Lukas Hermsmeier
10.03.2017 | 12:33 12

Beeindruckende Ignoranz

Fußball Der homosexuelle Ex-Profi Thomas Hitzlsperger erklärt, warum sich mehr aktive Fußballer outen sollten. Und sein Gesprächspartner veranschaulicht, warum sie es nicht tun

Beeindruckende Ignoranz

Thomas Hitzlsperger: "Warum soll ich nicht über meine Sexualität sprechen dürfen?"

Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images

In der Bewertung dieser Szene herrschte schnell Einigkeit. Wie der ehemalige Nationalspieler Thomas Hitzlsperger dem niederländischen Ex-Fußballstar Clarence Seedorf bei einer FIFA-Podiumsdiskussion Anfang dieser Woche die Notwendigkeit von Coming-outs erklärte, das war tatsächlich „beeindruckend“ – wie beispielsweise Welt Online und Spiegel Online konstatierten.

Seedorf hatte seine Skepsis ob der Notwendigkeit von Coming-outs damit begründet, dass die sexuellen Präferenzen nichtschwuler Fußballer ja auch keine Rolle spielten. Hitzlsperger, der vor drei Jahren seine Homosexualität öffentlich gemacht hatte, konterte Seedorfs Ausgangsthese und verwies zudem auf die Vorbildfunktion von Fußballern und das allgemeingültige Medienspektakel. „Warum sollen heterosexuelle Leute mir andauernd mitteilen dürfen, dass sie heterosexuell sind, und ich darf nicht über meine Sexualität sprechen?“ hielt Hitzlsperger dagegen. „Eine Antwort mit der Wirkung eines Vollspannstoßes“, kommentierte 11Freunde das derzeit viral gehende Video. Naive Frage, bestechende Antwort, beseeltes Publikum: So oder so ähnlich lautet das Resümee allerseits.

Eingebetteter Medieninhalt

Was in der Euphorie um Hitzlspergers treffsichere Kurzrede etwas unterging, war die tiefe Ignoranz, die in Seedorfs Ansatz steckt. Zunächst einmal formulierte Seedorf seine Frage („Ist es wirklich nötig, dass Ihr Leute...“) so, als würden Sportjournalisten mittlerweile gelangweilt gähnen, wenn der 713. Profi sein Coming-out annoncieren möchte. Ebenso problematisch, dass Seedorfs anmaßende Konfrontation verziehen wurde, weil er später ergänzte, „viele schwule Freunde“ zu haben, der Klassiker unter den berechenbaren Unschuldsbeweisversuchen. Thomas Hitzlsperger wiederum wurde dafür gelobt, besonnen und eloquent auf eine Frage reagiert zu haben, bei der man sich als Außenstehender dafür schämte, dass er sie überhaupt beantworten musste. Es gibt keine dumme Fragen? Na, vielleicht ja doch.

Wenn eine Person öffentlich ihr Coming-out rechtfertigen muss, dann gibt es eigentlich keinen Gewinner. Wenn man so will, offenbarte sich in diesem Wortwechsel genau jene Homophobie, die wohl viele Fußballer immer noch von einem Coming-Out während ihrer Karriere abhält.

Wer, wie Clarence Seedorf, nach über 20 Jahren als Profi zu der Idee kommt, dass Heterosexualität im Fußball keine Rolle spiele, der muss 20 Jahre lang schon sehr aktiv weggeschaut und weggehört haben. Thomas Hitzlsperger, seit vergangenem Sommer im Management des VfB Stuttgart, nannte zwei Beispiele für die heterosexuelle Omnipräsenz: Betrugstorys in den Medien und Pärchen-Fotos auf den Schreibtischen seiner Kollegen. Dass bei jedem Nationalmannschaftsspiel die Spielerfrauen im Fernsehen gezeigt und erläutert werden, dass Stürmer ihre schwangeren Frauen nach Toren gerne mit Schnullerjubel grüßen, dass der Zwischenbrüller „Du Schwuchtel“ unter Fans so etabliert ist wie „Du Wichser“, dass sich Trumps „locker room talk“ wohl gar nicht so sehr von dem unterscheidet, was man in einer durchschnittlichen Bezirks- oder Bundesligakabine hört, all das erwähnte Thomas Hitzlsperger gar nicht.

