Lutz Herden
19.03.2014 | 13:39 133

Ohne Exit-Strategie

Krim-Krise Wer glaubt, internationale Konflikte brauchten Ausstiegsszenarien, sieht sich eines Besseren belehrt. Der Westen will Russland bestrafen und nicht deeskalieren

Ohne Exit-Strategie

Präsident Putin spricht vor dem Föderationsrat

Foto Alexey Druzhinin / AFP - Getty Images

Alles, was im Moment geschieht, ist dazu angetan, die Ansichten der russischen Führung über das Verhalten des Westens zu bestätigten. Ostentativ ruft US-Präsident Obama für den 24. März zu einem G-7-Krisengipfel in Den Haag. Das Unterfangen wirkt wie ein Indiz dafür, dass eine deutsche Federführung beim westlichen Krisen-Management offenbar nicht unbeschränkt gilt und manchen Führungsanspruch nicht ersetzen kann, so sehr der sich auch erschöpft haben mag. Dass sich die G 7 treffen wollen, entspringt dem Bedürfnis nach Schulterschluss auf höchster Ebene. Die Reihen werden geschlossen, eine Weltgemeinschaft steht gegen Russland, so die Botschaft. Frontenbildung nennt man das gewöhnlich.

Ein Vorgang, dem eines schon jetzt attestiert werden kann: Es wird davon keine entspannungsfördernde Wirkung ausgehen. Moskau soll spüren, isoliert, relegiert und geächtet zu sein. Es hat seinen Schuldspruch in der Tasche, über das Strafmaß aber, da wird noch befunden – von Juroren, die freilich den ganz großen Stein nicht werfen sollten, weil sie Gefahr laufen, sich selbst zu treffen.

Schnell und wirkungsvoll

Wer der begründeten Auffassung sein sollte, eine internationale Krise wie diese brauche eine Exit-Strategie, wird sich eingestehen müssen, dass sie auf diese Weise unauffindbar bleibt. Wirtschaftssanktionen und die verbale Mobilmachung gegen Moskau ebnen den Weg in eine Konfrontation von Geltungsmacht hier und Geltungsmacht dort, in einen verstärkten Grabenaushub zwischen West und Ost. Je weiter man sich hinein redet, hinein steigert und vor allem hinein flüchtet – desto schwerer wird es sein, den Ausweg zu finden.

Dabei geht es dem Westen erkennbar nicht vorrangig um die Krim, deren Eingliederung in die Russische Föderation vorerst unumkehrbar sein dürfte. Was viel mehr schmerzt, bohrt, verstört und nach Fassung ringen lässt, ist das Gefühl, von Russland vorgeführt zu werden und Konsequenzen des Ukraine-Coups hinnehmen zu müssen, mit denen zu rechnen war, so aber augenscheinlich nicht gerechnet wurde.

Es ließ sich aus Wladimir Putins Rede am 18. März vor dem Föderationsrat bei aller Rechtfertigung auch Genugtuung heraushören, dem Westen so demonstrativ, so schnell und so wirkungsvoll in die Parade gefahren zu sein. Und dies zum ersten Mal seit Kollaps und Selbstzerstörung der Sowjetunion Ende 1991.

Die Reaktionen auf diese Unbotmäßigkeit sind entsprechend. Es wird immerhin eine Weltordnung in Frage gestellt, in der sich der Westen seit mehr als zwei Jahrzehnten das Recht auf das letzte Wort und – wenn es sein muss – die entscheidende, letzte Tat ausbedungen hat. Putin sorgt für Unruhe, weil er diese selbstgefällige autoritäre Dominanz nicht nur in Frage, sondern bloß stellt.

Man sehe sich allein den gestrigen Auftritt von US-Vizepräsident Joe Biden in Warschau an, ein rhetorischer Fleißakt sondergleichen, während sein Präsident noch nicht einmal den Ausschluss Russlands aus den G 8 zustande bringt. Dazu ein bis zur Peinlichkeit devoter Premier Tusk als schlagender Beweise für das frappierende Selbstbewusstsein der von einstiger Moskauer Despotie befreiten Aufsteiger in Osteuropa.

Jede Menge Blindgänger

Gleich neben dem Warschauer Schaufenster fürs gute Einvernehmen fiel eine Ankündigung vom Himmel. Sie galt dem fortgesetzten Aufbau eines westlichen Raketenabwehrsystems in Osteuropa bis 2018. Es passt in die derzeitige Situation: Als Reaktion auf die Rückkehr der Krim nach Russland wird ein solches – besonders den USA zu verdankende – Projekt in NATO-Staaten wie Polen und Tschechien vorangetrieben. Wenn es noch eines Nachweises bedurft hätte, dass sich ein solches System immer schon – teilweise oder vollends – gegen Russland richtete, dürfte er jetzt erbracht sein.

Moskau hatte sich schon darüber beschwert, als das Vorhaben noch von der Bush-Administration forciert wurde. Es richte sich gegen die gefährlich aufstrebenden Atommächte Nordkorea und Iran, hieß es damals aus Washington. Nur existierten Raketen mit einer Reichweite von 5.000 bis 8.000 Kilometern, die Europa hätte erreichen können, seinerzeit in keinem der beiden Problemstaaten. Woran sich bis heute nichts geändert hat.

Als Wladimir Putin im Februar 2007 seinen spektakulären Auftritt auf der Münchner Sicherheitskonferenz hatte und eine Rede hielt, die sich in manchen Aussagen zum Verhalten des Westens gegenüber Russland nicht im Geringsten von den Äußerungen am 18. März vor dem Föderationsrat unterschied, war der Satz zu hören: „Wie jeder Krieg hinterließ uns auch der Kalte Krieg manchen Blindgänger. Ich meine damit ideologische Stereotypen, doppelte Standards und Schablonen des Blockdenkens.“

Seither hat sich die Zahl dieser Blindgänger weder vermindert noch wurden sie entschärft.

Kommentare (133)

Tao Traveller 19.03.2014 | 14:18

Ein sehr schluessiger Artikel, finde ich.

Krim und Ostukraine gehen an Russland. Das war von Beginn an klar und wird so kommen. Auf dem Schachbrett der Macht kennt sich Praesident Putin gut aus, waehrend westliche Politiker darauf herumstolpern wie eine Schar verirrter Ferienkinder.

Wir fuerchten geringste Wohlstandseinbussen, waehrend die Russische Regierung zur Not ihre Bevoelkerung ein wenig Hungern und Frieren laesst. Wie und was wollen wir in solch einer Auseinandersetzung gewinnen?

Gustlik 19.03.2014 | 14:35

Ja... die Rolle Polens ist eine Schande. Sie kann man auch nicht mehr mit Geschichte & Co relativieren. Das Land hat sich für illegale CIA-Gefängnisse hergegeben, sich für Kampfeinsätze zur Verfügung gestellt... und das Raketenschild natürlich schon immer gefordert. Jene US-Hörigkeit müßte eigentlich die Kirchen wackeln lassen...
Die sogenannte Ex-Linke um Kwaśniewski marschiert fleißig mit.

GWalter 19.03.2014 | 14:52

Die USA benutzen das Völkerrecht nur als Alibi
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Es geht den USA in erster Linie um die Kontrolle der Gas- und Ölvorkommen im Schwarzen Meer vor den Küsten der Ukraine und der Krim. Für die USA ist der Kalte Krieg doch nie zu Ende gewesen.
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Es geht doch nach wie vor um eine Kontrolle und Unterdrückung Russlands durch die USA. Nur ist Putin kein alkoholkranker Schwächling wie Jelzin mit dem der Westen machen konnte was er wollte.
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Russland kann, wird und darf es nicht zulassen dass die Ukraine aus ihrem Macht- und Einflussbereich verschwindet. Der Westen und insbesondere die USA haben Russland schon genug verarscht.
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Irgendwann ist auch einmal Schluss: "Sollte die Sowjetunion einem Verbleib eines wiedervereinten Deutschlands in der NATO zustimmen, garantieren die USA dass es keine weitere Ost-Erweiterung der NATO mehr geben wird" (James Baker und George H. Bush u. Manfred Wörner). Mittlerweile steht die NATO im Baltikum, , Polen und nahezu allen anderen ehemaligen Warschauer Pakt

GWalter 19.03.2014 | 15:10

Der Angriff des Westens auf die Ukraine ist von GEKAUFTEN NGO´s währen der Olympischen Spiele ausgegangen.
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Dies hat sich dann durch das Bündnis mit den Faschisten bis hin zum Morden und Brennen gesteigert....ALLES DURCH DIE SCHULD DER USA und DER EU !!!
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Der Westen hat geradezu die Menschen dort in die Arme Russlands getrieben, da der Westen ihnen ANGST MACHTE !!!
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Nun Putin hat gesiegt und die EU/USA haben sich mit ihren Sanktionen zum Gespött der ganzen Welt gemacht.
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Jetzt sollen sie endlich Ruhe geben und das ganze nicht wieder anfachen mit Gesprächen über Beitritt der Ukraine zur EU.
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Die Krim gehört zu Russland....vielleicht sogar die ganze Ost-Ukraine...die Idioten aus dem Westen können ja dann die Faschisten übernehmen.

Rotkehlchen 19.03.2014 | 15:17

Der Ukraine geht es wirtschaftlich schlecht. Sogar sehr schlecht. Während Hungern udn Frieren in Russland derzeit Geschichte ist, lehrt die Krimesen das Schicksal Griechenlands doch, was an Obdachlosigkeit, Hunger und Perspektivlosigkeit mitten in Europa möglich ist. Ein Europa, das psychisch noch nicht erfasst hat, wie wenig reizvoll es dadurch für Staaten wie die Ukraine oder die Krim ist.

Der Westen aber will die ölreiche Krim als Bestandteil der Ukraine so gerne schlucken. Und die Ukraine ist trotz des Ölreichtums der Krim so arm? Trotz des Assoziierungsabkommens mit der EU? Ein Abkommen, das der heute verachtete Präsident der Ukraine noch abschließen durfte.

GWalter 19.03.2014 | 15:17

Vor und während des 2. WK wurden die Deutschen von Hitler indoktriniert und instrumentalisiert.
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Nach dem 2. Weltkrieg haben dies GB und besonders die USA bis auf den heutigen Tag mit ihren gelenkten Medien übernommen.
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Wie kann es anders sein, dass viele einfältige Leute im Land die 72 Kriege der USA nach 1945, mit geschätzten 25 Millionen Toten und unsagbarem Leid und Elend als normal oder sogar als notwendig ansehen!!??-
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Russland verteidigt sich nur gegen hinterhältige Aggressionen und ist von all diesen Machenschaften tief enttäuscht vom DEMOKRATISCHEN WESTEN.
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Was würden die USA wohl sagen, wenn Russland einen Militäbund mit Mexico abschließen würde....das Geschrei und die Aggressionen waren unüberbietbar.

