Ein ganz normaler Kontinent

A-Z Afrika Afrika hat 30 Millionen Quadratkilometer. Kulturell, politisch, sozial aber ­­gibt es "Afrika" nicht. Was den Kontinent trotzdem verbindet, steht in unserem Lexikon

Afrika?

Afrika gibt es nicht. So kann man es sehen, und man kann den Pygmäenforscher Serge Bahuchet als Kronzeugen dafür nehmen. Pygmäen? Na ja: "Es gibt keine Pygmäen", schrieb er, bevor er über einige Zeilen die Gruppen aufzählte, die man gemeinhin abwertend als "Pygmäen" zusammenfasst. Und genauso wenig gibt es also dieses Afrika.

Geografen sehen das sicher anders, für die ist die Lage klar: Afrika hat 30 Millionen Quadratkilometer, der südlichste Punkt liegt auf 34°50‘ Süd. Das ist Afrika, Ende. Kulturell, politisch, sozial aber ­­gibt es keinen Monolith Afrika (vgl. ➝Zerrbild). Europa besteht ja auch nicht aus unterfränkischen Blaskapellen (obwohl die wirklich total putzig sind).

Es gibt aber übergreifende Entwicklungen, Wechselwirkungs- und innerafrikanische Migrationsprozesse, Bilder, mit denen Politik gemacht wird. Um die geht es hier. Der ➝Friedensnobelpreis an zwei Frauen aus ➝Liberia ist insofern ein afrikanisches Ereignis, als symbolisch die Frauen des Kontinents damit gemeint waren. Eine ➝Mittelschicht gibt es in vielen Ländern. Und wenn jemand seine afrikanischen ➝Roots betont, ist auch nicht der Geburtsort in Daressalam gemeint, sondern: Afrika. Das es insofern, als Bezugsgröße, eben doch gibt. raa

Friedensnobelpreis

Drei Frauen erhielten den Preis 2011, darunter zwei Afrikanerinnen. Nach der im September verstorbenen Umweltaktivistin Wangari Muta Maathai (der Freitag 39/2011), die 2004 als erste afrikanische Frau den Preis erhalten hatte, sind es nun: Ellen Johnson Sirleaf, die seit 2005 Präsidentin ➝Liberias ist und damit auf dem Kontinent die erste Frau in dieser Position. Sie interessiert sich, als in Harvard ausgebildete Verwaltungswissenschaftlerin, neben der Frauenfrage, vor allem für wirtschaftliche Probleme. Das kommt ihr im Amt zugute. Als Präsidentin betrieb sie die Auslieferung ihres despotischen Vorgängers Charles Taylor an den Haager Gerichtshof. Und die Sozialarbeiterin Leymah Gbowee. Sie resozialisiert liberische Kindersoldaten und ist Wortführerin der Frauen-Friedensbewegung.

Die dritte Preisträgerin ist die 32 Jahre alte jemenitische Politologin und Journalistin Tawakkul Karman, die seit Jahren für Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung und Demokratie kämpft, gegen die Herrschaft Abdullah Salehs. Christoph Leusch

Fußball

Nachdem Kameruns Mannschaft bei der WM 1990 ins Viertelfinale eingezogen war, sagte ein Spieler: "Es wird Zeit, dass die Leute begreifen, dass wir keine Gorillas sind, die an den Bäumen hängen und Bananen fressen."

Die Achtung ist seitdem gestiegen. Immer noch aber werden Afrikas (➝Afrika?) Kickern drei Eigenschaften nachgesagt: technisch stark, verspielt, ineffizient. Dazu gibt es eine Blut- und Boden-Theorie: Sie seien "Naturbegabungen" und wegen der schlechten Plätze gezwungen, den Ball mehr zu jonglieren als zu treten. Das Tor träfen sie nicht, weil sie wegen fehlender Netze den Ball lieber ins Tor trügen. All das wird nicht richtiger, wenn man bedenkt, dass die Talente aus Kamerun, Ghana, Nigeria und der Elfenbeinküste schon als Teenager nach Europa transferiert werden. Wie Bananen. Mark Stöhr

