Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

14.06.2011 | 18:08

Der Freitag im Netz der Interessen befangen?

Der Freitag auf dem Weg zum steuerfinanzierten, bundesweit ausgelegten Wochenblatt mit Lokalnachrichtenteil?

Die Krux des Öffentlichen Rundfunks ist ja n. m. E. nicht, dass der Öffentliche Rundfunk die demokratischen Verhältnisse in unserem Lande über die ausgewogen präsente Einbindung von Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Verbände im Bund, den Bundesländern, in den Rundfunkräten, -gremien abbildet, wie er sollte, sondern dass diese demokratischen Verhältnisse nur unzureichend  bis gar nicht mehr abgebildet werden, weil der gesamte zivilgesellschafltich  unterfinanzierte Bereich der Bürgerinitiativen, Bürgerforen, Internet Foren, Runden Tische  u. a. in Bund, Bundesländern, Kommunen, Gemeinden, Stadtteilen, völlig ausgespart,  nicht abgebildet sind und bis dato niemals abgebildet waren.

Jakob Augstein schreint in seinem Freitag Artikel
"Im Netz der Interessen"

www.freitag.de/kultur/1123-im-netz-der-interessen

Rundfunk | 09.06.2011 08:00 | Jakob Augstein
Im Netz der Interessen
Die Zeitungsverlage und die Politik wollen ARD und ZDF schwächen. Diese unheilige Allianz gefährdet unsere Demokratie
u. a.:

"Seit die Printmedien durch das Internet unter Druck geraten sind, haben die großen Verlage den Öffentlich-Rechtlichen den Krieg erklärt. "

Meine Wahrnehmung ist eine andere, ist, dass die großen Verlage nicht gegen die Idee der Öffentlich- Rechtlichen Rundfunks  in seiner Finanzstruktur "Gespenstisches Inkassosystem"  kämpfen, gar einen Krieg führen, sondern diese sich, steuerfinanziert über Kultur Flaterates erweitert, zu eigen machen wollen.

Da wäre ja der Freitag als Meinungsmedium  mit seiner integrativ ost-westlichen wie west- östlich bund- kommunalen, metropol- ländlichen, industriell- gärtnerisch   u. a.  Alltags- Aufgabenstellungen gar nicht schlecht positioniert.

Aber warum bekennen Sie sich mit dem Freitag nicht ohne Visier, offen, zu dieser Flaterate Positionierung eines qualifizierten Teils der Printmedien für die Zukunft?

Wird demnächst der Lokalteil des Freitags bundesweit als steuerfinanziertes Printprodukt, samt Anzeigenteil, Frei Haushalt geliefert?

Wie komme ich auf solche steile Mutmaßung?
Ich finde meine Mutmaßung nicht steil, sondern, angesichts der über Werbeieinnahmen steuerfinanzierten, nur scheinbar kostenlsos, verteilten Anzeigen Wochenblättchen des Springer Konzerns u. a. Verlagshäuser, erweitert um Aufgaben öffentlich rechtlicher Sorge für eine bundesweit, europaweit ausgerichtete Integration in Gesellschaft, Kultur, Politik, Sport, des Kommunizierens lokaler Alltags-  Sorgen und Nöte mit Hinweisen und Berichten von und über Ergebnisse von Bürgerforen, Nachbarschaftshilfen,  nur naheliegend.

Frage:
Wirkt der Freitag mit seinem gebremsten Charme in dieser Frage und Angelegenheit
"Der Freitag im Netz der Interessen befangen?"
nur deshalb so unscheinbar, weil der Freitag nicht wirklich mit seiner Redaktion, der Freitags Community kommuniziert, was er sein will?

JP

siehe:

www.freitag.de/kultur/1123-im-netz-der-interessen

Rundfunk | 09.06.2011 08:00 | Jakob Augstein
Im Netz der Interessen
Die Zeitungsverlage und die Politik wollen ARD und ZDF schwächen. Diese unheilige Allianz gefährdet unsere Demokratie

 
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Kommentare
Popkontext schrieb am 14.06.2011 um 18:29
Von welchen steuerfinanzierten Kultur-Flatrates für große Verlagshäuser reden Sie? Vielleich habe ich ja was entscheidendes verpasst - können Sie mal mit offenem Visier spielen und deutlich sagen, wovon Sie reden oder diesbezügliche Texte verlinken? Was meinen Sie mit "über Werbeieinnahmen steuerfinanzierten, nur scheinbar kostenlsos, verteilten Anzeigen Wochenblättchen"? Falls Sie uns nicht gerade veräppeln wollen, sondern das ernst meinen, vielleicht ein wenig mehr zu den ökonomischen Hintergründen, von denen Sie reden. Mir ist das gerade nicht klar...
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 18:49
@Popkontext

Die Kuklturflaterate wird bereits lange nicht nur von Teilen der SPD/Linkspartei als Ersatz für die GEZ- Gebühren angedacht, kommunziert, sondern steht uns in unseren Privathaushalten ab dem Jahre 2013 ins Haus.

