Die Entscheidung des Parlaments in Athen hat viel mit Unterwerfung, noch mehr mit Nötigung, alles mit Erpressung zu tun. Nach dieser Nacht vom 12. zum 13. Februar bleibt von der parlamentarischen Demokratie in ihrer griechischen Spielart nicht etwa der berühmte Schatten ihrer selbst, sondern die Erinnerung an einen gelungenen Auftritt in Zeiten der Finanzmarkt-Autokratie. Die Mehrheit dieses Parlaments hat funktioniert, weil es funktionieren musste. Sie hat entschieden, ohne die Wahl zu haben. Vor allem, ohne eine Wahl haben zu wollen.
Wer ist der Nächste?
Wie jedes Wort einen Sinn, so hat auch jede Tat ihre Täter. Vordergründig mögen das die Minister des Kabinetts Papademos und die Parlamentarier einer Regierungsmehrheit sein, die sich dem Glauben hingeben, sie hätten ihrem Staat und ihrem Volk die ultimative Rettung vor dem Bankrott beschert, quasi ein Überleben vor dem Tod. Daran mag glauben, wer die Frage ausblendet, worin die Rationalität einer solchen Rettung bestehen soll.
Mindestens ebenso kommen als Täter jene in Betracht, die sich gerade um einen Vorstoß ins postdemokratische Zeitalter verdient machen. Der Umgang mit der griechischen Exekutive und Legislative bezeugt keine Krise, sondern die Selbstaufgabe der bürgerlich-parlamentarischen Demokratie. Deren Verheißung, alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, klang schon immer kühn und vermessen. Jetzt zeigt sich, sie ist offenbar weder haltbar noch zeitgemäß. In Griechenland – und nicht nur dort – geht Staatsgewalt eher vom Internationalen Bankenverband und Hedgefonds, von den Managern des Eurorettungsfonds und der EU-Troika, von den EU-Finanzministern und dem Europäischen Rat aus. Da triumphiert nicht etwa die Ökonomie über die Politik, sondern wird Politik an der Demokratie vorbei betrieben. In all diesen Instituten ballt sich politische Macht, um Finanzmacht die nächste und übernächste Chance zu geben. Besonders die EU-Troika bezeugt den politischen Willen, es privater Finanzgewalt auch künftig zu ermöglichen, Staaten und deren öffentliches Gut als Geisel zu nehmen, wenn sie als Schuldner an Bonität verlieren. Wer die Verschuldungsquoten der meisten Eurostaaten registriert, muss sich fragen, wen trifft es als Nächsten? Gibt es Alternativen außer einem kategorischen Abschied von diesem System?
Totgesagte leben länger
Um auf Griechenland zurückzukommen – kein Parlament der Welt kann guten Gewissens Maßnahmen beschließen, die Hunderttausende oder Millionen Menschen einem sozialen Abstieg preisgeben, aus dem es für die Betroffenen möglicherweise zeit ihres Lebens kein Entrinnen gibt. Man sollte sich das in einem vor Selbstgerechtigkeit strotzenden Deutschland vor Augen halten. Die Zahl von 150.000 bis 2016 zu entlassenen Staatsbediensteten ist oft genannt worden, doch auch die Renten der Pensionäre werden um 20 Prozent gekürzt wie die Mindestlöhne im Privatsektor um 22 Prozent, von 750 auf 586 Euro – für Beschäftigte unter 25 Jahren liegt die Reduktion sogar bei einem Drittel bisheriger Bezüge.
Da wird nicht nur ein soziales Dasein erzwungen, das in Armut und Depression mündet. Dieser Aderlass zeigt die Ingredienzien einer Austeritätspolitik, wie sie für den Neoliberalismus nicht typischer sein kann. Man hatte geglaubt, der sei erledigt: Wegen einer Mitverantwortung für die Weltfinanzkrise 2008 und deren Eindämmung durch staatliche Konjunkturprogramme, die dem Neoliberalismus abschworen, um nationale Ökonomien vor dem Krisensturz zu bewahren. Aber Totgesagte leben eben länger, wenn ihnen mit einer Vehemenz Leben eingehaucht wird, dass es für die Verelendung von Millionen Menschen reicht. Zu allem Überfluss suggeriert die öffentliche Meinung in Deutschland, die Griechen bekommen, was sie verdient haben. Wirksamer lässt sich dem europäischen Gedanken kaum schaden.
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Namen, Namen Lutz Herden und nochmals Namen, sonst wird das hier nichts.
