Jan Jasper Kosok
17.05.2010 | 13:17 124

Lauf, Kevin, lauf!

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Jan Jasper Kosok

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Kevin-Prince Boateng besiegelte im Englischen Pokalfinale zwischen Portsmouth und Chelsea mit einem Foul an Michael Ballack das WM-Aus des Kapitäns der deutschen Nationalelf. Das ist in mehrerer Hinsicht tragisch. Aber hätte Ballack es besser wissen müssen? Vielleicht.

Die Vorgeschichte des Fußballers Boateng ist eine mitunter holprige. Im Wedding aufgewachsen, immer im Zentrum des sozialen Brennpunktes, ein Riesentalent, das sich immer wieder mit den Vereinsverantwortlichen seiner Karrierestationen überwarf und jemand, der zuletzt auch immer wieder für Schlagzeilen außerhalb des Platzes sorgte: Zechtouren, Schlägereien, abgebrochene Autospiegel, Eheprobleme. Eben all das, wofür man vom Boulevard heiß geliebt wird.

Marcel Reif brachte es aus einer (Hartmannschen Bier-)Laune heraus vermeintlich auf den Punkt: Der Junge sei eben "nicht sozialisierbar", ein Garant für schlechte Nachrichten und Verfehlungen. Einzig und allein Jürgen Klopp, ausgestattet mit einem Faible für schwierige Charaktäre, glaubte kurzzeitig daran, dass der "Riesentyp" Boateng noch einmal die Kurve kriegen könnte.

Dieser Zug jedoch scheint jetzt abgefahren. Zumindest in Deutschland dürfte der Junge aus Berlin, der zwar alle U-Mannschaften Deutschlands durchlief, inzwischen aber für Gruppengegner Ghana kickt, auf Jahre keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen. Es würde nicht überraschen, sollte er mit dem Herauskegeln des Leitwolfs Ballack einen größeren Sturm der Entrüstung auslösen als zu seiner Zeit ein Präsentkorb des Satiremagazins "Titanic". Es geht schließlich um einiges. Auf jeden Fall aber um die Nationalelf, und spätestens da hört der Spaß hierzulande auf.

Dabei war es Ballack selbst, der mit ein bisschen mehr Sanftmut dem ganzen entgegen hätte wirken können, wenn er den als Heißsporn bekannten Boateng nicht kurz vor dem Foul abgewatscht hätte. Zu viel Konjunktiv, denn des Capitanos Hand saß ebenso locker wie wenig später die Bänder des selbigen. Das Unheil nahm seinen Lauf, der Kapitän für Südafrika den Hut und das Wissen mit ins Krankenhaus, dass es ein Fehler ist, sich mit einem "guten Jungen" aus Berlin anzulegen.

Zum Leidwesen von Kevin-Prince Boateng allerdings findet das Englische Cupfinale in keinem Fußballkäfig im Wedding statt. Irgendwann wird das vielleicht auch er verstehen. Bis dahin tut er sich jedoch mit seinen Eskapaden keinen, sondern nur den Medien einen Gefallen. Dort heißt es jetzt: Das Dorf ist bestellt, die Sau läuft, viel Spaß bei der Jagd.

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

Kommentare (124)

Anette Lack 17.05.2010 | 19:03

@GerhardHM

"...zeichnen ein doch etwas erschreckendes Bild des deutschen(?), am Fußball(?) interessierten Publikums."

Aber es gibt Ausnahmen, ich versichere es....

Und: Die Kommentare in BILD (wo ich nun das Schlimmste vermutet hätte) sind meist erstaunlich fair (jedenfalls die erste Seite) und geben zum Teil JJK´s
Ansichten ("Dabei war es Ballack selbst, der mit ein bisschen mehr Sanftmut dem ganzen entgegen hätte wirken können, wenn er den als Heißsporn bekannten Boateng nicht kurz vor dem Foul abgewatscht hätte") wieder. Das macht doch Hoffnung.

