Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

23.09.2011 | 15:14

Benedikt XVI, ein Papst mit Herz ohne Hörsinn?

Was ist verhängnisvoller, was befreiender, ein genwäriger Hörsturz im päpstlichen Herzen oder der Sturz des Heiligen Stuhls?

Was mich insbesondere an der Rede Papst Benedikts XVI verstört hat, ist die klammheimlich polarisierende Positionierung eines Kulturkampfes der christlich- abendländisch- jüdischen Religionskultur gegen die morgenländisch islamische Religionskulur, indem Papst Benedikt XVI wohlweislich mit kaltem Hauch Philosophen der Antike in Athen, Rom im Sinne angeblich chistlicher theologischer Maximen bei der Findung und Setzung von Recht, historisch aberwitzig umdeutend, für den Katholizismus vereinnahmt, den Islam als dritten Stamm der abrahamiitischen Religionen mit seinen Recht bildenden Heiligen Orten im frühen Mittelalter aber selbst nach den Einlassungen unseres Bundespräsidenten Christian Wulff, angesichts von nahezu vier Millionen glaubensnahen, glaubensfernen Muslimen/innen in Deutschland:

"Der Islam ist Teil der deutschen Gesellschaft geworden"

mit beredtem "Herzen ohne Hörsinn", robust eisern wie kievig professoral lächelnd, ignoriert.

Kaltschnäuzig finde ich Papst Benedikts XVI hoch ambitionierte Einlassung auf das Gleichnis ( Bibel, 1. Buch der Könige Altes Testament ) von der Bitte Salomos an Gott, ihm ein
"Hörendes Herz"
für seine Regentschaft als König des Volkes Israel vom Stamme Abrahams zu schenken, um dann selber als angemaßter Stellvertreter Gottes auf Erden vom Heilien Stuhl "Papamobil" mit forschem Sinn, angesichts dringlicher Anfragen von Bundespräsident Christian Wulff sein "Herz ohne Hörsinn" zu offenbaren..

Deshalb meine Fragen:
Ist Benedikt XVI , auf dem völkerrechtlich anerkannten Heiligen Stuhl ein Papst mit Herz ohne Hörsinn?

Was ist verhängnisvoller, was befreiender, ein Hörsturz im päpstlichen Herzen oder der Sturz des Heiligen Stuhls?

In dem Feitag Blog von Michael Jäger:

www.freitag.de/politik/1138-durfte-der-papst-schweigen

Papstrede | 22.09.2011 19:55 | Michael Jäger
Durfte der Papst schweigen?
Ein Papst spricht im Bundestag: welch eine Sprecherposition! Doch über die eigentlich interessanten Fragen sprach er nur hinter verschlossenen Türen mit der Kanzlerin

geht es für mich u.a. um die hochinteressante Einlassungen des Bloggers ChristianBerlin:

"wenn man voraussetzt - wie der Papst das getan hat - dass sich der Identitätskern Europas schon in der Antike herausgebildet hat, dann kann der Islam bei dieser Matrixbildung keine Rolle gespielt haben, weil es ihn da noch nicht gab."

Meine Antwort:

Gerade darin sehe ich den päpstlichen Versuch, die Entwicklung des Menschenrechts, der Rechtsstaatlichkeit kaltschnäuzig relativierend in die Antike zu verlegen, um sich unangemessen mit fremden Federn schmückend, den Islam federlos aussehen zu lassen.

Damit dementiert Papst Benedikt XVI selber seine Grundsatzrede vom angeblich leidlichen Relativismus des Glaubens und Denkens in dieser unserer Zeit als lebendiges Beispiel an professoral praktiziertem Relativismus.

Mehr professoral theologisch theophratisch bombastischer Relativismus auf dem Heiligen Stuhl wie in diesem Pontifikat Papst Benedikt XVI  war und ist bei Lichte betrachtet so heikel nie gewesen.

Das wiederum sei Papst Benedikt XVI  mit
"Hörendem Herzen"
bei allem intelletuell brennenden Sinnen & Trachten als Vorliebe und Neigung durchaus vergönnt.

"Natürlich ist die Negativ-Erwähnung problematisch. Sei steckte m.E. in dem vergleichenden Satz, das Christentum habe als einzige Religion seine Voten zur Regelung weltlicher Rechtsfragen nicht aus einer Offenbarung abgeleitet. Da muss man fragen, ob diese religionsgeschichtliche Einschätzung stimmt."

Meine Antwort:

Du drückst Dich da fraglos zurückhaltend aus.
Warum?
Voten zur Regelung klerikaler wie weltlicher Rechtsfragen werden bis heute in der Römisch Katholischen Kirche demokratiefern hinter verschlossenen Türen im Vatikan durch ein kadinal erlesen ausgewähltes Volk der Wenigen abgeleitet, um dann als göttlich seligsprechende  Eingebung und heilige Offenbarung, urbi et orbi, verbreitet zu werden..

Da hat Papst Benedikt XVI wohl im intellektuell hochtrabenden Eifer seiner professoralen Rede "Spiritus Sanktus" ein Eigentor geschossen.

Übrigens haben alle? europäischen Staaten die Menschenrechtskonvention unterschrieben - bis auf den Vatikan!"

Mutmaßlich hat der Vatikanstaat als erste völkerrechtich anerkannte Steueroase seit den Bauernkriegen von 1525 mit der Schweiz als Appendix Anhang, ebensowenig die UNO Charta gegen Korruption und Abgeordnetenbstechung unterzeichnet, geschweige denn raifiziert wie Deutschland.

tschüss
JP

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
apatit schrieb am 24.09.2011 um 09:25
…Papst in Thüringen Eichsfeld ( Etzelbach ) – in zwei Gottlosen Diktaturen haben die Eichsfelder getrotzt oder so ähnlich, passt ins Eichsfeld, da jubelt man wahrscheinlich ohne tiefgründig nachzudenken. ( Totalitarismus Fans unter sich? ) Dann ist aus der Ökumene ein politischer Rohrkrepierer geworden, geschweige die Kosten des Besuches, schnell paar Straßen gemacht usw. Zum Glück ist der Spuk bzw. der Missionierung – Versuch nun vorbei und der nächste Papst kommt erst wieder in 1000 Jahren! Und noch was, wer bestimmte Thüringer Zeitung liest, der stellt fest: Die Zeiten der Zentralorgane sind wieder da, oder alte Mitarbeiter wurden reaktiviert!
apatit schrieb am 24.09.2011 um 09:27
Übrigens haben alle? europäischen Staaten die Menschenrechtskonvention unterschrieben - bis auf den Vatikan!" - Richtig - !!!
Joachim Petrick schrieb am 24.09.2011 um 10:47
@apatit

Die Ein- und Umpflugschneise Papst Benedikts XVI in Thüringen Eichsfeld ( Etzelbach )grinst in diesem jahre des Herrn 2011 besonders breit als römisch teutonisches Amselfeld gen Himmel, hat der Papst benedikt XVI doch nicht nur sein Gastgeschenk vergessen, sondern vergessen der Gerechtigkeit für Bruder Dr. Martin Luther die Lanze der päpstlichen Acht und des Banns von 1521 zu brechen.

Was für eine schäbige Wahl der Formulierung von Papst benedikt XVI, wenn er dort in Thüringen davon spricht, wer da meint, er käme mit einem zu erwartenden Gastgeschenk, den müsse er unrealistisch nennen, sei doch die sache des Glaubens in bestimmten Fragen eine politische Sache zwischen Staaten. Implizit meint Papst Benedikt XVI damit unverhohlen, die Römisch Katholische Kirche ist mit dem Heiligen Stuhl, dem Vatikan als Staat völkerrechtlich anerkannt, die Evangelische Kirche des Bruders Dr. Martin Luther dagegen auf der staatlichen Ebene ohne völkerrechtlich anerkannte Körperschaft.

Erweist sich Papst Benedikt XVI einmal mehr als historisch wie politisch belesener Schelm auf dem Heiligen Stuhl, der das Spiel vom Hasen und den Igeln mit anderen Kirchen in der Welt zu spilen gedenkt und spielt?
Papst Benedikt XVI wurde übrigens zur 500 Jahr Feier des Jahrestages der Reformation im Jahr 2017 eingeladen, also kommt er nicht erst in 1000 Jahren wieder nach Thüringen.
poor on ruhr schrieb am 24.09.2011 um 11:20
@apatit

"Übrigens haben alle? europäischen Staaten die Menschenrechtskonvention unterschrieben - bis auf den Vatikan!" - Richtig - !!!"

