Politik

Frost | 07.02.2012 12:20 | Marcel Malachowski

Jeder stirbt für sich allein

Kältetote sind keine Einzelfälle und auch kein unabänderliches Schicksal: Städte und Kirchen sollten warme Räume öffnen, und auch Ikea ist gefordert

Über dreihundert Tote in Europa in den vergangenen Tagen, alleine die Ukraine meldet 2.000 Behandlungsbedürftige. Ein Terroranschlag? Ein Kreuzfahrtschiff gesunken? Nein, nur die Kälte war schuld! Und weil manche Toten gleicher sind als andere, reicht es in den Fernseh-Nachrichten für die weniger Gleichen gerade mal für die kurze Erwähnung vor dem Wetterbericht.

Zehntausende Obdachlose gibt es in Moskau, der Stadt mit der weltweit höchsten Millionärs- und Milliardärs-Quote. Gut zehntausend sollen es in Berlin sein, darunter viele aus Polen und Osteuropa, die in der deutschen Hauptstadt mal ein besseres Auskommen suchten. Zum Alltag gehören sie dazu, zum ach so wilden, bunten Berlin mit seinen sozialen Widersprüchen, das arm, aber gerade deshalb so sexy sein will. Dumm nur, dass Armut nicht nur bei normalen Temperaturen das „Krankheits- und Sterblichkeitsrisiko“ erhöht, sondern dass reiner Geldmangel bei Temperaturen unter Null zum körperlichen Überlebenskampf und zum mörderischen Unterfangen wird. So verbrannte am Berliner Gesundbrunnen am Wochenende ein Wohnungsloser, weil das wärmende Feuer in seinem Behelf außer Kontrolle geriet.

Keine wärmende Erholung

Die Ausgegrenzten sollen nicht vergessen werden, das sagen sie alle, von ihren warmen Büros aus - Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit im Wahlkampf, die Kirchenoberen zu Weihnachten. Doch die letzten Tage legen den Schluss nahe: Ob ein Obdachloser mehr oder weniger lebt oder stirbt, das interessiert selbst im Spenden-Weltmeister-Land Deutschland kaum jemanden.

Gerne verweist man gönnerisch auf Notunterkünfte, die doch bereitstünden – in deren „Mehr-Bett-Zimmern“ aber bekanntermaßen derart unzumutbare Zustände herrschen, dass der „Normal-Bürger“ nicht einmal eine Minute dort gastieren möchte. Gerne erwähnt man, man halte für den Notfall zwei Berliner U-Bahnhöfe nächtens geöffnet – als ob drei Stunden Schlaf zwischen letztem und erstem Zug irgend etwas mit wärmender Erholung zu tun hätten.

Morde an Obdachlosen durch Neonazis und andere Verirrte gehören heute zur deutschen Normalität. Für Lichterketten reicht die öffentliche Empörung nicht mehr, aber meist werden sie wenigstens zur Kenntnis genommen – im Gegensatz zur täglichen Lebensbedrohung durch Armut für Hunderttausende in Europa. Die im Dunkeln sieht man nicht.

ANZEIGE

Nicht die niedrigen Temperaturen sind es, die töten. Es sind die Verhältnisse. Denn eine Änderung der Situation wäre nicht nur in Berlin innerhalb von Stunden möglich. In der Hauptstadt gibt es Dutzende von großen, leerstehenden Gebäuden, die dem Berliner Liegenschaftsfonds gehören, die beheizbar wären und menschenwürdigen Raum böten. Ganz zu schweigen von den Winterferien, die in den meisten Bundesländern im Februar noch für leere, nutzbare Schulen sorgen. Unternehmen, die gerne mit ihrem sozialem Image werben wie Ikea, könnten richtige Betten bereitstellen, und nicht nur löchrige Matratzen, wie sie zumeist in den Notunterkünften zu finden sind.

"Hell wie der Mittag"

Der Berliner Senat muss entscheiden, wie viel ihm Menschenleben wert sind – anscheinend aber hat er für die Ärmsten der Armen nicht mal „peanuts“ übrig. Stattdessen rufen Politiker und Kirchen lieber aufmerksame Bürger dazu auf, den „Kältebus“ der Stadtmission zu alarmieren, falls sie Menschen in Not entdeckten. Besonders zynisch: Den polnischen Obdachlosen will Berlin kein warmes Bett gewähren – soviel Gastfreundschaft könnte sich schließlich rumsprechen bis zu den Wohnungslosen unter den Brücken an der Moskva.

Vielleicht sollten sich Politik und Kirchen – die sich über Caritas und Diakonie ja bereits engagieren – neu besinnen auf die vielbeschworene abendländische Tradition der Bibel, „an die Hungrigen Dein Brot auszuteilen, die obdachlosen Armen ins Haus aufzunehmen". Öffnet Kirchen und öffentliche Gebäude! Wenn es nicht getan wird, geht das Sterben weiter. Diese Nacht – und im nächsten Winter.

