Kommando Liebe

Kastenwesen Eine Gruppe von Freiwilligen, das "Liebeskommando", rettet in Indien junge Liebende vor ihren Familien, die das Stigma einer schlechten Partie nicht ertragen wollen

Kripa wartet in ihrem Zimmer. Ein Junge schlüpft durch die Tür und reicht ihr eine kleine Dose Pfefferspray, die sie unter ihrem Schal verbirgt. Dann wartet sie wieder. Ein anderer betritt den Raum. Sie hebt die Dose, hält die Luft an und drückt auf den Sprühkopf. Während ihr verhinderter Entführer nach Luft schnappt, hechtet Kripa zur Türe und verschwindet zwischen den Häusern. An der Dorfgrenze wartet ein Auto auf sie. Sie springt hinein, der Fahrer tritt aufs Gas, Staub wirbelt auf, während sie davonschießen.

Wenige Stunden später ist sie in einem sicheren Haus mit Prashant zusammen, dem Jungen, den sie liebt und den sie bei Todesstrafe nicht heiraten durfte, weil er aus der niederen Meena-Kaste stammt, während sie eine höhergestellte Jat ist. Und das „Liebeskommando“ kann einen weiteren Sieg über die konservativen Kräfte feiern, die verfügen, dass die Gefühle eines Paares kein Kriterium für eine Heirat sind.

Allein die Existenz einer Gruppe wie dem Liebeskommando zeigt, wie stark das Kastendenken Indien noch immer im Griff hat. Es ist eine Truppe von Freiwilligen, die junge Liebende vor ihren Familien retten, die sie lieber töten würden, als das gesellschaftliche Stigma einer unangemessenen Partie zu ertragen, und vor den khap panchayats – den berüchtigten Kastenräten in den Dörfern, die entscheiden, wer heiraten kann und wer nicht. Diese Räte verhängen regelmäßig die Todesstrafe über diejenigen, die sich weigern, ihren Diktaten über Kaste und Gotra (ein anderes System, das ebenfalls auf Abstammung basiert) zu folgen. Das Telefon des Liebeskommandos klingelt Tag und Nacht. Was als eine Gruppe gleichgesinnter Freunde begann, die Paare beschützten, die den Valentinstag feiern wollten, wurde schnell zu einer nationalen Bewegung mit 2.000 Freiwilligen im ganzen Land – und es werden immer mehr.

"Ja, wir können helfen"

Sanjoy Sachdev, der das Liebeskommando gegründet hat, lehnt an einer blau gestrichenen Wand im Hinterzimmer eines kleinen Hauses in einem Gewirr von Gassen im Herzen der Altstadt von Delhi, das als Zentrale dient. Seine Beine sind auf einem Bett ausgestreckt, das die Hälfte des Zimmers füllt. Der 51-Jährige raucht eine Zigarette und telefoniert. „Willkommen beim Beratungsdienst des Liebeskommandos, Leitung 12. Guten Tag. Mein Herr, bitte seien Sie so gut und sprechen Sie entweder Englisch oder Hindi. Ja, ja, wir können Ihnen helfen“, sagt er dem Anrufer. Sachdev zieht an seiner Zigarette und lauscht der Stimme am anderen Ende der Leitung. Es ist ein Junge aus Andhra Pradesh, der Angst hat, dass seine Freundin von ihren Eltern fortgeschafft wird.

„Wenn es deiner Freundin egal ist, dass sie reich ist und du arm, dann lass die Leute in deinem Dorf eben wütend sein“, sagt Sachdev zu ihm. „Wir sind hier, um dir zu helfen. Führe deine Beziehung weiter und rufe uns an, wenn es ein Problem gibt. Du kannst uns immer anrufen.“ Es ist nicht immer so einfach. Manchmal müssen sie sofort reagieren. „Wenn einer anruft und sagt, dass ein Leben in Gefahr ist, dann eilt unser Team zu ihm, um zu helfen“, sagt Sachdev. Die Freiwilligen – Ärzte, Anwälte, Ingenieure, Ladenbesitzer, Studenten – sind abgesehen von einer Dose Pfefferspray unbewaffnet. „Wir wollen Gewalt vermeiden, indem wir selbst gewaltfrei auftreten“, erklärt Sachdev. „Aber wir verwenden Pfefferspray, wenn jemand gerettet werden muss und sein Leben in Gefahr ist.“

