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Gysi schließt Lafontaine „für Notsituationen nicht aus“
Lötzsch findet Gysi als Pressesprecher „völlig ungeeignet“
Modrow wollte die Comeback-Nachricht erst gar nicht glauben
Gallert sieht die Linke „definitiv nicht in einer Notsituation“
Wagenknecht meint, „dahinter steckt eine bestimmte Strömung“
Movassat hofft auf einen „großen Gewinn“
Ernst sagt, das „hilft uns auch jetzt nicht“
Zimmermann hat es schon „immer gesagt“
Bartsch nennt Gysi „ein Widerspruch in sich“
Bockhahn hält Lafontaine nicht für „die Lösung des Problems“
Sharma sieht niemandem geholfen
Liebich will erst „nach den” Berlin-Wahlen“ über Namen reden
Wawzyniak will lieber über Inhalte diskutieren
Ramelow sagt, „wir sind eine fröhliche Partei“
Lafontaine sieht keinen Anlass, sich „nochmals dazu zu äußern“
Der Lausitzer Rundschau ist trotzdem „nicht bange“
Die Mitteldeutsche „kann es nicht anders sagen“
Der Frankfurter Rundschau klafft eine „große Leere“
N-TV will „Kipping gegen Rösler“ sehen
Die Tageszeitung hat eine bessere Führung „nicht in Sicht“
Die Berliner wartet nicht auf die „alte Elefantenrunde“
(das ganze zuerst und noch mehr zum Thema auf lafontaines-linke.de)
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Straßenmüller und Marktplatzhanna meinen: "Interessiert mich nicht!".
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Die TAZ: 'Flügelstreit bei der Linkspartei - Der Ton wird schärfer' und 'Die Linkspartei in der Krise - In Schockstarre'.
Hurra, sie ist wieder da! Die Personaldebatte inklusive dem medialen Hype. Im Ernst: Es nervt. Eine erneute Personaldebatte ist jetzt das Letzte, was Die Linke braucht. Genausowenig wie ein Keilehineintreiben in die Kerben der Strömungen (Ex-SPDler/Gewerkschafter/WASGler, Ex-Grüne/Linksalternative, Ex-DKPler/Sozialkommunisten, Ex-SEDler/PDSler). Generell: Die Personalentscheidungen sind letztendlich eine parteiinterne Angelegenheit der Mitglieder. Was not tut, ist eine inhaltliche Entfaltung. Da ist es medial leider umgekehrt: Wenn es um die vielen Inhalte geht, die erarbeitet wurden, wird Die Linke oft totgeschwiegen oder verrissen. Zu den Inhalten siehe beispielsweise die Publikationen der Linksfraktion im Bundestag. Die Inhalte sind für die Allgemeinheit gedacht. Eines kann ich mir jedoch nicht verbeißen: Wir Basismitglieder und Aktivisten im mitglieder- und parteistrukturschwachen Süden schinackeln, um Die Linke voranzubringen. Diejenigen Genossinnen und Genossen im mitglieder- und parteistrukturschwachen Osten, die sich eventuell unausgelastet fühlen, dürfen gern zu uns zum Helfen kommen. Das zeigt nebenbei exempemplarisch die Psychologie hinter dem Keilehineintreiben. |
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Ich korrigiere: ... im mitglieder- und parteistrukturSTARKEN Osten ...
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schrieb am
07.04.2011 um 16:07
"Eine erneute Personaldebatte ist jetzt das Letzte, was Die Linke braucht." und trotzdem wird sie sich wieder darin verstricken.
Ob Oskar oder nicht halte auch ich für unwichtig. Bei Oskar sind eh alle Skandale bekannt. Das Risiko einer Personaldebatte ist da darin wieder einmal die Lebendigkeit der wirklichen Inhalte leiden wird. So läuft dann in jeder öffentlichen Diskussion die Partei Gefahr selbst zum bloßen Schein einer Partei zu werden, in der dann nur die Bürokratie als aktives Element bleibt. Genau diese Entwicklung hatte der französischen Linken geschadet. Die ist immer noch irgendwie phatasievoll und aktiv, aber im Vergleich zu den Reaktionären und vor allem der FN wirkt sie wie ein Papiertiger. |
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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