radioeins & Freitag Salon mit Ahmad Mansour

Salon In regelmäßigen radioeins und Freitag Salons diskutieren wir – jenseits von Netz und Papier – mit unseren Gästen über Glück und Unglück der Gegenwart

27. Juni 2016, 20.00 Uhr

radioeins und Freitag Salon:

Jakob Augstein im Gespräch mit Ahmad Mansour

"Gehört der Islam zu Deutschland?"

„Was uns als Gesellschaft verbinden sollte, sind die Gesetze der Demokratie und der Menschenrechte. Wer sich dem verweigert und Werte propagiert, die verfassungsfeindlich sind, gegen den muss vorgegangen werden“, so Ahmad Mansour, der als junger Palästinenser in Israel beinahe radikaler Islamist geworden wäre. Heute zählt er zu den wichtigsten Islamismus-­Experten Deutschlands und beschäftigt sich mit Projekten und Initiativen gegen Radikalisierung, Unterdrückung im Namen der Ehre und Antisemitismus in der muslimischen Gemeinschaft.

Ahmad Mansour, Diplom-Psychologe, wurde 1976 in Kfar-Saba/Israel geboren, lebt seit zehn Jahren in Deutschland und beschäftigt sich mit Projekten und Initiativen, die Extremismus bekämpfen und Demokratie und Toleranz fördern. Er ist Programme Director bei der European Foundation for Democracy mit Hauptsitz in Brüssel, Gruppenleiter beim Heroes-Projekt in Berlin und Familienberater bei Hayat, einer Beratungsstelle für Deradikalisierung. Er ist auch als Berater zu dem Thema “Unterdrückung im Namen der Ehre” bei LKA 5 tätig. Dazu führt er Schulungen mit der Polizei, Pädagogen und Sozialarbeitern durch, unter anderem über Indikatoren und mögliche Präventionsansätze gegen Radikalisierung, Unterdrückung und Antisemitismus.

Für sein Engagement wurde Ahmad 2014 mit dem Moses-Mendelssohn-Preis ausgezeichnet. Im Oktober erschien im Fischer-Verlag sein erstes Buch mit dem Titel "Generation Allah: Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen".

Am Montag, den 27.06.2016 um 20 Uhr im Maxim Gorki Theater, Studio Я , Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin.

Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Zu hören auch live auf radioeins von 20.00 – 21.00 Uhr.

Der radioeins und Freitag-Salon ist ein politisches Diskussionsformat im Maxim Gorki Theater Berlin - ein Zwiegespräch zwischen "Freitag"-Verleger Jakob Augstein und seinem Gast. Zuletzt waren u.a. Peter Altmaier, Simone Peter, Wolfgang Herles, Bodo Ramelow, Naika Foroutan, Jan Böhmermann, Gesine Schwan, Philipp Ruch, Thilo Bode, die Yes Men, Frank Bsirske, Gregor Gysi, Constanze Kurz, Sandra Maischberger, Evgeny Morozov, Claudia Roth, Harry Rowohlt, Sahra Wagenknecht, Harald Welzer, Marina Weisband und Jean Ziegler zu Gast. Jenseits von Netz und Papier diskutiert Jakob Augstein mit den Gästen über Glück und Unglück der Gegenwart. Das Format existiert seit Oktober 2009 und findet seitdem in regelmäßigen Abständen statt.

Jakob Augstein ist seit 2008 Verleger und seit 2013 Chefredakteur der Wochenzeitung „der Freitag“. 1967 in Hamburg geboren, studierte er von 1989 bis 1993 Politik an der Freien Universität Berlin und am Institut d'études politiques de Paris (Sciences Po Paris). Er schrieb für die "Berliner Zeitung", war zehn Jahre lang für die "Süddeutsche Zeitung" als Reporter in Berlin und den neuen Bundesländern unterwegs und war für "die Zeit" tätig. Seit Januar 2011 schreibt er für Spiegel Online die Kolumne S.P.O.N. – Im Zweifel links.

Veranstaltungsort:

Maxim Gorki Theater - Studio Я

Hinter dem Gießhaus 2

10117 Berlin - Mitte

18:59 15.06.2016
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Jenseits von Netz und Papier diskutiert Freitag-Verleger Jakob Augstein mit seinen Gästen über Glück & Unglück der Gegenwart. Live im Gorki Theater.
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