Nach eigenen Angaben hat es das Liebeskommando bereits Hunderten von Paaren ermöglicht zu heiraten, seit die Hotline im Juli eingerichtet wurde. „Sie müssen verstehen, dass es in jedem Winkel und jeder Ecke dieses Landes Paare gibt, die bedroht werden“, sagt Sachdev. „Unsere Gesellschaft akzeptiert die Liebe nicht. Der Gedanke, dass ein Junge und ein Mädchen sich lieben, ist gesellschaftlich stigmatisiert.“

Auslöser: "Ehrenmorde"

Auslöser für das Engagement des Liebeskommandos waren eine ganze Reihe von „Ehrenmorden“ im Norden Indiens in diesem Jahr. Sie überzeugten Sachdev und seine Freunde von der Notwendigkeit, ihre Ad-Hoc-Aktionen zu einer nationalen 24-Stunden-Hotline auszubauen. Und die Morde veranlassten den Obersten Gerichthof dazu, der föderalen Regierung und den sechs Staaten Mitteilung zu machen, damit sie Paare vor den Verordnungen der panchayats schützen.

Nach offiziellen Angaben hat die Polizei im Norden Indiens zwischen dem 19. April und dem 30. Juni dieses Jahres 19 Morde als „Ehrenmorde“ eingestuft. Doch angesichts der Tatsache, dass solche Morde oft als „Selbstmorde“ abgetan werden, liegt die tatsächliche Zahl vermutlich zehnmal so hoch. Eine aktuelle Studie geht davon aus, dass in Indien über 1.000 Ehrenmorde im Jahr verübt werden, die meisten davon in den Staaten Haryana, Punjab und Uttar Pradesh im Norden.

Die Besessenheit mit Kaste und Status zeigt sich nirgends deutlicher als in den Heiratsanzeigen der überregionalen indischen Zeitungen. Brahmanen sind bei Eltern besonders begehrt, die nach einer passenden Partie für ihren Nachwuchs suchen. Dasselbe gilt für Rajputen. Selbst diejenigen, die sich kosmopolitischer geben, sind nicht weniger anspruchsvoll. „Kaste kein Hindernis“, stand vergangene Woche in einer Anzeige, während darauf hingedeutet wurde, der Zukünftige müsse jedoch ein „Nasa-Weltraumforscher zwischen 29 und 30 sein.“

Das Beispiel Aartis

Bricht das „ungleiche“ Paar die Beziehung nicht ab, bringen sich beide in Lebensgefahr. Aarti musste das auf die harte Tour feststellen. Am Ende wurde sie durch das Liebeskommando gerettet, doch zuvor war sie von ihrer Mutter dreimal verkauft worden, um sie aus dem Weg zu schaffen. Besser das, dachte die Mutter, als die Schande zu ertragen, dass ihre Tochter Sanjay heiraten würde, in den Aarti sich sofort verliebt hatte, als sie ihn das erste Mal auf dem Dach eines benachbarten Hauses in Agra erblickte.

Auch jetzt sieht sie ihn an, während sie spricht. Ihre Finger spielen mit dem Stoff ihres pink-orangenen Schals. Entlang ihre Scheitels verläuft ein zinnoberroter Streifen, der sie als verheiratete Hindu-Frau ausweist.

„Als ich ihn das erste Mal sah, verliebte ich mich sofort. Das Gefühl kam aus meinem Herzen. Selbst wenn ich versuchte, ihn zu vergessen, ging das nicht“, erzählt sie. Der 21-Jährige ist ein Tagelöhner, der für eine Handvoll Rupien Pappkartons herstellt. Er sitzt neben ihr in ausgewaschenen Jeans und einem billigen bedruckten T-Shirt auf dem Bett in dem sicheren Haus. „Ich konnte direkt in ihr Haus sehen“, erzählt Sanjay. „Wir unterhielten uns über die Dächer hinweg. Es war Liebe auf den ersten Blick. Doch damit fingen die Probleme an.“

Dass ihre Mütter beide als Hausangestellte arbeiteten, ihre Väter beide gestorben waren und sie Tür an Tür lebten, tat nichts zur Sache: Aarti zählte wie die meisten in dieser Straße zur Kaste der Rhakur und diese stand weit über der Kaste der Kashyap, der Sanjay angehörte.

Vor drei Jahren belauschte Aartis Mutter Laxmi Devi ein Gespräch zwischen ihrer Tochter und Sanjay, „Es waren nur süße Worte“, sagt Aarti. „Ich liebe dich, solche Dinge eben.“ Laxmi Devi war außer sich vor Wut. Ihre Tochter verkehrte mit einem Jungen aus einer niedrigeren Kaste und brachte Schande über sie alle. Sie beschloss, alles zu tun, damit Aarti von der Bildfläche verschwand.

