Die PKW-Maut wird kommen!

Maut-Gerechtigkeit. Eine mautsche Zukunftsicht.
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Hundert Euro soll die Maut betragen, circa, hat der neue Verkehrsminister gesagt, aber das Circa stehen gelassen. Er hat es nicht erläutert. Jeder soll sie bezahlen, der deutsche Autobahnen mit seinem PKW benutzt, die Maut, den Circabetrag. Die LKW zahlen bereits für Strecken, auf denen sie über die Autobahnen fahren und werden kontrolliert, nicht nur circa, sondern mit elektronischen Geräten. Meter genau wird die Fahrstrecke nach- und aufgezeichnet. Einige, nicht viele Lastkraftwagen, weichen deshalb auf Bundesstraßen aus, manche auch auf Land- oder Kreisstraßen und beleben fast schon totgeglaubte Ortschaften neu. Sie erwecken Totgeglaubtes zum Leben.

Die PKW sollen nicht elektronisch erfasst werden. Eine Vignette soll an das Auto geklebt werden, für die Deutschen und die Ausländer. Auch die deutschen Ausländer oder die ausländischen Deutschen können sich Vignetten an die Scheibe kleben und dann den Circabetrag von der KFZ-Steuer absetzen, wenn sie ein Vehikel in Deutschland, nein, keinen Tretroller, angemeldet haben. Also alle, die ihr Auto in Deutschland angemeldet haben, außer den Tretrollern, die dürfen doch gar nicht auf die Autobahnen, werden von der Maut entlastet durch den Abzug von den Steuern. Die ausländischen Ausländer können die Gebühr für die Vignetten in Deutschland nicht einfordern.

Schweden, Dänen, Niederländer, gibt es für Wohnwagen und Wohnmobile eigentlich einen Aufschlag, und vor allem die Österreicher sollen für die Benutzung der Autobahnen Maut zahlen, auch wenn sie nur durch Bayern fahren, also nur durch Fast- oder Randdeutschland. Ein Schwede oder Däne könnte eventuell, selbstverständlich auch ein Norweger oder Finne, auf die gebührenpflichtigen Straßen in Frankreich, ohne Bayern zu berühren, weil Bayern nicht überall ist, ausweichen. Gefühlt gibt es in Bayern nur Höfe und Seen, aber der Herr Ministerpräsident, ihn gibt es wirklich, nicht nur circa oder gefühlt, besteht auf der Einnahme aus dem Straßenverkehr, die tatsächlich keine Einnahme ist.

Der ADAC und sein Präsident, ob er an einem See wohnt, einen Hof hat oder sich zur Rettung von Leben in einem Hubschrauber zur Rettung befindet, weiß ich nicht, sagt, die Maut sei ein Minusgeschäft, nicht für den Hof oder den See, sondern für den Staat. Den Hubschrauber hat er zu seiner eigenen Rettung in einer Stellungnahme nicht erwähnt. Er soll ihn aber rettend benutzt haben. Vielleicht ist der Hubschrauber für einen Präsidenten zu unbedeutend, um ihn zu benennen. Tagesgeschäft halt.

Die Einnahmen würden bei dem Circabetrag die Kosten der Verwaltung unterlaufen. Auch die Grünen sind wie der ADAC, allerdings ohne Hubschrauber, gegen die Maut, weil tatsächlich keine zusätzlichen Einnahmen erbracht werden. Warum also eine Maut? Und außerdem ist die Maut für alle sozial ungerecht. Selbst die Christsozialen, müssten den gleichen Beitrag auf den Bahnen für die Autos zahlen. Die Christen vom sozialen Hof am See werden diese Ungerechtigkeit anprangern. Irgendwann. Gleichmacherei ist das! Nach mehreren Bieren oder Weizen, hört es sich am Stammtisch wie sozialistische Planwirtschaft an. Auch dies dürfte am Tisch des Stammes der Bayern in einer Munddusche enden.

Zu recht werden die Demokraten, die Alten, seit über 150 Jahren sind sie es, sagen: "Wir brauchen mehr Gerechtigkeit und keine Vignetten." Die Sozialen, die Uralten werden mit dem Vorsitzenden, nein nicht mit dem kleinen Alten, für den sein Kleiner immer noch der Größte ist, sondern mit der Harzerkrawallkugel, liebevoll hat sie jemand mal Harzerroller genannt, für Gerechtigkeit sorgen. Den Roller, aus dem Harz, soll sie nicht gleich verstanden haben. Sie brauchte eine Zeit. Der Roller musste ihr erklärt werden, aber die Ungerechtigkeit der Vignette wird sie verstehen ohne Erklärung. Siggi wird, verständnisvoll, wie er ist, auch wenn er nicht durch den Harz rollt, für Gerechtigkeit kämpfen, rollend.

Die Vignette wird er abschaffen wollen, die Ungerechte. Jeder zahlt das Gleiche für die Autobahn für sein Auto, auch wenn er die Bahn nicht oder vielleicht nur zweimal im Jahr für eine Urlaubsfahrt benutzt. Für einen Sozialdemokraten unerträglich, diese Gleichmacherei. Den Tretroller, der eh nicht auf die Autobahn darf, wird er nicht kennen. "Wir haben", wird der ausgepoppte Siggi sagen, "Möglichkeiten, die ungebremste Einwanderung durch eine nicht abgestufte Maut zu stoppen."

