„Aşk, Mark ve Ölüm“: Udo Jürgens? Hatay Engin!

Kino Cem Kayas Dokumentarfilm „Aşk, Mark ve Ölüm – Liebe, D-Mark, Tod“ feiert Schlager, Pop und Rock von türkischen Einwanderern als deutsches Kulturgut
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 39/2022

Angenommen, Sie kommen aus Westdeutschland, sind zwischen 1960 und 1980 aufgewachsen und interessieren sich für populäre Musik. Stellen Sie sich einen Dokumentarfilm über Stars aus Ihrer Jugend vor, die in der BRD mit Goldenen Schallplatten ausgezeichnet wurden und in den größten Hallen Konzerte gaben. Würden Sie es für möglich halten, dass Sie keinen einzigen dieser Stars kennen?

Die Chancen stehen gut, genau diesen Film jetzt zu sehen. Er trägt den Titel Aşk, Mark ve Ölüm – Liebe, D-Mark, und Tod und ist, ohne Übertreibung, sensationell. In ihm hat der 1976 in Schweinfurt geborene Filmemacher Cem Kaya historische Aufnahmen und aktuelle Interviews mit türkischen MusikerInnen kompiliert, die nach dem Anwerbeabkommen

%sparen