Die Werbung aller Unternehmen in Deutschland, folglich auch in den Anzeigen.-Wochenblättern, wird steuerrectlichlich vorsätzlich begünstigt, was wiederum diese angeblich kostenlosen Wochenblättchen "Frei Haus" staatlich über Steuerverzicht u. a. bei den Verlagen subventioniert
Popkontext schrieb am 14.06.2011 um 19:02
@Joachim Patrick
So weit ich weiß, soll die *GEZ-Gebühr* ab 2013 als "Flatrate", also unabhängig von Zahl und Art der Geräte, gezahlt werden. Das ist ja aber keine "Kulturflatrate", die irgengendwas anderes außerhalb der ö.r. betrifft.

Da Werbung für alle Unternehmen in D steuerbegünstigt ist, was ist jetzt das Spezielle an den Wochenblättchen?

Und was hat das Alles damit zu tun, dass Herr Augstein hofft, Steuerfinanzierungen für den Freitag zu ergattern und das die Intention hinter seinem Artikel ist?
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 19:19
@Popkontext

Vorab schon einmal sovile, die Öffentlichen Rechtlichen hätten gerne so eine Kulturflaterate ab 2013 ausschließlich für sich.
Aber da ist nicht das letzte Wort gesprochen, u. a., weil die großen Verlagshäuser nach Anteilen an dieser Kulturflaterate gieren.

Jakob Augstin redet vom Krieg der Verlagshäuser gegen ie Öffentlichen Rechtlichen.
Ich sehe das anders. Die großen Verlagshäuser kämpfen unter fadenscheinigen Segeln des scheinbaren Gegensatzes um Anteile an der zukünftigen Kulturflaterate.
Warum schreibt Jakob Augstein in seinem Artikel dieser Woche im Gegensatz zu vorherigen Artikeln ausgerechnet dazu nichts?
Popkontext schrieb am 14.06.2011 um 19:24
OK, so wird langsam ein Schuh draus. Haben Sie irgendwelche Artikel dazu?
Calvani schrieb am 14.06.2011 um 20:28
Welchen Zusammenhang sehen Sie, Joachim, zwischen Augsteins Plädoyer für eine steuerverstrickte Finanzierung der ÖR und der Kulturflatrate? Schließlich kritisiert Augstein den Druck, den die Verlagshäuser ausüben, ob die Verlage das nun vorsorglich im Hinblick auf eine Kulturflatrate tun oder nicht, an Augsteins Kritik ändert das doch nichts, oder?
Popkontext schrieb am 14.06.2011 um 20:31
Also bei ein wenig Recherche finde ich da nichts, eher Gegenteiliges, weil Naumann z.B. eine Kulturflatrate ablehnt, der CCC die Idee von der Kulturwertmark eingeführt hat, über deren Umsetzung es bisher aber auch noch gar nicht mal spekuliert werden kann.

Ich finde, wenn Sie solche Frontalangriffe starten, sollten Sie die Fakten, auf denen sie angeblich beruhen ebenso wie ihre Gedankengänge klar belegen bzw. ausdrücken können
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 20:49
Popkontext schrieb am 14.06.2011 um 19:24
OK, so wird langsam ein Schuh draus. Haben Sie irgendwelche Artikel dazu?

@Popkontext

Gucken Sie doch einmal zu dem Thema ins Archiv von Jakob Augsteins Blog.
Was ich da geschrieben habe, kam aus meiner ungeschützten Erinnerung heraus.

Lassen Sie lieber denken denn selber zu denken?
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 20:53
@Popkontext

"Ich finde, wenn Sie solche Frontalangriffe starten, sollten Sie die Fakten, auf denen sie angeblich beruhen ebenso wie ihre Gedankengänge klar belegen bzw. ausdrücken können"

Jawohl Euer Ehren!,
das habe ich nach bestem Gewiwssen und Vermögen zur algmeinen Erbauung des Themas getan
Calvani schrieb am 14.06.2011 um 20:55
Aber, lieber Joachim, meine Frage ist noch nicht beantwortet...
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 21:11
@Calvani

Danke für die Erinnerung.

