Kultur

Islamkritik | 25.08.2009 14:40 | Georg Auernheimer

Aus der Mitte entspringt der Hass

Eine Philippika gegen "Islamophilie" offenbart einen Bodensatz militanter Islamkritiker in der Wissenschaft. Und eine seltsame Koalition von ehemals Liberalen und Rechten

Über „die gelbäugigen Massenmörder mit Turban und Maschinenpistole“, Anhänger „des selbsternannten Propheten Mohammed“, „jenes geisteskranken Päderasten“ ereifert sich nicht der Schreiber eines rechten Flugblatts oder Blogs, wie man meinen könnte. Nein, der Verfasser, Herr Rosendorfer, war Richter an einem Oberlandesgericht und nennt sich Schriftsteller. Über Mohammed-Karikaturen aufgebrachte Muslime sollten arbeiten anstatt zu demonstrieren, meint er auch.

Ein kürzlich erschienener Sammelband zur „Islamkritik“ verdient Aufmerksamkeit, weil er die Tendenz zum Antiislamismus in Kreisen des akademischen Establishments und in der Mitte der Gesellschaft beleuchtet. Die beiden Herausgeber, der eine davon Initiator einer fragwürdigen Bürgerbewegung mit dem Namen „Pax Europa e. V.“, beanspruchen mit ihrem Verweis auf „eine Reihe angesehener Historiker, Islamwissenschaftler, Juristen, Philosophen und Theologen“ unter den Autoren und Autorinnen. Wissenschaftlichkeit für ihren Band.

Das ist freilich hochgestapelt. Unter den 25 Autoren findet man zwei Islamwissenschaftler, wovon einer nur ein kurzes Statement beigetragen hat, zwei Theologen, einen Historiker, einen betagten Staatsrechtler und den Philosophen Rohrmoser, der sich aber nur mit einer wütenden Polemik blamiert. Die Mehrheit der Beiträge stammt aus der Feder von Publizisten, Literaten, Journalisten, darunter Ralph Giordano und Klaus Rainer Röhl, früherer Herausgeber der linken Sektenblatts Konkret. Alle zusammen bilden eine seltsame Allianz, die sich der gemeinsamen Islamophobie verdankt.

Von Ausnahmen abgesehen, handelt es sich bei den Texten um Pamphlete und Polemiken, im Englischen würde man viele als hate speeches bezeichnen. Krasse Beispiele für dieses literarische Genre liefern der Jurist Herbert Rosendorfer und der kürzlich verstorbene Philosophieprofessor Günter Rohrmoser. Man kann sich kaum des Eindrucks erwehren, die Verfasser seien mit Schaum vor dem Mund an ihrem Schreibtisch gesessen.

Letzte Hilfe Skinheads

Zur Illustration seien nur zwei, drei Textpassagen herausgegriffen. Rohrmoser schreibt, nachdem er – wie einige andere Autoren – die Hilflosigkeit der politischen Klasse, ihre Unterwürfigkeit gegenüber dem Islam gegeißelt hat, es sei nach Presseberichten schon so weit, dass sich Deutsche, die sich von Ausländern bedroht fühlten, „nicht mehr an den Staat, sondern an Skinheads wenden, weil sie der Meinung sind, ... die letzte Truppe in diesem Lande, von denen sie noch Schutz erwarten können, seien die Skinheads“.

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Der Subtext dieses scheinbaren Kommentars zum Zeitgeschehen ist eine unmissverständliche Handlungsempfehlung. Schon einige Zeilen vorher behauptet der Verfasser, deutsche Jugendliche seien gewalttätigen Ausländern ausgeliefert, wenn sie sich nicht „mit Messern und anderen Gegenständen“ bewaffneten. Ein Lektor hätte den alten Herrn vor sich selbst schützen müssen; denn mit diesem Text gefährdet er nicht nur seinen Ruf, sondern handelt sich möglicherweise auch eine Anzeige wegen Volksverhetzung ein. Aber hätte ein Lektor solche Zeilen gestrichen, hätten wir nicht erfahren, was in den Gehirnen ehrenwerter Bürger herumspukt. Der Emeritus weist auch das Ansinnen zurück, „begabten Türken zu Studienstipendien (zu) verhelfen“ und weckt den Neid an den Stammtischen. „Was geht da manchen Eltern... wohl durch den Kopf“?

Die meisten Verfasser/innen sind dagegen bemüht, nicht nur Stammtische zu erreichen. Aber gemeinsam sind fast allen folgende Vereinfachungen: Erstens die Vorstellung von einem homogenen, militanten Islam, die Gleichsetzung von Islam und Islamismus, daher die Behauptung, der Islam sei von seinem Wesen her mit unserer Verfassung und Werteordnung inkompatibel.

