Friedrich Merz: Leistungsempfänger, igittigitt

Satire Wie Friedrich Merz einmal bei sich selbst nachlas, was jetzt zu tun sei. Super Bücher waren das! Und so gerecht. Eine Lesereise
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 08/2020
Ganz nett, was hier steht, aber das Zauberwort ist das noch nicht ...
Ganz nett, was hier steht, aber das Zauberwort ist das noch nicht ...

Foto: Martin Lengemann/Laif

Gut, dachte Friedrich Merz und kippte eine extragroße Tasse von dem hundsteuren Katzenkaffee in den Ficus, dann wollte er mal wieder. Wollte antreten, loslegen und aufräumen, den Bolschewismus beenden und überhaupt endlich durchgreifen, als Parteivorsitzender der (er überlegte kurz, kam dann aber drauf) Christlich Demokratischen Union Deutschlands und, nach erfolgter sowie erfolgreicher Bundestagswahl, als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Das war sein Ziel, war es immer gewesen, schon als er damals, wie er sich ungenau und möglicherweise extrem falsch erinnerte, im heimatlichen Sauerland auf dem Mofa um die Ecken gepest war und an der Wurstbude Fritten rot-weiß geraucht hatte.

Und jetzt: war es bald so weit bzw. würde es bald so weit sein, wo