Mein Punkt ist, dass ich Jakob Augstein ein gewisses Maß am medialer Blindfuchshaltung vorhalte, weil er übersieht, bzw, den Leser arglos in den anderne Umständen der ÖR & Medien stimmt, dass sowohl ÖR als auch Medien unter dem Deckmantel einer Scheindebatte, gleichmaßen an der Höhe der zukünftigen Kulturflaterate drehen.
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 21:26
@Calvani

Jakob Augstein wähnt sich, nicht ganz unbegründet, in der komfortablen Lage, sich und den Freitag mit soziokulturellem Alleinstellungsmerkmal, in der ganzen Debatte nahezu neutral seitwärts der großen Verlagshäuser zu stellen, zu warten bis der Freitag genau für die absehbaren Aufgaben der Print- meinungsmedien für kulturell spirituell soizale Integration, finanziell, steuerlich begünstigt, staatlich wie zivilgesellschaftlich gefordert und gefördert, unterfüttert, berufen zu werden.
Popkontext schrieb am 14.06.2011 um 21:35
@Joachim Petrick
Und worauf stützt sich Ihre Aussage? Oder ist das wieder reine Spekulation?

Und wenn Herr Augstein generell auch sicher strategisch denkt, warum bewerten sie das zwangsläufig negativ? Er wäre nicht nur schön blöd, sondern ein Vollversager in seiner Aufgabe wenn nicht.

Was sie hier sagen, halte ich ehrlich gesagt für ihr Hirngespinst und den Angriff auf Augstein für völlig unberechtigt. Die Ideen an sich sind dagegen durchaus interessant - da würde ich mich über einen umfassenderen, nachvollziehbaren Blogeintrag ohne Angriffe sogar sehr freuen.
Calvani schrieb am 14.06.2011 um 21:39
Leider kann ich die pdf-Archiv Dateien von diesem PC aus nicht öffnen, um mir anzusehen, was Augstein früher darüber geschrieben hat. Dennoch: Könnten Sie nicht einfach darauf verlinken?
Wie wahrscheinlich die Kulturflatrate ist, kann ich spontan auch nicht einschätzen - je wahrscheinlicher desto berechtigter ist Ihre Kritik. Allerdings sehe ich immer noch nicht den Interessenkonflikt. Unterstellen Sie Augstein, dass er auf eine Kulturflatrate für ö-r und private Medien spekuliert und sich von der Kulturflatrate eine Finanzspritze für den Freitag erhofft?
Und was hat die Kulturflatrate mit den steuerbegünstigten Werbeausgaben und Steuervorteilen aus unternehmerischen Verlustgeschäften zu tun?
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 21:56
@Calvani

"Unterstellen Sie Augstein, dass er auf eine Kulturflatrate für ö-r und private Medien spekuliert und sich von der Kulturflatrate eine Finanzspritze für den Freitag erhofft?"

Da haben Sie meine prekär mutmaßende Meinung gelassen formuliert. Danke.

Jakob Augstein gilt erklärtermaßen als Befürworter einer ausgewachsen angeschwollenen Bocksgesang Empörungskultur.
D. h. besser erst einmal die eigene Meinung übers Knie durchs Auge brechend vernebeln,andere an ihren Meinungsresten knebeln, um dann endlich in einem nordafrikanischen Stuttgart 21 Frühling, Butter bei die eiegenen Meinungsfische
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 22:01
@Calvani
Die steuerbegünstigten Werbeausgaben könnten der Kapitalstock für die Aufstockung bzw Umwidmung von Steuersubventionen Richtung Kulturflaterate sein.
Werbung wird nur noch insofern steuerlich begünstigt, wenn diese zielführend zeitnah eine soziale. kutuerelle, spirituelle, kommunalpoltische Lokalnachricht enthält.

So fragt man schlau Erfinder nach ihren Patenten aus.
Popkontext schrieb am 14.06.2011 um 22:18
@Joachim Petrick
Das mit den steuerbegünstigten Werbeausgaben ist auch so ein Denkfehler, der mir vorhin in all dem Wirrwar gar nicht aufgefallen ist (oder mir fehlen die nötigen Informationen).

Wenn Sie sagen, dass Unternehmen in D allgemein Steuervergünstigungen für Werbung bekommen, geht es um Werbung FÜR dieses Unternehmen.

Hier geht es aber um fremde Werbung in den eigenen Medien des Unternehmens, für die andere bezahlen. Das ist doch was ganz anderes.
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 22:20
"So fragt man schlau Erfinder nach ihren Patenten aus."

und das ist gut so, wenn es so ist.
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 22:27
@Popkontext

Es ist ja kein in Stein gehauenes Gesetz, dass Unternehmen ohne kulturelle, soziale, gesellschaftlich kommunale, bundesweite, lokale & globale Bezüge steuerlich subventioniert werben dürfen!, oder?
Popkontext schrieb am 14.06.2011 um 22:30
@Joachim Petrick
"Lassen Sie lieber denken denn selber zu denken?"
Sie spekulieren wohl sehr gern, auch wenn Sie damit möglicherweise völlig schief liegen?