GWalter 19.03.2014 | 15:33

kein bischen Weise
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Der Leitsatz der gegenwärtigen West-Politik lautet: Machterweiterung steht vor Ökonomie!
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Wenn die Politik die Wirtschaft zu Grunde gerichtet hat, wird sie die Generallösung anwenden, genau so wie es immer gemacht hat, im 20.Jahrhundert gleich 2 mal.
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Wenn ich die jungen Leute in Europa sehe könnte ich heulen, was haben ihnen die Alten da angetan, keine Zukunft und womöglich kommt noch der Einberufungsbefehl.

GWalter 19.03.2014 | 15:45

"Wer bestimmt eigentlich, was Völkerrecht ist"
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Putin hat dazu in seiner Rede überzeugend argumentiert...auch zum Thema Kosovo.
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"Der Internationale Gerichtshof der UN hat auf Grundlage von Paragraph 1 Punkt 2 der UN-Charta sein Einverständnis damit erklärt und in seiner Entscheidung am 22. Juli 2010 folgendes erklärt. Ich zitiere wörtlich: „Es besteht kein allgemeines Verbot einseitiger Unabhängigkeitserklärungen, das aus der Praxis des Sicherheitsrates resultieren würde“ – und weiter: „Das allgemeine Völkerrecht beinhaltet keinerlei anwendbares Verbot von Unabhängigkeitserklärungen“. Wie man so schön sagt, alles glasklar.
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... noch einen Auszug aus einem offiziellen Dokument ..., diesmal ist das ein schriftliches Memorandum der USA vom 17. April 2009, ...„Unabhängigkeitserklärungen können, wie das auch häufig passiert, das innere Recht verletzen. Aber das bedeutet nicht, dass dadurch das Völkerrecht verletzt wird“. Zitat Ende."

apatit 19.03.2014 | 15:46

"Die Reaktionen auf diese Unbotmäßigkeit sind entsprechend. Es wird immerhin eine Weltordnung in Frage gestellt, in der sich der Westen seit mehr als zwei Jahrzehnten das Recht auf das letzte Wort und – wenn es sein muss – die entscheidende, letzte Tat ausbedungen hat" KERNSATZ! Und das begreifen auch immer mehr Deutsche!

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Ehemaliger Nutzer 19.03.2014 | 16:14

Man stelle sich einmal vor, die Deutschen hätten eine Regierung, die zu einem solchen G7-Gipfel nicht "pflichtgemäß" anreiste, den Schaden am eigenen Landes und die Spaltung des Kontinents zu beschließen, sondern so kurzfristig leider, leider keine Zeit hat und einen nachrangigen Beamten hinschickt.

Was bildsprachlich auf dem politischen Zielphoto der Fanatiker vom Potomac auch ganz hübsch aussähe.

Aber vermutlich ist es in D so, dass die Dinge fundamental und katastrophal verfahren sein müssen, ehe eine politische Richtungsarretierung sich löst.

Hans Springstein 19.03.2014 | 16:31

Ergänzung 3:
Ukraine and the National Endowment for Democracy: A Form of Intervention?

In dem Text wird darauf hingewiesen, dass derNED die Ukraineals erste Prioritätin Europaauflistet: "In der Region Europa gehören2013 zu den Schwerpunktländerndie Ukraine, Weißrussland, Moldawien,Bosnien undHerzegowina, Serbien, und Kosovo". In einem Haushaltsüberblick des US-Außenministeriums für das Geschäftsjahr2013sei über dieUkraine zu lesen:"US-Unterstützungzielt auf die Förderungder Entwicklung einesdemokratischen, prosperierendenund sichereUkraine,vollständig in dieeuro-atlantischen Gemeinschaftintegriert ..."
Der Autor fragt "angesichts der Tatsache, dass die russischeSchwarzmeerflotteinSewastopol, Krim, stationiert ist": "Was hatdie Obama-Regierungerwartet, wie Russlandauf dieUS-geführten Bemühungenreagiert, die Ukraine, einschließlichder russischen Schwarzmeerflottein Sewastopol,indas NATO-Militärbündnis zu integrieren?Handelt es sich dabei nicht um eineProvokation?"

Hier gibt's noch mehr dazu: "The Siege of Sevastopol Threatens War"

Hans Springstein 19.03.2014 | 16:32

Ergänzung 4:
Eine Meldung aus dem Jahr 2011: "MOSKAU, 14. November (RIA Novosti). Die USA schließen laut Russlands Außenminister Sergej Lawrow nicht aus, im Rahmen des Raketenabwehrprogramms Kriegsschiffe im Schwarzen Meer sowie in Barentssee, Nordsee und Ostsee zu stationieren.

„Sie (die USA) haben uns gegenüber eingestanden, dass Kampfschiffe nicht nur im Mittelmeer, sondern auch im Schwarzen Meer, in der Barentssee, der Nordsee und der Ostsee in Stellung gehen können“, sagte Lawrow am Montag vor Journalisten. Er betonte, dass Russland nach wie vor keine Sicherheitsgarantien habe und nur verbale Beteuerungen aus Washington bekomme, dass der geplante Raketenschild nicht gegen Russland gerichtet sei."

karamasoff 19.03.2014 | 16:33

So sieht Verantwortung a la Steinmeier und Gauck 2014 aus.

Das Reich des Bösen wieder hochstilisieren lassen, Diplomatie mit rücksichtslosem und gierigen Geschacher vertauschen.

Der sehr besonnene Albrecht Müller, ein Vertreter echter an Realitäten interessierter Anhänger der Diplomatie, hat zwei Kernsätze formuliert, die die ganze Angelegenheit hinsichtlich dieser Diplomatie auf den Punkt bringen:

"Da muss man doch nicht mehr alle Tassen im Schrank haben!"

„Wir können froh sein, dass wir Putin haben“

Man muss Putin nicht mögen, man muss es nicht gut heissen, was er veranstaltet, aber man muss ihn und sein Verhalten verstehen lernen und mit Vernunft darauf reagieren und nicht wie ein beleidigter Großgrundbesitzer moralisierend und konfrontierend Strafmaßnahmen exerzieren vor der Gefolgschaft.

koslowski 19.03.2014 | 16:48

Sie erklären die Ratlosigkeit und rhetorische Kraftmeierei des Westens mit seiner Arroganz, die ihn über eine Exit-Strategie nicht rechtzeitig nachdenken ließ. Das ist möglich. Es kann aber auch ein Hinweis darauf sein, dass es keinen „Ukraine-Coup“, keinen Plan des Westens zur Ausdehnung seiner Einflusssphäre und zur Demütigung Russlands gab.

Wie auch immer: In beiden Fällen ist der Dilettantismus des Westens in seiner Osteuropa-Politik offensichtlich. Und gefährlich, denn das könnte Putin in seiner Auffassung von der „Dekadenz des Westens“ bestätigen und ihn ermuntern, seinen Weg als „Sammler russischer Erde“ fortzusetzen.

Gibt es eigentlich eine Exit-Strategie der russischen Politik? Die triumphale Inszenierung ihres Krim-Coups gestern weckt Zweifel.

Hans Springstein 19.03.2014 | 16:58

Was ich hier eingestellt habe per Kommentarfunktion, sind nur Ergänzungen zum Text von Lutz Herden, zum Nachlesen bezüglich einzelner Details, falls Interesse daran besteht. Das sollen gar keine eigenständigen Beiträge o.ä. sein, nur Lesehinweise, um mehr zu erfahren. Die Links hätte auch Herr Herden oder die Redaktion zum Ausgangstext packen können.

Eigene Beiträge von mir zum Thema gibt es schon.

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Ehemaliger Nutzer 19.03.2014 | 19:43

„Wer glaubt, internationale Konflikte brauchten Ausstiegsszenarien, sieht sich eines Besseren belehrt. Der Westen will Russland bestrafen und nicht deeskalieren.“

Wer im Westen noch halbwegs bei Verstand und nicht versessen auf Krieg ist, wird Putin Recht geben müssen hinsichtlich seiner Äußerung: „Der Westen hat in der Ukraine die rote Linie überschritten. . . . Russland ist schließlich an einem Punkt angelangt, an dem es nicht weiter zurückweichen konnte . . . .

Russland hat nichts gegen eine Zusammenarbeit mit der Nato, kann jedoch nicht dulden, dass dieses Militärbündnis auf historisch russischen Territorien schaltet und waltet“, so Putin weiter.

Der Kriminelle Putsch wurde aus Deutschland, Europa und den USA geführt, als Putin durch die Olympiade die Hände gebunden waren.

Sogar der Ex-Regierungsberater der USA Paul Craig Roberts warnt vor einem US-geplanten III. Weltkrieg, den allein Deutschland verhindern könnte, sondern und gleichzeitig seinen eigenen Interessen diente.

Alles, was Deutschland zu tun hat, ist aus EU und Nato auszutreten. Die Allianz würde zusammenkrachen, und ihr Fall würde Washingtons hegemonistische Absichten ein für allemal beenden.

Die Zeit dafür ist reif. Merkel wäre dazu in der Lage, nicht nur die Welt vor einem Weltkrieg zu bewahren, sondern auch noch einen dauerhaften Frieden zwischen den Völkern herbeizuführen. Die gesamte Menschheit stünde mit großer Mehrheit hinter ihr. Und sie würde in die Geschichte eingehen wie kaum jemals ein Politiker vor ihr.

Verpasst sie diese Chance, wird sie als Versager im Orkus verschwinden.

A-Deiport 19.03.2014 | 20:04

Ein altes Problem des Westens, was er auch nicht so schnell loswerden kann und das ist seine Glaubwürdigkeit in Sachen Menschenrechte und Ähnliches.

Der Versuch Menschen für Dumm zu verkaufen bzw. Menschenrechte als gepachtet für sich darzustellen ,andere dafür kritisieren, dass Sie sich nicht daran halten, ist eine Farce.

Dies wird einfach nicht mehr funktionieren und es ist in der Tat ein großes Problem für das Zusammenleben der Menschen auf diesem Planeten, der immer mehr kleiner wirkt. Es wird mehr verbraucht , die Ressourcen gehen langsam aber sicher zur Neige, die Weltbevölkerung wächst. Es sind gerade zwei Parametern, die sich gegenseitig entwickeln. Es werden gewaltige Probleme auf die Menschheit zukommen.