Echt?
apatit schrieb am 25.09.2011 um 10:51
poor on ruhr und eine Million Menschen in Deuschland hätten in kirchlichen Institutionen kein Recht auf Arbeitskämpfe, Tarifverträge und einen Betriebsrat.
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 15:46
@üatit

Danke für diesen erhellenden Hinweis auf die unheilvollen Praktiken in kirchlichen Tendenzbetrieben, Einrichtungen, die gegen jede Menschlichkeit und vor allem gegen das seit dem Jahre 2008 rechtsiwrksame Anti Diskrimierungsgesetz der EU verstossen.
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 22:50
poor on ruhr schrieb am 24.09.2011 um 11:20
Auch zu Hartz IV und sozialer Gerechtigkeit in der Gesellschaft habe ich nichts vernommen. Oder ist das , weil Hartz IV-ler keine Kirchen steuer zaheln?
Joachim Petrick schrieb am 24.09.2011 um 14:11
@por

"
Auch zu Hartz IV und sozialer Gerechtigkeit in der Gesellschaft habe ich nichts vernommen. Oder ist das , weil Hartz IV-ler keine Kirchen steuer zaheln?"

Genau, nicht einmal das, geschweige denn ein Hinweis auf die Hungersnöte in Ostafrika und andernorst in der Welt, weil u. a. die versprochene Lebensmittelshilfe durch die Staaten der Welt(s. Jean Ziegler) , darunter durch den Vatikanstaat, menschenverachtend unterfinanziert ist.
poor on ruhr schrieb am 25.09.2011 um 10:29
@JP

"Genau, nicht einmal das, geschweige denn ein Hinweis auf die Hungersnöte in Ostafrika und andernorst in der Welt, weil u. a. die versprochene Lebensmittelshilfe durch die Staaten der Welt(s. Jean Ziegler) , darunter durch den Vatikanstaat, menschenverachtend unterfinanziert ist."

Ich bin beschämt da Ostafrika mit der Hungerkatastrophe in meinem Kommentar vergessen zu haben, aber Du hast natürlich recht!
Joachim Petrick schrieb am 25.09.2011 um 23:41
@por

Scham ist hier kein guter Ratgeber, wo diese Schande
"nicht von den Hungersnöten in Ostafrika u. andernorts"
bei seinem Besuch gesprochen zu haben, fällt auf Papst Benedikts XVI und seine Deutschland Event Spekatakulo Meracili Organisatoren zurück.

Solcher Art klerikale Spekatkel dienen ja heillos nur kostenaufwendig dazu, von den eigentlich komplexen Problemen der Menschen und Menschheit auf scheinbar überaus fromme Weise laut wie unlauter abzulenken, denke ich.

tschüss
Jochen
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 15:59
@por

Ich bin übrigens auch sehr spät auf diese Unterlassungen in Papst Benedikt XVI Bundestags Rede gekommen.
oranier schrieb am 24.09.2011 um 16:45
Du hast hier die Stirn, trotz Christians entsprechender Richtigstellung den Rekurs des Papstes auf die antiken Quellen der römischen Kirche als eine Art Fälschung auszugeben, als einen Trick, der ihm bloß dazu dienen soll, den Islam als Quelle des Christentums und seiner Rechtsgestalt clandestin unter den Teppich zu kehren.

Bist du etwa der Auffassung, Der "Codex Iuris Canonici", das Gesetzbuch der römisch-katholischen Kirche, beruhe auf der Scharia und nicht auf der Rechtspraxis der Bischöfe im Römischen Reich, denen seit Kaiser Konstantin auch die zivile Verwaltung weitgehend oblag, und dem zusammenfassenden Gesetzeswerk des Kaisers Justinian?

Beachtlich deine umfassende Kenntnis der Kirchen- und Papstgeschichte überhaupt, die dir ein Urteil darüber erlaubt, was vor Benedikt XVI "auf dem Heiligen Stuhl" nie dagewesen ist!

Eine gezielte oder auf Unkenntnis beruhende Desinformation stellt der Hinweis dar:
"Übrigens haben alle? europäischen Staaten die Menschenrechtskonvention unterschrieben - bis auf den Vatikan!"
Was hier tunlichst verschwiegen wird: Als so genannte "geschlossene Konvention" kann diese nur von Mitgliedern des Europarats unterzeichnet werden, und dazu gehört der Vatikan eben nicht.

Der Rest ist, wie so häufig bei dir, sprachlicher und gedanklicher Kauderwelsch, der einen kopfschüttelnd fragen lässt, was dich eigentlich im Urteil der Freitags-Redaktion zum "Publizisten" qualifiziert.
der Menschen einer schrieb am 24.09.2011 um 18:30
@oranier, vermutlich steht das Motto "die Menge macht's" hier Pate, um nicht zu sagen Masse statt Klasse.

Oder sind es die oft aufdringlichen unzähligen Verlinkungen in allen möglichen Threads auf die eigenen Kommentare und Blogs?
apatit schrieb am 25.09.2011 um 10:47
… alles Ansichtssache! Ich bin froh dass der Spuk vorbei ist und jede andere Meinung ist ein Gegengewicht - zu wieder mal staatlich verordneten Meinungen oder Jubelveranstaltungen in Deutschland!
oranier schrieb am 25.09.2011 um 12:32
apatit,

"Alles Ansichtssache"? Natürlich kann man auch gegen offenkundige Tatbestände dummes Zeug als blinde "Ansicht" vertreten, wie Petrick und du.

Lange nicht so einen Blödsinn gelesen. Apatit mit seinem mutigen Bekenntnis gegen "staatlich verordnete Meinungen oder Jubelveranstaltungen" als gefährlich lebender Dissident in einem autoritären System?
Joachim Petrick schrieb am 25.09.2011 um 12:59
@oranier

"Du hast hier die Stirn, trotz Christians entsprechender Richtigstellung den Rekurs des Papstes auf die antiken Quellen der römischen Kirche als eine Art Fälschung auszugeben, als einen Trick, der ihm bloß dazu dienen soll, den Islam als Quelle des Christentums und seiner Rechtsgestalt clandestin unter den Teppich zu kehren"

Ich habe nicht nur die Stirn, sondern eine Meinung, festzustellen, dass Papst Benedikt XVI für die römisch- katholische Kirche Setzung von Recht für sich im nacheilender Zustimmung vereinnahmt, die der Römisch Katholischen Kirche durch Schismen, Reformationen, Völker- und Glaubenskriege wie den Dreißigjährigen Krieg (1618- 1648), die Französiche Revolution, die Gründung dr USA, die russsiche Oktoberrevolution, die 68er Bewegung weltweit erst abgerungen werden konnte.

Frage :
Vertritt der Vatikanstaat mit Papst Benedikt XVI auf dem Heiligen Stuhl überhaupt noch die Vielstimmuigkeit und den Reichtum an Aufklärungswillen, sozialem, weltökonomisch ethischem Engagement im Katholizismus, geschweige denn im Christentum?
Joachim Petrick schrieb am 25.09.2011 um 13:01
@der Menschen einer

wer steht hier wem Pate?, wenn ja zu welchem Zwecke der "Masse statt Klasse"?
Uwe Theel schrieb am 25.09.2011 um 15:51
@ Joachim Petrick am 25.09.2011 um 12:59
Gell Joachim,

macht wieder Spaß, das hohle "Gedankenwirbeln", jenes "Meinungäußern" diese unterste Form gedanklicher Tätigkeit, die ben nicht automatisch Sinn machen muß?

Was meinst Du eigentlich mit einem Schwurbelsatz, wie

"Ich habe nicht nur die Stirn, sondern eine Meinung, festzustellen, dass Papst Benedikt XVI für die römisch- katholische Kirche Setzung von Recht für sich im nacheilender Zustimmung vereinnahmt, die der Römisch Katholischen Kirche durch Schismen, Reformationen, Völker- und Glaubenskriege wie den Dreißigjährigen Krieg (1618- 1648), die Französiche Revolution, die Gründung dr USA, die russsiche Oktoberrevolution, die 68er Bewegung weltweit erst abgerungen werden konnte. "

Soltest Du annhemen, dass z.B. die evangelische Kirche heute in der Ökumene ohne Not Zugeständnisse gegenüber dem Katholizismus macht, die sie dieser tatsächlich schon abgerungen hatte, so "vereinnahmt" der Papst diese nicht, sie werden im gegeben.