Leider gibt ihr Artikel nichts an wirklicher Information her und es ist auch nicht nachvollziehbar formuliert, worauf Sie hinaus wollen - außer erstmal jemanden anzugreifen.

Eine Kulturflatrate, soweit ich das sehe, ist im Moment genauso unwahrscheinlich wie das Grundeinkommen. Genau deshalb wird Herr Augstein nämlich ganz konkret vo einem *steuerfinanzierten* Modell gesprochen haben, gerade WEIL er sich mit der Kulturflatrate beschäftigt hat.
Popkontext schrieb am 14.06.2011 um 22:34
@Joachim Petrick
"Es ist ja kein in Stein gehauenes Gesetz, dass Unternehmen ohne kulturelle, soziale, gesellschaftlich kommunale, bundesweite, lokale & globale Bezüge steuerlich subventioniert werben dürfen!, oder?"
Nein, aber es steht im Moment nicht ernsthaft zur Debatte, zumindest keine reale Umsetzung. Darum meinte ich ja oben, die Ideen (nachvollziehbar) in einem Blogartikel auszuführen wäre sicher sehr interessant - nur a) strukturiert (bei komplexeren Sachen vielleicht sogar mit Links auf erklärende Texte) und b) nicht als Angriff, der mE gar keine Grundlage hat.
Calvani schrieb am 14.06.2011 um 22:37
Naja, Popkontext, je günstiger die Werbung für den Werber, desto wahrscheinlicher die Werbung. Diesen Sachverhalt dann als Verlagssubvention hinzustellen, ja, das scheint mir etwas zugespitzt, aber nicht unzutreffend. Wobei ich die genaue steuerliche Faktenlage nicht kenne - das Steuerrecht: unendliche Weiten! - und einfach zu Grunde lege, was Petrick hier gerade schreibt...
ebertus schrieb am 14.06.2011 um 22:38
Also @JP,

dieser Blog entspricht nicht den vorauszueilenden Qualitätskriterien, ist ein Frontalangriff, nicht nachvollziehbar und letztendlich unstrukturiert.

Merken und setzen!
Popkontext schrieb am 14.06.2011 um 22:55
@ebertus
Sie haben ja als einziger offenbar verstanden, was uns der Blog sagen soll. Vielleicht können Sie uns Dummerchen mal die glasklare Logik erklären, die wir anscheinend nicht erkennen, am besten unterfüttert mit ein paar harten Fakten?
Popkontext schrieb am 14.06.2011 um 22:56
@ebertus
Sie haben ja als einziger offenbar verstanden, was uns der Blog sagen soll. Vielleicht können Sie uns Dummerchen mal die glasklare Logik erklären, die wir anscheinend nicht erkennen, am besten unterfüttert mit ein paar harten Fakten und Hintergründen?
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 23:26
@Popkontext

"Sie spekulieren wohl sehr gern, auch wenn Sie damit möglicherweise völlig schief liegen?"

Das ist zum einen Teil richtig, zum anderen nicht,weil ich eher dazu neige, die Spekulationen anderer durch Gegen- Spekulationen per "Ausschlussverfahren" auf den Prüfstand zu stellen
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 23:29
@Popkontext

Nennen Sie es Kulturflatrate oder anders. Klar ist, dass bestimmte Kukturformen wie Werbung staatlich gefördert werden, andere dagegen wie die Printmedien nicht. Warum eigentlich?
Popkontext schrieb am 14.06.2011 um 23:31
@Joachim Petrick
Ich dagegen bin eine große Freundin von Fakten, die solchen Spekulationen zumindest eine gewisse Substanz geben.
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 23:35
@Popkontext

"die Ideen (nachvollziehbar) in einem Blogartikel auszuführen wäre sicher sehr interessant - nur a) strukturiert (bei komplexeren Sachen vielleicht sogar mit Links auf erklärende Texte) und b) nicht als Angriff, der mE gar keine Grundlage hat"

Wo sind da die Angriffe?, das war doch eher ein Warming Up zum Thema.
Was schlagen Sie an Strukturen , an komplexen Aspekten in der Sache des Themas mit Hinweisen zu welchen Links vor?