Dem Westen geht es hier nicht um die Menscherechte in der Ukraine oder Krim, sondern hier geht es um die Ressourcen, über die Russland verfügt. Es geht hier um die Zerlegung von Russland, darum, dass russische Monopol auf Energie langfristig außer Kraft gesetzt wird. Kleinere Länder kann man besser im Griff bekommen oder besser gesagt beeinflüssen.

Die USA können in Sachen Menscherechte keine weiße Weste aufweisen.

wenn man bedenkt, was die nicht alles mit Ihrer Politik auf diesem Planeten angerichtet haben. Die Liste ist ziemlich lang. Angefangen von Vietnam bis zum Irak und Afghanistan.

Darum sollte der Westen sich nicht zu weit aus dem Fenster hängen. Ein Stück Ehrlichkeit und ein wenig Reflektion könnten hier hilfreich sein. Ich will das Vorgehen der Russen in Sachen Krim nicht rechtfertigen aber man muss nicht so tun, als gäbe Russland nicht. Russland verfolgt seine eigene Interessen wie jedes anderes Land auf dieser Erde. Die Kunst liegt daran, einen Kompromiss zufinden, mit dem man leben kann.

Sonst müssen wieder Kriege geführt werden und das wäre das Ende der Gelände.

HeiRei 19.03.2014 | 21:14

Exit aus dem Fatalismus?

Wir sollten auch nicht die Verschwörungstheorien in der NoExit Theorie vergessen: Immerhin bringen diese den Bürger in die bequeme Position des Unmündigen, der sich außer in Wut kaum noch in das politische Geschehen einbringen muss.

Keine schöne Situation scheint hier in diesem eigentlich recht lauwarmen Winter in Europa aufzuziehen. Und die Blindgänger gehen uns leider auch nur so um die Ohren, die fremden wie eben auch die eigenen.
Es hat nichts mit unbedingten Patriotismus zu tun Europa endlich aufzufordern eine schlüssige Osteuropapolitik zumindest einmal zu formulieren. Wir leben halt nicht auf einer beinahe Kontinentalinsel wie die USA, aber hoffentlich wollen wir auch nicht wieder vor oder hinter einer fast ebenso bequemen TotalGrenze wie die des Eisernen Vorhangs leben.
Aber heißen kann das nur, dass wir nicht nur in Kategorien von Vor- und Hinterhöfen denken und sprechen sollten, sondern von ernstzunehmenden Staaten die einigermaßen frei ihre Position zwischen Ihren Nachbarn bestimmen können sollten.
Bezeichnend vor allem an dieser Disskusion gerade ist doch, dass die Ukraine kaum noch eine Rolle spielt und nur noch als zu vewertende Masse gilt: Genau hier scheint man sich in einem gewissen Fatalismus retten zu wollen mit vermeintlichen Tatsachen, ethnisch, geschichtlich oder wer weiß was herbeikonstruiert. Ganz ähnlich wie nach dem geschlagenen 2. Weltkrieg wo über ganz Osteuropa in einem Wisch entschieden wurde.

Ein ernstzunehmender Kontinent und hoffentlich weiterhin friedlicher könnten wir glaube ich nur dann werden , wenn wir dies nun etwas differenzierter angehen würden.

karamasoff 19.03.2014 | 23:17

Es ist völlig unerheblich, ob Detuschland Austritt oder nicht. Im Kriegsfall, hätte auch damals laut Egon Bahr die USA nicht gezögert Atomwaffen auf deutschem Gebiet einzusetzen. Bei eine Austritt wäre nicht nur dieses Szenario im Ernstfall ein Problem, Deutschland wäre völlig isoliert und umzingelt von NATO und EU.

"Bezeichnend vor allem an dieser Disskusion gerade ist doch, dass die Ukraine kaum noch eine Rolle spielt und nur noch als zu vewertende Masse gilt: Genau hier scheint man sich in einem gewissen Fatalismus retten zu wollen mit vermeintlichen Tatsachen, ethnisch, geschichtlich oder wer weiß was herbeikonstruiert."

Sehe ich ähnlich, nur daß mir der Begriff Fatalismus eindeutig zu passiv erscheint in der Wortwahl. Es gibt eine Unterschied, ob man sich dem Schicksal ergibt und fügt oder ob man es vorher provoziert und ausformt.

Der Fehler im Größenwahn des warmen Krieges gegen Russland war schon als man völlig dreist NATOübungen ( „Steadfast Jazz 2013“) auf Gebieten ehemaliger Sowietstaaten , also vor der Nase Russlands durchführen wollte oder durchführte und die Ukraine daran beteiligen wollte. Nebenbei entblöden sich Politiker nicht das noch als Übungen gegen die "Gefahr aus dem Osten" zu beschreiben.

Wenn man dazu die Entwicklung der Proteste und die "diplomatische" Beteiligung des Westens betrachtet und Äusserungen des Parteichefs der SWOBODA, sowie das Video über den Besuch dieser extremen Rechten in einer Redaktion eines Nachrichtensenders in der Ukraine, dazu noch die Tatsache der ukrainischen Aufrüstung unter einem Verteidigungsminister von der SWOBODA (die noch andere Minister in der Regierung Jazeniuks stellt), dann muss man schon entweder selber sehr weit rechts stehen, offen auf Konfrontation aus oder einfach nur unbegabt sein, um diplomatisch derartig zu reagieren, daß die russische Führung gar nicht mehr anders kann als ein Zeichen zu setzen.

Hans Springstein 20.03.2014 | 00:31

Der US Peace Council ruft die Friedensbewegung dazu auf, die Lügen über den von der US-Regierung angestifteten Staatsstreich in der Ukraine zu entlarven:
"Der demokratisch gewählte Präsident der Ukraine wurde mit Gewalt und mit finanzieller und politischer Unterstützung der USA und der Europäischen Union gestürzt. Das State Department (US-Außenministerium) hat nicht nur ein Kekse verteilt an ein paar Demonstranten verteilt. Es hat nicht die Ersatz-Regierung ausgewählt. Die USA haben 5 Milliarden Dollar ausgegebn, um eine Koch brothers-Demokratie in der Ukraine zu installieren. Das Haus hat zusätzlich 1 Milliarde Dollar genehmigt. Was nun? Es gibt nun zwei Regierungen in der Ukraine und die US/EU-unterstützte ist eine mit Neo-Nazis gefüllte.
Wir dürfen nicht vergessen, wie Anti-Regierungs-Proteste in anderen Ländern in der Vergangenheit angeregt und/ oder genutzt wurden von der CIA für bösartige Zwecke. Das CIA-Drehbuch wurde so viele Mal wiederholt – vom Iran im Jahr 1953 über Chile im Jahr 1973 bis Haiti 1991 und 2004 , Jugoslawien in den 1990er Jahren , Honduras im Jahr 2009, Libyen, Ägypten und Syrien , Venezuela, neben vielen anderen. Das Ergebnis war der Sturz der Regierung. Wie können wir die Verwüstung vergessen in Folge dieser Coups? Manchmal ist die abgesetzte Regierung demokratisch gewählt, manchmal nicht, aber in jedem Fall war eine Regierung das Ziel, die Unabhängigkeit von den Forderungen derUS-Außenpolitik zeigte.

Die CIA stiftet "demokratischen" Aufstände an, bezahlt gewalttätige Schläger. Das State Department, unterstützt von den Medienkonzernen unterstützt, dämonisiert eine Regierung , ihre Führer und jeden, der sie unterstützt. US-kontrollierte Finanzinstitutionen schädigen die Wirtschaft des Landes und fördern so noch mehr Zerstörung und Gewalt. Dann greifen Schläger Regierungseinrichtungen und Privateigentum an und bedrohen, einschüchtern und greifen an wie sie wollen. "False flag"-Scharfschützen und Verzerrungen durch Videos und schwächen jeden Sinn für Ehrlichkeit.Sechs Konzerne besitzen 90 Prozent der US-Medien. Sie überschwemmen die Nachrichten-Kommunikation mit Propaganda hier und auswärts damit, dass die "demokratische" Opposition nur die korrupte Regierung loswerden, Demokratie installieren und die Wirtschaft schützen will. Sie behaupten, es gehe um die Souveränität des Landes , dass es das Recht des Volkes dieses Landes, sein eigenes Schicksal zu bestimmen , ohne imperialistische Intervention . Sie geben vor, sich nicht für jede Regierung einzusetzen. Wie können wir solche Lügen akzeptieren? ...
Eine gespaltene Ukraine ist anfälliger fürAusbeutung durch Konzerne,Sparmaßnahmen undVerarmung der Bevölkerung, dievon außen aufgezwungen wurden. Die NATObewegt sich weiternach Osten, umgibt Russlandraschmit Basenund "Anti-Raketen"-Batterien, ein weitererSchritt auf demWeg zur Konfrontation mitRussland.Der ehemaligeNationale SicherheitsberaterZbigniewBrzezinskiforderte, Russland aufzuteilen, jetzt wird die Ukraine geteilt. ..."

Kennt jemand einen ähnlichen Aufruf der Friedensbewegung hierzulande?

manstruator 20.03.2014 | 01:24

Die eigentliche Bestrafungsabsichten der westlichen Welt werden unter dem Deckmantel der Empörung transportiert. Das Verhalten einiger Protagonisten nimmt groteske Züge an. Dies ist so peinlich, dass es langsam auch beim Fußvolk durchsickert. Zum Beispiel erhält der gute Herr Gabriel für seine geniale Aktion gegen die Exportabsichten der Firma Rheinmetall
tonnenweise Hohn und Spott zur Belohnung
Beim Kabarett könnte es nicht lustiger zugehen!

- auszug -
Am 19. März 2014 um 19:08 von Izmi
Ukrainesoli

Ist wohl so: Die Solidarität mit den Rechtsradikalen in Kiew kostet Herrn Gabriel ganz bestimmt keinen Pfennig. Aber ob die Rheinmetall-Arbeiter ebenso solidarisch denken? Was sagt die Konzernspitze zu dem Vorgang? Wird die Entscheidung Arbeitsplätze kosten? Es zeigt sich, dass die deutsche Industrie wieder einmal rationaler denkt als die Politik - deren Abhängigkeiten von nicht-deutschen Ökonomien so groß scheint, dass sie glattweg die Interessen ihrer Wähler "vergisst"!

Am 19. März 2014 um 19:09 von Bananenrepublikaner
Gabriel verbietet Rüstungsdeal

Gabriel verbietet vermutlich ohne jegliche Rechtsgrundlage.
Ich hoffe Rheinmetall wird den Wirtschaftsminister auf Schadenersatz verklagen.