Wieder einmal umschiffen Sie die eigentlich "Schuldige", nennen Sie nicht beim Namen. Das ist doch nicht mehr hinnehmbar. Ein Euphemismus reiht sich an den anderen. Immer wird mit irgendwelchen Begriffen hantiert, die nichts, aber auch nichts aussagen. Erst waren es geforderte Reformen, Strukturreformen, dann geisterte und geistert der Begriff der Austeritätspolitik durch die Presse, immer beliebter wird der, der Postdemokratie. Von der "ominösen schwäbischen Hausfrau" ganz zu schweigen. Doch um was geht es? Es wird seit Jahrzehnten eine Abrissbirne geschwungen, gegen alle Errungenschaften, die einen sozialen Frieden nach innen, aber auch nach außen wenigstens dem Anschein nach garantierten. Kein Stein soll mehr auf dem anderen bleiben. Das "Glück" der Vielen wird gegen das Elend der Massen eingetauscht. Eine Demokratie, so wenig wie uns an Quantität zugebilligt wurde, wird selbst in der Qualität ad absurdum geführt. Nein, uns hat das Elend, die Krise noch nicht erreicht, aber der Weg ist vorgezeichnet. Das "Elend" wird nicht so sichtbar, wie es eigentlich schon in Teilen ist. Vielleicht dauert es bei uns noch etwas länger, nur leben wir nicht auf einer Insel der Glückseligen, auch wenn man uns dieses tagtäglich einhämmern will. Nur ein Name fällt nicht, er wird nicht anklagend auf die dazu gehörende öffentliche Bank der Anklage gesetzt, Merkel, Angela Merkel. Doch dieser Name und die, der anderen Helfershelfer dazu kommen auch nicht aus ihrer Tastatur. |
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"Nur ein Name fällt nicht, er wird nicht anklagend auf die dazu gehörende öffentliche Bank der Anklage gesetzt, Merkel, Angela Merkel ..."
Eine Fehlwahrnehmung, ich habe diverse Texte gerade für online geschrieben, die sich mit der Verantwortung der deutschen Kanzlerin für das Griechenland-Debakel seit Mai 2010 beschäftigen. |
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@SchmidtH. um 15.12
Um nicht falsch verstanden zu werden - ich bin weit entfernt, Angela Merkel "rein zu waschen". Dennoch scheint es mir zu einfach, sich allein auf diese Person zu fokussieren - nach dem Motto nach 45: nur Hitler war schuld, wir anderen haben nichts gewusst. Mit unserem nach wie ausgeprägten Konsumrausch erzwingen wir alle (!) eine Fortsetzung dieser Wirtschaftsform. Mit unserem Pochen auf "unseren deutschen" Lebensstil fordern wir Kanzlerin und EU-Troika geradezu auf, "unsere" Interessen gegen Griechen, Portugiesen und . . . durchzusetzen. Und auch Georg von Grote hat Recht - der Deutsche ist doch längst "Salon-Revolutionär" und vom PC-Stuhl gibt er den Kritikaster. |
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Lieber Nietsche 2011,
vielen Dank! für den sehr treffenden Kommentar. Wie einfach sich doch die Menschen alles machen, nur weil sie eine Erklärung für ihr kapitalistisches Weltbild brauchen...und der Osten ist eh immer an allem Schuld. An das Aufleben der Nazis, daran das es den Deutschen so schlecht geht, der Sozialstaat abgeschafft wird und überhaupt findet man immer einen Grund von sich abzulenken. Dieser arrogante Westen, in dem nie differenziert wurde, in dem mehr Schein als Sein gilt, die Oberflächlichkeit, das Lügen auf der Tagesordnung stehen, ist einfach nur noch krank für mich. Und ja, klar doch...weil Merkel eine Ossitante ist, geht der Euro den Bach herab und mit ihr die Deutschen. Merkel ist sowas von unfähig und dumm. Wie strohdumm ist das denn nur? Fehlt es den Westlern an Aufklärung, ja sogar an Intelligenz? Genau mit dem pochen auf Wohlstand und der Gier nach Geld in