Wenn erstmal alles weg ist

Wohnungslosigkeit Norbert und die anderen Obdachlosen in der Lübecker Altstadt rücken während der Pandemie zusammen. Eine Reportage über jene, denen der letzte Rest Glück fehlt
Wenn erstmal alles weg ist

Illustration: Ira Bolsinger für der Freitag

„Der Bart muss ab“, sagt Norbert* und fährt sich mit der Hand durch den beachtlichen Haardschungel in seinem unteren Gesicht. Auch die prachtvollen Locken, die seinen Kopf umstehen wie eine Mähne, sollen weg. „Dann los“, sage ich. „Die Friseursalons sind wieder offen.“ „Nee“, sagt Norbert, „so eine Entscheidung braucht Zeit.“

Es ist Frühling in Lübeck. Die Sonne scheint vom Himmel, doch wenn sich die schweren norddeutschen Wolken davorschieben, spürt man den Wind, der vom Meer kommt und einen eisig durchfährt. Die Nächte sind frostig und Norbert, der mit seinen 63 Jahren schon ein wenig steif ist, es mit den Bandscheiben hat, ist sehr froh, dass ihm Covid-19, das Engagement seines Sozialhelfers und die Tatsache, dass keine Touristen kommen dürfen, ein Hotelzimmer bescherte. Ein Dach über dem Kopf. Ein Bett. Auch wenn der Preis, sagt Norbert, natürlich Wahnsinn sei. Über 1.200 Euro koste seine Unterbringung den Staat im Monat, dafür könne er ein Luxusappartement beziehen.

Zumindest hat das Zimmer Norbert noch nicht so verweichlicht, dass ihn der Wind schreckt. Wie immer trägt er nur Crocs, bunte Wollsocken darunter und am Oberkörper zwei dünn gewaschene Fleecejacken. Sieht aus wie ein ehemals wilder, nun alternder Künstlertyp. Kaum wie einer, der seit sechs Jahren obdachlos ist und dem immer wieder alles abhandenkam, was er gewann. Die Kinder. Die Frauen. Die Musik. Die Kunst. Der Erfolg.

Wir sitzen auf dem Schrangen, Norbert und ich. Im Mittelalter hatten hier die Fleischer ihre Buden, jetzt ist die Straße gesäumt von den riesigen Fensterfassaden zweier Kaufhäuser und in der Mitte stehen Sitzpodeste. In den Fenstern spiegelt sich alles, als existiere die Welt noch einmal als verwischtes Bild mit Lichtreflexen: die mächtigen Türme der Marienkirche, die Vorübergehenden und auch wir mit unseren Kaffeebechern und baumelnden Beinen. Erst ist April, die warmen und die kalten Tage wechseln, dann ist Mai und es regnet viel. Noch liegt die Stadt im Corona-Schlaf, sind die Sommergäste nicht da, Restaurants und Cafés geschlossen. Auch die sozialen Einrichtungen, die Suchtberatungsstellen und jene Cafés, die Anlaufstellen für die Obdachlosen sind, in denen es Frühstück, Wärme und Gemeinschaft gibt. In die man gehen kann, um den Tag aufzuteilen. Aufstehen, Rundgang, erstes Café, Mittag, Rundgang, zweites Café, Rundgang. Zwischendrin zur Tafel, essen, mit den anderen quatschen. All das, was es seit Ausbruch der Pandemie nicht mehr gibt.

Bin ich jemand?

Norbert, der mit seiner Grundhilfe auskommt, hat mit der Pandemie kein Problem. Höchstens mit der Frage, wie er seine Tage rumkriegt, jetzt, wo so gar nichts passiert. „Aber die“, sagt er, „die Geld im Becher brauchen, um ihre Sucht zu finanzieren, die sind jetzt arm dran.“ Denn ihr Becher bleibt leer und ihre Nerven liegen blank. Wie zum Beweis fängt ein paar Meter von uns entfernt Thorsten an, wütend zu brüllen, in die Luft zu treten. „Keine Ahnung“, sagt Norbert, sonst ist der ganz umgänglich. Wir gehen nachfragen. Thorsten sieht elend aus, er hat sich die Kapuze seines Hoodies bis an die Augen gezogen. Vor ihm stehen einige leere Flaschen Bier. Man müsse ja frühstücken, sagt Thorsten, als sei es ein Witz. Ja, heute wolle er schreien, bis der Feigling aus dem Rathaus käme. Der Feigling? Der Bürgermeister, sagt Thorsten, dem wolle er in den Arsch treten, der habe gesagt, dass Obdachlose nicht zur Gesellschaft gehören. „Bin ich niemand?“, schreit Torsten. „Lass gut sein, Thorsten“, sagt Norbert. „Das ist nur ein Gerücht.“