Mit freundlichen Grüßen
ein Einwohner der Bananenrepublik Deutschland

Am 19. März 2014 um 19:23 von kleinermuck2012
Das ist ein dickes Ding

Mich würde interessieren, unter welchen Umständen Rüstungsgüter nicht ins Ausland verkauft werden dürfen. Ist Russland nun ein Feindstaat oder ein Staat, der die Menschenrechte nicht achtet? Ich finde das Verhalten Gabriels überzogen! Da will sich jemand als einer von den Guten profilieren. Was ist eigentlich aus dem Panzerdeal mit Saudi-Arabien geworden?
MfG

Am 19. März 2014 um 20:08 von vanPaten
Sanktioniert hier jetzt jeder jeden nach Belieben?

Na dann, deutsche Steuerzahler, schon mal an die Staatshaftung denken, wenn Rheinmetall die Anwälte loslässt.

Eine größere geopolitische Rolle wollen und Provinzpolitik machen. Brandt würde sein "Wandel durch Handel"-Erbe in den Händen der nachfolgenden sPD-Wasserträger nicht wiedererkennen.

Hier handelt es sich nicht um einsatzfähige Waffen- und deren Trägersyteme. Die bekommen Saudis und andere Menschenrechtler.

Die Berkut-Ausbildung in DE für Polizeieinsätze bei Massenunruhen hier zu Janukovichs Zeiten wäre noch ein Ersatz wg. vollen Erfolgs: Was die unbewaffneten Männer dann einstecken konnten... Steine geworfen und aus Katapulten, Feuer, Bulldozer, Eisenstangen, Morgensterne, Reizgase und jede Menge Tritte und Schläge.

Das war echt. Dagegen ist ein PC-Simulator brandgefährlich. Müssen die Russen jetzt selbst programmieren. Oder woanders zum Üben hinfahren, wo es das Zeug gibt.

Am 19. März 2014 um 20:19 von LS59
Rechtsgrundlage?

Mich würde mal interessieren auf Grund welcher Rechtsgrundlage der gute Herr Gabriel dieses Geschäft verbietet?
Immerhin handelt es sich ja um ein Geschäft, dass schon seit langem genehmigt ist.
Oder reicht jetzt auch dafür schon eine Anweisung aus Washington?

Am 19. März 2014 um 20:21 von hansske
20:13 von Sabn_sp

Noch mehr Demokratie gab es in letzter Zeit auch nur in Nordkorea die es doch immerhin auf 100% Zustimmung brachten.

Am 19. März 2014 um 20:25 von karwandler
re katarina88

"aber dass wir den Russen jetzt kein Ausbildungsgerät liefern, das genau die Art Ausbildung unterstützt, die bei Einmärschen gefragt ist, Panzer und Infanterie"

Panzer und Infanterie gibt's auch bei der Bundeswehr - übt die Ihrer Meinung nach den Einmarsch irgendwohin?

Sie gehören auch zu den Unbelehrbaren, die sich einbilden, Waffen und Rüstungsgüter ließen sich nach guten (defensiven) und bösen (offensiven) Zwecken differenzieren.

Am 19. März 2014 um 20:34 von Puqio
Bitte wählt nicht mehr die SPD!

Bei der nächsten Wahl sollten wir uns alle genau überlegen welcher Politiker die Interessen Deutschlands vertritt und welcher die Interessen der USA.
Wir sollten nur die wählen, denen die deutschen Interessen wichtiger sind.
Russland hat einen abgetrennten Teil ihres eigenen Landes wiedervereinigt, ganz ähnlich wie wir Deutschen.
Und Russland ist für uns ein sehr viel wichtigerer Partner als die hochverschuldete Ukraine, Griechenland, und andere Kandidaten, die nur unser Geld wollen.

Am 19. März 2014 um 20:36 von nur mal so...
Wer bezahlt das jetzt?

Nachdem Reinmetall daran zwei Jahre rumgeschraubt und entwickelt hat, ist bestimmt eine schöne Summe angewachsen.
Desweiteren möchte ich hoffen das dort noch nichts hingeliefert wurde?

Wäre aber ein toller Erfolg unserer Politiker, wenn durch diesen genialen Schachzug Russland keine kampffähige Armee hätte.

Noch eine Frage am Rande? ...wer soll hier bestraft werden? ...wir oder die Russen?

Am 19. März 2014 um 20:38 von karwandler
re ls59

"Frau vdL hat doch auch schon einige Ideen in der Schublade. Ich nenne nur mal die Stichworte Mali und Zentralafrika."

Ich muss das leider als eine ziemlich unqualifizierte Replik bezeichnen. Mögliche Bundeswehreinsätze in diesen Ländern als Einmarsch zu bezeichnen ist lächerlich.

karamasoff 20.03.2014 | 05:50

Was die sPD inzwischen von sich gibt bzgl. des Willens vieler Menschen eine propagandafreie aufrichtige Aufklärung zu erhalten, lässt sich in der Frankfurter Rundschau nachlesen:

http://www.fr-online.de/ukraine/ukraine-krise-von-kalten-kriegern-und-russlandinterpreten,26429068,26600796.html

Auf der eine Seite ist selbstverständlich die sPD, "Auf der anderen Seite finden wir die Russlandinterpreten". Ganz selbst-verständlich sind diese "selbst ernannten Kenner der „russischen Seele“ Anhänger der Partei Die Linke, die damit "ganz offensichtlich den Nerv einer großen Mehrheit der deutschen Bevölkerung" treffen will. Diese Bevölkerung ("Russlandapologeten") erdreistet sich sogar noch dem ganzen "tiefenpsychologisch" beikommen zu wollen.

Alles was in diesem Artikel "Demnach" kommt baut die gleiche bipolare Drohkulisse auf, von dem der halbwegs denkende und durchschauende Mensch fehlbesetzt sein soll.

Dieser Artikel, zusammen mit jenem aus SPON ( http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/doktortitel-von-schavan-schadet-wissenschaftliches-fehlverhalten-a-955565.html ) ist dermaßen dilletantische Propaganda, daß dafür die goldene Himbeere des Journalismus fällig wäre.

Wenns nicht so zum Fürchten wäre...

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Ehemaliger Nutzer 20.03.2014 | 06:33

ich stelle mir (oder dir;) folgende frage: ungarn hat die "wende" durch das öffnen der grenzen forciert, war vorher für ddr-bürger ein reiseziel mit nivea-creme+mc donalds+schallplatten!!!kauf ... jeder taxi-fahrer wollte wissen, ob du in ost-oder-besser-west bezahlst ... naja, jesus-latschen+rucksack-träger wurden eher gratis erkannt;))) >>> und dann >>> ein erschreckender rechtsruck (durch die traditionelle west-orientierung?)

polen hatte ein tolles design+grafiker, die internationale aufmerksamkeit bekamen ... dann solidarnosc : eine gewerkschaft, die sich immer mehr mit massiver unterstützung aus dem westen politisierte ... bis zur "wende"

>>> in der zeit von 1980-90:

Im Ausland bildeten sich derweil aber Exilgruppen der Solidarność, die durch die Gründung von Büros gewerkschaftlich-politisch aktiv waren. Die beiden bedeutendsten Exilbüros waren das Brüsseler Büro und das Bremer Koordinationsbüro der polnischen Gewerkschaft NSZZ Solidarność. Letzteres führte eine Koordinierungsfunktion in Deutschland aus. Neben den Büros gab es in den 1980ern intensive Kontakte zu Partnergewerkschaften im Ausland, etwa in Schweden

>>> danach redete keiner mehr davon

>>> jetzt gibt es dort cia-gefängnisse u.u.u. >>> als wären dies alles die streik-ergebnisse+wünsche von der danziger werft

für mich sind die berechtigten wünsche der konsum-möglichkeiten aus den bunten schaufenstern des westens nachvollziehbar !!!

jedoch die PREISschilder dafür sind in den schaufenstern NICHT richtig zu lesen, das lernt man erst, wenn sich die dazugehörigen "kaufhäuser" geöffnet haben und man die erfahrung macht, wer dort mit vollen tüten rauskommt, bettelnd davor sitzt oder sich mit dem "anschauen" begnügen muss ...

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Ehemaliger Nutzer 20.03.2014 | 06:53

Wie kann es anders sein, dass viele einfältige Leute im Land die 72 Kriege der USA nach 1945, mit geschätzten 25 Millionen Toten und unsagbarem Leid und Elend als normal oder sogar als notwendig ansehen!!??-

das sollen die sich selbst fragen ... darüber nachdenken!!!! ganzganz lange nachdenken und sich fragen, wieviel sie noch DAVON haben möchten und was sie SELBST und WER was dagegen getan hat ... wer alles still zugeschaut hat + wer dabei direkt+indirekt mitgemacht hat

warum können sie nicht einen, der nicht mitmacht verstehen??? weil er goldkettchen trägt? ... lieber blut an den händen????

weil goldkettchen das WAHRE zeichen des "bösen" sind und blut an den händen nur ein "bedauerlicher, zufälliger" nebeneffekt im sinne der demokratie und gerechtigkeit

wer hat ihnen das eingeredet???, dass sie es verinnerlicht haben und glauben????

wenn ich die wahl hätte, ich würde bei allen ästhetischen problemen mit goldkettchen, diese dem blut an den händen vorziehen ... darüber hab ich schon lange nachgedacht und es ist nicht die wahl zwischen pest und cholera, sondern die zwischen krieg und frieden ...

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Ehemaliger Nutzer 20.03.2014 | 07:06

Aber vermutlich ist es in D so, dass die Dinge fundamental und katastrophal verfahren sein müssen, ehe eine politische Richtungsarretierung sich löst.

ich vermute sogar, dass sie SELBST nicht in der lage dazu sind , sondern diese richtungsarretierung von deutscher politik NICHT gelöst werden kann ... warum ich das so sehe wäre zu analysieren ... ich hoffe jedoch, ich würde mich täuschen ... glaub ich aber nicht ... deshalb keine analyse von mir;)))

Gustlik 20.03.2014 | 07:30

ein erschreckender rechtsruck (durch die traditionelle west-orientierung?)...
So ist es. Man hat das Ostsystem entsorgt und das Westsystem 1zu1 übernommen. Manche sagen "Modernisierung" dazu!? Nun muss man aber hinzufügen, dass jene, die die Umbrüche im Osten als Einzelkämpfer eingeleitet haben, meist ganz andere Forderungen hatten. Da ist es fast egal, ob man nach Polen, nach Tschechien/Slowakei oder nach Ungarn schaut. Von den Ansätzen ist ein Nichts mehr übrig. Man hat sich im Katalog des Westens bedient und seine gesellschaftliche Enge eingerichtet. In diesem Sinne waren die Bürgerbewegten Teil der "Rollback"-Strategie. Leider! Und nun kommt Ai Weiwei...