Deutschland, macht sich die Mehrheit der Deutschen wieder zu "Nazis". Ist doch egal wie es anderen Völkern ergeht. Hauptsache wir haben es schön und bequem. Da könnt einem wirklich das kotzen kommen, um es mal mit den Worten des Freitags auszudrücken. Spielt euch nur alle eure heile Welt weiter vor, damit ja nicht mal das Gewissen an euch nagt. Es gibt noch tausende BMW``s und Mercedes, die auf Deutsche Käufer warten. Nur als Urlauber in Griechenland, da werden die Deutschen wohl nicht mehr willkommen sein. Und in Italien und anderswo wahrscheinlich auch nicht mehr. Und vielleicht bekommen wir ja auch bald einen "2. Hitler" wieder...denn Adel verpflichtet ja, gelle. Den Arm zu heben haben jedenfalls die Deutschen genug geübt. Warum sollen denn auch die Deutschen revolutionieren und ihren Hintern aus dem Sessel heben. Dafür gehts den meißten doch noch viel zu gut! Und nach unten treten, sich entsolidarisieren ist ja auch viel einfacher und vorallem eben bequemer. Im Osten ist man dazu einfach zu müde, da man sich täglich auf die Jagd nach der Arbeit begibt. Vorallem sich so richtig ausbeuten lassen muß. Und die vielen Hartz 4 Empfänger im Osten sich von den Behörden drangsalieren, demütigen lassen müssen, weil man ja wieder genau das aufgegriffen hat, was Hitler zu seiner Zeit schon mal propagierte. Wenn ich an Deutschland denke in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht....sagte eins Heine im positiven Sinne. Ich dagegen besetze diese Aussage negativ... |
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schrieb am
14.02.2012 um 09:06
"Und ja, klar doch...weil Merkel eine Ossitante ist, geht der Euro den Bach herab und mit ihr die Deutschen. Merkel ist sowas von unfähig und dumm. Wie strohdumm ist das denn nur? Fehlt es den Westlern an Aufklärung, ja sogar an Intelligenz?!"
Aha, da haben wir das. Diese "Ossitante" Merkel soll sakrosant bleiben, weil sie eine "Ossitante" ist. Und dann noch ein "weibliches" Wesen. Das ist dann natürlich schon als "doppelsakrosant" zu verbuchen. AU BACKE! :-0 |
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schrieb am
14.02.2012 um 09:30
Darf ich höflichst fragen, wer jetzt an verantwortlicher Stelle dieses Land "regiert"?
Was hilft es da weiter, wenn ich hier betone, dass das Schwingen der Abrissbirne in diesem Lande von einem Herrn Gerhard Schröder und einem Herrn Joschka Fischer, also unter Rot/Grün zur wahren Meisterschaft getrieben wurde? Wenn ich hier so manche lese, glaube ich fast, Erich Honecker und Erich Mielke waren einzigen Widerstandskämpfer in der DDR. ;-) |
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schrieb am
16.02.2012 um 11:35
Angefangen hatte Kohl, dann kamen Schröder/Fischer - nach der Rückkunft aus den USA waren sie informiert und haben begonnen den Wirtschaftsstandort Deutschland nach neoliberalem Zuschnitt zu entwickeln.
Merkel hat es gefreut, sagt sie ja auch deutlich, da brauchte sie die Drecksarbeit nicht machen, das sage ich. Sie macht jetzt die Drecksarbeit für die neoliberale Mission sowohl in D weiter, allerdings unauffällig, weil das Meiste über die Ministerien läuft und ganz auffällig und standhaft deutsch in Europa. |
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schrieb am
16.02.2012 um 18:14
"Angefangen hatte Kohl, dann kamen Schröder/Fischer - nach der Rückkunft aus den USA waren sie informiert und haben begonnen den Wirtschaftsstandort Deutschland nach neoliberalem Zuschnitt zu entwickeln."
so ein quatsch. |
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Wieder mal ein sehr guter Artikel!
