Karstadt-Investor René Benko: Der Reiz der Rackets

Porträt Der österreichische Selbstbedienungsladen ist dem Investor René Benko – unlängst wegen Korruption verurteilt – zu klein geworden. In Deutschland hat er für Galeria Karstadt Kaufhof schon 700 Millionen Euro kassiert
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 47/2022
René Benkos Lust, in die Medien zu geraten, ist geringer als seine Lust, sie zu kaufen
René Benkos Lust, in die Medien zu geraten, ist geringer als seine Lust, sie zu kaufen

Foto: Franziska Krug/Getty Images

Zwar kennt man ihn kaum, aber er ist überall dabei. Zumindest, wenn und wo es nach Geld duftet. Zweifellos hat hier einer einen Riecher ähnlich dem des Twitter-Elon. Denn im Geld-Aufstellen, da ist er wirklich Kaiser. Alfred Gusenbauer, der in den vergangenen Jahren einer der engsten Kompagnons des Geld-Zampanos geworden ist, bringt es auf den Punkt. Es sei ganz einfach zu erklären, warum Leute dem Gründer der Unternehmensgruppe Signa ihr Geld anvertrauen: „Ein Investor ist daran interessiert, dass das Geld, das er einsetzt, anständig verzinst wird. Da sind alle Investoren gleich. Und das hat er halt von Anfang an geschafft. Die Investoren haben immer gut verdient.“ So der zum Signa-Aufsichtsrat aufgestiegene ehemalige SPÖ-Kanzler im Wirtschaftsmag

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