Fast alle Beiträge kennzeichnet zweitens eine völlige Blindheit für historische Kontexte, für sozioökonomische und politische Hintergründe der Entwicklung des Islam. Auf Bedrohungsfantasien oder –szenarien wie der Islamisierung Europas reagieren die meisten Verfasser/innen viertens mit unterschiedlichen, meist rechtlich fragwürdigen Strategievorschlägen zur Gegenwehr. Die meisten Verfasser/innen offenbaren ein äußerst konservatives bis rechtslastiges Welt- und Gesellschaftsbild.

Repressive Politreligion

Diese Gemeinsamkeiten kann man beispielsweise bei Ralph Giordano sehen. Schon mit der Überschrift zu seiner Kölner Rede stellt er klar: „Nicht die Moschee, der Islam ist das Problem“. Der Theologe Winter weist die Unterstellung zurück, dass der Islamismus „mit dem eigentlichen Islam nichts zu tun habe“, und zwar mit Hinweis auf das Selbstverständnis der Islamisten und die „Geschichte der Unterdrückung, Vertreibung und Nötigung mit zahllosen Märtyrern bis heute“. Nach Ansicht einer anderen Verfasserin ist der Islam seinem Wesen nach eine „Politreligion“, gewalttätig, außerdem patriarchal, autoritär und repressiv. In einem weiteren Beitrag heißt es, der Koran sei „ein Buch der permanenten Drohung und Einschüchterung“, daher sei der Islamismus ein „’natürliches’ Entwicklungsprodukt“ des Islam.

Rolf Stolz, übrigens ehemaliges Vorstandsmitglied der Grünen, möchte zwar Islam und Islamismus nicht gleichsetzen, ist aber dann sehr großzügig mit seiner Zuordnung zu islamistischen Organisationen. Selbst die türkische Religionsbehörde Diyanet (DITIB) gehört für ihn dazu. Für einen anderen Autor trägt der Islam „faschistoide Züge“ und ist deshalb nicht vom Islamismus zu unterscheiden, zumal schon Mohammed „das Urbild des Terroristen“ abgebe. In dem militanten Expansionsstreben zeige sich „die ganze Abartigkeit des Islam“. Ob „gemäßigt oder radikal“, Muslim bleibt Muslim für diesen Autor.

Manche Einschätzungen zeugen von Unkenntnis oder mangelndem Realitätssinn. So behauptet eine Rechtsanwältin, Muslime in Deutschland hätten nicht das Recht, „sich von der Religion des Islam loszusagen“. In der Tat braucht es keinen Austritt wie aus der Kirche, weil der Islam nicht kirchlich verfasst ist. Es verwundert nicht, dass der Islam nach diesen Zuschreibungen für inkompatibel mit unserer Verfassung und Werteordnung gehalten wird, so auch von dem Staatsrechtler Karl Doehring. Der Jurist Björn Schumacher sekundiert mit Verweis auf die Scharia. Giordano meldet Zweifel an, ob der Islam reformierbar und modernisierbar ist. Sein Verdikt: „Die Integration ist gescheitert!“.

Muslime sind nach Einschätzung der meisten Verfasser/innen nicht in die westliche Zivilisation integrierbar oder kaum integrationsfähig. Sie sind durch die „Konfrontation mit der westlichen, fortschrittlichen Welt“ überfordert. Viele Verfasser/innen teilen die Auffassung einer Autorin vom radikalen Gegensatz und Kampf der Kulturen. Mehrmals beruft man sich auf Samuel Huntington. Auch Dialogbereitschaft und –fähigkeit wird den Muslimen abgesprochen. Mit dem völlig anderen „Vernunftverständnis“ wird dies ausgerechnet von dem katholischen Theologen Winter begründet. „Für einen Muslim bedeutet der Begriff [Dialog] aber nur Missionierung in Gesprächsform (Da’wa)“, so Winter. Ein Autor unterstellt, Täuschung sei für Muslime eine legitimes Mittel der Glaubensverbreitung und schreibt: „... wie kann man Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit auf muslimischer Seite, etwa beim Dialog, voraussetzen“?

Wille zur Macht

Dem Islam werden in essentialistischer Manier Wesenseigenschaften zugeschrieben. Daher blendet man historische, auch aktuelle Bedingungskonstellationen aus oder weist solche sogar ausdrücklich zurück. Rolf Stolz konzediert immerhin: „Soziale Konflikte in den islamischen Ländern, die imperiale Machtpolitik des Westens und Nordens der Welt... begünstigen den Islamismus und seine Demagogie“, fährt aber fort: „Aber weder Armut und Arbeitslosigkeit noch äußerer Druck oder fremde Schwächen sind die Ursachen für den Islamismus“. Röhl will Gründe wie Armut, Arroganz der westlichen Welt oder (Post)kolonialismus überhaupt nicht gelten lassen, wobei er allerdings nicht kulturalistisch argumentiert, sondern mit dem Willen zur Macht.

