Romy Straßenburg
11.01.2013 | 12:28 44

Oh mon (départ) Dieu !

Frankreich In der Regel fällt beim Franzos nahezu jede Absurdität in die Kategorie "Liberté". Russe werden und die Putin'sche Demokratie preisen ? Olala, c'est chaud !

"Nastrovje ! Russen unter sich" (Illustration: Stefanie Bokeloh) 

"Nastrovje ! Russen unter sich" (Illustration: Stefanie Bokeloh)

C'est fou ! Immer wenn man denkt, der Franzmann ist an Absurdität nicht mehr zu übertreffen, schlägt er wieder zu ! Lange hatte es gedauert, den Abschied von Cher Nicolas zu verkraften. Schließlich verschaffte der ausgebuffte Haudegen uns zuverlässig Stoff. Sie denken : So weit ist es also. Journalisten in Paris werden von der Politik mit Kokain versorgt ! Nein, gemeint sind natürlich Gesprächsstoffe, Scoops (ja, das reimt sich auf boobs) aber nicht nur. Sarko war der Garant für Absurditäten aller Art : Gesindel, Geschwindel und am Ende sogar Windel ! Quelle chance !

 Mit Hollande sah es eingangs noch ganz gut aus, als die neue Première Dame Valérie Trierweiler den Twitter-Dolch zückte und der Ex vom Franzl Hölland in den Rücken stieß. Valérie wollte der Ségolène ihr Provinz-Pöstchen nicht gönnen und endlich gab's richtig Zickenkrieg ! Doch irgendwie müssen die der den Twitter-Account gesperrt haben - jedenfalls nix los, pantalon mort auf allen Fronten, grosse merde !

Schon war man geneigt, sich wieder diesen komischen Themen zuzuwenden, Sie wissen schon, Arbeitslosigkeit, Armut, Bildung usw. usw. (die Liste ist ja endlos, mit dieser ganzen misère). Doch da reitet er majestätisch auf die Bildfläche wie ein Husar (gut, in der Regel nutzt er besoffen seinen Scooter, von dem er kürzlich gefallen ist, weswegen ihm jetzt ein Prozess droht - aber das gibt ja kein schönes sprachliches Bild). Also ER, Gérard Depardow, ein Scoop-Garant, ein Sonnenstrahl am trüben Nachrichtenhimmel !

Schon lange hatte er das Stadium des "was'n Moppelchen, dufter Typ" hinter sich gelassen. Für die Rolle als Obélix war der Fatsuit überflüssig. Und parallel zu seinem Körpergewicht nahm auch sein ausgeprägtes Ego ganz neue Ausmaße an. Als ihm 2011 vor dem Start einer Air-France Maschine der Gang zur Toilette verwehrt wurde, pinkelte er kurzerhand in den Gang des Flugzeugs. Aber auch das verziehen die Franzosen ihrem international bekanntesten Filmstar. Doch nun geht es um weit mehr als die Reviermarkierung eines Alpha-Männchens. Hier geht es um die nationale Identität, ja, das seelische Gleichgewicht des Franzmanns. Beim Abgang, beim départ, mon Dieu, da hört der Spaß auf.

Eigentlich geht ja im göttergleichen Leben en France alles Anrüchige durch : Steuern hinterziehen = egal, ça se fait, macht man so. Maitresse oder Liebhaber halten = déjà-vu ! Generalstreik lancieren und Land still legen = Klassiker. Aber Russe werden und dem Putin zu seiner vorbildlichen Demokratie gratulieren ? Ça c'est chaud !

