinrich 12.02.2013 | 23:30

@Diander

Der Oi wird sich morgen früh wundern, wohin sein Zug hier so fährt.

 

Ich frag mich ja, ob der Oi inzwischen gespannt hat, wer dieser Papst Sedisvakanz war. So Evangelen haben ja keine Ahnung von den Geheimnissen des Papst- und Katholentums.

Das kommt alles von diesem Luther. Wie singt der Dichter:

zum kotzen

 

mutter mutter

sprach herr lutter

just alsbald als dieser kutter

spendet für die fische futter

 

spend' ich auch

spend' ich auch

 

Ciao

Wolfram

Wolfram Heinrich 12.02.2013 | 23:55

@Diander

Er hat mal irgendwo erwähnt, er hätte kein Latein gehabt.

 

Der Franze hat gsagt, es ist immer gut, wenn man Latein kann. Dann, sagt er, kann man sich alles übersetzen, auch wenn man es nicht versteht.

 

Meinst, wir sollten ihm vorsichtshalber einen Tipp geben, damit er aus der Nummer wieder rauskommt?

 

Vielleicht ein Wikipedia-Link? Da lernt er dann auch gleich was über die Hammerfrage.

 

Ciao

Wolfram

oi2503 13.02.2013 | 09:45

Graue Vorzeit? Ich bin hier noch nicht einmal ein Jahr angemeldet.

Das Lateinische und ich. Wir werden immer ein wenig fremdeln. Das liegt allerdings mehr am Latein. Es will partout nicht so klingen wie Friesisch. Und andere Wörter benutzten die Latiner auch. Weshalb sie jetzt ja auch ausgestorben ist. Die Sprache.

Und damit wären wir wieder beim Zug, auf den ich (nicht) aufspringen wollte. Wenn eine Institution in einer toten Sprache spricht, was sagt das über die Institution? Sprachnekrophologie?

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Ehemaliger Nutzer 14.02.2013 | 15:35

Lieber Herr Neuer Papst in spe,

wenn ich Sie wäre, würde ich am Tag der Wahl auf Geselliges verzichten und stattdessen folgende Dekrete erlassen:

 

Liebe Mitmenschen,

ich danke Euch von Herzen für Euer Vertrauen, dass Ihr in mich setzt. Bevor ich mich gleich auf ein Glas Champagner freue, habe ich Euch etwas mitzuteilen:

 

- Die Unfehlbarkeit des Papstes wird hiermit unwiderruflich aufgehoben.

- Alle gegenüber Kindern, Frauen und Männern gewalttätigen Mönche, Priester, Bischöfe und Kardinäle etc. werden mit sofortiger Wirkung der Justiz übergeben und fristlos freigesetzt sowie exkommuniziert. Pensionsansprüche werden aufgehoben.

- Opfer sexueller Gewalt durch gröbstes Fehlverhalten von kirchlichen Würdenträgern werden umfänglich abgegolten. Dass ist das Mindeste, was wir für sie tun können.

- Das Zölibat hebe ich hiermit unwiderruflich auf.

- Ich bitte alle, denen durch Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch unsere Kirche Leid zugefügt wurde, um Verzeihung. Von Herzen.

- Im Namen der römisch-katholischen Kirche entschuldige ich mich besonders beim Judentum. Wissend, dass das, was passiert, nicht entschuldbar ist. Es tut mir sehr leid. Wir werden aufarbeiten.

- Die Glaubenskongregation als Nachfolgeorganisation der so genannten „Heiligen Inquisition“ wird hiermit unwiderruflich aufgelöst. Als sichtbares Zeichen für Gläubige auf der ganzen Welt gegenüber einem der dunkelsten Kapitel unserer eigenen Geschichte.

- Kardinal Müller wird für seine verbale Anmaßung gegenüber dem jüdischen Glauben mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert.

- Erzbischof Franz-Peter Tebartz-van Elst wird für seine Maßlosigkeit und seinem Verstoß gegen das achte Gebot „Du sollst nicht Lügen“ mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert.