Die Einschätzung des Islam als seinem Wesen nach kriegerisch und expansiv sowie der Muslime als militant und fanatisch macht Bedrohungsfantasien verständlich. Je konservativer außerdem das Weltbild, desto größer die Angst vor Überfremdung. Stellenweise weiß man bei der Lektüre aber nicht, ob der jeweilige Autor die Zukunftsszenarien selbst glaubt oder eher die Leser/innen einschüchtern möchte. Rohrmoser formuliert sehr geschickt im Potentialis: Auch „relativ bedeutungslose Vorgänge“... „könnten den Keim zu dem enthalten, was einmal als eine Art Bürgerkrieg offen ausbrechen kann“.

Weniger zurückhaltend warnt Herausgeber Stefan Etzel vor „den sich abzeichnenden Bürgerkriegen in den Ballungsräumen Europas“. Andere Verfasser/innen gehen in ihren Fantasien viel weiter. Rosendorfer polemisiert: „...wenn unsere Gutmenschen weiterhin abwiegeln ... wird jedes Kreuz, das öffentlich sichtbar ist, zuletzt jede Frau, die nicht durch eine Burka verunstaltet ist, eine Beleidigung des Islam und damit nicht politisch correct und also quasi verboten sein. Wir schlittern in den Islam hinein“.

Für Giordano ist „die Furcht vor einer schleichenden Islamisierung unseres Landes (...) nur zu begründet“. Falsche Nachsicht und falsches Entgegenkommen reiche „bis in den Versuch, Teile der Scharia in die deutsche Rechtssprechung einzuspeisen“. Eine Lehrerin malt noch viel Schlimmeres als „unsere Zukunftsperspektive“ an die Wand, nämlich „eine Kopfsteuer für Christen und Juden“. „Die islamische Kolonialisierung Europas schreitet fort“, so scheinbar ihre tatsächliche Befürchtung. Denn: „Die Pro-Islam-Lobby sitzt im Innern der Demokratie“. Sie erwähnt Bürgermeister, die den Bau von „Mega-Moscheen“ protegieren. Ein pädagogischer Kollege von ihr sieht die Gefahr für Europa in der „Islamisierung auf leisen Sohlen“. Er verweist auf die Geburtenrate der Muslime und die Eroberung des öffentlichen Raumes (Großmoscheen, etcetera).

Ähnliche Strategien der „dritten Angriffswelle“ hat ein anderer Lehrer entdeckt: Einwanderung, Vermehrung, Infiltration, Netzwerkbildung, Terror . Er spricht von „der dritten Expansionswelle des Islam“ nach den Sarazeneneinfällen und den Türkenkriegen und sieht eine kontinuierliche globale Ausbreitung seit Gründung der Muslimbruderschaft 1928. Für ihn ist der Kampf „für das Christentum bereits verloren“.

Klaus Rainer Röhl denkt eher an militärische Mittel und fragt, was nach 9/11 noch auf uns zukommen könnte: „Mini-Atombomben? Chemische Waffen, Bakterienkrieg?“. Auch er stellt sich und den Lesern die Frage, „ob wir eines Tages ‚Schutzbefohlene’ des Islam werden wollen“. Solche Wahnvorstellungen lassen jeden Sinn für die realen weltpolitischen und weltwirtschaftlichen Machtverhältnisse vermissen.

Angst vor Überfremdung

Die Angst vor Überfremdung erklärt sich, wie gesagt, aus dem meist konservativen, rückwärtsgewandten Welt- und Gesellschaftsbild. So wittert eine Verfasserin „Gefahr für unser Abendland“ und fordert „die Rückbesinnung auf eigene traditionelle Werte“. Mit Doehring wollen die meisten Verfasser/innen an „der christlich-abendländisch gewachsenen Kulturordnung“ festhalten. „Selbstverständigungsdiskurse“ unter Einbezug zugewanderter Minderheiten im Sinne von Habermas kämen für sie nicht in Frage. Überwiegend findet man in dem Band auch implizit oder explizit ein ethnisches Nationverständnis zu Grunde gelegt. Die Reform des deutschen Staatsbürgerschaftsrechts, mit der man endlich vom Abstammungsprinzip abgerückt ist, wollen die Verfasser/innen nicht zur Kenntnis nehmen.

So tadelt Rohrmoser die Bundeskanzlerin für die Erklärung, sie sei „auch für die Andersstämmigen“ Kanzlerin. Er könne sich nicht vorstellen, dass in einem anderen Land der Premier „sein eigenes Volk... gleichzusetzen wagt mit einer ethnischen Partikulargruppe unter anderen“. Ein Autor sieht für uns nur dann eine Zukunft, „wenn die deutsche Nation sich als homogenes Kollektiv mit einer klar konturierten, im Kern traditionellen Leitkultur entwickelt“.

