"Es war einmal"

Kunst Warum immer nur Straßen und Häuser? Es gibt auch die persönliche Geographie. Ein Kartenprojekt des Künstlers Heimo Lattner

Im Rahmen des internationalen Kunstfestivals The Knot – Linking the Existing with the Imaginary hat Heimo Lattner unter dem Titel Once Upon A Time Stadtwanderungen in Berlin, Warschau und Bukarest unternommen. Anliegen der ausgedehnten Wanderungen war es, ein Bewusstsein für Orte zu entwickeln – die Aufmerksamkeit auf jene Orte zu richten, an denen man „zufällig” vorbeikommt. Eigensinnige Orte. Nüchterne Orte. Unbewusste Orte. Situationen, in denen sich die Stadt und die Benutzer gegenseitig begegnen. Orte, an denen sich die Einbildungskraft der Stadtbenutzer selbst in Szene setzen kann. Die Teilnehmer der Wanderungen wurden gebeten, ihre Assoziationen zu den
Orten in Form kurzer Notizen festzuhalten, und diese mit der Phrase „es war einmal“ zu beginnen.

Die hier abgebildete kognitive Karte (vergrößerte Ansicht) entstand im Verlauf des Projektes zwischen Mai und Oktober 2010 und beinhaltet neben den Notizen der Teilnehmer Überlegungen zu den Themen Raum, Stadt-Planung, Urbanisierung und zum Gehen als Medium der Künste.

Ein Projekt von Heimo Lattner

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