Geschichte

Joseph Ki-Zerbo war bis zu seinem Tode 2006 das historische Gedächtnis Afrikas. Er schrieb die erste eigenständige Geschichte des Kontinents (Histoire de l’Afrique noire, Paris, 1972), und dank seiner Tatkraft existiert heute eine achtbändige History of Africa der Unesco. Sie reicht von den ersten Menschen (➝Out of Africa) zur Königin von Saba, schildert afrikanische Königreiche und ethnische Gruppen, berichtet von der nur halbwegs überwundenen Kolonialgeschichte und erklärt die Wirren der nationalen Selbstfindungen.

Der erste graduierte Schwarzafrikaner an der Sorbonne war ein rastloser Bildungspolitiker, Botschafter, Universitätslehrer und Bibliothekar. Seine Zettelkästen waren so legendär wie jene Niklas Luhmanns. Sein Leben, von der Missionsschule auf dem Land, nach Paris, über Fluchten und Exile hin, böte beste Roman- und Biografiestoffe. Die Bibliothek Ki-Zerbos (11.000 Bände) fraß das Feuer politischer Brandstifter. CL

Handy

Das Bedürfnis, sich mit der Welt zu vernetzen, stillten die ostafrikanischen Jungs einst, indem sie Visitenkarten von Besuchern einsammelten. Seit Mitte der Nullerjahre sammeln sie vor allem Handynummern. Das Handy, damals für viele noch unerschwinglich, ist heute allgegenwärtig. Und der afrikanische ist der Handymarkt, der am schnellsten wächst; die Zahl der Mobilfunkverträge stieg allein zwischen 2008 und 2010 von 280 auf 400 Millionen. Was zunächst einen Mangel kompensierte – Festnetz war immer teuer, die Internetverbindungen immer tendenziell schlecht –, beschert Afrika nun eine Zukunftsrolle: Auf jeder zweiten Medienkonferenz war in den Nullerjahren die Rede vom mobilen Computer. In Afrika ersetzt das Mobiltelefon tatsächlich allmählich den PC. raa

Herz der Finsternis

Eine gängige Beschimpfung Afrikas, speziell des Kongo, nutzt den bekannten Buchtitel jener Novelle Joseph Conrads, der eine halb erlebte, halb fantasierte Begebenheit zur menschlichen Schwäche und Größe, seinem Lebensthema, im belgischen Kongo handeln lässt. Der Nigerianer Chinua Achebe verweist auf alle Klischees und den abwertenden Gebrauch des Wortes "Nigger" in Conrads Text. Zurecht! In der Novelle steckt aber auch das Scheitern der weißen Kolonialisten, die heraus holen wollen, was Afrika zu bieten hat, ebenso wie das Unverständnis für die Natur und die Kultur des Kontinents. Die Dunkelheit des Kongo entspricht der Dunkelheit und Verborgenheit des Bösen in der Londoner City, in der Leute mit Bewusstsein das Falsche weiterhin tun. CL

Land-Grabbing

In vielen Ländern Afrikas sind Begehrlichkeiten von Konzernen und ausländischen Regierungen auf fruchtbaren Boden entbrannt. Man spricht vom Land-Grabbing. So hat China 2010 in der Demokratischen Republik Kongo fast drei Millionen Hektar gekauft, die US-Firma Cargill 600.000 Hektar in Äthiopien. Nicht nur die hohen Lebensmittelpreise beflügeln den neuen Agrarkolonialismus, sondern auch der erhöhte Bedarf an Biomasse wie Biosprit. Auf die Art aber wird den ansässigen Kleinbauern die Lebensgrundlage entzogen, sie werden zu Lohnarbeitern auf fremden Feldern.