Gar ein völkisches Nationverständnis verrät ein Paul Gottfried, College-Professor in den USA, mit seiner knappen Gegenüberstellung von zwei Demokratiebegriffen. Er unterscheidet „eine bevormundende, staatlich aufgezwungene und eine aus einem einheitlichen Volk entstehende und durch Volksentscheid gesteuerte“ Demokratie. Bei ersterer bestehe die Tendenz, „das Eingewurzelte und Tradierte zu verdrängen“ durch „eine unbegrenzte Toleranz gegenüber dem Wesensfremden“. Der Verfasser setzt unter Berufung auf die Verfassungslehre von Carl Schmitt die „Volksgemeinschaft“ mit einem bewussten „Volkswillen“ voraus.

Was empfehlen die Verfasser/innen nun angesichts der drohenden Gefahr außer der Rückbesinnung auf die traditionellen Werte? In dieser Hinsicht sind sich übrigens einige nicht mehr sicher, ob dies in der Postmoderne noch möglich ist, ob der ‚Werteverfall’ noch zu stoppen ist. Der Staatsrechtler Doehring sieht im Fall des Islam Grenzen der Religionsfreiheit gegeben, ebenso eine Juristin, die eine „Beschränkung der Glaubensfreiheit“ befürwortet und legitimiert, indem sie das grundgesetzlich verankerte Recht ausschließlich als „Abwehrrecht“ gegen religiösen Zwang interpretiert. Wiederholte Forderung: keine Moscheen, zumindest keine Großmoscheen!

Auch islamischer Religionsunterricht wird abgelehnt, statt dessen „kritische Aufklärung über den Islam“ gefordert. Bei den im Band vorgetragenen Auffassungen kann man sich denken, was damit gemeint ist. Schließlich wird die Beschränkung von Einwanderung und Einbürgerungen postuliert. Bei Einbürgerungsanträgen von Muslimen hält der Staatsrechtler Doehring Misstrauen für angebracht. Der Herausgeber Etzel verlangt ein „fünfjähriges Moratorium für muslimische Zuwanderung“ und eine Debatte über einen neuen Integrationsbegriff, was man wohl im Sinne einer Schließung der Festung Europa deuten darf. Ebenso fordert der Jurist Schumacher ein Plebiszit über Zuwanderung und letztlich eine Einwanderungsbeschränkung.

Rückwanderung statt Integration

Rolf Stolz von den Grünen hält sogar „Rückwanderung“ für eine Lösung, was nichts anderes heißen kann als Zwangsremigration oder Abschiebung. Diese befürwortet ganz offen eine Anwältin für jeden, „der mit der hiesigen Lebens- und Denkweise... nicht zurechtkommt bzw. diese ablehnt. Der Theologe Winter plädiert für eine bevölkerungspolitische Weichenstellung („z. B. die verheerende Abtreibungspraxis aufgeben“), „damit nicht unser Grundgesetz durch die Scharia abgelöst wird“.

Nicht alle Beiträge des Bandes sind so kurios realitätsfern bis rassistisch. Es gibt rund fünf andere, ernstzunehmende, in denen zum Teil auch korrigiert wird, was in den übrigen Texten behauptet wird, zum Beispiel dass die Ausbreitung des islamischen Herrschaftsbereichs immer schon mit Unterdrückung und eifernder Missionierung verbunden gewesen sei oder dass Selbstmordattentate islamtypische, ausschließlich religiös-fundamentalistisch motivierte Handlungen seien.

Diese Texte lohnen immerhin eine Auseinandersetzung. Sie genügen wissenschaftlichen Ansprüchen durch eindeutige Fragestellung und Methode sowie durch Begründung und Beleg von Aussagen. Zu nennen ist hier der Beitrag des Theologen und kirchlichen Häretikers Hubertus Mynarek, der allen monotheistischen Offenbarungsreligionen, speziell den drei abrahamitischen, repressive Tendenzen aufgrund ihrer Ausschließlichkeitsansprüche attestiert. Er geht zwar mit dem Islam besonders ins Gericht, aber er vermeidet die verbreiteten Analogien zur christlichen Lehre, die zu fatalen Missverständnissen führen.

Thomas Junker, Wissenschaftshistoriker, ist der Autor, der die Sicht auf Selbstmordattentate zurechtrückt und der auch „aktuelle politische Ursachen“ für die Stärkung des politischen Islam wahrnimmt, vor allem die Unterstützung durch den Westen „aus kurzsichtigem politischem Kalkül“. Der Islamwissenschaftler Tilman Nagel fragt: „Kann es einen säkularisierten Islam geben?“ Er fokussiert seine Interpretation auf die muslimischen Vorstellungen von Individuum, Gesellschaft und Staat. Auf deren Basis ist nach ihm Säkularisierung im westlichen Verständnis eigentlich unmöglich. Diese könne von Muslimen nur billigend in Kauf genommen oder uminterpretiert werden, wenn sie nicht verworfen wird.