Ballack als Opfer zu verkaufen, funktioniert offensichtlich nicht.

Jan Jasper Kosok 17.05.2010 | 19:14

Der Artikel ist eigentlich sehr schön. Ich hab ihn auch oben bereits verlinkt. Steht ein bisschen in der Tradition des Deisler-Dossiers. Eben 2 tragische Figuren. Dass es jetzt vor entfernter Kommentare wimmelt, ist ein bisschen schade. Man sollte sich doch zusammenreissen können. Vor allem bei einem eigentlich themenfremden Beitrag. Vermutlich aber wird der Name Boateng überall im Netz "harsche" Reaktionen hervorrufen.

S.Heinel 17.05.2010 | 19:20

Hätte ich jetzt wirklich viel Zeit, würde ich ja einzelne Kommentatoren vergleichen. Vergleichen zwischen ihren Aussagen zu Ballack und zum Fall Ribery, der in der Championsleague gegen Lyons genauso hart eingestiegen war.

Während es bei Boateng eine Verschwörung Ghanas gegen Deutschland ist (Gruppengegner), ist der arme Ribery natürlich das Unschuldslamm erhaben jedes Zweifels....

Anette Lack 17.05.2010 | 19:29

Ok, Rudi Völler jammert auch gerade: "Das ist FURCHTBAR!" und ich wünschte mir einen WICHTIGEN FUSSBALLMENSCHEN, der sagt, das Ganze ist dumm gelaufen, aber da tragen beide einen Anteil, und wir haben auch noch andere gute Spieler, lasst uns das Ganze tiefer hängen..."

Trotzdem bin ich zuversichtlich. Zu den alten Fussballfans, im Sinne von alt-modisch á la Bill Shankly, dem schottischen Ex-Spieler und- trainer, der sagte "“Some people think football is a matter of life and death. I assure you, it's much more serious than that,” kommen doch allmählich neue dazu, die das spielerischer sehen...

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rahab 17.05.2010 | 21:47

auch hier - meine ungeduld! - habe ich mal ein bißchen selbst gegoogelt.

es war eine ohrfeige - und es gibt etliche stimmen, welche meinen, Ballack habe glück gehabt, dass er dafür wegen tätlichkeit nicht vom platz gestellt worden sei.
so wie ich es verstanden habe, war wegen irgendwas ein gewuhle mit einem schiedsrichter drin und Ballack haute dem laut protestierenden Boateng eine runter.

hat denn hier keiner das spiel gesehen? das dürfte doch nicht unbemerkt geblieben sein?
und, da gewuhle mit schiedsrichter, auch nicht ungefilmt?

Jan Jasper Kosok 17.05.2010 | 22:05

Ballacks Aktion war hochnäsig, so wie man einen kleinen Jungen tätschelt, aber keine Ohrfeige. Für eine Ohrfeige hätte es eben mehr scheppern müssen. So bleibt es eine abfällig Geste. Zumindest das, was ich gesehen habe.

Von einem Revanchefoul redet man dann eben, wenn sich jemand revanchiert. Das hat Boateng getan. Ohne Zweifel. Und sei es einfach nur für Die Geste.

Darauf wollte ich ja auch hinaus, als ich schrieb, dass Ballack es im Hinblick auf seine Gesundheit und Temperament Boatengs besser gelassen hätte.

Fro 18.05.2010 | 01:54

Ja, das hat sich Ballack wohl selbst eingebrockt – keine Entschuldigung für Boatengs Entgleisung.
Ich saß vorhin mit meinem Vermieter zusammen und wir waren einhellig der Meinung, dass Ballacks Nichtauflaufen in Südafrika ein hoffnungsvolles Zeichen sein könnte – auch wenn er mir persönlich durchaus etwas Leid tut – sicher sehr schmezhaft seine Verletzung.
Ballack hatte in den letzten Jahren in der Nationalmannschaft nur selten das Format, was man von einem Top-Mittelfeldspieler erwarten müsste. Er wird überschätzt und ist mit 33 Jahren ja auch nicht mehr der Jüngste.
Außerdem sagt man ihm eine Titel-Hemmung nach..