DerVorwurf "nacheilender Zustimmung" wäre also allenfalls der evangelischen Kirche nicht aber dem Papst zu machen. - Logisches Denken aber war ja nie Deine Sache.

Auch in Deiner angehängten "Frage" schießt Du Dir wieder selbst von hinten in die Brust: Indem Du dem Papst den Vorwurf mangelnden Christentums zu machen scheinst, erhebst du mit einem "geschweige denn" genau diesen Vorwurf gegenüber "dem Christentum" insgesamt in weit stärkerem Maße.

Mit einem Satz gesagt: Joachim Petrick wieder einmal von keines Gedankens Blässe angekränkelt.
apatit schrieb am 25.09.2011 um 19:09
oranier… da beiße ich mutig lieber wie Petrick in ein vergammeltes Fischbrötchen als dieser staatlichen geförderten Missionierung zuzustimmen…! Ja ich bin ein Ketzer und ganz tolle!
apatit schrieb am 25.09.2011 um 19:19
... und noch was, wer heute wieder mal nicht im Gleichschritt marschiert wird von irgendwelchen Typen angemosert ohne tiefgründig nachzudenken, warum man so oder so reagiert! ("als gefährlich lebender Dissident in einem autoritären System?")
Joachim Petrick schrieb am 25.09.2011 um 23:33
@oranier

"Lange nicht so einen Blödsinn gelesen. Apatit mit seinem mutigen Bekenntnis gegen "staatlich verordnete Meinungen oder Jubelveranstaltungen" als gefährlich lebender Dissident in einem autoritären System?"

ich erinnere an die Nettikette, die keinen Blödsinn, sondern nur Meinungen kennt.
Meinungsfreiheit gewinnt erst dort an Boden, wo Meinungen nicht durch abwertende Gedanken, wie die Diffamierung, es handle sich nicht um Meinugen, sondern um Blödsinn an Raum der gegenseitigen Achtsamkeit gewinnt.

Wer mit einem Finger einer Faust auf andere, wie im vorliegenden fall als Blödsinn zeigt, der zeigt mit vier Fingern auf sich selbst zurück (Zitat Gustav Heinemann, Bundespröäsident von 1969- 1974 )
oranier schrieb am 26.09.2011 um 00:41
Lieber Joachim Petrick,

Ich zeige nicht mit dem Finger auf irgendjemanden, sondern ich habe deinen Blogtext, wo es ging, sachlich richtiggestellt, und wo es nicht ging, darauf hingewiesen, dass es sich um sprachlichen und gedanklichen Kauderwelsch handelt, was bedeutet: deine Gedanken sind, so geäußert, überhaupt nicht zu verstehen.

Wenn du trotz meiner kritischen Hinweise nicht in der Lage oder bereit bist, die sachlichen Fehler und sprachlichen Unverständlichkeiten deines Textes einzusehen, sondern meinst, Meinung sei gleich Meinung und Unsinn gleich Sinn, dann ist dir in der Beziehung nicht zu helfen. Von moralischem Angriff gegen den Kritiker werden deine Texte aber um keinen Deut richtiger oder verständlicher.

Grüße
oranier
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 01:50
Lieber oranier,

"Ich zeige nicht mit dem Finger auf irgendjemanden, sondern ich habe deinen Blogtext, wo es ging, sachlich richtiggestellt, und wo es nicht ging, darauf hingewiesen, dass es sich um sprachlichen und gedanklichen Kauderwelsch handelt, was bedeutet: deine Gedanken sind, so geäußert, überhaupt nicht zu verstehen."

Das bezog sich auf Deine übergriffigen Anwürfe gegen apatit im meinem Blog.

tschüss
JP
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 02:03
Lieber oranier,

Du schreibst:

"Du hast hier die Stirn, trotz Christians entsprechender Richtigstellung den Rekurs des Papstes auf die antiken Quellen der römischen Kirche als eine Art Fälschung auszugeben, als einen Trick, der ihm bloß dazu dienen soll, den Islam als Quelle des Christentums und seiner Rechtsgestalt clandestin unter den Teppich zu kehren."

Meine Antwort:

"Ich habe nicht nur die Stirn, sondern eine Meinung, festzustellen, dass Papst Benedikt XVI für die römisch- katholische Kirche Setzung von Recht für sich im nacheilender Zustimmung vereinnahmt, die der Römisch Katholischen Kirche durch Schismen, Reformationen, Völker- und Glaubenskriege wie den Dreißigjährigen Krieg (1618- 1648), die Französiche Revolution, die Gründung dr USA, die russsiche Oktoberrevolution, die 68er Bewegung weltweit erst abgerungen werden konnte.

Du anwortest:

"Wenn du trotz meiner kritischen Hinweise nicht in der Lage oder bereit bist, die sachlichen Fehler und sprachlichen Unverständlichkeiten deines Textes einzusehen, sondern meinst, Meinung sei gleich Meinung und Unsinn gleich Sinn, dann ist dir in der Beziehung nicht zu helfen. Von moralischem Angriff gegen den Kritiker werden deine Texte aber um keinen Deut richtiger oder verständlicher."

Da erinnere ich daran, auch der Islam ist nicht vom Himmel gefallen, sondern Teil der Gemeinschaft der Abrahamitischen Religionen, die auf gemeindame Ströungen schauend, gemeinsamen Wurzeln verpflichtet, einander gegenseitig durchdringend, Alleinstellungsmerkmal anstrebend zu praktizieren gedenken.

D. h. , wenn der Islam scheinbar erst im 7. Jahrhundert durch den Propheten Muhammed gestiftet ward, war dieser lange vorher in den Köpfen der Menschen im Abrahamistischen Glauben da, wie auch das Christentum wie Judentum lange vor seiner Stiftung im kollektiven gedächtnis der menschheit verwurzelt war.

Was soll da die päpstlich absichtsvolle Kleinmünzerei, ausgerechnet in einer Zeit, wo es um die gegenseitige Achtung verschiedener Religionen, Konfessionen auf Augenhöhe geht, den durchsichtigen Versuch zu starten, den Islam mit allerlei gewagten klerikal historischen Thesen an den Katzentisch der Abrahamistischen Religionen zu setzen und auch dort, ohne Einladung zu einem Runden Tisch ohne Not vor den Kopf zu stossen.

Dass der Vatikan sich darüberhinaus aus dem Munde Papst Benedikt XVI anmaßt, in einem Rekurs auf angeblich antiken Quellen der römischen Kirche für die Katholiken zu verweisen, nenne ich, angesichts des Prozessees gegen Galileo Gallilei, reinen Hohn und Zynismus im Umgang mit der klerikal historischen Wirklichkeit.

Auch wenn Du da andere Meinung sein magst, wirst Du mir meine Freiheit zu dieser meiner Meinung wohl kaum mit historischen Fakten entkräften können.

DIe mutmaßlich heute gesichert vorhandenen antiken Quellen , die Eingang ins Christentum gefiunden haben, sind nicht, dank des unermüdlich theologischen Einsatzes der Römischen Kirche freigelegt worden, sondern in einem fortgesetzten Kampf auf Leben und Tod gegen diese Römische Katholische Kirche des Papismus sehr verspätet überhaupt erst kommuniziert worden.