Wir schauen leider alle zu, wie das Kapitel Länder zerstören kann. Aber nicht die Länder werden gerettet, sondern das Kapitel! Wie pervers soll es denn noch weitergehen? Und wie lange glauben leider viele noch an Merkel, auch wenn sie die EU zu Gunsten des Kapitals zerstört? Deutsche werden sich im EU-Ausland demnächst wieder warm anziehen müssen. Dank einer Merkel kommen alte Feindschaften wieder auf. |
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schrieb am
14.02.2012 um 04:37
>>Und wie lange glauben leider viele noch an Merkel,...<<
Nicht so sehr Viele. Es gibt auch welche, die an Steinbrück glauben. Hauptsache die Lobyisten bleiben die Gleichen... |
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@antares56
Haben Sie eine Merkelphobie? Denken Sie im ernst die SPD, die Grünen und sonstwer würden das anders machen? Vielleicht sollten Sie mal etwas über den Kapitalismus lernen? Sie machen es sich wirklich zu einfach. Beschäftigen Sie sich doch mal mit dem IWF und den USA! Und zwar nicht mit dem Mainstream-Medium. |
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Es gibt mehrere Punkte, die selten zur Sprache kommen:
1. warum sind Reeder per Gesetz davon befreit, Steuern zu zahlen? (die Reeder-Lobby ...) 2. warum gibt es keine funktionierende Finanzbehörde, die die anderen Berufsstände zur Kasse bittet und um das ins Ausland transferierte nicht versteuerte Geld verhandelt? (die Wirtschaftslobby ...) 3. warum hat Griechenland eine 160.000 Soldaten starke Armee? (jaja, die Türken im Osten ...) Solange diese Missstände weiter bestehen, werden die griechischen Kassen nicht gefüllt und mir bleibt nur, mit dem Volk (allen ausser den o.g.) Mitleid zu haben. Dabei lasse ich nicht ausser acht, dass ich nicht in einem Land wohne, in dem Milch und Honig fliessen ... |
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schrieb am
13.02.2012 um 17:07
edit: ich möchte mich schmidth anschliessen, schöne Worte, eingängiger Text, nicht viel dahinter, was wir schon alle wussten, deshalb nur 1 Punkt
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@karanda
"Solange diese Missstände weiter bestehen, werden die griechischen Kassen nicht gefüllt" Da hätten sich die europäischen Staaten bzw. die Troika respektive der IWF ja mal dafür stark machen können, und zwar mit der gleichen Verve, mit der sie sich jetzt für die drakonischen Einschnitte für die arme Bevölkerung einsetzen. Ja, warum tut sie das bloß nicht?! Ich empfehle Ihnen dringend mal darüber nachzudenken. Vielleicht beschäftigen Sie sich bei dieser Gelegenheit eindringlicher mit der Rolle des IWF (z.B. während der Asienkrise). Ich finde es offengestanden beschämend, wie wir als Europäer es einfach so hinnehmen, dass moderne Errungenschaften wie die der Sozialstaat und die Demokratie einfach so vor die Hunde gehen. Hierzulande klatschen unisono alle Parteien in die Hände und finden das Sparpaket ganz dufte, allen voran die Grünen und die SPD. Ja haben denn alle ihren Verstand verloren? |
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schrieb am
14.02.2012 um 04:45
>>1. warum sind Reeder per Gesetz davon befreit, Steuern zu zahlen? (die Reeder-Lobby ...)<<
Dann kann man ja Namen nennen: Zum Beispiel die Familien Niarchos und Onassis. Wo haben die den vom griechischen Volk erarbeiteten Reichtum hingeschafft? Auf welche Weise profitieren sie von der Verarmungspolitik? Und die grundsätzlichere Frage: Warum ist die EU nicht bereit, den reichen Machthabern ihre Macht zu nehmen? Wir haben hier auch unsere Niarchose und Onassise, in deren Interessen "geratet" und kaputt"gespart" wird. Die privaten Vermögen wachsen weiter enorm. Warum müssen die, die nichts haben, dafür aufkommen? |
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Tut mir leid, aber das ist nicht richtig, dass alle Parteien unisono in die Hände klatschen und Merkel willig folgen – die Linke tut es nicht. Man nehme nur den Auftritt ihres Fraktionsvize Dietmar Bartsch vergangene Woche im Bundestag
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@Herden
dass die Linkspartei eine andere Position bezieht ist mir bewußt, meine Kritik bezog sich auf den linken Flügel der etablierten Parteien SPD und Grüne, die die demokratie- und sozialfeindliche Politik der EU gutheißen. Dass die Linkspartei als einzige Partei dagegenhält ist löblich, wirft aber (wieder mal) kein gutes Licht auf die Sozialdemokratie Deutschlands und Europas. |
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schrieb am
16.02.2012 um 12:07
Tolle Fragen.