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Ehemaliger Nutzer 20.03.2014 | 08:02

In diesem Sinne waren die Bürgerbewegten Teil der "Rollback"-Strategie

nö, waren sie nicht, wurden dazu umfunktioniert >>> gauck!!!

ihre naivität ist nachvollziehbar, es fehlte einfach die erfahrung mit der pervers-raffinierten doppelmoral (sie kannten nur plumpe propaganda)

aber heute!!! sieht das anders aus und ich denke, die geschichtsschreibung und propaganda seit der wende (dem ende des kalten krieges) ist dringend durch faktenlage (soweit die geschlossenen akten das zulassen) aufzuarbeiten!!! und nicht nur als kritische randbemerkung eines "ewig gestrigen romantikers" abzuwerten

es gibt so viele lügen und verdrehungen in der geschichsschreibung mit denen die kalten und heissen luftströme die atmosphäre beeinflusst haben ... doch ihre quelle ist bewusst installiert und dient nur der desinformation und gesteuerten (daraus erwartbaren) verläufen ... die in die irre führen >>> das da was nicht stimmt, fühlt JEDER und wird doch getrieben ...

gauck war niemals bürgerbewegt!!!! er ist das sinnbild für rollback, er ist die passende figur für den "freiheitlichen" west-katalog, mit dem wir verarscht und "modernisiert" werden

>>> das ist der konkrete dreck vor unserer eigenen haustür, über den wir täglich stolpern sollen, um nicht aufrecht gehen zu können

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Ehemaliger Nutzer 20.03.2014 | 08:20

Die Unfähigkeit zur Deeskalation sehe ich auf allen Seiten. Die beteiligten Staaten (alle ohne Ausnahme) benehmen wie Analphabeten nach einer missglückten Hirnoperation.

Das muss aber langfristig kein Beinbruch sein, denn so führen sie uns allen vor wie entbehrlich sie sind. Wenigstens etwas.

apatit 20.03.2014 | 08:23

… würde auch gern mitantworten. Das ist ja das, was mich wirklich aufregt. Doppelmoral und Heuchelei – hab ich in zwei Gesellschaftsordnungen kennen gelernt. Ich versuche da sachlich zu bleiben, auch wenn ich dabei oft “einen dicken Hals“ bekomme. Ich hatte diese Erfahrung die sie beschreiben in Ungarn auch gemacht. DDR Bürger, zweite Klasse – das Schnitzel vom Westbruder war immer größer und die Höflichkeit der Bedienung manifestierte sich an der D- Mark. Da habe ich als jugendlicher nachgedacht ob alle so im Warschauer Vertrag so berechnet sind? Polen, hatte ich eigentlich gute Erfahrung gemacht jedenfalls mit dem normalen Menschen. Solidarnosc war für meine begrenzten Kenntnisse schon immer der verlängerte Arm von Nachrichtendiensten bis zum Vatikan. Tut mir leid, und dessen Führer Walesa (Homosexuelle sollen nach Ansicht des früheren polnischen Arbeiterführers Lech Walesa im Parlament in der letzten Reihe sitzen - oder gleich hinter einer Mauer. Der Friedensnobelpreisträger will nicht, dass seine "Kinder und Enkel von dieser Minderheit verwirrt werden".) Wenn das Putin gesagt hätte??? Na ja weiter im Thema: CIA Gefängnisse in Polen und nun noch Militärübungen mit USA/ GB – Polen kriecht den USA in den Arsch ( Raketenschild ) das hat nichts mehr mit verantwortungsvoller Politik zu tun. Man zeigt sich erkenntlich, sicherlich auch für die Hilfe von damals – ähnlich als damals die Israelische Armee MiG 21 erbeutet hatte …Man vergisst doch so etwas nicht! “Wie kann es anders sein, dass viele einfältige Leute im Land die 72 Kriege der USA nach 1945, mit geschätzten 25 Millionen Toten und unsagbarem Leid und Elend als normal oder sogar als notwendig ansehen!!??-“ "Wir haben das falsche Schwein geschlachtet." Winston Churchill, 1955 – Galt und gilt für manche heute noch. Westen hat immer Recht, demokratisch gefoltert und erschossen tut auch nicht so weh, Hauptsache gegen die, die das Privateigentum an PM enteignen wollen. Da wird schon in Kauf genommen mit Nazis, Diktatoren usw. zusammenzuarbeiten. Nur das Resultat ist entscheidend – schön prowestlichund vor allem marktwirtschaftlich orientiert. (Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens. Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren. Beweis: Schmuggel und Sklavenhandel, Waffen, Irak, Chemische Substanzen für Syrien geliefert und wer war’s, deutsche Industrie usw. Und selbst die deutsche Wiedervereinigung war, nun das lass ich mal lieber.

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Ehemaliger Nutzer 20.03.2014 | 08:29

Man erlebt momentan wieder die typische Strategie der Ablenkung.

Ursache all dessen ist nach wie vor der Sturz einer demokratisch legitimierten Regierung durch die Gewalt Rechtsextremer und Bandera-Faschisten. Bei einer Fortführung der friedlichen Demonstration wäre es nicht dazu gekommen.

Auch diesen militanten Putsch hätte man noch einfangen können, aber nein, wie Günter Verheugen (SPD) treffend analysiert, wurde von USA/EU unterstützt und abgesegnet, dass Kiew "zum ersten Mal in diesem Jahrhundert völkische Ideologen, richtige Faschisten" in die Regierung gelassen habe. Das sei ein Schritt zu weit. Eine Zusammenarbeit mit einer Regierung, die eine Beteiligung solcher Kräfte zulasse, sei "nicht hinnehmbar".

Nimmt man das, was diese "Regierung" sofort beschließt und wie sich sich seitdem aufführt, sogar öffentliche Gewalt gegen ihnen unliebsame TV-Chefs, Visazwang für Russen, Verbot der russischen Sprache als Amtssprache, Besetzung wichtige Ämter durch Bandera-Faschisten und vieles mehr, dann ist ersichtlich, dass die Krim als nächstes dran gewesen wäre.

Nun hätte die Krim passiv abwarten können, bis die Situation auch dort eskaliert, eine Art Appeasement-Politik gegen Faschisten, oder aber, und genau das hat die Krim getan, sie reagiert präventiv gegen Faschisten.

Dass nun diejenigen, die mit Faschisten in der Regierung zusammenarbeiten, USA/EU, um ihre Ziele zu erreichen, Assoziierungsabkommen, EU-Einbindung, IWF-Kredit usw, davon ablenken wollen, das ist zwar verständlich, macht die Sache aber nicht besser.

So versucht man nun, mit geballter Medienmacht davon abzulenken und zeigt mit dem Finger auf Russland und brüllt: "Haltet den Dieb", deutelt ein friedliches Referendum in eine militärische Annexion um.

Allerdings funktioniert das nicht, trotz aller medialer Rundumbeschallung, wie neuste Umfragen zeigen, die Bürger sehen eindeutig mindestenes eine Mitschuld des "Westens" - und zwar genau in dem erwähnten Punkt: Faschisten in der Regierung der Krim.

Kurz:Wer für Demokratie ist, kann keine Faschisten in der Regierung tolerieren.

Wer das doch tun, wie USA/EU, der modelt Demokratie um, ganz harmlos gesagt zu marktkonformer Demokratie, treffender wohl zu faschismuskonformer Demokratie. Jeder mag sich nun so positionieren, wie er es für richtig hält ..

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Ehemaliger Nutzer 20.03.2014 | 08:32

Und selbst die deutsche Wiedervereinigung war, nun das lass ich mal lieber.

ein thema, das wir dem dem kapital überlassen haben ... und das war ein schlimmer fehler!!!! JETZT rufen wir nach den werten, die es darüber hinaus noch gibt, die völlig zu verschwinden drohen ... wir sind keine markt-konformen roboter zum kapital-gewinn ... selbst wenn wir so behandelt werden ...

wir sind menschen ... so einfach ist das ... und nicht nur ein marktwert ...

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Ehemaliger Nutzer 20.03.2014 | 08:48

Bei einer Fortführung der friedlichen Demonstration wäre es nicht dazu gekommen.

>>> weil es ... wie bei der ddr ... keinen "automatischen" anschluss an den westen (ohne volksbefragung, aber mit treuhand) gegeben hätte ... ?"MUSSTE"? da nicht eingegriffen werden??? nicht dass da noch ein ALLENDE bei der wahl rausgekommen wäre ... greift man besser aus erfahrung schon früher ein, sonst ist die schuldfrage in der heutigen moralischen diskussion doch vermasselt ...

demokratisch gewählte faschisten können dann gegen völkerrechtsbrechende "faschisten" argumentativ in den medien+propaganda-ring geworfen werden und sich noch mehr die köppe einschlagen über die jonglierten begriffe und (nicht)"informationen"

es durfte also keine friedliche demonstration bleiben ... dafür wurde "vor-sorge getragen"

A-Deiport 20.03.2014 | 09:20

habe mich vertippt. So ist es jetzt richtig.

"Nach diesem Sachverhalt bin ich immer mehr über unsere Regierung verwundert!"

In aller letzten Konsequenz ist die Regierung nach rechts gerichtet und daher kommt auch die Verharmlosung der Nazis in der Ukraine.

Siehe die Mörde an Migranten durch die Nazis in der BRD. Der Staat bzw. die Behörden haben angeblich keine Ahnung von der ganzen Sache gehabt.

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Ehemaliger Nutzer 20.03.2014 | 09:31

Zuerst möchte ich die Aussage etwas umformulieren, klingt ein wenig verbogen:

Kurz: Wer für Demokratie ist, kann Faschisten in der Regierung nicht tolerieren.

Alsdann kommen wir zu Globke & Co. Nicht ohne Grund kam es zu der durchaus realen Befürchtung, die junge, von außen aufgesetzte Demokratie könne von den Altnazis ausgehöhlt und zerstört werden. Neuste Untersuchungen zeigen, in welch massiver Weise dies auch geschah. Ohne den großen öffentlichen Widerstand auch der 68er, wer weiß, wie weit das gegangen wäre.

Allerdings ist die Materie durchaus vielschichtig, bezieht man das Gleichgewicht der Kräfte mit ein und die Strategie, militante Rechte durch den Geheimdienst gegen einen Linksrutsch zu benutzen, anschließend wurde das auch mit militanten Linken gemacht, mit Unterstützung Moskaus.