Das räumt Christian bei all seinen lesenswerten Betrachtungen relativierend selber ein.
Da sehe ich gar keinen Widerspruch zwischen mir und Christian, den Du hier angestrengt konstruieren willst?, wenn?, warum?

tschüss
JP
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 02:19
Lieber oranier,

Du bist mir auf meine folgende Frage (s.o), die ich als zielführenden Teil meiner Antwort auf Deine Einlassungen vorgetragen habe, bisher eine Antwort schuldig geblieben

Meine Frage :
"Vertritt der Vatikanstaat mit Papst Benedikt XVI auf dem
"Steueroasen Raumschiff"
Heiligen Stuhl im Streben nach zentralistischen Struktur- Verhältnissen vor dem 2. Vatikanum ( 1963- 65 ) unter Papst Johannes XXIII, dem gänzlichen Abwürgen der Befreiungstheologie in Süd- und Mittelamerika, der Verweigerung der Unterzeichung der UNO- Menschenrechtskonvention durch den Vatikan, dem korrumpierenden Unterdrücken (katholische Bischöfe sollen Politiker/innen für diese Unterdrückung gekauft haben) von sexualerzieherischem Unterricht in den Schulen der Philippinen, überhaupt noch die Vielstimmigkeit und den Reichtum an Aufklärungswillen, sozialem, weltökonomisch ethischem Engagement, samt den kühn behaupteten antiken Quellen des Christentums im Katholizismus, geschweige denn im Christentum selber?"

tschüss
JP
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 02:19
Lieber oranier,

Du bist mir auf meine folgende Frage (s.o), die ich als zielführenden Teil meiner Antwort auf Deine Einlassungen vorgetragen habe, bisher eine Antwort schuldig geblieben

Meine Frage :
"Vertritt der Vatikanstaat mit Papst Benedikt XVI auf dem
"Steueroasen Raumschiff"
Heiligen Stuhl im Streben nach zentralistischen Struktur- Verhältnissen vor dem 2. Vatikanum ( 1963- 65 ) unter Papst Johannes XXIII, dem gänzlichen Abwürgen der Befreiungstheologie in Süd- und Mittelamerika, der Verweigerung der Unterzeichung der UNO- Menschenrechtskonvention durch den Vatikan, dem korrumpierenden Unterdrücken (katholische Bischöfe sollen Politiker/innen für diese Unterdrückung gekauft haben) von sexualerzieherischem Unterricht in den Schulen der Philippinen, überhaupt noch die Vielstimmigkeit und den Reichtum an Aufklärungswillen, sozialem, weltökonomisch ethischem Engagement, samt den kühn behaupteten antiken Quellen des Christentums im Katholizismus, geschweige denn im Christentum selber?"

tschüss
JP
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 02:30
Sehr geehrter Herr Theel,

bevor wir in Media Res dieses Diskurses gehen, erinnere ich daran, dass es einer gewissen Erinnerungsschärfe bedarf, um für diesen Diskurs das n. m. E. notwendige Setting unseres Umgangs miteinander zu klären.

Sie hatten mir , unter Anführung angeblich triftiger Gründe von hohem Gehalt und Bestand das Du entzogen.

Wir waren, soweit ich mich dunkel erinnere, überein gekommen, vorerst beim Sie zu bleiben, für den Fall einer Rückkehr zum Du aber die gegenseitige Zustimmung einzuholen.

Nun schreiten Sie kühn wie eigenmächtig, ohne sich vorher, wie vereinbart, mit mir abzustimmen, zum Du in Richtung meiner Person.

Ich denke, da sind Sie in der Bringschuld einer hinreichenden Erklärung!
oranier schrieb am 26.09.2011 um 02:37
@ JP

Vielleicht liest du mal etwas genauer und denkst ein wenig nach, bevor du hier deinerseits mit übergriffigen Anwürfen gegen meine Äußerungen kommst!

Meine Replik an apatit am 25.12. um 12:32 enthielt zwei Momente:

1. Sachlich Richtiges, wie ich es dargelegt hatte, ist keine "Ansichtssache". Das hieße, dass man auch gegenteiliger Ansicht sein könnte, was zu logischem Unsinn führen würde.

2. Die Rede von "wieder mal staatlich verordneten Meinungen oder Jubelveranstaltungen in Deutschland" zielt eindeutig auf eine Gleichsetzung unserer politischen Verhältnisse mit dem Faschismus. Das ist nicht nur sachlich völlig aus der Luft gegriffen, sondern unverschämt. Darauf stellt meine ironische Gegenfrage eine kritische, aber vergleichsweise moderate Reaktion dar.

Es ist nicht einzusehen, dass sich hier ständig der Geist gegen den Ungeist verteidigen soll. Ich beende daher den Disput.
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 02:48
@Uwe Theel

"Soltest Du annhemen, dass z.B. die evangelische Kirche heute in der Ökumene ohne Not Zugeständnisse gegenüber dem Katholizismus macht, die sie dieser tatsächlich schon abgerungen hatte, so "vereinnahmt" der Papst diese nicht, sie werden im gegeben."

Ich nehme diese zwischen meinen Zeilen konstruierte Einlassung als Indiz, dass Sie nach der Meisterschaft eines Kriechkritikers (Begriff bei Peter Schneider) anstreben, um die Sache selber nicht voranzubringen, sondern in Tumulte jagend, zu verschleppen, wnn nicht gar zu verhindern, sich selber aber, theophratisch bombastisch launig munitoniert in Szene zu setzen.
Im übrigen sit die Ökumene ein Art gewaltfreie Kommunikation zwichen den Konfessionen und Kirchen mit dem Anspruch vom Mediation unterschiedlichster Positionen.

Wer, wie der Papismus aus diesem Mediationsverfahren "Ökumene" provozierend polarisierend, andere Konfessionen, Kirchen in den Medien abwertend, aussteigt, nachdem er vorher freiwillig in das Mediationsverfahren "fordernd & fördernd" eingewilltigt hat, schaftt auf der Kommunikationsebene zwischen Konfessionen, Kirchen Fakten und Verhältnisse, die kaum noch gewaltfrei zu erkennen sind.

Insofern kann ich nicht erkennen, dass die Evangelische Kirche heute in der Ökumene ohne Not Zugeständnisse gegenüber dem Katholizismus macht, die sie diesem tatsächlich schon abgerungen hatte.

In Mediationsverfahren, die von Freiwilligkeit der Beteiligung leben, geht es nicht ums Abringen von Zugeständnissen u. a. Geständnissen.

Da unterliegen Sie, Herr Theel, einenm weit verbreiteten Irrtum!
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 02:48
@Uwe Theel

"Soltest Du annhemen, dass z.B. die evangelische Kirche heute in der Ökumene ohne Not Zugeständnisse gegenüber dem Katholizismus macht, die sie dieser tatsächlich schon abgerungen hatte, so "vereinnahmt" der Papst diese nicht, sie werden im gegeben."

Ich nehme diese zwischen meinen Zeilen konstruierte Einlassung als Indiz, dass Sie nach der Meisterschaft eines Kriechkritikers (Begriff bei Peter Schneider) anstreben, um die Sache selber nicht voranzubringen, sondern in Tumulte jagend, zu verschleppen, wnn nicht gar zu verhindern, sich selber aber, theophratisch bombastisch launig munitoniert in Szene zu setzen.
Im übrigen sit die Ökumene ein Art gewaltfreie Kommunikation zwichen den Konfessionen und Kirchen mit dem Anspruch vom Mediation unterschiedlichster Positionen.

Wer, wie der Papismus aus diesem Mediationsverfahren "Ökumene" provozierend polarisierend, andere Konfessionen, Kirchen in den Medien abwertend, aussteigt, nachdem er vorher freiwillig in das Mediationsverfahren "fordernd & fördernd" eingewilltigt hat, schaftt auf der Kommunikationsebene zwischen Konfessionen, Kirchen Fakten und Verhältnisse, die kaum noch gewaltfrei zu erkennen sind.

Insofern kann ich nicht erkennen, dass die Evangelische Kirche heute in der Ökumene ohne Not Zugeständnisse gegenüber dem Katholizismus macht, die sie diesem tatsächlich schon abgerungen hatte.

In Mediationsverfahren, die von Freiwilligkeit der Beteiligung leben, geht es nicht ums Abringen von Zugeständnissen u. a. Geständnissen.

Da unterliegen Sie, Herr Theel, einenm weit verbreiteten Irrtum!
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 03:05
@Uwe Theel

"DerVorwurf "nacheilender Zustimmung" wäre also allenfalls der evangelischen Kirche nicht aber dem Papst zu machen. - Logisches Denken aber war ja nie Deine Sache."

