Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

03.02.2012 | 05:11

Krieg, die "Heile Welt" des Kredits?

Krieg, der wahre Pate aller Geldschöpfung durch Kreditaufnahme

 Wie heißt es doch so abendländisch treffend in der Geschichte Europas:
"Viele Wege fürhren irgendwo hin, aber alle :Wege führen letzendlich nach Rom"

Das ist aber nur die halbe Wahrheit.

Denn die ganze Wahrheit ist, das Pflastern der Wege nach Rom lebt seit Menschengedenken im Abendland von der Geldschöpfung und die ist, wie bei allen Schneeballsystemen,  auf eine verstetigt mutig kühn anwachsende Zahl von Kreditnehmern/innen angewiesen.

Das gilt besonders dann, wenn die allgemeinen Gepflogenheiten der Geldschöpfung über Kreditaufnahme durch ein Zinseszinssystem, gepaart mit einem explodierenden Demografischen Faktor der Bevölkerung,  befeuert werden.

In der Kreditwirtschaft gilt, anders als in der Realwirtschaft nicht die Devise:
"Viele Köche , viele Hände verderben den Brei",
sondern die Devise:
"Viele Hände, die nach Krediten greifen, bringen die  Kreditwirtschaft erst zum Derivaten Subprime Hypothekenpaket Kochen"

Bleiben nun die sichtbaren wie unsichtbaren Hände in normalen Konjunkturzyklen zunehmend aus, die nach Krediten greifen, schlägt die Stunde der Mutter aller Schlachten, schlägt die Stunde des erklärten wie unerklärten Krieges, der militärisch humanen Interventionen als Garanten,  um die Erhöhung der stündlich gesteigerten  Taktzahl der Hände auf dem Kommandowirtschafts Felde der zwangsweisen Kreditaufnahme, die nach Krediten, staatlichen Kriegsanleihen greifen, zu gewährleisten.

Ob da jemand wirklich noch zahlungsfähig ist oder nicht, spielt in solchen Interventinszeiten mit Rettungspaketen, Rettungsfonds, Rettungsschirmen in Zeiten erklärter unerklärter kriege der Kreditfinanzen keine Rolle mehr.
Die Übriggegbliebenen wird es als Schuldner treffen, auch wenn sie sich vom persönlichen Kreditaufnahmen ferngehalten haben..

Während die ratlos vor Bankschaltern, Bankautmaten in Schlangen  stehenden Gläubiger durch Raub, Entwertung, Zerstörung. scheinlegale Ausbürgerung, Enteignung  um Hab & Gut gebracht, aufgefordert sind, sich unsichtbar machend, in die Hölle oder gleich in den Orkus zu fahren.

Die Geldschöpfung durch Kreditaufnahme hat, aufschlussreich, erwartungsgemäß nach Plan, im Rahmen des Krieges gegen den Internationalen Terrorismus wie einst beim Pyramiden- oder Bau des Petersdom zu Rom ( 1495- 1595) nie dagewesene Spitzenwerte bei den Wachstumsteigerungsraten verzeichnen können.

Jeder tote Zivilist als Kollateralschaden, jeder tote Soldat, Privatsöldner, jede zerstörte Moschee, jede zerstörte Kaserne, Poliziestation, jede zerstörte Schule, Straße, Stadt, Dorf, Haus, geraubtes Vermögen Hab & Gut,  in Afghanistan, Irak, Pakistan, Nordafrika, Libyen, Sudan, Somalia, Israel, Palästina u. u.  löst, neben wachsender Neigung zur Korruption als Geldschöpfung in dunklen Kanälen,  gleich die drei bis dreißigfache oder gar höhere Zahl an Händen aus, die nach Krediten greifen oder durch Entschädigungsforderungen an anderer, privater oder staatlicher, Stelle, Kreditbedarf fordern & fördern.

Ist der "Permanente Krieg", die "Permanente Revolution" die Heile Welt der Geldschöpfung durch Kreditaufnahme allerorten am Laufenden Bande?

Können da die Weltregionen mit abnehmender Bevölkerungszhal, einbrechenden demografischen Faktoren, von Glück sprechen, weil dort die verstetigt  wachsende Zahl von alten Menschen täglich die Taktzahl von Händen, die von Amtswegen nach Krediten zur Sicherung des Leistungbezugs aus Renten, Pensionen, greifen, ohne Krieg,  friedensstiftend, friedenserhaltend,  gewärleistet bleibt.

Warum ersetzen wir nicht den Krieg als
"Heile Welt" des Kredits
durch die
"Heilende Welt" einer Entschädigungs-, Lastenausgleichskultur?,
die bei Kreditaufnahme für die allgemeine Geldschöpfung nicht mehr auf Zerstörung angewiesen ist, weil sie diese bereits hinter sich, gerade noch so eben überlebt hat?
 
JP

 
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Kommentare
apatit schrieb am 03.02.2012 um 12:47
... gefunden
"Wir bomben, wir vernichten, und bekommen dann die Aufträge, die zerbombten Länder wieder aufzubauen," sagte Hilary gegenüber RT. "Für uns Briten ging bei diesem Krieg von Anfang an nur um diese wirtschaftlichen Interessen. Schon seit 10 Jahren wurde eine solche Entwicklung angepeilt, seit BP und Shell nach Libyen zurückkehrten, als die Sanktionen aufgehoben wurden. Für uns ging es ausschließlich um die finanziellen Interessen bei dieser Libyen-Bombardierung." Der Kapitalismus handelt nur nach den Geboten kältester Zweckmäßigkeit. Er kennt nicht Sentimentalität, nicht
Tradition. Er würgt, wenn es sein muß, schnell und sicher den Verbündeten von gestern ab und fusioniert mit
dem Feind. (CvO)
Joachim Petrick schrieb am 03.02.2012 um 13:50
@apatit

......gefunden"

Da erfaßt mich von hinten, vorn, oben, unten ein kalter Hauch des Entsetzens
apatit schrieb am 03.02.2012 um 16:13
" ein kalter Hauch des Entsetzens " ? - Ist doch so, oder willst Du behaupten, wir in Deutschland leben auf der Butterblumenwiese? Es geht doch nur noch um " Knete " egal wie besorgt, man soll ja auch lange Reisen bis in die Volksrepublik machen habe ich mir sagen lassen. Kapitalismus ist doch so schön!
apatit schrieb am 03.02.2012 um 16:14
( Volksrepublik China )
Joachim Petrick schrieb am 03.02.2012 um 18:57
@apatit

ist so.
Geht es jetzt nur noch um die Frage, der Verstetigung oder Entgleisung der Zerstörung von Leben, Gütern, Infrarstrukturen, auf dem Weg zu neuen Ufern der Geldschöpfung durch Krediaufnahmen?
Joachim Petrick schrieb am 03.02.2012 um 19:00
Warum ersetzen wir nicht den Krieg als
"Heile Welt" des Kredits
durch die "heilende Welt" einer Entschädigungs-, Lastenausgleichskultur?, die bei Kreditaufnahme für die allgemeine Geldschöpfung nicht mehr auf Zerstörung angewiesen ist, weil sie diese bereits hinter sich, gerade noch überlebt hat?
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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