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Vielleicht eine Wahrheit
Der Berliner Schriftsteller Johannes Jansen benutzt Scherben als Beschreibstoff. Ein literarisches Porträt
Schaudernd freut uns, dass wir recht behalten werden
Es klafft ein Graben zwischen Trauer und Politik
Das Zwangspaar Strafe und Gewalt
Helga Reidemeisters Dokumentarfilm "Gotteszell" entzündet erneut eine alte Debatte
Towering Inferno
Die Ahnung, dass die Apokalypse kein Ende mit Schrecken, sondern ein Schrecken ohne Ende ist
Ohne Kohle
Mit den Kachelöfen verschwinden auch die Kohleschlepper aus dem Berliner Stadtbild. Ein paar Brennstoffhändler allerdings sind noch im Geschäft
Der Feind ist nicht außen
Der Schriftsteller Michael Roes über New York und den Jemen, das Feindbild Islam und die gefährliche Verlockung des Krieges
Der letzte Mensch
Die Zivilisation ist die Zivilisation, aber ist sie noch zu Erfahrung und Einsicht im Stande?
Irrungen, Wirrungen
Punkte, Programme oder wer ist schuld, wenn rechts von schwarz grün gewählt wird
Tandoori mit doppelt Pommes
Von ihrem umjubelten Erfolgsroman »Zähne zeigen« will Zadie Smith nichts mehr wissen
Konkurrierende Beobachtung
Der Streit um die Editionspraxis bei den Büchern von Sebastian Haffner und Daniela Dahn offenbart ein tiefsitzendes Bedürfnis
Das Fett der Erde
Luis Cardoso hat einen Roman aus Ost-Timor vorgelegt
Der nahe, ferne Osten
Eine Welle von neuen deutschen Filmen spielt in sorgsam verwahrlosten Stadt- und Dorflandschaften Ostdeutschlands
Nach außen gestülpter Traum
Immer mehr Menschen suchen Kommunikation und menschliche Nähe in Netzgemeinschaften. Von Wissenschaft und Kulturkritik wird dieses Phänomen misstrauisch beäugt. Der Innsbrucker Philosoph Karl Leidlmair hat sich im Selbstversuch der Netzbegegnung ausgeliefert und dokumentiert in einem Forschungsprojekt seine Erfahrungen
Beweismaterial
Der Fall Henry Kissinger: Die Aufklärung und ihr Scheitern im Fernsehen
Sammlerin der Seelen
Hoch über dem Hass sucht eine Tschetschenin Hilfe für ihr Volk
Mauerdisteln
Potsdam hat die Bundesgartenschau, und das ist auch gut so. Setzt es uns doch in die Lage, mal wieder an die Havel zu reisen, und zwar auf direktem ...
Hauptstadt im Nebel
Von humanpolitischen Klonen und liberalen Dienstbotenaufgängen
Plateau der Schildkröten
Die neue Utopie verläppert sich auf Venedigs 49. Kunst-Biennale zwischen Sozialkitsch und Wahrnehmungsverunsicherung
Politik der Beichte
Es lebt nur weniger laut und extravagant. Eine Beobachtung auf den Bühnen der Gegenwart, ein möglicher Zusammenhang und eine fromme Erklärung
Leere Stadt
Jedes Jahr, bevor ich in die Ferienreise, befällt mich eine eigenartige Sehnsucht, in Berlin zu bleiben. Vorausgesetzt das Wetter ist kalendergemäß, ...
Der Letzte macht weiterhin das Licht aus!
Nur noch 30 Prozent glauben in den neuen Bundesländern an eine sichere Zukunft. Vor der Wende hätten solche Zahlen im Westen lautstarke Kritik am DDR-System befördert - und heute?
Quel Bordel!
Theater schließen. Intendanten jammern. Kein Geld, keine Ideen, keine Courage. Nur Wolfgang Bordel eröffnet neue Spielstätten
Er ist großartig
Günter Schabowski am 13. August zu Gast in der »Konrad-Adenauer-Stiftung«
Mutterlos ausgehalten
»Die DDR war eine strenge Mutter«, hat Volker Braun einmal gesagt. Das bewog uns zu der Frage, ob der real existierende Sozialismus eine moderne Form ...
Die Routine der Indifferenz
Warum eine neue Form des Umgangs mit Geschichte gerade Konjunktur hat, aber eigentlich eine Zumutung ist