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In meinen Blog-Artikeln 'Arbeit und Entgelt' und 'Das BGE als Emanzipation' habe ich mir schon einige Gedanken zur Arbeitswelt über die Zeit gemacht. Nun folgen weitere Überlegungen:
Wenn ich den Begriff Arbeit nehme, so sehe ich vor der industriellen Revolution, dass sie weitestgehend von Menschen erledigt worden ist. Seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts schreiten die industrielle Revolution, und seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die informationstechnologische Revolution voran. Immer mehr Arbeit wurde und wird seitdem von Maschinen, Industrierobotern, Computern und künftig auch KIs erledigt.
Nehmen wir somit folgende 3 Gleichungen:
* Arbeiten = Menschenarbeit + Maschinenarbeit
* Menschen = Erwerbsarbeitende + Andere
* Lebensunterhalt = Lohn + Sozialleistung
1. Vom negativen Erwerbsarbeits-Paradigma her schaut es so aus:
Je mehr Arbeit von Maschinen geleistet wird, a) umso mehr Menschen werden arbeitslos, somit muss letztendlich mehr Hartz-IV bezahlt werden, und b) umso mehr Lohndumping gibt es, somit muss mehr mit Hartz-IV aufgestockt werden.
2. Vom positiv gedachten Standpunkt her schaut es so aus:
Je mehr Arbeit von Maschinen geleistet wird, a) umso mehr Menschen können sich bisher unbezahlten Arbeiten widmen, und b) umso mehr erwirtschaften die Maschinen unseren Lebensunterhalt, der dann an die Menschen ausgezahlt wird, die die vormals unbezahlten Arbeiten leisten.
Wenn man sämtliche Arbeit zusammennimmt, so werden heute doppelt so viele Arbeitsstunden unbezahlt geleistet als bezahlt.
Wer sich jetzt fragen sollte: Wenn die Unternehmer bei 2. nicht zahlen wollen? Antwort: Dieses Problem haben wir jetzt schon, siehe 1.
Das BGE - das Bedingungslose Grundeinkommen - ist eine noch umfassendere Lösung. Wobei zu bedenken ist, dass alles Geld, das erwirtschaftet wird, durch die Arbeit von Menschen und Maschinen kommt. Geld arbeitet nicht. Die Konzerne, Banken, Reichen und Spekulanten saugen dieses an der Basis erwirtschaftete Geld zu sich hin. Das emanzipatorische BGE holt es wieder zurück zum Gemeinwohl.
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Das BGE - das Bedingungslose Grundeinkommen - ist eine noch umfassendere Lösung. Wobei zu bedenken ist, dass alles Geld, das erwirtschaftet wird, durch die Arbeit von Menschen und Maschinen kommt.
Stimmt! Aber eben nicht von den Menschen, die nicht arbeiten! Sicherlich sind viele Menschen unverschuldet arbeitslos. Aber die Motivation zur Existenzerhaltung arbeiten zu müssen, darf nicht verloren gehen! Arbeiten für die Existenzsicherung ist einer der wichtigsten Faktoren in der Menschheitsgeschichte für den Fortschritt, den Wohlstand und für die Kultur! Deshalb muß die Devise weiterhin heißen: Gebt den Bedürftigen Alimente solange dieses notwendig ist. Aber befreit die Arbeitslosen nicht dauerhaft von der Anstrengung für die Existenzsicherung! Deshalb wird es nichts mit dem BGE! Niemals! |
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schrieb am
21.10.2011 um 18:17
Die Weisheit der arno schmidts:
Es war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Alles andere ist Totalitarismus, Kommunismus, Islamismus etc. |
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schrieb am
22.10.2011 um 08:32
Daniel Domeinski schrieb am 21.10.2011 um 18:17
Die Weisheit der arno schmidts: Es war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Naja, plumpe Unterstellung. Richtig ist: Ohne Leistung kein Einkommen! Richtig ist auch: Verschonen Sie Arno bitte mit Totalitarismus, Kommunismus und Islamismus. Wenn Sie wollen, können Sie ja eine WG gründen und das alles ausleben, was Ihnen so vorschwebt. Für die Kosten von Wohnung/Haus/Nahrung aber bitte selber sorgen. Natürlich auch ans GG halten. Sie können von mir aus auch alles bestreiten, aber bitte incl. Ihres Unterhaltes. Und ohne Arno, den anderen Schmidts und übrigen Steuerzahlern auf der Tasche zu liegen und/oder auf den Wecker zu gehen! ;-) |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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