Ihre unverhohlenen Frechheit in der Formulierung gegen meine Person kann, trotz beachtlich bemühten Einsatzes Ihres energiegeladen zu allerlei Schabernack aufgelegten Denkapparates, aber nicht Ihren Mangel in der Wahrnehmung des Zusammenhangs, in dem, was ich von "nacheilender Zustimmung" schrieb, heilen.

Da ging es um die Raffinesse einer nacheilenden Zustimmung Papst Benedikt XVI gegenüber der Relevanz von antiken Quellen, die er sich nicht nur für den Katholizismus, sondern das Christentum insgesamt angemaßt..

Was ist, wenn sich schon Morgen einmal mehr über die Kriminalgeschichte des Vatikanstaates, des Papismus herausstellt, dass die Quellen der Antike für den Papismus längst versiegt, bzw. nie relevant waren, die Quellen des Heidentums, des Mystizismus, des Wunderglaubens, der Vielgötterei in Form von Heiligenverehrung, des Tanzes um das Goldenen Kalb auf dem Vulkan dagegen brutalst möglich fröhliche Urständ im Petersdom feiern?
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 03:19
@Uwe Theel

"Auch in Deiner angehängten "Frage" schießt Du Dir wieder selbst von hinten in die Brust: Indem Du dem Papst den Vorwurf mangelnden Christentums zu machen scheinst, erhebst du mit einem "geschweige denn" genau diesen Vorwurf gegenüber "dem Christentum" insgesamt in weit stärkerem Maße."

Ihr Satz bezog sich n. m. E. kriechkritisch, ohne sich für das Thema wirklich einzusetzen, auf meine Frage:

"Vertritt der Vatikanstaat mit Papst Benedikt XVI auf dem Heiligen Stuhl überhaupt noch die Vielstimmuigkeit und den Reichtum an Aufklärungswillen, sozialem, weltökonomisch ethischem Engagement im Katholizismus, geschweige denn im Christentum?"

Hier unterliegen Sie einer gedanklichen Unschärfe, Herr Theel.

Der katholzismus beansprcuht den Satus einer alleinselig machenden Kirche, die alle religionen, Konfessionen des Christentums hegemonial misionierend zu vereinnahmen edenkt.

In der Religion, insbesondere im Christentum sind die Teile eben mehr als das Ganze, wie hier beim hegemonial papistisch drolligen Anspruchs auf die ganze Welt.

Wie Sie da einen Vorwurf meinerseits gegen das Christentum insgesamt konstruieren zu können vermeinen, bleibt ihr dunkles Geheimnis.

D. h ja nicht, dass nicht auch viel an dem Christentum insgesamt mit seinem Mangel an demokratischen Strukturen zu kriitsieren wäre.
apatit schrieb am 26.09.2011 um 10:04
Lieber Oranier …nun möchte ich aber auch noch mal zu Wort kommen. Leider zähle ich nicht zu den Eliten oder die sich für solche halten, habe weder Germanistik studiert oder war im
diplomatischen Dienst. Wenn Leute ( wie Sie ) aus meinen Worten Gustav machen und ich meinte Gasthof ist das nicht meine Sache! Drei tage hintereinander Halleluja Papst, hier, Papst dort, ach sind die roten Schuhe schön usw. was soll das? Bitte nicht vergessen, es gibt auch Atheismus in Deutschland!
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 15:55
@oranier

"Bist du etwa der Auffassung, Der "Codex Iuris Canonici", das Gesetzbuch der römisch-katholischen Kirche, beruhe auf der Scharia und nicht auf der Rechtspraxis der Bischöfe im Römischen Reich, denen seit Kaiser Konstantin auch die zivile Verwaltung weitgehend oblag, und dem zusammenfassenden Gesetzeswerk des Kaisers Justinian?"

bereits in der Art der raffinierten Fragestellung ist der heillose Versuch identifizierbar, die ganze Debatte in diesem Blog auf eine ganz bestimmte Schiene zu verladen.

Gefahr erkannt! Gefahr erkannt.

Es geht nicht um die Scharia, obgleich selbst der womöglich nicht einmal Wurzeln, Quellen in christlich- jüdischen Ambitionen und Praktiken in grauer Vorzeit abzusprechen sind.
Nein!,
es geht hier um die Anmaßung der zurückgreifend allumfassenden Vereinnahmung der ganzen Christen- und Judenheit durch den Vatikanstaat in gestalt Papst Bendikt XVI auf dem Heiligen Stuhl.

So etwas nennt man gemeinhin
"Mit fremden Federn schmücken!"
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 16:02
@oranier

"....als gefährlich lebender Dissident in einem autoritären System?"

Ist der Römische Katholizismus nicht autoritär organisiert, mit weltweit autoritär missionierenden Ambirionen versehen unterwegs?
Uwe Theel schrieb am 26.09.2011 um 13:19
@JP

Das mit dem "Sie" geht schon in Ordnung, da brauche ich auch keine Abstimmung im Blog, Sie brauchen einfach nicht zu antworten, schon gar nicht um nur die Threadlänge zu vergrößern.

Zur Sache:

Ihre "Antworten" an mich, wo Sie plötzlich Bezüge ad hoc herstellen, wo textlich bei Ihren Texten nie etwas war, bzw. längst widerlegt war (oraniers Hinweis auf ChristianBerlin), offenbaren schon auf syntaktisch-semantischer Ebene, dass Sie Ihre eigenen Sätze nicht verstehen.

Ich schließe mich oranier o.a. Entscheidung an.
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 13:51
@Uwe Theel

"Das mit dem "Sie" geht schon in Ordnung, da brauche ich auch keine Abstimmung im Blog, Sie brauchen einfach nicht zu antworten, schon gar nicht um nur die Threadlänge zu vergrößern."

Ach ist Ihr Pendeln zwischen dem Siezen und Duzen so beliebig, auch wenn Sie hochtrabend vorher unabdinglich Bedingungen ins Felde führen, um vom Duzen zum zum Siezen, vom Siezen zum Duzen zurückzukehren?
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 13:59
@Uwe Theel

"Zur Sache:

Ihre "Antworten" an mich, wo Sie plötzlich Bezüge ad hoc herstellen, wo textlich bei Ihren Texten nie etwas war, bzw. längst widerlegt war (oraniers Hinweis auf ChristianBerlin), offenbaren schon auf syntaktisch-semantischer Ebene, dass Sie Ihre eigenen Sätze nicht verstehen.

Ich schließe mich oranier o.a. Entscheidung an."

Das ist schon selten!
Sie fordern stichelnd Ergänznungen zum Text ein, liefere ich die dann, um den Diskurs voranzubringen, flüchten Sie sich kriechkritisch, ganz hasenfus, in schräge Ausfüchte, die seien nicht relevant. gar syntaktisch -semantisch eklatant daneben?

Wenn Sie meinen Text angeblich besser verstehen, als ich selber, warum stellen Sie den Text dann dermaßen kriechkritisch , ohne sich zum Thema wirklich einzulassen, in Frage?
apatit schrieb am 26.09.2011 um 14:25
Bilanz des Papst-Besuches Er kam, sprach und enttäuschte
sueddeutsche.de
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 14:46
@Uwe Theel

"Das mit dem "Sie" geht schon in Ordnung, da brauche ich auch keine Abstimmung im Blog"

Hurra!, Gratulation!, soeben hat mit dieser Ihrer Einlassung eine erfolgreiche Abstimmung zwischen Ihnen und meiner Person hier im Blog stattgefunden.
Nur schade, dass Sie das selber bisher scheinbar noch nicht einmal gemerkt haben.

Kommt Zeit , kommt erleuchtender Rat?
Ich wünsche es Ihnen!
Uwe Theel schrieb am 26.09.2011 um 14:54
@ Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 13:59

"kriechkritisch"

Peter Schneider hat für solche infam auftretenden Personen wie Klaus von Dohnayi treffend den Begriff
"Kriechkritiker"
eingeführt.
Ich sage dazu "hinter- , vorderfotzig!"

so Petrick in seinem eigenen Blog

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/klaus-von-dohnanyi-fordert-globalen-akw--bau-sperrvertrag#comment-241745

der sich aber mir gegenüber über angebliche Schmähkritik seiner Person gegenüber beschwert.