Ich bin allerdings mehr für Versuche der Freien Blog- Rede von Debatten im Hier & Jetzt
Popkontext schrieb am 14.06.2011 um 23:37
@Joachim Petrick
"Nennen Sie es Kulturflatrate oder anders. Klar ist, dass bestimmte Kulturformen wie Werbung staatlich gefördert werden, andere dagegen wie die Printmedien nicht. Warum eigentlich?"
Das hat was mit unserem Gesellschaftssystem in seiner aktuellen Form, und zudem spezifischen deutschen historischen Gegebenheiten zu tun. Ich bin keine Freundin des Status Quo, und sehr für Utopien zu haben, wie man was gestalten könnte. Nur das ist eine andere Ebene.

Und Kulturflatrate ist ein konkret diskutierter Begriff, der zwar keine einheitliche Definition hat, weil es verschiedene Vorschläge dazu gibt, der aber auch nicht völlig beliebig verwendet werden kann.
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 23:40
@Calvani

Werbung wird für Unternehmen steuerlich wie Abfindungen von Managern ohne Obergrenze, als Betriebskosten steuerlich absetzbar, begünstigt. Warum eigentlich ohne Obegrenze?
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 23:43
@ebertus

"Also @JP,

dieser Blog entspricht nicht den vorauszueilenden Qualitätskriterien, ist ein Frontalangriff, nicht nachvollziehbar und letztendlich unstrukturiert.

Merken und setzen!"

Jawohl!, Kamerad ebertus,
ich schrieb hier auf der ganzen Linie, von vorne bis hinten, schlicht ergreifend Stuss.

Ich merkel mich und mir
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 23:47
@Popkontext

Es geht um Fakten, es geht aber auch die Musik als Geleit zum Thema.
Die Musik habe ich auf jeden Fall geliefert, dazu Fakten entsprechend der unzureichenden Ausleuchtung der dunklen Kulturflatrate Lage
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 23:50
@Popkontext

"Und Kulturflatrate ist ein konkret diskutierter Begriff, der zwar keine einheitliche Definition hat, weil es verschiedene Vorschläge dazu gibt, der aber auch nicht völlig beliebig verwendet werden kann."

Deshalb erweitere ich diesen Begriff hier ja auch.

Dazu gehört ja auch erweitert der Blick auf die steuerliche Subvention von Stiftungen der Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Verbände und Unternehmen im In- und Ausland
Calvani schrieb am 14.06.2011 um 23:59
Abfindungen sind nun wirklich nicht vergleichbar. Eine Obergrenze für Werbung würde dogmatisch gegen das Nettoprinzip verstoßen.
Aber noch mal zurück zum Netz der Interessen: Das Fass, das Sie hier aufgemacht haben, ist rein hypothetischer Natur? So aus Spaß an der Freud?
Popkontext schrieb am 15.06.2011 um 00:04
@Joachim Petrick
"Wo sind da die Angriffe?"
Direkt im Titel und Sie unterstellen Herrn Augstein Verschleierung.

"das war doch eher ein Warming Up zum Thema."
Wie gesagt, wenn ich jemanden angehen will, sehe ich zu, dass ich das auch entsprechend untermauere. Und zudem sehe ich hier das Interessante nicht in dem Angriff, sondern in der Ausführung der Ideen, die sie eher so nebenbei geäußert haben.

"Was schlagen Sie an Strukturen , an komplexen Aspekten in der Sache des Themas mit Hinweisen zu welchen Links vor?"
Naja, vielleicht liegt es daran, dass ich beruflich schreibe und deshalb auch eine bestimmte geprägte Vorstellung habe. Aber auch als Leserin: Ich lese gern schwierige Texte, wenn es so nötig ist, und sich durch die Schwierigkeit ein gewisser intellektueller oder auch ästhetischer Mehrwert ergibt. ansonsten bin ich eine Freundin der klaren Worte, der Herleitung, der Erklärung, der Hintergründe. Vielleicht bin ich da auch etwas Old School - andererseits habe ich nie mehr gelesen und Informationen aufgenommen als zu Zeiten des Web 2.0 - deshalb schätze ich auch einfach leichte Erfassbarkeit der Information / Aussage.

"Ich bin allerdings mehr für Versuche der Freien Blog- Rede von Debatten im Hier & Jetzt"
Das ist dann Geschmackssache, das stimmt. Wie gesagt bin ich da auch etwas Old School und habe zudem einen in diesen Kontext nicht gerechtfertigten journalistischen Anspruch.
Joachim Petrick schrieb am 15.06.2011 um 00:07
@Calvani

"Eine Obergrenze für Werbung würde dogmatisch gegen das Nettoprinzip verstoßen."

Auch bei steuerlicher Subvention?