Warum wurde in Deutschland nicht von allen Sozialverbänden und Gewerkschaften Protest erhoben, als die Angenda 2010 und damit die Zerschlagung des Sozialstaates Deutschland in Gang gesetzt wurde? Warum wurden fast alle Steuern für Reiche und Unternehmen gesenkt ? Warum hat keine Kirche, kein Sozialverband und keine Gewerkschaft gegen die Rente mit 67 protestiert? Wo blieben alle die, die sich für solidarische Einrichtungen halten? Frage 2 zu Griechenland. Wenn ein Land alle Bediensteten im öffentlichen Dienst, einschließlich der Finanzbehörden entlassen hat, sind gar keine mehr da, die die Steuern eintreiben könnten. zu Deutschland/Hessen. Warum wurden in Hessen sehr gute Finanzinspekteure für psychisch krank erklärt und aus dem Staatsdienst entlassen? zu 3 Griechenland. GR hat die Armee, weil diese kräftig Kriegsmaterial einkauft und zwar von D und F. Also, Missstände bestehen hier wie da. Nur sitzt D derzeit am längeren Hebel, weil durch das Lohndumping von Schröder in Deutschland ein in Europa einzigartiger Niedriglohnsektor aufgebaut wurde, der alle anderen, kleineren und wirtschaftlich schwächeren Länder nieder konkurriert hat. Deutschland hat 150 Milliarden Euro plus auf der Rechnung. Die Defizitländer haben 150 Milliarden minus. Und dieses System ist gewollt. Europa soll ein Wirtschaftsimperium werden und da müssen Löhne her wie in China, Thialand oder im Ostblock. Schäuble verglich sogar die Löhne und den Lebensstandard von Afrika, da ist also noch viel Spielraum drin. Natürlich nicht den Lebensstandard von den Reichen sondern von denen, die in Blechhütten leben. Da haben wir es mit unserem Wasserclosett doch noch schön:-) |
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schrieb am
16.02.2012 um 15:58
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schrieb am
16.02.2012 um 15:59
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"Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus"
Ach nee? Wirklich? Und was ist, wenn das Volk gar nicht will? Wenn es zu faul ist? Zu träge? Zu feige? Okay, in Griechenland ist zumindest ein Teil dazu bereit, in Syrien sterben sie sogar dafür. Und bei uns? Sitzt jeder im eigenen Gelsenkirchner Barock herum und jammert vor sich hin, wie böse doch diese Politik, diese Banken und sonst noch wer sind. Aber den Arsch vom Sofa hieven? Nö, also so was tut ein Volk nicht. Könnte ja in Staatsvolksgewalt ausarten. Oder Volksstaatsgewalt oder so. |
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Was hilft die Staatsgewalt, es zählt die Geldgewalt.
Und da hat kein Staat was zu sagen, alleine jedenfalls. |
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@Georg
Stimmt... aber nicht nur Griechenland und Syrien. Russland auch. |
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schrieb am
13.02.2012 um 18:51
...keine Bange, Georg!
ein Ausschnitt aus "Bangemachen gilt nicht" aus'm Block von Jürgen Link: (guck mal rein...): "Ich übersetze mal aus einem ganz “normalen” griechischen Kommentar (aus “Kathimerini”, 4.2.2012; man könnte hunderte aus allen Ländern der Welt zitieren): “So wie die USA unter Bush ihre militärische Stärke im Jahr 2003 überschätzten, indem sie ihre Bündnispartner zu Befehlsempfängern herabstufen wollten, so überschätzt heute das Deutschland der Merkel seine ökonomische Stärke und unterschätzt den entscheidenden Faktor der Politik. Das Wiederaufleben antideutscher Gefühle ist inzwischen mehr als sicher. Aber selbst auf der ökonomischen Ebene selber werden die Konsequenzen nicht lange auf sich warten lassen. Indem Deutschland die Sinifizierung der Arbeitsbeziehungen vorantreibt, dezimiert Deutschland die Einkünfte eben derselben Europäer, die seine Produkte kaufen und seine Überschüsse nähren. Wenn aber die Stärke sich zur Hybris steigert, wartet die Nemesis um die Ecke.” Schön der echt griechische Mythos von der Nemesis, von dem unser Schiller so überzeugt war. Aber es ist so: Der deutsche Nationalismus (in BILD und SPIEGEL) ist bereits (wieder) in voller Geisterfahrt gegen die Nationalismen der anderen. Es braucht ein kulturrevolutionäres WNLIA (Weder noch, lieber irgendwie anders). Eine solche Stimme zu “stimmen”, ist nicht einfach. Die “kultuRRevolution” und die Vorerinnerung sind jetzt brauchbar. Es geht um den “3. Versuch des deutschen V-Trägers” (“Verantwortungs-Trägers”) – es