Körper -- Leib und?

Und Protest! Körper, Leib und und…
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

https://farm6.staticflickr.com/5490/14458370412_b7c706226b_n.jpg

Körper.

Objekt, Gegenstand. Irgendwo schwirrt ein Subjekt, findet seinen/ihren Körper vor. Und noch ein Subjekt mit einem objekthaften Körper.

Köper treffen in Sexualakten aufeinander.

Körpereinsatz im Sport.

Körpertraining beim Militär, im Einsatz liefern sich die gestählten Körper Gefechte.

Körper im Sexshop.

Körper auf Hochglanzmagazinen.

Körper als Lehrkörper.

Körper in der Naturwissenschaft.

Körper auf dem Seziertisch.

Wir haben keinen Körper!

Leib..

Inkarnation. Menschwerdung. Das Wort ist Fleisch geworden. Du und ich -- wir alle mit Haut und Haaren, sind Teil der Liebe, des Lebens.

Verschwenderische Liebe.

Unverschämt schön blühen Blumen.

Kostbare Öle und Gewänder -- manchmal hüllen sie ein, manchmal fallen sie und geben die fühlende Haut frei.

………….Shin…….

.....Haut, Haare, Leib, Seele und Liebe (maitri)..... .....Alles ist verwoben miteinander.....

.....Atem.....

Jenseits der Ignoranz:

Ist eine Pfirsichblüte, keine Pfirsichblüte und doch Pfirsichblüte. Die Spur verliert sich..... (Derrida) .....

„From the beginning, Suchness in its nature is fully provided with excellent qualities namely, it is endowed with the light of great wisdom, illuminating the entire universe, of cognition and mind pure in is self-nature; of eternity, bliss, Self, an purity; of refreshing coolness, immutability and freedom.

It is endowed with qualities, which outnumber the sands of the Ganges, which are not independent of, disjointed from, or different from the essence of Suchness, and which are suprarational attributes of buddhahood. Since it is endowed completely with all these … it is called the Tathagata-garbha (when latent) and also the Dharmakaya of the Tathagata.“ (Dasheng qixinlun (chin.) Mahayana-sraddhotpada-sastra (sanskr.) – Awakening of Faith, attributed to Asvaghosha)

Nach den Stürmen glätten sich die Wogen und das Meer erscheint in verträumter Stille -- schimmerndes Mondlicht.

Und Meer und Küste

begegnen sich flüsternd

im Rausch der Berührung

Hände wellendes Haar. (dw)

„Wie doch von der See her

die Sonne ihren Glanz wirft

auf Mond und Kirschblüten.“ (leicht gewandelt nach Buson)

Wer meint hier geht es nur um leere Begriffsunterscheidungen, der/die irrt.

Es ist nicht gleichgültig, ob wir einen Körper haben, ein Leib sind oder offen sind – shin (jap.) und Suchness…

Worte berühren, sind der Anfang von Berührung, Worte sind Leben..... .....Worte bewegen.....

Liebe Grüße

Daniela Waldmann

……………………………………………..

Dieser Beitrag gibt die Meinung der Autorin wieder. Die Autorin dieses Beitrags ist eine Frau, auch wenn in der Zeile darunter das Gegenteil behauptet wird.

15:24 16.08.2014
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

Kommentare 17

Der Kommentar wurde versteckt