Die Werbung selber kann ja ohne steuerliche Begünstigung investiv weitergehen.
Joachim Petrick schrieb am 15.06.2011 um 00:29
@@Calvani

Wenn Sie einen Begriff wie "Nettoprinzip" hier in die Debatte einführen, fände ich es nutzerfreundlich, wenn Sie erläutern, wie Sie diesen hier definieren und eingebracht wissen wollen
Joachim Petrick schrieb am 15.06.2011 um 00:33
@Popkontext

Sie schreiben:

"Wo sind da die Angriffe?"
Direkt im Titel und Sie unterstellen Herrn Augstein Verschleierung."

Haben Sie dabei wissentlich oder unwissentlich das Fragezeichen übersehen?
Joachim Petrick schrieb am 15.06.2011 um 00:41
@Popkontext

"........und habe zudem einen in diesen Kontext nicht gerechtfertigten journalistischen Anspruch."

ist das nun Ihre Art Understatement,
getarnt als
"Fishing for Compliments"
oder umgekehrt, gar Ihre intellektuell journalistische Feigheit vor dem Thema, gepaart in Personalunion mit der Angst vor der eigenen Courage?
Popkontext schrieb am 15.06.2011 um 00:50
@Joachim Petrick
Fragezeichen: Es ist trotzdem ein Angriff aus meiner Sicht. Sie stellen die Frage und machen zumindets dem versuch, mit Ja zu antworten. Sie unterstellen Herrn Augstein direkt, nicht mit offenem Visir zu kämpfen

Journalistischer Anspruch: Ja, den habe ich, kann aber nicht erwarten, dass Leute, die nicht vom fach sind, den erfüllen. Zudem wandelt sich da gerade einiges mit der Entwicklung der Kommunikationsformen im Internet, deshalb Old school meinerseits. Also ist es das, was wie ich das ehrlich sehe, nichts weiter.
Joachim Petrick schrieb am 15.06.2011 um 01:07
@Popkontext

Das klingt Mark & Bein erschütternd, wie der Bericht einer bestens ausgebildeten Bewerberin über das Erlebnis, dass diese ihre Bewerbungsunterlagen mit dem Vermerk zurückerhalten habe:
"Überqualifiziert!"

Gilt jede Frage für Sie journalistisch bereits als unbotmäßiger Angriff?

Dann bzw. trotzdem gute Nacht!
Joachim Petrick schrieb am 15.06.2011 um 01:11
@Popkontext

Mit Verlaub Madame!

Das klimgt ja mehr nach
"Simple Mind"
Gebrechen denn nach journalistischer Kompetenz?
Calvani schrieb am 15.06.2011 um 01:16
Hm, also, ich dachte natürlich, dass Sie das Nettoprinzip kennen, wenn Sie hier eine solche Diskussion rund um Steuern eröffnen...aber was mich wirklich stutzig macht, sind die Tags, die Sie verwenden. Was soll das denn?
Worüber reden wir hier gerade?

P.S.: Das Nettoprinzip, und ich bezog mich natürlich auf das objektive, besagt, dass nur die Reineinkünfte besteuert werden. Reineinkünfte sind der Saldo aus Erwerbsbezügen und Erwerbsaufwendungen.
Popkontext schrieb am 15.06.2011 um 01:18
@Joachim Petrick
???
Gute Nacht, würde ich auch mal sagen.
Popkontext schrieb am 15.06.2011 um 01:20
@Calvani
Hihi, die Tags! Ich glaube, er veräppelt uns doch nur.
Joachim Petrick schrieb am 15.06.2011 um 01:43
@Calvani

"P.S.: Das Nettoprinzip, und ich bezog mich natürlich auf das objektive, besagt, dass nur die Reineinkünfte besteuert werden. Reineinkünfte sind der Saldo aus Erwerbsbezügen und Erwerbsaufwendungen."

Sind Sie der wiehernd trabende Amtschimmelreiter als Deichgraf von steuerlichen Besitzständen?

Ebendrum die Frage
"Was hat das Nettoprinzip mit einer Obergrenze von Steuerbegünstigungen, darunter Abfindungren für Manager/innen als abschreibbare Betriebskosten zutun?
Joachim Petrick schrieb am 15.06.2011 um 01:45
@Calvani

Welche Tags verwende ich denn?. wo laufen sie denn?

ist mein Tags Rasen grün
Joachim Petrick schrieb am 15.06.2011 um 01:48
@Popkontext

@Calvani
Hihi, die Tags! Ich glaube, er veräppelt uns doch nur.

Jetzt fühle ich mich so was von ertappt.

