Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

17.01.2011 | 03:05

Peter Sloterdiyk, der riskant Denkende in wirtschaftliche Rechte?

Peter Sloterdiyk, der riskant Denkende ins Unriskante wirtschaftlicher Rechte?

Peter Sloterdiyk, der letzte Mohikaner unter den riskant Denkenden ins verbleibend Unriskante der Forderung von wirtschaftlichen statt sozialen Rechten?

Ich ahne und vermute, Intellektuelle des Zuschnitts eines Peter Sloterdiyk als so genannter riskant Denkender haben sich, systemisch betrachtet, auf das
"So als ob Spiel"
der Politik mit ihren
"So als ob" Reformen
in ihrer als
"So als ob" Intellektuellen Attitütde der letzten riskant Denkenden  eingefunden,
weil sie nirgends mehr wirklich riskieren, ernst genommen, nicht einmal die Selbstzensur der
"Inneren Scheere"
fürchten müssen, geschweige denn sich selber auf der Couch des Pschoanalytikers an des Coach Statt?

Da kann Peter Sloterdijk, intellektuell launig, die Medien Meute von Heute mit geschliffenen Begriffen als vermeintlich letzter riskant Denkender wie
"Staatskleptomanie"
vor sich hertreiben, weil diese gar weder personell noch materiell bereit gar  fähig wäre, fundiert zu  recherchieren, wer da über den Staat kleptoman, zu Lasten Dritter, sich ins vermögensnahe Fäustchen lacht.

Es sind ja eben nicht die Transferempfänger/inen auf Hartz IV Niveau, die den Staat zu Lasten Dritter kleptoman, gleich einem erlegtem Wild ausweidend, übervorteilen.
Nein!, dass sind jene vermögensnahen Schichten, die den Staat kleptoman mit einem Subventionshaushalt an die 200 Milliarden €/anno (mindestens alles in allem doppelt so hoch wie der Sozialhaushalt) ausräubern, im In- und Ausland stiften zu gehen, um asymmetrische Einkommensverhältnisse zu Lasten eines
"Wohlstands für alle"
festzuschreiben, diesen über die Steuerpolitik, Steuersenkungen fordernd fördernd, zu weiten, wei ihnen steuerliche Subventionen, steuerliche Rückerstattungen, noch nicht reichen.

Warum Peter Sloterdijk bei all seinen exotischen Begriffs- Wanderungen, aber immer noch nicht den Pfad gefunden hat, einmal zu erörtern, warum wir nicht, statt sozialer Rechte für besondere Lebenslagen,  wirtschaftliche Rechte nicht nur für die Wenigen Vermögenden, sondern für alle in allen Lebenslagen fordern und fördern?, belibt bis ?  das Geheimnis seiner Feigheit vor dem intellektuellen Freund/in?

Mit den Intellektuellen ist es halt, wer da?, wie mit der Psychoanalyse, sie sind als Tiger einer intellektuellen, psychoanlatytischen Bewegung, Strömung in der Hoffnung der Zwanziger Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts nach den entsetzlichen Verheerungen des Ersten Weltkrieges gestartet, dass dieser Spirit alle Menschen ringsum in den gesellschaften, Schichten bildungsnah, bildungsfern in Freier Assoziation ohne Ansehen der Person erfasse, und sind konjugiert, gebeugt als Bettvorleger einer profanen Akademisierung vieler Berufe und Berufungen gelandet.

Kein wirklicher riskant Denkender wird sich als Meisterdenker, tituliert, hofieren lassen.
Denken ist eine menscheitliche Veranstaltung, Das haben wir schon immer geahnt. Seit der Existenz des Internet, des World Wide Web www.org., wissen wir es.

In diesem Sinne alles Gute im Jahre 2011

JP

www.freitag.de/kultur/1102-ausgerechnet-sloterdijk

Debatte | 13.01.2011 11:10 | Albrecht von Lucke
Ausgerechnet Sloterdijk!
Und wer Hans Ulrich Gumbrechts Plädoyer für ein "riskantes Denken" folgt, muss Gesine Lötzsch bewundern. Eine Erwiderung von Albrecht von Lucke

 
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Kommentare
miauxx schrieb am 17.01.2011 um 20:06
Die verheerende Ausdünnung wahrnehmbarer "Meisterdenker" ist, ganz reaktionär, sogar wieder zurückgefallen in die Vetternwirtschaft. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Gumbrecht hat natürlich seinen Kumpel Sloterdijk herbeizitiert. Und das war's dann auch, andere fielen ihm wohl nicht mehr ein.
Ich meine, so kann man es ja auch mal betrachten.
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2011 um 21:17
@miauxx

"
miauxx schrieb am 17.01.2011 um 20:06
Die verheerende Ausdünnung wahrnehmbarer "Meisterdenker" ist, ganz reaktionär, sogar wieder zurückgefallen in die Vetternwirtschaft"

Interessante Überlegung, die allerdings vernachlässigt, dass immer mehr intellektuell ausgebildetes Personal sich als bekennende Denker verweigert.

Das Feld beackern folglich die Denkbauern mit den größten Ideen Kartoffeln, wie P.S:?
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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