Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

13.01.2012 | 01:11

Klaus Ernst mit dem Wullfschen Klammerbeutel gepudert.

Klaus Ernst, Co- Vorsitzender der Linkspartei  fühlte sich, womöglich als gestandener Gewerkschafter in der Automobil- und Metallindustrie
"VW/Porsche lassen grüßen!",  zum Neujahrsempfang des Bundespräsidenten Christian Wulff, nebst Gattin Bettina, als forscher Porschefahrer befohlen wie gerufen und schon war er, breit lächelnd da, allzeit bereit, sich von Bundespräsident Christian Wulff, händeschüttelnd,  mit dem Dauerlächler Klammerbeutel pudern zu lassen.


Nur gemietete Knallchargen grinsen auf solchen Staats- Empfängen, im Defilee aufmarschierend, noch breiter als Klaus Ernst. Da bewahrheitet sich die alte leise Volksweise:
"Kein Meister ist vorm Himmel gefallen".
Da übt Klaus Ernst halt noch.

Klaus Ernst errang einmal mehr, mondwandlerisch sicher auf der forschen Porsche  Überholspur, sein kantiges Alleinstellungsmerkmal unter den Vorsitzenden der Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag.
Alle anderen Parteivorsitzenen in der Opposition,  Siegmar Gabriel, Claudia Roth, Cem Özdemir, Gesine Lötsch hatten sich, anderweitige Termine vorschiebend, formal protokollgemäß, artig  entschuldigen lassen.

Klaus Ernst Linkspartei CO- Vorsitzender mit dem Wullfschen Klammerbeutel gepudert.

Nur die geladenen Vertreter/innen  der Anti-Korruptionsorganisation Transparency International und der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV), Michael Konken, hatten ihre Teilnahme am Neujahrsempfang, kein Blatt vor den Mund nehmend, begründet abgesagt.
Damit protestierten sie, Tacheles redend, einhellig,  gegen die „Desinformationspolitik" des deutschen Staatsoberhaupts.
Nach DJV-Angaben war es das erste Mal, dass der Verbandsvorsitzende den traditionellen Neujahrsempfang beim Bundespräsidenten boykottiert.

Ausgerechnet Bundeskanzlerin, Angela Merkel, kam beim Defilee einen sekundenlangen  Moment, angesichts des Bundespräsidenten Christian Wulff, stolpernd aus dem Tritt, dessen Blick ausweichend, diesem kühl ihre Schulter zeigend, so als wolle sie sagen:
"Ich habe es versucht, aber mit diesem Bundespräsdidenten Christian Wullf ist , anders als ich noch vor Minuten gedacht, die Chemie völlig aus dem Lot, es geht mit ihm einfach nicht mehr.

JP

 
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Kommentare
Ehemaliger Nutzer schrieb am 13.01.2012 um 03:21
Vielleicht haben Klaus Ernst und ich den gleichen Humor..?!

Als einziger Vertreter einer Oppositionspartei beim Neujahrsempfang des immer noch amtierenden Bundespräsidenten Christian Wulff lecker Häppchen auf Staatskosten essen und Händchenschütteln anstatt zuhause grinsend auf Couch zu sitzen? Realsatire ist das. Das ist so dämlich, dass ich mich darüber gar nicht aufregen kann. Vielleicht hat die Lötzsch ihm nicht erzählt, dass sie nicht hingeht..
Joachim Petrick schrieb am 13.01.2012 um 03:54
@Herr Katzer

"Vielleicht hat die Lötzsch ihm nicht erzählt, dass sie nicht hingeht.."

ich glaube, das isses.

Er saß schon forsch im Porsch und hörte das Handy nicht....
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2012 um 13:11
@Herr Katzer

Klaus Ernst meint doch tatsächlich allen Ernstes, es reiche, wenn Christian Wulff alle Fragen öffentlich beantworte, dann solle er ungestört endlich wieder seinen eigentlichen Aufgaben als Bundespräsident nachgegehen dürfen und können./Tagesthemen vom 13.01.2011)

Ich fasse es nicht. Noch bevor die Antworten vorliegen erteilt Klaus Ernst Christian Wulff Absolution.
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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