„Ich wurde von meinem Cousin geschlagen, von meiner Mutter, von unserer ganzen Nachbarschaft, weil meine Mutter so ein Gezeter machte“, sagt Aarti. „Sie wollten einfach nicht, dass ich ihn heirate. Sie sagten, sie würden mich töten, sie würden niemals zulassen, dass wir heiraten.“

Von der Mutter verkauft

Sie tupft ihre Augen. Das erste Mal wurde sie von ihrer Mutter 2007 für 10.000 Rupien (160 Euro) verkauft. „Sie brachte mich in einen Tempel. Ich dachte, sie würde mir nun erlauben, Sanjay zu heiraten. Doch dann kamen eine Frau und ein Mann dort hin. Meine Mutter feilschte mit ihnen. Sie wollte mich als Sklavin für außereheliche Beziehungen verkaufen“, erinnert sie sich.

Aarti protestierte so sehr, dass das Paar die Mutter anrief, damit diese sie zurücknahm. Zuhause ging es wieder mit den Schlägen los. „Manchmal nahm sie einen Stock, manchmal ein Schlagholz, manchmal schlug sie meinen Kopf gegen die Wände oder ich wurde geohrfeigt und geboxt. Sie sperrten mich ein mein Zimmer ein.“

Im vergangenen Jahr verkaufte Laxmi Devi sie erneut. Dieses Mal kam ein Mann in ihr Haus. Aarti wurde dazugebeten. Ihre Mutter sagte, sie habe beschlossen, ihren Widerstand gegen die Beziehung aufzugeben. Aarti sollte mit diesem Mann mitgehen, um nach Sanjay zu suchen. Als der Mann versuchte, sie zu vergewaltigen, rannte sie in ein benachbartes Dorf, die dortigen Frauen schickten sie zurück nach Hause. Wieder bekam sie Schläge. Doch ihre Mutter schien des Kampfes langsam müde zu sein.

Am 8. Mai dieses Jahres fuhr sie mit Aarti und Sanjay nach Ghaziabad in der Nähe von Delhi, suchte mit ihnen einen Tempel auf und erklärte ihnen, sie seien nun Mann und Frau. Das Paar verbrachte vier Tage zusammen. Dann änderte Laxmi Devi ihre Meinung. Aarti wurde unter dem Vorwand, sie solle ihre Verwandten treffen, nach Hause zurückbeordert. Stattdessen wurde sie zum dritten und letzten Mal verkauft.

Dieses Mal landete sie in Sobi Pura, einem Dorf in der Nähe von Firozabad in Uttar Pradesh. Ein paar Leute waren zu ihnen nach Hause gekommen und hatten ihrer Mutter Geld gegeben. Sie erzählt, dass sie mit einem Gewehr bedroht wurde, falls sie abhauen sollte, doch sie ergriff eine Gelegenheit und rannte davon. Als sie die Straße erreichte, rief sie Sanjay an. Er hatte vor ein paar Tagen spätnachts im Fernsehen einen Beitrag über das Liebeskommando gesehen. Nun wählte er die Nummer. Die Stimme am anderen Ende trug ihm auf, sofort nach Delhi zu kommen. Als sie die Stadt erreichten, wurden sie in das sichere Haus gebracht. Der Anwalt der Gruppe beriet sie und befand, dass sie rechtmäßig verheiratet seien, da sie sich bereits im Tempel als Mann und Frau angenommen hatten.

„Sie werden bei uns bleiben, bis wir sicher sein können, dass sie nicht mehr angegriffen werden“, sagt Sachdev.

Doch das Geld ist knapp. Das Liebeskommando ist von Einzelspenden in Höhe von 100 Rupien (1,60 Euro) abhängig. „Wir brauchen Orte, an denen die khap panchayats uns nicht finden und töten können“, sagt Sachdev. „Wir rufen alle, die sich für die Liebe einsetzen wollen, auf, uns zu unterstützen. Wir sind gebrandmarkt. Wir haben Morddrohungen bekommen und Bilder von uns wurden symbolisch verbrannt.“

Er blättert durch die Akten. Da ist zum Beispiel eine Heiratsurkunde für Sandeep und Kavita aus Haryana. Der panchayat hatte sie bedroht, und so kamen Freiwillige in das Dorf und retteten das Mädchen. Sie packten Kavita in ein Auto und fuhren das Paar zu einem Tempel wo die Hochzeitszeremonie durchgeführt wurde. Die Familien wurden per Telegramm informiert. Auf einem Foto sind Sunil und Geeta aus Rajasthan bei ihrer Hochzeit im Arya Samaj Mandir in Delhi zu sehen. Der Tempel ist auf Liebes-Heiraten spezialisiert. Sonu Rangi, der Einsatzleiter des Liebeskommandos, steht dabei und hilft bei der Zeremonie.

