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John Beard kommt aus einem der dreckigsten Orte der Welt: Heute kämpft er gegen Öl und Gas
John Beard hat 38 Jahre für die texanische Ölindustrie gearbeitet, heute ist er einer der lautesten Gegner der fossilen Branche. Seine Heimatstadt liegt im „toxischen Dreieck“, wo die Menschen ums nackte Überleben kämpfen. Ein Porträt
Jung, Arbeiterkind, reaktionär: Wer ist J.D. Vance, Trumps Vize-Präsidentschaftskandidat?
Donald Trump hat J.D. Vance, den Autor des Bestsellers „Hillbilly Elegy“ und reaktionären Senator aus Ohio, zu seinem Vize-Präsidentschaftskandidaten gekürt. Wer ist der Mann? Und warum hat Trump ihn gewählt?
US-Republikaner nach dem Trump-Attentat: So siegessicher wie lange nicht mehr
Auf dem Parteitag wird Donald Trump als Märtyrer und Heiland gefeiert. So viel ist sicher: Das versuchte Attentat wird drastische Auswirkungen auf die Präsidentschaftswahlen haben. Können die Demokrat:innen dem noch etwas entgegensetzen?
Über Köche oder zumindest Salatsaucen zubereitende Männer
Prof. Erhard Schütz hat auch in diesem Monat wieder zahlreiche der aktuellen Sachbücher gewälzt. Er hat dabei Erhellendes über Kulinarik, Ratten und die im Osten lange verfemte Psychoanalyse gelesen
Die Möglichkeiten einer Nacht
„Ein kleines Stück vom Kuchen“ erzählt von zwei Alten in Teheran, die das Glück beim Schopf packen. Für Irans Regime zeigt er zu viel Freimut und subversiven Witz. Zur Weltpremiere verhängte es gegen die Regisseure ein Ausreiseverbot
Wie die südfranzösische Stadt Perpignan zum Labor der extremen Rechten wurde
Die Wahl eines Bürgermeisters des Rassemblement National (RN) in Perpignan war ein Beispiel für die Versuche der Rechtsnationalen, sich in der Kommunalpolitik zu etablieren und so im öffentlichen Bewusstsein als Normalität zu erscheinen
Warum lassen wir uns von Sponsoren vorschreiben, wie wir Konzerthallen nennen?
Von O2 zu Mercedes-Benz zu Uber Eats. Wer blickt da noch durch? Wir müssen nicht die Namen der Sponsoren benutzen, findet unser Kolumnist Konstantin Nowotny. Und hat einen Gegenvorschlag
Flick-Affäre 1984: Wirtschaftsminister Graf Lambsdorff muss abdanken
Die Bonner Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen die FDP-Politiker Hans Friderichs und Otto Graf Lambsdorff wegen Bestechlichkeit. Als dann der Bundestag Lambsdorffs’ Immunität aufhebt, tritt dieser zurück
Gegen die selbst verschuldete Selbstverdummung
Auch diesen Monat hat Prof. Erhard Schütz wieder einige Sachbücher gelesen: Dieses Mal waren Bücher über Antiglobalismus, Europa und das politische Feuilleton von Claudius Seidl seine Lektüre
Gelbwesten, Corona und Le Pen: Wo ist mein solidarisches Frankreich geblieben?
2014 berichtete sie erstmals vom rechten Parteitag, jetzt steht Romy Straßenburg verzweifelt vor den Neuwahlen am 30. Juni: Wie konnte es zu so einem Rechtsruck kommen? War Frankreich nicht einst frei? Ein selbstkritischer Blick zurück
Döner auf 5 Euro: Warum eine Preisbremse Verarsche ist. Und was wirklich helfen würde
Eine Wirtschaftskrise hat den Döner einst groß gemacht. Doch heute setzt ihm die Inflation zu – und mit ihm allen Fans dieser einst so günstigen Mahlzeit. Über eine Ikone deutscher Alltagskultur in der Krise
Nach Booker-Prize: Jenny Erpenbecks Roman „Kairos“ wird kritisch nach-rezensiert
Nachdem sie mit „Kairos“ den Booker Prize gewonnen hat, wird Jenny Erpenbeck neu gelesen. Sie verharmlose in ihrem Roman die DDR, behaupten Kritiker. Aber geht es Erpenbeck nicht um anderes? Geht es den Kritikern vielleicht auch um anderes?
