An die Spitze: Heidi Reichinnek will Co-Vorsitzende der Linken werden

Linskpartei Am 24. Juni wählt die Linke in Erfurt ihren neuen Vorstand. Heidi Reichinnek fordert Janine Wissler heraus. Ein Porträt
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 24/2022
Sie trägt Tattoos Rosa Luxemburgs und ihrer Katze auf der Haut, den linken Oberarm ziert die Nofretete mit Gasmaske – Reichinnek war in Kairo zur Zeit der Aufstände auf dem Tahrirplatz
Sie trägt Tattoos Rosa Luxemburgs und ihrer Katze auf der Haut, den linken Oberarm ziert die Nofretete mit Gasmaske – Reichinnek war in Kairo zur Zeit der Aufstände auf dem Tahrirplatz

Foto: Felix S. Schulz/Die Linke

Wer hat dich jetzt noch mal zur Kandidatur gezwungen?“ – „Actually I did it myself.“ Das fünfsekündige Video auf Heidi Reichinneks Instagram-Seite veräppelt diejenigen, die sich nicht vorstellen können, dass die jüngste Bundestagsabgeordnete der Linken Chefin werden will, aus eigenen Stücken. Die frauenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag kündigt Ende Mai überraschend ihre Kandidatur als Co-Parteivorsitzende an und nennt diese „ein Angebot“. Zuvor hatten sich bereits die amtierende Parteivorsitzende Janine Wissler und zwei Männer, der Europa-Abgeordnete Martin Schirdewan und der Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann, auf das Amt beworben. Mitte Juni gibt dann noch die ehemalige sächsis