Jimmy Bulanik
18.06.2017 | 02:11

(Un)bezahlbares urbanes Wohnen

Soziales Der Beitrag behandelt die Situation auf dem Wohnungsmarkt in Städten.

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Jimmy Bulanik

Köln - Am 17.06.2017 gab es eine Demonstration von der Krefelder Strasse bis zur Luxemburger Strasse. Das Thema war das Wohnraum im urbanen Raum bezahlbar sein soll. In Köln leben über eine Million Einwohnerinnen und Einwohner. Aus verschiedenen Orten aus dem Bundesland Nordrhein-Westfalen worin zirka achtzehn Millionen Menschen leben kamen gerade einmal dreihundert Personen zur Demonstration. Darunter Die Linke aus Köln ( http://www.die-linke-koeln.de ). Die Demonstration begann mit über einer Stunde später als geplant. Diverse Zwischenkundgebungen gab es auf der Demonstrationsroute. Bezahlbarer Wohnraum in einer Stadt ist ein legitimes, soziales Anliegen. Umso mehr war das Verhalten der anwesenden Demonstrantinnen und Demonstranten welche dem Spektrum der "Antideutschen" ( https://de.wikipedia.org/wiki/Antideutsche ) zugeordnet werden dem politischen Inhalt abträglich. So wurden innerhalb der Demonstrantinnen und Demonstranten mehrfach "Rauchbomben" abgebrannt. Die Polizei warnte den Demonstrationszug weiter gegen das Versammlungsgesetz zu verstoßen. Um 19:09 Uhr war aus der Menge lautstark zu vernehmen "Deutschland muss sterben damit wir leben können". Mittels Verachtung und Militanz ist politisch nichts Gutes zu gewinnen.

Die Stadt Köln beansprucht ein Objekt in der Luxemburger Strasse zur Errichtung des Stadtarchiv. Der Mietvertrag mit den gegenwärtigen Mietern läuft Ende 2018 aus. Damit in Zukunft all jene welch es möchten in einer Stadt zu wohnen, bedarf es sinniger Kommunikation auf Augenhöhe mit der Politik. Investitionen durch die Öffentlichkeit sind vonnöten, um die Lebensqualität der Menschen zu bewerkstelligen. Zu genau der Thematik sprach ich am 17.06.2017 mit MdL Michael Groschek in Köln am Heumarkt zu der Veranstaltung "Nicht mit uns". Das Prinzip hat die Politik begriffen. Der Umgang mit Steuermitteln muss dazu geregelt werden. Gegenüber dem Bundesminister der Finanzen gibt es Überschüsse an Steuermitteln. Daraus lässt sich vieles für die Menschen umsetzen. Die Staatsräson dazu muss bestehen. Diese Räson sollte von den Menschen insbesondere in einem Wahljahr eingefordert werden.

Jimmy Bulanik

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