geht darum, uns von diesem 3. Versuch nicht überrollen zu lassen. Ganz wichtig sind Simulationen und Szenarien dieses 3. Versuchs (wie sie in der “Vorerinnerung” stehen). Ja – wir Nicht-Hegemonialen können uns jetzt verdient machen, indem wie die Märsche des 3. Versuchs vor-simulieren und verbreiten – hier und international (um den 3. Aufprall des Geisterfahrers nach Möglichkeit zu verhindern.) und hier noch was nettes von Herbert Marcuse: „...ich glaube, daß es für unterdrückte und überwältigte Minderheiten ein “Naturrecht” auf Widerstand gibt, außergesetzliche Mittel anzuwenden, sobald die gesetzlichen sich als unzulänglich herausgestellt haben. Gesetz und Ordnung sind überall und immer Gesetz und Ordnung derjenigen, welche die etablierte Hierarchie schützen; es ist unsinnig, an die absolute Autorität dieses Gesetzes und dieser Ordnung denen gegenüber zu appellieren, die unter ihr leiden und gegen sie kämpfen - nicht für persönlichen Vorteil und aus persönlicher Rache, sondern weil sie Menschen sein wollen. Es gibt keinen anderen Richter über ihnen außer den eingesetzten Behörden, der Polizei und ihrem eigenen Gewissen. Wenn sie Gewalt anwenden, beginnen sie keine neue Kette von Gewalttaten, sondern zerbrechen die etablierte. Also, der Arsch wird sich noch schnell genug vom Sofa erheben, wenns dann in der eigenen Bude fackelt... |
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@ Golem,
ich glaube nicht, dass das so schnell passieren wird, denn der deutsche Arsch ist sehr genügsam. Der steht wohl wirklich erst auf, wenn es unter ihm schon bruzzelt. Aber wie sinnvoll ist das denn? Man müsste doch langsam gelernt haben, dass es besser ist, zu vihendern, dass ein Haus abbrennt, statt zu warten bis man nur noch eine qualmende Ruine vor sich hat. Schön, dass Du unseren Marcuse zitierst. Ich sage ganz bewusst "unseren". Den meiner Generation. Denn heute traut sich keiner mehr, so etwas zu sagen. Die meisten kennen ihn gar nicht mehr. |
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@Lutz Herden
Vielen Dank für diesen sehr treffenden Artikel. Im Rahmen einer Pressekonferenz zur "Finanzarchitektur Europa" verkündete Frau Merkel am Nachmittag, man wolle die Banken zukünftig "indirekt" regulieren. Hierbei sollen die Banken selbst intern mehr Transparenz schaffen, Hedgefonds wolle man vorerst gar nicht regulieren. Man müsse das alles erst noch prüfen. Wie bitte? Um ehrlich zu sein dachte ich, ich hör nicht recht. Defakto wird also wieder mal nichts passieren und die Banken können fröhlich weiter zocken. Und die Opposition in Deutschland pennt. Das ist doch Wahnsinn. Man muss sich wirklich fragen, wie Merkels Umfragewerte angesichts dieser gefährlichen Untätigkeit in dieser Sache eigentlich zustande kommen. |
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Danke @ all für die Info´s rund um das Thema:
Feinen Rest Wochenstart Abend noch Christiane Paffen |
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Ja, am Fall Griechenland kann man viel exemplarisch lernen. Just dort, wo die "Wiege der Demokartie" angeblich stand, ist jetzt deren Beerdigung zu verfolgen. Politik erweisst sich als Kulisse für Handeln, Pseudogeschehen, zur Volksberuhigung bzw. Volksverdummung. Politiker, als hilflose Hampelmänner und Hampelfrauen -gut bezahlt- auf Zeit agierend, ganz nach Belieben der wahren Herrscher, im Hintergrund. Bitte nix von wegen Verschwörungstheorien, bitte schön. Es ist der real existierende Geldadel, der hier herrscht. Das menschliche Dasein, die ganze Existenz des homo sapiens ist reduziert auf seine wirtschaftliche conditio sine qua non. Die Haupttäter sind schon längst als Investoren in die Londoner City abgereist und warten von dort aus ab, was sich so tut, in der Heimat und wann es dann wieder Sinn macht, die via London maximierte Knete wieder besser in der alten Heimat zu investieren. Doch man richtet sich erst mal auf ein paar Jährchen an der Themse ein. Die Opfer zu hause, die armen Schweine, ohne Scheine, tja, die müssen da mal eben durch, c`est la vie, mes amis! Dieses Paradigma hat auf Dauer keine Chance zu überleben, es zuckt schon in seinen letzten Zügen. Doch das Sterben ist zäh und hartnäckig, es wird noch eine Weile dauern. Wir sind gespannt auf Portugal, Spanien, Italien...Deutschland? Wer weiss das schon?