Der Schrangen war auch schon vor dem Lockdown Treffpunkt der Verlorenen, Junkies, Alkis, Heimatlosen, durchreisenden Vagabunden. Seit #stayathome zu einer Art Lebensversicherung in gefährlichen Zeiten, das Zuhause zur Festung wurde und sich die Straßen leerten, finden die, die kein Zuhause haben, hier mehr denn je eine geografische Verortung. Zwölf sollen es zurzeit in Lübeck sein, die gänzlich auf der Straße leben. Mit der Pandemie wurden sie, die sonst in der Masse unsichtbar bleiben, die man nur im Vorübergehen sah, sichtbar. In der leeren Stadt fielen sie auf in ihren Schlafsäcken und mit ihren Pappkartons, und auch, weil sie die körperliche Nähe zueinander suchten, als sich alle anderen aus dem Weg gingen.

Am Schrangen, sagt Norbert, wenn ich ihn frage, wo wir uns für unseren gemeinsamen Kaffee treffen wollen. Meist quatschen wir nur. Über die aktuelle Politik und darüber, dass Norbert 20 Kilo abnehmen will und wo er genügend Gemüse herkriegen soll, um sich kalorienarm zu ernähren. Manchmal auch über tiefsinnigere Dinge. „Glaubst du eigentlich an Gott?“, frage ich. „Philosophisch betrachtet ist Gott existent. Sonst könnte man ihn nicht leugnen“, sagt Norbert.

Wenn wir dort zusammensitzen, kommen auch immer die anderen vorbei, die am Morgen noch nicht wissen, wohin mit sich und was tun mit ihrem Tag. Miguel, der stets einen Hut trägt und gerne Heiratsanträge macht, einem ein Leben unter Palmen verspricht. Christoph, der noch blutjung ist, der immer Bewegung braucht, den ganzen Tag wandert und der einem so fröhlich erscheint wie Oskar in Rasmus und der Landstreicher. Der irgendwo ein Kind hat, schon wegen Psychosen in der Geschlossenen war und der das alles nur dann erzählt, wenn man es auch wirklich wissen will. Guten Tag, die Dame, sagt Christoph, guten Tag, Norbert, dann steckt er sich eine Zigarette an, turnt ein wenig auf den Holzbänken und redet davon, wie er schon bald wieder zurückkehren wird in das normale Leben. Ganz so, als müsse er nur die Räume tauschen.

Meist sitzen dort auch Martina und Francesco, die an einer Mauer zur Marienkirche schlafen, Francesco seit er vor ein paar Wochen plötzlich in Lübeck auftauchte und Martina seit nunmehr drei Jahren. Francesco spricht nur Spanisch, spricht meist mit sich selber, eine magere, baumlange Gestalt, die geht, als habe sie ein schwankendes Schiff unter den Füßen. Martina dagegen sieht aus, als komme sie geradewegs aus einer Hippie-Kommune, bunt und irgendwie stylish. Bamam, der schwarze Mischlingshund, immer an ihrer Seite, zwei misstrauische Wesen, die Abstand zu der Welt halten. Martina sagt, sie habe niemals geglaubt, je auf der Straße zu landen. Und dann ging es doch so schnell. Bis vor drei Jahren hatte sie ein Leben wie viele, eine Wohnung, einen Job als Einzelhandelskauffrau, Beziehungen. Dann war alles weg. Erst der Job, dann die Wohnung und schließlich auch der Rollkoffer, in den sie packte, was ihr noch geblieben war. Gestohlen in einer Nacht, in der sie zu tief schlief. Nur ihre hygienischen Maßstäbe, die hat Martina mitgenommen in ihr neues Leben, weshalb sie lieber im Schlafsack auf dem Pflaster schläft als in einer der Unterkünfte, in denen die Duschen und die Bettwäsche ihr zu dreckig sind und sie befürchtet, Krätze zu bekommen. Dann ist da noch Tanja, die Wirre. Ob man will oder nicht zeigt sie einem den Schein, den sie aus dem Krankenhaus mitbekam, als sie dort mit vier Promille eingeliefert wurde. Da steht, sie leide an Schizophrenie, Depressionen, Wahnvorstellungen, diversen Süchten und lauter anderen Dingen, für die ein Mensch in professionelle Hände gehört. Nicht aber auf die Straße. Wenn Norbert oder ein anderer sie fragt, wie es ihr geht, antwortet sie stets: „Was glaubst du denn? Beschissen natürlich.“ Manchmal legt sie ihre Arme um Norbert und der lässt sie gewähren, still und stoisch, wie er nun mal ist.