 
Senden Bookmarken Drucken
Artikelaktionen
Kommentare
apatit schrieb am 07.02.2012 um 14:15
“Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit.“
Martin Luther King
Sehr richtiger und nachdenklicher Beitrag. Danke!
Gustlik schrieb am 07.02.2012 um 14:17
Es ist genug Wärme da, auch Wohnraum, Essen... in Berlin, Moskau oder Warschau. "Jeder stirbt für sich allein" ... oder übergibt sich unterm Heizpilz.

"Öffnet Kirchen und öffentliche Gebäude!"
Was hintert eigentlich den Bürger, sich einzumischen, sich zu öffnen? Öffnet eure Wohnungen, man könnte es auch Gastfreundschaft nennen. Und dann macht Politik.
antares56 schrieb am 07.02.2012 um 14:21
Dann fang du mal an! Wir sind gespannt auf deine Ergebnisse.
antares56 schrieb am 07.02.2012 um 14:19
Genau so ist es!
Was kümmert die Kirchen oder die Städte ein oder mehrere Obdachlose? Die denken erst mal an sich selbst - vielleicht mit dem Gedanken, wer an Gott glaubt, dem wird auch warm. Natürlich Quatsch! Kirchen geben Gelder lieber zur Sanierung ihrer Gebäude aus - auch die Oberen wollen irgendwo leben - und die Städte bauen lieber Unsinnige Sachen - sie S21. An die Armen und frierenden denkt da keiner, oder vielleicht erst, wenn es zu spät ist!
Phineas Freek schrieb am 07.02.2012 um 14:51
„…Nicht die niedrigen Temperaturen sind es, die töten. Es sind die Verhältnisse. Denn eine Änderung der Situation wäre nicht nur in Berlin innerhalb von Stunden möglich…“

Danke.
So eine schlichte Wahrheit ist heute eine einsame Ausnahme und müsste als Perle der Kritik eigentlich tagelang abgefeiert werden.

„Jetzt gibt die bürgerliche Presse schon der Kälte die Schuld an den erfrorenen Obdachlosen!

„Kältewelle lässt Obdachlosenunterkünfte aus allen Nähten platzen!“ konnte man gestern der Dauerpropaganda-Bestrahlung der U-Bahn entnehmen. Wie muss man sich das wohl vorstellen? Hat ein Herr Kältewelle den Brief mit dem Räumungsbescheid abgeschickt und ihn dann zusammen mit der Firma Tiefdruckgebiet durchgesetzt? Hat die Kältewelle eine Wirtschaft eingerichtet und die Leute aufs Zurechtkommen in ihr festgelegt, in der viele eben das – aufgrund von Leistungsdruck, fehlenden Jobs, Armut – nicht mehr können und deswegen „Aussteiger“ werden bzw. dazu gemacht werden? Hat die Kältewelle die Leute kaputtgemacht, ihnen die Kontos geleert, so dass sie sich nun als Junkies und Bettler als absoluter Bodensatz einer der reichsten Gesellschaften des Erdballs herumtreiben und reihenweise erfrieren, wenn die kältesten Tage des Jahres kommen?
Davon, dass die bürgerliche Presse von all den realen Gründen für den persönlichen und finanziellen Ruin der Leute, die in der Art, wie hierzulande gewirtschaftet wird, nichts wissen will, zeugt eine selten dämliche Überschrift, die genau am Endpunkt der Entwicklung ansetzt und diesen als nicht zu hinterfragend natürlich darstellt. Fallende Temperaturen kann man eben nicht kritisieren.

Der zynische Witz an der Geschichte ist übrigens, dass diejenigen, die die Konkurrenz noch nicht kaputtgemacht hat und deren Finanzen ausreichen, um nicht die nackte Lebensgefahr aufgrund von tiefen Temperaturen aufkommen zu lassen, zu Hause auch nicht unbedingt eine „warme Stube“ vorfinden. Bei steigenden Heizkosten und der daraus folgenden Ungewissheit, ob man sie bezahlen kann, tauschen viele die Jacke gegen einen dicken Pullover und dicke Socken ein, frieren also auf einem anderen Niveau weiter – obwohl die technischen Voraussetzungen in der Wohnung und den Heizwerken dies überhaupt nicht erzwingen.“

Gefunden in:

wendy.blogsport.de/2012/02/02/jetzt-gibt-die-buergerliche-presse-schon-der-kaelte-die-schuld-an-den-erfrorenen-obdachlosen/
anouk bontemps schrieb am 07.02.2012 um 15:38
In Berlin gibt es ca. 7000 Obdachlose, aber nur 400 Notunterkünfte für Obdachlose. (Quelle: Wochenend-Extra Ausgabe der Berliner Morgenpost, 4./5.02.2012).

Das sagt eigentlich schon alles.
Der politische Wille bei den in Berlin regierenden sogenannten Sozialdemokraten und Christdemokraten fehlt, Menschenleben zu retten. Wer ein finanziell armer Mensch ist, dessen Leben ist in den Augen der PolitikerInnen offensichtlich wertlos. Der kann ruhig den Kältetod sterben (der eigentlich in einem echten sozialen Gemeinwesen auf einfache Weise zu vermeiden wäre).

