Doch!

Zeiten wenden sich Dann, wenn der lebenslang eingeübte Pazifismus mit der Nase vor der Mauer steht, die er einreisen wollte.

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Doch!

Ja! Es kann darum gehen, alles über Bord zu werfen. Dann, wenn alles über Bord geht.
Doch!

Dann, wenn der lebenslang eingeübte Pazifismus mit der Nase vor der Mauer steht, die er einreisen wollte. Immer. Aus tiefster Überzeugung. Dieser Pazifismus, der getragen war vom Wissen um Aufklärung, Humanismus, vom Erzählen derer, die den unglaublichen Dreck, das Leiden und die Wunden einer gerade mal um die Ecke gebogenen Vergangenheit, aber doch schon wieder in wenigen Jahrzehnten weggeflirrter Realität, seiner Bedeutung schleichend verlustig ging. Dieser Pazifismus, der guttat. Der in der Lage war, echte Orientierung zu leisten.

Doch!

Ja. Er ist weg. Zumindest in Teilen. Nein! Komplett! Weil er im Angesicht einer nicht mehr für möglich gehaltenen Realität sich selbst verspottet. Im Angesicht eines aufgedunsenen Autokraten, eines seines Lebens nicht wahr werdenden Psychopaten, ausgestattet mit unbegrenzter Macht, verloren und verstrickt im Wahn seiner immer weiteren Vorstellungen des eigenen Restlebens. Einem, dem es gelungen ist Herrschaft in unerhörtem, extrem ungebührlichen Maße zu erreichen. Und damit nicht klarkommt. Nicht klarkommen kann! Wer kann das schon.

Doch!

Es braucht keine weiteren Erzählungen. Es braucht keine Popanze um klar zu machen wo wir stehen. Wir brauchen eine Lösung. Eine Lösung, die verhindert, dass dieser Irre und seine Intimaten die Knöpfe drücken. Das bislang angerichtete Unheil ist mehr als groß genug. Die Angst, die berechtigte Angst vor weiterem muss ausreichen. Um …
Doch!

Das dann Richtige zu tun.

Dieser Krieg ist Putins Krieg.

Doch!

Dieser Krieg braucht kein weiteres Schlachtfeld. Dieser Krieg braucht den Tyrannenmord!

Um ihn zu beenden.

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Geschrieben von

Frank Happel

Frank Happel, freier Journalist, Berlin
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Frank Happel

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