Nun kürzen wir radikal ab, sind in der Ukraine und stellen fest, dass militante Rechte benutzt werden, von wem auch immer, gegen Russland und für die Kapitalinteressen der USA/EU.

Die "Strategen des Westens" sagen nun: Der Zweck heiligt die Mittel, die rechten Burschen fangen wir wieder ein, Hauptsache die Ukraine ist unser. - Warum um wozu auch immer ...

Und was sagen die Strategen Russlands dazu?

Hans Springstein 20.03.2014 | 09:41

Die Strategen Russlands ... Hm, die haben zumindest nicht die Taliban aufgebaut bzw. denen mit Strela-Raketen und viel Geld geholfen, um die USA zu terrorisieren und aus Afghanistan zu vertreiben ... Das fällt mir als ein Beispiel ein. Und die Liste der Umstürze mit Hilfe von allerlei zweilichtigen Gestalten, mit denen die US-Politiker und -Strategen nicht im Traum ihre Frauen abends allein zu Hause lassen würden, die ist auf Seiten der USA auf jeden Fall in deutlichem Maße länger als eine mögliche Liste der Sowjetunion/Russlands ... siehe oben den US Peace Council oder William Blum

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Ehemaliger Nutzer 20.03.2014 | 09:46

Oder aber:

Die "Strategen der EU" sagen nun: Der Zweck heiligt die Mittel, die rechten Burschen fangen wir wieder ein, Hauptsache die Ukraine ist unser. - Warum und wozu auch immer ...

Die "Strategen der USA" sagen aber: Pustekuchen, die Ukraine ist unser und das neue Europa ebenfalls, Finger weg.Und du liebes Deutschland, bekommst auch freundschaftlich eins auf den Deckel wegen deiner Großmachtambitionen, sieh mal zu, wie du mit den Sanktionen klarkommst ...

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Ehemaliger Nutzer 20.03.2014 | 09:51

In aller letzten Konsequenz ist die Regierung nach rechts gerichtet und daher kommt auch die Verharmlosung der Nazis in der Ukraine.

Siehe die Mörde an Migranten durch die Nazis in der BRD. Der Staat bzw. die Behörden haben angeblich keine Ahnung von der ganzen Sache gehabt.

spannende paralelle !!!! von nazis in den eigenen reihen hat keiner ahnung ... das kann nur eine bedeutungslose minderheit sein = nicht der erwähnung wert!!! keine hysterie!!!

>>> die nazis sind IMMER die anderen und besonders in D kommt die gefahr IMMER von links

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Ehemaliger Nutzer 20.03.2014 | 09:53

Oder aber, die Geostrategen sagen: So, nun schlagen wir mit dem rechten nationalistischen Dampfhammer direkt gegen die Hauswand Russlands. Das gibt einerseits dicke Risse, erste Ansätze zur folgenden Zerstückelung Russlands, der Happen als solcher ist zu groß, der dominiert als Ganzes zu sehr. Andererseits überträgt sich diese nationalistische Erschütterung direkt ins Innere Russlands und weckt dort entsprechende Kräfte, die nun ihrerseits von innen ...

So, das wars erstmal mit der Rumstrategerei ...

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Ehemaliger Nutzer 20.03.2014 | 10:31

Das war noch nicht einmal eine Idee von mir, der ich mich allerdings voll und ganz anschließe. Schließlich könnte die BRD mit einem Austritt aus der Nato nicht nur Deutschland zur Souveränität verhelfen, sondern die ganze Welt vor noch Schrecklicherem bewahren, als es uns seit nine/eleven vorgeführt wird.
Das Imperium wird solange keine Ruhe geben, wie die Plutokraten im Hintergrund mit Blick auf die NWO das Sagen haben.
Die Gelegenheit, sich davon zu befreien, war noch nie so günstig wie zurzeit. Jetzt gilt es, Putin den Rücken zu stärken. Gemeinsam mit Europa vermag er der Welt zum Frieden zu verhelfen. Merkel könnte dabei als Katalysator dienen.

HerrK 20.03.2014 | 10:32

Bundestag:
Rede von Herrn Gysi von heute.

Wieder einmal scheint Gysi fernab vom Schwarz / Weiss-Denken zu sein, und spricht wichtige Themen in der Ukraine an: Putin, Swoboda, EU-Hilfe, Krim, TV-Chef, etc.
Besonders bemerkenswert. "KEINE finanzielle Hilfe von der EU, solang Faschisten in der "Uebergangsregierung" in Kiew sind".

Wirklich sehenswert fuer jeden, der eine differenzierte Meinung über die Situation in der Ukraine sich anschauen moechten.

Komplette Rede hier zu sehen http://www.youtube.com/watch?v=9-C7K4SJ60U

A-Deiport 20.03.2014 | 11:24

"Noske 1919" ist ein gutes Stichwort. Aber davon wollen die Kriegstreiber in der SPD erstmal gar nicht wissen. Hauptsache Sie bleiben an der macht und machen fleißig mit. Die Rechnung eines Krieges wird nicht lange auf sich warten lassen. Die USA sind weit weg aber wir werden als erste ins Grass beißen, falls die Gemüte zwischen Eu und Russland richtig heiß werden. Erstaunlich, dass der Mensch unfähig ist, aus der Geschichte zu lernen.

chimp 20.03.2014 | 12:02

Mit all dem Sicherheitswahn des Westens sind wir langsam vor nix mehr sicher, denn wenn Co-Existenz durch Konflikt ersetzt wird ist es ja klar das irgendwann die Steine ins eigene Glashaus einschlagen. Bei soviel Propaganda-Aufwand und dem vox populi Chor der Medien ist echt noch viel Schlimmeres zu befürchten.

Wenn diese Freitags-Seite nicht lange bräuchte sich aufzubauen würde ich ja öfter mal Ihre Beiträge loben... Ihre betont gelassene Beschreibung hat nämlich meine Verärgerung über die Kurzsichtigkeit und Selbstzerstörungskraft der politisch Verantwortlichen des Westens etwas beruhigt, - aber nicht besänftigt!!

manstruator 20.03.2014 | 13:04

Vielleicht ist das nicht auszuschließen. Der eher kuriose "diskurs" wird sehr vehement geführt. Je vehementer sich Rechthaberei kultiviert und seine Spielregeln setzt, umso mehr werden Beteiligte um Position gebeten. Wenn in einem günstigen Moment der Richtige Partner (Staat) die Nerven verliert, und nicht mehr bereit ist, die Spielregeln einzuhalten, kann eine Allianz (hier die westliche) zerbröckeln.

Manfred Fröhlich 20.03.2014 | 14:05

Freundschaft oder Feindschaft mit Russland

- wir werden uns entscheiden müssen

Meine Hoffnung ist, dass wir die freundschaftlichen Beziehungen zu Russland "pflegen" und nicht durch "politische Geisterfahrten" und "blöde Machtspielereien" zerstören.

Deutschland sollte sich keine "politische Führungsrolle" aufschwätzen lassen.

Unsere Stärke ist unsere Wirtschaftskraft - den höchst erfolgreich eingeschlagenen Weg sollten wir weitergehen.

Auch für die Ukraine wäre das der beste Weg - vielleicht nicht für die Politik - aber für die Menschen.

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Ehemaliger Nutzer 20.03.2014 | 17:06

Merkel folgt bei den derzeitigen Sanktionen den Vorgaben, die von jenseits des Atlantiks gesendet werden. Mit gleicher Strategie wie sie sich beim Abhören ihres Handys verhält, ist sie auch bereit in dieser Sache Bereitschaft zu demonstrieren. Schließlich hat sie doch überhaupt keinen Beweggrund, um von sich aus, auf Sanktionen zu drängen.

In ihrem ersten Leben hat sie bereits auf der anderen Seite bewiesen, folgsam zu sein und gleichsam mitzumischen. Eigene Initiative entwickelt sie nur, wenn es um ihre ureigene Position geht. Ich nehme mal an, sie ist eine psychopathische Egomanin.

Was die Exit-Strategie anlangt, so gehe ich davon aus, dass sie in politischer Hinsicht keinerlei Absichten hegt, selber zurückzustecken. Persönlich ist sie weit davon entfernt auszusteigen. Mag kommen, was will, sie kämpft rücksichtslos mit der Absicht, immerfort selber gefahrlos mitzumischen. Eine Alternative dazu plant sie erst gar nicht ein.

So gesehen ist sie der Prototyp einer psychopathischen Politikerin. Davon gibt es besonders in führenden politischen Positionen eine ganze Menge.

knattertom 20.03.2014 | 18:48

"Schließlich könnte die BRD mit einem Austritt aus der Nato nicht nur Deutschland zur Souveränität verhelfen, sondern die ganze Welt vor noch Schrecklicherem bewahren, ......... Merkel könnte dabei als Katalysator dienen."

Du meinst also, unsere Bilderberger-Kanzlerin wäre die Richtige für solch einen Schritt? Träume weiter!

Den einzigen konstruktiven Beitrag, den diese Frau zu einer positiven Entwicklung beitragen könnte, wäre weiterhin nichts weiter als tumbe Sprechblasen abzusondern, was möglicherweise Grüne und Sozen dazu veranlassen könnte, ein konstruktives Misstrauensvotum anzustrengen, endlich über ihren eigenen Schatten zu springen und tatsächlich Verantwortung zu übernehmen.

Ich korrigiere mich eingeschränkt: Eine gewisse Katalysatorfunktion hätte sie dann doch :o)

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Ehemaliger Nutzer 20.03.2014 | 19:12

„Merkel könnte dabei als Katalysator dienen."
Ich habe bewusst den Konjunktiv gewählt, derweil ich davon ausgehe, dass Merkel dafür völlig ungeeignet ist. In ihrem ersten Leben hat sie sich für den Kommunismus eingesetzt, danach ist sie als Wendehals zu den Liberalen umgestiegen. Das zeichnet sie aus als Egomanin. Sie sieht nur sich und nichts anderes. Mich wundert es nur, dass sie damit immer wieder einen solchen persönlichen Erfolg erzielt.

Aber eine Bilderbergerin ist sie auch nicht. Obwohl sie sich zurzeit als solche aufspielt.

Auf ganz raffinierte Art und Weise führt sie alle an der Nase herum. Das lässt einmal unsere Politiker alt aussehen, aber auch die Mehrheit der deutschen Wähler fällt auf ihre Verschlagenheit rein.