Den Worten von Marcel Malachowskikann ich nur zustimmen: "Nicht die niedrigen Temperaturen sind es, die töten. Es sind die Verhältnisse. Denn eine Änderung der Situation wäre nicht nur in Berlin innerhalb von Stunden möglich. In der Hauptstadt gibt es Dutzende von großen, leerstehenden Gebäuden, die dem Berliner Liegenschaftsfonds gehören, die beheizbar wären und menschenwürdigen Raum böten. Ganz zu schweigen von den Winterferien, die in den meisten Bundesländern im Februar noch für leere, nutzbare Schulen sorgen. Unternehmen, die gerne mit ihrem sozialem Image werben wie Ikea, könnten richtige Betten bereitstellen, und nicht nur löchrige Matratzen, wie sie zumeist in den Notunterkünften zu finden sind."
antares56 schrieb am 07.02.2012 um 17:19
Mit sozial und Christ hat keiner der Politiker was am Hut! Die nennen sich nur so.
Josef Knecht schrieb am 07.02.2012 um 16:41
Ich könnt mal wieder kotzen. Die "Tagesschau" hat in ihrer 20.00Uhr Ausgabe vom 02.02.2012, die Bevolkerung darum gebeten die Augen offen zu halten für Obdachlose. Es sei ja so kalt. Statt immer nur Symptome zu zeigen sollte die Sendung mal die Ursachen von Obdachlosigkeit zu erwähnen.

Übrigends ist das "Haus der Statistik" (Berlin am Alex) das leer steht in und dem Bund gehört ist warm (nicht nur frostschutz) und beheizt, die Toilietten funktionieren, da darf aber keiner rein, weil es ja Abgerissen werden soll.
KarinL. schrieb am 07.02.2012 um 17:15
@Josef Knecht,

Ja es ist doch einfach für die Politiker an die Bürger zu appellieren und mit der Moralkeule zu schwingen, anstatt mal selber mit gutem Beispiel voran zu gehen. Wie etwa Spenden von den Gehältern der Politiker zu gunsten einer Sozialtat in ihrer Stadt oder wie auch immer. Oder wie der Verweis, der Aufruf, zum ehrenamtlichen Engagement oder wie mit der Essentafel zur Weihnachtszeit für die Armen letztes Jahr in einem Nobelhotel. Das ist für mich verarsche und keine Solidarität!

Man versucht die Probleme auf den Bürger abzuwälzen, anstatt sie zu lösen! Da kann man nur noch kotzen...
KarinL. schrieb am 07.02.2012 um 16:48
Danke für diesen guten Beitrag zur Menschwürde. Die macht nämlich auch in Deutschland ausserhalb der eigenen Türe schnell halt. Gerade auch bei Politikern und der Kirche.

Mir tun diese armen Menschen, aus der Ukraine und anderswo sehr leid. Es ist überhaupt eine Schande das eine Gesellschaft Obdachlose zulässt, ja sie sogar auf eine Art und Weise erst "produziert"! Und zeigt mir dadurch auch immer wieder, wie kalt die Politik und auch die Menschen sein können. Denn es ist eine politische Aufgabe, jeden in einer Gesellschaft mit zu nehmen. Die Kirche predigt eh nur immer Wasser und trinkt selbst Wein. Die Kirche ist für mich der größte Heuchler. Gefolgt von der Politik.
antares56 schrieb am 07.02.2012 um 17:22
"Die Kirche ist für mich der größte Heuchler. Gefolgt von der Politik."

Vollkommen richtig!
Jonivonderheide schrieb am 10.02.2012 um 15:38
ich glaube, man muss noch hinzufügen: die meisten, nicht alle, medien sind auch heuchler.
R Stilzchen schrieb am 07.02.2012 um 19:20
Wie viele Obdachlose haben Sie denn vor dem Kältetod gerettet, Herr Malachowski?
derde schrieb am 07.02.2012 um 20:44
In wenigen Tagen sind mehr Menschen umgekommen, als in 40 Jahren an der Berliner Mauer - ist sowas vergleichbar?

Oder anders gefragt: welches Leben ist wohl mehr Wert?
peter.himmler schrieb am 08.02.2012 um 00:06
Wie viele Obdachlose haben Sie denn vor dem Kältetod gerettet, Herr R.Stilzchen?

Und derde, alles ist vergleichbar, und alles Leiden ist abzuschaffen! Dass jedes Leben genauso viel wert ist, gerade darauf weist Herr Malachowski in eindringlichster Deutlichkeit und mit der notwendigen Schärfe hin (denn in der Tagesschau ist das Leben von zehn deutschen Costa Concordia-Passagieren leider mehr wert als das von vierhundert osteuropäischen Obdachlosen, fangen Sie da mal mit dem Vergleichen an, derde, und nicht bei dem, der diesen medialen Zynismus kritisiert! Und außerdem: Nicht nur an der Mauer wurde gestorben, im Moment stirbt es sich auch leider viel bei afrikanischen Flüchtlingen im Mittelmeer, und im letzten Jahr bei libyschen Jugendlichen, dessen Geschlachtetwerden deutsche Moralapostel "pazifistisch" hingenommen haben! )