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schrieb am
14.02.2012 um 05:38
>>Dieses Paradigma hat auf Dauer keine Chance zu überleben, es zuckt schon in seinen letzten Zügen.<<
Paradigmen können verändert werden. Durch ihre Profiteure und ihre Prätorianer wird eine Denkungsart allerdings nur verbal verändert, wenn Parolen bei einer Mehrheit nicht mehr ankommen. Ein Machtsystem selber aber endet dann, wenn sich die Untertanen nicht mehr länger beherrschen lassen wollen. Im Moment glauben noch Viele, sie könnten durch Wegducken glimpflich davon kommen. Und die schon merken mussten, dass ihnen das nichts genützt hat, sind hierzulande zu depressiv, um sich zu wehren. Das könnte sich ändern. Aber eben nicht durch immer wiederholte Parole: „Die machen es nicht mehr lange“. --- >>Politiker, als hilflose Hampelmänner und Hampelfrauen -gut bezahlt- auf Zeit agierend, ganz nach Belieben der wahren Herrscher, im Hintergrund.<< Das ist der Wesenskern des bürgerlichen Parlamentarismus. Versuche der Nichtbesitzenden, sich per Arbeiterparteien parlamentarisch in ihre Angelegenheiten einzumischen, sind misslungen. Das wissen wir schon lange. Ich halte es schon für richtig, eine Opposition in die Parlamente zu wählen. Aber das Alleine ändert noch nichts. Die russische Revolution war, bei allen Fehlern, die ihr anhafteten, ein Druckmittel gegen die Macht der Kapitalrendite. Sie zeigte, dass nicht nur das Bürgertum die Feudalherrschaft abschaffen konnte, sondern dass auch kapitalistische Besitzermacht beendet werden kann. Der „New Deal“, die „soziale Marktwirtschaft“ waren Antworten der Besitzenden auf diese Erkenntnis. Man macht Zugeständnisse, um zu beweisen, dass der Kapitalismus gar nicht so übel ist. Diese Zugeständnisse wurden natürlich Stück für Stück zurückgenommen, nachdem Privatmacht einer kleinen Besitzeroligarchie als alternativlos wahr genommen wird: Alles Andere müsse scheitern. Wir sind noch längst nicht am Ende der Entwicklung der öffentlichen Armut und des Lohndumpings angekommen. Solange von den Untertanen keine effiziente Gegenmacht entwickelt wird, geht es weiter wie in den vergangenen 20 Jahren. Den Kopf anzustrengen für die Entwicklung der (nicht nur formalen) Gegenmacht lohnt sich mehr als Jammern über das Ende einer Schönwetterphase. Oder als das jahrtehntelange Verbreiten der Ansicht, dass der Absolutismus der Kapitalrendite vorübergehen werde wie ein Schnupfen. Es muss klargestellt werden, dass die „Schwachen“ nicht wirklich schwach sind: Wir schaffen den Reichtum der Mächtigen. --- Wir werden erleben, dass Griechenland hier bald als "Vorbild" gehandelt wird, mit dem wir gleichziehen müssen. Zum Beispiel bei den wirtschaftskompatiblen Gehältern, sonst wird hier erarbeiteter Mehrwert in Griechland investiert, basta! |
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Das wird in der Tat, der tiefere Sinn dieser Übung sein. Griechenland taugt zu präventiven Abschreckung, um zu sagen: Seht, wohin es führt, wenn ihr weiter vom Sozialstaat träumt. Der darf nicht überfordert werden.
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schrieb am
14.02.2012 um 11:26
Und wer wollte auf die Agenda 2010 noch aufpfropfen? Wie war das mit dem "Leipziger Parteitag"? Und vor allem wer?
Mir will ums Verrecken dieser Name, die Person nicht einfallen. |
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Ich finds immer wieder ärgerlich, dass auch Linken nichts Besseres einfällt, als die Probleme durch nationale Identitäten plausibel zu machen . Auch dieser Artikel stimmt in diesen Tenor ein.