Nicht weitersagen
Calvani schrieb am 15.06.2011 um 02:04
Ganz ruhig bleiben, lieber Joachim, ganz ruhig, gleich kommen die Männer mit der engen Jacke und der großen Spritze, und bis dahin bitte, bitte nicht mehr so viel sabbern!
Joachim Petrick schrieb am 15.06.2011 um 03:36
@Calvani

Dank für den durchaus humorig angelegt systemrelvant uneigennützigen Beifang Beistand.

Manche können ihr Wasser nicht halten, wie Sie ihren unorthodoxen Sinn als Kümmerer mit Helfersyndrom auf dem Weg in die Klapse?
ebertus schrieb am 14.06.2011 um 18:36
Gut gebrüllt @Joachim Petrick,

und es gab nach meiner Erinnerung bereits verschiedene Statements von J.A. zu den Medien im Allgemeinen und speziell dem Freitag. Das Projekt hier ist eines von vielen, nicht unbedingt der Nabel der Welt, aber dennoch etwas jenseits des medialen Mainstream; das sollte man anerkennen und dem gilt auch meine, bescheidene und dennoch wohlwollende, kritische Sympathie.

Es gibt gerade einen anderen Blog, der auf die großen Räder fokussiert, die medial im Sinne von Geschäftsmodellen gedreht werden. Das muss man einfach als dominierende Ausrichtung sehen und Dein Appell hier (so habe ich das verstanden) in wieweit der Freitag - und andere - Interessen verfolgen "wollten, können, dürfen" die vielleicht jenseits der rein monetären Ebene liegen, diese Fragestellung ist nicht nur legitim, sondern die andere Seite der Medaille.

Und für mich gibt es noch eine dritte Seite, vielleicht auf der Kante der Münze, um im Bild zu bleiben. Und genau dies versuche ich in meinem Kommentar zu diesem Blog dort ein wenig auszudrücken, mag es als Doppelpost hier nicht wiederholen:

www.freitag.de/community/blogs/datenblog/wie-das-semantische-web-onlinejournalismus-veraendern-wird
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 18:56
@ebertus

Danke für den Blog Hinweis.

Ich glaube, ich ahne und vermute, dass für den Freitag im Rahmen der Kulturflaterate als Meinungsmedium im europaweit nötigen lokalbezogenen Kommnuizieren von Integrationen aller Art, Formen, Normen, Traditionen in unserer Zivilgesellschaft eine "gemeinschaftsbildend bildungsnahe Aufgabe" zukommt, die die Öffentlich Rechtlichen bisher nicht und in Zukunft weder zeitnah dialogisch leisten wollen noch können.
ebertus schrieb am 14.06.2011 um 19:14
@JP und die "...bildungsnahe Aufgabe..."

Nun gut, darüber hatte ich ja in diesem Augstein-Blog räsoniert (gleich der erste Kommentar) und diese wirklich wichtige Aufgabe eher bei den ör's gesehen; bis zu einem bestimmten Level, versteht sich.
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 19:23
@ebertus

"Nun gut, darüber hatte ich ja in diesem Augstein-Blog räsoniert (gleich der erste Kommentar) und diese wirklich wichtige Aufgabe eher bei den ör's gesehen; bis zu einem bestimmten Level, versteht sich."

Genau, aber da sind die längst an ihrer zerfledderten Fahnenstange, heillos statt inegrativ, eher bildungsfern denn bildungnah angekommen
Knüppel schrieb am 14.06.2011 um 18:42
... und ich wüsste gern (als Ergänzung zum Kommentar von Popkontext), wie Sie sich die Finanzierung eines Internet-Portals, wie FC vorstellen, in dem jeder, ohne Entrichtung eines Entgeldes, schreiben und kommentieren darf?

Meinen Sie die Bereitstellung dieses Portals würde nichts kosten? Wer, wenn nicht die Abonnenten der Print-Ausgabe und diejenigen, die hier Online-Werbung unterbringen, zahlt denn dafür, dass es nicht morgen dunkel wird auf dieser Website?

Eine Insel der Glückseligen, inmitten einer kapitalistischen Bundesrepublik Deutschland? Wie sollte das bitte funktionieren, ohne sofortige Insolvenz der Betreiber?
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 19:04
@Knüppel

"Meinen Sie die Bereitstellung dieses Portals würde nichts kosten?"

Das meinenich mitnichten.
Ich meine aber auch nicht, dass das jetzige Blogschreiben, Kommentieren im Freitag kostenlos ist, sondern über steuerlich begünstigte Werbeanzeigen von Firmen u. u. zum erheblichen Teil subventioniert wird.
Das Geld für die Kulturflaterate ist also längst, nur unter anderem, dem Namen "stuerlich subventionierte Werbung", unterwegs.