Herr R.Stilzchen scheint ein wenig eingeschränkt in der Wahrnehmung, oder wie bitte soll ein einzelner Freitag-Autor tausende Obdachlose retten? Mit dämlichen und kindisch doofen Gegenfragen eines selbsternannten Rumpelstilzchen wird das Problem wird kaum gelöst. Es geht hier nicht um einen albernen Wettbewerb im Menschenleben-Retten, sondern darum, konstruktive Vorschläge zu machen (wie von Malachowski getan) und vor allem darum, darauf hinzuweisen, dass Obdachlosigkeit als normal gilt, es aber nicht sein sollte. Für alle anderen Medien scheint Wohnungslosigkeit eine Randnotiz, eben normal: keine Geld, keine Wohnung. Der große Verdienst dieses Textes besteht darin, zu fragen, ob der Besitz von Geld für ein Überleben (in der Kälte) Bedingung sein darf - oder ob dies nicht pervers ist?

Gerade deshalb ist dieser Artikel so wunderbar, äußerst intelligent und mehr als lobenswert, da er hoffentlich dazu Anlaß gibt, dass die hohen Herren in Politik und Kirchen (und auch Frau von der Leyen) - also die, die die Mittel und die Macht dazu haben - sich endlich daran machen, nicht den Wullfs dieses Landes noch mehr kostenloses Irgendwas zu spendieren, sondern lieber Leben zu retten, indem sie tatsächlich das Problem der Armut angehen, etwa durch die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.

Texte wie dieser machen den Freitag wirklich lesenswert und wertvoll und zu einem echten Meinungsmedium, das sich abhebt von den anderen Einheitszeitungen. Seit Tagen schon, und nicht erst diesen Winter, herrschen tödliche Minustemperaturen! Und niemand hat bisher darauf hingewiesen, dass es tatsächlich nutzbaren Wohn/Schlafraum im Übermaß gäbe? Warum nicht? Was machen diese anderen Journalisten der anderen Zeitungen eigentlich den ganzen Tag?
FREITAG, bitte weiter so!

Herr Rumpelstilzchen, auf Mecker-Leute wie Sie warten genug Aufgaben: Weisen Sie bitte alle anderen Journalisten in Deutschland darauf hin, solche Artikel wie diesen zu verfassen - dann bestünde nämlich wirklich Hoffnung, dass niemand mehr an Kälte und/oder Armut sterben müßte. Dann würde Armut nicht mehr als sexy Anhang dieser Gesellschaft gelten, sondern als lösbares Problem! Dann bräuchte nicht nur Herr Malachowski sich nicht solch überflüssigen Blödsinn wie von Ihnen - und den destruktiven Politikern, Kirchen etc. - anhören.

Auf Leute wie Rumpelstilzchen können Obdachlose am meisten verzichten - auf Schreiber wie Malachowski und Zeitungen wie den Freitag aber nicht.

Soziale Bewegungen sollten sich nicht darauf beschränken, gegen die bösen Banken zu wettern - sondern konkrete Hilfe im Alltag bieten, für Migranten, Arme, Ausgegrenzte, Einsame, Kranke! Möge der Aufruf von Malachowski ein hilfreicher Anlaß dazu sein!
antares56 schrieb am 08.02.2012 um 09:55
Sehr gut geschrieben! Danke dafür.
peter.himmler schrieb am 08.02.2012 um 00:20
Oh, noch kurz etwas: Ich sah mir gerade die übrigen Blog-Beiträge von R.Stilzchen zu anderen Freitag-Artikeln an. Und, welch Wunder: Rumpelchen ohne Stil scheint nicht nur genereller Menschenhasser zu sein, sondern auch Rassist, Kapitalist und Judenhasser (natürlich formuliert er dies alles schön durch die Blume, der intelligente Aufhetzer!) Hätte ich mir ja meine detaillierte Kritik an ihm sparen können, jetzt ist eh alles klar!
R Stilzchen schrieb am 09.02.2012 um 01:06
Es freut mich, dass endlich mal jemand meine Blog-Beiträge liest. Was Sie dazu schreiben, Peter Himmler, dürfte den Straftatbestand der Beleidigung nach § 185 StGB erfüllen. Ich muss mich von Ihnen nicht als "Rassist" oder "Judenhasser" beschimpfen lassen.
Wäre dem so, hätte der "Freitag" meine Kommentare löschen müssen. Ich erwarte nicht, dass Sie meine Meinung teilen, aber dann liefern Sie doch sachliche oder wenigstens nicht beleidigende Argumente dagegen.
Zu diesem Artikel habe ich eine ganz einfache Frage an den Autoren gestellt. Eigentlich müsste sie jeder sich selbst stellen, also auch ich und Sie, Herr Himmler.
peter.himmler schrieb am 09.02.2012 um 10:27
Wieviele Obdachlose hatten Sie jetzt noch mal vor dem Kältetod gerettet, Herr R.?