„Es ist abstoßend, dass die Regierung die panchayats zulässt“, sagt Sachdev. „Doch die traurige Wahrheit ist leider, dass die politische Führung es um der Wählerstimmen willen nicht wagt, dagegen vorzugehen und die Polizei hat noch nie das Gesetz geachtet.“

Bollywood ist aufmerksam geworden

Mit den Ehrenmordfällen ist 2010 auch der Handlungsdruck für die Aktivisten gestiegen: Ein junges Paar, Asha und Yogesh, wurde im Juni in Delhi gefesselt und zu Tode gefoltert, weil er einer niedereren Kaste entstammte; ein Frischvermählter, Rajesh Negi, wurde im August angezündet, weil er gegen den Willen seiner Familie geheiratet hatte; Ende September wurde ein Paar, Inderpal und Maya, getötet und auf einem Feld in Tamil Nadu zurückgelassen. Die Liste lässt sich fortführen. Die öffentliche Reaktion dagegen hat die Regierung nun doch dazu veranlasst laut zu tönen, sie werde das Problem angehen. Innenminister Chidambaram hat angekündigt, er erwäge ein neues Gesetz gegen „Ehrenmorde“.

Selbst Bollywood ist aufmerksam geworden. In dem neuen Film Aakrosh geht es um den Mord an dem 24-jährigen Nitish Katara, der 2002 getötet wurde, nachdem er sich in Bharti Yadav, die Tochter des Politikers D. P. Yadav aus Utta Pradesh verliebt hatte. Katara wurde mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen, mit Petroleum überschüttet und angezündet. „Die Affäre beschädigte den Ruf meiner Familie“, gestand Yadavs Sohn Vikas, der sich zu der Tat bekannte.

Wie konservativ viele Inder noch immer sind, lässt sich auch daran ablesen, dass der Regisseur des Films es für notwendig hielt, zu betonen, der Film sei nicht als Kritik an „Ehrenmorden“ zu verstehen. „Wir haben ein Fragezeichen am Ende stehen lassen, damit das Publikum selbst entscheiden kann, ob diese Praxis richtig oder falsch ist“, so Priyadarshan.

Kripa und Prashant würden zweifellos letzteres denken. Sie verstecken sich in einem sicheren Haus, 800 Kilometer von Delhi entfernt. Das Todesurteil, das ihr panchayat über sie verhängt hat, ist immer noch in Kraft.

Aarti und Sanjay sind zwar verheiratet, aber sie sind noch immer nicht frei. Auch gegen sie besteht ein Todesurteil. Die Befürworter der arrangierten Hochzeiten argumentieren oft, in anderen Kulturkreisen verliebe man sich vor der Hochzeit und entliebe sich danach, während man in Indien zuerst heirate und sich dann verliebe. Alles was Aarti und Sanjay verlangen, ist die Möglichkeit selbst herauszufinden, welcher Weg der richtige für sie ist.

„Wir lieben uns und wollen zusammen sein. Was ist so falsch daran? Warum sollte jemand das Recht haben, uns voneinander fern zu halten?“ fragt Aarti und die Wut blitzt in ihren Augen auf. „Keiner sollte eine solche Mutter haben.“

Kasten in Indien

Diskriminierung aufgrund der Kaste ist in Indien gesetzlich verboten, doch sie bleibt bei arrangierten Hochzeiten bestehen.

Die höchste Kaste sind die Brahmanen. Die niedrigste Kaste sind die Dalits, die einst die Unberührbaren genannt wurden. Mobilität zwischen den Kasten ist nicht möglich, und die Regierung subsumiert eine ganze Reihe von Kasten, die direkt über den Dalits stehen, unter der Bezeichnung andere rückständige Kasten.

In den alten Hindu-Schriften, den Veda, werden die Kasten kaum erwähnt. Das System scheint sich über mehrere tausend Jahre hinweg entwickelt zu haben.

Khap Panchayats, die lokalen Kastenräte, legen fest, wer heiraten darf und wer nicht.

Die Kastenräte ziehen auch das komplexe Gotra-System hinzu, ein Erbsystem, demzufolge der Mensch bei seiner Geburt einer bestimmten Abstammungslinie zugeordnet wird. Anders als innerhalb des Kastensystems, dürfen Menschen derselben Gotra einander nicht heiraten.

Übersetzung: Christine Käppeler

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16:55 11.10.2010
Geschrieben von

Gethin Chamberlain | The Guardian

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The Guardian

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