Clarence Seedorf gab sich bei dem Panel ehrlich interessiert, ehrlich verstehen wollend – und wirkte dabei wie ein großer Junge, der beim Auszug aus dem Elternhaus seine Mutter fragt, wer denn eigentlich all die Jahre das Mittagessen zubereitet und die Wäsche gemacht habe. „Ich, du verwöhnter Bengel!“, wäre eine legitime Antwort, oder übertragen auf die Fußballdebatte: „Euer Heteroleben ist überall!“

Hitzlsperger entschied sich für eine diplomatischere Erwiderung und als er fertig war, fühlte sich Seedorf offenbar in Erklärungsnot, oder wozu der Hinweis auf die schwulen Freunde (die ihm ja keiner absprechen will, aber darum geht es jetzt nicht)? „Es ist das erste Mal, dass ich eine Erklärung wie diese bekomme. Du redest über das große Ganze. Und ich wünsche mir wirklich, dass auch andere eine ähnliche Erklärung geben würden, denn das würde auch das Verständnis der Empfänger verändern“, bedankte sich Seedorf bei Hitzlsperger. Doch ein gesunder Dank war das nicht, eher das nächste Level der Anmaßung. Hätte der heute 40-jährige Seedorf in seiner Karriere wirklich nicht eher die Möglichkeit gehabt, die Diskriminierung von Homosexuellen wahrzunehmen?

Ist es die Aufgabe eines schwulen Fußballers einem heterosexuellen Fußballer Homophobie zu erklären? Nein, genauso wenig, wie der schwarze Seedorf, falls damit konfrontiert, dem weißen Hitzlsperger Rassismus erklären, beziehungsweise sich für den Kampf gegen Rassismus entschuldigen müsste. Und genauso wenig wie Frauen in der Pflicht sind, Männern das Patriarchat zu erläutern. Soziales Privileg kann man ergründen, ohne den Diskreditierten zu nerven.

Weil davon auszugehen ist, dass Seedorfs Ignoranz der anderen Perspektive eher Regel denn Ausnahme ist, solange sich Fußballer jahrelang durch dieses Geschäft navigieren, ohne an die offensichtliche Homophobie zu stoßen, kann man wohl von keinem schwulen Fußballer ein Coming-out erwarten.

Kommentare (12)

Lethe 10.03.2017 | 14:57

Warum sollen heterosexuelle Leute mir andauernd mitteilen dürfen, dass sie heterosexuell sind, und ich darf nicht über meine Sexualität sprechen?

Auch Herr Hitzlsberger wartete mit seinem Coming out bis nach Ende seiner aktiven Laufbahn, insofern machte er eigentlich nichts anders als andere homosexuelle Fußballer. Dass er jetzt, nach dem Ende seiner Karriere, von anderen verlangt, was er selbst sich nicht getraut hat, ist ein bisschen wohlfeil.

Wenn man so will, offenbarte sich in diesem Wortwechsel genau jene Homophobie, die wohl viele Fußballer immer noch von einem Coming-Out während ihrer Karriere abhält.

Selbstverständlich ist das so. Und selbstverständlich ist das ungerecht und beschissen. Aber trotzdem muss bis zum heutigen Tag jedem homosexuellen Fußballer klar sein, dass sein Coming out seine Karriere beendet.

Was Seedorf angeht ... er gehört wohl zu den Fußballern, die auch nach Abschluss ihrer Karriere immer noch nicht fürs Denken bezahlt werden. Immerhin hat er, wenngleich wohl unbeabsichtigt, klar gemacht, weswegen homosexuelle Fußballer, denen etwas an ihrer Karriere liegt, kein Coming out versuchen sollten. Und selbstverständlich hat Seedorf jede Menge homosexuelle Freunde, er kennt schließlich jede Menge Fußballer.