Bündnis gegen den Islam

Siegfried Kohlhammer setzt sich kritisch-hermeneutisch mit den Schriften von Tariq Ramadan auseinander, der einen Euro-Islam propagiert, aber aus Sicht Kohlhammers fundamentalistische Positionen vertritt. Der Ethnologe Thomas Bargatzky greift auf das Konzept der „Aufstiegsassimilation“ zurück, also die Anpassung an die jeweils prestigeträchtigeren Ethnien, und hat kein Problem mit Deutschen türkischer Herkunft, wobei offen bleibt, ob er diesen auch ein muslimisches Selbstverständnis zubilligen würde.

An dem Band irritiert nicht nur das Nebeneinander von Texten so unterschiedlicher Qualität. Es verwundert auch die seltsame Koalition zwischen eindeutig rechten und zumindest dem eigenen Anspruch nach liberalen, der Aufklärung verpflichteten Positionen. So dürften eigentlich Geister wie Ralph Giordano, die höchst sensibel auf jede Tendenz zum Antisemitismus reagieren – ein anderer Autor in dem Band ist Michael Miersch, früherer Koautor von Henryk Broder – nicht mit Vertretern völkischen Gedankenguts an einem Strang ziehen, möchte man meinen.

Aber wie ein Blick auf die Niederlande zeigt, ist das Bündnis von Liberalen und Rechten im Kampf gegen den Islam, vielleicht besser: die Verwirrung der Geister in diesem Kampf, scheinbar eine neue Konstellation, die Wachsamkeit verdient. Dies gibt dem vorliegenden Band exemplarischen Charakter und ist ein Grund, auf ihn aufmerksam zu machen. Lesen muss ihn niemand, nur wer die hier vorgetragene Einschätzung überprüfen möchte.

 
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Artikelaktionen
Kommentare
Knüppel schrieb am 25.08.2009 um 16:06
Ich möchte gern die nachstehenden Aussagen zur Diskussion stellen:

"Es ist beschämend, dass von Frauen verlangt wird, durch entsprechende Kleidung ihre Moral zur Schau zu stellen, und dass bestimmte Frauen dieser Forderung - gedankenlose oder willentlich - nachkommen. Ich fühle mich durch Frauen mit unförmigen langen Gewändern und Kopftuch persönlich beleidigt. Diese tragen Ihre "Anständigkeit" wie eine Monstranz vor sich her und geben allen anders gekleideten damit zu verstehen: 'Ich bin anständig, du nicht.' Besser sollten diese Frauen ihre Söhne so erziehen, dass sie allen Frauen, egal wie gekleidet, Achtung entgegenbringen."
(Angelika F, Lehrte - Leserbrief in der "taz" vom 24.08.2009)

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"Wir haben nicht so lange für die Rechte der Frauen gekämpft, um sie uns jetzt leichtfertig von irgendwelchen selbsternannten muslimischen Sittenwächtern wieder wegnehmen zu lassen."
(@MARGARETHE, TAZ-Userin, 25.08.2009)

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Marco und Murat hassen einander. In einem Chat zum Thema Homophobie schleudern sie sich gegenseitig Haßtiraden entgegen:

marco sagt:
"... das ist es eben! kommen hier her, und meinen sie können uns ihre regeln aufzwingen. dieses verdammte pack. ich hasse euch islamisten, haut ab und lasst uns in ruhe! wir wollen keinen islam hier, lernt mal toleranz. immerhin waren wir homosexuelle eher hier, als ihr nicht-integrationswilligen, islamfaschisten! ihr muslime kotzt mich an! gruss von einem glücklichen schwulen, welcher am liebsten auf euch islamisten kotzen würde! es reicht!"

Murat sagt:
"Hallo Marco, ich denke du bist eher derjenige, der intolerant ist! Du benimmst dich obszön und im hohen Maße asymmetrisch. Ich hoffe du lernst mal, dich zu benehmen du aidskranke Schwuchtel!!!"

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Fünf Minuten Hand in Hand auf dem Herrmannplatz, der nun noch nicht einmal im tiefsten Neukölln liegt, und jedes Männerpaar weiß, daß dies die Berliner Realität ist: Pöbeleien, Beschimpfungen, Bedrohungen - und zwar von "Tätern nichtdeutscher Herkunft".
Auf der direkt im Neuköllner Kiez gelegenen Karl Marx-Straße, einer Einkaufsstraße! - habe ich entsprechend noch nie ein offen miteinander umgehendes schwules Paar gesehen, weil jeder Berliner Schwule weiß, daß er da mit seinem Leben spielt.
Freunde von mir haben drei Monate lang den Nerventerror am Görlitzer Park mitgemacht, weil sie dachten, dies seien alles nur ein fremdenfeindliche Klischees. Aber schließlich haben sie sich eine neue Wohnung gesucht: Fäkalien im Briefkasten, zerstochene Autoreifen, homophobe Bedrohungen tags auf der Straße, nachts an der Klingel und Kioskbesitzer die "schwulen Schweinefressern" keine Zeitung verkaufen wollen, haben sie fertiggemacht.