 Daher mein Vorschlag zur Güte : 

  1. Die Homo-Ehe (die in Frankreich wie einst die Dreyfus-Affäre    ganze Familien spaltet) durchsetzen.
  2. Die Homo-Ehe genau wie Depardieu nach Russland exportieren.
  3. Putin kann Gérard zum rechtmäßig angetrauten Ehemann nehmen.
  4. Gemeinsam können sie dann die Kinder der inhaftierten Pussy Riots adoptieren und wieder "auf Linie" bringen. Unterdessen wird die ebenfalls mit der russischen Nationalität liebäugelnde Brigitte Bardot gegen die Mitglieder der Frauen-Band ausgetauscht (Glienicker Brücke wie in guten alten Zeiten, yeah).
  5. Carla Bruni wird Mitglied der Pussys und Haudegen Sarko - back in business - macht als Manager der Band Karriere.

 

DANN, ja dann, wäre meine Welt absolument wieder in Ordnung !

PS: Falls auch Sie die russische Staatsbürgerschaft anstreben :  

http://jeveuxdevenirrusse.blogspot.fr/

Illustration : Stefanie Bokeloh (http://www.stefanimation.com)

Kommentare (44)

Wolfram Heinrich 12.01.2013 | 00:02

Ach, das ist mal wieder ein Artikel ganz nach meinem Herzen. Locker, flockig, zuckersüß und dabei bitterböse.

Und schreiben können Sie auch noch, eine selten gewordene Kunst.

Was mich irritiert, ja beunruhigt: Sie sind eine "Blaue", also keine normale Bloggerin, sondern beim FREITAG als Freie Mitarbeiterin bekannt. Trotzdem erscheint Ihr Beitrag nicht im redaktionellen Teil. Freizeit also, kein Honorar. Ja, spinnt der Beppi?

Da bekommt der FREITAG eine Perle angeboten und die landet dann in der Community...

 

Ciao

Wolfram

Wolfram Heinrich 12.01.2013 | 00:31

@Georg von Grote

Das reicht bei mir nur zum durchs Land fahren, essen und einkaufen :-)

 

Was also knallst mir Französisch vor den Latz? Mir, der ich von frangsä so viel  versteh wie die Kuh vom Tangotanzen.

 

Ich vermute mal, es bleibt da schon ein wenig Zaster hängen. Hoffe es wenigstens.

Aber ansonsten einer Meinung. Nur für online zu schade.

 

Hai ragione, assolutamente. Daß wir mal einer Meinung sind - darauf sollten wir einen heben. Salute!

 

Ciao

Wolfram

Wolfram Heinrich 12.01.2013 | 00:49

@Georg von Grote

Sorry, nicht nachgedacht, dass ausser Potschamperl und Böfflamott in Bayern nix mehr übrig geblieben ist von Napoleon :-)

 

Na, na, immerhin ist Bayern in seinen jetzigen Grenzen von Napoleon übriggeblieben. Und wir ham ein Schmieserl, einen Trottjoa und natürlich die Schwolische.

 

Nee, Starssenburgs Texte sind meistens ein Vergnügen. Ich bin da blos befangen, bekomme immer Heimweh :-)

 

Ich war nie in Fronkreisch, meine Heimwehtränen beginnen bei so was zu tropfen:
 

 

Ciao

Wolfram

Wolfram Heinrich 12.01.2013 | 01:17

@Georg von Grote

Ich bin mit dem hier aufgewachsen :-)

 

Ich habe seinerzeit Latein gewählt statt Französisch. Ob es richtig war, weiß ich bis heute nicht. Französisch ist für mich bis heute die Sprache der grenzenlosen Arroganz.

Das liegt natürlich nicht an den Franzosen, sondern daran, daß ich die französische Sprache vor allem von französischen Intellektuellen (Sartre, den ich schätze, nehme ich ausdrücklich aus) und Politikern kenne. Als Kind habe ich öfter De Gaulle im Fernsehen gesehen und ich dachte mir, sein langes Gesicht käme daher, daß er von klein auf hatte Französisch sprechen müssen. Sein Nachfolger Pompidou, eher ein Breitmaulfrosch, hat mich dann eines Besseren belehrt.