Berbär 10.03.2017 | 18:26

Es ist schon ungemein zynisch und naiv, Hitzlsperger seine Arbeit gegen Homophobie vorzuwerfen, weil er sie erst nach seiner aktiven Karriere begonnen hat.

Insbesondere im Fall Hitzlsperger, der bis 2007 noch mit einer weiblichen Person zusammen war und bei seinem Coming-Out verlauten ließ, erst in jüngerer Vergangenheit seine Hingezogenheit zum gleichen Geschlecht entdeckt zu haben.

Dankbarkeit für den Mut und die Konsequenz Hitzlspergers halte ich an dieser Stelle für deutlich angebrachter als verbissene Bemerkungen.

Lethe 10.03.2017 | 19:12

mit einer weiblichen Person

weibliche Personen werden üblicherweise als "Frauen" bezeichnet

Dankbarkeit für den Mut und die Konsequenz Hitzlspergers halte ich an dieser Stelle für deutlich angebrachter als verbissene Bemerkungen.

Wo erkennen Sie diesen Mut und diese Konsequenz angesichts des trotz Ihrer Polemik nicht wegzudiskutierenden Umstandes, dass Hitzlsperger mit seinem Coming out gewartet hat, bis er karrieremäßig nichts mehr zu verlieren hatte? Da Sie sich meine Argumentation nicht zu eigen machen wollen, können Sie ja wohl kaum auf die Gefahren dieses Coming out verweisen, die ihm vielleicht doch mehr zu denken gegeben hatten, als Sie zur Kenntnis zu nehmen wünschen.

Ich sage außerdem gar nicht, dass sein Coming out nichts wert gewesen sei, es wäre nur deutlich mutiger und konsequenter gewesen, wenn es noch während seiner Karriere erfolgt wäre.

Wobei nochmal klar gesagt sei, dass eine solche Bemerkung zynisch, naiv und kurzsichtig bleibt

Sie erlauben mir dann bitte in aller Klarheit die Bemerkung, dass Ihre Bemerkung jeglichen Verständnisses dafür entbehrt, was ich eigentlich gesagt habe.

mintberrycrunch 10.03.2017 | 23:08

Ich gebe Herr Hermsmeier ja in der Sache Recht, aber ich finde es generell schwierig Menschen dafür zu verurteilen, dass sie nicht außerhalb ihres Horizontes denken. Gerade in diesem Zusammenhang wo sich Clerence Seedorf ja sogar ausdrücklich dafür bedankt seinen Horizont erweitert bekommen zu haben. Klar, er ist, zumindest von außen betrachtet, der typische (ich weiß: Klischee) ungebildete Fußballer, der in einer klassischen Männerwelt lebt (und das erkennt man auch u.A. natürlich an dämlichen Argumenten wie "einige meiner besten Freunde...."), aber eben diese Haltung einiger akademischer Linken (vorsicht das ist ein subjektiver Eindruck ich weiß) ist nicht gerade zuträglich zu einer vernünftigen Diskussionskultur. Gerade wenn doch der vermeindliche Gegner sich alles andere als dogmatisch zeigt (also meine jetzt das Bsp. Seedorf). Ich weiß, argumentativ nochmal draufzuhauen ist einfach und deswegen auch verlockend aber es ist nunmal so, dass es meist so läuft, dass die Unterpriviligierten den Priviligierten erst ihre Perspektive einprügeln müssen damit sich was ändert. Also ich meine es ist tatsächlich eigentlich die Pflicht aller Heterosexuellen die Interessen der Homosexuellen komplett zu legitimisieren aber wenn das nicht klappt und ein homosexueller erfolgreich die engstirnigkeit aufbricht, dann verstehe ich nicht warum es sinnvoll sein soll denjenigen engstirnigen zu kritisieren, die sich das Brett vorm Kopf wegnehmen lässt.