Der Siggi wird davonkommen, wie seine Vorgänger und eine lückenlose Überprüfung der einzelnen Kilometer auf der Autobahn fordern. Die überprüfbare Maut wird er fordern. Der Verkehrsminister will Monatsvignetten einführen und eventuell auch Wochenvignetten, ungeprüft. Gerecht sind die Vignetten nicht für alle und eigentlich wollte er, der Herr Minister des Verkehrs, für Ordnung und Sicherheit sorgen. Aber der Herr vom Hof am See hatte ihn verkehrt richtig eingeteilt. Mit dem Siggi, der Kugel, die rollt, könnte er vielleicht für Ordnung sorgen. Siggi wird für Gerechtigkeit sorgen, dachte der Herr Minister. Die Kugel des Krawalles rollte in die Gedanken des Ministers für Verkehr, ohne einen zu haben. Manchmal hatte er einen, der verkehrte Minister. Sicherheit und Ordnung wollte er schaffen, wie die Vorgänger aus seiner Partei. Der Höcherl und der Friedrich. Danach, als Landwirtschaftsminister, mussten sie ohne Sicherheit Gummistiefel tragen. Sie mussten zur Sicherheit der Tiere mit den Gummis im Medikamentensumpf rumstrampeln. Ob sie auch sonst Gummis bei sich trugen, ist nicht bekannt, weil, und das ist verbrieft, kein Verkehrsminister sonst Landwirtschaftminister geworden ist.

Die Kugel aus dem Harz würde kommen. "Wir haben doch Möglichkeiten", hörte der verkehrte Minister Siggi sagen, "eine gerechte Maut, eine verkehrsgerechte, einzuführen." Die Kugel rollte unter dem Sessellift den Wurmberg herunter. "Die LKW können doch auch genau überwacht werden, warum sollen wir nicht an den Stellen, an denen die LKW heute schon erfasst werden, die PKW, aus Gründen der Gerechtigkeit auch erfassen."

Der verkehrte Minister für Sicherheit und Ordnung lauschte. "Die Stellen für die Maut der LKW könnten doch ebenso für die PKW genutzt werden." Als Verkehrminister war der Herr eine Fehlbesetzung, aber mit Siggi, dem Herrn für Energiewirtschaft könnte er vielleicht für Wirtschaftlichkeit auf den Straßen, für Datensicherheit sorgen. Die Gerechtigkeit der Maut blieb an dem Verkehr des Ministers kleben. Er hatte keinen Verkehr, zumindest keinen Öffentlichen oder öffentlich gemachten, wie der Herr vom See.

Der Siggi hatte angekündigt, den Mittwochnachmittag für sein Kind freizuhalten. Wickeln, schmusen und Scheiße entsorgen. Der Siggi kannte sich aus. Die Maut, eine Möglichkeit den Verkehr nicht nur zu regeln, geregelten Verkehr kannte er nicht, sondern auch zu kontrollieren und gerechte Gebühren zu kassieren und, der Herr Minister erinnerte sich an das Sicherheitsbedürfnis, neben der Vorratsdatenspeicherung im Internet könnte er eine Speicherung der Daten auf den Autobahnen generieren. Nicht auf dem Hof oder am See bei dem Herrn sondern auf den Straßen.

Der Siggi würde ihn, den Herrn Minister, nicht während des Wickelns der Windeln unterstützen. Sozial war der Siggi und gerecht, nicht nur bei der Maut. Die Windeln des Mittwochnachmittags würde der Siggi selbst wechseln und die sozialdemokratische Scheiße, angehäuft hatte sie sich, selbst entsorgen. Die Maut, also, der Minister des Verkehrs wollte Vignetten an die Autoscheiben kleben und der Herr Minister für Wirtschaft und Energie aus dem Hartz, in dem er sich befand beim Wechseln der sozialdemokratischen Windeln und für den er gestimmt hatte, für Hartz, würde keine Vignetten akzeptieren. Voll proll, einen Zettel an die Windschutzscheibe eines Porsches zu kleben. "Wir müssen gerechte", der Hartz und der Bauch rollte, "Systeme der Kontrolle von den Autobahnen auch für die Maut entwickeln." Das Rollen verkeilte sich in einer Spalte. Es blieb hängen.

"Die LKW werden auf den Autobahnen überwacht." Die Kugel aus dem Harz trollte! "Wir können, wenn wir das System auf den Autobahnen für Lkw auch für Pkw nutzen." Der Hartz blähte sich auf und tanzte. Walzer, rechtsherum, obwohl er die Linksdrehung bevorzugte. Die Maut auf der Autobahn könnte die Sicherheit erhöhen. Den tanzenden Hartz konnte er nicht ausrutschen lassen, auch, wenn er die Drehrichtung noch nicht gefunden hatte.

Wenn, die Maut für alle auf den Autobahnen gelten würde, hätte er, der Minister für den Herrn des Hofes, am See wohnte er, die Speicherung von Daten auf Vorrat für Autobahnen eingeführt. Und dann? Für die Kabelverlegung war der Minister für Verkehr auch verantwortlich, müsste er, vielleicht der rollenden Energie der Wirtschaft aus dem Hartz, mittwochs beim Scheiße entsorgen behilflich sein..

11:16 23.04.2014
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