US-Dokumente:Schäuble fühlt sich an Stasi erinnert

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Focus:

" Schlimm und unappetitlich“ oder „absolut richtig“: Die Meinungen über die Wikileaks-Veröffentlichungen gehen in Deutschland auseinander. Der als „zorniger alter Mann“ kritisierte Schäuble fühlt sich an die Stasi erinnert – und bleibt dennoch ruhig.(...) Persönlich habe er gar kein Interesse, die kritischen Kommentare von US-Diplomaten über Spitzenpolitiker zu lesen. „Ich hab´s ehrlich gesagt nicht getan.“ Diese Haltung sei wohl Teil der ihm nachgesagten Sturheit. „Ich habe noch nicht einmal meine eigenen Stasi-Akten gelesen“, zog er Parallelen zur Bespitzelung von Bürgern in der DDR."

Keine Scheu, Herr Minister, so schlecht kommen Sie doch gar nicht weg in der Einschätzung der Amerikaner:

"Schäuble versteht, dass der Kampf gegen den Terrorismus in einer globalisierten Welt internationale Kooperation und den Zugriff auf moderne Technologie für Sicherheitsbehörden erfordert.“

Natürlich darf die moderne Technologie nicht in die Hände von Terroristen fallen:

" Wikileaks soll nach Ansicht des republikanischen Abgeordneten Peter King offiziell als terroristische Organisation eingestuft werden. King, designierter Vorsitzender des Homeland Security Committee, bat die Regierung Obama nach der jüngsten Veröffentlichung von über 250.000 Kommunikationsprotokollen des US-Außenministeriums, die Whistleblower-Site wie Al Qaida und die japanische Aum-Sekte einzustufen."

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21:01 29.11.2010
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