Damit will ich übrigens ausdrücklich nicht sagen, dass das kritisierte Argument nicht zulässig wäre. Ich finde es sogar absolut richtig. Ich finde es nur wenig hilfreich zum aufbrechen der Strukturen, die stinknormale Leute dazu bringen einen Zeitpunkt namens "Outing" fürchten zu müssen, an dem sie etwas öffentlich machen, was doch nun wirklich kein gesellschaftliches Problem darstellen solle.

janto ban 11.03.2017 | 22:08

|| ... solange sich Fußballer jahrelang durch dieses Geschäft navigieren, ohne an die offensichtliche Homophobie zu stoßen, kann man wohl von keinem schwulen Fußballer ein Coming-out erwarten ||

Was heißt, man kann es nicht erwarten..? Natürlich muss sich niemand outen. Dass es der eine oder andere es einfach mal tut, finde/fändt ich allerdings durchaus erwartbar. Warum denn nicht..? Die agieren vor Augen und Ohren einer Millionen-Öffentlichkeit. So ängstliche Menschen, dass sie mit ein bisschen Überraschung, Befremdung und/oder Ablehnung (die meist auch schnell wieder nachlässt) nicht zurande kämen, können das gar nicht sein.

Und so richtig offensichtlich wird Homophobie wohl immer erst, wenn geoutete Homosexuelle zugegen sind, während den heterosexuellsten der Heterosexuellen die selbstvergewissernden Testosteron-Witzchen aus der hohlen Birne tropfen. Es gibt doch diese Frage: Wenn im Wald ein Baum umfällt, aber niemand da ist, der es hören könnte - macht es dann ein Geräusch..? Und hier könnte man fragen: Wenn jemand in einem Umfeld, in dem (das Thema) Homosexualität einen Platz von genau Null einnimmt, sich diskriminierend verhält - ist das dann überhaupt Homophobie..? Blöde Frage, ich weiß. Natürlich ist es das.

Aber richtig (~) offensichtlich wird das erst, wenn jemand sich nicht nur still und heimlich angefeindet fühlt, sondern auch kund tut, dass es so ist - und warum. (Dafür muss man im besten aller Fälle nicht einmal selbst homosexuell sein.) Andernfalls laufen die gruppendynamischen Prozesse ungebremst, wie sie halt immer laufen, wenn niemand die Eier hat, das Maul aufzumachen und in diesem außerordentlich kurzen Leben für sich und/oder andere einfach mal einzustehen.

Wenn man im D des Jahres 2017 nicht öffentlich sein darf, wer man ist, ja, mein Gott, wo soll man es dann eigentlich sein können..? Also, raus aus der Deckung, kurz mit allen drüber quatschen, 'ne Woche oder zwei mit dem seltsamen Gefühl-Mix aus Angreifbarkeit und Befreiung rumlaufen und einfach weiter machen wie immer. So schwer ist das gar nicht. Wenn ich das kann, können es alle.

janto ban 11.03.2017 | 22:21

Horizont erweitert, durch einen Satz Hitzlspergers..? Bei aller Liebe, aber das glaubt doch kein Mensch. Seit 30 Jahren (oder so) ist Homosexualität in westlichen Medien und auch z.B. Filmen und Serien kein Tabu-Thema mehr, über das man sich unter der Ladentheke informieren müsste. Unmöglich, dem Thema nicht regelmäßig über den Weg zu laufen. Seedorf hat es mit übertriebenster p.c. versucht - hat aber nicht funktioniert. Unehrlichkeit ist das freundlichste, das mir dazu einfällt.

