Der 7. Oktober, die Deutschen und Israel: „Es gibt kein Zurück“

Kriegsverbrechen Für Sami Khatib darf die „genozidale Realität“ mit den Rechtfertigungen, Leugnungen und Begründungen Deutschlands nicht verschleiert werden. Er fragt: War nicht die Dehumanisierung der Palästinenser*innen durch Israel längst Zeichen genug?
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 23/2024
Der 7. Oktober, die Deutschen und Israel: „Es gibt kein Zurück“

Foto: privat

Israel ist ein Staat, dessen junge Geschichte mit all ihren Versprechen und Irrwegen, Erfolgen und Verbrechen in den Abgrund des genozidalen Krieges im Gazastreifen geführt hat. Die vielen Möglichkeiten einer anderen Geschichte, die in dieser Geschichte nicht realisiert wurden, füllen Bücher. Doch am aktuellen Befund führt kein Weg vorbei. Israel ist der Staat, der diesen Krieg auf diese Art führt.

Die Nachgeborenen mögen darüber urteilen, ob dieser Weg und dieser vorläufige Endpunkt eine Entgleisung waren – oder die Konsequenz einer Entwicklungsbahn. Viele Deutsche, die es bislang vermieden, in den Abgrund von Gaza zu blicken, fragen sich, wie dieser Staat zu einem solchen Zerstörungswerk in der Lage ist und warum westliche Regierunge