Im Übrigen, sind nicht selten bestimmte "verlustbringende Medien"
an andere Stelle verlustabschreibend steuerbegünstigt
ebertus schrieb am 14.06.2011 um 19:27
@Knüppel

Das scheint mir zwar weitgehend richtig, dennoch zu pargmatisch, hoffnungsarm, "das Gute" im Menschen etwas vernachlässigend. Und dagegen versuche ich ja auch immer wieder anzuschreiben, obwohl selbst ohne wirkliche Lösung; die es wohl z.Z. einfach nicht geben kann, der Weg ist vielleicht das bestenfalls erreichbare Ziel.

Nur es ist vollkommen klar, das herkömmliche Geschäftsmodell, soweit es denn - verzweifelt gesucht - eines geben wollte, wird kaum höherwertige Nischen lassen. Neben einer oft erkennbaren, gesellschaftspolitisch neoliberalen Ausrichtung setzen gerade die herkömmlichen Qualitätsmedien verstärkt auf Brot und Spiele.

Bei erwartbar zunehmender Verarmung weiter Kreise der Gesellschaft werden höherwertige Printmedien zu einer elitären Veranstaltung mutieren, die man sich als älterer Bildungsbürger dann vielleicht immer noch leisten wollte.
Popkontext schrieb am 14.06.2011 um 19:28
Na, Herr Petrick, so viel wird hier gar nicht geworben. Herr Augstein sagte vor einigen Monaten mal irgendwo, dass das Hauptgeschäft der physische Verkauf des Blattes sei und selbst das sei noch ein Zuschussgeschäft.

"Im Übrigen, sind nicht selten bestimmte "verlustbringende Medien"
an andere Stelle verlustabschreibend steuerbegünstigt."
Das kann alles sein, ist aber erstmal Spekulation.
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 20:56
@Popkontext s

"Das kann alles sein, ist aber erstmal Spekulation."

wie das ganze Thema
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 20:56
@Popkontext s

"Das kann alles sein, ist aber erstmal Spekulation."

wie das ganze Thema
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 21:05
@ebertus

Warum sollen denn nicht steurlich geförderte Medien, mit klar definierten Standards und Zielsetzungen, wie früher die Parteien Arbeiter/innen- Bildungsvereine, stadteilnah, landauf, landab, printende Integrations Kulturvereine für mehr oder weniger bildungsnahe, -ferne Bürger/innen "jung & alt" als kunterbuntes Mehrgenerations Printmedienhaus mit Versammlungs- und Veranstaltungsräumen gründen,
ebertus schrieb am 14.06.2011 um 21:28
Ja @JP,

das hatte ich doch im Augstein-Blog geschrieben. Primär die ör's als steuerfinanziertes Basismodell für (neutrale) Information, rudimentäre Bildung und Kultur.

In einem zweiten Schritt (oder auch parallel) kann man kann man natürlich weiter gehen mit der Förderung. Nur wenn ich ich verfolge, was "unsere" Familienministerin an Ausforschung, an "Bekenntnissen" bei tangierten, oft lokalen NGOs fordert, ehe staatliche Gelder fließen, so habe ich da meine Zweifel; nicht nur wegen der eigenen Beiträge hier.
Joachim Petrick schrieb am 14.06.2011 um 22:06
@ebertus

"Nur wenn ich ich verfolge, was "unsere" Familienministerin an Ausforschung, an "Bekenntnissen" bei tangierten, oft lokalen NGOs fordert, ehe staatliche Gelder fließen, so habe ich da meine Zweifel; nicht nur wegen der eigenen Beiträge hier."

Das genau ist da merkwürdig kontraproduktive Signal der etablierten Regierungs- Parteipoltik.
poor on ruhr schrieb am 15.06.2011 um 21:21
@JP

Zieht Augstein denn nicht mit den öffentlich-Rechtlichen an einem Strang?

Setzt sich eine derartige Befangenheit denn nicht eher für eine große Meinugspluralität ein?

Ist das denn nicht im Interesse der Community?
Joachim Petrick schrieb am 15.06.2011 um 22:12
@por

"Setzt sich eine derartige Befangenheit denn nicht eher für eine große Meinugspluralität ein?

Ist das denn nicht im Interesse der Co?"

Danke für diesen Aspekt, der mir aus meinem Inneren Blockade Dilemma heraushelfen mag.

Befangenheit kann ja tatsächlich eine Zier, fern von medialer Gier sein
poor on ruhr schrieb am 15.06.2011 um 22:46
@JP

Danke. Sehr nette Antwort. :)

Herzliche Grüße

por
Joachim Petrick schrieb am 15.06.2011 um 22:54
@por

Nochma!

ich Danke Dir für Deine Inspiration zu dem Blog Thema

tschüss
Jochen
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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