Um das Land-Grabbing einzuschränken, fand im Oktober eine Tagung der UN-Ernährungs- und -Landwirtschaftsorganisation in Rom statt. Dort wollte man sich auf freiwillige Richtlinien gegen ausländische Großinvestitionen in afrikanisches Ackerland einigen. Doch ein Konsens kam nicht zustande, die Verhandlungen wurden auf 2012 verschoben. Tobias Prüwer

Liberia

In den 1960er Jahren kamen viele Hoffnungen aus den USA. Ganz kurz glaubte man in Afrika, die Staaten könnten, jenseits des Ost-West-Konfliktes, ein ehrlicher Makler sein. Liberia drückt diese Hoffnungen schon im Namen aus. Seit 1820 kehrten befreite amerikanische Sklaven an die Westküste Afrikas zurück und gründeten 1847 ihren Staat.

Ideal- und Täuschbild zugleich, denn nun wurden die Americo-Liberianer eine Herrscherschicht für die 85 Prozent Einheimischen. Ging es nach dem Zweiten Weltkrieg wirtschaftlich voran – man war Eckpfeiler Amerikas, Gründungsmitglied der UNO und der OAU –, wendete sich ab 1980 das Blatt. Die enttäuschten ethnischen Gruppen brachte Samuel Doe an die Macht, und blutige, ethnische Kriege verwüsteten nun das Land. Charles Taylors Schreckensherrschaft, der Doe durch seinen Kompagnon Prince Y. Johnson foltern und töten ließ, so wie Doe einst seinen Amtvorgänger Tolbert umbrachte, endete erst 2003. Eine UN-Mission im Bündnis mit einheimischen, friedensbereiten Gruppen leitete den Übergang ein. Seit 2005 ist die ➝Friedensnobelpreis-Trägerin Sirleaf gewählte Präsidentin und Taylor sitzt in Holland ein. CL

Migration

Europa ist nicht der einzige als lebenswert geltende Ort, auch wenn das bei den Berichten über die "Festung Europa" so scheint. Fakt ist: Afrikaner migrieren vor allem innerhalb Afrikas, und viele nach Europa Ausgewanderte kommen wieder zurück (siehe aber auch Brain-drain unter ➝Wirtschaft). Mit Menschen wandern auch Ideen durch die Welt. Wie, sah man beispielhaft bei der Entstehung des ivorischen Tanzstils Coupé-Decalé, kurz für Couper-Decaler-Travailler, entwickelt um 2003 in der Pariser Diaspora: Jugendliche beschafften sich dort Geld (couper), eilten damit zurück in die Elfenbeinküste ­(decaler) und führten fortan ein demonstrativ extravagantes Leben (travailler – also arbeiten, was ein ziemlich subversiver Knaller ist). Sie trugen europäische Luxusschuhe auf dem Kopf spazieren, rauchten Zigarren und genossen das Leben in den Klubs, wo sie jene hedonistische Tanzmusik entwickelten, die vorübergehend als populärste Afrikas galt. Der Coupé-Decalé ließ uns wissen: Migration heißt Austausch in beide Richtungen. raa

Mittelschicht

Scheidungskind, Internatsschülerin, abgeschlossenes Personalmanagement-Studium, Chefin einer kommunalen Gesundheitsbehörde, Eigentümerin eines kleinen Grundstücks am Stadtrand, Vermieterin eines Hauses, gerade mit ihrer Promotion an einer niederländischen Universität beschäftigt.

Hätten Sie hinter diesem Profil eine 32-jährige Frau in Sambia vermutet? "Die afrikanische Mittelschicht ist es, die verhindert, dass dieser schlecht verwaltete und oft chaotische Kontinent flächendeckend zum Rückzugsgebiet von Terroristen wird, zur unkontrollierten Giftmüllhalde, zur Geldwaschanlage, zum Versuchslabor für wissenschaftliche Experimente", schreibt Bettina Gaus in ihrem jüngst erschienenen Buch. Gaus ist durch 16 Länder gereist und hat Menschen getroffen, deren Lebenswelt einem Durchschnittseuropäer alles andere als fremd vorkommt. Ein gutes, weil unaufgeregtes Afrika-Buch. Sebastian Puschner

Der unterschätzte Kontinent. Reise zur Mittelschicht Afrikas Bettina Gaus Eichborn 2011, 19,95 €

Out of Africa

Homo sapiens stammt aus Afrika. Das glauben wir schon deshalb, weil Hollywood die Rückkehr der Weißen als eine große Liebe zu diesem Kontinent ausdeutet – etwa in Out of Africa (deutscher Titel: Jenseits von Afrika). Karen Blixen war in ihrer Romanvorlage nüchterner: Die wirtschaftlichen Verhältnisse trieben Europäer auf Glückssuche in die Kolonien.