Wie auch immer, bei so was geht mir das Herz auf:

 

Die Franzosen haben es immerhin geschafft, einem ihrer Chefs den Kopf abzuschlagen. Und wir? Der unselige Wilhelm II. durfte in Appeldoorn Holz hacken, niemand hat seinen Kopf auf den Richtblock gelegt.

 

Ciao

Wolfram

tlacuache 12.01.2013 | 05:12

Erst mal Romy:

"Estoy impressionado" *****

Me queda sin comentario...

Grothe + Wolfram, heiratet doch, dann kann der Grothe dem Heinrich endlich Französisch einprügeln und der Hemul beisst dem Grothe anständiges Italienisch rein...

Wegen Pompidou + Gaulle und so:

War nicht mehr ganz meine Generation, Giscard d'Estaing sah neben dem Hemul, ääh Helmut Schmidt immer wie ein Wadenbeisser aus, aber zum Glück sind auch da Promis aus der Filmbranche vertreten.

Timothy Hutton ist eigentlich ein ganz politischer, Bowie sachte so schön: "This is not america", aber zum Glück ist der Hutton jetzt Freimaurer, aber bevor mir die Hoolywoodschauspielergewerkschaft meine Rente nicht zahlt, heirate ich lieber die Nichte vom  Giscard d'Estaing...

Grothe, übernehmen Sie, dass ist ihr Metier

;-))))

Wolfram Heinrich 12.01.2013 | 10:44

@tlacuache

"Der Große Hirschgraben ist hibbdebach, allwährend Sachsenhausen dribbdebach liegt."

Das ist erschreckend, der W. Heinrich muss gesperrt werden, kann man dem W. Heinrich eigentlich noch was erzählen?

 

Der Heinrich hat bereits in früher Jugend die "Firma Hesselbach" (Ei, Kall!) geguckt. Und den "Blauen Bock", damals noch mit Otto Höpfner, dem singenden Metzger. Ich hab den Kleinen Hessenschein.

 

Ciao

Wolfram

Wolfram Heinrich 12.01.2013 | 12:47

@tlacuache

Ich häng dir gleich noch die Ultras aus der Südkurve des Eintrachtstadions an den Hals, glaube mir, sogar DA habe ich noch Kontakte, ich muss nur sagen: "Der W. Heinrich glaubt heute noch das die ***** genauso schlau wie du Unterpigmentierter bist", und Schwups, hast du die Kacke am Hals...

 

Nein, bitte nicht die Ultras! Über die Mafia können wir reden, aber nicht über die Ultras. Ich hab sie noch im Ohr, die Hesse, damals im Stadion an der Grünwalder Straße:

Ihr seid Bayern, mir sin Hesse,

Was mir scheiße mißt ihr fresse.

 

Ich hoff ja bloß, daß der Normal-Ultra das Wort "Unterpigmentierter" nicht versteht. Aber wahrscheinlich hält er das für eine gegen sich selber gerichtete Beleidigung und - schawupp! - hast du die Kacke am Hals. Der Ultra fliegt einfach mit Ryan Air zum Schnäppchenpreis nach Ackerpulko und frägt dort den diensthabenden Indio "Ei Maya, wo find ich hier die Beudelratt?" und schon deutet der Indio in die richtige oder irgend eine andere Richtung (1).

 

Ciao

Wolfram

(1) Meine Erfahrung aus Italien ist: Ein Italiener wird nie zugeben, daß keine Ahnung nicht hat, er wird dir immer eine freundliche Auskunft geben. Auf die wiederum du nichts geben solltest. In spanischsprachigen Ländern ist das wahrscheinlich nicht anders.

tlacuache 12.01.2013 | 13:06

"(1) Meine Erfahrung aus Italien ist: Ein Italiener wird nie zugeben, daß keine Ahnung nicht hat, er wird dir immer eine freundliche Auskunft geben. Auf die wiederum du nichts geben solltest. In spanischsprachigen Ländern ist das wahrscheinlich nicht anders."

