Gold Star For Robot Boy

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03.05.2011 | 22:43

Bin Laden war unbewaffnet und sein Kopf explodierte

"Al-Kaida-Chef Osama bin Laden war bei seiner Tötung durch ein US-Sondereinsatzkommando unbewaffnet. Das teilte die US-Regierung in Washington mit. "Bin Laden wehrte sich auf andere Weise"."(n-tv)

Auch Bin Ladens Ehefrau ist bei dem Einsatz anders als zunächst mitgeteilt nicht getötet worden und wurde von ihm auch nicht als menschliches Schutzschild benutzt, wie es noch vor zwei Tagen hieß. Sie sei auf einen US-Soldaten zugestürmt und mit einem Schuss ins Bein verletzt worden.

"Noch keine Entscheidung gibt es in der Frage, ob Fotos von der Leiche Bin Ladens veröffentlicht werden. Carney sagte, die Bilder seien zweifellos "grausig" und könnten Bin-Laden-Sympathisanten aufwiegeln. Vor diesem Hintergrund werde geprüft, ob es nötig sei, sie der Öffentlichkeit zu präsentieren. Bin Laden soll zwei Mal in den Kopf getroffen worden sein, einmal direkt über dem linken Auge. Wie es in Medienberichten hieß, "explodierte sein Kopf"."

Bäh, sowas wollen wir uns bei aller Freude natürlich nicht ansehen. Andererseits: Kann es schlimmer als die Kill Team Photos, die Abu-Ghuraib Bilder oder das Collateral Murder Video sein ?

„Das wichtigste für uns ist, Osama Bin Laden zu finden. Es ist unsere oberste Priorität, und wir werden nicht ruhen, bis wir ihn finden.“ (George W. Bush am 13. September 2001)

Ich weiß nicht, wo er ist. Ich habe keine Ahnung, und es kümmert mich wirklich nicht. Es ist gar nicht so wichtig. Es ist nicht unsere Priorität.“ (George W. Bush am 13. März 2002)

Bush: "We Will Find Osama Bin Laden and Bring Him to Justice"

Obama:"Justice Has Been Done"

U.S. Refusal of 2001 Taliban Offer Gave bin Laden a Free Pass :

" When George W. Bush rejected a Taliban offer to have Osama bin Laden tried by a moderate group of Islamic states in mid- October 2001, he gave up the only opportunity the United States would have to end bin Laden's terrorist career for the next nine years.The al Qaeda leader was able to escape into Pakistan a few weeks later, because the Bush administration had no military plan to capture him.The last Taliban foreign minister, Wakil Ahmed Muttawakil, offered at a secret meeting in Islamabad Oct. 15, 2001 to put bin Laden in the custody of the Organization of the Islamic Conference (OIC), to be tried for the 9/11 terror attacks on the United States, Muttawakil told IPS in an interview in Kabul last year."

Frankfurter Rundschau:

" Bereits zuvor, zwischen 1999 und 2001, gab es offenbar mehrmals Angebote des Taliban-Regimes, Osama Bin Laden auszuliefern. Dies berichtete unter anderem das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) unter Berufung auf den afghanisch-amerikanischen Geschäftsmann Kabir Mohabbat. Nach eigenen Angaben war Mohabbat damals als Vermittler zwischen beiden Seiten tätig. "Ihr könnt ihn haben, wann immer die Amerikaner bereit sind", habe ihm der Taliban-Außenminister Ahmed Mutawakil gesagt. "Nennt uns ein Land und wir werden ihn ausliefern."Im November 2000 soll es sogar ein Geheimtreffen zwischen Vertretern der USA und der Taliban in Frankfurt gegeben haben, um diese Frage zu diskutieren. Nach Angaben Mohabbats unterbreiteten die Afghanen bei den Verhandlungen in einem Nobelhotel mehrere Angebote. Unter anderem seien sie bereit gewesen, den Terrorchef an ein Drittland auszuliefern, von dem aus er an den Internationalen (Straf-)Gerichtshof in Den Haag hätte überstellt werden können. In der US-Botschaft in Pakistan sollten später Verhandlungen über Ort und Zeitpunkt der Übergabe Bin Ladens stattfinden."