Studien an Geschlechtschromosomen und an mitochondrialer DNA sind bisher die stärksten Belege für die Out-of-Africa-These: dass vor zirka 120.000 Jahren der Homo sapiens in Afrika entstand und sich auf den langen Marsch in die übrige Welt machte. Er folgte darin sehr wahrscheinlich Homo, seinem Vorgänger. Auf dem Weg und nach der Ankunft in Europa und Asien, dürfte es Vermischungen mit den Neandertalern gegeben haben, jenen ausgestorbenen Bewohnern der kalten Welt, so zwischen 40.000 und 80.000 Jahre vor unserer Zeit. CL

Rassedenken

Jahrhunderte lang betrachteten Europäer Haut- und Haarfarbe als Ausdruck einer Andersartigkeit, die sich ihnen mit Minderwertigkeit verknüpfte. Darwin wehrte sich gegen das Rassedenken, als habe er bereits genetische Kenntnisse besessen. Die Hautfarbe sei nichts als die Anpassung der gleichen Spezies Mensch an die Sonneneinstrahlung. Treffer! Melanozyten und Melanosomen, die Bildungs- und Lagerorte des schwarzbraunen Farbstoffs Eumelanin und des gelblich-roten Phäomelanin, muss es geben, weil sie die ultraviolette Strahlung im rechten Maß halten.

Schutz vor Sonnenbrand und Hautkrebs, der Vitamin D-Stoffwechsel, sie waren nicht die treibenden Kräfte der Evolution. Schwarze Haut schützt am Äquator vor der Zerstörung der Folsäure im Kapillarblut. Die Folsäure hütet die DNA-Reparatur der Zellen, bewahrt Embryos vor Missbildungen und erhält die Fertilität. Mehr als 100 Genorte sichern dieses komplexe Anpassungswunder. CL

Renaissance

Was Europa und die USA dazu sagten, das interessierte im Norden Afrikas herzlich wenig, als dort vor bald einem Jahr der Arabische Frühling losblühte. Auf die Anweisungen und Ratschläge aus der nördlichen Hemisphäre wollte eigentlich auch Südafrikas damaliger (noch Vize-)Präsident Thabo Mbeki pfeifen, als er 1996 mit seiner Rede "I am an African" die "African Renaissance" ausrief: Wir sind keine Entwicklungsländer, die den entwickelten Ländern hinterher hecheln. Sondern Schmiede unseres eigenen Glücks. Mit eigener Geschichte. Und eigener Philosophie (à ➝Ubuntu). So Mbekis Appell an den gesamten Kontinent.

Aus dem angestrebten Bewusstsein der eigenen Stärke wurde wenig später ein Bekenntnis zur eigenen Verantwortung für die Miseren des Kontinents: Die von Mbeki und 15 anderen afrikanischen Staatschefs 2001 initiierte Wirtschaftsstrategie NEPAD; ein neoliberales, den Norden freisprechendes Elitenprojekt, so die Kritik von Gewerkschaften und Zivilgesellschaft. NEPAD ist mittlerweile eingeschlafen, der senegalesische Präsident und Mitinitiator Abdoulaye Wade bezeichnete das Abkommen als "Papiergeraschel ohne Konsequenzen, Spesenrittertum und Zeitverschwendung".