Kann sein, dass man Boateng nach dem Titelgewinn ganz anders begegnet.:)

Frings sollte man noch einmal eine Chance geben – ich glaube, er ist heiß darauf, zu beweisen, dass er es noch kann..
Eine Chance aber auch für junge Talente.

Ansonsten würd´ ich mal sagen: alles kein Beinbruch.:)

burton030 18.05.2010 | 02:44

Man man wie sich hier einige aufregen. Das die oeffentlich rechtlichen Sender bis auf wenige Ausnahmen nur noch Mist verzapfen und zur Verdummung des Volkes beitrgen, duerfte nix Neues sein. Wer heutzutage noch GEZ zahlt, der ist selber schuld.

Nevertheless, genau solche Stories braucht der Fußball davon lebt er, das macht ihn so beliebt, so faszinierend, deswegen ist er auf der ganzen Welt Koenig!!! Lasst uns pfeifen gegen Boateng!!!

Pferde 18.05.2010 | 08:22

Guten Morgen,
es ist eine Frechheit in welcher Form man sich „freitags“ auf die Seite eines solchen Rüpels schlägt!
Bei den hier in der Mehrzahl anwesenden Damen des Kommentartreffs kann ich das noch nachvollziehen, spricht das Männerbild eines Long Dong Boateng (siehe Bild) doch ein sehr prekäres Problem in Bezug auf das eigene Studentchen auf der heimischen Birkenholz-Couch an. Selbst wenn ein ewig kranker, hoch überschätzter Spieler wie Ballack Opfer eines eher marginalen Fouls = Berufsrisikos wurde, gelten heute andere Regeln. Es geht um die WM. Die Meisterschaft in Afrika gegen den Rest der Welt. England, USA, Australien, Neuseeland, Frankreich – alte Rivalen der Cyrenaika. „Alte Liebe rostet nicht“ sagte schon der Gründungsvater des DFB.
Wenn wir uns recht erinnern trennte man sich damals mit einem Deal, ein Geschäft unter Männern (ohne beschriftete Körper: „Ich-bin-Prinzessin Lilifee-Boateng“):
Ihr kriegt die Wüste, wir den Titel.
Mongomery schrieb am 23.06.43 an seinen ehemaligen Kollegen Erwin, „stimmt es eigentlich dass ein Spiel nur 90 min dauert, ihr immer gewinnen solltet bis wir euch eine Cola kaufen und wir auch mal dürfen? War das so Abgemacht? Grüße, Dein Bernard.“ Bis auf den Teil mit der Cola bestätigte der Schwabe noch einmal die Abmachung mit dem Hinweis auch niemals Frauenfussball gut finden zu müssen. Sein Nachfolger in direkter schwäbischer Linie Jogi Löw (von Law, Montys zweiter Vorname) sieht sich nun gefährdet diesen Schwur auf heissem Wüstensand einzulösen. Aufgrund des Borderline-Benehmens einer wandelnden Litfasssäule aus der Rütli-Schule.
Pah!
Eine Entschuldigung ist nicht genug. Selbst bei so schwerwiegenden Entwicklungsstörungen wie die eines Boateng – hat er doch vor jedem Spiel die aktuellen Anweisungen des CI-5 auf der Haut um den Gegner unauffällig auszuschalten, in Bildern! - muss die UEFA hart durchgreifen!
Fair Play.
Der Vorschlag der „Young Friends Of The Modern Tate – Colour By Numbers“, ihm ein Rätsel nach Art des „Malen nach Zahlen“ auf den Bauch zu kritzeln, findet bereits grosse Beachtung. Ein Smily auf dem Bauch des Matador „nimmt ihm irgendwie die Härte, ein Stückweit“sagt Tammponrox. Tammponrox war bis vor kurzem noch dafür bekannt ihre Gegenspieler mit fernöstlichen Kampftechniken im Strafraum unschädlich zu machen.