Oh, da habe ich ja wohl ins Schwarze getroffen: Ja, gerne, ich lese Ihre Beiträge sehr genau. Das mit der "öffentliche Debatte" haben Sie ja schon gut verstanden, nur wenn jemand reagiert, passts Ihnen wohl nicht so.

Der Begriff "scheinen" ist kein Straftatbestand. Ich vermute ja nur - aufgrund Ihrer(!) Beiträge. Dann erklären Sie doch mal Ihre Einträge auf den anderen Seiten! Meinten Sie nicht per se, der Islam sei gewalttätig? Meinten Sie nicht, Arme hätten kein Recht auf Freeware aus dem Internet? Meinten Sie nicht, den Juden könnte zugemutet werden, Israel zu verlassen?

Rufen Sie jetzt selbst bei schlichten Nachfragen nach Gesetzen und Verboten? Waren die Fragen sachlich genug, Herr Meinungspolizist?

Dann stellen Sie sich mal Ihre Fragen selber! Ich bin auf die Antworten sehr gespannt.

Haben Sie nicht mitbekommen, dass die Zahl der Kältetoten in Europa gestern auf 500 angestiegen ist? Richten Sie die Frage, wieviel Obdachlose jemand gerettet hat, bitte an Herrn Wowereit, Wulff, Rösler - an die, die Geld, Macht und Mittel haben -, und nicht an Freitag-LeserInnen und Autoren! Das ist albern, kleinlich und zynisch (oder fällt meine Bemerkung jetzt auch unter Paragra. 185 oder 129a).

Wie sind Sie eigentlich gerade auf die Website des Freitag geraten? Der ist nämlich ein Meinungsmedium, und kein Mecker- und Verbotsmedium.
peter.himmler schrieb am 09.02.2012 um 10:27
Wieviele Obdachlose hatten Sie jetzt noch mal vor dem Kältetod gerettet, Herr R.?

Oh, da habe ich ja wohl ins Schwarze getroffen: Ja, gerne, ich lese Ihre Beiträge sehr genau. Das mit der "öffentliche Debatte" haben Sie ja schon gut verstanden, nur wenn jemand reagiert, passts Ihnen wohl nicht so.

Der Begriff "scheinen" ist kein Straftatbestand. Ich vermute ja nur - aufgrund Ihrer(!) Beiträge. Dann erklären Sie doch mal Ihre Einträge auf den anderen Seiten! Meinten Sie nicht per se, der Islam sei gewalttätig? Meinten Sie nicht, Arme hätten kein Recht auf Freeware aus dem Internet? Meinten Sie nicht, den Juden könnte zugemutet werden, Israel zu verlassen?

Rufen Sie jetzt selbst bei schlichten Nachfragen nach Gesetzen und Verboten? Waren die Fragen sachlich genug, Herr Meinungspolizist?

Dann stellen Sie sich mal Ihre Fragen selber! Ich bin auf die Antworten sehr gespannt.

Haben Sie nicht mitbekommen, dass die Zahl der Kältetoten in Europa gestern auf 500 angestiegen ist? Richten Sie die Frage, wieviel Obdachlose jemand gerettet hat, bitte an Herrn Wowereit, Wulff, Rösler - an die, die Geld, Macht und Mittel haben -, und nicht an Freitag-LeserInnen und Autoren! Das ist albern, kleinlich und zynisch (oder fällt meine Bemerkung jetzt auch unter Paragra. 185 oder 129a).

Wie sind Sie eigentlich gerade auf die Website des Freitag geraten? Der ist nämlich ein Meinungsmedium, und kein Mecker- und Verbotsmedium.
R Stilzchen schrieb am 09.02.2012 um 11:33
Ich möchte einfach nicht mit dummen Sprüchen beleidigt werden. Ansonsten achte ich auch Ihre Meinung, wenn ich sie auch selten teile.
Josef Knecht schrieb am 08.02.2012 um 00:21
@derde Ich weiss nicht wer das mal sagte, "Wen ein Mensch stirbt, ist es eine Tragödie, wenn viele sterben ist es nur Statistik.", jedenfalls kommt er mir häufig in den Sinn.
Jonivonderheide schrieb am 09.02.2012 um 15:43
ganz richtig, und vielleicht ist es sogar noch schlimer: Wenn einige sterben,ist tagelang die Zeitung voll, andere komen nicht mal in die Statisitik. Was Zeitungen schreiben (Tagesspiegel), dann ist es so, dass manche tote Obdarchlose durch Neo-Nazis nicht als rechte Gewalt-Opfer von Behörden registriert werden.
derde schrieb am 08.02.2012 um 07:31
@peter.himmler
"Nicht nur an der Mauer wurde gestorben, im Moment stirbt es sich auch leider viel bei afrikanischen Flüchtlingen im Mittelmeer, und im letzten Jahr bei libyschen Jugendlichen, dessen Geschlachtetwerden deutsche Moralapostel "pazifistisch" hingenommen haben!"