Elite Officer Recalls Bin Laden Hunt: Delta Force Commander Says The Best Plan To Kill The Al Qaeda Leader In 2001 Was Nixed

Märchenstunde im Bundestag

 
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Kommentare
Joachim Petrick schrieb am 04.05.2011 um 00:55
@

"Ich weiß nicht, wo er ist. Ich habe keine Ahnung, und es kümmert mich wirklich nicht. Es ist gar nicht so wichtig. Es ist nicht unsere Priorität.“ (George W. Bush am 13. März 2002)"

War zu dem Zeitpunkt auch in der US- Administration an maßgeblicher Stelle klar, dass Osama Bin Laden in einem komfortablen Hausarrest in einer miltärischen Anlage in Pakistan interniert "geparkt" war, um den deligitimierten Krieg gegen den Iraque vorzubereiten.
apatit schrieb am 04.05.2011 um 07:38
Wenn “wir“ kriminelle Verbrecher mit kriminelle Mittel zur Strecke bringen, wo ist dann der Unterschied? Keiner kann einen doch weiß machen, dass der super Geheimdienst CIA, mit den noch 16! anderes Diensten in den USA nicht wusste, wo sich sein anfänglich gefördertes Projekt bin Laden aufhält. Es sind wenige Stunden vergangen, und schon werden die ersten Widersprüche laut. Bin Laden war bewaffnet und dann mal wieder unbewaffnet. Ich verteidige hier keine Terroristen, die Art und Weise der “Volksverblödung “ stört mich! Auch stört mich Frau Bundeskanzlerin`s “Freude“ – ihre Reaktion auf die Tötung bin Ladens ist schon ein starkes Stück gewesen. Sicherlich war der Terrorist auch Mann, Vater, hatte Geschwister oder Kinder – da macht man nicht “hä, hä“. Alles erschreckt mich, dabei, Jubelorgien, Rachegelüste. “Man kann sich als Mensch und erst recht nicht als Christ über den Tod eines Menschen freuen“!!!
Joachim Petrick schrieb am 04.05.2011 um 15:37
@apatit

Ist Angela Merkel des Wahnsins Schwachsinn fette Beute geworden, dass sie eine Angie Ode an die Freude über den Tod Osamas anstimmt, der, angesichts seiner abstrus fatalen Neigung, sich Verbrechen zu rühmen, die er womöglich weder organisiert , noch begangen, nach dem rechtsstaatlichen Prinzip der Unschuldsvermutung, noch nicht einmal als Angeklagter, sondern nur als Beschuldigter galt und posthumzu geltenhat.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 08:30
"Bin Laden soll zwei Mal in den Kopf getroffen worden sein, einmal direkt über dem linken Auge. Wie es in Medienberichten hieß, "explodierte sein Kopf""

Na bitte, da haben wir es eben. Man wollte Bin Laden nur verhaften und man hat ihn erst dann erschossen als er angefangen hat, Widerstand zu leisten? So ein Quatsch. Erstens, um ihn zeitweise auszuschalten und zum Widerstand nicht fähig zu machen, hätte es vollkommen ausgereicht, ihm Beine und Arme anzuschießen. Zweitens, eine normale Kugel kann den Kopf auf gar keinen Fall zum Explodieren bringen. Das ist so rein technisch unmöglich. Normale Kugeln explodieren im Körper nicht.

Es gibt aber auch solche Waffen für Sondereinheiten, die alle möglich Wirkungen im Körper erzielen... u.a. auch explodieren können. Jetzt sagen wir aber mal, ich will jemanden verhaften und ans Gericht überliefern. Ich weiß, dass er gefährlich ist und Widerstand leisten kann. Daher nehme ich die Waffe mit. Ich weiß aber auch, dass er lebendig verhaftet sein sollte und danach in der Lage sein, beim Gericht auszusagen, d.h. seine Körperteile - welche auch immer - müssen während des Angriffes nicht explodiert werden. Daher lade ich meine Waffe mit normalen Kugeln. Das reicht völlig aus, um einen auszuschalten, falls er Widerstand leistet. Und diese Kugel können später rausgeholt werden und der Mann wird zur Gerichtsaussage fähig gemacht. Wenn ich aber von Anfang an Bescheid weiß, dass ich gehe, um einen zu töten, und dass er dann später der Öffentlichkeit nicht gezeigt wird, sondern einfach ins Wasser geworfen, so dass ihn keiner je wieder findet, dann nehme ich eben diese teuflische Waffen der letzten Generation, die aus einem garantiert ein Stück Hackfleisch machen.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 08:40
Es war bestimmt eine Kugel mit einem ähnlichen Mechanismus wie ein Leopoldsapfel.
apatit schrieb am 04.05.2011 um 09:21
US- Tradition “ Lieber ein toter Indianer ist ein guter Indianer “ Hier wurde gezielt getötet und den Zeugen bin Laden für immer zum schweigen zu bringen. Basta und aus!
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 09:35
Verehrte Kollegen, Fakt ist, dass Osama Bin Laden bisher für die Terror - Abwehr - Industrie ganz nützlich war. Mir scheint, dass längst bekannt war, wo der Mann war. Immerhin hatte man soviel Zeit, sein Haus auf Guam nachzubauen, die S.E.A.L.S wochenlang an diesem Modell üben zu lassen, um dann den medial günstigsten Zeitpunkt für den Zugriff abzuwarten. Freitag war ungeeignet, da Prince William heiratete, Samstag ist alles noch besoffen vor Glück über die Hochzeit des Jahres, Sonntag ist 1. Mai, auch nicht gut, aber Montag, zur besten Sendezeit, da passte es. Es ist klar, dass der amerikanische Rechtsstaat auf alttestamentarischen Geboten aufgebaut ist. Ergo gab es nur eine Maxime: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Was bitte sollte man mit dem Terrorfürst einer Franchisekette namens "al-Quaïda" auch in amerikanischen Gerichtssälen anfangen? Wie wäre die Beweislage gewesen? Jeder drittklassige Anwalt hätte ihn da rausgeboxt. Also war das ein staatlicher Mordauftrag. Ich weine dem Kerl keine Träne nach. Der amerikanische Präsident hat jedoch das Risiko auf sich genommen, die Franchise-Kette al-Quaïda, der gerade die Kundschaft abhanden zu kommen drohte, weil die Revolutionäre eben diesen Kampf gegen die Despoten mit friedlichen Mitteln wesentlich besser bewältigen und damit ganze Staaten umkrempeln, dass nun aus dem Franchisegeber Osama Bin Laden eine Legende entsteht, die wieder einen neuen Mythos schafft. Die unwürdige Beerdigung von Osama Bin Laden wird weitere Terroristen auf den Plan rufen. Der Terrorgefahr steigt! Cui bono? Den Anti-Terror-Jägern, bestehend aus reaktionären Politikern und der Waffenindustrie. Die Bürgerrechte werden geschliffen!