Soziologe Steffen Mau: „Ostdeutschland könnte für uns eine Probebühne werden“
Der Soziologe Steffen Mau sagt: Die Idee der Angleichung von Ost und West ist gescheitert, die politische Kultur wird im Osten auf Dauer eine andere sein. Welche Konsequenzen müssen wir daraus ziehen?
Hamburger Schule Gate: Hurra, die Schule brennt
In den 90ern erfanden die Bands der Hamburger Schule eine neue Sprache für Pop. Seit einer NDR-Doku über die damalige Szene tobt ein Streit: Wer gehörte damals dazu und wer nicht? Was die Beteiligten sagen
Jung, ostdeutsch, antifaschistisch: Zu Besuch bei einer Konferenz voller Hoffnung in Zeitz
Junge Menschen aus Ostdeutschland treffen sich in Zeitz, um über ihre Heimat und Wege aus den Krisen dieser Zeit zu diskutieren – und sich für die Zukunft zu wappnen
Den Erfolgen der AfD zum Trotz: Warum es in Deutschland keinen Rechtsruck gibt
Nichtwähler eingerechnet, erhielt die AfD zuletzt 10,2 Prozent der abgegebenen Stimmen – und die Rede vom „Ruck“ nach rechts impliziert eine plötzliche Veränderung. Inmitten der dritten Wirtschaftskrise seit 1990 trifft das nicht den Kern
Ostdeutsche Avantgarde in Europa: Endet jetzt die Zeit der linken Hegemonie?
30 Prozent AfD: Was lange als spezifisch ostdeutsch galt, ist in Europa jetzt normal. Marine Le Pens Rassemblement National, die FPÖ und Giorgia Melonis Fratelli d'Italia: Erleben wir den Beginn einer rechts dominierten Epoche?
Oper „Sancta“: Sex am Kreuz und der Leib Christi als Grillgericht
Lesbischer Sex und der Leib Christi beim Wort genommen: Florentina Holzinger demoliert in ihrer Oper „Sancta“ den katholischen Glauben – und feiert eine feministische Messe als Alternativreligion
„Kulissen der Macht“: Kriege führen im weißen Hemd
Regisseur Dror Moreh blickt mit seinem Dokumentarfilm auf 40 Jahre Außenpolitik der USA zurück und lässt die einst Mächtigen zu Wort kommen. Ganz unparteiisch ist er nicht
Yanis Varoufakis: „Sie und ich, wir Linken haben in Europa versagt“
Der ehemalige griechische Finanzminister fürchtet totalitäre Tendenzen in Europa und erinnert daran, wie die Linke 2015 einen Aufbruch versprach. Warum scheiterte diese Bewegung? Ein Austausch über eine vorerst besiegte Linke
Initiative kompliz*: „‚Nazis raus‘ ist nicht nachhaltig“
Bei kompliz* treffen Engagierte aus der Leipziger Kulturszene auf Initiativen aus dem ländlichen Raum. Ihr Ziel: der gesellschaftlichen Spaltung und antidemokratischen Entwicklungen in Sachsen etwas entgegenzusetzen. Wo fängt man da an?
Er war der letzte DDR-Botschafter in Paris – heute vertritt er die BRD in Frankreich
Stephan Steinlein ist deutscher Botschafter in Frankreich. Schon einmal war er das – im Jahr 1990. Ein Besuch beim letzten Botschafter der DDR in Paris, der jetzt zurück an der Seine ist
Iran: Das theokratische System verträgt kein Machtvakuum
Das institutionelle Gefüge der Islamischen Republik ist nicht sonderlich flexibel. Der künftige Staatschef dürfte ein Vertreter der konservativen, theokratischen Elite sein. Inwieweit das auf öffentlichen Widerstand stößt, wird sich zeigen
Dirk Oschmann zu 75 Jahre Grundgesetz: Der Westen feiert sich, der Osten guckt zu
Am 23. Mai feiert der Westen sich selbst und seine Verfassung, der Osten bleibt mal wieder außen vor. Denn seit 1990 gilt: Für die Ostdeutschen ist es eine Demokratie zum Zugucken, nicht zum Mitmachen. Mit fatalen Folgen
Herr Lehmann als Schriftsteller: Frank Witzels eigene „Literaturgeschichte“
Frank Witzel gräbt nach den Vergessenen der Literatur – und liefert dabei auch ein Generationenporträt. Was dem Buch freilich abgeht, ist eine These – und das ist eine seiner Stärken