Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023
Am 7. Oktober 2023 hat die palästinensische radikal-islamistische Terrororganisation Hamas Israel überfallen. Bei dem Angriff wurden 1139 Menschen ermordet und 250 weitere als Geiseln in den Gazastreifen entführt
Main articles
Bischof Christian Stäblein: „Dieses Jahr am 7. Oktober ist es das erste Mal“
Heute gedenken Christen, Juden und Muslime in Berlins Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gemeinsam der Opfer des Hamas-Überfalls auf Israel. Eingeladen hat der evangelische Bischof Christian Stäblein. Was ist diesmal anders? Ein Gespräch
Nach diesem Einsatz wegen des 7. Oktober landeten israelische Soldaten in der Psychiatrie
Eine Gruppe israelischer Soldaten sollte nach dem 7. Oktober unter den Leichen der Täter nach Leichen von Opfern suchen. Ein „Haaretz“-Reporter sprach nun mit ihnen. Der Text enthält drastische Schilderungen von Leichen, Suizid und Traumata
Exklusiv-Bericht: Eineinhalb Wochen vor dem 7. Oktober wurde Benjamin Netanjahu gewarnt
Der Präsident der Arabischen Emirate soll Netanjahu in einem 45-minütigen Gespräch vor einem Hamas-Angriff gewarnt haben. Doch warum wussten die Geheimdienstchefs davon nichts? Recherchen der israelischen Zeitung „Haaretz“ geben Antworten
Dana Vowinckels Debüt erschien sechs Wochen vor dem 7. Oktober – dann änderte sich alles
Nach ihrem ersten Roman im Jahr 2023 steht nun Dana Vowinckels „Anton und Alma“ auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Er steht quer zu einer Öffentlichkeit, in der gegensätzliche Positionen zu Nahost kaum mehr vermittelbar scheinen
Dana Vowinckel: „Mein Roman lässt sich sicher auch von rechter Seite instrumentalisieren“
Dana Vowinckel gehört zu den meistbeachteten Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur. Ihr Roman „Anton und Alma“ steht auf der Buchpreis-Longlist und erzählt von jüdischer Identität und der offenen Wunde des 7. Oktober. Eine Begegnung
Welt als kontrollierte Halluzination: Ein Psychologe über unser Verlangen nach Gewissheit
Ob Gaza, Migration oder Corona: Aus Angst vor Verwundbarkeit legen wir uns Ideen zurecht, die nichts neben sich dulden. Das ist keine gesunde Grundlage für eine offene Gesellschaft, schreibt der palästinensische Psychologe Nicola Sahhar
7. Oktober 2023
Massaker auf Rave in Israel: Schreie erfüllten die Luft
260 junge Menschen erschoss die Hamas auf einem Festival nahe Gaza. Noch wissen viele Angehörige nicht, ob ihre Familienmitglieder getötet wurden oder als Geiseln verschleppt. Das Land steht unter Schock
Terroranschläge in Israel, Krieg in Gaza: Der Verrohung entgehen
Verschleppungen, Mord, Bomben, Hamas, Israel – die Informationen reichen nicht. Es sind zu viele. Und die verständliche Liebe für singuläre Ursachen hilft sicher nicht weiter. Das schließt nicht aus, über Schuld zu reden
Judith Butler über den Terror der Hamas und die Geschichte der Gewalt
Die Philosophin Judith Butler fragt, wie wir die Entstehung der Gewalt der Hamas verstehen können, ohne ihre Gräuel zu relativieren. Gibt es einen Weg, alle Leben im Nahen Osten gleichermaßen wertzuschätzen – und alle Opfer zu betrauern?
Hamas-Kämpfer erfuhren erst am Tag des Angriffs auf Israel, was geplant war
Es war eine kleine Gruppe der Führer der Hamas in Gaza, die zwei Jahre lang die Operation vorbereiteten, zu der es am 7. Oktober kam. Wie diverse Quellen besagen, wussten weder das Hamas-Exil noch die iranischen Autoritäten davon
Eva Illouz: Am 7. Oktober hörte das Herz der Linken auf, zu schlagen
Waren die Angriffe der Hamas ein normaler Widerstand im Nahost-Konflikt, wie Slavoj Žižek meint? Die israelische Soziologin Eva Illouz antwortet: Wenn die Linke die Rückkehr des mörderischen Antisemitismus nicht spürt, ist das ihr Ende
Buch über jüdische Punks und Antisemitismus: „Außenseiter im doppelten Sinn“
Tobias Johann und Andreas Borsch haben den Band „Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk“ herausgegeben. Die Texte sollen dazu beitragen, Punk als sicheren Ort offenzuhalten. Doch schon bevor sie zu lesen waren, folgte ein Shitstorm
„Sabotage“ von Yael Ronen an der Schaubühne: Darüber wird man ja wohl noch lachen dürfen
Die Dramatikerin Yael Ronen ist eine Meisterin ihres Fachs. Nun spießt sie in „Sabotage“ an der Schaubühne in Berlin deutsche Diskurse um Nahost auf. Das ist sehr komisch, aber am Ende drängt sich ein Verdacht auf
Eli Sharabi war 491 Tage Geisel der Hamas. Wie überlebt man als „Faustpfand mit Puls“?
Eli Sharabi war 491 Tage Geisel der Hamas im Gazastreifen – hungernd, ohne Tageslicht, in einem dreckigen Tunnel. Nun legt er einen eindrücklichen Bericht vor. Ein Buch über das Überleben – und ein großes Stück Zeugnisliteratur
Netanjahu sucht Gnade: Wer gewinnt den Machtkampf in Jerusalem?