- Die ursprünglich als Privathaus von Herrn Tebartz-van Elst geplante Immobilie wird umgewandelt in ein Haus für Obdachlose und anderer Hilfesuchende, die dort auf Wunsch auch psychologische Unterstützung erhalten. Als sichtbares Zeichen für gelebte Demut und ernst gemeinte Nächstenliebe.

- Das Geheimarchiv des Vatikans wird hiermit für die wissenschaftliche Aufarbeitung unserer Geschichte im vollen Umfang unwiderruflich freigegeben.

- Mit heutigem Tag dulde ich stellvertretend für die römisch-katholische Kirche keine Geheimnisse mehr in unserer Kirche. Nicht vor Gott. Und seinen Kindern, uns allen, erst recht nicht.

- Darüber hinaus wird eine von mir geleitete Sonderkommission dem Filz in unserer Kirche ein Ende setzen. Rechtsgrundlage bildet die jeweilige Verfassung in dem jeweiligen Land.

- Ich in meiner Funktion als Papst der römisch-katholischen Kirche bitte alle Schwestern und Brüder um eine angemessene Lebensführung. Niemand muss in Armut leben, das Leben ist voll von Fülle. Aber niemand von uns muss erste Klasse fliegen, so lange es soviel Armut gibt in der Welt. Ich danke Euch sehr herzlich.

- Ich verfüge, dass eine interne Revision eine Bestandsaufnahme unseres gesamten Vermögens macht sowie dieses öffentlich zugänglich gemacht wird.

- Da ich ahne, dass dies erschreckende Zahlen sein werden, wird mit heutigem Tag eine Kommission eingerichtet, die Lösungen entwickeln soll, wie unser Vermögen sinnstiftend für ein besseres Leben unserer Nächsten, besonders den Ärmsten der Armen, eingesetzt werden kann.

- Der Orden der Opus Dei verliert seine Zugehörigkeit zur römisch-katholischen Kirche. Gleiches gilt auch, nach sorgfältiger Prüfung, für andere Orden bzw. Organisationen, die unseren strengen Anforderungen nach Menschlichkeit, Demut, Barmherzigkeit und – allem voran – Lebensfreude nicht entsprechen.


Liebe Freunde: Nächstenliebe fordert selbstlose Eigenliebe. Ich bitte Euch alle, mich eingeschlossen,  dieses zu beherzigen.

Erschaffen wir gemeinsam mehr Frieden zwischen uns allen. Mit Respekt und Toleranz füreinander, würdevollem Umgang miteinander und einem lebendigem, gelebten Glauben aus Akzeptanz und einer satten Portion Freude am Leben und in Gott. Auf gutes Gelingen : ).

So, der Champagner ruft. Herzlichen Dank für Eure Aufmerksamkeit.

 
Liebe Grüße

Euer neuer Papst in spe

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Ehemaliger Nutzer 14.02.2013 | 17:17

Danke, aber die Hüte sind mir dann noch etwas zu hoch-spitz zu laufend. Vor allem: es regnet da rein (Mein Cap ist irgendwie praktischer). War das ein Spaß gestern; guck ja sonst mehr selten TV. Will aber nicht gemein sein: Die Rede war gut. Vielleicht eine Spur zu katholisch, aber was soll man machen angesichts dieser erdrückend-schweren Tradition und Historie? Ein Neustart ist da sicher nicht einfach. Andererseits: Warum nicht einmal komplett die Hosen runterlassen? Könnte einen erheblichen Vetrauensschub freisetzen. Vielleicht steigen dann sogar auch noch die Imagewerte wieder. Vorausgesetzt, man möchte das überhaupt, statt das der Letzte dann beizeiten den Schalter suchen muss ... wäre m.E. schade, nicht nur wegen der guten Show. Wir reden immerhin mal eben von 1,2 Millarden Gläubigen und ganz falsch lang Kumpel Jesus dann ja wohl auch nicht so. Finde ich jedenfalls.