Nur Tote mit entsprechendem "Potential" haben die Chance, als Statisten in der politischen Meinungsmaschinerie aufzutauchen, da besteht sicher kein Zweifel.
Aber wir als Menschheit sollten auch irgendwann lernen, Gewalt nicht mit Gewalt zu begegnen:
das verheerende, mittlerweile 50jährige Experiment unseres uneingeschränkten Bündnispartners, mit grossem Hut in die weite Welt zu reiten, um den Völkern unsere kranken Werte schmackhaft zu machen, ist nicht nur nicht gescheitert, sondern wird auch unser ganz privater Bummerang.

Wozu hat die Evolution uns eigentlich die Verständigung per Sprache gegeben, wenn wir im entscheidenden Moment auf primitivste Konfliktlösung zurückgreifen?
peter.himmler schrieb am 08.02.2012 um 11:20
Und was rätst Du denen, die von direkter Gewalt betroffen sind? Sich in vorrausschauender Friedensliebe schon mal selbst umzubringen, um dem Täter den Rückgriff auf primitive Konfliktlösung zu ersparen?

Mit Deiner angeblichen Menschenfreundlichkeit bist Du leider das beste Beispiel für ignoranten Zynismus, der Menschenleben kostet: Hunderte Obdachlose könnten noch leben, hätten Sie eine Brechstange gehabt, um die Türen zu warmen Räumen aufzubrechen. Zehntausende Libyer könnten noch leben, hätte die ach so freundliche Frau Merkel Ihnen Waffen und Munition geliefert. Ausreden wie Deine, derde, dienen nur dazu, die Benzinpreise für das warme Auto niedrig zu halten, und sich um das Leiden in der Welt, mit bestem Gewissen, einen Dreck zu scheren.

Außerdem: Es gibt nicht nur körperliche Gewalt, sondern auch Gewalt durch gesellschaftliche Ungerechtigkeit, also durch Armut! Meinst Du, Ausbeuter hören auf nette Worte? Derde, geh erst mal auf den Tahrir und beweis Deine Friedensliebe im Feuer der Polizei, dann reden wir weiter!

Aber du bist wohl eher einer dieser Statistiker, die Josef Knecht oben zurecht kritisiert - immer weitab vonm Geschehen, und trotzdem ganz schlau mit himmlischer Weisheit! Ob Gott dir das dankt!?
peter.himmler schrieb am 08.02.2012 um 11:20
Und was rätst Du denen, die von direkter Gewalt betroffen sind? Sich in vorrausschauender Friedensliebe schon mal selbst umzubringen, um dem Täter den Rückgriff auf primitive Konfliktlösung zu ersparen?

Mit Deiner angeblichen Menschenfreundlichkeit bist Du leider das beste Beispiel für ignoranten Zynismus, der Menschenleben kostet: Hunderte Obdachlose könnten noch leben, hätten Sie eine Brechstange gehabt, um die Türen zu warmen Räumen aufzubrechen. Zehntausende Libyer könnten noch leben, hätte die ach so freundliche Frau Merkel Ihnen Waffen und Munition geliefert. Ausreden wie Deine, derde, dienen nur dazu, die Benzinpreise für das warme Auto niedrig zu halten, und sich um das Leiden in der Welt, mit bestem Gewissen, einen Dreck zu scheren.

Außerdem: Es gibt nicht nur körperliche Gewalt, sondern auch Gewalt durch gesellschaftliche Ungerechtigkeit, also durch Armut! Meinst Du, Ausbeuter hören auf nette Worte? Derde, geh erst mal auf den Tahrir und beweis Deine Friedensliebe im Feuer der Polizei, dann reden wir weiter!

Aber du bist wohl eher einer dieser Statistiker, die Josef Knecht oben zurecht kritisiert - immer weitab vonm Geschehen, und trotzdem ganz schlau mit himmlischer Weisheit! Ob Gott dir das dankt!?
Jonivonderheide schrieb am 08.02.2012 um 12:01
Lieber Herr Malachowski, Vielen, Herzlichen Dank für den tollen Text!

Ich war selbr lange obdachlos, ich weiss wie es ist. Den meisten Leuten ist wirklich egal, was mit uns passierte. Politiker kommen nur für Fotos, neulich Ströbele in der Abenschau.

Warum schreiben taz, Berliner Zeitung usw. nicht mal so etwas? Dann würdee sich vielleeicht etwas ändern. Und es Muss sich etwas ändern!

Freunde von mir sind gestorben.

Ich habe es nur weg von der Straße geschafft, weil es Menschen gab, die geholfen haben. Würden nur alle so denken, reden und handeln wie Herr Malachowski!
Georg von Grote schrieb am 09.02.2012 um 01:29
@Jonivonderheide

Ich glaube, das begreift und versteht hier keiner, der nicht selbst mal auf der Strasse gelebt hat und gemerkt hat, dass der Staat, sofern er ihn überhaupt um Hilfe bittet, der Letzte ist, der einen da wieder heraushilft.

Mehr möchte ich dazu im Moment nicht sagen, aber mich kotzen hier manche dumme und überhebliche Kommentare regelrecht an.
Jonivonderheide schrieb am 09.02.2012 um 09:59
Ja, ganr richtig! Manche Leute glauben, sie verstehen.