Tammponrox: „Boateng, willst Du mit mir gehen?“



Sag ja und lauf Kevin.
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gerhardhm 18.05.2010 | 09:18

Für's Verstehen hilft jetzt nur noch ein Stadionbesuch. Also auf in die Fankurve. Und natürlich schauen, was Blöd jetzt so bringt. Firlefranz hat übrigens noch nichts gesagt, glaube ich. Was sagt uns das?
Schlimmer als vom Fußball nichts zu verstehen ist hierzulande ja fast nur noch, auch vom Auto(renn)fahren nichts zu verstehen. ;-))

Die besten Fußballreportagen finden sich übrigens bei Christoph Dieckmann. Allerdings aus einer vergangenen anderen Welt, aus einer anderen Zeit.

S.Heinel 18.05.2010 | 12:21

Das heute journal gestern abend brachte zwar auch als Topthema dieses Thema, aber Klaus Kleber (so jedenfalls meine Einschätzung) ließ es sich nicht nehmen, im Rahmen des Möglichen dann zum zweiten Thema überzuleiten:

"Kommen wir zu anderen Angelegenheiten, die manche Leute auch wichtig finden - [Kunstpause] - Die Finanzmärkte ...."

Magda 18.05.2010 | 13:52

Rahab- "schön! mit gender-mainstreaming wär DAS nicht passiert."

Nee, hier nicht, aber bei dem legendären Kopfgegenbrust-Schlag von Zinedine Zidane gegen Materazzi. Da gings auch um eine Frau. Materazzi hatte irgendeine Bemerkung gemacht wegen Zidanes Schwester. Hier ist ein lustiges Video davon.
Komisch - ich entdecke da in mir immer so archaische Gefühle. Ein wütender Mann, wenn es nicht irgendso ein Penner ist, macht mich an. Aber sagts nich weiter. Überhaupt dieser Zidane hatte sowas Hoheitsevolles. Obwohl mir Boateng auch gefällt.
Wir gucken ja schon seit Jahren "gegenläufig": Immer in der Hoffnung, die Deutschen kriegen eins drauf. Aber auch das nicht weitersagen.

poor on ruhr 18.05.2010 | 14:46

@Jan Jasper Kosok
Ich finde das auch , dass man das nicht so hoch hängen sollte. So ist der Fußball, sagt selbst der Ballack und vieles über Boateng ist doch etwas übertrieben. Vielleicht richten es ja die jungen Spieler und der Franzl der 2010er Jahre wird durch eine Metamorphose in der WM10 geschaffen. Vielleicht auch nicht. Die Ghanesen freuen sich auch wenn sie Weltmeister werden. ;) Dennoch Alles Gute und schnelle Genesung für Ballack. So eine Verletzung braucht zum Auskurieren eben Zeit.
rr

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Ehemaliger Nutzer 18.05.2010 | 19:16

Als Fusivoltrottel hae ich mich mal schlau gemacht, wie die eigntlich heißen, die da Südafrika für Deutschland antreten. Und plumps, da lese ich den Namen Jerome Boateng, Halbbruder von Kevin Prince. Als erster Spieler während seines Natioanlelfdebut mit gelb/rot gesegnet;)))))))

Ist bestimmt ne heiße Situation wenn die Brüder sich bei der WM gegenüberstehen.

B.V. 18.05.2010 | 20:10

"aha.
ich werd mir mal überlegen, wem ich hier demnächst in abfälliger geste die wange tätschele.
und wehe, es kommen dann klagen!"