Inzwischen wird man ja selbst im schwulen Schöneberg zu bestimmten Uhrzeiten vom Personal gewarnt, wenn man eine Cocktaillounge verläßt, weil draußen wieder "die jungen Araber" lauern.

Es gibt No Show und No Go-Areas in dieser Stadt. Und nur das Schwule diese Orte meiden ist der Grund dafür, daß es nicht massiv mehr Übergriffe in Berlin gibt.

Wer dies verleugnet, sei herzlich eingeladen, anstelle aus der Ferne theoretisierende Artikel zu verfassen, mal das multikulturelle Klima in Neukölln oder dem Wedding zu testen. Ein bißchen Händchenhalten reicht da schon. Aber hinterher dann nicht über verlorene Zähne weinen.
(@Johnathan, User bei "Queer.de")

Es sind dies "Signale", die ich auffange, sammle und analysiere.

Davon habe ich noch einige andere, z.B. die einer Mitforistin:

"Wenn ich in Online-Foren mit Muslimen ins Gespräch komme, frage ich im Laufe der Zeit auch immer. Wie Sie zu homosexuellen Männern stehen. Die Antwort lautet stereotyp: 'Das werden wir niemals akzeptieren, das muss streng bestraft werden ...' "

SexPower

P.S. Lieber Georg Auernheimer, was raten Sie uns schwulen Männern? Die Aggressionen still ertragen (bis zum Mord), uns verstecken oder uns bewaffnen? (siehe dazu meine Short-Story "Der schönste Tag im Leben" - hier der Link: kommentare.zeit.de/user/kn%C3%BCppel/beitrag/2009/05/13/ben-und-mark-quotder-sch%C3%B6nste-tag-im-lebenquot-vol-8
verqueert schrieb am 25.08.2009 um 17:20
diese Kommentare sind aber auch extrem einseitig. ich kann nicht von mir bhaupten in berlin von Migrant_innen angepöbelt worden zu sein, das waren alles nur doofe Deutsche, die Debatte um die Bekleidung ist viel vielschichtiger als das schwarz-Weiss-Denken uns lehren wollen, die Debatte dazu würde hier den Rahmen sprengen. und last but not least, queer.de.Foren zu zitieren, grenzt an die Beleidigung von Intelligenz, wer sich dort einmal aufgehalten hat, weiss was ich meine.

PS: Zu homophoben Überfällen und die zweifelhafte Rolle von Maneo dazu vergleich meinen Artikel von heute.
verqueert schrieb am 25.08.2009 um 17:23
NAchtrag, da ich gerade das Wort Aggression lese. Es gibt sicher Homophobie und auch gealt gegen Schwule und Lesben, aber LGBT als DIE verfolgte Gruppe darzustellen ist schon langsam lächerlich.

PS: An der Stelle müsste jetzt eigentlich noch ein Beitrag zu Rassismus in der Szene kommen, aber dazu vielleicht später (www.queerrriot.de).
p.selbst schrieb am 25.08.2009 um 17:31
immer wieder zu erleben, dass bei einem beitrag zur islamphobie-kritik eben dieser islamphobie-reflex aktiviert wird und damit der geballte beweis geführt wird: ja, islamphobie und rassismus sind ein gesamtgesellschaftliches phänomen.
marsborn schrieb am 25.08.2009 um 18:33
Das Schlimme ist, dass selbst Leute wie SexPower, die anderswo mitunter auch recht differenziert denken können, hier nur "der Islam" und "die Muslims" und "Mord" schreien! Schlicht weil sie keine Ahnung vom Islam haben. Und wovon man keine Ahnung hat, darüber sollte man schweigen... (Besonders "DIE Schwulen"..., hm!?) SexPower: Hat Dir irgendein Muslim jemals konkret etwas Böses getan? (Ich meine jetzt aber nicht Ali aus der Disko, der jetzt mit Ben geht!)
;-)
Knüppel schrieb am 25.08.2009 um 19:02
Hi verqueert,

"...last but not least, queer.de.Foren zu zitieren, grenzt an die Beleidigung von Intelligenz, wer sich dort einmal aufgehalten hat, weiss was ich meine..."

schreibst Du und schreibst zeitnah in Deinem heutigen Thread:

"Was damals noch nicht bekannt war, hat jetzt queer.deveröffentlicht(www.queer.de/detail.php?article_id=10906) herausgefunden..."

Wie sollen Deine Leser/innen, das denn jetzt einstufen? Erst diffamierst Du "Queer.de" und gleichzeitig zitierst Du "Queer.de" und verlinkst auch noch dorthin?

Falls es Deine "Intelligenz nicht allzu sehr beleidigen" sollte, darf ich Dir die div. Kommentare der "Queer.de" User @stromboli, @goddamned, @hw, @Flo, @stephan, @VolumePro, @Marek u.v.a. hochintelligente und überaus differenziert argumentierende "Queer.de" User ans Herz legen. Du weißt ja wo Du sie finden kannst.

