„Nürnberger Massenverhaftung“ im Jugendzentrum KOMM: Vor 30 Jahren versuchten Teile der CSU gemeinsam mit Richtern, Staatsanwälten und Polizei, das Recht auszuhebeln>> mehr
Mensch und Umwelt sind Gegner in einem ungleichen Kampf, schrieb Christoph Leusch vergangene Woche. Unser Autor sieht dagegen keinen Widerspruch zwischen Mensch und Natur>> mehr
Karlsruhe, 13. Januar 1980, die Partei "Die Grünen" gründet sich – so lautet heute die offizielle Version. Wer dabei war, erinnert sich ein bisschen anders ...>> mehr
Vergangene Nacht wurde offensichtlich der geplante Titel des Spiegel kurzfristig gekippt. In der Online-Ankündigung hieß der Titel noch: "Das Ende des Atomzeitalters".
An den Kiosken liegt aber ein ganz anderer Titel: "Unser feindlicher Planet".
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Inzwischen wurde der AKW-kritische Titel bei Spiegel-Online wieder eingestellt. DIe erste Auflage, die ausgeliefert wurde, hat noch den alten über den "feindlichen Planeten". Die Hauptauflage wird dann wohl die - angesichts der Ereignisse politisch klarere - Stoßrichtung haben, wie ursprünglich geplant. Die Spekulation, es habe da eine Art "Rückzieher" gegeben, war wohl verfrüht.
Wer Fotos zu Dresden bei professionellen Agenturen sucht, bekommt die Wahrheit visuell geliefert. Hier ein Beispiel. Nichts von den vielen Demonstranten, nichts von der Polizeigewalt, kein Wille, den Tatsachen ein Bild zu geben.
"Der einzige Weg, mit einem gewohnheitsmäßigen Lügner umzugehen, ist, ihm das Wort zu entziehen." Stimmt das wirklich? Gibt es nicht auch andere Wege? Kunst, Satire und Philosophie jedenfalls kennen auch noch andere. Kann man einen Lügner nicht auch so präsentieren, wie es die FAZ getan hat? Wer sich diese Seite im Original ansieht, könnte genauso einen diabolischen Schachzug gegen den fiesesten Verblöder des Jahres 2010 vermuten: Und das unter den großen Lettern: ICH HÄTTE EINE STAATSKRISE AUSLÖSEN KÖNNEN Stellt sich nicht bei jedem Mitglied besagter Eliten unwillkürlich ein Grinsen ein? Kann man einen Menschen lächerlicher machen als durch eine solche Aufmachung? Ist es nicht das, was man im Layout als "Text-Bild-Schere" bezeichnet? Ist das nicht Dekonstruktion in Reinkultur? Könnte es nicht sein, dass gerade schon die Feuilleton-Redaktion der FAZ im wohlverdienten Weihnachtsurlaub war, der diensthabende Politik-Redakteur das vermeintliche Machtvakuum ausnutzen wollte - und von einem pfiffigen Bildredakteur ausgetrickst wurde? Was könnte man sich alles noch ausdenken! Aber eine böse Verschwörung zur Etablierung des rassistischen Schwachsinns bei den Eliten müsste wahrlich anders aussehen. Sooo blöde sind sie nun auch wieder nicht. Frohes Fest!
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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