Darauf verwette ich mein Seelenheil (♫Maria Magdalena♫), so ist es ;-)

Kennst Du eigentlich den heiligen Judas Thaddäus? Du bist doch so ein Kirchenprofi, der soll auch aus Hessen kommen...

Der hilft immer in so schwierigen Fällen (wie Dir).

Nein, du alter Schlauberger, der Jesus höchstpersöhnlichst kann in Hessen gezeugt worden sein, sachte so ein Anthropologe Doctore, aber da kann so ein Bayer oder Proissn halt nicht mithalten,

Götter vögeln nur im Rhein/Main - Gebiet...

;-)))

Wolfram Heinrich 12.01.2013 | 13:23

@tlacuache

Obst du nicht vielleicht deine Kommentare zu meinen erleuchteten Ausführungen an meine Ausführungen anhängen könntest? Ansonsten ich nämlich keine Meldung bekomme, daß ein Kommentar für mich angekommen ist.

 

"(1) Meine Erfahrung aus Italien ist: Ein Italiener wird nie zugeben, daß keine Ahnung nicht hat, er wird dir immer eine freundliche Auskunft geben. Auf die wiederum du nichts geben solltest. In spanischsprachigen Ländern ist das wahrscheinlich nicht anders."

Darauf verwette ich mein Seelenheil (♫Maria Magdalena♫), so ist es ;-)

 

Romanische Seele halt.

 

Kennst Du eigentlich den heiligen Judas Thaddäus? Du bist doch so ein Kirchenprofi, der soll auch aus Hessen kommen...

 

Den Judas kenn ich leider nicht. Aber der andere, der richtige Judas, der soll aus Aich in Niederbayern kommen. "Einer von Aich wird mich verraten."

 

Ciao

Wolfram

tlacuache 12.01.2013 | 13:39

"Obst du nicht vielleicht deine Kommentare zu meinen erleuchteten Ausführungen an meine Ausführungen anhängen könntest? Ansonsten ich nämlich keine Meldung bekomme, daß ein Kommentar für mich angekommen ist."

Herrgott, hier ist's halt 6.32 Uhr, die Pigmente ziehen sich gerade wieder stramm an für die Morgensonne, die Neuronen blähen sich schon wieder gegen die Dengue - Attaken, Tigermücken auf dem Vormarsch, und da soll man noch das Kommentarfeld im Überblick haben...

Aldersbach ist nicht Überall...

Und Kriech' ist sowieso, irgendwo

 

Romy Straßenburg 12.01.2013 | 15:52

Sehr geehrte Herren Grote und Heinrich, 

schön, dass der Artikel Anlass für Ihre ausführliche und amüsante Auseinandersetzung über wie auch immer geartete Identitäten ist.

Natürlich freut mich auch, zu sehen, wie Sie ihre Sprachkenntnisse (chapeau bas) auffahren ! Der Franzose hätte bestimmt generös geurteilt : Pas mal, pas mal, pas mal !

(Wobei ich passenderweise anmerke, dass (von wegen Liberté Toujours), im Land des vom Rauch umwolkten Serge Gainsbourg die Zigarettenpreise mittlerweile in unerschwingliche Höhen geklettert sind und das Rauchverbot dazu geführt hat, dass auch das Pariser Café du coin nicht mehr das ist, was es mal war (sehen Sie, die "guten alten Zeiten" betrauert man selbst schon mit kurz vor 30).

Aber bevor ich abdrifte (ist das ansteckend, was Sie vormachen:)?) bringe ich Licht in das Community-Dunkel: Es gibt ja so'ne und solche - also so'ne Texte/Beiträge/Reportagen  (eine kleine, bescheidene Zahl konnte man auch in gedruckter Form lesen), die ich als Freie Mitarbeiterin beisteuere.