Und noch etwas lieber verqueert, meinst Du nicht es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen dem Beamten-Hannover und einem Berliner Kiez? Ansonsten, warum setzt Du Dich nicht direkt mit z.B. dem User @Johnathan in Verbindung, dessen Schilderung Dir offenbar so wenig glaubwürdig erscheint? Muss ich ja jetzt nicht verlinken, weil Du das oben selbst schon getan hast.

In die Diskussion über "Maneo" kannst Du Dich auch jederzeit noch einklinken, ich komme dann gern ebenfalls dazu ... :-)

SexPower
(Das Original :-))
Knüppel schrieb am 25.08.2009 um 19:07
@marsborn

"SexPower: Hat Dir irgendein Muslim jemals konkret etwas Böses getan? (*Ich meine jetzt aber nicht Ali aus der Disko, der jetzt mit Ben geht!)"

Ja, und *ich meine jetzt nicht Ali aus der Disko, der jetzt mit Ben geht!

Schön, dass du das mal rausgelassen hast, mein werter Mitforist, tat sicher gut :-) Hast Du noch'n paar Klischees auf Lager? Der schenkelklopfenden Zustimmung Deiner "Freunde" kannst Du Dir sicher sein.

SexPower
Knüppel schrieb am 26.08.2009 um 06:33
Nachtrag

@verqueert
"... LGBT als DIE verfolgte Gruppe darzustellen ..."
Einerseits geben die Zitate, auf die sich Dein Kommentar bezieht, das gar nicht her, so dass Du es auch nicht dementieren musstest. Andererseits ist jede "Verharmlosung" eine Verhöhnung der Opfer.

Wenn Du schreibst "... ich kann nicht von mir behaupten in berlin von Migrant_innen angepöbelt worden zu sein ...",
antworte ich Dir:
Keine der Frauen und Männer, die in meinem Kommentar zitiert werden und deren Aussagen nachprüfbar sind, hat sich in dieser undifferenzierten Art und Weise überhaupt geäußert.
Ansonsten, wenn Du "fehlende Erfahrungen" nachholen möchtest, dann befolge doch einfach, die vom "Queer.de" User @Johnathan beschriebene Vorgehensweise. Gern lese ich anschließend Deinen Erfahrungsbericht.

@p.selbst
"...immer wieder zu erleben, dass bei einem beitrag zur islamphobie-kritik eben dieser islamphobie-reflex aktiviert wird ..."
Merkwürdig was Du den beiden Frauen und den Männern, die nüchtern-sachliche Kommentare abgaben, hier unterstelltst. Den Beweis bleibst Du ja ohnehin schuldig.

@marsborn
"...Schlicht weil sie keine Ahnung vom Islam haben. Und wovon man keine Ahnung hat, darüber sollte man schweigen... (Besonders "DIE Schwulen"..., hm!?)..."
1.) Wer wovon eine oder keine Ahnung hat, darüber darst Du gern den Nachweis führen. Die beiden Frauen und die Männer, die in meinem Kommentar zu Wort kamen, freuen sich sicher auf eine spannende Diskussion mit Dir (auf Wunsch vermittle ich das Gespräch zwischen Euch).
2.) "Besonders 'DIE SCHWULEN" ..., hm!?)..."sollte(n man) schweigen?
Du hast hier niemandem den Mund zu verbieten, denn Du bist - genau wie ich - nur Gast in diesem Forum. Und außerdem ist eine pauschale "Anweisung", wie diese: "DIE SCHWULEN ..." an Schlichtheit kaum zu übertreffen. Bist Du sicher, dass Du Dich nicht im Forum geirrt hast und eigentlich bei BILD-ONLINE posten wolltest?

Fazit:
Wer sich eine Realität schönredet, weil eine differenziertere Sichtweise den eigenen Standpunkt als unhaltbar bloßstellen würde, der ist unehrlich. Obwohl es dringend notwendig ist ganz klar zwischen Islamismus (der fundamentalistisch-intoleranten Ausformung des Islam) und "den Moslems" zu unterscheiden, bleibt diese Gemeinsamkeit zwischen beiden: Sie akzeptieren keine homosexuellen Menschen, verhalten sich nicht nur ablehnend, sondern aggressiv abwehrend. Sie lehnen jeden Kontakt (und damit die Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens) ab. Dies darf in einem säkularen Staat, wie Deutschland, nicht geduldet werden. Hier stehen die weltlichen Gesetze ganz eindeutig über den religiösen Gesetzen und ... Religionsfreiheit bedeutet immer auch die Freiheit vor/von Religion!

Und wenn Du, @verqueert, Dir die Mühe machen möchtest in einen Dialog mit dem, von mir geschätzten, "Queer.de"-User @Johnathan einzutreten, lass es mich rechtzeitig wissen, weil ich dann gern ebenfalls mitdiskutieren möchte.