*grins* Kannste bei mir machen, ich bin hart im nehmen, werde auch nicht wegen Diskriminierung klagen, sondern nur freundlich zurück lächeln, wenn´s aber doch doller weht tut ohrfeige ich einfach zurück.

Aber im ernst, Ballacks Wangentätscheln kann man doch noch unter Symbolik abhandeln. Fußball ist nun mal kein Mädchenpensionat und die Jungs müssen insgesamt mehr einstecken als Boxer.
Über das Foul von Boateng würde sich doch keiner aufregen, wenn es nicht um die Weltmeisterschaft ginge.
Darum geht´s aber. Das alles ist wieder vergessen, wenn Deutschland Weltmeister wird.

Pferde 18.05.2010 | 23:39

Tack,
aber: Körper der Verwandtschaft haben keine menschlichen Makel wie zB. Wirbelsäulenverkrümmung des Rückgrats.
Dessutom sind Brandings am Po (Pferde) eine kulturelle Leistung, Windings am Hals (Kevin) sind muschebubu.
Grüsse an die krönung der Schöpfung.

Hier noch mal das Zusammentreffen von Mensch und Pferd etwa 5000 v.Chr. at Middlesex University in London, The Burroughs, London NW4 4BT

B.V. 19.05.2010 | 14:37

Weißt du denn auch was eine Abseitsfalle ist B.V.?

Die Abseitsfalle ist eine Abwehrtaktik. Die abwehrende Mannschaft versucht dabei, einen gegnerischen Angreifer, unmittelbar bevor er angespielt wird, ins Abseits zu stellen. Das bedeutet, dass sich der angespielte Angreifer zum Zeitpunkt des Anspiels näher am Tor befindet als der Ball und der vorletzte Spieler der verteidigenden Mannschaft. Die Bewegung der Abwehrspieler erfolgt also gegen die Angriffsrichtung und muss von jedem Abwehrspieler wahrgenommen werden – worin auch das höchste Risiko dieser Strategie liegt: Gelingt es nicht allen Abwehrspielern rechtzeitig, am Gegenspieler vorbei zu kommen, gelangt er frei zum Schuss, ohne dass es zu einem Regelverstoß kommt.

"Aber ich versteh schon. ich möchte zu gerne mal bei einem Bundesligaspiel einem Spieler hinterherpfeifen. Mal sehen, was passiert. Allein das Geld für die Bodyguards fehlt mir."

Ich gestehe, das ist ein Problem.

"Ich für meinen Teil werde mir die Frauen WM im Stadion ansehen."

Ich finde Frauenfußball auch nicht schlecht (jetzt ganz im ernst!).
Es ist beachtlich, wie er sich in so kurzer Zeit entwickelt hat. Das ist schon eine Leistung.

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Ehemaliger Nutzer 19.05.2010 | 14:56

@ B.V.

Meinte ich auch ernst mit dem Stadion.

Super erklärt das mit der Abseitsfalle. Dass ich es nicht verstanden habe muss dich nicht stören, das haben schon ausgewiesene Fussballexperten vor dir versucht ;)))
Hörte sich aber auf jeden Fall toll an.
Ich werde wohl trotzdem beim Public Viewing wieder laut Abseits rufen, wenn die Gegner aufs Tor zulaufen und schauen was passiert. Vor vier Jahren war das sehr spaßig.

B.V. 19.05.2010 | 22:00

"Ich werde wohl trotzdem beim Public Viewing wieder laut Abseits rufen, wenn die Gegner aufs Tor zulaufen und schauen was passiert. Vor vier Jahren war das sehr spaßig."

Das kann sehr lustig werden. Du mußt das in vollem ERNST vortragen, dann hält man dich für einen absoluten Kenner, mit sehr guten Augen.
Im TV oder auch großer Leinwand ist das nämlich oft gar nicht zu erkennen, erst in der Zeitlupenwiederholung und dem weißen Strich, der dann erkennungsmäßig gezogen wird, sieht man es genauer. ;-)