Und dann gibt es solche Gedanken, die einem so drängend auf dem Herzen liegen, dass man sie right away loswerden muss, ohne das "Sind- Sie-interessiert-an-einem-Artikel-Prozedere"... und die schreibt man dann einfach von der Leber weg als Community-Eintrag auf seinem Blog (der mit der Autorenseite verknüpft ist) ohne den Geldbaum abzuernten. Dafür beschert es aber so sympathische Kommentare (merci beaucoup) wie die Ihren. Derlei Kontributionen machen aber vor allem Spaß, weil sie Anlass sind, mal wieder mit meiner Freundin (der Illustratorin s.o.), die in Berlin sitzt, via Skype etwas Ausgebufftes auszutüffteln, Sie können sich vorstellen, wie man als Freelancer vor Langeweile stirbt :)  

Was die Identitätsfindung angeht, hab ich darüber kürzlich noch Folgendes von mir gegeben, das möglicherweise Ihr geschätztes Interesse berührt :

http://www.theeuropean.de/romy-strassenburg/5610-eine-deutsche-in-frankreich

(vergessen sie den Titel und den Antexter, der nicht aus meiner Feder stammt). 

Aus Paris wünsche ich den Herren einen excellente journée !! 

Romy

Georg von Grote 12.01.2013 | 17:13

Merci und gerne gelesen den verlinkten Link weil sich dabei auch ein gutes bauchgefühl verbreitet hat, was alles in so kurzer Zeit machbar ist, nach jahrhundetelanger Abneigung.

Holte auch Erinnerungen hervor an die Anfänge, als sich die deutsch-französische Freundschaft noch in den Kinderschuhen befand, man manchmal nur der boche war, ab und zu auch der sale und man sich zwangsläufig tiefer in die Geschichte vergraben musste, um zu verstehen.

Paris pulsierte damals schon nur anders. Es kribbelte jedesmal, wenn man sich über Malmaison, Neuilly und die Porte Maillot langsam nach Paris vortastete und wenn der Arc auftauchte war man fast schon da. Da kreuzte noch kein Périphérique den Weg, keine Défense nahm die Sicht und auf den Élysée reihte sich Café an Café unterbrochen von Modegeschäften. Das Georges V gabs damals schon, den Mac D nicht. Eine Beleidigung fürs Auge damals war die Eröffnung des Drugstore damals ganz am Anfang. Es war aber auch die Zeit der OAS und natürlich von Charles, le Général. Les Halles waren noch im Zentrum und meine Eltern schwärmten von der Fisch- oder Zwiebelsuppe dort, die man fully dressed nach der Oper zu sich nahm. Ich durfte das nur tagsüber genießen :-)

Städte verändern sich zwangsläufig und vielem trauert man nach, weil verschwunden. Aber Paris ist für mich trotzdem immer glaich geblieben. Wenn man endlich den Weg von Charles de Gaulle geschafft hat, war man zuhause. Und es gibt sie noch, les petit coins, wo man einfach eintauchen kann und es egal ist, welchen Pass man gerade in der Tasche hat.

Aber die Menschen haben sich verändert, man merkte das, wenn man später in Frankreich Jugendaustausch gemacht hat. Deutsch war plötzlich die favorisierte Sprache an den Gymnasien, man wollte Hegel, Kant Schopenhauer,  Schiller, Gothe und all die anderen im Original lesen. Gut, manchmal musste man ihnen noch klarmachen, dass es zwei Deutschlands gibt, eines, dass nach Frankreich darf, das andere nicht. Löste manchmal Irritationen aus, in Geschichte gans noch Nachholbedarf.

Hat sich heute alles geändert. Und letztlich trügt mich, so glaube ich wenigstens, dass Franzosen, ob jung oder alt, prinzipiell Deutschland mittlerweile offener gegenüberstehen, als umgekehrt.

Suchen Sie nicht weiter nach der Identität, akzeptieren Sie einfach beide, die deutsche, wie die französische.