Steht Israels Demokratie am Kipppunkt? Präsident Jitzchak Herzog muss über ein beispielloses Gnadengesuch für Benjamin Netanjahu entscheiden – letzteres hat einen mächtigen Fürsprecher. Kann ein Premier sich über Recht und Staat stellen?
„Die Tore von Gaza“ über den 7. Oktober als Stück: Wie führt man so einen Text auf?
Amir Tibon überlebte den 7. Oktober 2023 im Kibbuz Nir Oz. In „Die Tore von Gaza“ erzählt er davon. Nuran David Calis eröffnete mit diesem Text seine Schauspieldirektion am Salzburger Landestheater. Wie funktioniert das auf der Bühne?
Doku über am 7. Oktober 2023 verschleppten David Cunio: Gegen die Ökonomie des Schreckens
Tom Shovals „A Letter to David“ entstand aus der Verzweiflung: ein filmischer Brief, adressiert an seinen Freund, den von der Hamas am 7. Oktober 2023 entführten Schauspieler David Cunio
„Der deutschen Mehrheitsgesellschaft fehlt die Fähigkeit zur Sympathie für Juden“
Der 7. Oktober markiert für Jüdinnen und Juden die Erfahrung, dass die Vernichtung wiederkommen kann, sagt die Psychologin und Autorin Marina Chernivsky. Woher kommt die Kälte, mit der Nichtjuden in Deutschland darauf reagierten?
Philosoph Shaul Setter: „In Israel hat ein Prozess der Barbarisierung eingesetzt“
Das autoritäre Regime Netanjahus wird viele Formen des Lebens in Israel zerstören. Palästinenser werden hier kein Leben mehr haben, aber auch liberal und demokratisch gesinnte Israelis nicht, sagt der israelische Philosoph Shaul Setter
Zwei Jahre nach dem 7. Oktober 2023: Alles ist besser als das Schweigen
Moshe Sakal ist Mitgründer des Berliner Verlags Altneuland für hebräische Literatur. Hier schreibt er über die Traurigkeit, die seine Heimatstadt Tel Aviv seit dem 7. Oktober durchdringt, und von der Aufgabe, die Literatur jetzt bleibt
Autorin Sarah Levy über das Leben in Israel: „Es ist kompliziert, Israeli zu sein“
Sarah Levy schreibt über ihr Leben in Israel als neu Eingewanderte. In ihrem Buch „Kein anderes Land“ reflektiert sie über eine Gesellschaft, die vor lauter Traumata immer radikaler wird – und es liberalen Stimmen zunehmend schwer macht
Autorin Lee Yaron: „Netanjahu verkauft die Illusion, dass es ohne ihn noch schlimmer käme“
Lee Yaron hat für ihr Buch „Israel, 7. Oktober“ mit Überlebenden und Hinterbliebenen des Anschlags gesprochen. Ein Gespräch über das Erinnern an die Toten, den sinnlos fortgesetzten Krieg in Gaza und Freunde, die plötzlich zum Mord aufrufen
Wie Airbnb und Booking.com mit gestohlenem palästinensischem Land Geld verdienen
Zwei bekannte Reiseunternehmen bieten Hotelzimmer und Apartments im Westjordanland an. Das Problem: Sie befinden sich auf von israelischen Siedlern besetztem Gebiet. Was sagen die Firmen, wenn man sie mit ihrer Geschäftsmasche konfrontiert?
Yishai Sarid: „Ich bin ein Linker, kein Idiot: Die Palästinenser wollen uns hier nicht”
Der israelische Schriftsteller Yishai Sarid wirft Benjamin Netanjahu vor, den Krieg unnötig in die Länge gezogen zu haben. Die Rückkehr der Geiseln erfüllt ihn mit Erleichterung, Chancen für Verständigung sieht er jedoch kaum
Nach dem Tod von Yahya Sinwar: Wie wird dieser Krieg weitergehen?
IDF-Soldaten stießen auf den Hamas-Führer und mutmaßlichen Drahtzieher des Anschlags vom 7. Oktober: Sie töteten Yahya Sinwar, ohne zu wissen, dass er es war. Wie wird dies den blutigen Krieg in Gaza verändern?
Israelischer Regisseur: „Die Geiseln und die Toten in Gaza sind kein Kollateralschaden“
Der israelische Regisseur Alon Sahar kritisiert die politische Instrumentalisierung des Gedenkens zum 7. Oktober. Tote seien keine Nummern, sondern Menschen: So ruft er zu einer friedensfördernden Erinnerungskultur auf
Die US-Mainstream-Medien haben seit dem 7. Oktober versagt
Die Medien in den USA haben nicht nur die israelische Entrechtung der Palästinenser weitgehend ignoriert, sondern auch die Widersprüche in Israels Militärstrategie
Israel nach Hamas-Terror: Ein Jahr wie eine einzige, lange, schwarze, albtraumhafte Nacht
Der israelische Schriftsteller Eshkol Nevo sitzt schlaflos im Café, da überkommen ihn die Erinnerungen – zum Beispiel an die Schreibkurse mit Überlebenden, die immer wieder therapeutischen Charakter annehmen
7. Oktober: Gedenken in Berlin zwischen Trauer und Instrumentalisierung
Am Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas in Israel gibt es in Deutschland für echte Trauer wenig Platz. Wenn von Empathie die Rede ist, dann als Kampfbegriff
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