Leider sieht es ganz so aus, dass es zurzeit keinen deutschen Politiker gibt, der sie ersetzen könnte. Auch daran ist sie mehr oder weniger beteiligt. Sie macht sich die Dummheit ihrer Mitmenschen zum eigenen Vorteil zu Nutze.

knattertom 20.03.2014 | 19:32

"Aber eine Bilderbergerin ist sie auch nicht."

2009 in Rottach-Egern war Sie dabei und wurde als die zukünftige deutsche Bundeskanzlerin begrüsst. GG Schröder hat ihr da die Tür aufgehalten.......

"Leider sieht es ganz so aus, dass es zurzeit keinen deutschen Politiker gibt, der sie ersetzen könnte."

Ich wüsste einen:

https://encrypted-tbn1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQL0D9JYdeLpSEjHNXoL850d8JDCnnD7Uke_PUUrQuGivBYl-Fs

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Ehemaliger Nutzer 21.03.2014 | 11:43

Wir haben zwischen Ost und West Zustände wie im Alten Rom. Russland occupiert die Krim und der EU-Gipfel unterzeichnet ein Abkommen mit Putschisten der Ukraine. Gegeneitig werfen sie sich außerdem noch Völkerrechtsbruch vor.

Es herrscht die normative Kraft des Faktischen. Hoffentlich werden nicht wieder die europäischen Staaten unter Anführung von Deutschland auf der Strecke bleiben.

Noch ist es Zeit zur Umkehr. Und Deutschland ist wieder einmal am Zuge.

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Ehemaliger Nutzer 21.03.2014 | 12:50

Nein, es sind nicht die Stereotype schuld, zumindest nicht maßgeblich. Es ist Interessenpolitik. Die USA streben mit PNAC die Weltherrschaft an, basierend vor allem auf wirtschaftlicher und militärischer Dominanz, und sie machen nichtmal ein Geheimnis daraus.

Russland als ungehorsame feindliche Macht darzustellen, passt in dieses Bild, wertet es doch die NATO auf, fördert die Aufrüstung der EU (erklärtes Ziel von PNAC) und stört die empfindliche Abhängigkeit Europas von russischem Gas, treibt es also zurück ins Dollar-Rohstoff-Imperium. Alles zeitlich passend zum TTIP.

Putin versucht nicht umsonst versöhnliche Töne gegen die EU, während er den starken Maxe gibt und die Geopolitik der Amerikaner durchkreuzt. Von Letzterem kann er innenpolitisch profitieren, von einem Streit mit der EU eher nicht.

So stellt sich mir momentan die Lage dar. Über die Gründe, die die USA haben, die Weltherrschaft anzustreben, darf munter spekuliert werden. Da dürfte es Querbeet gehen: finanzielle Einzelinteressen, Lobbyarbeit des militärisch-industriellen Komplexes, Nationalchauvinismus, naiver Glaube an westliche Werte, die urchristliche Angst vor fremden und als gefährlich empfundenen Religionen (Islam), oder gar der Wunsch die jüdische Diaspora überall auf der Welt durch amerikanische Dominanz zu schützen (der allerdings kaum in Erfüllung gehen dürfte, so stümperhaft wie die USA bisher vorgegangen sind, siehe Irak und Afg.).

Und sicher gibt es noch tausend andere Gründe, die allesamt mehr oder weniger irrational und wenig reflektiert sind. Tatsache ist, die USA (bzw. maßgebliche Machtinhaber) glauben, dass sie es können und dass ihnen weltweite (und absolut undemokratisch für die beherrschten Völker) Macht zusteht.

Ein Alptraum, sollte es ihnen gelingen...

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Ehemaliger Nutzer 21.03.2014 | 13:03

Merkel ist ein Streicheltierchen der Amis. Rechtsradikale Tendenzen würde ich ihr eher nicht zutrauen. Den Amis ist hingegen egal wer regiert, solange sie im Zweifel die Kontrolle haben.

Was den NSU angeht, muss davon ausgegangen werden, dass maßgebliche Kreise des Verfassungsschutzes da bis zur Halskrause mit drin stecken, versehentlich oder absichtlich...wer weiß. Die Indizien sind einfach zu stark.

Und bei der NPD tun alle wissend, ob zu Recht, darf bezweifelt werden. Immerhin scheiterte der letzte Verbotsversuch an... V-Männern des Verfassungsschutzes. Na sowas!

Ich sehe das aber in erster Linie tatsächlich als eine Problem dieses Dienstes an, an der linksliberalen Auffassung der meisten Medien und Politiker (leider nur wenn es um Ausländer und Minderheiten geht) sehe ich kaum größere Lücken. Allerdings ist bei der teilweise extremen Sprachzensur und PC in Deutschland nicht zu erwarten, dass die alle ihre wahren Meinungen kundtun.

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Ehemaliger Nutzer 21.03.2014 | 13:12

"Es herrscht die normative Kraft des Faktischen. Hoffentlich werden nicht wieder die europäischen Staaten unter Anführung von Deutschland auf der Strecke bleiben."

Tun sie doch schon, zZ aber "nur" wirtschaftlich :-)

Militärisch ist D eher unbeleckt, so unbeleckt, dass es seinen Führern aus Washington hörig ist. Damit ist es zumindest nicht allein und es dürfte schwer werden, denen nachträglich die Schuld in die Schuhe zu schieben, aber wer weiß. Die Geschichte schreiben bekanntlich immer die Gewinner...

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Ehemaliger Nutzer 21.03.2014 | 14:21

Wenn es um die NWO geht, dann ist den Protagonisten jedes Mittel recht, das zum Ziel führt. Sie machen vor nichts halt. Ich frage mich nur, ob unsere Politiker wirklich so blöd sind, das nicht zu durchschauen, oder ob sie so geschmiert beziehungsweise in Angst und Schrecken versetzt werden können, dass sie alles mitmachen, was ihnen befohlen wird.

Wer aber sind diese Kräfte, die dahinter stecken?

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Ehemaliger Nutzer 21.03.2014 | 14:42

Die Ausstiegszenarien passieren aus dem Grunde nicht weil die europäischen Parlamente von den Superreichen mittels Karriereförderung(subversive Korruption mittels Lobbyismus), siehe Goldmann Sachs Beratung, mit Vasalen besetzt wurden daher sehe ich Europa mittlerweile kritisch obwohl es vom Prinzip mal eine gute Sache war. Diese Leute handeln nach dem einfachen dümmlichen Prinzip, wessen Brot ich Fresse dessen Lied ich Singe und das Lid lautet nun mal das Russland der Böse ist, obwohl Russland in den letzten Jahren so gut wie keine Völkerrechtsverletzung begangen und auch nicht Millionen von Menschen umgebracht hat wie der Westen zusammen mit dem Hauptakteur und Initiator Amerika der alle Menschen Europas bedroht mit dieser von Amerika inszenierten Ukrainekrise. Weitere Gründe sind, Russland ist die einzige Macht weltweit die Amerika vernichten könnte und es auch nach meiner Meinung wenn es so weiter geht tun muss weil jedes Tier so handelt wenn es in die Ecke getrieben wird und davor warne ich denn die Apokalypse würde dann war werden. Diese ganze westliche Propaganda ist eine Farce und beweist, dass es Zeit wird das die Bevölkerung wenn sie in Zukunft noch frei sein und Leben will, handeln muss denn Freiheit gibt es nicht zum Nulltarif auch in Zukunft nicht für die Handlanger dieses Systems. Diese Leute glauben wirklich wenn se ihre 20000 Euro bekommen das se dann auf der sicheren Seite sind vergessen aber dabei das sie Momentan ihr Geld von einem einigermaßen freiheitlichen System bekommen. Was bedeutet diese Krise wenn Europa Wirtschaftssanktionen anwendet? Es wird die Pleite Europas zur Folge haben und somit Europa soweit schwächen das es von den Anarchisten(Superreiche) die ihren Hauptsitz in Amerika haben total übernommen werden kann. Das wird so passieren das zum Beispiel der russische Gasausfall als Folge der Sanktionen von Amerika geliefert wird und Fräcking in großen Stil auch in Europa zum Tragen kommt was eine Verwüstung der Region dauerhaft bedeutet, siehe die Beispiele in USA und Kanada . Weiterhin werden unsere Industrien und Betriebe soweit geschwächt das sie entweder in die Pleite Marschieren oder wiederum von den Finanzanarchisten übernommen werden. Die Europa Ausplünderungszone wird uns dann den Rest geben so dass alle Sozialstandards und die Infrastruktur geschliffen werden und der Finanzfaschismus unser schönes freiheitliches System ersetzten wird. Die Folge wird sein auch für die derzeitigen Handlanger in Politik, Medien, Wissenschaft, Gesellschaft das ihr gemütliches Leben zu Ende sein wird da die neuen gefräßigen Herren nun auch die Welt der Handlanger je nach Bedarf beanspruchen können und werden. Was dann kommt zeigen schon die Drohnenmorde, Überwachung, NSA-Bespitzelung, Faschisten in der Ukraine unterstützt von Amerika, usw.. Es wird eine Diktatur sein, die die Welt noch nie gesehen hat die aber von Russland beendet werden kann durch einen atomaren Vernichtungsschlag gegen die Hauptzentralen der Anarchisten deshalb ist Russland unter Druck.

Die Russen sind gute Schachspieler und könnten ebenfalls wie Amerika in der Ukraine auf die Idee kommen Oppositionen mit Geld zu unterstützen. Wenn man Beispielsweise eine Bewegung in Deutschland parallel wie in der Ukraine also eine neue Partei mit 5 Milliarden unterstützen würde könnte auch hier locker ein Umsturz passieren. Wäre nicht das erste Mal, siehe Hitler und seine sehr guten Beziehungen zu den USA denn ohne die USA , die immer von den Weltkriegen profitiert hat, hätte Nazideutschland nie einen Krieg führen können denn es war Standard Oil also Rockefeller der Hitler die Mittel dazu kurz vor dem Krieg geliefert hat, weiterhin Ford, IBM, uvm, worauf auch die Unterstützung der ukrainischen Faschisten und die kollektive westliche Amerikavasallenignoranz diesbezüglich hindeutet.

Magda 21.03.2014 | 15:58

In ihrem ersten Leben hat sie sich für den Kommunismus eingesetzt, danach ist sie als Wendehals zu den Liberalen umgestiegen. Das zeichnet sie aus als Egomanin. Sie sieht nur sich und nichts anderes. Mich wundert es nur, dass sie damit immer wieder einen solchen persönlichen Erfolg erzielt.

Das ist ein Quatsch. Merkel war nie bei den Liberalen. Sie war erst beim Demokratischen Aufbruch in der Bürgerbewegung, dann wurde sie CDU-Mitglied.