Herzliche Grüsse
Monsieur Rainer
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 09:46
Es gibt hier User, die können nichts anderes als Polemik.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 09:57
Es gibt hier auch User, die keine weitere Argumente haben als den anderen Diskutanten Polemik vorzuwerfen, und die es wirklich glauben, dass es ausreicht, um eigene Position zu begründen.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 22:03
Wir lachen alle weg…
Alien59 schrieb am 04.05.2011 um 10:10
Auch ein interessanter Artikel - wenn das so stimmt, würde mir noch einiges dazu einfallen:
"Sources said one of the two women taken into custody from the compound by Pakistani forces was one of Osama bin Laden’s several wives.

“She is Yemeni and became unconscious during the operation,” said an official. Pleading anonymity, he said the woman was provided necessary medical aid till she became conscious. 



“During preliminary investigations, the lady said they moved to the Abbottabad house five to six months ago,” the Pakistani official said, adding that she did not provide further information about bin Laden or his shifting to the house. 



The official said a 12-year-old daughter of bin Laden was among the six children rescued from the three-storey compound.

The daughter has reportedly told her Pakistani investigators that the US forces captured her father alive but shot him dead in front of family members. 



According to sources, Bin Laden was staying on the ground floor of the house and was dragged on the floor to the helicopter after being shot dead by US commandos."
english.alarabiya.net/articles/2011/05/04/147782.html

Sollte man ganz lesen, aber besonders interessant - da sonst noch nirgendwo so zu lesen, waren die Aussagen, dass OBL in diesem Haus nicht seit fünf Jahren, sondern seit fünf oder sechs Monaten dort gelebt habe - und dass er lebend gefasst und anschließend erschossen worden sei.
Das dürfte so auch in arabischen Zeitungen stehen - egal, was daran wahr ist, welche Version stimmt, aber ich denke, der Ärger für Obama geht erst noch los. 


Ehemaliger Nutzer schrieb am 04.05.2011 um 10:42
Als wir noch im Zeitalter von Papiergeld lebten und Banküberfälle noch eine Möglichkeit waren schnell zu Reichtum zu gelangen, gab es auch das "Berufsrisiko" ein Loch in den Kopf zu bekommen wenn Geiseln involviert waren. Too bad. Aber so wie diese Berufsgruppe "Opfer" des Wandel beim bargeldlosen Zahlungsverkehr wurde, ist auch OBL als Werkzeug für "democracy engineering" obsolet geworden. Der "medial günstigsten Zeitpunkt für den Zugriff" scheint tatsächlich eine Rolle gespielt zu haben, was meine Zweifel an dem Wahrheitsgehalt der offiziellen Stellungnahmen nur noch mehr nährt.

Nach den vielen Lügen von offiziellen Stellen ist es besser konkrete Beweise zu fordern! Dieser Unfug von "Igitigitt-Fotos" als Schutzbehauptung für eine weitere Lüge anzusehen ist nicht spekulativ. Zu sehr wird in den englischsprachigen Medien Pakistans Verantwortung diskutiert. Das ist nicht nur ein Ablenkungsmanöver, sondern es lässt tieferen Einblick auf die kommende Entwicklung zu... Solange nicht endlich konkrete Beweise vorliegen die von unabhängigen Gutachtern verifiziert werden können ist alles nur Spekulation, egal wer was wo schreibt.
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