janto ban 11.03.2017 | 23:13

Ignoranz ist vielleicht das bessere Wort. Im Prinzip muss man ja alles, was rund um's Thema Homosexualität in den vergangenen Jahrzehnten gesagt, geschrieben und gesendet wurde, völlig ignoriert haben, wenn Hitzlspergers (wirklich gute, kleine Rede) einem ad hoc die Augen für eine andere Perspektive öffnet. Natürlich ist/wäre es gut, wenn es so ist/wäre. Sollte Seedorf just in diesem Moment etwas verstanden haben, das er vorher nicht verstanden hatte, wäre das keine schlechte Sache. Gar keine Frage. Aber das erschreckte mich dann. Wie dürfte es sein, dass ein Mann in Seedorfs Alter nicht weiß bzw. sich nicht vorstellen kann, mit welchen Problemen (bis Qualen) nicht-geoutete Homosexuelle sich mitunter herumschlagen (müssen)..? Das kann doch nicht sein. Im Sinne von: ich weigere mich zu glauben, dass das wahr ist.

mintberrycrunch 15.03.2017 | 20:19

Auch mit dir stehe ich ja garnicht im Dissens, wobei ich mir tatsächlich garnicht so sicher bin wie omnipräsent eine ernhafte Auseinandersetzung mit legitimen Ansprüchen von homosexuellen Menschen in allen Teilen der Gesellschaft sind. International ist das tatsächlich nochmal ne andere Frage aber Seedorf ist ja Niederländer und von daher hast du natürlich recht.

Das Ziel muss doch sein, dafür einzustehen, dass Homosexualität komplett und ohne Einschränkung in den imaginären Normenkatalog der Gesellschaft aufgenommen wird. Es bleibt meine persönliche überzeugung, dass dies nicht durch verhärtung der Fronten geschehen kann. Da sehe ich den Vorwurf der Unehrlichkeit oder Ignoranz halt schlicht als wenig hilfreich.
Klar das ist eine Kritik in der Methaebene der Diskussion die genausowenig weiterhilft.
Im Übrigen gibt es Stimmen die dem Seedorf sogar zutrauen eben genau diese Bühne insziniert zu haben um Hitzlsperger diese Kurzrede zu ermöglichen. Keine Ahnung ich kenne Seedorf tatsächlich nur als Fußballer und Trainer ohne jemals ein Interview gehört zu haben und habe von der besagten Veranstaltung nur den entsprechenden Ausschnitt gesehen. Von daher sind meine Einschätzungen ja von vornherein schon stark relativiert.

janto ban 15.03.2017 | 21:44

Ich kenne Seedorf gar nicht. Und, joh, ich will und kann auch nicht über den Mann urteilen. Allerdings ist das, was er da fragt, Ausdruck einer prototypischen Denke. Ob das nun inszeniert war oder nicht. Rücke meine Kommentare dann rückwirkend weg von Seedorf und hin zum allgemeinen Phänomen mit dem ungefähren Titel 'Warum erzählt er jetzt schon wieder von seinem Freund und zwingt mich an Analsex zu denken..?' Falls ich das mal so derb auf meine Art formulieren darf. Es veranschaulicht das Drama, das sich in vielen Köpfen abspielt, ganz gut, wie ich finde. Die Assoziiererei ist manchmal ein Problem. Aber ja nicht nur dabei. Allerdings geht's beim Thema Homosexualität halt um Sex. Und deshalb gibt es wohl auch keine omnipräsente Auseinandersetzung in allen Teilen der Gesellschaft, wie du schreibst. Wer über Homosexualität sprechen will, muss erst mal auch über Sex im Allgemeinen reden können, wonnich. Aber ernsthaft. LG!

mintberrycrunch 15.03.2017 | 22:10

Absolut richtig! Das ist ein Ausdruck einer prototypischen Denke. Auch deine Übersetzung finde ich extrem passend.
Keine Ahnung... Ich will ja auch nicht, dass die Beziehung zwischen mir und meiner Frau nur auf Sex reduziert wird. Aber du hast meines Wissens erstmal recht damit dass Homo- oder Heterosexualität halt tatsächlich erstmal über Sex definiert sind. Finde deinen Einwand also mega sinnvoll, dass für die Diskussion über Homosexualität erst das Feld bereitet sein muss über Sexualität überhaupt mal nicht so verklemmt zu reden.
LG ;)