Aber es hat nichts mit dem wirklichen Leben draußen zu tun.

Diese Menschen sollen lieber die Probleme wirklich betrachten und richtig was tun.

Diese Sozialpädagogen von den Ämtern und anderen Behörden sind eh das Letzte - es geht bei ihnen nur um Unterlagen, schwarz auf weiß. ob jemand hunger hat, schuhe braucht, ist ihnen egal, hauptsache: Ihre arbeit ist gemacht und ihr gehalt ist sicher, und bald ist feierabend.

Aber was in dem Artikel steht, stimmt: Der Staat mus gezwungen werden, die Gebäude zu öffnen - und das wirklich menschenwürdig! Es geht um Leben und Tod - das scheinen normale Leute wirklich nicht zu begreifen
R Stilzchen schrieb am 09.02.2012 um 01:13
Wie viele Kältetote gab und gibt es in Berlin in den letzten Jahren?
Jonivonderheide schrieb am 09.02.2012 um 10:03
Du stellst wirklich ein bißchen komische Fragen! Am Wochenende war es einer. Ist dir das nicht genug. Ich kann dir gerne die adresse der Stadtmission geben, dann kannst du dort die Betroffenen fragen - es geht nicht nur um Tote, es geht auch um abgefrorene Zehen, Füsse, es geht um Gliederschmerzen, es geht um Kälte-Migräne, es geht um Magenkrankeiten durh kälte. Begreifst du das nicht?
Jonivonderheide schrieb am 09.02.2012 um 10:03
Du stellst wirklich ein bißchen komische Fragen! Am Wochenende war es einer. Ist dir das nicht genug. Ich kann dir gerne die adresse der Stadtmission geben, dann kannst du dort die Betroffenen fragen - es geht nicht nur um Tote, es geht auch um abgefrorene Zehen, Füsse, es geht um Gliederschmerzen, es geht um Kälte-Migräne, es geht um Magenkrankeiten durh kälte. Begreifst du das nicht?
R Stilzchen schrieb am 09.02.2012 um 11:30
Was soll der anständige Bürger also tun, wenn er bei dieser Kälte jemanden auf einer Parkbank schlafen sieht?
Jonivonderheide schrieb am 09.02.2012 um 12:11
Da der anständige Bürger meistens ein sehr gutes Einkommen hat, könnte er ihm bis zum Ende der Kälte ein Hotelzimmer bezahln.

der anständige Bürger soll dafür sorgen, dass er nie wieder jemanden sieht, der auf einer Parkbank schläft. Ich denke mal, Geld ist genug da: Paläste für alle, oder wenigstns richtigge matratzen und heizung und essen ohne betteln!

Wie wäre es mit einem Aufstand der Anständigen gegen die Armut?
R Stilzchen schrieb am 09.02.2012 um 12:39
In meiner Stadt mit rund einer viertel Million Einwohnern gibt es für jeden Obdachlosen warme Unterkünfte. Noch nie wurde jemand abgewiesen und zurück in die Kälte geschickt.
Ist das in Berlin anders?
Jonivonderheide schrieb am 09.02.2012 um 13:15
wovon redest du eigentlich? das ist nicht nur in berlin anders! Aber schön warm vor deinem computer, was?

ich glaube, du hast weder den artikel richtig gelesen noch kennst du dich im ansatz mit der sache aus.

informier dich bitte und dann schreibs noch mal!
R Stilzchen schrieb am 09.02.2012 um 13:42
Was ist denn in Berlin anders als in meiner Stadt? Gibt es dort keine Notunterkünfte, Kältebusse oder Wärmestuben? Kümmert sich dort niemand um die obdachlosen Menschen?
Was soll der Hinweis auf die Wärme vor meinem Rechner? Surfst Du etwa im Winter im Freien?
Wenn ich den Artikel und die Sache nicht verstehe, dann erkläre sie mir doch. Ich bin für jedwede Aufklärung dankbar, die auf Tatsachen beruht und nicht auf einer eingebildet richtigen Gesinnung.
Jonivonderheide schrieb am 09.02.2012 um 14:26
du liest weder die artikel die du kommentieren willst richtig noch die blogkommentare auf die du antwortest. Und Jeder der nicht deine Meinung hat ist gleich eingebildet und hat eine "gesinnung".

WEnn du tatsachen willst, geh raus auf die straße in deiner stadt in der nacht und frag die obdachlosen.

dass was du für die wahrheit hältst ist sie sicher nicht.

auf dieser seite haben verschiedene leser darauf hingewiesen, dass todeskälte nicht das einzige problem für obdachlose ist!

warst du schon einmal in einer notunterkünft, in zeitungen nennt man sie gerne "läusepension", willst Du dort übernachten?

Aber du glaubst, für Obdachlose ist das wohl grade gut genug ...