SexPower
verqueert schrieb am 26.08.2009 um 09:19
da Crossposting unsinnig ist, nur hier:
@SP
Zitat"Wer sich eine Realität schönredet, weil eine differenziertere Sichtweise den eigenen Standpunkt als unhaltbar bloßstellen würde, der ist unehrlich. Obwohl es dringend notwendig ist ganz klar zwischen Islamismus (der fundamentalistisch-intoleranten Ausformung des Islam) und "den Moslems" zu unterscheiden, bleibt diese Gemeinsamkeit zwischen beiden: Sie akzeptieren keine homosexuellen Menschen, verhalten sich nicht nur ablehnend, sondern aggressiv abwehrend. Sie lehnen jeden Kontakt (und damit die Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens) ab. Dies darf in einem säkularen Staat, wie Deutschland, nicht geduldet werden. Hier stehen die weltlichen Gesetze ganz eindeutig über den religiösen Gesetzen und ... Religionsfreiheit bedeutet immer auch die Freiheit vor/von Religion!"

sorry das ist schlichtweg Unsinn, besser gesagt dumpfe Islamophobie. Deiner Theorie kann es beispielsweise sowas wie GLADT (gays and lesbians aus der Türkei) nicht geben, die in Berlin sehr gut deutlich machen, dass nicht "der Islam" das Problem ist, sondern eher doe Projizierung darauf. Empfehelen würde ich dir auch das Buch von Georg Klauda: Die Vertreibung aus dem Serail: Europa und die Heteronormalisierung der islamischen Welt. Eine Rezension findet sich zum Beispiel hier:http://schwule-seite.de/rezension-klauda.htm
Empfehlenswert konkret zu Berlin wäre noch der Band:Homophobie in der Einwanderungsgesellschaft der Berliner Antidiskriminierungsstelle(Zitat:Eine aktuelle Broschüre der Landesantidiskriminierungsstelle liefert wissenschaftliche Beiträge und Erfahrungen aus der Praxis von Projekten, die zum Ziel haben, den Kampf gegen Homophobie zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe zu machen).
Auf der Seite findet sich ebenfalls der Aktionsplan gegen Homophobie des Berliner Senats, der Homophobie nicht rassistisch, sondern gesamtgellschaftlich angeht www.berlin.de/lb/ads/

verqueere Grüße

Ralf
Knüppel schrieb am 26.08.2009 um 11:43
@verqueert

Du bist derjenige, der sich verrannt hat und nicht erkennt, wie blind ideologisch er "argumentiert":

"Deiner Theorie nach kann es beispielsweise sowas wie GLADT (gays and lesbians aus der Türkei) nicht geben"

Häh? Diese Schlußfolgerung Deinerseits ist unlogisch und von mir schon gar nicht verwendet!

Natürlich gibt es sie und natürlich haben Gerichte z.B. versucht eine Lesben- und Schwulen-Organisation in der Türkei zu verbieten und natürlich hat Atatürk die Türkei zu einem weitgehend "säkularen Staat" gemacht: de.wikipedia.org/wiki/Mustafa_Kemal_Atat%C3%BCrk

Du wirfst hier alles durcheinander. Die Türkei ist kein "Gottesstaat"! Und selbstverständlich gibt es in sog. "Gottesstaaten" Homosexuelle, allerdings sind die in ständiger Lebensgefahr, wenn sie sich nicht verstecken, siehe hier: glbt-news.israel-live.de/islam/iran-3.htm

Im übrigen verbitte ich mir die Unterstellung der "dumpfen Islamophobie." Ich werde mich andernfalls sehr effektiv dagegen zu wehren wissen!

SexPower

P.S.
Hier einige Links zu ehrenamtlichen Bereichen, in denen ich mich engagiere:
www.tuerkgay.com/
www.j-zeit.de/archiv/artikel.1162.html
www.vielfalt-statt-gewalt.de/
www.schule-der-vielfalt.de/
www.schlau-nrw.de/
verqueert schrieb am 26.08.2009 um 15:11
also nochmal:
Zitat SP"Sie akzeptieren keine homosexuellen Menschen, verhalten sich nicht nur ablehnend, sondern aggressiv abwehrend. Sie lehnen jeden Kontakt (und damit die Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens) ab." Das ist tumbe undifferenzierte Islamophobie.

Noch einen Satz zur Türkei. Natürlich ist sie organisatorisch sakulär (im Ubrigen deutlich mehr als die BRD), trotzdem leben ja viele Muslime dort, insofern ist die Debatte wie ich sie führe sehr wohl berechtigt.
Die Welt ist nicht nur schwarz/weiss. Vielleicht solltest du deine Vorwürfe mir gegenüber auch mal an dir ausprobieren.

verqueerte Grüße

Ralf


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