Leider sieht es ganz so aus, dass es zurzeit keinen deutschen Politiker gibt, der sie ersetzen könnte. Auch daran ist sie mehr oder weniger beteiligt. Sie macht sich die Dummheit ihrer Mitmenschen zum eigenen Vorteil zu Nutze.

Aha, Sie nehmen sich - wie ich lese - gerade ein Beispiel an ihr.

HerrK 21.03.2014 | 19:10

Gerade auf Facebook gelesen, schon über 400 Antworten:

"Achtung! Anonymous ruft hiermit zum deutschlandweiten Boykott der Medien "Der Spiegel" "BILD" "Der Tagesspiegel" "Die Zeit" "FAZ", sowie der TV-Sender "ARD" "ZDF" und "Deutschlandfunk" auf. Jeder der diese Medien kauft bzw. konsumiert unterstützt aktiv die Kriegspolitik der Regierung-Merkel."
Quelle: https://de-de.facebook.com/Anonymous.Kollektiv

Es formiert sich was in Deutschland!

manstruator 22.03.2014 | 01:00

Diese Polen wollten schon immer als "richtige" Europäer anerkannt werden. Die Westukrainer (Russen) sind Konkurrenten in diesem Geschäft, daher diese Russenangst. Die Westukrainer sind nochmal einige Meilen von Europas Zentrum entfernter. Noch hinter den Slowaken und Polen geben sie sich noch einen Zacken schärfer als "Europäisch" aus. Das ist so wie Harz-IVer im Stammtischgespräch um den nächsten unausweichlichen Lottogewinn. Das spüren auch die Polen, daher wird es nie Ruhe geben an Polens Ostgrenze, solange dort Polen wohnen. Soweit meine historische Wahrnehmung.

Roger11 22.03.2014 | 03:19

Sie schreiben: "Diese Polen...."

Das ist schon Ausdruck genug einer verachtenswerten Geringschätzung dem polnischen Volk gegenüber. Meine Güte, was glauben Sie eigentlich, sich in social media erlauben zu können?!?

Und, um mal eins klar zu stellen: Ein souveräner Staat hat alles Recht der Welt, sich einer Wirtschaftsgemeinschaft sowie einem militärischen Bündnis seiner Wahl anzuschliessen. Das hat weder die USA noch sonstige Mächte etwas anzugehen. Finger weg von der Ukraine und die Wahl im Mai abwarten, das ist oberstes Gebot. Dann sehen wir weiter.

So sehr ich das Studium des Neanderthalers seitens der Prähistoriker schätze, detso irrer mutet das Verhalten neuzeitlicher Protagonisten an, geht es um territoriale Verschiebungen.

Wie heisst es so schön: Dumm ist, wer lügt?

Und eines ist ja wohl auch klar: Den Dreck verursachen und verursachten stets die Männer. Die neanderthalische Gewalt bis hinein in unsere heutige Gesellschaft, verhindert die Evolution der Menschheit. Es sind die Männer, in allen Religionen und Pseudo-Demokratien, die stets das Heft des Handelns festhalten und nicht aus der Hand geben wollen.

Was wäre unser Planet friedlich und evolutionär, sässen Frauen an den Entscheidungsknöpfen. Aber nein: Man(n) sorgt dafür, dass sie anno 2014 immer noch nicht die selbe Kohle für die selbe Leistung bekommen, nämlich bis zu 25 % weniger als Männer für exakt die gleiche Arbeit. Irgend ein Argument für dieses Missverhältnis? Nein. Noch nicht mal von unserer Kanzlerin, wo ich jetzt mal davon ausgehe, dass sie tatsächlich eine Frau ist.

Leute, es ist 2 vor Zwölf. Bringt Euren Arsch hoch und macht Euch kundig. Auch bei der Europa-Wahl wird unsere Zukunft entschieden. Von daher kann ich nur jedem anraten, vorab genau die Programme der zur Wahl stehenden Parteien zu studieren.

Ein persönlicher Seitenhieb auf Putin sei mir am Ende des Beitrags verziehen: Man wird nicht dadurch größer, dass man Muskeln spielen lässt. Man wird einzig dadurch größer, indem man seiner Verantwortung gerecht wird, dem Wohle der Bevölkerung zu dienen. Dafür ist man eingesetzt, oder etwa nicht? Sarkasmus und Zynismus beschreiben zu Genüge die russische Aktualität. Insofern bedarf es keinerlei Kommentars meinerseits,

Liebe Leute, denkt Euch Euren Teil, und gebt Gas.

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Ehemaliger Nutzer 22.03.2014 | 22:50

Charakterlich? Nein. Sie scheut offene Konflikte, widerspricht ungern offen und ist Meisterin im intrigieren. Sie weiß genau was sie will (im Ggs zu allen anderen, die nicht aus ihr schlau werden) und sie weiß offenbar wie sie es bekommt, dabei strahlt sie auch noch Wärme und Mitgefühl aus. Sind das typisch männliche Eigenschaften? Kaum.

Es ist halt einfach so, dass es auch genug Frauen mit asozialen und unverantwortlichen Ansichten gibt und dass die es (ebenso wie die entsprechenden Männer) es in unserer politischen Ordnung bis ganz nach oben schaffen können...

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Ehemaliger Nutzer 22.03.2014 | 23:12

"Was wäre unser Planet friedlich und evolutionär, sässen Frauen an den Entscheidungsknöpfen."

Ist das ironisch gemeint?

Sie tun es ja schon:

z.B. diese vier Hübschen hier, vier "Verteidigung"sministerinnen (Schweden, Norwegen, Niederlande, Deutschland)

oder Omchen, die uns und der Welt Frieden und Wohlstand bringt.

Oder die hier.

Nicht zu vergessen, die hier. Die 50%igen Rentenkürzungen der Ukraine, für mehr Wettbewersfähigkeit, waren ja schon mehr oder weniger eingeplant.

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Ehemaliger Nutzer 23.03.2014 | 10:15

„Ohne Exit-Strategie Der Westen will Russland bestrafen und nicht deeskalieren“

Europa ist als Vasall des Imperiums schon bestraft genug. Es sollte sich eher noch zu Russland hingezogen fühlen, sich mit den Russen verbünden und gemeinsam ein friedliches Europa schaffen. In dem alle Staaten ihre Souveränität behalten und sich nicht von Bankern und Kommissaren verwalten lassen.

Das würde auch weg von kriegerischer Unterdrückung zum Weltfrieden führen, nach dem sich alle Völker sehnen.

„ . . . aber immerhin unterbleibt der herzhafte Griff ins Klo.“

Womit unverbesserliche Kriegshetzer gegen Demokraten wie Putin antreten, weil sie durch ihn ihre Geschäfte gefährdet sehen.

„ . . . wäre es mir am liebsten, D würde sich einfach ganz raushalten.“

Was denn nun? Soll Deutschland „Russland bestrafen“, oder sich „einfach ganz raushalten“?

Hierin zeigt sich die ganze Ratlosigkeit der Protagonisten, die im Auftrag einer fremden Macht entweder dummdreist mit vorauseilendem Gehorsam daneben tappen, oder aber hilflos hinterherhinken.

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Ehemaliger Nutzer 23.03.2014 | 16:23

Du willst auch nicht mehr lange die Lügen und Halbwahrheiten der offiziellen Medien in Europa ertragen? Und Du willst, daß die Menschen trotzdem eine objektive Berichterstattung aus der ganzen Welt erfahren, damit die erkennen was in der Welt wirklich abläuft?

Wenn das so ist, dann hast Du jetzt eine wunderschöne Möglichkeit ein Beitrag zu leisten, damit wir den erfolgreichsten Nachrichtensender Russia Today auf Deutsch bekommen.

http://www.seewald.ru/wp-content/uploads/2014/03/Russia-Today-Petition.jpg

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Ehemaliger Nutzer 23.03.2014 | 18:10

"Leute, was haben wir da noch alles vor uns"

Ich bin er Meinung, es kann uns nur noch besser gehen. Das setzt allerdings voraus, dass wir uns mehr noch Putin, seiner Politik und damit Russland zuwenden. Hoffentich kapiert das auch unsere Angela. Sie kommt doch aus dieser Ecke. Hat sich gewandelt wie alle anderen Wendehälse und sollte sich nun endlich vom Imperium jenseits des Atlantiks abwenden und einem Europa der souveränen Staaten gemeinsam mit Russland zuwenden.

Nur so kann sich insbesondere Deutschland von der Besatzung befreien und nach 70 Jahren der Unfreiheit endlich zu einem souvernen Staat werden.

Dazu bedarf es vorrangig einer Medienlandschaft, die uns über Fakten berichtet, investigativ recherchiert und uns nicht mehr belügt.

Du willst auch nicht mehr lange die Lügen und Halbwahrheiten der offiziellen Medien in Europa ertragen? Und Du willst, dass die Menschen trotzdem eine objektive Berichterstattung aus der ganzen Welt erfahren, damit die erkennen was in der Welt wirklich abläuft?

Wenn das so ist, dann hast Du jetzt eine wunderschöne Möglichkeit ein Beitrag zu leisten, damit wir den erfolgreichsten Nachrichtensender Russia Today auf Deutsch bekommen.

http://www.seewald.ru/wp-content/uploads/2014/03/Russia-Today-Petition.jpg

SomeBody 23.03.2014 | 22:48

In der Krimkriese fühlen sich wohl die meisten der hiesigen Leser und vor allem Lutz wie die 3% der Wähler die im Krimreferendum gegen den Anschluss gestimmt haben: die hiesigen Leser und Lutz sind die absolute Minderheit. Wieso? Wieso ist 97% der Politik und der Zeitschriften und der Fernsehsender so Putin kritisch? Wieso hinterfragen sie nicht die ukrainische Regierung? (Bitte keine blanko Verschwörungstheorien, das ist echt langweilig)

danki 24.03.2014 | 18:40

Nun will der selbsternannte Herrscher Obama über die Demokratie und seine europäischen Vasallen die Russen bestrafen.Warum waren die europäischen Staaten nicht bereit, die USA für ihre Völkerrechtsbrüche wie Irak (2x), Libyen, Kosovo etc. zu betrafen.Die USA kämen garnicht mehr aus den Strafaktionen heraus.Es deutet alles an,dass sich Russland vom Westen abwendet und mehr Kontakt (auch wirtschaftlichen) im asiatischen Raum suchen wird.Den USA wird das nicht weh tun.Sie spionieren ja bereits auch auf dem wirtschaftlichen Sektor uns aus.Aber die Europäer und hier speziell die Deutschen werden dann eine lange Nase machen.Und das wird richtig weh tun!