Zumindest hat Wade ein bleibendes Zeichen der afrikanischen Renaissance geschaffen: das 50 Meter hohe, bronzene Monument de la Renaissance africaine nahe der senegalesischen Hauptstadt Dakar. Außerdem kann man die Rückbesinnung auf die eigenen Stärken Afrikas studieren: in Johannesburg, als African Renaissance Studies. sepu

Roots

Über Generationen hinweg wussten viele Amerikaner afrikanischer Herkunft kaum etwas über ihre familiären Wurzeln. Dank moderner Genealogie ist die Ahnensuche Bestandteil des Hauptabendprogramms geworden. Prominente Zeitgenossen wie Sängerin Tina Turner, Komiker Chris Rock oder Hollywood-Urgestein Morgan Freeman lassen sich gerne in emotional gestalteten Formaten wie African American Lives (im Sender PBS) tränenreich über ihre Vorfahren aufklären. Künstlerinnen wie Erykah Badu und Beyoncé tragen an ethnischen Trachten orientiertes Gewand.

Das erscheint kitschig, verweist aber auf jene „Black identity“, die Paul Gilroy 1992 im Buch Black Atlantic ausmachte: der „schwarze Atlantik“ als „Netz aus Diaspora-Identitäten“. Zu denen der Afrika-Bezug gehören kann. Sophia Hoffmann


Um Wasser und Brot musste ein Reisender nie bitten, wenn er in einem Dorf Halt machte; die Bewohner versorgten ihn automatisch. So erklärt Nelson Mandela das Konzept Ubuntu. Es bedeutet, sich ausnahmslos als Teil einer Gemeinschaft zu verstehen. Die ➝Friedensnobelpreis-Trägerin Leymah Gbowee sagt: "I am what I am because of who we all are." Man darf das als Gegenentwurf zu Descartes’ Cogito ergo sum verstehen.

Politiker, Aktivisten und Theologen beschreiben Ubuntu als Begriff von Menschlichkeit, der in der einen oder anderen Form in vielen Gesellschaften Afrikas zu finden ist. Trotzdem blieb er von Vereinnahmungsversuchen durch Romantiker weitgehend verschont. In der nördlichen Hemisphäre denkt man bei Ubuntu eher an die gleichnamige Version des freien Betriebssystems Linux, die so heißt, weil es maßgeblich der Südafrikaner Mark Shuttleworth mitentwickelt hat. sepu

Wirtschaft

Die Wirtschaft Afrikas ist, gemessen am Anteil des Kontinents an der Weltbevölkerung von 15 Prozent, rückständig. Zum Weltsozialprodukt trägt sie nur 3 Prozent bei. Laut Weltwährungsfonds (IMF, 2010) traf die letzte Finanzkrise die schwachen Sub-Sahara-Staaten besonders heftig. Dazu jene, die nicht Rohstoffe verkauften, sondern schon eine produzierende Binnenwirtschaft entwickelt hatten. Südafrika z.B. erreichte nicht mehr das Wirtschaftswachstum vor der Krise (2004-2008).

Nun droht das nächste Desaster. Noch immer verkauft Afrika seine Rohstoffe zu billig. Alle Exportprodukte erfahren ihre enorme Wertsteigerung sofort nach dem Verlassen des Kontinents. Erwirtschaften afrikanische Länder Gewinne, so fließen diese über politisch-wirtschaftliche Cliquen wieder ins Weltfinanzsystem. Dort rentieren sie sich privat besser, ändern am Schicksal der Länder jedoch wenig. Anstrengungen, eine breite, gebildete Schicht auszubilden und zu halten, scheitern. Der Brain-drain (Abwanderung der Experten, ➝Migration) erzwingt, Wissen und Technologie, sowie effiziente Administration zu importieren. Entwicklungshelfer handeln nicht uneigennützig. Sie lassen sich ihren Beistand auch mal über Optionsrechte auf Rohstoffe und Agrarflächen, sowie mit Handelsbevorzugungen und Steuervorteilen vergüten. CL

Zerrbild

➝Afrika? Ach, das Ding mit Christine Neubauer und Jutta Speidel! Kein Himmel über Afrika. Afrika, mon amour. Eine Liebe in Afrika. Safari ins Glück. Mein Traum von Afrika. Auftrag in Afrika. Stürme in Afrika. Meine Heimat Afrika. Für immer Afrika. Hey, Fernsehen, alte Hütte: immer diese Hypes! Mach doch lieber mal was aus Namibia! raa

12:00 30.10.2011
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