Illustration: Ira Bolsinger für der Freitag

Norbert fällt raus aus dieser Gruppe. Er braucht sie, sie ist Gemeinschaft, die einzige Gemeinschaft, die ihm geblieben ist, vor allem jetzt, wo das öffentliche Leben verlangsamt ist und das Private viel Raum hat. Dennoch sind die anderen ihm fremd. Norbert hat Abitur, hat einst an der Hochschule Musik studiert. Er hat Bukowski und Sartre gelesen. Hatte eine Familie, zwei Kinder, Geld verdient mit seiner Musik, als Taxifahrer, als Komponist. Als die Familie zerbrach, als Liebe und Zugehörigkeit sich als Täuschung erwiesen und die Realität sich nicht den Sehnsüchten fügen wollte, landete Norbert – mit einigen Zwischenstufen – 2014 auf der Straße.

Zwei Jahre später ist er mit dem Zug nach London gefahren. Weil er London sehen wollte. 26 Monate lang hat er dort gelebt. Auch auf der Straße, aber behüteter als hier. Dort gab es Kurse für Obdachlose, Zeichnen und Theaterspielen, Komponieren, Yoga und kreatives Schreiben. Norbert hat sie alle wahrgenommen, heute sagt er, es sei eine gute Zeit in seinem Leben gewesen, eine, in der er Sinn fand und so etwas wie Glück, Freunde, Bestätigung. Aber weil er gegen die Aufenthaltsbestimmungen verstieß, landete er im Gefängnis, dann auf einem Abschiebeflug, schließlich wieder in Lübeck.

„Einer von denen, die nach Hause kommen und die dann doch nicht nach Hause kommen können, weil für sie kein Zuhause mehr da ist.“ Der Schriftsteller Wolfgang Borchert schrieb das in Draußen vor der Tür. Er meinte die Kriegsheimkehrer, doch es braucht keinen Krieg, um keine Heimat zu finden, im eigenen Leben wie ein Fremder zu stehen. Es reicht ein Immer-wieder-Abgleiten, als sei das Leben ein glitschiges Seil, an dem man nur einen Zug hochklettern kann, um dann hilflos nach unten zu rutschen. Als habe man dem Schicksal nichts entgegenzusetzen als ein Aufbäumen, das sich dann wieder verliert im steten Gleichklang der Enttäuschungen. Was immer ich Norbert bei unseren gemeinsamen Kaffeestunden frage, die Antworten ergeben keine tonnenschweren Felsen, die einen Menschen erschlagen. Nur Steine, die plötzlich im Weg lagen und von denen Norbert nicht wusste, wie er sie übersteigen oder aus dem Weg räumen sollte. Immer hat es am letzten Rest Glück gefehlt. „Ich bin nie auf die Schokoladenseite des Lebens gefallen.“

Katjana Zunft steht seit zwei Monaten an jedem Donnerstag- und Sonntagabend mit Schürze vor dem Büro der Partei Die Linke und preist die Gerichte des Tages an. An diesem ist es Rinderbraten mit Champignonsoße. Auf der anderen Straßenseite sitzen Norbert und all die anderen im Zwei-Meter-Abstand auf Stühlen und halten noch die Vorspeise – Antipasti – auf dem Schoß. Zusammen und doch jeder für sich sehen sie aus wie von Edward Hopper gemalt. Verlorene Menschen in einer verlorenen Welt. Doch die Stimmung ist gut. Auch Thorsten ist heute friedlich und charmant.

Katjana Zunft ist in Nicht-Pandemie-Zeiten die Parteivorsitzende, doch in diesen Tagen vor allen Dingen viel gepriesene Köchin. Gemeinsam mit der Obdachlosenhilfe Lübeck und einigen Freiwilligen kocht sie zweimal in der Woche mehrgängige Menüs für die Obdachlosen und für jene, die jetzt, wo die Tafeln geschlossen sind, Alternativen brauchen, um satt zu werden. Davon gibt es einige: alte Frauen in zerschlissener Kleidung, Männer, denen die Scham der Bedürftigkeit ins Gesicht geschrieben steht. „Es werden mit jeder Woche mehr“, sagt Zunft. Die Zutaten für ihre Gerichte werden gespendet: von Lebensmittelgeschäften, Unternehmern, privaten Spendern, Kulturvereinen. Im Parteibüro sieht es aus wie in einer Suppenküche, überall stehen Kisten und Töpfe. „So ist das jetzt eben“, sagt Zunft. Zur Starköchin der Bedürftigen stieg sie gleich mit Beginn des Lockdowns auf. Damals, erzählt sie, habe sie sich mit einer bettelnden Frau unterhalten, die ihr sagte, sie habe seit drei Tagen nichts gegessen. „Seitdem geht meine Freizeit für das Kochen drauf.“