An Ignoranten wie dir liegt es, dass menscen sterben.
R Stilzchen schrieb am 09.02.2012 um 19:59
Du lernst es nicht. Nun wirfst Du mir auch noch vor, ich sei schuld, wenn Menschen den Kältetod sterben. Dafür bin ich genauso sehr oder genauso wenig verantwortlich wie Du.
Dieser Artikel im "Freitag" und alle unsere Kommentare dazu retten nicht ein einziges Menschenleben.
Jonivonderheide schrieb am 10.02.2012 um 00:18
Dieser Artikel im Freitag und viele Kommentare hier (außer deine) retten mehr als nur ein Menschenleben, wenn die Vorschläge umgesetzt werden, die Marcel Malachowski macht und die Vorschläge, die viele hier machen.
Jonivonderheide schrieb am 10.02.2012 um 00:24
Sofort müssen diese Vorschläge umgesetzt werden - widerlich, dieser Berliner Sernator heute im abgeordnetenhaus, der in der fragestunde mit einem breiten grinsen sagt, in berlin müsse keine Obdachloser frieren, es gebe 700 schlafplätze (siehe oben das zitat eines lesers zur zahl der obdachlosen in berlin). Dann sagt er noch er habe letzten freitag, die schlafraume der stadtmission besucht. so gut und wertvoll die arbeit der stadtmission auch ist: Herr Senator, schlafen sie eine nacht dort!
R Stilzchen schrieb am 10.02.2012 um 01:00
Fehlen in Berlin Schlafplätze oder nicht? Das müsste doch objektiv zu ermitteln sein. Ebenso die Anzahl der im vergangenen harten Winter im Freien erfrorenen Obdachlosen.
Dreizehn schrieb am 09.02.2012 um 18:52
Ein wichtiger Artikel, ein notwendiges Thema. Nächstenliebe, was war das noch gleich?
apatit schrieb am 10.02.2012 um 09:53
Obdachlosigkeit, besser auf der Straße leben zu müssen ( unfreiwillig ) ist ein Armut - Zeugnis einer reichen Gesellschaft wie Deutschland! Der Artikel trifft schon ins Schwarze. Wenn Deutschland es sich leisten kann z.B. zwei U – Boote zu verschenken, oder an dritter Stelle der Waffenproduzenten auf der Welt ist – kann mir keiner erzählen, dass es nicht möglich wäre eine warme Bude zu schaffen und ein Krauteintopf zu kochen. Wenn man will! und den Reichtum auch richtig verteilt. Obdachlos kann man schneller werden, als man glaubt! Wenn z.B. deine Familie nichts mehr wissen will von Dir usw. Manch einen Klugscheißer wünscht man … tut mir leid das sagen zu müssen… 14 Tage solch eine Situation.
Jonivonderheide schrieb am 10.02.2012 um 15:34
Sehr richtig gesagt, apatit, aber die meisten würden wohl schon nach 14 stunden durchdrehn .
Dreizehn schrieb am 11.02.2012 um 10:47
Es gibt - hab ich jetzt so beiläufig in welchen Radiomeldungen mitbekommen, ich glaube FFN - durchaus Kommunen, die sich kümmern, in diesem Fall Lüneburg. Nur: Wo sind die Medien, die "am Ball" sind, die berichten, Reportage schreiben und und .. Das Thema hat hohen Verdrängungsappeal.
Jonivonderheide schrieb am 11.02.2012 um 17:00
Ja, stiime dir zu, dreizehn, wenn alle sich orientieren an guten Kommunenbeispielen, dann waere die situation siccher nicht so dramatisch.

aber trotzdem stimmt, was der Malachowski schreibt, es sind nicht alle gleich die Menschen in deutschland, trotz grundgesetz, vielleicht ist diese Sache mnit dem Grundeinkommen von der Piraten-Partei gar keine so schlechte Idee - das wäre was ganz gegen armut, dumpinglöhne etc


Meistkommentiert
7 Tage
Monat
Bisher
David Graeber Schulden. Die ersten 5000 Jahre Klett-Cotta 2012

536 Seiten. Gebunden.

26,95
 
Seit der Erfindung des Kredits treibt das Versprechen auf Rückzahlung Menschen in die Sklaverei. Die Geschichte der Menschheit erzählt David Graeber als eine Geschichte der Schulden: eines moralischen Prinzips, das nur die Macht der Herrschenden stützt. Damit durchbricht er die Logik des Kapitalismus und befreit unser Denken vom Primat der Ökonomie >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Ziemlich beste Freunde

Ausgabe 20/2012
16.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

Blog-Tipps

Carta
Autoren-Blog für Politik, Medien und Ökonomie

Lobby Control
Blog von lobbycontrol.de

annalist
Anne Roth verfolgt den "Krieg gegen den Terror"

Nachdenkseiten
Das kritische Tagebuch von Albrecht Müller und Wolfgang Lieb

Reporterwelt.Blog
Blog des Korrespondenten von Weltreporter.net

Latinomedia
Toni Keppeler berichtet aus Lateinamerika

politik.de
Portal für Politik und Demokratie

Sprengsatz
Der Politikblog von Michael Spreng

Lafontaines Linke
Tom Strohschneider und Co. bloggen über die Linkspartei

Bangemachen gilt nicht
Das Blog von Jürgen Link

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG