Wochenthema

Katja Kipping über das Institut Solidarische Moderne

Im Gespräch | 04.02.2010 12:15 | Tom Strohschneider

„Der Staat ist doch kein Fahrrad“

Katja Kipping über alternative Hegemonie, Crossover-Traditionen und das Institut Solidarische Moderne

Der Freitag: Erst die Oslo-Gruppe, nun das Institut Solidarische Moderne: Kaum hat Oskar Lafontaine seinen Rückzug aus der Bundespolitik angekündigt, geben sich rot-rot-grüne Netzwerke zu erkennen. Tanzen jetzt, wo der Kater fort ist, die bündnispolitischen Mäuse auf dem Tisch?

Katja Kipping: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Als wir Initiatorinnen und Initiatoren begonnen haben, uns über die Idee eines Instituts Solidarische Moderne zu verständigen, war die Entscheidung von Lafontaine überhaupt nicht absehbar. Zudem wäre es ja apolitisch, Kooperation davon abhängig zu machen, ob man eine einzelne Person akzeptabel findet. Diesen Vorwand hat mancher in der SPD in Stellung gebracht, unter den Sozialdemokraten jedoch, die an der Gründung des Instituts beteiligt waren, spielte das auch vorher schon keine Rolle.

Was hat dann den Ausschlag gegeben, jetzt mit dem Projekt an die Öffentlichkeit zu gehen?

Ganz einfach: Wir waren mit den Vorbereitungen fertig. Und auf was sollten wir noch warten? Uns eint ja die Idee, dass es längst Zeit für etwas wie das Institut Solidarische Moderne ist. Seit vergangenen Herbst befinden sich SPD, Grüne und Linkspartei in der Opposition. Je klarer sich der Kurs der schwarz-gelben Koalition abzeichnet, umso stärker wurde das Bedürfnis nach einer solchen Initiative – auch außerhalb der Parteien. Ich habe mit vielen Menschen aus Wissenschaft und sozialen Bewegung gesprochen, oft habe ich gehört: Das liegt in der Luft.

Nun kommt die Nachricht von der Gründung des Instituts in einer Zeit, in der sich wieder verstärkt mit dem Thema Rot-Rot-Grün beschäftigt wird. Die Wahlen in Nordrhein-Westfalen werfen Schatten voraus. Ihre Initiative wird als Moment der partei­politischen Annäherung interpretiert. Fühlen Sie sich richtig verstanden?

Wichtig ist uns, Diskussionen zu ermöglichen, die das alltägliche Hamsterrad der Alltagspolitik verlassen. Dem Institut geht es nicht um die Erarbeitung von Koalitionsverträgen.

Sondern?

Es geht dem Institut darum, für politische Projekte Hegemonie zu gewinnen, etwa einer energiepolitischen Wende oder der Verankerung von sozialen Grundrechten in der Verfassung. Wir wollen alternative gesellschaftliche Stimmungen befördern. Ohne die wird ein echter Politikwechsel nicht möglich sein. Der Staat ist doch kein Fahrrad, auf das man sich so setzt und einfach in eine andere Richtung lenken kann.

Was genau ist geplant?

In den kommenden Wochen werden wir uns auf ein Arbeitsprogramm verständigen. Es wird Tagungen geben, auch eine Sommerschule ist geplant. Und das Institut wird sich mit Beiträgen in die öffentliche Debatte einmischen.

Das erinnert an frühere parteiübergreifende Ansätze. Was lief bisher falsch beim Crossover.

Uns geht es nicht um Abgrenzung von früheren Diskussionen, eher um die Erweiterung dieser Tradition. Bisher sind Parlamentarier oft beim Latte Macchiato unter sich geblieben – das Institut Solidarische Moderne hat von Anfang an Menschen aus Wissenschaft und sozialen Bewegungen einbezogen. Der zweite Unterschied ist, dass es weniger um das Verhältnis von SPD, Grünen und Linken geht. Wir wollen nicht jene öffentliche Diskussion verlängern, in der sich Parteileute gegenseitig Veränderungen abverlangen, sich ihre Wesensarten vorwerfen oder schon vorab darüber reden, was in gemeinsamen Bündnissen alles nicht gehen würde. Wir wollen mehr …

... die Solidarische Moderne. Der Name des Instituts ist zugleich Programm? Was versteckt sich hinter dieser Formel?

Die Idee eines Brückenschlags, der Alternative zum Neoliberalismus. In der industriellen Moderne hat die Linke vor allem auf Umverteilung gesetzt, es ging um Gleichheit. In der Postmoderne verlagerte sich der Schwerpunkt auf Selbstbestimmung, es ging um die Anerkennung von Differenz. Wir wollen die emanzipatorischen Ansätze beider Stränge miteinander versöhnen.

Und die nicht-emanzipatorischen überwinden?

Genau. Die industrielle Linke vernachlässigt die Probleme, die mit Wachstumslogik und Ressourcenverbrauch einhergehen. Sie ist stark auf Erwerbsarbeit orientiert und ignoriert dabei anderes – etwa Muße oder Reproduktionsarbeit. Hinter der sozialen Frage verschwinden oft auch andere gesellschaftliche Widersprüche, etwa die Unterdrückung von Frauen. Die postmoderne Linke hingegen ist sich oft der immensen Bedeutung der alten sozialen Frage nicht mehr bewusst. Das Problem von weltweiter Armut und Ausbeutung ist ja nicht deshalb verschwunden, weil sich ein paar Leute in den kapitalistischen Zentren heute besser selbst verwirklichen können.

Das Institut Solidarische Moderne (ISM) sieht sich als Gegenmodell zum neoliberalen Think Tank Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Die Abkürzungen mögen ähnlich sein, aber sind es auch die Organisationen?

Wir können natürlich nicht auf Lobbyspenden der Industrie hoffen, wir leben von der Unterstützung der Mitglieder unseres Vereins. Man kann es vielleicht so sagen: Die einen haben die Millionen der Wirtschaft, wir arbeiten an den Ideen, die im Interesse von Millionen von Menschen sind.

Als Denkfabrik macht ihr Institut etwas, dass die parteinahen Stiftungen auch tun. Warum eine eigene Gründung geben?

Die Stiftungen werden jeweils einem Parteiumfeld zugerechnet. Wir wollen auch Leuten einen Aktionsort bieten, die sich für eine rot-rot-grüne Alternative engagieren wollen, ohne sich auf eine Partei festlegen zu müssen.

In der Linken sind engere Kooperationen mit Grünen und SPD nicht unumstritten. Was sagen Sie den Kritikern in ihrer Partei, die Initiativen wie das Institut als Räderwerke der Anpassung verstehen?

Ich kann gut verstehen, dass einer möglichen rot-rot-grünen Koalition Skepsis entgegengebracht wird. Die Bilanz der Linksregierungen hat gezeigt, wie gering die Spielräume sein können. Aber genau deshalb zielt die Arbeit des Instituts in erster Linie auf die Veränderung gesellschaftlicher Mehrheiten. Ohne Hegemonie für ein sozial-ökologisches Projekt wird es keinen Politikwechsel geben.

 

 

 

 
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Artikelaktionen
Kommentare
Maike Hank schrieb am 04.02.2010 um 13:19
Ich habe dazu auch eine Frage in der Politikarena gestellt: Trauen Sie der "Solidarischen Moderne" gesellschaftliche Veränderungen zu?

Herzliche Grüße
Maike Hank
misterl schrieb am 05.02.2010 um 13:50
So löblich und Unterstützungswert die Idee finde so bleibt mir doch eine Frage, die ich glaube hätte gestellt werden sollen.

Wie stellt man sich den Rückfluss der Ergebnisse in die Parteien vor, die diese Ideen dann formulieren udn umsetzen sollen? Das meint nicht die angesprochenen Koalitionsverträge, sondern veränderte, jeweilige Parteiprogrammatik.

Ein Feedback dazu fände ich toll.
Tom Strohschneider schrieb am 08.02.2010 um 13:39
@misterL Es hat eine Weile gedauert, aber nun. Eine Frage, von der Sie meinen, sie hätte gestellt werden soll, muss nicht unbeantwortet bleiben - ich habe Katja Kipping nach-gefragt. Auch sie hat keine "topsichere Antwort" und würde die Frage "auch gerne zurückgeben": "Also wenn es gute Anregungen gibt, bin ich sehr interessiert." Anonsten verweist die Linkspolitikerin auf "ein breites Instrumentarium, um auf die innerparteiliche Willensbildung Einfluss zu nehmen: z.B. Anträge auf Parteitagen stellen, Reden auf Parteitagen halten, Anregungen in die Gremien einbringen und Artikel in den verschiedenen Publikationen veröffentlichen. Letzteres passiert schon gegenwärtig." Welche Instrumente mit welchem Erfolg eingesetzt werden, kann selbstverständlich auch Kipping nicht beantworten: "Da auch Parteien immer ein umkämpftes Feld, gibt es natürlich keine Garantien, wie was ankommt."
misterl schrieb am 09.02.2010 um 17:13
Danke für die Reaktion.

Nun, als ehemaliges (lang ists her) Grünenmitglied auf Basisniveau ist mir eine Erfahrung sehr klar - auch heute noch. Via Anträge, etcpp. von der Basis aus die Programmatik zu beeinflussen bedutet das Bohren fester Bretter mit den Fingernägeln. Besonders dann, wenn die prominente Führung, die ja immer auch Sprachrohr und Meinungsführerschaft inne hat sich sperrt.

Von daher müssten für den Rückfluss in die Parteiprogrammatik nicht nur die MeinungsführerInnen neue Wege gehen, sie müssten parallel auch "ihre" Parteien reformieren wieder zurück in Richtung Basisdemokratie. Zurück (bezogen auf die Grünen als Beispiel) zur Trennung von Amt und Mandat.
sputnik-suedstern schrieb am 05.02.2010 um 15:19
Das Projekt "Solidarische Moderne" dient wahrscheinlich der Machtblock-Ausdifferenzierung, wie wir es in den USA mit ihrem Zwei-Parteien-System schon kennen. Schade, aber es scheint in der "post-zivilisatorischen" Gesellschaft kein Platz mehr zu sein für das Projekt "Gesellschaftlicher Pluralismus".
sputnik-suedstern schrieb am 05.02.2010 um 15:22
Eben doch. Genau das ist der Staat. Nur das sich der Lenker nicht über die Richtung im Klaren zu sein scheint.
Giuseppe Navetta schrieb am 05.02.2010 um 16:36
Es ist so langsam an der Zeit der neoliberalen Umgestaltung der politischen Ordnung Europas, die mit viel propagandistischem Geschwätz in einem nur hauchdünnen Gewand des klassischen Liberalismus gekleidet, oft in der Praxis nicht mehr erreicht, als weitere krude Formen des Korporatismus zu kreieren und kontinuierlich ihre fehlende Substanz zur gesellschaftlichen Emanzipation preisgibt, ein fundiertes "Gegenmodell" gegenüber zu stellen.

Ein solcher Gegenentwurf wird nicht allein durch ein Institut oder eine Initiative und auch nicht ohne große Mehrheiten oder starke soziale Bewegungen zu gestalten sein, dafür ist die Aufgabe zu groß, aber derlei Initiativen sind ein Anfang.

Die Theorie-Praxis Problematik, wie einem vorherigen Kommentar richtig festgestellt, sollte bei der Modellierung solcher Entwürfe immer bis zu einem gewissen Grad mitberücksichtigt werden, ohne dabei aber, wie nun fast schon jahrzehntelang durch unsere politische Administration praktiziert, die vorhandenen gesellschaftlichen Interessenskonflikte zu leugnen oder nicht zu beachten, da ein solcher Entwurf notwendigerweise die Demokratisierung der ökonomischen Spähre miteinschließen muß.

LG Giuseppe Navetta
wwalkie schrieb am 07.02.2010 um 14:05
Tut mir leid, aber die Aussagen Katja Kippings kommen wie Stratifikationen aus der politischen Molekularküche daher. Wir bieten den als "Leute" bezeichneten werten Gästen als Entrée "politische Projekte", die das Beste der "industriellen Linken" und der "postmodernen Linken" crossovern, einen "Dialog der Stränge" der alten Nouvelle Cuisine mit dem Aroma der Gleichheit und der neuen Cuisine Postmoderne mit dem Aroma der Differenz, auf Wunsch auch derridianisch als Differance zubereitet (braucht aber mehr Aufschub). Hauptgang ist - natürlich - das altbewährte sozialökologische Projekt. Gerade das Projektartige zeichnet dieses bei Linken und weniger Linken beliebte kulinarische Kunstwerk aus: man kann, muss es aber nicht realisieren, es ist gastrokritisch ausgedrückt von wunderbar schwebender Leichtigkeit der politischen Aussagen.

Das Dessert ist naturgemäß weniger opulent: Die Cuisinière nennt es "Enge Spielräume von Links und Links koaliert". Ich hätte es gerne etwas stoffiger, andererseits nach den luftigen Gängen ...

Ich fürchte: mit diesen Luftrezepten werden weder die "industrielle Linke" (???) noch die "Postmoderne Linke" (????)erreicht, aber vielleicht einige Karrieresprossen, was ja auch ein Erfolg wäre.Für manche.
I.D.A. Liszt schrieb am 10.02.2010 um 22:33
Herzlichen Dank, Tom Strohschneider, für dieses wirklich augenöffnende Interview.

>... die Solidarische Moderne. Der Name des Instituts ist zugleich Programm? Was versteckt sich hinter dieser Formel?

Die Idee eines Brückenschlags, der Alternative zum Neoliberalismus. In der industriellen Moderne hat die Linke vor allem auf Umverteilung gesetzt, es ging um Gleichheit. In der Postmoderne verlagerte sich der Schwerpunkt auf Selbstbestimmung, es ging um die Anerkennung von Differenz. Wir wollen die emanzipatorischen Ansätze beider Stränge miteinander versöhnen.
< - Beim Lesen solcher Sätze wird mir, mit Verlaub gesagt, speiübel.

Das ist das pseudo-linke Gesülze, das mir seit Wochen und Monaten auch hier in diesem Forum Bauchgrimmen bereitet, wo es von den einen oder anderen vorgetragen wird, die diesen möchtegern-liberalen Anspruch als Monstranz vor sich hertragen, man sei ja links, aber man wolle es alles besser machen, weil die Linke früher als politische Bewegung ja versagt habe, und deshalb wolle man weg von dem alten Denken.

Geht's noch, Frau Kipping? Ja, die Linke hat in der industriellen Moderne auf Umverteilung gesetzt. Ja, es ging um Gleichheit, aber Frau Kipping scheint diese "Gleichheit" ebenso mißzuverstehen wie viele andere, die meinen, "Gleichheit" bedeute, daß alle gleich aussehen, das Gleiche haben, das Gleiche essen und gleich denken sollten.

Diese Haltung war schon immer entweder dumm oder reine Demagogie. Es ging niemals darum, daß alle Menschen gleich sein sollten, sondern immer in der Hauptsache darum , daß eine möglichst große Anzahl von Menschen möglichst die gleichen Chancen haben sollte. Erst auf einer Grundlage von gleichen Chancen für möglichst alle kann die Freiheit von materiellen Zwängen entstehen, die die Menschen auch zur geistigen, schöpferischen Freiheit befähigt.

Und dann kann man wirklich davon sprechen, daß die vorhandenen Differenzen tatsächlich anerkannt werden, weil sie keine Rolle mehr spielen. Dann kann man zur Selbstbestimmung kommen.

>Die postmoderne Linke hingegen ist sich oft der immensen Bedeutung der alten sozialen Frage nicht mehr bewusst.< - Ja, und woran, bitte sehr, liegt das denn? An solchen Leuten nämlich, die die 'soziale Frage' ausklammern, weil sie ja diese modernen Linken nicht mehr interessiert. Und das beweist Frau Kipping selbst, wenn sie zwar "weltweite Armut und Ausbeutung" im Kopf hat, sich aber offensichtlich mit der lokalen Armut und Ausbeutung nicht weiter auseinandersetzt.

Hartz IV, 1-€-Jobs, Dumpinglöhne, Ausweitung der Tagesarbeitszeit, Abbau von Arbeitnehmerrechten, Schwächung der Gewerkschaften, Rente mit 67, stetiger Abbau der Sozialsysteme - das alles findet hier, vor unserer Haustür, in unserer unmittelbaren Umgebung statt. Es zementiert die Klassengesellschaft, auch wenn sie unter einem anderen Etikett und in anderem Gewand daherkommt.
Mit einem Blick darauf könnte Frau Kipping die großartige postmoderne Ausdifferenzierung der Lebensentwürfe sehen.

Wenn der Geist des Instituts Solidarische Moderne sich in Frau Kippings Worten zeigt, dann brauchen wir dieses Institut nicht.
>Wir wollen alternative gesellschaftliche Stimmungen befördern.< - Wahrlich! Mehr ist mit solche Ideengut auch nicht machbar. Eine gesellschaftliche Alternative wird damit noch nicht einmal anvisiert.
>Ohne die wird ein echter Politikwechsel nicht möglich sein.< - Mit der wird ein echter Politikwechsel aber sowieso nie eintreten.

Wenn sich so etwas zum Geist der Linkspartei entwickeln sollte, dann brauchen wir diese Partei nicht, sondern dann wird es wieder einmal Zeit für eine wirklich linke Partei.
Giuseppe Navetta schrieb am 16.04.2010 um 02:43
"Es ging niemals darum, daß alle Menschen gleich sein sollten, sondern immer in der Hauptsache darum , daß eine möglichst große Anzahl von Menschen möglichst die gleichen Chancen haben sollte. Erst auf einer Grundlage von gleichen Chancen für möglichst alle kann die Freiheit von materiellen Zwängen entstehen, die die Menschen auch zur geistigen, schöpferischen Freiheit befähigt."

Auch wenn es durchaus seine Berechtigung hat: Dies ist eine klassisch liberales Gerechtigkeitspostulat!
Giuseppe Navetta schrieb am 16.04.2010 um 02:51
"Es ging niemals darum, daß alle Menschen gleich sein sollten, sondern immer in der Hauptsache darum , daß eine möglichst große Anzahl von Menschen möglichst die gleichen Chancen haben sollte. Erst auf einer Grundlage von gleichen Chancen für möglichst alle kann die Freiheit von materiellen Zwängen entstehen, die die Menschen auch zur geistigen, schöpferischen Freiheit befähigt."

Auch wenn es zweifelsohne seine Berechtigung hat: Dies ist ein geradezu klassisch liberales Gerechtigkeitspostulat!
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