Werter Herr Petrick,

ihre Masche läuft inzwischen schon fast zur Form "f..." auf, die darin besteht dem Diskussionspartner entweder Banalitäten, oder entstellteste Sätze nahezu vollkommen unverständlichen oder downright falschen Inhalts vorzusetzen, um selbst in diesen Sätzen ohne weitere Diskussion bestätigt zu werden, um zu glänzen; dass Sie damit eine Art Prüfung des Diuskussionspartners vornehmen, ob er in Ihren Esoterikkreis aufgenommen wird oder nicht, sei hier nur am Rande vermerkt.

Wo nichts ist, kann man nichts diskutieren, Herr Petrick. Ihre Texte sind allenfalls Beispiele für Nonsens (none sense) der nicht lustigen Art. Als Schreiber von dergleichen sind Sie ja auch hier angetreten. Dass Witz von Geist kommt, haben Sie dabei nicht genügend beachtet.
apatit schrieb am 26.09.2011 um 14:58
Papst - gesegnete Mahlzeit
youtube.com2. Febr. 2007 - 42 Sek. - Hochgeladen von 84ghz
Der "Heilige Stuhl" Papst Senf ist der Verkaufsschlager. Stehen Sie nicht abseits! bleiben Sie dran.
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 15:22
@Uwe Theel

"Sie brauchen einfach nicht zu antworten, schon gar nicht um nur die Threadlänge zu vergrößern."

Mehr Selbstentlarvung war nie.
Se möchten wohl ungestört selig mit sich im fragilen Reinen ihre übergriffigen Unverschämtheiten an meine Person, wie an andere anpappen.
Das wird Ihnen mitnichten gelingen!
Das könnte Ihnen so passen.
Am besten Sie enthalten sich bis auf Weiteres, bis zur Heilung im Sinne Ihrer Besserung, weitere Kommentare in meinen Blogs.
Wie finden Sie das?
Aber wie ich Sie bisher hier kennengelernt habe, werden Sie diese stille Vereinbarung, auch wenn Sie diese, wie Anderes, noch so befeuernd beteuern, sowenig, wie andere ihr Wasser, kaum halten können.
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 15:24
@apatit

Papst Benedikt XVI fordert zum Abschied seiner Reise nach Deutschland in Anwesenheit von 1500 geladenen Gästen im Kongresszentrum von Freiburg, bar jedes Wirklichkeitssinn, heillos die Entweltlichung der Römisch Katholischen Kirche,

D. h. im Klartext die rabiate Klerikalisierung die Revision der katholischen Kichenstruktur nach dem 2. Vatikanum mit wachsenden Rechten in den Regionen, Diozösen, hin einer katholischen Kirche im Sinne einer weltlich zentralistischen Planwirschaft von oben nach unten, wie wir diese zuletzt in den Ostblockstaaten, im Comecon, darunter in der DDR heillos klerikal scheiternd besichtigen konnten..

Seine Heiligkeit von fremden Gnaden unsichtbar anonymer Wahlmänner, Papst Benedikt XVI, fügt scheinheilig hinzu, es gehe ihm nicht darum, der Kirche mehr Geltung im Weltichen wie Glauben zu verschaffen, strebt Papst Benedikt XVI auf dem Heiligen Stuhl als völkerrechtlich anerkanntes Subjekt in der UNO Völkergemeinschaft mit beobachtendem Status doch nach nichts Geringerem als dem globalen Katholischen (übersetzt: Weltumfassenden) Kirchenstaat mit dem Hauptsitz im Vatikan zu Rom.
Die Evangelische Kirche ist ihm im eigentlichen Sinne auch deshalb keine Kirche, weil diese bisher niemals, außer zum Glück erfolglos im II Deutschen Reich von 1871 in Zeiten der wilhelminischen Kaiser unter dem Insignum der Einheit von
"Altar & Schwert"
nach einem theokratischen Kirchenstaat strebte, geschweige diesen vorzuweisen hätte.
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 15:38
@Uwe Theel

Peter Schneider hat idesen Begriff "Kriechkrisitiker" viel früher als im Zusammenhang mit Klaus von Dohnayi für "agent provocatuers" in fremden Diensten kreiert, die sich unter die Studentbewegung der 67er, 68er mischten, scheinbar die radikalsten, militanstesten Positionen einnahmen, um Tumulte in den Köpfen aller Beteiligten auslösend, den ganzen hoffnungsschwangeren Diskurs unter den bewegten Studenten/innen auszubremsen, wie Sie es hier in meinem Blog gerne tun, nur dass Sie sich nicht "radikal" tarnen, sondern mit inhaltsfern angemaßter Besserwisserei unterwegs sind..
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 15:42
@apatit

Vonwegen:
"Papst - gesegnete Mahlzeit"

Aus einem verzagten Arsch, kommt gemäß den freimütigen Einlassungen des Bruders Martin Luther niemals ein recht deftig glaubensnaher Furz
Uwe Theel schrieb am 27.09.2011 um 12:41
@ Joachim Petrick am 26.09.2011 um 15:38,

Ach Gottchen,

Herr Petrick,

jetzt laufen Sie auch noch endgültig zum Verschwörungstheoretiker auf.

Abgesehen davon, dass ich Sie genau in dem Sinne zitierte, wie Sie jetzt glauben mich richtigstellen zu müssen, machen Sie sich nur erneut lächerlich , wenn Sie mich als jemanden darstellen der "in fremden Diensten" "ungetarnt" den ehrenhaften Joachim Petrick "auszubremsen" suchte.

Sie können sicher sein von Dohnany war immer sein eigener Agent, der sich nicht einmal wirklich "im Dienst" der damaligen, linksliberal orientierten SPD sah, was ihn objektiv kritikwürdig machte.

Die 68er-Studenten und Studentinnen als "hoffnungsschwanger" zu bezeichnen, die durch radikal linke Positionen, die ein Dohnany geäußert haben soll - was soll damit eigentlich außer den späten RAF-Positionen einer Minderheit gemeint sein? - ausgebremst worden seien, stellt Geschichtsklitterung erster Güte dar, die Sie - für Sie typisch - natürlich auch nicht am Dokument belegen.

Ansonsten, kann ich Sie beruhigen, ich "weiß ES nicht besser", sondern im gegensatz zu ihnen einfach nur Bescheid.

Es grüßt sie ein unbeahlter Agent in fremden, unbekannten Diensten, der enttarnt ist.

Keep on breaking

ut
Joachim Petrick schrieb am 27.09.2011 um 14:38
@Uwe Theel

"Sie können sicher sein von Dohnany war immer sein eigener Agent, der sich nicht einmal wirklich "im Dienst" der damaligen, linksliberal orientierten SPD sah, was ihn objektiv kritikwürdig machte."

Woher wissen Sie das?, sind Sie Do oder Dohnanyi , wer und was, auch bei der Inititative Neue Soziale marktwirtschaft (ISNM) wie er als Feiner Radau Klaus (FRK)?
Joachim Petrick schrieb am 27.09.2011 um 14:47
@Uwe Theel

"Ansonsten, kann ich Sie beruhigen, ich "weiß ES nicht besser", sondern im gegensatz zu ihnen einfach nur Bescheid."
Ein klerikal egal entlarvender Volltreffer als Rohrkrepierer.

Päpstlich unfehlbar unanfechtbar geht es mitnichten. Da bleibt anderen nur noch das Dichten.

Worin wissen Sie denn Bescheid, was die Spatzen nicht ohnehin von den Dächern zwitschern, was andere noch nicht wissen, im 68er Gestern RCDS- Mitglied, dann Marxismus studierend von fremden Gnaden finanziert, heute klerikal links im Nirgendwo?
Joachim Petrick schrieb am 27.09.2011 um 14:55
@Uwe Theel

"Die 68er-Studenten und Studentinnen als "hoffnungsschwanger" zu bezeichnen, die durch radikal linke Positionen, die ein Dohnany geäußert haben soll - was soll damit eigentlich außer den späten RAF-Positionen einer Minderheit gemeint sein? "

Ihre Art der gefaselten Verharmlosung scheint grenzenlos.
Es ging 1968 nicht um Dohnanyi Äußerungen in der Westberliner Studentenszene, sondern um BND, Verfassungsschutz V- Leute vom Kaliber eines Herrn Urban, der den Studenten Zugang zu Bomben verschaffen wollte, zu Waffen verschaffte und auch die Pistole zur Befreiung von Andreas Baader, Gudrun Ensslin aus dem Moabiter Knast bei einem genehmigten Freigang zur Staatsbiliothek auf den Tisch des Hauses Ulrike Meinhof/Mahler gelegt hat
Uwe Theel schrieb am 27.09.2011 um 15:01
@ Joachim Petrick am 27.09.2011 um 14:38

Geht`s noch?