Als ob in Deutschland nicht schon Millionen Menschen auf einem sozialen Niveau leben, auf das man die Griechen erst noch herabbringen muss. Der Konflikt besteht nicht zwischen Deutschen und Griechen sondern zwischen arm und reich. |
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Vor zweieinhalb Tausend Jahren schrieb ein griechischer Sklave die Fabel von der gemeinsamen Jagd eines Löwen, eines Fuchses und eines Esels. Die "Teilung der Beute" - es war ein Hirsch - verlief nach dem Schema, das heute noch üblich ist:
Dem Esel wurde das Fell über die Ohren gezogen, weil er seinen gerechten Anteil an der Beute verlangte - da war der schlaue Fuchs, der mit dem Löwen kooperierte und ihm die ganze Beute zuschob und dann der gönnerhafte Löwe, der die Klugheit des Fuchses lobte und ihn dafür am Leben ließ. Heute sollten alle, die die Botschaft diesere Fabel verstanden haben, darüber nachdenken, woran es liegt, dass sich auch 2500 Jahre später nichts an diesem Verfahren geändert hat. Aesop hielt seinen Zeitgenossen einen Spiegel vor. In diesem Spiegel erkennen wir auch die gegenwärtigen Verhältnisse. Sind die Löwen wirklich unbezwingbar? Lässt sich eine Solidarität erreichen, die den Löwen in seine Schranken weist? Leider sehe ich in den Kommentaren zum Ausgangsartikel viel Rechthaberei und keine Bemühungen um eine gemeinsame Strategie gegen die Löwen. Vielleicht gibt es die auch gar nicht, wie die Geschichte der letzten Jahrtausende zeigt. Dennoch bleibe ich Optimist: Das von Äsop gespiegelte Verfahren der Teilung der Beute ist so idiotisch, dass irgendwann ein gemeinsamer Prozess der Gegenwehr einsetzen wird. |
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schrieb am
14.02.2012 um 17:51
Da kann man sehen, was für schlappe "Hunde" diese Griechen sind. Selbst solch ein klein wenig SADOMASO halten die nicht aus bzw durch. Da stranguliert man sie und die bekommen keine Luft.
Abstoßend solch Volk. Keine Kerle, keine Weiber von solch Format wie unsere "Kirchturmglocke" aus der Uckermark. www.faz.net/aktuell/wirtschaft/minus-6-8-prozent-griechische-wirtschaft-stuerzt-in-den-abgrund-11649045.html Wie schrieb die "ftd" heute so trefffend auf die "Empfehlung" des EU-Währungskommissars Rehn, die Griechen müssten einen langen Atem beweisen: Es klingt wie der ermutigende Appell an einen, der am Galgen zappelt. und schließt mit folgender Feststellung. "Ob mit oder ohne Vasallenregierung - irgendwann müsste auch die Euro-Gruppe zu dem Schluß kommen, dass Griechenland nicht gegen sein Volk regiert werden kann." Und nun wieder die allseits beliebte und bekannte Frage, wer steckt als treibende Kraft hinter der Euro-Gruppe? Nein, nicht Junker, ja richtig , die, deren Name mir nicht mehr einfallen will. Diese "sakrosante Ossitante" mit deutschem Format. Selbst solch von mir sehr geschätzte Zeitungen wie die "ftd" - von denen man es gar nicht so erwartet - begreifen was hier gespielt wird, nur ............. Aber lassen wir das und warten sehnsüchtig auf den Knall. |
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Da Griechenland als Wiege Demokratie bezeichnet wird, könnte das Verhalten einiger Griechen zukunftsweisende Perspektiven eröffnen.
"Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus" Die nehmen das wörtlich, artikulieren sich persönlich: brennende Altbauten deuten darauf hin. |
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Griechenland ist ein Beispiel dafür, wie schnell eine rein parlamentarische Demokratie gekapert werden kann und sich in eine Dikatur verwandeln lässt. Wären Volksabstimmungen zwingend gewesen, sähe das Ergebnis heute anders aus.
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schrieb am
18.02.2012 um 19:47
neulich, vor dem einschlafen:…"die arbeitslosen Jugendlichen in Griechenland oder auch sonst wo, die am Abgrund stehenden Mittelständler, die...was weiss ich...können mich mal…
Hier wird jetzt aufgeräumt. Ihr spart, wir profitieren. Das ist völlig logisch... (das sind sogar vielleicht physikalische Gesetze....hmm)... nach der Entscheidung der Sparpläne haben sich bei der Börse Gewinne verzeichnet …ein eindeutiges Signal, das nur so ein starkes Europa entstehen kann.... ……und ich bleib am Ball…ich liebe diesen, unseren demokratischen Kapitalismus…. Er ist die Essenz des Lebens, wie Gott ihn dir vorschreibt….und ich bin dabei, Geschichte zu schreiben…deutsche Geschichte...europäische...Weltgeschichte...Wahnsinn... und ich habe meine Mitstreiter die genau wie ich unseren Chef's gehorchen und die Einschnitte im Sozialbereich rethorisch exzellent unter's Volk mischen... I love Angie to be ..... |
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