Dann sind da noch die Pastoren und die Gemeinde der Marienkirche, die dreimal in der Woche Suppe ausgeben. „Hungern muss in unserer Stadt nun niemand mehr.“ Dennoch sei der Lockdown ein Problem für die bedürftigen Menschen. „Die meisten haben psychische Probleme und brauchen Betreuung und Regelmäßigkeit. Beides fällt jetzt aus und das macht instabil.“

Für die Nacht, den nächsten Morgen gibt es nach dem gemeinsamen Essen noch Hähnchenschenkel und Kuchen in Jutetaschen. Der Abend ist schon kalt, die Straßen leer, zwei Polizisten gehen Streife und gleich denkt Zunft, sie wollten zu ihr, wollten die Versammlung tadeln, doch die Männer sind nur auf Falschparker aus. „Man wird ja schon paranoid“, sagt Zunft und lacht. Norbert mag anschließend nicht mehr umherziehen, er will zurück in sein Hotel, Thorsten will Bier auftreiben, Christoph noch die Stadt durchwandern. Bis zwei Uhr in der Nacht, sagt er, ginge das. „Danach sind hier üble Typen unterwegs.“

Norbert hat kürzlich einen Antrag auf eine Wohnung gestellt. Das Recht darauf stehe seit 1911 in der Weimarer Verfassung, sagt er. In den vergangenen Monaten hat er viel darüber nachgedacht, was aus ihm werden soll, nun, da er 63 ist und vielleicht langsam zu alt, um auf der Straße zu leben. Die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Heimat schleicht sich wieder ein. Wenn er eine Wohnung hätte und ein Notebook, ein Keyboard und ein bestimmtes Programm, dann könnte er wieder Musik machen. Dann würden vielleicht die vielen Selbstzweifel verschwinden. „Ich hab ja in der Vergangenheit gesehen, ich kann es. Dieses Gefühl muss wiederkommen.“ Und vielleicht fände sich ja auch wieder eine Frau, die mit ihm leben will. „Weißt du, mit der Musik hab ich damals ja auch nur angefangen, weil ein Kumpel zu mir sagte, als Musiker kannst du eine Menge Mädchen abstauben. Damals hat das funktioniert.“

Mit der Schufa am Hals

Auch Langley Vauxhall könnte wiederauferstehen. Unter diesem Pseudonym hat Norbert zwei Bücher geschrieben. Beide kann man als Book-on-Demand bestellen, was auch schon geschehen ist. Eigentlich, sagt Norbert, zeige das doch, dass er Talent habe. Ob der Weg zurück nach oben derselben Stringenz und demselben Tempo folgen wird, wie der nach unten, bezweifelt Norbert allerdings. „Wenn erst mal alles weg ist, Wohnung, Arbeit, EC-Karte, wenn du keine Adresse und kein Konto hast, vielleicht noch die Schufa am Hals, den Alkohol, die Drogen, da hilft dir kein soziales Netz. Die, die keine Verpflichtungen einhalten können, weil sie krank sind oder abhängig, fallen dann durch alle Löcher.“ Er habe zum Glück noch ein Konto und keine Schulden, er könne es schaffen.

Vor einigen Jahren hat er seine zwei Söhne, zu denen er den Kontakt verlor, auf Facebook gefunden. Beide sind nun erwachsen. Er hat ihnen eine Nachricht geschrieben, aber sie haben nicht geantwortet. Immerhin weiß er, dass sie Arbeit haben, ein normales Leben. Das tröstet ihn. „Man macht sich da doch so seine Gedanken, was man alles falsch gemacht hat“, sinniert er und fährt sich mit der Hand nachdenklich durch die Haare. „Mann“, schimpft er dann, „jetzt müssen sie wirklich ab. Sonst wird das mit den Frauen nix mehr.“ „Na, dann los“, sage ich.

14 Tage später: Norberts Bart ist ab. „Die Kirche“, sagt Norbert, „hat ihre Barmherzigkeit eingestellt.“ Jetzt gibt es wieder Essen bei der Tafel. Die Gemeinschaft der Wohnungslosen und Halb-Wohnungslosen auf dem Schrangen ist zerfallen. Jeder geht wieder seiner Wege. Martina und Francesco mussten ihren Schlafplatz räumen. Angeblich, weil dort der Bürgermeister parkt.

Andrea Jeska schreibt Auslandsreportagen. In Zeiten des Reiseverbots und der Menschenleere wurden ihr die Kaffee- und Plauderstunden mit Norbert zu einer freudigen Abwechslung im Corona-Blues

* Um die Identität der Protagonisten nicht preiszugeben, werden im Text alle nur mit ihrem Vornamen genannt

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06:00 07.06.2020

Ausgabe 43/2020

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