Woher wissen Sie, dass von Dohnany oder ich ein "Kriechkritiker" (ihrer Interpretaion nach ein agent provocateur im von Ihnen Peter Schneider unterstellten Sinn) sei, welchen Sie selber als "hinter- , vorderfotzig!" bezeichnen, was Peter Schneider, glaube ich nie gesagt hat.

Sie haben hier mit Unterstellungen angefangen und haben die Chuzpe einem anderen dies vorzuwerfen, wenn dieser andere nur Ihre Konstruktionen diskutiert und kritisiert?

Meinen Annahme über von Dohnany Rolle ist jedenfalls um einiges vernünftiger, als ihre schwurbelnde Verschwöhrungstheorie von der "fremden Macht", die sie in keiner Weise belegen oder konkretisieren.

Nur weiter so, jeder blamiert sich wie er kann

ut
Joachim Petrick schrieb am 27.09.2011 um 15:15
@Uwe Theel

Ich weiss über Sie gar nichts, ich weiss nicht einmal, ob es Sie wirklich gibt. Ich habe nur Sinn für die Nutzung meiner fragenden Meinungsfreiheit, sonst nichts.
Das zu respektieren fällt Ihnen scheinbar äußerst schwer?
Kommen Sie also ruhih wieder von Ihrer Palmen Alm herunter.

Wenn Pferde Katzen wären, würden diese eigensinnig trabend kletternd Bäume besteigen.
Joachim Petrick schrieb am 27.09.2011 um 15:17
@Uwe Theel

"Nur weiter so, jeder blamiert sich wie er kann"

Nehmen Sie das eventuell zurück?, wenn nicht, ist die Sache für mich erledigt
Uwe Theel schrieb am 27.09.2011 um 15:20
Joachim Petrick schrieb am 27.09.2011 um 14:55

"Es ging 1968 nicht um Dohnanyi Äußerungen in der Westberliner Studentenszene"

Kleine Frage: Warum fangen Sie dann hier an von von Dohnany zu faseln, ihn mit mir zu vergleichen und dafür auch noch Peter Schneider zu vereinnahmen?

Wenn es Ihnen um die RAF, deren Problematik ginge, dann sollten sie erst einmal in telligibler Form und mit Inhalten den Bezug zu Ihrem eigenen Blogthema herstellen, falls da mehr sein sollte als eine billig populistische Formel von der "herbeigelachten" Gemeinsamkeit, beide wollten den Menschen verändern, täten das aber mit den falschen Mitteln.

Selbst Stammtisch ist da öfters intelligenter.
Uwe Theel schrieb am 27.09.2011 um 15:27
@ Joachim Petrick am 27.09.2011 um 15:17

Sogar unter Ihrer Bestimmung von Meinungsfreiheit fiele es mir schwer, einen Grund zu finden, es zurückzunehmen, dass ich Ihre Texte als intellektuelle Blamage einstufe, wenn Sie so abstrus über ernste Zusammenhänge schreiben.

Im Übrigen verbiete ich Ihnen gar nichts, ich kritisiere Ihre Texte hier. Damit ist in einem offenen Meinungs- und Diskussionsforum zu rechnen.
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 16:20
Bei soviel segenreichen wie weniger segensreichen Einlassungen in diesem Blog geht verloren, dass Papst Benedikts XVI mit seiner Rede im Deutschen Bundestag die Büchse der Pandorrha geöffnet hat, weil nun alle Glaubensgemeinschaften, ihre hervorragenden Verteter zu Reden in den Deutschen Bundestga entsendend laden lassen können, darunter die Glaubensgemeinschaft des Deutschen Industrieverbandes u. a. klerikal aufgestellte Vereine und Organisationen, wie die Initiative Neus Sozale Marktwitschaft (ISNM) .

Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D., hat aus diesem Grunde im gestrigen zdf nachtstudio erklärt, sie hätte weder Papst Benedikts XVI noch andere Päpste zu Reden in den Deutschen Bundestag eingeladen.
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 22:45
Joachim Petrick schrieb am 26.09.2011 um 22:53
Joachim Petrick schrieb am 27.09.2011 um 02:24
ergänzt:

Katholisch sein, heißt heute, sich sündenstolz in der Unanfechtbarkeit üben.
Katholisch sein, heißt heute, schuldig wie unschuldig unanfechtbar gestellt, mit unerhörtem Herzen, einem Papst Benedikt XVI, dem Papst mit dem Herzen ohne Hörsinn gnadenlos ausgeliefert, im Leben unterwegs zu sein.

katholisch sein, heißt heute, rhetorisch unanfechtbar gestellt, komme da "Auf Deubel und drei Haare" heraus an Verschulden, was da komme, unterwegs zum jüngsten Gericht zu sein?

Der frühe Vogel, fängt den Wurm, der frühe Katholik gewinnt lebenslang an klerikal rhetorischer Meisterschaft in seiner sündenstolzen Unanfechtbarkeit bis zur Sprachlosigkeit Gottes und sei er noch so schuldig?

Papst Benedikt XVI, der Papst mit Herz ohne Hörsinn, hat da mit seiner Anleihe in seiner Rede im Deutschen Bundestag am 22. September 2011 an das Gleichnis im 1. Buch der Könige, im Alten Testament, in dem Salomon vor Antritt seiner königlichen Regentschaft über das Volk Israel von Gott ein
"Hörendes Herz"
erbittet, einen grandios gelungener Bogen hin zu einem Großen Thema hergestellt.
Nämlich dem Thema derer, die vermeintlich wie wirklich schuldig geworden, dereinst in naher wie fernerer Zukunft als säkulare wie klerikale Regenten, wie Papst Benedikt XVI, der sich lebenslang theologisch selbstinquisitorisch rhetorisch quälend, marternd, darin geübt, vor seinem Höchsten Richter zu stehen, den lieben Gott da umfassend vereinnahmend ins Gebet zu nehmen, wo Gott paradiesisch universal alles, jenseits von Begriffen des Guten & Bösen, alles gleich schuldig wie unschuldig im Lichte der Ewigkeit wichtig göttlich ist wie belanglos erscheint.

So wie Papst Benedikt XVI klerikal rhetorisch in die blühende Landschaft gläubiger wie ungläubiger Menschen Wirklichkeit rhetorisch hochgerüstet fromm daher und dahin redet, reden gefühlt Schuldige, auch wenn sie unschuldig, um vor ihrem/ihrer Höchsten Richter/in, vieldeutig unterwegs
"alles verrätselnd"
auf alle Fälle eventualer Fälle auf "unschuldig", wenn nicht wenigstens schuldunfähig in ihrem Fall zu plädieren.

Selbst Massenmörder, wie der Gröfaz, Adolf Hitler, könnten da auf Selbstmord verzichtend, ihre Richter sündenstolz von ihrer erkühnten Unschuld überzeugen, weil die gewandte Schönheit ihrer eleganten geschmeidigen Rede die Last ihrer ungeheuren Schuld im Elysium der Göttlichkeit der Gerichtsbarkeit aufgehoben ins universale Gleichgewicht einpendelnd bis zur Unkenntlichkeit aufwiegt?

JP
apatit schrieb am 27.09.2011 um 08:55
Die Gedanken sind Frei, noch?! Bekommt man nicht wieder eine Richtung vorgegeben, die die da Oben am liebsten in den Hirnen der Landeskinder hätten?
Warum wird man auch von Leuten im Blog beschimpft wenn man Thesen vertritt “ Selbstvertrauen statt Gottvertrauen “ Sollte nicht Religion Privatsache bleiben? Warum muss ich als Atheist einen Papst ertragen, der Chef der Inquisition war und das nicht gut finde. War der Mann im weißen Nachthemd nicht medial dermaßen überpräsent und warum ist das so? Wo ist die Trennung von Staat und Kirche wenn Demokraten den Papst als Eure Heiligkeit ansprechen? Schmunzeln verboten? Da glaube ich lieber an den Energieerhaltungssatz und an paar lustige Sätze von JP!
Joachim Petrick schrieb am 27.09.2011 um 12:16
@apatit

"Sollte nicht Religion Privatsache bleiben"
bzw, endlich wieder wrden auf Erden, damit die Weltkirchen und Kirchen überhaupt in ihrem Bombastus Theophrastus Gehabe Gelabe weniger zum Motor von Krankheiten, Verstörungen, Irritationen an Leib Seel Bein und Pein werden.

Ich bin für die "Religious Anonymous" im Glauben wie Ungluben
Joachim Petrick schrieb am 27.09.2011 um 12:20
@apatit

"Warum muss ich als Atheist einen Papst ertragen, der Chef der Inquisition war und das nicht gut finde. War der Mann im weißen Nachthemd nicht medial dermaßen überpräsent und warum ist das so? "

Papst Benedikt XVI war mondwandlerisch unfehlbar im deutschen Land der Schismen im Glauben wie in der Weltsozialfinanzpolitik absolut overdressed präsent
Joachim Petrick schrieb am 27.09.2011 um 19:30
@apatit

"Die Gedanken sind Frei, noch?! Bekommt man nicht wieder eine Richtung vorgegeben, die die da Oben am liebsten in den Hirnen der Landeskinder hätten? "

Wir lassen uns von den da "Oben", "Unten" nicht ins Boxhorn jagen!, oder?
rioges schrieb am 27.09.2011 um 10:25
Schussfeste Scheiben und zugeschweisste Gullideckel - dass nenne ich Gottvertrauen!
Joachim Petrick schrieb am 27.09.2011 um 12:11
Papa Leone Papst Benedikt XVI Flott im Papamobile, ausgestattet mi schussfesten Scheiben, Gott zum Heiligen Spott unterwegs
Uwe Theel schrieb am 27.09.2011 um 12:51
JP schriebt im Blogmotto:

"Lacht auf ihr Völkerstämme"

Frage: Aus welchem immer nocht fruchtbaren Lehrbuch für Ideologiebildung haben Sie denn das abgeschrieben?

"Völker", "Stämme", kommt mir irgendwie bekannt vor.

Oder sollte hier der geheime Gläubige Petrick zum Vorschein kommen, der das Kirchenlied "Wachet auf, ruft uns die Stimme" des Philipp Nicolai aus dem Jahre 1599 natürlich nicht einfach zitieren kann, sondern seine ernstgemeinte, Spaßfassung machen muß?
Joachim Petrick schrieb am 27.09.2011 um 15:02
@Uwe Theel

Andere haben Harndrang, Sie scheint es, haben einen unbändigen Liedgut Mitteilungsdrang zum Öffentlichen Gesang.
Wer wollte anderen schon einen Harndrang wünschen.
"Ein Lied imklerikalen Glied für Herrn Theel!"
Joachim Petrick schrieb am 27.09.2011 um 15:04
@Uwe Theel

".......sondern seine ernstgemeinte, Spaßfassung machen muß?"

OhGottoGott, da müssen Sie "Gottchen" also doch auf den Pott harndrangvoll gehetzt sich setzen?
Joachim Petrick schrieb am 27.09.2011 um 19:34
@Herr Theel

"Oder sollte hier der geheime Gläubige Petrick zum Vorschein kommen, der das Kirchenlied "Wachet auf, ruft uns die Stimme" des Philipp Nicolai aus dem Jahre 1599 ..."

welchen Inhalts ist denn der Text?, welche Lied- Nummer trägt mich zu diesem in welchem Gesangbuch, damit ich einmal so als ob tue, als ob ich denn glaubte, was ich sing.?
Joachim Petrick schrieb am 27.09.2011 um 20:02
Es ist bis Heute nicht bekannt, dass Papst Benedikt XVI insgeheim, gar öffentich, den Torten fressenden GRÖFAZ, Adolf Hitler, vormals Kirchensteuer zahlender Katholik bis zu seinem selbstgewählten Gemeinschafts- Tod mit seiner ihm katholisch priesterlich klerikal angetrauten Gattin, Eva Braun- Hitler, am 30. April 1945 beim Untergang im Führerbunker unter der zerstörten Reichskanzlei, , wenigstens im nacheilenden Gehorsam vor dem Gedenken der Völker an die Gerechten in der Welt, wenigstens post mortem, exkommuniziert hätte?

Auch diese Gelegenheit, Adolf Hitler postmortem zu exkommunizieren, hat Papst Benedikt XVI bei seinem Deutschland- wie auch vorher bei seinem unseligen Ausschwirtbesuch heillos vertan und ungehorsam im Gedenken an die Gerechten in der Welt verpasst.
Uwe Theel schrieb am 27.09.2011 um 20:55
@ Was Joachim Petrick am 27.09.2011 um 20:02 Uhr schrieb ,

dass hält er tatsächlich selbst für (seine) Kunst.

Boah, ey!
Joachim Petrick schrieb am 27.09.2011 um 21:10
@Uwe Theel

"dass hält er tatsächlich selbst für (seine) Kunst.

Boah, ey!"

Ist das nun eine uneingeschränkte Zustimmung für meine Kunst?,
oder ein Theel Fall mehr, sich angesichts von brisanten Fragestellungen bedeckt im Dunkeln zu halten?
apatit schrieb am 28.09.2011 um 09:08
…Lebenskunst besteht zu 90 Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann. ( Ich schließe mich der Truppe an )…!

Samuel Goldwyn
apatit schrieb am 28.09.2011 um 09:09
... ich beherrsche diese Kunst aber sehr schlecht...
Joachim Petrick schrieb am 28.09.2011 um 11:44
@apatit

Vielen Dank ür die geistige Nahrung für "Unterwegs".

Jedem neuen Tag mit einem neuen Anfang liegt in diesem genannten Lebenskunst Sinne ein Zauber inne!
Tiefendenker schrieb am 01.10.2011 um 00:29
Sehr gute Hinweise!!! Der bürgerliche Rechtsstaat hat sich zusammen mit den kapitalistischen Kategorien erst im Zuge des Absolutismus (ökonomisch als Merkantilismus bezeichnet) entwickelt, was durchschnittlich etwa auf Anfang des 17.Jahrhunderts datiert wird. In England ging es sogar etwas eher los. Dazu findet sich in der EXIT! Ausgabe Nr.7 im Zuge der kritischen Staatstheorie "Es rettet Euch kein Leviathan" eine gute Abhandlung, die das wesentliche kurz und knackig darstellt:

www.amazon.de/Exit-7-Krise-Kritik-Warengesellschaft/dp/3895023108/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1317421503&sr=1-1

Auch gibt es in der GEOepoche Heftreihe was zum Absolutismus - ein Heft über Ludwig den XIV in Frankreich:

www.amazon.de/GEO-Epoche-2010-Sonnenkönig-Frankreichs/dp/357019907X/ref=sr_1_13?s=books&ie=UTF8&qid=1317421611&sr=1-13

sowie eines über die Reformation in Deutschland, wo genau diese Übergangszeit vom Feudalismus zum kapitalismus beschrieben wird:
www.amazon.de/GEO-Epoche-2009-Zeitalter-Glaubensspaltung/dp/3570198804/ref=pd_bxgy_b_img_c

Das Christentum hat außerdem einen maßgeblichen Anteil am Entstehen des kapitalistischen Ausbeutersystems gehabt. Dazu findet man hier einen ganz guten Text:

www.exit-online.org/textanz1.php?tabelle=buecher&index=3&posnr=16
Joachim Petrick schrieb am 01.10.2011 um 14:15
@Tiefendenker

Danke für die interessanten Links,

Das ist ja ein "Riesen Thema!"
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
Ort:
Hamburg
Mitglied seit:
3 Jahre 13 Wochen
Zuletzt aktiv:
25.05.2012
Status:
Publizist
Aktivität:
Beiträge: 916
Kommentare: 9579
Mein Projekt:
Logbuch
17:12
heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
17:11
merdeister hat gerade einen Kommentar geschrieben.
17:07
xtnberlin hat gerade einen Kommentar geschrieben.
17:05
Achtermann hat gerade einen Kommentar geschrieben.
17:03
freedom of speech? hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG